Ich bin mir etwas unsicher was ich über "Totem" schreiben soll. Die Geschichte des jungen Louis, der eigentlich noch total verspielt und verträumt ist aber seine Ferien im Sommercamp verbringen muss zwischen lauter Pfadfindern, die mitten in der Pubertät stecken, birgt so viel Potenzial. Leider half mir gerade der leicht schmierig wirkende (im Sinne von unübersichtlich und unscharf) Zeichenstil hier nicht gerade um Louis Geschichte gut folgen zu können. Auch hätte ich mir mehr inneren Dialog von ihm gewünscht, denn manchmal erahne ich nur, was die ProtagonistInnen hier fühlen und denken.
Das grundliegende Motto ist traurig, aber schön und anrührend, etwas mehr Erzählung und weniger wilde Zeichnungen hätten mir geholfen mehr von dem zu verstehen, was hier auf dem Papier rübergebracht werden soll. Dennoch eine Geschichte die mich irgendwie berührt hat, ich weiß nur nicht so ganz wie.
Regen im Sommercamp und ein Erwachen


