Nicole Wagner Val und die Löwenstatue

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Inhaltsangabe zu „Val und die Löwenstatue“ von Nicole Wagner

Magie ist für Val ein Fremdwort. Ein zubeißender Fisch ist so ziemlich das gefährlichste, was ihm tagtäglich in seinem Leben als Fischerjunge passieren könnte. Doch die Dinge ändern sich schlagartig, als Gelehrte vom Festland ihn auf seiner Heimatinsel aufsuchen. Sie eröffnen ihm etwas schier Unglaubliches: Val ist unter dem Stern des Roten Löwen geboren und somit Vertreter des mächtigsten Sternzeichens, das die Welt kennt. Das ruft aber auch die böse Seite auf den Plan, allen voran den mächtigen schwarzen Magier Fauces, der mit Vals Blut eine Fessel lösen will, die ihn seit Jahrhunderten davon abhält, seine üblen Machenschaften über den ganzen Erdball auszuweiten … Wird Val es schaffen, sich Fauces' bösen Plänen entgegenzusetzen oder wird er am Ende die ganze Welt dem Untergang weihen?

I can't say the words so I wrote you into my verse now you'll live through the ages I can feel your pulse in the pages

— wan57587

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  • Harry Potter für Arme?

    Val und die Löwenstatue

    wan57587

    Vielleicht sollte ich mein eigenes Buch nicht so dissen und stattdessen die actiongeladene, wohldurchdachte Handlung, die tiefgründigen, vielschichtigen, ja beinahe real anmutenden Charaktere in den Vordergrund stellen. Vielleicht sollte ich Val loben, der so sehr wie mein kleiner Bruder ist, nur mutiger, hübscher und abenteuerlustiger. Vielleicht Blauregen, den ich in Anlehnung an Aragorn, Staubfinger und Sirius Black kreiert habe - das braucht nicht wunderzunehmen, denn seien wir mal ehrlich, das sind mit Abstand die coolsten Figuren, die es im Fantasybuch- Jugendlektüreuniversum gibt. Oder vielleicht mach' ich genau das nicht, denn wen interessiert es schon, ob ein weiteres von diesen überflüssigen, holter-die-polter-geschriebenen-und-veröffentlichten, von einem viel zu jungen und viel zu selbstüberzeugten Autor verfassten Büchern den Markt verstopft? Wen kann ich mit meinen drei Freunden, dem einen Follower (nämlich mir selbst, haha) und fünf Rezensionen erreichen, von denen merkwürdigerweise nur die Herzchen bekommen haben, die es auf der ersten Seite anzeigt, wo sich also die Mühe des langwierigen Findens und Hinklickens in Grenzen hält. Vielleicht schreibe ich eine andere Art von Rezension, eine, die es nicht schon hunderte Male in besserer oder schlechterer Version auf dieser Website gibt. Um zu zeigen, dass Val und die Löwenstatue anders ist, nicht wie Artemis Fowl, Bartimäus - Das Amulett von Samarkand, nicht wie die Entdeckung des Hugo Cabret. Denn wann gibt es das schon mal, dass eine Zwanzigjährige, eine, die keinen Plan von gar nichts hat, die immer noch nach sich selbst sucht wie ein krisengebeutelter Teenager, und kein gelangweilter, mit Universitätsabschluss gesegneter, männlicher Vertreter der Mittelschicht die Jugendlektüre stellt, sondern jemand, dessen eigene Kindheit noch gar nicht lange her ist? Der weiß, was man fühlen will, wenn man mit dreizehn ein Buch aufschlägt, der weiß, was es mit einem macht, wenn man mit Haut und Haaren von einem Buch verschluckt wird wie von einem Strudel, dass man schlaftrunken aufblinzelt, wenn die Mutter vom unteren Treppenabsatz her nach einem schreit oder die Geschwister plötzlich unerwartet auf der Türschwelle stehen- Genug davon. Jesse (Name von der Redaktion geändert) mag mein Buch und der ist weiß Gott nicht leicht zu beeindrucken. Ich habe Wert darauf gelegt, dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt, dass die Handlung stets Schlag auf Schlag erfolgt. Überzeugt euch selbst, ob das so funktioniert hat. Was die Charaktere anbelangt … in denen steckt so viel von mir selbst, dass sie beinahe zwangsläufig gefühlsstark, leidenschaftlich und vielschichtig geraten mussten. Mein Buch gibt es nicht in namhaften Filialen (noch nicht, I'm ready for the taking!) und - wer hätte das gedacht? - über Mundpropaganda zum Erfolg zu gelangen, stellt sich als frustrierendes, wenig gewinnbringendes Geschäft heraus. Aber ey, ich mach weiter, hab sowieso nichts Besseres zu tun. ;) (Sorry für die fünf Sterne. Selbst Einkaufslisten, solange von mir geschrieben und veröffentlicht, müsste ich mit fünf Sternen bewerten, oder nicht?)

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    • 4

    BrittaRoeder

    22. December 2015 um 09:59
  • Harry Potter für Arme? Val für neugierige, spannungssuchende, junge und ältere Fantasysfreunde!,

    Val und die Löwenstatue

    suse9

    03. November 2015 um 10:38

    Ich gebe zu, dass ich Rezensionen, die Autoren über eigene Bücher schreiben, eher skeptisch gegenüberstehe. Aber in diesem Fall haben mich die ehrlichen Worte Nicole Wagners erst auf ihren Debütroman aufmerksam gemacht. Denn schließlich weiß jeder, wie schwer es ist, sein Buch ins Blickfeld des potentiellen Lesers zu rücken, und der Autorin ist dies so charmant gelungen, dass ich beherzt zugriff und mir „Val und die Löwenstatue“ kaufte. Erstaunt war ich über den Umfang dieses Erstlings – erstaunt und auch ein wenig erschrocken, denn diese Menge an Seiten sollen erst einmal gefüllt werden. Die Autorin selbst versprach ja eine spannende, nie langweilig werdende Geschichte. Außerdem scheute sie den Vergleich mit J.K. Rowling und Cornelia Funke nicht. Die Latte lag also hoch und – nunja – abwarten. Vorsichtig schraubte ich meine Erwartungen nach unten und wandte mich doch offenen Herzens den Gedanken und Fantasien zu, die hier zu Papier gebracht worden waren. Ich machte mich also auf den Weg nach Nusnuth, einer idyllischen Fischerinsel, auf der Valentin lebte. Da die Mutter bei der Geburt seines jüngeren Bruders gestorben und auf seinen ewig betrunkenen Vater kein Verlass war, musste sich Val um die Familie kümmern. Die Liebe zwischen den beiden Brüdern war aber so stark, dass sie alle Schwierigkeiten meisterten und ein glückliches Leben führten. In dem Moment jedoch, in dem sein sehnlichster Wunsch, als Crewmitglied auf dem stattlichsten Schiff der Insel anheuern zu dürfen, in Erfüllung gehen sollte, trafen fremde Gelehrte vom Festland auf Nusnuth ein und Val musste erfahren, dass Träume die Angewohnheit haben, nicht immer in Erfüllung zu gehen. Auf die Botschaft, dass die Welt, wie Val sie kannte, in großer Gefahr war, hätte er gerne verzichtet. Da er aber den Schlüssel zur Bekämpfung des bösen Magiers Fauces in den Händen zu halten schien, wurde er nicht gefragt. Hineingezogen in die Streitigkeiten der Mächtigen hatte er sich dem Kampf zu stellen. Es ist nicht zu fassen. Die Autorin hat es wirklich geschafft, mich mit jeder neuen Seite zu überraschen. Keine Spur von Vorhersehbarkeit. Ständig passierten Dinge, die ich so nicht erwartet hatte und die die Handlung frisch hielten. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen werden sollte. Dennoch waren die Charaktere liebevoll und präzise gezeichnet, so dass ich leichten Zugang zu ihnen fand. Ich konnte mitfiebern, fassungslos den Atem anhalten, traurig, glücklich sein, lachen und weinen. Leichter Humor schwang zwischen den Zeilen mit, der nicht aufgesetzt oder anbiedernd wirkte. Gefahr und Gewalt erwarteten den Leser genauso wie die Macht der Freundschaft und Liebe. Die Helden dürfen Fehler machen, die Bösen Siege davontragen. Zum Glück verzichtet die Autorin fast vollständig auf Klischees. Wie ist ihr das nur gelungen? Die Sprache ist eingehend, aber nicht platt. Das Buch liest sich leicht, fordert den Leser jedoch zum Mitdenken auf. Spannende, aufregende Stunden habe ich beim Lesen verbracht. Fantasy ist nicht unbedingt meine Hauptlektüre, aber ich liebe J.K. Rowling, und Cornelia Funke weiß mich auch zu fesseln. Den Vergleich mit diesen braucht die Autorin in meinen Augen nicht zu scheuen. Ich hoffe, sie hat noch viele Ideen in ihrem jungen Kopf und genug Hunger, diese zu Papier zu bringen. Einige Enden müssen auf jeden Fall noch weitergesponnen werden. Wenn es nach mir ginge, könnte sich Nicole Wagner recht bald wieder einen Tag Auszeit nehmen, sich ins Bett legen, an die Decke starren und sich das zweite Buch „zurechtspinnen“.

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