Nicolas Remin Die Masken von San Marco

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Inhaltsangabe zu „Die Masken von San Marco“ von Nicolas Remin

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth sind zu Besuch in der Lagunenstadt. Da Franz Joseph die vom Parlament erzwungene Kürzung der Militärausgaben missbilligt, soll ein fingiertes Attentat für einen Stimmungsumschwung sorgen. Allerdings unterläuft bei der Auswahl des Attentäters ein verhängnisvoller Fehler: Der Schurke hat tatsächlich vor, den Kaiser zu töten …

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    Die Masken von San Marco

    Zeitensand

    11. August 2013 um 14:35

    Venedig brodelt vor Aufregung. Der Kaiser und die Kaiserin werden auf eine Stippvisite die Stadt besuchen. Aber nicht alle Bewohner des Veneto sind begeistert. Die nationalen Stimme, die eine Verbindung zu dem Grimaldibündnis lieber sehen würden, werden immer lauter. Dem gegenüber steht der starre Apparat des kaiserlichen Militärs und die unterschätzte venezianische Polizei, die dem Kaiser verpflichtet sind. Die höchsten Militärs planen ein vorgetäuschtes Attentat auf den Kaiser, um ihn als strahlenden unverletzten Held dar zustellen und um die unfähige Militärpolizei bloß zu stellen. Commissario Tron soll nämlich die "Verschwörung" rechtzeitig aufdecken. Keiner ahnt jedoch von den wahren Plänen der Attentäter, die den Kaiser am liebsten tot sehen würden. Schon von Anfang an weiss der Leser von dem geplanten Attentat auf den Kaiser und begleitet Commissario Tron dabei, wie er sich Stück für Stück von dem Fall erarbeitet. Teilweise fand ich es aber etwas verwirrend die möglichen - leider ja falschen - Schlüsse des Commissarios mit dem wirklichen Plan der Militärs und dann auch noch tatsächlichen Wirklichkeit zu vergleichen und den Überblick zu behalten. Streckenweise war es daher etwas langwierig die Geschichte zu lesen, da man schon drei Schritte weiter war. Eine rechte Spannung wollte leider nicht aufkommen. Am spannendsten fand ich noch die Nebengeschichte um den Grafen Königsegg, der die Kette der Kaiserin stiehlt, um seine Spielschulden zu begleichen und der dann bei Hundekämpfen landet und einen Kampfhund mit in den kaiserlichen Haushalt bringt. Die Figur des Commissarios wirkt in diesem Band sehr behebig und mehr der Dekadenz verfallen, als es mir in dem Roman "Die letzte Lagune" erschienen ist. Alle weiter führenden Hinweise für seinen Fall werden ihm mehr oder weniger zugespielt und von seinem brillianten kriminalistischen Geist merkt man nicht viel. Der eigentliche Coup des Romans besteht darin, dass Commissario Tron als Retter des Kaisers in dessen Nähe gerückt wird und sich dieses besondere Verhältnis zwischen dem Commissario und der Kaiserin entwickelt.

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  • Rezension zu "Die Masken von San Marco" von Nicolas Remin

    Die Masken von San Marco

    Brina

    02. September 2012 um 17:12

    Inhalt: Commissario Trons vierter Fall. Kaum ist bekannt, dass Kaiser Franz-Josef und seine Gemahlin Kaiserin Elisabeth die Lagunenstadt besuchen, gibt es schon erste Gerüchte über ein Attentat auf das Paar. Doch die Polizei von Venedig hat mit dem Schutz des Kaisers nichts zu tun, sondern nur das Militär, sodass Tron sich deswegen keine Gedanken machen muss. Doch dann wird eine Leiche in der Stadt entdeckt und Tron und Bossi beginnen zu ermitteln. Die Beweise verstricken sich immer mehr und ein Fall scheint mit dem anderen verbunden zu sein. Wieso hatte der Tote einen Sarg dabei? Und was verbindet ihn mit den Gerüchten um das Attentat? Wertung: Wieder eine tolle Geschichte um Commissario Tron und Bossi. Die Sicht des Erzählers wechselte immer wieder, damit hatte ich anfangs so meine Probleme, da es sich dieses Mal doch um einige Charaktere handelte. Nach und nach legte sich das und die Charaktere wechselten nicht mehr ständig, sodass die Geschichte in Schwung kam. Ansonsten ist das Buch wie seine Vorgänger toll geschrieben und man rätselt von Anfang an mit wer der Täter ist, bzw. in diesem Teil was er denn vor hat und welche Rolle er in den ganzen einzelnen Handlungssträngen spielt. So kommt die Spannung nie zu kurz und auch der Witz fehlt nicht, denn Tron und seine Mitstreitern, lassen einen doch immer mal wieder schmunzeln. Fazit: Toller Krimi-Spaß im Venedig des 19. Jahrhunderts!

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