Nicole C. Vosseler Sterne über Sansibar

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Inhaltsangabe zu „Sterne über Sansibar“ von Nicole C. Vosseler

Die Luft erfüllt vom Duft der Blüten und Gewürze, endlose Tage in herrlichen Gärten und prunkvollen Gemächern, umsorgt und geliebt von der Familie - Salimas Leben könnte schöner nicht sein. Doch die unbeschwerten Jahre der Tochter des Sultans von Sansibar finden ein jähes Ende, als sie dem deutschen Kaufmann Heinrich begegnet. Die beiden verlieben sich, und schon bald wird die junge Frau schwanger. Für eine muslimische Prinzessin ist ein uneheliches Kind undenkbar, einen Ungläubigen zu heiraten kommt allerdings auch nicht infrage. So bleibt als Ausweg nur die Flucht nach Hamburg, in Heinrichs Heimat. Doch was erwartet Salima in dem kalten, fremden Land?

Eine wunderschöne und traurige Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

— Avinja

Prinzessin mit einem großen Herz

— Günter-ChristianMöller

Die Geschichte hat mich tief in ihren Bann gezogen und als klar war, dass die Personen tatsächlich gelebt haben, war ich noch beeindruckter

— Sina_5

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Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Flucht vor der Tradition

    Sterne über Sansibar

    Günter-ChristianMöller

    Bibi Salima wächst Mitte des 19ten Jahrhunderts als wohlbehütete Tochter des Sultans von Sansibar auf. Doch sie verliebt sich in den deutschen Geschäftsmann Heinrich Ruete aus Hamburg. Als sie schwanger wird, droht ihr der Tod. Sie flieht mit Hilfe ihres Geliebten und einer englischen Arztfrau. Das Buch schildert das abenteuerliche Leben einer Prinzessin, die ihren islamischen Glauben für die Liebe zu einem anderen Mann aufgibt. Sie ist nicht bereit, ihr Leben für ein ehernes Gesetz wegzuwerfen. ‚ „Seid unbesorgt“, wandte sie sich an den Colonel, meinen Glauben werde ich nicht verlieren. Aber ihr versteht gewiss, dass mich nur noch wenig an die Traditionen bindet, die meinen Tod verlangt haben. Glauben werde ich weiterhin, jedoch in einem anderen Gewand als bisher.“‘ Wie damals üblich, nimmt sie den Glauben ihres Mannes an und wird Christin. Getauft auf den Namen Emily. Doch auch in ihrem neuen Leben mit der christlichen Kultur ist sie für lange Zeit zutiefst unglücklich. Es ist die neue Tradition, die neue Kultur, die sie jetzt ausschließt, weil ihr die Werte oft fremd bleiben. Als ihr Mann ihr anläßlich des Weihnachtsfests einen Hermelinmantel schenkt, ist sie entsetzt. ‚„Ausgerechnet du schenkst mir so etwas?“, sagte sie leise auf Suaheli zu ihrem Mann. Schnell ließ sie den Mantel los, als wäre er etwas Schmutziges. Man trug keine Tierfelle auf Sansibar…‘ Auch die Art Weihnachten zu feiern, empfindet sie als vermessen. Es ist eher ein Fest der Geschenke und des guten Essens, als eine religiöse Feier zu Ehren der Geburt Christi, um den es ja eigentlich gehen sollte. Doch noch ein langes Leben liegt vor ihr, in dem ihr so einige schwere Schicksalsschläge zusetzen. Es ist der unbeugsame Wille und die Tatkraft, mit der sie ihrem Schicksal trotz. Nur dadurch schafft sie es in dieser so anderen Welt zu überleben, verlassen von den Verwandten und fast allen Freunden. Nach einer wahren Begebenheit.

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    • 2
  • Die wahre Geschichte einer sansibarischen Prinzessin

    Sterne über Sansibar

    chrissy72

    13. April 2015 um 17:03

    Als ich mir dieses Buch bestellte, war mir nicht bewusst, dass ich dabei um eine biografische Geschichte um eine Muslima aus dem Sansibar Ende des 19. Jahrhunderts handelte.

    Einen derartigen emotionalen Roman habe ich lange nicht gelesen, der eben besonders zu Herzen geht, da er auf tatsächlicher Begebenheit beruht.

  • Geschichte spannend erzählt!

    Sterne über Sansibar

    Becky_loves_books

    08. December 2013 um 20:59

    Cover: Mir gefällt dieses Cover wiedermal sehr gut! Die warmen Gelb- und Orangetöne passen wunderbar zur Orientalischen Kulisse. Meinung: Nicole C. Vosseler hat mit diesem Roman die Lebensgeschichte der Prinzessin von Sansibar (1844 - 1924) neu erzählt. Das hier eine echte Person und wahre Begebenheiten Grundlagen waren, merkte ich erst später. Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr bildreich und detailliert. Sie schildert das dramatische Leben von Prinzessin Salima, die später zu Emily Ruete wird. Das Buch ist gespickt mit historischen Fakten, die das Ganze sehr lebendig machen. Ich konnte mir sowohl Land und Leute als auch die damaligen Lebensumstände und Traditionen sehr gut vorstellen. Die Autorin beschreibt sehr genau den Konflikt, den Salima/Emily ausgetragen hat, immer zwischen Familie und Liebe zu stehen. Die erste Hälfte des Buches wirkte fröhlich und farbenfroh. Danach war die Geschichte mit Traurigkeit durchzogen. Trotzdem war es interessant, das Leben dieser beeindruckenden Frau "mitzuerleben", sie kennen zu lernen und zu hoffen, dass ihre Geschichte ein gutes Ende nimmt. Fazit: Wieder einmal hat es Nicole C. Vosseler geschafft, mich mit einer Geschichte zu fesseln. Es war wunderbar dieses Mal einer Person zu begegnen, die tatsächlich gelebt hat. Die Autorin hat aus Fakten und Tatsachen eine runde Sache gemacht und das Leben von Salima/Emily wunderbar nacherzählt! Absolut empfehlenswert!!!

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    Lujain

    09. September 2012 um 14:42

    Im Großen und Ganzen war dieses Buch in Ordnung, ich hab übrigens auch das Grab besucht. Die Geschichte war etwas öde und manchmal musste man es einfach bei seite legen weil die Story so schleppend wurde und die Charaktere fand ich waren nicht richtig ausgearbeitet, für mich war es so als würde einfach nur am Rande der Spannung rumgestrichnen und einen Tiefgang gab es auf alle Fälle auch nicht, also kaufen würde ich mir dieses Buch nicht unbedingt, also kauft euch lieber andere Bücher, da für finde ich das Geld nicht wert. Sorry, ist halt nun mal Geschmackssache.

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    LettersFromJuliet

    19. April 2012 um 19:40

    ***Inhalt*** Salima ist eine Prinzessin von Sansibar und sie liebt ihre Heimat. Ihr Vater, der Sultan, stirbt viel zu früh und sie wird in ein Gerangel um den Thron verwickelt und landet danach als Geächtete auf ihrer Plantage im Landesinneren. Als sie dann den deutschen Kaufmann Heinrich Ruete kennenlernt beginnt ihre Welt noch mehr zu schwanken, denn eine Verbindung der beiden ist undenkbar. Sie setzen alles daran um doch zusammen zu leben. Kann sie Sansibar wirklich verlassen und ein Leben in Deutschland beginnen? ***Meine Meinung*** Wer denkt, dass es sich bei dem Buch um einen kitschigen historischen Roman handelt, der irrt sich. Er handelt von dem Leben einer Frau, die versucht ihren Weg zu gehen. Das Buch beginnt als Salima noch ein kleines Mädchen ist und endet erst mit ihrem Tod. Ich wusste vorher überhaupt nicht wo Sansibar liegt, dachte aber an den Orient. Nur zu Info: Es ist eine Insel östlich von Afrika und sowohl afrikanische, als auch arabische Einflüsse. Zuerst hat mir die Protagonistin sehr gut gefallen und es ist nachvollziehbar, dass sie als Jugendliche/junge Frau so hin und her gerissen ist zwischen ihren Geschwistern. Trotzdem zeigt sich schon dort ihr eher schwacher Charakter. Als sie Heinrich kennenlernt bin ich von ihrem Mut beeindruckt, alles will sie für die Liebe aufgeben. Letztendlich darf sich nicht mehr nach Sansibar zurückkehren und sie führt einen ewigen Kampf, dass es ihr doch wieder gewährt wird. Und ab diesem Zeitpunkt wird sie für mich zu einer engstirnigen Egoistin. Sie sieht nur noch ihr Ziel Sansibar und denkt dabei überhaupt nicht an ihre Kinder. Irgendwann hat mich dann einfach furchtbar genervt und aufgeregt. Als Mutter hat sie für mich absolut versagt. Es dauert relativ lange, bis Salima endlich Heinrich kennenlernt, aber das Buch hat ja auch ein paar Seiten. Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich sehr gerne und historische Romane sind auch meistens dicker, trotzdem bin ich der Meinung, dass manche Passagen etwas kürzer sein könnten. Teilweise hat es sich doch ziemlich gezogen. Der Schreibstil für einen historischen Roman angenehm. Oftmals ausschweifend, womit man jedoch bei diesem Genre rechnen musst, da dieser einfach dazugehört. Ich habe bereits „Der Himmel über Darjeeling“ und „Unter dem Safranmond“ von Nicole C. Vosseler gelesen und beide haben mich begeistert, leider kann ich „Sterne über Sansibar“ nur 3 Sterne geben, da es zu langatmig war und mir die Protagonisten nicht wirklich zugesagt hat. Ich freue mich aber schon auf ihre neuen Bücher!

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    nirak03

    27. March 2012 um 18:58

    Inhalt: „Sterne über Sansibar“ schildert das Leben der Prinzessin Salima aus Sansibar. Sie wurde im 19 Jahrhundert geboren. Es beginnt mit ihrer Kindheit über ihre Jungend und ihr Leben im Ausland. Es schildert ihre Liebe zu ihrem Mann Heinrich und ihren Kindern und ganz besonders ihre Verbundenheit zu Sansibar ihre Heimat. Meine Meinung: Der Erzählstil der Autorin ist so ausgelegt, dass ich mich fühlte wie in 1001 Nacht im Orient. Die Leichtigkeit mit der Salima ihre Kindheit verbrachte ist deutlich zu spüren. Ich hatte fast das Gefühl dabei zu sein. Im zweiten Teil dann, als sie Erwachsen wird, schlägt es um in eine nicht greifbare Traurigkeit. Das Leben von Salima ist geprägt von Schicksalsschlägen und der Liebe zu ihrer Familie, und vor allem von ihrer Liebe zu Sansibar ihrer Heimat. Nicole C. Vosseler hat hier der realen Figur der Prinzessin von Sansibar Leben eingehaucht. Sie hat eine Welt erschaffen in der Salima durchaus gelebt haben könnte. Mit ihrem facettenreichen, bildhaften Erzählstil hat sie es geschafft Bilder nicht nur von Sansibar in meinem Kopf entstehen zu lassen. Ich habe mit Salima geliebt und vor allem gelitten. Ich gehöre nicht unbedingt zu den Lesern die in Tränen ausbrechen, bei traurigen Bücher, hier aber habe ich geweint. So Tief hat mich das Schicksal von Salima/Emily Ruete berührt. Ich habe eine Frau kennen gelernt, die Trotz aller Hindernisse ihr Leben selbst bestimmt hat und sich über alle Konventionen ihrer Zeit hinweggesetzt und auch durchgesetzt hat. Der Fremdenfeindlichkeit der sie begegnet ist, ist nicht nur bestimmend für ihre Zeit. So wie die Menschen ihr damals begegnet sind, begegnen leider auch heute noch viele Menschen ihren Mitmenschen und statt eine helfende Hand auszustrecken wird nur gelästert und sich umgedreht. Dieser Roman regt durchaus dazu an, mal über die Dinge die auch heute noch um uns herum geschehen nachzudenken. Mir hat es gut gefallen. In einem ausführlichen Nachwort geht die Autorin noch einmal auf Fiktion und Wahrheit ein. Und so habe ich noch einige interessante Details über Emily erfahren. Ich lese so was ja immer sehr gern. Mein Fazit: Sterne über Sansibar ist ein wundervolles, liebenswertes Buch über eine starke Frau. Es ist gefühlvoll, berauschend und zaubert Bilder ein längst vergangen Zeit herauf. Ich hatte großartige Lesestunden. Leider war es viel zu schnell vorbei. Eine unbedingte Buchempfehlung.

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    irismaria

    26. October 2011 um 10:45

    Der Roman „Sterne über Sansibar“ von Nicole C. Vosseler basiert auf der Lebensgeschichte von Emily Ruete/Salima, die 1844 in Sansibar als Tochter des Sultans Said geboren wird. Sie wächst mit ihrer Mutter und vielen Geschwistern im Harem des Sultans auf und verlebt die ersten Lebensjahre im Luxus und der tropischen Natur von Sansibar. Mit dem Tod der Eltern und Streitigkeiten ihrer Brüder um die Nachfolge des Vaters ist sie plötzlich auf sich alleine gestellt. Später lernt sie den deutschen Kaufmann Heinrich Ruete kennen und lieben, eine Beziehung, die von ihrer Familie und Umwelt nicht akzeptiert wird. Doch Salima entscheidet sich für Heinrich und ihr gelingt ihr mit Hilfe einer Freundin die Flucht aus Sansibar über Aden ins konservative Hamburg. Dort versucht sie mit Heinrich und den Kindern ein glückliches Leben zu führen, doch das Schicksal hat andere Pläne… Wunderbar bildreich und lebendig nimmt uns Nicole C. Vosseler mit ins ferne Sansibar, nach Aden und ins Hamburg um 1900. Man erlebt das bewegte Leben von Salima mit und ihren Weg von der muslimischen Prinzessin zur christlichen Kaufmannsfrau in Hamburg.

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    allegra

    17. October 2011 um 18:17

    Ein Leben zwischen den Kulturen Inhalt (Klappentext) Die Luft erfüllt vom Duft der Blüten und Gewürze, endlose Tage in herrlichen Gärten und prunkvollen Gemächern, umsorgt und geliebt von der Familie – Salimas Leben könnte schöner nicht sein. Doch die unbeschwerten Jahre der Tochter des Sultans von Sansibar finden ein jähes Ende, als sie dem deutschen Kaufmann Heinrich begegnet. Die beiden verlieben sich, und schon bald wird die junge Frau schwanger. Für eine muslimische Prinzessin ist ein uneheliches Kind undenkbar, einen Ungläubigen zu heiraten kommt allerdings auch nicht infrage. So bleibt als Ausweg nur die Flucht nach Hamburg, in Heinrichs Heimat. Doch was erwartet Salima in dem kalten, fremden Land? Autorin (Verlagsinfo) Nicole C. Vosseler wurde 1972 in Villingen-Schwenningen geboren und studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und in Konstanz, wo sie heute lebt. Ihre Vorbilder sind M. M. Kaye und Margaret Mitchell. 2007 wurde Nicole Vosseler für ihren Roman „Der Himmel über Darjeeling“ mit dem "Konstanzer Förderpreis", in der Sparte Literatur, ausgezeichnet. Eigene Eindrücke Auf Grund des äußeren Erscheinungsbildes und des Klappentextes würde ich den Roman auf den ersten Blick ins Genre ‚Liebesromane vor exotischer Kulisse’ einteilen. Erst durch etwas Recherche auf der Homepage der Autorin, wurde mir bewusst, dass es sich bei Sayyida Salima bint Sa'id um eine historisch verbürgte Figur handelt. Sie ist als Tochter des Sultans von Sansibar im Jahre 1844 geboren und floh 1866 mit ihrem Geliebten, dem Kaufmann Heinrich Ruete in Richtung Hamburg. Noch auf der Reise in Aden ließ sich Salima auf den Namen Emily taufen und heiratete Heinrich Ruete. Später schrieb sie in Deutschland als erste Muslima ihre Autobiografie. Der Roman von Nicole C. Vosseler stellt sehr einfühlsam Salimas (Emilys) inneren Kämpfe und Zwiespälte dar, die sich in jedem Lebensabschnitt neu manifestieren. In den Jugendjahren geht es vor allem darum, wie sich Emily im kalten Hamburg einlebt und in der Familie ihres Ehemannes integriert wird. Später rückt die Situation der Kinder mehr in den Mittelpunkt, die zwischen den Kulturen gefangen, ihren persönlichen Weg finden müssen. Im Alter erlebt Emily eine lange und tiefe Phase der Nostalgie und wird sich ihrer Herkunft wieder vermehrt bewusst. Sie versucht, an einst abgebrochene Beziehungen anzuknüpfen, was ihr nur teilweise gelingt und was sie auch bis zu einem gewissen Grad verbittert. Emily Ruetes Leben ist sehr stark beeinflusst durch die deutsche und die englische Kolonialgeschichte. So wendet sich ihr Mann und später sie selber unter anderem an den Reichskanzler Bismarck, um ihre Rechte in Sansibar durchzusetzen. Diese Briefe sind in den Roman geschickt eingearbeitet, sowie andere historische Quellen, wie Briefe, die Emily an eine Halbschwester gerichtet hat. Der Roman ist aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Dabei werden typische Merkmale des Schauplatzes so selbstverständlich eingebaut, dass sie einem erst bei genauerer Analyse auffallen, aber sicher ihren Teil zur harmonischen Komposition des Buches beitragen. Zum Beispiel ist in Sansibar der Kalender nicht so wichtig wie in Deutschland. So orientiert man sich als Leser in den Teilen, die in Sansibar spielen, am Alter der Protagonisten, während die späteren Kapitel aus Hamburg mit Jahreszahlen versehen sind. Ebenso ist die Sprache in Sansibar deutlich bunter und blumiger, als in Hamburg. Durch innere Monologe und kurze Gedanken, erfährt man sehr viel über das Innenleben der Hauptfigur. Das ist jedoch durchaus nicht immer nur positiv, die Grautöne sind sehr glaubwürdig herausgearbeitet. Am meisten begeistert war ich bei diesem Buch von der sprachlichen Ausdruckskraft. Die Autorin malt förmlich mit Worten. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr anschaulich, dazu eine kurze Leseprobe, eine Beschreibung der Stadt Aden: "Die Häuser hier kamen Salima seltsam niedrig vor, was ihr zusammen mit den großzügig angelegten Straßen einen Eindruck von Weite und Unendlichkeit vermittelte. In krassem Gegensatz dazu stand, dass Aden doch ringsum durch eine karstige schwarze Felswand begrenzt war, „Krater“ genannt, die die Stadt in ihrer überwältigenden, hoch aufragenden und unbeweglichen Umarmung einschloss. Jenseits der sich dahinschlängelnden Mauern und vor der wie von der Hand eines Riesen in den Krater geschlagenen Kerbe, durch die man ein vorgelagertes nacktes Inselchen im schillernden Meer sehe konnte, erstreckte sich der andere Teil der Stadt. …"(S.269 f.) Obwohl ich bei Liebesromanen meistens froh bin, wenn die Bücher nicht allzu dick sind, hätte ich bei diesem Buch gerne noch weitere 100 Seiten ausgehalten. Die geschichtlichen Hintergründe sind zwar sehr klar eingefügt, aber ich hätte hie und da gerne noch etwas genauere Ausführungen gelesen. Wenn man wenig informiert ist über die Umbrüche im Deutschen Kaiserreich nach 1870, ist der ein oder andere diplomatische Schachzug gerade im letzten Drittel des Buches eher schwer nachzuvollziehen. Auf ihrer Autorenhomepage (http://www.nicole-vosseler.de/) bietet die Autorin jedoch reichlich Bonusmaterial zum Buch an. Begleitend durch den Roman kann man hier zeitgenössische Bilder, Karten und erläuternde Texte finden. Dieses Material hat für mich den Roman wunderbar abgerundet. Für mich ist dieses Buch sehr ausgewogen gelungen. Es ist spannend und gefühlvoll für Liebhaber von Liebesromanen und bietet sicher auch historisch interessieren Lesern gute Unterhaltung. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    Buecherwurm1973

    13. August 2011 um 00:01

    Sayyid Salima bint Said ist die Tochter des Sultan von Sansibar.Sie wächst mit vielen Halbgeschwister auf, die sie viele Jahre begleiten. Als ihre Mutter und ihr Vater gestorben sind, geht sie aufs Land. Sie bewirtschaftet dort mit grossem Erfolg die geerbten Plantagen. Bald vermisst sie das Meer und zieht wieder in die Stadt, in der sie ihre Kindheit verbracht hat. Im Nachbarhaus wohnt Heinrich Ruete. Er ist ein deutscher Händler. Heinrich spricht Bibi Salimé, wie Sayyid Salima auch genannt wird, einfach an. Aus harmlosen Gesprächen entwickelt sich eine Liebesaffäre und Bibi Salimé wird schwanger. Da sie sich schon mal gegen den Sultan, ihr Lieblingbruder Majid, gestellt hat, kann sie auf seine Hilfe nicht hoffen. Denn ihre Liebe zu einem Ungläubigen ist ihr nicht gestattet. Sie flieht unter spektakulären Umständen nach Spanien. Als ihr Heinrich nach einigen Monaten nachkommt, gehen Sie gemeinsam nach Deutschland. Schon das Wissen, dass die Romanfigur nicht frei erfunden ist, hat mich unheimlich neugierig auf das Buch gemacht. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Autorin ist ein wundervoller Roman gelungen. Er ist unheimlich lebendig und detailreich geschrieben. Beim Lesen spielte sich ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Obwohl ich keine Ahnung von Afrika im 19. Jahrhundert habe. Ich habe Sayyid Salima durch ihr Leben begleitet. In ihre Lebensgeschichte habe ich mich so vertieft, dass ich traurig war, als das Buch fertig war. Ich hätte noch lange weiter lesen können.

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    Ramona1987

    27. December 2010 um 19:35

    Wie immer ein atmosphärischer und lebendiger Roman von Nicole C. Vosseler, der einem fremde Regionen und Kulturen näherbringt und einem Fernweh beschert.

  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2010 um 18:46

    Sayyida Salima bint Said ist die Tochter des Sultans von Sansibar. Sie führt ein behütetes Leben auf der Insel, dass für sie das reinste Paradies ist. Und in genau diesem Paradies lernt sie den aus Hamburg stammenden Kaufmann Heinrich Ruete kennen und lieben. Doch die Tochter eines Sultans darf einen Europäer nicht lieben – und so sind Salima und Heinrich bald in Gefahr... Es klingt wie ein Märchen wie aus Tausend und einer Nacht: eine große Liebe vor einem exotischen Panorama. Schon in den anderen Romanen von Nicole C. Vosseler gehabt? Ja und nein. Es ist in der Tat nicht das erste Mal, dass die Autorin eine Liebesgeschichte in exotischen Ländern spielen lässt und es ist auch nicht das erste Mal, dass historische Persönlichkeiten einen Auftritt haben. Und doch ist es diesmal anders: die Autorin beschreibt das Leben der historischen Sayyida Salima bint Said und nimmt den Leser mit in ein Leben voller Glück, Liebe und Schmerz. Es sind nicht mehr fiktive Personen, die die Autorin zum Leben erweckt. Diesmal folgt man einer richtigen Prinzessin durch ihr Leben. Meiner Meinung legt die Autorin im Vergleich zu ihren anderen Romanen besonders im Schreibstil eine Schippe zu: bereits der Prolog verursachte mir Gänsehaut. Alle Prologe konnten mich bis jetzt immer sehr gut auf die kommenden Geschichte vorbereiten, aber dieser Prolog schaffte es, dass ich mich gefühlt habe, als säße ich direkt neben Salimas Bett und würde ihr direkt in die Augen schauen können. Und das Gefühl der direkten Betroffenheit und des involviert sein hielt den ganzen Roman über an. Es war, als sei ich ein Schatten, der die ganze Zeit direkt neben Salima lief und sich mit ihr gefreut hat und den Schmerz und Kummer ebenso mit ihr teilte. Doch es ist nicht nur Salima, die die Autorin ins Leben gerufen hat. Es ist auch der historische Hintergrund, der zwar allgegenwärtig ist, aber so geschickt in die Geschichte eingeflochten wurde, dass er nie drohte die Überhand zu nehmen. Der gut recherchierte Hintergrund ermöglicht es nach zu vollziehen in welcher Welt Salima lebte und mich welcher Welt sie sich konfrontiert sah. Man lernt die Sitten Sansibars kennen und in welchem politischen Machtkampf das Land verwickelt war. Mir fällt es mittlerweile schwer, meine Meinung zu den Büchern der Autorin zu verfassen, denn am liebsten würde ich nur schreiben: wunderbar, wunderbar, wunderbar! Und auch diesmal ist der Autorin eine wunderbare Geschichte gelungen, die den Leser mit auf eine Reise nimmt, die spannend, bewegend und emotional ist. Für mich ein absoluter Lesetipp!

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    HelgaR

    08. September 2010 um 20:26

    Nach dem sehr berührenden Prolog, beginnt 1851 die Geschichte der siebenjährigen Sayyida Salima bint Said, der Tochter des Sultans, in Sansibar. Mit ihren Geschwistern und Halbgeschwistern verbringt sie eine wunderschöne Zeit mit Spielen und Herumtollen am Strand. Ihr Lieblingsbruder Majid bringt ihr Schießen bei und reitet häufig mit ihr am Strand entlang und heimlich lernt sie sogar schreiben, bis plötzlich ihr Vater stirbt. Danach ist für Salima die Welt nicht mehr so, wie sie sie kannte. Majid wird als Nachfolger des Vaters Sultan, wodurch er mit Salima nicht mehr so oft zusammen kommt und als dann auch noch ihre Mutter stirbt und sie mit ihren vierzehn Jahren Weise ist, ist sie sehr einsam. Nun hat sie nur noch ihre drei geerbten Plantagen, die sie dann auch selbst bewirtschaftet. Eines Tages lernt sie, während ihrer einsamen abendlichen Aufenthalte auf dem Dach des Hauses, ihren Nachbarn Heinrich, einen deutschen Kaufmann, kennen und mit der Zeit verlieben sich die beiden ineinander. Die Probleme sind vorprogrammiert, da der Islam Salima verbietet eine Beziehung bzw. Ehe mit einem Fremden, einem Ungläubigen, einzugehen. Nachdem Salima feststellt, dass sie Heinrichs Kind unter ihrem Herzen trägt und auf ihre Liebe nicht verzichten will, muss sie Sansibar verlassen. Nun beginnt ihre Flucht nach Hamburg, in Heinrichs Heimat, und in ihr gemeinsames Leben in Deutschland, allerdings mit einigen Zwischenstationen. Sie bleibt von Schicksalsschlägen nicht verschont und muss sich außerdem mit einem fremden Land und dessen Sprache auseinandersetzten, ihre Sehnsucht und ihre Träume aber gehören nach wie vor Sansibar. Das Buch ist mit viel Liebe für Details geschrieben, sodass man das Gefühl hat, man befindet sich gerade an Ort und Stelle. Sehr ansprechend ist auch das wunderschöne Cover, mit der Landkarte in den Buchdeckeln und die ganz liebevollen Zeichnungen zu Beginn eines Kapitels. Eine sehr gut recherchierte Biografie, die trotz des Umfangs wunderbar dargestellt ist. Die Geschichte der Salima ist zum Teil wunderschön, aber doch auch sehr bewegend und traurig. Der erste Teil ihres Lebens in Sansibar ist leicht und glücklich, man kann die ausführliche Beschreibung von Sansibar mit den Düften und Farben richtig miterleben. Man spürt förmlich wie glücklich und verwurzelt sie dort ist. Der Abschnitt in Hamburg hat mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen. Nicht nur, dass Salima nun Emily heißt, weil sie die Religion gewechselt hat, auch kommt mir die Zeit und die Personen dort ziemlich oberflächlich vor. Erst nachdem sie nach Dresden gezogen sind, beginnt es wieder interessanter zu werden. Die außergewöhnliche Biografie der Salima bzw. Emily Ruete nimmt einen richtig gefangen. Ein Leben zwischen unterschiedlichen Religionen und Welten, beginnend in Sansibar 1851 und endend in Jena 1924. Ein ausgefülltes, aber auch sehr einsames Leben. Das Sprichwort aus Sansibar: „Jede Zeit hat ihre eigenen Schicksale“ trifft es genau.

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  • Frage zu "Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit" von Renate Feyl

    Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit

    Ruthlinde

    ich habe gerade eine Autorin entdekct, die mein Interesse für historische Romane geweckt hat. Es geht mir aber nicht um reine Romanhandlung oder reine biographische Titel, sondern gerade um eine Mischung beider, die ich biographischer Roman nenne. Oder anders ausgedrückt: Ich würde gerne etwas aus der Geschichte lesen, Personen, die ich im Geschichtsunterricht oder Kunst, Literatur etc.kennengelernt habe und das nicht als Sachbuch oder reine Biographie sondern in Romanform, wobei mir die Nähe zur Realität schon wichtig ist. Als Beipiel habe ich mal Renate Feyl angehängt. Vielleicht wißt Ihr ja noch ein zwei Titel?

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  • Rezension zu "Sterne über Sansibar" von Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

    beowulf

    09. June 2010 um 21:16

    Das erste Mal hat sich Nicole C. Vosseler nicht einer historischen Figur im Roman mit Hilfe fiktiver Protagonisten genähert, sondern eine echte Romanbiographie geschrieben. Dabei hat sie sich das Leben der Emily Ruete, geborene Prinzessin von Sansibar zum Thema gewählt, einer Frau die in der Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt hat. Kein einfaches Unterfangen, die Zeit und die Figur lassen wenig Raum für schriftstellerische Fantasie, alle handelnden Personen sind stark dokumentiert. Die Autorin hat das Schreiben eines historischen Romanes einmal mit dem Weben eines Teppichs vberglichen, die Kettfäden sind fest in den Rahmen gespannt und werden von den historischen Fakten, soweit bekannt und interpretierbar gebildet und stehen mal enger, mal weiter voneinander entfernt und sie schreibt um diese festen Kettfäden herum mit dem Ziel ein schönes Gesamtbild des Teppichs zu erreichen. Dies ist ihr wieder mehr als hervorragend gelungen, nicht nur die Farbigkeit der beschriebenen Ort, die Gerüche und Stimmungen beschreibt sie so greifbar, dass der Leser meint neben der Protagonistin zu stehen- vor allem dieser, der so vielschichtigen und interessanten Persönlichkeit kommt der Leser so nahe, als wäre sie die eigene Oma, die aus ihrem Leben erzählt. Man träumt mit ihr, lacht mit ihr, hofft mit ihr und weint mit ihr, bewundert sie und die Stärke ihrer Liebe zu ihrem Mann und wenn die letzten Zeilen gelesen sind wirkt das Gelesen nach. Ein wunderbares Buch.

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