Nicolas Remin Schnee in Venedig

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Inhaltsangabe zu „Schnee in Venedig“ von Nicolas Remin

«Ein gelungener historischer Roman. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.» Brigitte Venedig 1862: In der Kabine eines Raddampfers wird ein hoher kaiserlicher Offizier ermordet aufgefunden. Commissario Tron ermittelt mit besonderem Interesse; schließlich steht die faszinierende Principessa di Montalcino auf der Passagierliste. Doch schon bald wird ihm der Fall von der österreichischen Militärpolizei entzogen. Kaiserin Elisabeth von Österreich persönlich hat indes ihre Gründe, Tron bei seinen Nachforschungen tatkräftig zu unterstützen. «Commissario Brunetti bekommt Konkurrenz!» Die Welt Commissario Trons erster Fall

ich liebe Krimis und Venedig kenne ich gut. Sehr schöner Krimi,hat mir gut gefallen.

— Archimedes
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    Schnee in Venedig
    Lesemanie

    Lesemanie

    19. May 2013 um 16:10

    Alvise Tron hat es nicht leicht: im heimatlichen Palazzo regnet es durchs kaputte Dach, seine Mutter liegt ihm damit in den Ohren, endlich eine geeignete Frau zu finden, und dann wird ihm auch noch unter einem fadenscheinigen Vorwand der Fall entzogen, an dem er gerade ermittelt. An seiner statt schaltet sich die österreichische Militärpolizei ein. Die ist nervös, denn schließlich befindet sich die Kaiserin Elisabeth in der Lagunenstadt. Das Leben könnte also besser laufen für Commissario Tron, als es im Frühjahr 1862 der Fall ist. Er lässt sich von den Umständen jedoch nicht entmutigen. Mit leisem, trockenem Humor und einem gesunden Dickkopf ermittelt er auf eigene Faust weiter, um herauszufinden, wer hinter dem Mord an Hofrat Hummelhauser steckt. Und was hat es mit seiner Begleiterin auf sich, die ebenfalls ermordet wurde? Die junge Frau, die scheinbar vom kaiserlichen Hofrat am Hafen aufgelesen worden ist, weist Bissspuren auf, und ist offenbar erwürgt worden, während der kaiserliche Beamte erschossen wurde. Wie passt das zusammen? Diese Frage lässt Tron nicht los. Dabei lässt er sich weder von seinem prätentiösen Vorgesetzten noch von der kaiserlichen Militärpolizei aus der Ruhe bringen. Was ihn wirklich durcheinander bringt, sind zwei Frauen. Da ist zum einen die Kaiserin, die großes Interesse an der Lösung des Falles hat, und welcher der verarmte Comte sympathisch ist. Zum anderen ist da die Principessa di Montalcino, deren blonden Haare und grünen Augen dem Commissario den Atem rauben.  Insgesamt ein schön-spannender Krimi. Hier trieft kein Blut – es kommt viel mehr auf die Irrungen und Wirrungen an in diesem Fall. In Agatha-Christie-Manier kann der Leser bis zum Schluss mit raten, während ganz nebenbei das Venedig des späten neunzehnten Jahrhunderts zum Leben erweckt wird. Die Spannungen zwischen den Habsburger Herrschern und den Einheimischen werden ebenso lebendig dargestellt, wie der verarmte Adel, der mit vereinten Kräften versucht, sich seinen alten Prunk zu bewahren. Remin hat einen liebenswürdigen venezianischen Ermittler erschaffen, und umschifft gleichzeitig zwei Fallen: Rivalität zu Brunetti und Sisi-Kitsch. Die Figur des Commissarios ist nämlich originell genug um sich nicht mit dem berühmten Kollegen messen zu müssen. So können sich Brunetti-Fans und „Nicht-Fans“ gleichermaßen mit ihm anfreunden. Und obwohl Kaiserin Elisabeth eine durchaus tragende Rolle zukommt, dominiert sie das Buch nicht, und Remin beweist genug historisches Geschick und Fingerspitzengefühl, um sie eben nicht als „Sissi“ (mit zwei S) darzustellen.  Mehr Rezensionen unter http://lesemanie.blogspot.de

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  • Rezension zu "Schnee in Venedig" von Nicolas Remin

    Schnee in Venedig
    dyke

    dyke

    05. January 2011 um 10:15

    Ein bereits stark derangiertes Venedig in der 2. Hälfte des 19. Jh., ein Conte, der sich seinen Lebensunterhalt als Commissario verdienen muss, Italien noch im Griff der Habsburger sind der äußere Rahmen für einen unterhaltenden historischen Krimi mit einem stellenweise kräftigem Augenzwinkern. Der Zustand der venezianischen Oberschicht und das Eingriffen der gelangweilten Kaiserin „Sissy“ Elisabeth bringen ein besonderes Flair in den Roman. Der Kriminalfall dient dagegen mehr als Bindemittel. Ein angenehmes Buch für einen kalten Nachmittag in einer warmen Leseecke, das ein behagliches Gefühl vermittelt. Allein was Commissario Tron beim Showdown alles abbekommt und trotzdem anscheinend in den weitere Bänden problemlos ermitteln kann, lässt mich etwas die Stirn runzeln.

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  • Rezension zu "Schnee in Venedig" von Nicolas Remin

    Schnee in Venedig
    Träumerin

    Träumerin

    19. May 2009 um 19:45

    Mal ein entwas anderer Krimi.
    Fands nicht schlecht aufgezogen aber das so schnell klar war, wer der Täter ist, war langweilig.

  • Rezension zu "Schnee in Venedig" von Nicolas Remin

    Schnee in Venedig
    metalmel

    metalmel

    15. November 2007 um 23:54

    Warum dieses Buch? Ganz einfach: Es ist gut! Mich hat es sofort angesprochen, denn schließlich ist jetzt Winter und es ist ganz kalt hier in München, da ist es doch eine schöne Vorstellung, dass auch die Venezianer frieren müssen. Noch dazu haben sie die Gefahr, dass sie ins Wasser fallen und, noch bevor sie der Hypothermie anheim fallen, ertrinken. Keine schöne Vorstellung. Außerdem finde ich Venedig ist eine äußerst schöne Stadt mit den vielen Brücken und den alten Palazzos. Und dann das Ganze erst im Karneval! Ich war einmal zu der Zeit dort und wenn ich heute daran zurückdenke, ist es immer noch irgendwie unwirklich. Damals war ich als Sisi verkleidet und genau diese Frau spielt eine Hauptrolle im Debüt von Nicolas Remin. Ein neuer italienischer Commissario ist geboren, denn das Buch ist ja ein Krimi. Alvise Tron ist etwa Mitte vierzig und stammt aus einem alten, aber verarmten italienischen Adelsgeschlecht, aus dem sogar einmal ein Doge hervorgegangen ist. Nun schreibt man das Jahr 1862 – eine Zeit, in der Venedig von den Habsburgern besetzt war. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt und dann geschieht auch noch ein Mord. Ein hoher kaiserlicher Beamter wird auf einem Raddampfer ermordet, neben ihm die Leiche einer jungen Frau (die er am „Hafen“ kennengelernt hatte...Ein ganz ehrbares Mädchen also). Tron nimmt gerne die Ermittlungen auf, denn schließlich muss er die Passagierliste überprüfen und auf dieser befindet sich der Name der faszinierenden Principessa di Montalcino. Doch schon bald werden ihm die Ermittlungen von der österreichischen Militärpolizei entrissen. Man geht davon aus, dass ein Attentat auf die Kaiserin von Österreich geplant ist. Eben diese Kaiserin Sisi weilt in der Lagunenstadt. Und langweilt sich. Ihres Mannes und der Stadt Wien längst überdrüssig, flüchtet sie wie so oft rastlos durch die Welt. Jetzt hält sie sich unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in Venedig auf. Natürlich hört sie von dem Fall, denn schließlich war der Tote Hofrat Hummelhauser, der Briefe des Kaisers an Sisi bei sich hatte. Man hat ihn getötet und beraubt – die Post ist verschwunden. Schon bald präsentiert die österreichische Polizei den mutmaßlichen Mörder, der sich aber während einer Verhörpause erhängt. Tron glaubt nicht an diese Geschichte und ermittelt auf eigene Faust weiter. Elisabeth hat ihre eigenen Gründe, ihn aus dem Hintergrund eifrig zu unterstützen. Da geschieht ein weiterer Mord... Nicolas Remin hat nach eigener Aussage fast sein ganzes Leben lesend auf dem Sofa verbracht und ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass er das Buch nur geschrieben hat, da es keinen Krimi gab, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Venedig spielt. Wie gut, dass es jetzt einen gibt!

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