Nicolas Vanier

 4.1 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Das Schneekind, Gold unter dem Schnee und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nicolas Vanier

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Das Schneekind

Das Schneekind

 (48)
Erschienen am 01.11.2002
Gold unter dem Schnee

Gold unter dem Schnee

 (12)
Erschienen am 01.02.2008
Die weiße Odyssee

Die weiße Odyssee

 (9)
Erschienen am 01.12.2001
Der weiße Sturm

Der weiße Sturm

 (5)
Erschienen am 01.02.2012
Abenteuer Yukon Quest

Abenteuer Yukon Quest

 (3)
Erschienen am 02.11.2017
Der Sohn der Schneewüste

Der Sohn der Schneewüste

 (3)
Erschienen am 01.02.2005
Abenteuer in der Schneewüste

Abenteuer in der Schneewüste

 (2)
Erschienen am 01.10.2004
Zeit der Wölfe

Zeit der Wölfe

 (2)
Erschienen am 13.08.2012

Neue Rezensionen zu Nicolas Vanier

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Abenteuer Yukon Quest" von Nicolas Vanier

Spannend wie ein Abenteuerroman, informativ wie ein Sachbuch
Buchraettinvor 6 Monaten

Es ist Februar 2015 in Whitehorse, Alaska.
Hier beginnt der „Yukon Quest“- laut Buch das schwierigste Hunderennen der Welt.
Der Autor, Nicola Vanier, will dieses Rennen zusammen mit seinen Hunden nun endlich bezwingen.
Mir hat sehr gefallen, dass ich beim Aufblättern des Buches im Innenband sofort eine sehr gut gestaltete Karte der Strecke bekommen, sowie eine kleine Ausschnittskarte aus Nordamerika ( Alaska/ Canada) wo dann der Streckenverlauf eingezeichnet war. Es findet sich hier auch eine Art Diagramm, anhand dessen der Leser den genauen Streckenverlauf in Kilometern / Ländern und weiteren Details anhand einer Legende ablesen kann. Das führt den Leser sofort hinein in das Rennen und bietet beim Lesen einen guten Anhaltspunkt die Etappen hier nachzuschauen.
Was ich bei Sachbüchern sehr schätze, ist vorn im Buch ein Inhaltsverzeichnis, das mir gleich auch eine Übersicht über das Buch liefert, auch hier ist es vorhanden. Ein kleines schönes Detail ist im Buch auch das Lesebändchen.
Das Inhaltsverzeichnis ist in Kapitel unterteilt, die Orte und Datums sowie Zeitangaben beinhalten.
Das Buch beginnt mit einem Vorwort eines Professors für Veterinärmedizin D. Grandjean, der hier über das Rennen, den Autor und auch über seinen Tätigkeit als Tierarzt bei diesen Hunderennen spricht, das mir als Einführung in das Buch sehr gefallen.
Das Buch- das Rennen- die Kälte- die Hunde- das Ziel vor Augen. Der Stil des Autors ist besonders. Er nimmt den Leser mit auf diese Fahrt, die Anstrengungen spürbar gemacht für den Leser ebenso die Liebe und Zuneigung zu seinen Hunden wird spürbar. Als Leser hatte ich das Gefühl, ich bin dabei, hautnah und der Autor schafft es mich teilhaben zu lassen an diesem Rennen.
Ich lese gern Reiseberichte und besitze schon einige Bücher des Autors. Ich mag seinen anschaulichen Stil. Er erzählt als Ich – Erzähler, auch das ist ein Detail, das für mich als Leser ein Buch besonders macht, weil es mich so hautnah teilhaben lässt. Man spürt die Liebe und Zuneigung die er für seine Hunde empfindet und ebenso spürt man, dass sie dieses Rennen als Team gestalten.
Sehr gelungen fand ich hier auch die vielen Farbfotos, die sich etwas mittig im Buch finden.
Das Buch wird abgerundet durch den Anhang. Natürlich finden sich hier die Ergebnisse des Rennens. Auch eine Übersicht über die „Musher“ ( Schlittenführer), die im Buch erwähnt werden. Für die Fachbegriffe findet sich gleich im Anschluss ein Glossar.
Nun folgen noch Zeichnungen, die fand ich super. Wie ist so ein Hundegespann aufgebaut, verschiedene Haken, der Aufbau des Schlittens, Fahrtechniken. Abgerundet wird das Buch durch die Danksagung und einen Tipp, wenn ein Leser plant einen Urlaub im hohen Norden zu verbringen.
Ein gefühlvolles Buch, das die Liebe zu seinen Hunden zeigt, den Mut und Willen dieses anspruchsvolle Hunderennen durch Alaska und Kanada zu absolvieren.
Voller gelungener Details und Illustrationen.
Spannend wie ein Abenteuerroman, informativ wie ein Sachbuch und dennoch auch eine gefühlvolle Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Hund.

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S

Rezension zu "Abenteuer Yukon Quest" von Nicolas Vanier

Unmenschlich, unhundlich und wahnsinnig kalt
Starbucksvor einem Jahr

Von den großen Schlittenhunderennen Iditarod und Yukon Quest hat bestimmt jeder schon gehört und war vielleicht über die wahnsinnige Länge dieser Rennen erstaunt. Was aber wirklich dort passiert und wie streng die Regularien sind, ist den Meisten sicher unbekannt. In „Yukon Quest – Mit meinen Schlittenhunden 1600 Kilometer durch Kanada und Alaska“ nimmt der Franzose Nicolas Vanier den Leser mit auf seine Reise, auf sein Rennen. Und dieses wird hier spannender dargestellt als jeder Krimi.

Zum Inhalt: Der französische Musher Nicolas Vanier nimmt 2015 mit seinen „kleinen Hunden“ am Yukon Quest teil. Dies ist bei Weitem nicht sein erstes Rennen, aber er ist keiner von den ganz professionellen Mushern, die einen Kennel mit 50 Hunden und mehr haben. Nicolas dagegen geht das Rennen mit viel Liebe zu seinen Hunden und viel Warmherzigkeit an. In Rückblicken und Erklärungen erfährt der Leser außerdem viel über außergewöhnliche Situationen und andere Rennen, über die Regularien, Unfälle, das Mushern, etc.

Das Buch ist extrem spannend. Leider weiß der Leser aus der Siegerliste im Buch, welchen Platz Nicolas belegen wird, aber das hätte man sonst auch aus dem Internet erfahren können. So weiß man schon, worauf das Rennen hinausläuft. Erklärungen, Zeichnungen und ein Glossar sorgen dafür, dass der Leser hier gut folgen kann. Echte Fotos direkt vom Rennen sind eine große Bereicherung.

Während des Lesens fühlt man sich, als ob man dabei sein darf. Nur ist es auf der Couch etwas wärmer. Man fühlt mit Nicolas, leidet mit Nicolas, friert mit Nicolas (na ja, ein bisschen). Rückblicke und Einschübe sind dabei eine Bereicherung und kein bisschen störend. Tatsächlich ist man hier auf jedem der 1600 km dabei.

Sosehr ich dieses Buch nur loben kann, sosehr muss ich dieses Rennen selbst verurteilen. Die Hunde rennen für ihre Leben gern und sind oft auch gar nicht zu bremsen (es sind eher reine Rennmaschinen, keine Hunde mehr), aber die Regularien sind so streng, dass dieses Rennen mit Sport und Sportlichkeit nichts mehr zu tun hat. Mit wenigen Veränderungen könnte man hier vieles doch erleichtern, ohne dem Rennen seine Schärfe und Schwierigkeit zu nehmen. So schlafen die Musher z.B. oft nur zwei Stunden und fallen hin und wieder auch vor Müdigkeit vom Schlitten. Aber einmal unten, sind die Hunde weg, die ja nicht zu bremsen sind. Zum Glück kann man den Musher heute dann per GPS orten und vielleicht vor dem Erfrieren retten. Feste überprüfte Schlafenszeiten an allen Kontrollposten könnte hier schon Abhilfe schaffen.

Man merkt, ich könnte hier noch ewig weiter über dieses Buch und eher noch über dieses Rennen schreiben. Das Buch hatte ich fast in einem Rutsch durchgelesen, und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, nicht zuletzt, weil auch der Autor ein so sympathischer Sportler und Mensch ist. Die anderen Bücher von Nicolas Vanier stehen nun auch auf meiner Liste!

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Gold unter dem Schnee" von Nicolas Vanier

Unglaubwürdiger Protagonist und hanebüchene Abenteuer, aber schöne Landschaftsbeschreibungen
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Interessant an diesem Buch war, dass ich ein ungefähres Gefühl für die Erlebnisse und das entbehrungsreiche Leben der Goldsucher 1897 am Klondike erhielt. Ergänzt mit den idyllischen Ansichten der verschneiten Landschaft, der schneebedeckten Berge und der Umgang mit den Schlittenhunden war dies das Beste an der Geschichte. Diese Passagen waren leider zu kurz, hier hätte der Autor sich für meinen Geschmack mehr ausleben dürfen, wie ich das von „Das Schneekind“ her kannte.

Mehr Raum nahm der Hauptprotagonist Matt für sich ein, der mir leider überhaupt nicht sympathisch wurde. Matt hätte einen interessanten Abenteurer abgeben können, leider war er in diesem Buch sehr einfältig, unreif und arrogant geschildert. Er meinte immer alles besser zu wissen. Die Beschreibung seiner Affären und dem Sex waren entwürdigend und ordinär. Von Liebe, von der da gesprochen wurde, habe ich nichts gemerkt. Seine Abenteuer auf dem Schiff und in der Wildnis waren einfach „hanebüchen“ unglaubwürdig. Dies nahm sogar im letzten Drittel des Buches noch zu, und am liebsten hätte ich das Buch abgebrochen, wenn die Lebensumstände im tiefsten Winter nicht so anschaulich geschildert worden wären. Wohlgemerkt, die Landschaft ohne den Protagonisten. Der Schluss war einfach nur schrecklich verdreht und an den Haaren herbeigezogen, so dass ich mich noch mehr geärgert habe, das Buch überhaupt bis zum Ende gelesen zu haben.  

 

Alles in allem: Selbst die wundervollen Beschreibungen der Natur retten diese Geschichte nicht. Das Thema ist faszinierend, die Umsetzung grotten-schlecht. Der Erzählstil ist primitiv und die Abenteuer des mir unsympathischen Protagonisten absolut unglaubwürdig.

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