Nicole C. Krämer Lernen im Web 2.0 - Erfahrungen aus Berufsbildung und Studium

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Inhaltsangabe zu „Lernen im Web 2.0 - Erfahrungen aus Berufsbildung und Studium“ von Nicole C. Krämer

Der Sammelband stellt den aktuellen Stand der Forschung zur Web 2.0-Lehre in der beruflichen Bildung und im Hochschulbereich vor. Zum einen werden Ansätze präsentiert, die wissenschaftliche und praktische Erfahrungen miteinander verknüpfen und die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen im Lernkontext berücksichtigen. Projekte aus dem Förderprogramm des BMBF zur Weiterentwicklung und zum Einsatz von Web 2.0-Technologien in der beruflichen Qualifizierung sind mit eigenen Kapiteln vertreten. Außerdem werden Ergebnisse aus der Forschung präsentiert, aus denen sich in der Praxis anwendbare didaktische Kriterien ableiten lassen. Weiterhin werden für den Hochschulbereich als auch für den Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung zielgruppen- und situationsspezifische Aspekte diskutiert, die für die Etablierung von Web 2.0-Lehre relevant sind.
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  • Zum Status Quo des interaktiven und partizipierenden E-Learning

    Lernen im Web 2.0 - Erfahrungen aus Berufsbildung und Studium
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. October 2014 um 13:31

    Zum Status Quo des interaktiven und partizipierenden E-Learning „Die Berufsausbildung im dualen System und das Studium an Hochschulen unterliegen einem dynamischen Wandlungsprozess. Er ist charakterisiert durch die immer schnellere Verbreitung digitaler Medien, steigende Medienkonvergenz und eine mediengestützte Entgrenzung von Lehren, Lernen und Arbeiten“. Das ist der Ausgangsbefund, von dem Herausgeber dieser Studie ausgehen und deren Status Quo sie aus vielfacher Hinsicht her im Buch beschreiben. Die Integration formaler und informaler Lernprozesse (Social-Networking nund seine Auswirkungen, Blended open Course, Online Lernortkooperation) und die Web 2.0 basierten Werkzeuge der Gegenwart (Integration formaler und informaler Prozesse, Plattformen zur Aus- und Weiterbildung, ein Methodenkatalog zum Einsatz von Web 2-0 im konkreten Unterrichtsgeschehen, Praxisgemeinschaften des Lernens in Web 2.0, Werkzeuge für eine Web 2.0 Lehre in der beruflichen Bildung und medienpsychologische Anreize in der webgestützten beruflichen Bildung) bilden darauf aufbauend im Buch die Betrachtungswinkel der verschiedenen Autoren und Beiträge. Deutlich wird, wie sehr sich „analoge und digitale“ Ausbildung zum einen bereits verzahnt haben (Arbeitsmaterial, benötigte Literatur und Skripte sowie Informationen zu konkreten Abläufen online, Unterricht, Vorlesung und Fachanleitung „analog“), deutlich werden aber auch „Reibeflächen zwischen den Welten“. Da, wo das „formale System“ mit seinen Notwendigkeiten und Vorgaben auf das „informale“ System mit seinen fließenden Grenzen trifft. Durch Methodenkataloge und Hinweise auf konkrete Werkzeuge für die Praxis, sowie hilfreiche Einlassungen (Anreize und Gestaltungsempfehlungen) bieten die verschiedenen Beiträge im Buch dabei einen breiten Blick vor allem auf die konstruktiven Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Lernendem und Lehre, Auszubildenden, Lehrbetrieb und Lerninhalten, sowie auf die Vernetzung von Lernenden untereinander. Möglichkeiten, die, effizient genutzt, durchaus befruchtende und optimierende Wirkung entfalten können. Hierzu aber müssen alle am Prozess beteiligten gemeinsame Regelungen finden, gemeinsame Plattformen und eine grundlegende Bereitschaft zur gemeinsamen Nutzung, um Reibungsverluste zu vermeiden und nicht „Gegenwelten“ entstehen zu lassen. Diese Motivation ist Teil der Betrachtung zum Abschluss des Buches ebenso, wie die „Soziokulturelle Ökologie“ als theoretischer Ansatz zum Verstehen des „Web 2.0 in der beruflichen“ Bildung gesetzt wird. Insgesamt bietet das Buch interessante und weiterführende Reflexionen zu einer weitergehenden, konstruktiven Implantierung des Web 2.0 in der Bildung und universitären Lehre, wie auch bereits vollzogene Kooperationen beleuchtet und deren weitere mögliche Entwicklungen bedacht werden. Ein interessanter und wichtiger Beitrag zur Diskussion und zur Entwicklung der Verzahnung des Web 2.0. in den dualen und universitären Ausbildungssystemen, der auch praktische Handlungsoptionen an die Hand gibt.

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