Nicole Brausendorf

 4.5 Sterne bei 47 Bewertungen
Nicole Brausendorf

Lebenslauf von Nicole Brausendorf

Nicole Brausendorf ist gelernte Ergotherapeutin und lebt in der Nähe von Hamburg. Vor einigen Jahren beschloss sie, sich endlich einen Jugendtraum zu erfüllen und sich eine Zeitlang ausschließlich dem Schreiben zu widmen. "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" ist ihr erster Roman.

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Die einzige Art, Spaghetti zu essen

Die einzige Art, Spaghetti zu essen

 (47)
Erschienen am 12.08.2016

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Neu

Rezension zu "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" von Nicole Brausendorf

Lachalarm & Herzverkrampfung !
Katl93vor einem Jahr

Definitv kann ich wirklich ehrlich sagen das dieser Roman meine Welt erschüttert hat & mich zum nachdenken bewegt hat. ( Selten gebe ich Büchern 5 Pandas ! )
Was will Frau mehr lesen ? Die erste große Liebe, Chaos der Gefühle & Herzschmerz? Dagegen ist Achterbahn fahren Kinderkram !
Lies das Buch den die Botschaft sollte von mehr Menschen erhört werden !

https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/10/die-einzige-art-spaghetti-zu-essen.html

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Rezension zu "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" von Nicole Brausendorf

Schrecklich enttäuschend
CocuriRubyvor 2 Jahren

Meine Erwartung war folgende: Aufgrund der Tatsache, dass sie die Wahl hat zwischen einen heißen Typen und den einfühlsamen blinden Typen  und sich für Zweiteren entscheidet, plus die Tatsache, dass das Buch vom Ullstein Verlag ist, habe ich eine vielschichtige/tiefgründige Geschichte erwartet. Rückblickend ziemlich naiv.

Zunächst mal zum posiven (geht schnell): den Schreibstil fand ich sehr angenehm – einfach und jung. Das war’s dann aber leider schon so ziemlich. Dummerweise gab es auch Einbindungen von z.B. Twilight, also Einbindungen von typischen Mainstream Teenie Themen – das wirkt auf mich aufgesetzt und ein wenig nervig.

Die Dialoge wirken unecht, die Handlung wie an der Strippe gezogen und schrecklich redundant. Ich hatte wie gesagt eine zumindest tiefgründig angehauchte Geschichte erwartet, stattdessen erhält man eigentlich eine ziemliche 0815-Hormonübersteuerte-Teenie-Liebesgeschichte.

Bei den Charakteren gab es leider auch nichts zu holen. Die meisten Figuren bleiben ziemlich blass oder setzen sich aus Stereotypen zusammen, die zwischendurch auch mal komplett verschwinden und nie wieder auftauchen.

Es ist nicht so, dass alle Figuren gänzlich unsympathisch sind, aber sympathisch eben auch nicht.

Mit am schlimmsten fand ich eigentlich die Mutter der Protagonistin. Denn zunächst hatte ich noch Hoffnung, dass der bestehende Konflikt zwischen Mutter und Tochter potential wirkt und eine interessante Nebenhandlung werden könnte. Dem war nicht so. Denn zum einen, werden in diesem Buch alle Nebenhandlungen (die nicht sonderlich zahlreich sind) komplett Stiefmütterlich und oberflächlich behandelt. Und zum anderen war die Figur der Mutter eine mittelschwäre Katastrophe und bedient viele Klischees (Z.B. Projektion der eigenen Probleme und Ängste auf ihre Tochter).

Ähnlich verhält es sich mit dem winzigen Nebenschauplatz der Freundin der Protagonistin. Auch dieser ist mit Klischees durchzogen, ihr Charakter stellenweise zweifelhaft, auch wenn man ihr zugutehalten muss, dass sie eine gute Freundin war – das ist ja schon mal was. Wie alle Nebenstränge ist aber auch dieser komplett vernachlässigbar.  

Zur Protagonistin. Wie bereits erwähnt, hat zu viel auf den Hüften. Das an sich finde ich sogar eine tolle Abwechslung, aber das wurde dann doch für meinen Geschmack zu viel aufgeworfen – ständig thematisiert sie diesem Umstand. Zumal ihr natürlich von jedem bestätigt wird, wie hübsch sie ist, aber das natürlich nicht glauben kann. Sowas kann ich absolut nicht ausstehen.

Von daher war ich zunächst fast schon dankbar, dass die Komponente der Blindheit aufgegriffen wurde, in Form von Leo (dem Love Intrest).

Er selbst als Person spielt jedoch nicht eine so große Rolle wie man meinen könnte. Stattdessen steht im Fokus, wie man den Alltag bewältigen, wenn man blind ist – darauf wird er neben seinen guten Aussehen, fast komplett reduziert. Dummerweise sind diese Schilderungen auch nicht fließend in die Handlung eingewoben, sondern es liest sich fast wie in einem Lehrbuch.

Leider gab es sehr viel Geschmachte und extrem häufige Erwähnung von den tollen Geruch des angebeteten. Auf sowas reagiere ich geradezu allergisch.

Der weit überwiegende Teil des Buches beschäftigt sich mit Gesülze ohne Ende, mit verbratenen Klischees und Schmachterei – es trieft und tropft und ist kaum zu ertragen und wirkte auf mich sehr  aufgesetzt. Gerade dieses wollüstige übereinander herfallen, in Kombi mit dem dicksein nervt extrem. Es wird so getan und im Wortlaut beschrieben, als wäre diese Beziehung/Anziehung zwischen den beiden ein kosmisches Ereignis – kaum zu ertragen

Die Handlung selbst ist einseitig und vorhersehbar. Auch schön, die moralische Verdrehung am Ende – lässt man das Opfer mal eben den Täter dastehen – klar, kein Ding.

Was mich gerade hinsichtlich der Authentizität der Charaktere stört ist, dass man deutlich merkt, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde, mit vermutlichem Blick auf eine jugendliche weibliche Leserschaft. Denn genauso benehmen sich vor allem die wichtigen männlichen Figuren, nach dem Bilde, was das Durchschnittsmädchen gerne hätte bzw. hören möchte. Authentisch ist das wenig.

 

Fazit

Es mag sein, dass das ein Buch ist, das genau das bietet was die Zielgruppe (junge Mädchen) lesen will – eine gewisse Schnittmenge wird es auf jeden Fall geben. Ich hingegen musste mich regelrecht durch quälen – ich fand es kaum zu ertragen und war mehrfach kurz davor es abzubrechen. 

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Rezension zu "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" von Nicole Brausendorf

best ever
123456sophie78910vor 2 Jahren

 :)

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Gespräche aus der Community

Neu

„Liebe auf den ersten Blick? Wie soll das gehen bei einem Blinden?“

Tja, wie soll das gehen ... Wie genau sich ein blinder Mensch verliebt, das fragt sich nicht nur die beste Freundin meiner Protagonistin. Macht euch darüber gern eure eigenen Gedanken.

Willkommen zur Leserunde über:

„Die einzige Art Spaghetti zu essen“!

Letzte Woche ist mein Debütroman im Ullstein Verlag erschienen und hat schon einige Leserinnen berührt.
 
Wer gern New Adult -/Coming of Age-Geschichten liest, eine gute Prise Humor, tiefe Gefühle, sanfte Erotik und etwas Drama mag, ist herzlich eingeladen, sich mit mir und anderen darüber in der Leserunde auszutauschen.

Und darum geht’s:

Im Leben der 17-jährigen Liv läuft es alles andere als perfekt: Nach dem Schulabschluss findet sie keine Lehrstelle, sie hat keine wirklichen Freunde, dafür aber ständig Ärger mit ihrer psychisch labilen Mutter. Und jetzt soll sie auch noch ihre vertraute Umgebung verlassen und umziehen - Liv ist bedient!
Doch als sie das andere Ufer der Elbe betritt, bleibt zum Trübsalblasen keine Zeit mehr: Die quirlige Nessie steckt sie mit ihrer überbordenden Energie an, und der attraktive Felix hilft ihr mehr als einmal aus der Patsche.
Nessie schleppt Liv mit aufs Stadtfest, um ihr ihre neueste Eroberung zu zeigen: Lasse, den Sänger einer lokal bekannten Rockcoverband. Auf dem Konzert hat Liv jedoch nur Augen für dessen Bruder, den süßen Keyboarder mit den wilden schwarzen Ponysträhnen, dessen virtuoses Spiel sie magisch in den Bann zieht. Sie verliebt sich auf den ersten Blick in den Jungen, der diesen Blick nicht einmal erwidern kann - denn Leander ist blind.
Fortan fahren Livs Gefühle Achterbahn: Leander meint, wegen seiner Behinderung nicht gut genug für sie zu sein, und Felix' hartnäckige Annährungsversuche lassen sie alles andere als kalt. Doch das sind nicht die einzigen Probleme, denen sie ins Auge sehen muss.

Die Sache mit der ersten großen Liebe hat Liv sich definitiv einfacher vorgestellt!
Doch was sagt ihr geliebter Opa immer: Hör auf dein Herz ...

Mein Verlag spendiert 10 Taschenbücher, die ich mit persönlicher Widmung an die Gewinner versende.

Bewerbungsaufgabe:

Liv versucht, sich intensiv in Leander hinein zu versetzen und probiert aus wie es ist, blind zu sein.
Versuch es doch auch einmal mit einer der folgenden Aufgaben:

Schließe fest die Augen und ...
  • - Gehe in einem vertrauten Zimmer ein paar Schritte geradeaus
  • - Entnehme deiner Geldbörse 2,75 €
  • - Stell dich vor deinen Partner ohne ihn zu berühren und gib ihm einen Kuss.

Berichte mir kurz, wie es dir dabei ergangen ist und schon landest du im Lostopf!

(Die Anzahl deiner blauen Flecken hat übrigens keinen Einfluss auf das Losverfahren - Solche Selbstversuche waren ein sehr spannender Teil meiner Recherche für dieses Buch, und ich habe auch so einige Federn dabei gelassen ... ;)

Bitte seid so fair und bewerbt euch nur, wenn ihr garantiert in den nächsten 2-3 Wochen Zeit und Lust habt, euch aktiv in die Runde einzubringen. Auch wer das Buch schon hat, ist natürlich herzlich eingeladen, mitzumachen!
Am Ende der Leserunde verfasst ihr bitte eine Rezension (ohne Inhaltsspoiler natürlich!), die ihr auf lovelybooks und amazon, und gerne auch auf anderen Verkaufsplattformen (Thalia,
Hugendubel, buecher.de etc), sowie euren Blogs streut. Blogger geben bitte ihren Bloglink mit an. Vielen Dank.


Stöbert doch mal auf meiner Homepage,
http://www.nicole-brausendorf.de/
dort findet ihr mehr über mich und die Entstehung des Romans. Oder besucht mich auf Facebook. https://www.facebook.com/nicole.brausendorf
Wer mag, kann sich als Aperitif gern meinen Buchtrailer ansehen.

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit euch und werde regelmäßig spätabends vorbeischauen und mitmachen!
Herzliche Grüße, eure Nicole.

###YOUTUBE-ID=T9RHOwGBQDE###

Letzter Beitrag von  Nicole_Brausendorfvor 2 Jahren
Okay, das kann ich einordnen. Danke.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Nicole Brausendorf im Netz:

Community-Statistik

in 101 Bibliotheken

auf 22 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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