Nicole C. Vosseler Zeit der wilden Orchideen

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Inhaltsangabe zu „Zeit der wilden Orchideen“ von Nicole C. Vosseler

Singapur um 1840. Das Tor zu den Schätzen Asiens. Ein Magnet für Schiffe und Menschen aus aller Welt. Hier lebt Georgina nach dem Tod ihrer Mutter weitgehend sich selbst überlassen. Im üppig wuchernden Garten am Meer kann das Mädchen mit den veilchenblauen Augen umherstreifen und ihre Einsamkeit eine Zeit lang vergessen. Eines Tages findet sie dort einen verletzten Jungen: Raharjo, der dem Volk der Orang Laut angehört, den „Meeresmenschen“. Wie vom Schicksal gelenkt, kreuzen sich ihre Wege über Jahrzehnte hinweg immer wieder, und diese Liebe, die nicht sein darf, verändert nicht nur ihrer beider Leben für immer ...

Schöne Geschichte über Singapur im 19. Jahrhundert. gefühlvolle Liebesgeschichte zweier Liebenden, die nicht sein darf! Wunderschönes Cover!

— Pagina86

Nach anderen Büchern der Autorin, war ich leider etwas enttäuscht. Mich hat die Geschichte gar nicht gefesselt.

— fredi111

Unbeschreiblich schön!

— Becky_loves_books

Eine bewegende Geschichte vor exotischer Kulisse, üppig, sinnlich, poetisch und mit viel Spürsinn für Atmosphäre...

— Svanvithe

Eine Liebesgeschichte mit einer ungewöhnlichen Entwicklung. Lesenswert!

— Sternenstaubfee

Die Geschichte einer unmöglichen Liebe vor der faszinierenden Kulisse Singapurs.

— LunasLeseecke

Wildwuchs für die Seele

— SABO

Interssante Familiensaga über das Schicksal einer Familie aus Singapur in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

— makama

Eine gute Geschichte, die vom zu bildhaften Schreibstil leider an Spannung verloren hat.

— Phini

eine traumhafte und berührende Geschichte vor der exotischen Kulisse Singapurs

— Ayda

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  • Zähe Geschichte in wunderschöner Umgebung

    Zeit der wilden Orchideen

    Steffi_the_bookworm

    24. February 2017 um 08:46

    2.5 Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich zum einen schon ein paar Bücher der Autorin gelesen habe und mir diese auch sehr gut gefallen haben, zum anderen lese ich historische Geschichten in exotischen settings immer wieder gerne. Der Klappentext hatte mich sofort angesprochen und das Cover ist ein absoluter Traum. Leider war der Einstieg direkt sehr zäh und ich musste das Buch erstmal wieder zur Seite legen. Als ich mir das Buch dann wieder geschnappt habe, bin ich sehr schnell vorangekommen. Es hat mich leider immer noch nicht überzeugt, aber es wurden stellenweise besser. Die Geschichte wird sehr sprunghaft erzählt, oft vergehen viele Jahre zwischen den einzelnen Absätzen. Dadurch fand ich es sehr schwierig in die Geschichte reinzufinden oder irgendeine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen und somit ist mir alles sehr fremd geblieben. Der Beschreibungen sind sehr detailliert und bildhaft, ebenso erfährt man viel über die Geschichte von Singapur. Eigentlich mag ich sowas sehr gerne, aber in Verbindung mit der für mich eh schon sehr zähen Geschichte, war mir das manchmal zu viel. Die Geschichte wurde für mich irgendwann besser und unterhaltsamer, aber komplett erreichen konnte sie mich leider nie.

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  • Zeit der wilden Orchideen

    Zeit der wilden Orchideen

    Pagina86

    17. June 2016 um 14:58

    "Das Herz ist sein eigenes Schicksal." Philip James Bailey Meine Meinung: Von Nicole C. Vosseler habe ich schon gehört und gelesen. Dies hier ist mein zweites Buch von ihr. Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Singapur um 1840. Wir lernen Georgina, auch Nilam genannt kennen, die 10-jährige Träumerin, die schon viel durchmachen musste. Sie findet einen verletzten Jungen namens Raharjo in ihren Garten am Meer und kümmerte sich um ihn. Dabei verliebten sie sich ineinander. Eine Liebe, die nicht sein darf. Ihre Wege trennen sich auf schmerzvoller Weise. Die Geschichte um Georgina und Raharjo wurde sehr gut beschrieben, die Liebe und den Hass. Über Jahrzehnte dürfen wir mit Georgina und Raharjo mitleiden, mit leben und hoffen. Die Familienkonstellationen der beiden Hauptprotagonisten wurde sehr gut miteinander verbunden. Das Schicksal lenkte sie! Großartig! Die Nebencharaktere lernten wir auch gut kennen und ich mochte sie alle. Der Schreibstil war flüssig und ausdrucksstark. Die Bilder in meinem Kopf waren lebendig. Das historische Leben in Singapur um 1840 bis 1889 fand ich richtig interessant. Ich mag solche Erzählungen, die die echten Schauplätzen darstellen. Wunderschönes Cover, das zum Träumen und Verweilen einlädt. Fazit interessant, ausdrucksstark, wunderschön, liebenswert

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  • Einfach nur schön!

    Zeit der wilden Orchideen

    Becky_loves_books

    19. April 2015 um 08:14

    Cover: Ich liebe dieses Cover! Der Himmel, das Meer, die Blüten, der Vogel - alles ist farblich so strahlend und leuchtend. Das Gesamtbild entfacht das Fernweh und lädt zum Träumen ein. Wunderschön! Meinung: "Zeit der wilden Orchideen" ist nicht das erste Buch, das ich von Nicole C. Vosseler gelesen habe, aber es ist mit Sicherheit bisher eines der Schönsten! Die Autorin schafft es in ihren Romanen immer wieder, atemberaubende Schauplätze, historische Fakten und emotionale Liebesgeschichten miteinander zu verbinden. So auch hier. Singapur dient als Kulisse. Ein Singapur, wie es zu Anfang ausgesehen haben mag und sich über die Jahre weiterentwickelt hat. Die Autorin zaubert dem Leser mit ihren sehr detaillierten Beschreibungen ein wunderbares Bild in den Kopf. Ich konnte mir dadurch alles sehr genau vorstellen - fast sogar fühlen, schmecken und riechen. Die Charaktere sind wieder einmal sehr vielschichtig. Nicht nur die Hauptprotagonisten Georgina (Nilam) und Raharjo gingen mir unter die Haut. Auch die vielen anderen Personen bewegten und rührten an. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte, so dass man quasi im Zeitraffer ein ganzes Leben miterlebt. Es gibt schöne und weniger schöne Szenen voller Liebe, Hass und Leben. Fazit: Nicole C. Vosseler erzählt diese Geschichte mit viel Liebe zum Detail und ihrem unverkennbar schönen Schreibstil. Ein Buch bestückt mit vielen Emotionen, das mich absolut begeistert hat. Wer sich gern in einer anderen Zeit, an magischen Orten und in einer gefühlvollen Liebesgeschichte verlieren will, kann mit diesem Roman rein gar nichts falsch machen. Klare Leseempfehlung!

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  • Meeresbuch

    Zeit der wilden Orchideen

    Svanvithe

    27. March 2015 um 11:38

    "Stramm und wie frisch gewaschen spannte sich der Himmel über die Insel; nur in der Ferne waren ein paar weiße Wolken zu sehen, schaumig wie aufgeschlagene Sahne." Meeresbuch nennt Nicole C. Vosseler ihren Roman "Zeit der wilden Orchideen" und führt den Leser in das Singapur des 19. Jahrhunderts. Vor der Kulisse des Südchinesischen Meeres am Rande des Pazifischen Ozeans erzählt die Autorin eine Geschichte von Liebe und Verlust... 1819 gründet Sir Thomas Stamford Raffles, seines Zeichens Handelsagent der Britischen Ostindien-Kompanie in Singapur die erste britische Niederlassung und weckt damit das sumpfige Dschungelland aus dem Dornröschenschlaf, in dem es jahrzehntelang gelegen hat. Denn zuvor lebten auf der Insel lediglich zwanzig malaiischen Fischerfamilien und ab und an ein paar Seeräuber. Bis 1824 vereinnahmt die Kompanie die gesamte Insel, nachdem sie dem Sultan von Johor abgekauft hat. Singapur dient als Handelsstützpunkt und entwickelt sich zu einem wichtigen Warenumschlagplatz. Da es zunächst kein kultiviertes Hinterland gibt, das Produkte und Lebensmittel liefern kann und zudem der Boden, die Topografie und Verteilung des Regenfalls für den Reisanbau ungünstig sind, eine Siedlung also andere Feldfrüchte anbauen oder das Meer als Nahrungsquelle nutzen müsste, wird die schwierige Ausgangssituation der Insel entschärft, indem viele Lebensmittel importiert werden. Sir Raffles führt stadtplanerische Maßnahmen durch, um einen optimalen Erfolg der Siedlung zu gewährleisten. Und 1867 wird Singapur zur britischen Kronkolonie. Bald wächst die Bedeutung von Singapur als Umschlaghafen wegen seiner geographischen Lage entlang der verkehrsträchtigen Schifffahrtswege zwischen China und Europa, nachdem 1869 der Suezkanal gebaut wird, der schnellere Überfahrten nach Europa ermöglicht. Dadurch steigen das Handelsvolumen und die Zahl der Einwohner beständig an. Hier lebt Georgina mit ihrem Vater in einem Haus direkt am Meer. Das kleine Mädchen ist seit dem Tod der Mutter sich selbst überlassen, der Vater, ein Kaufmann, verhält sich ihr gegenüber aus unerklärlichen Gründen gleichgültig. Georgina ist sensibel und hat sich eine eigene Traumwelt geschaffen, die anderen verschlossen bleibt. Erst in dem Jungen Raharjo, einem Angehörigen der Orang Laut, der verletzt Zuflucht in ihrem Pavillon sucht, findet das kleine Mädchen einen Menschen, der sie zu verstehen scheint. An seiner Seite wird sie zu Nilam und Jahre später zur Frau... Allerdings ist Raharjo ein Meeresmensch und wird vom Meer angezogen. Immer wieder hört er den Ruf und lässt Georgina für Wochen und Monate allein. Als sie feststellt, dass sie ein Kind erwartet, fühlt sie sich völlig hilflos. So nimmt sie das Angebot von Paul, einem Angestellten ihres Vaters, an und heiratet ihn. Am Tag der Hochzeit kehrt Raharjo zurück. Als er erkennt, dass er Nilam verloren hat, schwört er Rache... Nicole C. Vosseler erzählt eine bewegende Geschichte vor exotischer Kulisse, die mit exakt recherchiertem Hintergrund aufwartet. Die Autorin versteht ihr Handwerk und fügt gekonnt den historischen Kontext ein, ohne den Leser zu strapazieren. Überdies zeigt die Autorin, was sie aus der wunderbaren Sprache Deutsch komponieren kann. Denn oft liest sich der Text wie Musik. "Eine Ahnung von Wasser lag in der Luft, wusch sie klar, füllte sie mit einem Wellenklang, der nicht zu hören, nur zu spüren war, ein Flüstern auf der Haut." Ihre Schreibkunst ist von einer Üppigkeit und Sinnlichkeit, die insbesondere hinsichtlich der poetischen und Naturbeschreibungen hervorzuheben ist. Diese sind in ihrer bemerkenswerten Art und Weise geeignet, atmosphärische Stimmungen wiederzugeben und ein berauschendes Bild einer fremden Welt zu zeichnen. "Die ersten Wolkenbänke fingen Feuer, und unter der Glut, die von ihren Säumen hinabtroff, färbte sich das Meer rot... Die über Nacht frisch gewaschenen Wolken... waren inzwischen verrußt. Schwerfällig drückten sie sich gegen die Insel, und der vorhin noch lichtblaue Himmel schwitzte milchiggrau." "Wolkenschlieren maserten einen Himmel aus duftiger puderblauer Seide. Behäbig schmiegten sich ihre üppigen Schwestern an die Hügel, die sich wie weiche Moospolster an der Küste ausbreiteten." "Das Indigo der Nacht blutete zu einem fahlen Blau aus, verlor weiter an Kraft und wich schließlich dem zarten Gold, das das Aufgehen der Sonne verkündet." Der bildschönen Lyrik der Geschichte ist das Cover ausgezeichnet angepasst. Doch der Autorin gelingt es daneben auch, die Schattenseiten im Paradies aufzuzeigen. Die wachsende Wirtschaft in der Inselstadt benötigt Arbeitskräfte, zumeist sind es männliche Junggesellen, die einreisen, wodurch sich ein Ungleichgewicht von Männern und Frauen entwickelt. Wegen des geringen Frauenanteils in Singapur entstehen viele Bordelle. Prostitution ist ein florierendes Geschäft mit einem verzweigten Netzwerk nach China und Japan. Besonders bei den Chinesinnen handelt es sich in der Regel um gekaufte Frauen, die ohne Familie oder Freunde in Zeiten der Not ohne Hilfe ihr Dasein fristen müssen und kaum Geld für ihre oft erzwungenen Dienste erhalten. Durch die facettenreiche Darstellung der historischen Örtlichkeiten und Gegebenheiten bekommt das Geschehen eine Tiefe, die sich ebenfalls in der Ausarbeitung der Protagonisten widerspiegelt. Denn die Autorin hat Figuren mit außergewöhnlicher Präsens geschaffen. Sie sind voller Leben und empfinden neben Liebe, Zuneigung und Glück, Begehren, Mitleid, Bedauern auch Schmerz, Hass, Stolz, Rache, Wut, Schuld, Reue, Trauer... Ihre Gestaltung ist im höchsten Maße überzeugend. Im Mittelpunkt steht vor allem Georgina. Sie ist wie ein Diamant, hart und unbeugsam und so scharfkantig, dass man sich daran bis auf die Knochen hinunter blutig ritzen kann. Frauen wie sie sind selten, und sie sind kostbar. Man ist ein reicher Mann, wenn man das Glück einer solchen Frau erleben darf. Da lohnt es sich, Geduld zu haben. Zu kämpfen. Und doch ist dies nicht leicht, wie Paul erfahren muss. Denn irgendetwas im Wesen von Georgina trübt ihre Sicht auf das Naheliegende, Greifbare. Oftmals ist sie blind für die Wirklichkeit, lebt in einer Traumwelt, wie sie sie als Kind gesehen hat. Paul dagegen ist ein stiller Held. Einer, der zur Stelle ist, als er gebraucht wird und die Chance ergreift, die Frau, die er begehrt, zu heiraten. Einer, der nicht frei von Fehlern durchaus auch die eine oder andere falsche Entscheidungen trifft. Einer, der sich in seiner weitherzigen Art aufrichtig, beständig und beharrlich um die Liebe von Georgina bemüht. Im Gegensatz dazu ist Raharjo zwiegespalten. Bereits bei der ersten Begegnung knüpfen er und Nilam ein inneres Band, das lange, vielleicht sogar das ganze Leben halten wird. Ein Band, das nicht immer von Liebe geprägt ist. Denn obwohl die beiden sich behutsam einander nähern, ihre Gefühle füreinander vertiefen und dann sehr vertraut miteinander umgehen und ihre Wesen zu ergründen versuchen, ändert sich alles, als Raharjo Nilam verloren glaubt. Es kommt für eine lange Zeit Raharjos dunkle Seite zum Vorschein, die hart und ungerecht ist und hassen und verletzen und positive Gefühle nicht mehr zulassen will. Diese Wandlung ist nachvollziehbar geschildert. Mit beeindruckender Sicherheit ist der Autorin außerdem die Charakterisierung sämtlicher Nebenfiguren gelungen. Sie alle beleben den Roman in einer Weise, die die Geschichte zu einem einzigartigen Leseerlebnis macht.

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  • Einfach toll geschrieben

    Zeit der wilden Orchideen

    claude20

    Diese Geschichte spielt im 19. Jh. in Singapur. Einwanderer haben sich hier niedergelassen, denn hier befindet sich das Tor zu den Schätzen Asiens. Auch die kleine Georgina lebt hier mit ihrem Vater. Aber seit dem Tod ihrer Mutter ist sie weitgehend sich selbst überlassen. Niemand übernimmt ihre Erziehung, sie ist den ganzen Tag allein und so kommt es, dass sie ihre Tage im üppig wuchernden Garten am Meer verbringt. Hier streift sie umher und findet eines Tages den verletzten Jungen Raharjo. Er gehört zum Volk der Orang Laut, den „Meeresmenschen“. Die beiden Kinder freunden sich an. Doch eines Tages ist Raharjo einfach verschwunden, ohne einen Abschiedsgruß hinterlassen zu haben. Georgina verfällt wieder in ihre Einsamkeit, aber das Schicksal hat andere Pläne. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder in den nächsten Jahrzehnten und ihre Liebe, die aber nicht sein darf, verändert nicht nur ihrer beider Leben für immer ... Mein erster Roman von Nicole C. Vosseler und ich hatte Anfangs einige Schwierigkeiten in die Geschichte und den Schreibstil der Autorin hineinzufinden. Doch glücklicherweise haben sich meine Anfangsschwierigkeiten schnell gelegt, denn ich hätte einen wirklich tollen historischen Roman vor der Kulisse von Singapur verpasst. Im den letzten Monaten habe ich einige historische Geschichten gelesen und so langsam könnten Vermutungen laut werden, dass mich die ganzen historischen Fakten erschlagen, aber weit gefehlt. Meine Leidenschaft für diese Art von Roman ist weiterhin vorhanden, denn sie alle sind unterschiedlich, ich habe viel gelernt und ich bin sehr begeistert, wie viele tolle Schriftsteller/innen wir in Deutschland haben, die sich diesem Genre verschrieben haben. Mit Nicole C. Vosseler habe ich wieder eine Autorin für mich entdeckt, die erstens sehr sympathisch ist, zweitens tolle und wirklich lesenswerte Bücher schreibt und die ich wahrscheinlich ohne die Plattform Leserunden.de gar nicht wahrgenommen hätte. Jetzt da ich ein Buch der Autorin gelesen und ihren Erzählstil kennengelernt und für gut befunden habe, werde ich sie so schnell nicht aus den Augen verlieren, ganz fest versprochen. Tolles Buch, schöne, aber nicht unkomplizierte Familien- und Liebesgeschichte, die ich natürlich gerne zum Lesen weiterempfehle. Dieser Roman hat 9 von 10 Punkte verdient. © claude

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    • 7

    MrsFoxx

    05. February 2015 um 12:04
  • Ein Rausch für alle Sinne

    Zeit der wilden Orchideen

    LunasLeseecke

    05. January 2015 um 17:41

    Inhalt Die kleine Georgina wächst in Singapur auf, ihre Mutter starb, als sie noch klein war, und ihr Vater kümmert sich kaum um sie. So tobt das Kind durch den Garten und entdeckt in seinem verwilderten Teil, nahe am Meer einen alten Pavillon, wo sie Raharjo, dem Jungen aus dem Meer, zum ersten Mal begegnet. Als Georginas Vater beschließt, seine Tochter zur Erziehung nach England zu schicken, ist die Kleine am Boden zerstört. Jahre später kehrt sie als junge Blume, und sie und Raharjo begegnen sich erneut. Doch ihre Beziehung steht unter keinem günstigen Stern… Über das Buch „Zeit der wilden Orchideen“ ist mein erster Roman von Nicole Vosseler gewesen, und ich war von ihrem tollen Schreibstil und ihrer bildhaften Sprache absolut begeistert. Man konnte förmlich die Vögel zwitschern hören, die schwüle Luft auf der Haut spüren, und die Farben der Tropen vor sich sehen. Ein Fest für die Sinne in Buchform. Auch die Charaktere haben mir gefallen. Neben den Hauptprotagonisten Georgina und Raharjo hatten auch diverse andere Protagonisten wichtige Rollen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir der Ah Tong, der alte Gärtner der Familie, der immer eine Weisheit auf Lager hatte, und nahezu der einzige war, der Georgina in ihrer einsamen Kindheit so etwas wie Liebe entgegengebracht hat. Doch auch der Angestellte von Georginas Vater, Paul Bigelow, und die Inderin Leelavati waren wichtige Rollen, und für mich absolute Sympathieträger der Geschichte. Die Story spielt nicht nur in einer sehr faszinierenden Kulisse, sondern schafft es auch, neben der eigentlichen Geschichte, die Geschichte Singapurs zu erzählen. Eines kleinen Ortes, im indischen Ozean, gegründet, um Handel zu treiben, mit einem ständigen Gefühl der Unbeständigkeit, bis es sein Wesen änderte, wuchs, und zu etwas anderem wurde. Und auch die Geschichte an sich ist mit ihren Entwicklungen sehr stimmig, und hat nach dem Lesen ein sehr angenehmes Gefühl in meinem Bauch hinterlassen. Fazit “Zeit der wilden Orchideen“ ist ein ganz fantastischer Roman, der mit einer wunderbar poetischen Sprache die Geschichte zweier Menschen erzählt, die ein Band verbindet, welches in Kindertagen geschmiedet wurde. Zwischen Liebe und Hass vor dem Hintergrund des historischen Singapur. Dieser Roman konnte mich einfach begeistern, und zwar so sehr, das diverse andere Romane der Autorin direkt in mein Regal einziehen mussten. Für Fans von Liebes- und Familiengeschichten eine absolute Leseempfehlung. 

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  • Singapur im 19. Jahrhundert

    Zeit der wilden Orchideen

    Sternenstaubfee

    23. December 2014 um 22:23

    1840 in Singapur: Hier wächst die junge Georgina auf, deren Mutter schon früh gestorben und deren Vater mit seinem Geschäft beschäftigt ist. So ist Georgina oft alleine und streift im Garten am Meer umher, wo sie eines Tages auf Raharjo trifft. Er ist verletzt und wird von Georgina gesund gepflegt. Von nun an scheinen ihre Lebenswege miteinander verbunden zu sein, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn sie darf nicht sein. Mein Leseeindruck: Mir hat es viel Freude gemacht, dieses schöne Buch zu lesen. Die Sprache ist sehr blumig und poetisch, was gut zur Geschichte passt. Die Figuren sind gut beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Auch machen sie eine Entwicklung durch - sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Einen der Protagonisten, den ich am Anfang noch sehr gerne hatte, mochte ich am Ende gar nicht mehr. Dafür wurde mir ein anderer Protagonist immer sympathischer. Auch die Kulisse - Singapur im 19. Jahrhundert - ist unglaublich interessant und faszinierend. Ich habe mich zuvor nie wirklich mit Singapur beschäftigt, dabei ist es wirklich spannend zu lesen, wie es sich entwickelt hat. Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort der Autorin. Gerade in Historischen Romanen mag ich es sehr, solche abschließenden Worte zu lesen. Insgesamt gesehen ist das Buch unbedingt lesens- und empfehlenswert!

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  • Spannende Liebes, Familien- und Stadtgeschichte

    Zeit der wilden Orchideen

    Spatzi79

    23. December 2014 um 09:37

    Singapur, um 1840. Georgina wächst hier auf und liebt das Leben in Singapur. Ihr Vater führt ein Handelskontor, ihre Mutter ist schon vor einigen Jahren gestorben. Die Angestellten kümmern sich um das Mädchen, aber insgesamt führt Georgina ein recht freies, aber auch einsames Leben. Das Wäldchen in ihrem Garten zieht sie magisch an und dort träumt sie sich in Geschichten hinein. Eines Tages findet sie dort einen schwerverletzten Jungen und kümmert sich heimlich um ihn. Es gelingt ihr, seine Verletzungen zu behandeln und die beiden freunden sich an, obwohl Raharjo ein Einheimischer ist und sie die Tochter eines wohlhabenden Weißen. Ihre Lebenswege kreuzen sich in den folgenden Jahrzehnten immer wieder, sowohl im Guten wie auch im Bösen. Sie stoßen aufeinander, ziehen sich an und stoßen sich ab, doch immer besteht zwischen ihnen etwas ganz Besonderes. Dennoch führen sie beide auch ein anderes Leben und für die Menschen an ihrer Seite ist es nicht immer einfach. Der Zufall (oder das Schicksal?) spielt eine große Rolle in diesem Buch und das: was wäre wenn? Wie wäre das Leben der Protagonisten verlaufen, wenn sie an manch einer Stelle anders gehandelt, etwas gesagt oder lieber geschwiegen hätten? Hätten sie ihr Leben anders führen können und hätten sie das im Nachhinein überhaupt gewollt? Wer kann das schon sagen? Im Nachwort erzählt die Autorin, wie sie bei ihrem ersten Besuch in Singapur völlig überfordert von dieser riesigen Stadt war, wie Singapur sich dann aber doch nach und nach in ihr Herz gestohlen hat und somit den Weg für diese Geschichte bereitet hat. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei besonderen Menschen, sondern vielmehr die Geschichte über die Entwicklung Singapurs. Immer wieder streut die Autorin Zahlen und Fakten ein, die das imposante Wachstum und die Entwicklung dieser Stadt veranschaulichen. All dies geschieht in einer sehr blumigen Sprache, in die ich mich auf den ersten Seiten erst einmal hineinfinden musste, die für mich dann aber wunderbar zur Handlung und Geschichte passte. Das Ende ist ungewöhnlich und lässt in manch einer Beziehung Raum für eigene Gedanken, insgesamt aber ist es ein versöhnlicher Abschluss einer spannenden Liebes, Familien- und Stadtgeschichte!

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  • Spannende Liebes- und Familiengeschichte vor einem exotischen Hintergrund

    Zeit der wilden Orchideen

    Imlammenien

    22. December 2014 um 13:52

    Singapur in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Nach dem Tod ihrer Mutter wächst die kleine Georgina halbwild und von ihrem Vater unbeachtet auf. Als sie eines Tages einen schwerverletzten Jungen findet und diesen gesundpflegt, ändert sich ihr Leben für immer. Raharjo, der Junge aus dem Meer, und die einsame, phantasiebegabte Georgina knüpfen ein magisches Band, dass auch nicht reißt, als sie sich Jahre später wieder gegenüberstehen und das sie auch in den nächsten Jahrzehnten immer wieder aneinanderfesseln wird… In einer sehr poetischen, bildgewaltigen Sprache beschreibt Nicole C. Vosseler die Geschichte von Raharjo und Georgina, die auch gleichzeitig die Geschichte ihrer Familien, die Geschichte verschiedener Kulturen und die Geschichte Singapurs im 19. Jahrhundert ist. Viel Unausgesprochenes bestimmt die Geschicke der Figuren und führt schließlich zu einem dramatischen Höhepunkt, bei dem die Familiengeheimnisse mehrerer Generationen endlich ihre Auflösung erhalten. Zunächst musste ich mich an die blumige Sprache gewöhnen, die auf den ersten Seiten meinem Empfinden nach die Handlung zur erdrücken drohte. Allerdings überdauerte dieser Eindruck nur die ersten Seiten, dann nahm mich die Geschichte gefangen. Georgina und (besonders) Raharjo habe ich als sehr sperrige Hauptfiguren empfunden, was aber der Freude an der Geschichte keinen Abbruch tat, weil sie stets glaubhaft und nachvollziehbar handelten. Dazu kamen eine Vielzahl interessanter und zum Teil liebenswerter Nebenfiguren, die auf sehr angenehme Weise zu Kolorit der Geschichte beigetragen haben. FAZIT: Eine wirklich empfehlenswerte Liebes- und Familiengeschichte mit einem unerwarteten Ende in einem exotischen Setting!

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  • Alles wäre anders gekommen wenn .......

    Zeit der wilden Orchideen

    JanaBabsi

    17. December 2014 um 10:24

    Die kleine Georgina lebt seit dem Tod ihrer Mutter in ihrer eigenen Welt. Ihr Vater versteckt sich hinter seiner Trauer und investiert jede freie Minute in die Firma. So bleibt Georgina den ganzen Tag sich selbst überlassen und verbringt ihre Zeit überwiegend in einem kleinen Pavillon der in einer verwucherten Ecke des Grundstücks steht. Eines Tages spült das Meer einen verletzten Jungen an den Strand. Georgina findet ihn und versteckt ihn in ihrem Pavillon und trotz ihrer 9 Jahre schafft sie es den jungen Raharjo gesund zu pflegen. Sie werden in diesen Tagen so etwas wie Freunde aber dann trennen sich ihre Wege. 7 Jahre später treffen sie sich zufällig wieder und dieses Zusammentreffen verändert das Leben vieler Menschen, nicht nur das von Raharjo und Georgina. Fazit: Das Buch „Zeit der wilden Orchideen“ ist mein erstes Buch das ich von Nicole C. Vosseler lese und ich habe mich am Anfang seeeeehr schwer getan mit dieser Lektüre. Ich empfand den Schreibstil als anstrengend am Anfang, überaus bildhaft und man bekommt als Leser viele Informationen – manchmal waren mir die Informationen so viel, dass ich den eigentlichen Erzählstrang aus den Augen verloren habe. Aber hier zeigte es sich für mich wieder einmal, dass es sich durchaus lohnen kann einem Buch eine Chance zu geben. Entweder hat sich der Stil im Verlauf des Buches verändert oder es störte mich nicht mehr, was mich auf den ersten Seiten so sehr genervt hat. Nicole C. Vosseler hat es tatsächlich geschafft mich mit der Geschichte von Georgina und Raharjo einzufangen und zu verzaubern. Ich konnte eintauchen in ein Singapur des 19. Jahrhunderts und fast 50 Jahre Familiengeschichte miterleben. Liebe und Hass, Eifersucht und Vergeltung .... alles ist vorhanden und macht das Buch spannend und abwechslungsreich. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und verändern sich im Laufe der Gesichte immer wieder – zum Vorteil, zum Nachteil .... je nach Schicksalsschlag. Mein anfänglicher Unsympath hat sich bis zum Ende des Buches zum äußerst liebenswerten Menschen gewandelt. Georgina ist aufgrund ihrer Kindheit sehr zerrissen in ihrem Tun und Handeln. Sie wandelt sich am häufigsten im Laufe der Jahre. Raharjo ist recht beständig in seinem Charakter und er geht seinen eingeschlagenen Weg oftmals ohne nach rechts oder links zu schauen. Beide sind aber genau deswegen sehr interessant und nicht langweilig. Bei der Beschreibung der Schauplätze spürt man, daß die Autorin diese Plätze selbst besucht hat um sie dem Leser schriftlich nahe zu bringen. Auch wenn ich es am Anfang nicht hätte glauben wollen – ein wunderschönes Buch, das mir viele schöne Lesestunden beschert hat. Und zum Ende hin hätte das Buch gerne noch mehr Seiten haben dürfen. 

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  • Nicole Vosseler - Zeit der wilden Orchideen

    Zeit der wilden Orchideen

    SABO

    16. December 2014 um 01:50

    Nicole Vosseler - Zeit der wilden Orchideen - GOLDMANN Südostasien, ein noch ganz junges Singapur Die kleine Miss Georgina verlebt ihre Tage, wie in einer Traumwelt, seit ihrer Mutter Tod, zieht sie sich immer öfter in Selbstgesprächen dorthin zurück, ein imaginäres Krönchen auf dem Kopf, schreitet sie anmutig und würdevoll durch ihr Feenvolk, ein großer Garten ist ihr Schauplatz, ein wildverwachsener Pavillion in dem ein Bett und ein alter Sekretär steht, ihr Domizil. -- Das Leben auf dem Meer ist gefährlich, das bekommt auch der halbwüchsige Raharjo zu spüren, der junge Malaie wird angeschossen und hat Glück, das ihn das Meer wieder ausspuckt und von der kleinen Miss am Strand gefunden wird und sie ihn mit Nadel und Faden zusammenflickt..eine wilde Schönheit haftet ihm an, Georgina ist vom ersten Moment an fasziniert. -- 7 Jahre vergehen und Georgina ist im fernen England zu einer jungen Dame herangereift, einer sehr eigentümlichen jungen Dame, die nichts von gesellschaftlichen Konventionen hält, alles ist ihr zu steif, sie vermisst ihren Sarong und den Sand Singapurs unter ihren Füßen, konnte es nicht verstehen, das der Vater sie wegschickte. Zurück in ihrer alten Heimat, unterwegs zu des Vaters Kontor, passiert das Unglaubliche, sie trifft Raharjo wieder, die Zeit steht still und die beiden verlieben sich.. Eines Tages muss Raharjo wieder fort, doch er bleibt zu lange weg.. Aber auch Paul, der junge Assistent ihres Vaters ist in Georgina verliebt und nutzt seine Chance.. -- Ein unglaublich schöner Roman, durch große Wortmagie reich illustriert, wohl recherchiert und mit Herzblut geschrieben. Ein kleiner Wildwuchs für die Seele. Ein großes Familiengeheimnis, spannend und abenteuerlich. Bitte mehr davon! Liebe Lesegrüße, SABO

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  • Große Gefühle

    Zeit der wilden Orchideen

    buecherwurm1310

    13. December 2014 um 11:11

    Georgina ist knapp zehn Jahre alt und ziemlich einsam. Ihre Mutter ist gestorben und ihr trauernder Vater hat mit seinen Geschäften zu tun. Dann findet Georgina am Strand einen verletzten Jungen. Sie pflegt ihn heimlich gesund. Raharjo gehört zu den Meeresmenschen, den Orang Laut, und das Meer zieht ihn wieder von Nilam weg. In ihrem Leben treffen die beiden immer wieder aufeinander. Die Verbindung zwischen ihnen bleibt immer bestehen, aber da das Schicksal ihnen auch Steine in den Weg legt, ändert sich die kindlich Zuneigung zunächst in Liebe, später aber auch in Hass. Trotzdem bleibt da dieses Band zwischen Georgina und Raharjo. Mit dem Buch werden wir in das Singapur des 19 Jahrhunderts entführt. Es ist bereits ein Schmelztiegel der Kulturen, wirtschaftlich geführt von den Kauflauten des englischen Königsreichs. Es ist ein Ort inmitten von üppiger und farbenreicher Natur. Über all das kann uns Nicole C. Vosseler so malerisch und bildhaft erzählen, dass man sich dorthin versetzt fühlt. Georgina und Raharjo sind starke Persönlichkeiten, die ihren Weg gehen und sich nicht verbiegen lassen. Wenn sie aufeinander treffen, gibt es für sie keine Welt außerhalb ihres kleinen Universums. Georgina ist schon als Kind träumerisch und das bewahrt sie sich ihr ganzes Leben. Wenn sie in England ist, fühlt sie sich entwurzelt. Mit Paul Bigelow geht Georgina eine Vernunftehe ein, die lange bestehen bleibt. Aber Paul muss feststellen, dass ihm seine Frau immer fremd bleibt. Auch Raharjo heiratet, doch flüchtet er immer wieder aufs Meer. Es dauert lange bis er seine Ehe und seine Frau akzeptiert. Dass Georgina geheiratet hat, verletzt in sehr und er pflegt seinen Hass, will nie wissen, warum es so kam. Die komplexen  Charaktere sind glaubhaft geschildert mit ihren Gefühlen und Verhaltensweisen. Ihr Leben und ihr Erleben sorgen dafür, dass sie sich wandeln und dass Wunden heilen. Es hat Spaß gemacht, diese außergewöhnliche Liebesgeschichte in einem wunderschönen Umfeld zu lesen. Der Schreibstil mit seiner oft blumigen Sprache ist gewiss nicht jedermanns Sache, mich aber hat er gefangen genommen.

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  • ....ein tolles Lesevergnügen

    Zeit der wilden Orchideen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. December 2014 um 15:03

    Meine persönlichen Gedanken zu diesem Buch (Rezension): Ein sehr gefühlvoller und lebendiger historischer Roman. „Zeit der wilden Orchideen“, von Nicole C. Vosseler ist ein hervorragend recherchierter Roman und lässt Stunden zum träumen zu… Singapur um 1840. Hier lebt die kleine Georgina, das ist ihre Heimat und hier wächst sie auf… Nach dem frühen Tod ihrer Mutter, ist sie sich jedoch oft selbst überlassen, so genießt sie den Garten am Meer. Da verweilt sie stundenlang und flüchtet sich in ihren Tagträumen… Eines Tages findet sie dort den verletzen Jungen, Raharjo. Diese Begegnung ist ihrer beider Schicksal… Vieles hält das Leben für sie bereit… Sie werden sich trennen müssen, sie treffen sich aber wieder und wieder und verlieben sich dabei unendlich ineinander… Dieser Weg, von Georgina und Raharjo wird schwer, voller tiefer Emotionen, Glück, Freude, Verliebtheit, aber auch voller Rückschläge und Traurigkeit. All das erleben die beiden und wir als Leser sehr intensiv, sehr spannend, überraschend, gefühlvoll und liebevoll… Man kann sich, auch auf Grund des flüssigen Schreibstils der Autorin, ganz wunderbar und leicht in die Geschichte einfühlen. Auch alle anderen Charaktere, in diesem Roman werden dem Leser lebendig nahe gebracht und dargestellt. Fazit: Ein klasse historischer Roman, mit einer wunderbaren Liebesgeschichte, der zum Träumen einlädt. Großes Lesevergnügen! © Rezension – Manja A.

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  • ein Roman, der aufwühlt und mitnimmt

    Zeit der wilden Orchideen

    Manja82

    03. December 2014 um 14:44

    Kurzbeschreibung: Singapur um 1840. Das Tor zu den Schätzen Asiens. Ein Magnet für Schiffe und Menschen aus aller Welt. Hier lebt Georgina nach dem Tod ihrer Mutter weitgehend sich selbst überlassen. Im üppig wuchernden Garten am Meer kann das Mädchen mit den veilchenblauen Augen umherstreifen und ihre Einsamkeit eine Zeit lang vergessen. Eines Tages findet sie dort einen verletzten Jungen: Raharjo, der dem Volk der Orang Laut angehört, den „Meeresmenschen“. Wie vom Schicksal gelenkt, kreuzen sich ihre Wege über Jahrzehnte hinweg immer wieder, und diese Liebe, die nicht sein darf, verändert nicht nur ihrer beider Leben für immer ... (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: Georgina wächst gut behütet bei ihrem Vater auf. Die Mutter ist gestorben und seitdem zieht sich ihr Vater immer mehr zurück, auch von ihr. Eine wirkliche Bezugsperson hat Georgina somit nicht. Eines Tages findet sie einen verletzten Jungen am Strand, Raharjo. Er gehört zu den Meeresmenschen. Georgina pflegt ihn gesund, danach ist er wieder verschwunden. Jahre vergehen und schließlich sehen sich die beiden wieder. Sie verlieben sich ineinander, doch diese Liebe darf nicht sein … Der historische Roman „Zeit der wilden Orchideen“ stammt von der Autorin Nicole C. Vosseler. Es war nicht das erste Buch der Autorin für mich, ich kannte sie bereits von einem Jugendroman, der mir sehr gut gefallen hatte. Georgina kommt aus einem guten Elternhaus. Sie lebt mit ihrem Vater und einigen Angestellten in einem großen Haus. Ihre Mutter ist gestorben. Georgina ist ein anfangs wirklich verträumtes Mädchen, das allerdings von ihrem Vater vernachlässigt wird. So ist sie recht einsah und meist alleine. Mit der Zeit wird sie eine erwachsene junge Frau. Raharjo ist ein Anhänget des Stammes aus alter fernöstlicher Kultur. Er ist ein „Meermann“. Zu Beginn ist er eher fröhlich, lebensfroh und unbeschwert. Mit Fortschreiten der Handlung wandelt er sich charakterlich aber doch sehr. Georgina und Raharjo sind einander zugeneigt. Dies wächst langsam, dann verlieren sie sich aus den Augen. Als sie sich nach Jahren wiedersehen wird Liebe aus dieser Zuneigung. Aber Raharjo verschwindet letztlich wieder. Es ist ein stetiges Auf und Ab, ein Wechselbad der Gefühle zwischen den beiden. Auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel Georginas Kinder, sind berührend und wirklich gut beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sie beschreibt die Szenen sehr bildgewaltig und wunderbar vorstellbar. Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert. Als Kulisse hat sich Nicole C. Vosseler Singapur gewählt. Neben der Liebesgeschichte dreht sich alles um die Familiengeschichte. Sie zieht sich über mehrere Jahrzehnte und die Charaktere wachsen mit der Zeit. Man kann von Anfang bis Ende mitfiebern und ist gefesselt vom Setting. Es ist alles absolut schlüssig und vorstellbar. Besonders gut gefallen haben mir die geschichtlichen Hintergründe, die Nicole C. Vosseler gut recherchiert und ins Geschehen eingewoben hat. Fazit: Kurz gesagt ist „Zeit der wilden Orchideen“ von Nicole C. Vosseler ein historischer Roman, der aufwühlt und mitnimmt. Die vielseitig beschriebenen Charaktere, der bildgewaltige Stil der Autorin und eine schlüssige und fesselnde Handlung vor einer tollen Kulisse konnten mich hier wirklich begeistern. Sehr zu empfehlen!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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