Der Himmel über Darjeeling

von Nicole C. Vosseler 
4,0 Sterne bei115 Bewertungen
Der Himmel über Darjeeling
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Positiv (86):
Na_Noxs avatar

Tolle Geschichte mit indischem Flair!

Kritisch (10):

Für meinen Geschmack zu kitschig und zu schnulzig

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Inhaltsangabe zu "Der Himmel über Darjeeling"

Cornwall, 1876: Nach dem Tod ihres Vaters Vollwaise, sieht sich die junge Helena Lawrence vor dem finanziellen Ruin stehen. Der geheimnisvolle Ian Neville, der wie aus dem Nichts in ihr Leben tritt, macht ihr ein Angebot: Er wird für ihr Auskommen sorgen wenn sie ihn heiratet und auf seine Teeplantage im indischen Darjeeling begleitet. Zuerst widerwillig, sieht Helena schließlich keinen anderen Ausweg mehr, als mit ihm zu gehen. Das fremde, exotische Indien mit seinen Farben und Düften schlägt Helena in seinen Bann, und sie glaubt fast schon daran, hier glücklich zu werden. Doch trotz Momenten der Nähe bleibt Ian ihr fremd. Sein Geheimnis droht Helenas Leben und ihre aufkeimende Liebe zu ihm für immer zu zerstören. Eine dramatische Liebesgeschichte vor der farbenprächtigen Kulisse Indiens, detailgenau recherchiert und meisterhaft erzählt. Die Presse über Der Himmel über Darjeeling: Wer in eine fremde Welt voller Mythen und Geheimnisse mitten im farbenprächtigen und orientalisch duftenden Indien eintauchen möchte, der wird diese Geschichte nicht so schnell beiseite legen. Neue Welt, Düsseldorf Eine Geschichte wie Indien selbst - dramatisch wie der Monsun, farbenprächtig wie eine indische Braut und bewegend wie ein Sonnenaufgang im Himalaja. Toggenburger Tagblatt, Zürich

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783838722764
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:545 Seiten
Verlag:Lübbe Digital
Erscheinungsdatum:12.10.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch, spannende Figuren und eine atemberaubende Kulisse!
    Atemberaubende Kulisse und spannende Figuren!

    Im Lesewochenblog habe ich bereits erwähnt, dass ich mich in diesem Buch von Anfang an wohl gefühlt habe, ich weiß jetzt auch wieso. Ich habe ihn vor ein paar Jahren schon einmal gelesen, scheinbar war ich da zu jung für historische Romane, er hat mir damals nämlich überhaupt nicht gefallen, ich hatte ihn deswegen sogar abgebrochen, mich haben damals die ganzen historischen Fakten gelangweilt.

    Das war dieses Mal aber ganz anders, zumal ich Indien ja durch die Werke besser kennen lernen möchte.

    Die Handlung wechselt relativ früh von Cornwall nach Indien, in die Heimat von Ian. Helena ist eine sehr willensstarke Person, deswegen will sie sich von ihrem frisch angetrauten Gatten auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, und selbst über ihr Schicksal bestimmen, was ihr aber nicht so Recht gelingen will. Aber sie hat Mohan Tajid als Mentoren an ihrer Seite, der Sekretär und ständige Begleiter ihres Mannes, der Helena und ihrem Bruder Jason die Sprache und die Kultur des Landes näher bringt und zu einer moralischen Stütze Helenas wird. Durch die Figur des Mohan merkt man deutlich, wie umfangreich die Recherche der Autorin gewesen sein muss.

    Ians Vergangenheit und sein damit verbundener, scheinbar hartherziger Charakter machen es Helena schwer, sich an ihn zu gewöhnen, und sich komplett auf ihn einzulassen. Helena ahnt, dass es einige dunkle Geheimnisse gibt und geht dem nach, doch Mohan will ihr darüber nichts sagen und auch in ihrem Haus findet sie keine Hinweise darauf.

    Die Perspektive wechselt einige Male, es gibt ein paar Rückblenden, beispielsweise auf das Kennenlernen zwischen Mohan und Ian, trotzdem verliert man als Leser nicht den Überblick, was sicherlich auch an dem bildhaften, persönlichen Schreibstil der Autorin liegt.

    Dieser Roman entführt in wunderschöne Kulissen Indiens, was mir auch immer sehr gefallen hat und mir ein erstes Bild von dem faszinierenden Land verschafft. Das Einzige, das mir nicht gefällt, ist, dass natürlich eher über die Oberschicht geschrieben ist, da Ian sehr vermögend ist. Von den armen Menschen kriegt man in diesem Buch nicht viel mit.

    Trotzdem uneingeschränkte Empfehlung von mir, 5 Sterne!

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    divergents avatar
    divergentvor 3 Jahren
    Wunderschöne Liebegeschichte!

    "Der Himmel über Darjeeling" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Die Liebesgeschichte ist einfach nur wunderschön und das Ende ist auch echt toll =) Zudem wird die Landschaft von Indien richtig schön dargestellt sodass man als Leser gleich am liebsten dorthin fliegen möchte!
    Für Fans von wunderschönen Liebesgeschichten ein wirkliches Highlight!

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    Günter-ChristianMöllers avatar
    Günter-ChristianMöllervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Himmel voller Abenteuer und Liebe
    Ein Himmel voller Träume

    Ein Himmel voller Abenteuer und Liebe

     

    Cornwall, 1876.. Helena Lawrence ist mit 17 Jahren Waise geworden, denn ihr Vater ist gestorben. Leider hat er ihr nur ein paar hundert Pfund Schulden hinterlassen. Zudem muss sie sich auch noch um ihren kleinen Bruder Jason kümmern. Da trifft sie Ian Neville, einen undurchsichtigen Teepflanzer aus Indien. Es scheint so, als hätte er sich in sie verliebt, denn er macht ihr das Angebot, sie zu heiraten und sie so aus ihrer misslichen finanziellen Lage zu befreien. Als sie sich sträubt, setzt er alle Hebel in Bewegung, um seinen Willen durchzusetzen. So willigt sie schließlich ein und heiratet ihn. Doch Ian Neville ist nicht nur skrupellos und der reiche Besitzer einer Teeplantage. Er schleppt auch ein düsteres Geheimnis mit sich herum.

    Die Geschichte ragt aus den meisten anderen Büchern ähnlicher Erzählungen durch zwei Eigenschaften heraus. Zum einen sind es die teilweise überwältigend schönen Beschreibungen farbenfroher Impressionen in den exotischen Ländern.

    „Der Duft nachtblühender Tuberosen lag schwer in der Luft. Silbern ergoss sich das Licht der Sterne und der runden Mondscheibe in den quadratisch angelegten großzügig  bemessenen Hof, ließ das weiße Muster der Bodenkacheln aufstrahlen und die Marmorschale des Brunnens in der Mitte, aus dem eine Wasserfontäne glucksend emporsprudelte, zeichnete die Silhouetten von dicht belaubten Sträuchern und Bäumen nach. Ließ in den blassen Grautönen der Blüten einen Hauch von Farbe erahnen.“

    Zum anderen werden die Motive für die Handlungen der Personen dem Leser ungewöhnlich geschickt stückchenweise offenbart. Die Kette der – angedeuteten - Enthüllungen beginnt mit der Weissagung eines schweren Schicksals für die achtjährige Helena durch eine Zigeunerin:

    „Chryso Goldkind, du bist zur Prinzessin geboren… Zwei Männer – Feinde – werden um dich werben und du wirst das Geheimnis lüften, das ihr Schicksal aneinander bindet. Einer davon wird dein Glück sein.“. Was für eine Art von Liebe mag es sein, die Ian Neville an Helena bindet? Er sagt dazu: „Ein Löwe erkennt eine Löwin auf den ersten Blick.“ 

    Doch warum braucht Ian eine Löwin als Frau, die voller Mut und Kraft sein muss, um an seiner Seite zu überleben? Als die Liebe zu Ian endlich in Helena erwacht, spürt sie bald, dass sie beginnt unter den Stimmungsschwankungen ihres Mannes zu leiden. Sie beschließt, ihn zu verlassen.

    Ein Märchen wie aus tausendundeiner Nacht.

     

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    Sabine17s avatar
    Sabine17vor 5 Jahren
    Große Gefühle

    1876: Helenas verwitweter Vater stirbt und hinterlässt ihr Schulden und die Sorge um ihren jüngeren Bruder. Da begegnet sie dem reichen und geheimnisvollen Ian Neville. Er zwingt sie ihn zu heiraten und nimmt sie und ihren Bruder von Cornwall mit nach Indien auf seine Teeplantage.

    Helena lernt dieses fremde Land mit seiner eigenwilligen Kultur kennen und lieben. Doch auch wenn sie ihrem Mann langsam Gefühle entgegen bringt, agiert er häufig sehr unbeherrscht und stößt Helena zurück. Welches Geheimnis hütet er vor ihr? Hat ihre Ehe eine Zukunft?

    Die Autorin nimmt den Leser mit ins exotische Indien mit seinen Riten und Göttergeschichten. Wir erleben den Aufstand gegen die britischen Kolonialisten  und den Beginn des Teehandels. Ein Land, das in dieser Zeit mit Tradition gegen den Fortschritt ankämpft.

    Und in diese bewegte Zeit baut Frau Vosseler zwei Liebesgeschichten mit ganz großen Gefühlen ein. Das gelingt ihr so gut, dass ich die 541 Seiten in zwei Tagen verschlungen habe. Ich habe mit den Hauptakteuren gehofft und gelitten und einmal sogar ein paar Tränen vergossen. Schließlich habe ich das Buch mit einem seligen Seufzen zugeklappt.

     

    Allen Liebhabern historischer Liebesromane unbedingt zu empfehlen!

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    Becky_loves_bookss avatar
    Becky_loves_booksvor 5 Jahren
    Wunderbare Reise ins Indien des 19. Jahrhunderts!

    Cover:
    Wunderschönes Cover, welches grün bewachsene Hügel zeigt, die im Hintergrund im Nebel verschwinden. Außerdem zieren das Cover noch ein schönes orientalisches Muster (blass im Hintergrund), sowie 3 rosafarbene Blüten.

    Meinung:
    Dies war nun das 2. Buch von Nicole C. Vosseler, welches in kurzer Zeit gelesen habe. Ein gänzlich anderes Genre und ich war sehr gespannt, denn der Umschlagtext machte mich neugierig.
    Ich wurde gleich zu Beginn in die Geschichte der jungen Protagonistin Helena gezogen und habe bis zum Ende mit ihr mitgefühlt und -gelebt. Und wenn auch die männliche Hauptfigut Ian teils als sehr arrogant beschrieben wurde, ging von ihm eine gewisse Fazination aus, die mich das Buch verschlingen ließ. So wie Helena wollte ich hinter seine Fassade blicken.
    Das Buch war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Detailliert wurden Land und Leute sowie historische Fakten eingebaut. Im Grunde ist dieses Buch nicht einfach nur eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Ehre, Tradition, innere Kämpfe und den Glauben, den jeder auf seine eigene Art hat und den es manchmal erst zu finden gilt.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Lesen fiel leicht und ich fühlte mich in der Geschichte gefangen (aber nie erdrückt!).

    Fazit:
    Ein wunderbares Buch über Indien, das ich jedem empfehlen kann, der Romane von Lucinda Riley oder Rebecca Ryman mag.
    Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich noch sehr viel mehr von dieser Autorin lesen möchte!

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    Thrillerverschlingers avatar
    Thrillerverschlingervor 5 Jahren
    wenn du für deinen Bruder wirlich ALLES tust..

    Hallo ihr Lieben,

    dieses Buch zeugt gerade zu von Geschwisterliebe,den die ältere Schwester heiratet einen ihr völlig fremden Mann, um für ihren kleinen Bruder sorgen zu können. Sie zieht sogar mit ihm nach Darjeeling.


    Kann aber so eine Ehe wirklich funktionieren, die nur aus dem finanziellen Nutzen geschlossen wurde? Ja - zumindest was die Liebe betrifft, den Helena verliebt sich in ihren Mann...

    Aber dieser birgt ein dunkles Geheimnis vor ihr und es ist nicht sicher, ob dies ihrer Eheglück schaden könnte.

    Wird es Helena schaffen, das Geheimnis zu lüften oder zerstört dies gar ihr Glück?

    Ein wundervoller Liebesroman, der einen von Indien schwelgen lässt....

    Viele Grüße,
    Simone

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    Phinis avatar
    Phinivor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Himmel über Darjeeling" von Nicole C. Vosseler

    Inhalt
    Cornwall, 1876. Helena Lawrence, mit siebzehn Jahren Vollwaise, sieht sich und ihren kleinen Bruder vor dem finanziellen Ruin. Der attraktive Ian Neville macht ihr ein Angebot: Er wird für ihr Auskommen sorgen, wenn sie ihn heiratet. Nach anfänglichem Widerwillen sieht Helena keinen anderen Ausweg und begleitet Ian nach Indien. Quer über den Subkontinent reisen sie bis nach Darjeeling auf Ians Teeplantage. Helena verliebt sich in das fremde, märchenhafte Land - und in ihren Mann. Doch Ian verbirgt ein dunkles und gefährliches Geheimnis ...

    Meine Meinung
    Naja...
    Die Stroy an sich war ok. Aber mir gefiel ihr Schreibstil überhaupt nicht. Total viele Schachtelsätze, bei denen man am Ende schon wieder vergessen hatte, wie der Satz anfing. Mir war auch zu viel drum herum - wie die Landschaft aussieht und mit den indischen Göttern usw. Das erste Buch, wo ich quergelesen habe, weil das drum herum so uninteressant gestaltet war.

    Fazit
    Ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen oder nochmal lesen. Außer man möchte viel über Indien erfahren.

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    M
    maronkusakabevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Himmel über Darjeeling" von Nicole C. Vosseler

    1876 in einem kleinen Ort in England. Die junge Helena ist nach dem Tod ihres Vaters nun Vollwaise. Zudem hinterließ ihr Vater einen Haufen von Schulden dar. Somit ist die Protagonistin total verzweifelt und versucht ihre missliche Lage irgendwie zu retten, vor allem aber auch ihrem kleinen Bruder eine besseres Leben zu ermöglichen. Doch eines Tages taucht ein geheimnisvoller Mann namens Ian Neville auf. Dieser schlägt ihr ein Angebot vor: indem sie ihn heiraten soll und ihn nach Indien,wo er ein Teeplantage hat, begleiten soll. Dafür würde er all ihre Schulden tilgen. Helena sträubt sich immens dagegen und versucht durch andere MIttel ihren finanziellen Ruin zu retten. Doch ihr wird nach einiger Zeit klar, dass das so gut wie unmöglich ist und willigt letztendlich Ian ein. In Indien kommt Helena nur nach wenigen Tagen sehr gut zu Recht. Die exotische farbenpracht aber auch die Düfte ziehen diese in ihren Bann. Sie träumt dort von einer glücklichen Zukunft und versucht Ian näher zu kommen, doch ihr Wunsch geht nicht ganz in Erfüllung. Denn auch wenn die Zweisamkeit der beiden, Ian und Helena, glückliche Momente aufweist, wird es immer wieder durch Ians kalte Zurückhaltung wieder zerstört. Helena begreift, dass Ian etwas plagt das in seiner Vergangenheit passiert ist.

    Meine Meinung:
    Die Autorin zeichnet sich vor allem durch ihre Gabe aus, in dem sie Indien dem Leser näher bringt. Denn sie beschreibt oft die Umgebung sehr bildhaft, aber bringt auch viele Mythen und das Menschenbild der Inder gut rüber. Somit fällt es dem Leser leichter sich in dem exotischen Indien einzufinden, aber vor allem auch in dem 19 Jahrhundert. Mich haben ein wenig die Charaktere gestört. Zu einem die Protagonistin Helena. Ihre Gedanken waren die ganze Zeit über sehr widerspenstig. Zunächst hasst sie Ian, ich mein das kann ich nachvollziehen, sie willigt eine Heirat ein, die sie gar nicht will, aber ihr auch keine andere Wahl lässt. Aber dann versucht sie ihm doch zu gefallen (was ich sogar auch noch verstehen würde, weil beide ja zsm leben). Später stellt sie dann wieder fest, wie grausam und kalt Ian ist und hasst ihn wieder, kurze Zeit später hofft sie von ihm bewundert und begehrt zu werden -.- also ein ständiges Hin und herspiel mit ihren Gefühlen. Auch Ian hatte viele Gesichter, zunächst stellt er eine gefühlskalte Person dar, danach öffnet er sich wieder und verhält sich Helena gegenüber sehr liebevoll, zieht sich wieder zurück. Aber ich denke, dass liegt wohl eher an seiner Vergangenheit, die ihn immer wieder etwas gefühlskälter hervorbringt. Auch Richard Carter vorgehensweise war sehr unrealistisch. Er hat mit Helena vielleicht nur 20 Minuten gesprochen, reist aber nach Indien und dazu will ich anmerken, dass so eine Reise damals um die 3 Monate ging. Jedenfalls reist er zu ihr mit der Hoffnung ihre Liebe zu gewinnen. Dabei kennt er sie doch gar nicht. Auch wenn er viel negatives über Ian gehört hat, kann sich in den 3 Monaten sehr vieles verändern. Vielleicht lebt sie glücklich mit ihm. Naja das waren so meine Kritikpunkte, welche sich auch auf meine Bewertung für die 2 Sterne bemerkbar machen.
    Nichts desto Trotz sehe ich diesen Roman als lesenswert an. Als Leser taucht man in das farbenprachtige Indien ein und versucht zu verstehen, weshalb Ian so viel Gesichter hat. Aber auch, ob Helena und Ian unter diesen Umständen zusammen bleiben, oder sie sich doch für Richard Carter entscheidet.

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    robbylesegernvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Himmel über Darjeeling" von Nicole C. Vosseler

    so muss ein Indienschmöker sein

    Auch mir hat dieser Indienschmöker gut gefallen.Eine nette Liebesgeschichte ,gepaart mit Informationen zur Historie Indiens , machte das Buch für mich zu einem richtigen Lesevergnügen.

    Cornwall 1876. Helena Lawrence sieht sich und ihren Bruder nach dem Tod ihres Vaters vor dem finanziellen Ruin. Ihr bleibt nur die Möglichkeit als Angestellte, die niedere Arbeiten verrichtet, in ihrer Verwandschaft unterzukommen, oder das Angebot des reichen und charismatischen Ian Neville anzunehmen, ihn zu heiraten und mit ihm nach Indien auf seine Teeplantage zu gehen. Da Helena selbst eine sehr willenstarke Persönlichkeit ist, wehrt sie sich zu Anfang gegen die Vereinnahmung und die Erpressungsversuche Ians, für den das Ganze nur ein Spiel zu sein scheint das er gewinnen will, doch letztendlich gibt Helena ihr Jawort , um sich,aber vor alllem ihrem Bruder, eine Zukunft zu geben.

    Nach ihrer Heirat reist sie mit ihrem Ehemann auf seine Teeplantage nach Darjeeling und muss feststellen, dass Ians Vergangenheit und sein unnahbarer Charakter es ihr sehr schwer machen ,eine glückliche Ehe zu führen.

    Sicherlich kann man anmerken, dass die Handlung dieses Romanes nichts Neues bietet und auch nicht besonders ansprucksvoll ist, aber das erwarte ich auch nicht wenn ich einen Schmöker zur Hand nehme. Der Unterhaltungswert dieses Buches war jedenfalls hoch, der Schreibstil der Autorin unterhaltend und spannend und die Informationen zur Historie Indiens haben das Ganze für mich noch abgerundet.Ich habe beim Lesen die Farben und Gerüche Indiens empfinden können und konnte mit diesem Buch so richtig abtauchen. Nichts anderes erwarte ich von einem Unterhaltungsroman und es wird bestimmt nicht mein letztes Buch dieser Autorin sein.

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    LettersFromJuliets avatar
    LettersFromJulietvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Himmel über Darjeeling" von Nicole C. Vosseler

    **Inhalt**
    Cornwall 1876, die 17jährige Helena Lawrence sieht für sich und ihren kleinen Bruder keinen anderen Ausweg, als das Angebot des reichen Ian Neville anzunehmen und die beiden gehen mit ihm nach Indien. Sie reisen zu Ian's Teeplantage nach Darjeeling und Helena entdeckt, dass sie diesen Mann doch lieben kann, aber er verbirgt ein dunkles Geheimniss. Dieses wird im zweiten Teil des Buches nach und nach aufgedeckt...

    **Meine Meinung**
    Wahrscheinlich gibt es Leser, die sich über die vielen geschichtlichen Fakten bei diesem Buch ärgern werden, ich finde gerade das aber sehr gut gelungen. Ganz toll recherchiert und in das Buch mit eingebunden.
    Es hat mich jedoch irritiert, das dass Buch eigentlich aus zwei Teilen besteht. Der erste Teil handelt von Helena und Ian und dann wird auf einmal Ian's Vorgeschichte erzählt. Der Übergang (der nicht wirklich stattfindet) ist meiner Meinung nach zu abruppt und ich hatte das Gefühl, dass es zwei Bücher sind. Trotzdem kann ich es nur weiterempfehlen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SunnyCassiopeias avatar
    Zum Welttag des Buches


    möchte ich meine erste Buchverlosung starten,
    ich hoffe einige von Euch haben Lust mit zu machen....

    Es handelt sich um die Hardcover Ausgabe von Weltbild


    Inhalt

    Cornwall, 1876. Helena Lawrence, mit siebzehn Jahren Vollwaise, sieht sich und ihren kleinen Bruder vor dem finanziellen Ruin. Der attraktive, geheimnisvolle Ian Neville macht ihr ein Angebot: Er wird für ihr Auskommen sorgen, wenn sie ihn heiratet. Nach anfänglichem Widerwillen sieht Helena keinen anderen Ausweg und begleitet Ian nach Indien. Quer über den Subkontinent reisen sie bis nach Darjeeling auf Ians Teeplantage. Helena verliebt sich in das fremde, märchenhafte Land - und in ihren Mann. Doch Ian verbirgt ein dunkles und gefährliches Geheimnis ...


    Bewerbt euch bis zum 30.April, die Auslosung erfolgt am 1.Mai!!!

    Mich würde interessieren,
    spendet ihr manchmal Bücher?
    Und falls ja, wohin, oder an wen?



    Sporchies avatar
    Letzter Beitrag von  Sporchievor 4 Jahren
    auch was fürs Gemüt und immer lesenswert
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