Nicole Gozdek Die Magie der Lüge

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Inhaltsangabe zu „Die Magie der Lüge“ von Nicole Gozdek

Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.

Eine detailreiche fantastische Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

— jaylinn
jaylinn

Nicht ganz so großartig wie Band 1, aber trotzdem noch toll

— weinlachgummi
weinlachgummi

Ein wundervoll ruhig geschriebenes Buch mit einigen interessanten Wendungen. Sehr empfehlenswert!

— Monkberg
Monkberg

Die neuen Charaktere bringen neuen Schwung und neue Geschichten mit, konnten mich aber leider nicht so gut mitziehen, wie die vorherigen.

— denise7xy
denise7xy

Sehr gelungener zweiter Teil einer erfrischenden und neuen Geschichte mit Charakteren die man einfach Symphatisch finden muss!

— Immeline
Immeline

Eine gelungene Fortsetzung mit interessanten Charakterentwicklungen und einen erfrischenden Umgang mit Homosexualität.

— Kagali
Kagali

Ich liebe diese Geschichte rund um Namen und deren wirklicher Bedeutung!

— SillyT
SillyT

Unglaublich tolle Geschichte

— SteffiDe
SteffiDe

Kurzum: Leseempfehlung!

— LillithKorn
LillithKorn

Spannende Fortsetzung

— nickypaula
nickypaula

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  • Leserunde zu "Die Magie der Lüge" von Nicole Gozdek

    Die Magie der Lüge
    NicoleGozdek

    NicoleGozdek

    "Stell dir vor, ein Zauber stiehlt dir deine Vergangenheit …"Vor diesem Problem steht Anderta Passario, die Heldin des Romans. Sie wächst in einer Welt auf, in der die Namen darüber bestimmen, wer und was man ist, und in der man erst als Erwachsene seinen Namen erfährt. Als Passario besitzt sie die Gabe, Wahrheit und Lüge unterscheiden zu können – bis ihre Gabe behauptet, die veränderte Welt, in der sie erwacht und alles Vertraute plötzlich kopfsteht, sei real …Am 1. September erscheint endlich mein neuer Fantasyroman "Die Magie der Lüge", die Fortsetzung zu "Die Magie der Namen", und erzählt, wie es nach dem Ende des 1. Bandes mit der Welt der Namen und Nummern, mit Tirasan und Rustan weiterging. Und natürlich erzählt das Buch auch Andertas Geschichte.  Über das Buch:Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.Zur Leseprobe auf Wattpad Der Piper Verlag und ich vergeben 20 gebundene Exemplare von "Die Magie der Lüge" und ich freue mich schon auf die Leserunde mit euch.  Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 05.09. für die Leserunde. Klickt auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eines Tages in einer anderen Wirklichkeit aufwacht und ihr seid die/der Einzige, die/der sich erinnert, wie es vorher war? Teilnahmebedingungen:Solltet ihr ein Freiexemplar gewinnen, verpflichtet ihr euch zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und dem Rezensieren des Buches bis zum 5. Oktober hier auf Lovelybooks. Über eine Rezension auf Amazon und anderen Portalen würde ich mich sehr freuen.Ich freue mich auf eure Antworten und die Leserunde mit euch. :) PS: Da es eine Fortsetzung ist, empfehle ich, den ersten Band "Die Magie der Namen" vorab gelesen zu haben.

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  • Unbedingt lesen!!

    Die Magie der Lüge
    jaylinn

    jaylinn

    22. September 2017 um 22:47

    Auf Instagram habe ich euch bereits meine Begeisterung darüber, dass ich Die Magie der Lüge lesen darf, kundgetan. Heute möchte ich euch mehr über das Buch erzählen und meine Meinung vorstellen. Allgemeines: Die Magie der Lüge ist der zweite Band von Nicole Gozdeks Reihe rund um Die Magie der Namen. Der zweite Band der Reihe ist am 01.09.2017 bei Piper Ivi erschien. Das gebundene Buch hat 336 Seiten und passt optisch wunderbar zu seinem Vorgänger. Erneut sind Namen auf dem Buch abgebildet. Einige treten in den Hintergrund, andere sind hingegen gut erkennbar. Einige Protagonisten kann man so bereits auf dem Cover entdecken und doch wirkt es in seiner Zusammenstellung geheimnisvoll und mitnichten überladen. Inhalt: „Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.“ (Quelle: Piper Ivi) Meine Meinung: In meiner Rezension zu Die Magie der Namen habe ich euch bereits von Nicole Gozdek vorgeschwärmt. Ich habe mich sofort in ihren Schreibstil verliebt. Sie hat eine magische Welt voller Faszination und mit völlig neuen Elementen kreiert. Deshalb waren natürlich auch meine Erwartungen an den zweiten Band ihrer Reihe bereits vor dem Lesen sehr hoch. Und für mich konnte Frau Gozdek diese nicht nur erfüllen, sondern auch übertreffen! Ich sage mit Absicht, dass die Autorin meine Erwartungen erfüllen konnte. Denn wie ich bereits in einigen Rezensionen und Beiträgen zu Die Magie der Lüge gelesen habe, war das nicht bei allen Lesern so. Ich habe in diversen sozialen Medien und auf anderen buchigen Kanälen vermehrt gelesen, dass viele Leser davon enttäuscht waren, eine Protagonistin vorzufinden. Viele gingen offensichtlich mit der Erwartungshaltung an den zweiten Band, dort weiterhin Tirasan Passario, den Helden des ersten Bandes, bei seinen Abenteuern zu begleiten. Und nicht Anderta Passario, die der aufmerksame Leser jedoch ebenfalls bereits aus dem ersten Band kennt. Doch mir hat dieser Twist besonders gut gefallen. Von einem männlichen Helden auf eine weibliche Heldin umzusteigen – oder überhaupt von einem bewährten und detailliert aufgebauten Protagonisten auf eine zunächst unbekannt erscheinende Protagonistin umzusteigen –  das erfordert Mut. Und diesen Mut hatte Frau Gozdek. Anderta Passario ist keine für uns völlig unbekannte Person. Wir haben bereits im ersten Band vieles über sie gehört, aber konnten sie nicht „persönlich“ kennenlernen. Und das ist eigentlich schade, denn sie ist eine wahrhaftige interessante Protagonistin. Ich glaube, man kann sie nur lieben oder hassen. Irgendwas dazwischen würde nicht funktionieren. Ich habe sie bereits nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen und mochte ihre etwas verwunderliche und manchmal beinahe nervige Art. Ihre Entwicklung in Die Magie der Lüge ist beeindruckend. Und auch die wachsende Welt, die im zweiten Band wesentlich komplexer ist als im ersten, hat mich erneut fasziniert. Es wirkt nicht so als hätte sich die Autorin wahllos irgendwelche Dynastien aus den Fingern gesogen und nun ihrem Universum hinzugefügt. Nein, ihre komplexer werdende Welt wirkt grundlegend durchdacht, als ob alles von vorneherein so angelegt gewesen wäre. Auch die Magie spielt erneut eine relevante, aber leicht veränderte Rolle. Doch welche wird das sein? Das Ende des ersten Bandes, das bei einigen Lesern für einen Aufschrei gesorgt hatte, wird aufgegriffen, in die Geschichte eingeflochten und beeindruckend gelöst.  Mehr möchte ich euch aber an dieser Stelle nicht verraten, denn ihr solltet selbst in diesem magischen zweiten Band einer großartigen deutschsprachigen Autorin lesen. Fazit: Die Magie der Lüge schließt an die Abenteuer des Tirasan Passario an, beleuchtet aber eine ganz andere Perspektive der Namensmagie und eröffnet neue Blickwinkel auf die Geschehnisse. Eine detailreiche fantastische Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte. Was soll ich bloß bis zum Erscheinen des dritten Bandes tun?

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  • Die Magie der Lüge

    Die Magie der Lüge
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    22. September 2017 um 20:00

    Band 1, die Magie der Namen hat mir damals sehr gut gefallen und ich habe gehofft, es würde einen zweiten Band geben. So habe ich mich dann sehr über das Erscheinung von Magie der Lüge gefreut. Hatte aber auch etwas Angst, dass ich nach dieser Zeit nicht mehr so in die Geschichte komme. Doch nach ein paar Seiten war ich wieder voll drinnen.Es gib wieder eine tolle Karte und das Cover passt zu seinem Vorgänger. Das Glossar am Ende ist auch hilfreich, ich habe öfters dorthin geblättert.Den Schreibstil von Nicole Gozdek fand ich wieder toll zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und auch wenn es manche kritische / gefährliche Situationen gibt, schwang für mich auch immer etwas positives mit.Ich kann gar nicht genau sagen, wo dies her kam. Aber für mich hatte das Buch einen sehr positiven Grundton. In ihrer erschaffenen Welt, konnte ich mich gleich wieder zurecht finden und mir alles gut vorstellen.Die Geschichte wird dieses Mal aus der Perspektive von Anderta Passario erzählt. Darüber war ich erst etwas traurig, weil ich Tirasan aus Band 1 sehr gerne mochte. Aber er stößt später dann auch zur Gruppe dazu, wenn auch zunächst unfreiwillig. Mit Anderta und den anderen neuen Charakteren konnte ich mich dann auch anfreunden. Sie ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, aber nach einer Weile mochte ich sie. Sehr schön fand ich, dass nochmal auf die Beziehung von Tirasan und Rustan eingegangen wurde. Und auch welche Entwicklung diese nahm. Allgemein hat mir sehr gefallen, wie die Charaktere sich weiterentwickeln. Und auch die Botschaft dahinter. Nicht vor seinem Problemen Weg laufen. Und auch, dass man nicht so viel auf die Meinung andere geben sollte, egal ob der eigenen Weg vermeintlich vorgezeichnet ist.Die Idee mit der Magie und den Namen finde ich toll. Auch weil ich in diese Richtung noch nie etwas vergleichbares gelesen habe. Die Umsetzung hat mir auch sehr gefallen. Wie sich alles Entwickelt und wie die Charaktere reifen. Die Autorin hat es für mich geschafft, alles sehr greifbar zu beschreiben. Es gab einige Spannende Szenen, aber auch ein paar Passagen in denen nicht so viel passiert. Da der Schreibstil aber so locker und leicht ist, empfand ich diese weder als langweilig noch als zäh.Fazit: Magie der Lüge ist eine schöne Fortsetzung. Nicole Gozdek schreibt auf eine lockere und leichte Art über die Auswirkungen der Geschehnisse aus Band 1. Diese Erleben wir aus der Sicht von Anderta, welche durch ihre Entwicklung einige Sympathie Punkte sammeln konnte, die zu Beginn gefehlt haben. Doch keine Sorge, auch die Lieblinge ( zumindest meine) aus Band 1, Tirasan und Rustan kommen nicht zu kurz in der Handlung.Doch der letzte Funke, der mich in Magie der Namen so begeistert hat, fehlte mir hier, deswegen 4,5 Weingummis.Auf die nächsten Werke der Autorin bin ich sehr gespannt.

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  • Gute Fortsetzung aus anderer Perspektive

    Die Magie der Lüge
    cyrana

    cyrana

    22. September 2017 um 10:28

    Band zwei der Reihe setzt kurz vor dem Ende des ersten Bandes ein, kurz bevor Tirasan die Welt verändern hat, um Rustan zu retten.Dieser Band ist aus der Sicht von Tirs Schwester Anderta geschrieben, die sich ihr Geld als Wahrsagerin und Gaunerin verdient. Aufgrund ihrer Wahrheitsmagie erkennt sie die Wahrheit und kann somit vielen Menschen helfen, aber auch sich selbst und ihrem Begleiter Londurs, die durch Einbrüche viel Geld verdienen. Doch eines Morgens erwacht sie und neben ihr liegt nicht Londurs, sondern ein kleiner Junge. Und Sanjan nennt sie auch noch Mama. Was ist passiert? Londurs hingegen scheint diese Situation ganz normal zu finden. Anderta jedoch ist sauer, weil sie ihr altes Leben zurück haben möchte und macht sich auf die Suche nach demjenigen, der für diese Veränderung verantwortlich ist.Die Welt hat sich in vielen Aspekten verändert, doch es gibt immer noch die Namensmagie und die zugewiesene Bestimmung. Durch die Reisen von Anderta lernt der Leser mehr Orte kennen (und hier finde ich die Karte der Welt wunderbar für den Überblick). Im Anhang gibt es ein Namensverzeichnis und eine Erläuterung zu den Titeln und Dynastien. Leider gibt es in diesem Band kein Wiedersehen mit den meisten Personen aus dem ersten Band. An manchen Stellen waren mir die Wendungen etwas zu abrupt, dafür ist als Pluspunkt zu vermerken, dass es immer wieder Überraschungen gibt.Das Ende ist recht offen, was mir sehr gefällt.Hier ist auf jeden Fall noch Potential für weitere Geschichten aus dieser Welt.

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  • Wenn sich dein ganzes Leben von heute auf morgen ändert

    Die Magie der Lüge
    Monkberg

    Monkberg

    22. September 2017 um 09:13

    "Die Magie der Lüge" ist ein Folgeband zu "Die Magie der Namen" der Autorin, der die Ereignisse in Band 1 abrundet und abschließt, aber er ist vor allem durch den Wechsel zu einer anderen Protagonistin eigenständig zu lesen. Was an Vorwissen nötig ist, wird in den Ablauf der Handlung geschickt eingebunden. Trotzdem, vielmehr gerade deswegen macht "Die Magie der Lüge" Lust, den ersten Band "Die Magie der Namen" zu lesen, falls man diesen noch nicht kennt.Die Handlung ist wie bei allen guten Büchern im Prinzip schnell erklärt: Die Protagonistin Anderta Passario, deren innere Stimme ihr immer die Wahrheit mitteilt, erwacht eines Tages in einer Welt, in der alles, was sie weiß und kennt, völlig auf den Kopf gestellt ist. Sie versucht in der Folge verzweifelt, den Urheber zu finden und davon zu überzeugen, ihr das alte Leben zurückzugeben. Aber sie erkennt zum Schluss, dass die neuen Verhältnisse besser sind als die alten.Was mich beim Lesen besonders fasziniert hat, war die schiere Fülle und Vielfalt des Weltenbaus. Die Welt, in der Anderta Passario lebt, ist festgefügt. Ihre Bewohner leben in einer Ständegesellschaft, in der jeder Mensch seinen Platz hat. Wer nach einer anonymen Kindheit seinen Namen erfahren hat, kennt sein Schicksal, seinen Beruf, selbst seine finanziellen Möglichkeiten. Dadurch herrscht Frieden. Natürlich gibt es Unzufriedenheit. Londurs, Anderta Passarios Partner in ihrem Trickbetrüger/Wahrsager-Act, ist nicht glücklich über die Rolle, die ihm das Schicksal durch seinen Namen ganz automatisch zugeteilt hat und verwahrt sich mittunter heftig dagegen. Er will nicht nur als Söldner betrachtet werden, den  man für alles kaufen kann - einschließlich Mord. Anderta Passario wiederum hat andere Gründe verbittert zu sein. Sie ist von ihrem ersten Geliebten Frislan verraten worden und rächt sich nun an der Gesellschaft, indem sie mit Londurs als Wahrsagerin durch die Welt zieht - nicht ohne sich vorher gründlich über ihre Kundschaft zu informieren und nachts in deren Häuser einzubrechen und sie zu bestehlen. Ein lukratives Nebengeschäft, das mir Anderta am Anfang nicht sehr sympathisch gemacht hat. Sie schien und Londurs schienen mir das typische Trickterpaar zu sein, ein Duo wie es meies Wissens erstmal als "Fafhrd and the Gray Mauser" bei Fritz Leiber die Bühne eines Fantasy-Epos betreten hat. Der Mauser ist dort allerdings ein Junge.Doch Abenteuer oder Schwertkämpfe sind nicht das Hauptziel der Autorin, um Spannung zu erzeugen. Obwohl es im Verlauf der Handlung (auch) jede Menge, zum Glück relativ unblutige Action gibt.  Nicole Godzek schickt ihre Heldin vielmehr auf eine Suche nach einem verlorenen Leben. Ihre gesamt Welt erlebt einen Polsprung und sie scheint zunächst die einzige zu sein, die sich an das Vorher erinnert, Anderta kann es nicht ertragen, wie alle Menschen ihrer Umgebung mit Verständnislosigkeit reagieren, weil sie darauf besteht, dass noch gestern alles anders war. Wir folgen ihr durch verschiedene Versuche, das Rad der Zeit zurückzudrehen,  erleben ihr Scheitern und wie sich sich ganz langsam, zunächst nur sehr widerwillig für die neue, veränderte Welt erwärmt. Gleichzeitig ist Anderta aber nur ein Teil eines größeren Prozesses, den der eigentliche, in diesem zweiten Teil auf eine Nebenrolle beschränkte Held in Nicole Gozdeks Welt der Namensmagie auslöst. Tirasan Passario besitzt die Macht, diese Welt zu verändern und letztlich zu einer besseren, freieren zu machen, in der du nicht gezwungen bist zu sein, was dein Name dir vorschreibt. Wie es dazu kommt, wie Anderta und Tirasan beider Widersacher überwinden, mit Hilfe ihrer Freunde und manchmal durch schieres Glück, darf der geneigte Leser, die geneigte Leserin bitte selbst lesen. Es ist in meinen Augen ein Plus des Romans, dass auf der letzten Seite durchaus nicht alle glücklich sind.  Es gibt bei allen Beteiligten Verluste zu beklagen. Freundschaften bleiben auf die Probe gestellt und Anderta weiß eigentlich noch gar nicht, wie es nun für sie weitergehen wird. Aber wie Scarlett O'Hara hat sie die Kraft zu sagen: "Morgen ist ein neuer Tag."Ich habe mich mit ihr und ihren Freunden gut unterhalten. Es gibt zum guten Schluss in der Welt der Namensmagie kleine Sahnehäubchen, manche Figuren sind schlicht und einfach liebenswert und die, die deutliche Fehler haben und machen, machen sie recht überzeugend.

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  • Die Magie der Lüge

    Die Magie der Lüge
    laraundluca

    laraundluca

    22. September 2017 um 08:32

    Inhalt: Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt. Meine Meinung: Auf diesen zweiten der Reihe habe ich mich unheimlich gefreut, denn schon "Die Magie der Namen" konnte mich vollkommen überzeugen und mit ihrer einzigartigen Idee überraschen. Hier gab es allerdings einen Protagonistenwechsel, Anderta  spielt hier die die Hauptrolle. Dennoch erhielt auch Tirasan wieder seinen Part. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen, sehr angenehm, leicht verständlich, aber dennoch anspruchsvoll und nicht zu einfach. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, ich war von der ersten Seite an mitten im Geschehen drin. Obwohl sehr viele verschiedenen und vor allem fremdartige Namen und Bezeichnungen vorkamen, hat dies meinen Lesefluss in keinster Weise beeinträchtigt. Auch wenn ich den ersten Teil gelesen habe, ist dies aber schon ein Jahr her und die Benennungen waren mir nicht mehr geläufig. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, die Geschichte liest sich schnell und fesselnd. Die Autorin hat mit dieser Reihe eine wunderbare und vor allem neuartige, einzigartige Welt erschaffen, die ich mir bildlich vorstellen und in der ich mich gut zurechtfinden konnte. Ich bin regelrecht eingetaucht in diese Welt und habe mit den Figuren die Abenteuer bestanden, mit ihnen gefühlt und war einfach mittendrin. Die Idee, dass man sein Leben als Nummer beginnt und erst später seinen Namen bekommt, fand ich sehr faszinierend. Der Name bestimmt, wer man ist, die Namensmagie wird entfacht, man bekommt anhand seiner Bestimmung Fähigkeiten oder Magie. Hier spielt die Autorin allerdings mit der Wirklichkeit, der Wahrheit und der Lüge. Die Wirklichkeit wird verändert und bringt so einiges Durcheinander. Die Handlung war interessant ausgearbeitet, spannend, immer nachvollziehbar und konnte mich fesseln. Sie bestach immer wieder durch Wendungen und Überraschungen, war kein bisschen vorhersehbar und konnte mich dadurch mitreißen und packen. Das Ende konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen, d es eher offen endet und mich dadurch nicht ganz zufrieden zurückließ. Die Charaktere sind sehr lebendig, unterschiedlich und vielseitig gezeichnet, sie wirken sehr authentisch. Vor allem, da keiner von ihnen perfekt ist, jeder seine Makel und Fehler hat, lässt sie dies normal und real erscheinen. Alt bekannte Charaktere treffen hier auf neue Figuren. Allerdings hatte ich mit Andetra so meine Probleme. Sie war mir nicht immer sympathisch, hing mir Zuviel in der Vergangenheit bzw. ihrer alten Wirklichkeit, hat zu oft gejammert und war nicht aufgeschlossen und offen den anderen Figuren und ihren Handlungsweisen gegenüber. Es hat lange gedauert, bis ich mich wenigstens einigermaßen mit ihr anfreunden konnte. Dadurch konnte ich auch leider nicht so ganz mit ihr fühlen und fiebern. Das fand ich etwas schade. Londurs empfand ich stellenweise als etwas herzlos und nervig, vor allem seine Reaktion auf das Kind war nicht angebracht. Aber auch er berappelt sich und entwickelt sich weiter. Dafür haben die anderen Figuren das wieder aufgewogen. Tir mochte ich schon im ersten Teil unheimlich gerne und Rustan muss man einfach mögen. Auch wenn die beiden nicht in der Intensität vorkommen haben sie dennoch ihre Rollen.  Aber auch Sanjan war einfach nur süß. Mehr möchte ich werde auf die Figuren noch auf den Inhalt eingehen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen und die abenteuerliche Reise selbst zu erleben. Das Buch hat mich gut unterhalten und mir trotz der nervigen Protagonisten eine spannende und interessante Lesezeit in einer faszinierenden Welt beschert. Fazit: Ein lohnenswerter, überraschender und fesselnder Fantasy-Roman, eine gelungene Fortsetzung, mit einem interessanten Plot, vielseitigen Charakteren, voller Spannung und Abenteuer. Leseempfehlung.

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  • Leider nicht so mitreißend wie der erste Band

    Die Magie der Lüge
    denise7xy

    denise7xy

    21. September 2017 um 13:32

    Die Magie der Lüge ist der zweite Band der Reihe „Die Magie der Namen“. Weswegen möglicherweise Spoiler vorhanden sein könnten.Erster SatzDie Perücke kratzte wieder einmal fürchterlich, als ich sie mir auf den Kopf setzte und sie sorgfältig befestigte.MeinungGemeinsam reist Anderta Passario mit dem Korbabu Londurs durch die verschiedensten Länder und Städte, ihre Wahrheitsmagie im Gepäck. Diese hilft ihr dabei jede Lüge aufzudecken, die ihren Weg kreuzt. So verdient sie sich als geachtete und auch gefürchtete Wahrsagerin einen Teil ihres Lebensunterhaltes, während die andere Hälfte durch Diebstahl und Erpressung zusammen kommt. Alles scheint perfekt, bis die Wirklichkeit eines Morgens verändert wurde und niemand sich daran erinnert, bis auf Anderta. Ihr Leben läuft aus dem Ruder und schwört den Verantwortlichen zu finden und die Änderung rückgängig zu machen.Wie schon im ersten Band, erzählt die Protagonistin die Geschichte selbst. Im zweiten Teil übernimmt die junge Frau Anderta Passario diesen Part. Der Protagonistewechsel brachte einige Änderungen mit sich., so ist Anderta störrischer und auch selbstbewusster als Tirasan und sieht vieles oberflächlicher als dieser. Zudem kommen neue Begleiter und Ansichten hinzu. Der Schreibstil war wieder einmal super und ließ mich auf Anhieb in die Geschichte eintauchen und ankommen. Mit dem neuen Buch kommen erneut ein Namensarchiv und eine verdammt schöne Karte, diese zeigt ein anderes Land und deren Städte. Andertas Geschichte war für mich nicht ganz so spannend und interessant, wie die von Tirasan und seinen Freunden. Das lag zum einen an den Geschehnissen, zum anderen an den neuen Charakteren. Leider wurde ich nicht so warm mit ihnen, besonders mit einem „kleinen Anhängsel“, der mir beim Voranschreiten der Geschichte zunehmend auf die Nerven ging. Die Beziehung zwischen Rustan und Tirasan rückte etwas mehr in den Vordergrund, was mich sehr glücklich gemacht hat. Auf eine Aussprache hatte ich schon im ersten Band gehofft.CharaktereMit Anderta bekommt das zweite Buch eine neue, toughe Protagonistin, die es faustdick hinter den Ohren hat. Anders als Tirasan kann sie trotz ihrer Wahrheitsmagie lügen und nutzt dieses schamlos aus. Sie reist mit ihrem Partner Londurs herum und verdient sich ihr Geld, obwohl ein riesiges Vermögen in der Erbverwaltung auf sie wartet. In der neuen Wirklichkeit denkt sie das erste mal nach längerer Zeit über die Bedeutung einer Familie nach. Anfangs wehrt sie sich vehement gegen diese Gedanken, doch auch sie kann das gute Gefühl der Vertrautheit nicht ewig verleugnen.Ihr Partner Londurs war zwar forsch und neigte dazu aufbrausend zu sein, trotzdem war er freundlich und auch umsichtig, wenn auch manchmal zu spät. Er schreckte nicht vor Erpressung und Diebstahl zurück, um sich sein Leben zu finanzieren. Aufgrund seiner früheren, sehr kurzen Leben hatte er sich fest vorgenommen es dieses Mal anders zu machen. Als Andertas früherer Freund Frislan auftaucht und sie rettet, beginnt die Beziehung zwischen Londurs und Anderta zu bröckeln. Frislan ist ein Paolliander, dem Recht und Ordnung wichtig sind. Er geht davon aus, dass der Korbabu sie damit reingezogen hat und macht ihn schwere Vorwürfe.FazitDie neuen Charaktere bringen neuen Schwung und neue Geschichten mit, konnten mich aber leider nicht so gut mitziehen, wie die vorherigen. 4 Sterne

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  • Spielt mit der Wirklichkeit und der Wahrheit!

    Die Magie der Lüge
    Liss

    Liss

    20. September 2017 um 18:23

    Spielt mit der Wirklichkeit und der Wahrheit!Als ich davon gehört habe, dass es eine Fortsetzung von Die Magie der Namen geben wird, hab ich mich furchtbar gefreut. Die Welt von Nicole Gozdek war so anders und neu, wie ich es selten erlebt habe.Allerdings fand ich es etwas schade, dass es einen Protagonistenwechsel gab. Zum Glück ist Tirasan Passario aber dennoch mit dabei. In diesem Band begleiten wir die Wahrsagerin Anderta Passario, bei der man schon am Namen merkt, dass sie eine Beziehung zu Tirasan haben muss. Sie hat ebenfalls eine Version der Wahrheitsmagie und weiß damit gut umzugehen und Geld zu verdienen.Dabei ist das Buch in 2 grobe Abschnitte unterteilt. Eine Zeit vor und eine nach dem Zauber von Tirasan Passario, dessen Wirkung alles ins Rollen bringt. Denn anders als fast alle anderen, merkt Anderta, dass etwas nicht stimmt und sich die Welt verändert hat. Auch ich fand den Wandel ziemlich schwierig, musste mich aber auch mit Anderta an sich erstmal anfreunden. Ebenfalls mag ich lange Reisen nicht so gerne, welche hier aber gehäuft vorkommen, da Anderta als Wahrsagerin von Stadt zu Stadt wandert. Und als sich die Wirklichkeit verändert, versucht sie ebenfalls Informationen überall her zu bekommen.Zwischendrin gab es immer mal wieder ein paar Durststrecken und auch Andertas Gejammer über die Veränderung ging mir mit der Zeit dann doch etwas auf die Nerven. Außer Anderta blieben die anderen Charaktere wie Londurs oder ihr Sohn doch etwas undurchsichtig und blass. Obwohl man auch Tirasan und seinen Freund Rustan wieder trifft, sind sie doch nicht so ganz wieder aufgelebt. Das war schade.Das Ende fand ich ein bisschen zu gut. Das Geschehen kurz davor hätte sehr gut gepasst, wäre aber natürlich sehr, sehr traurig gewesen. Ich weiß nicht ganz, was die Autorin mir damit sagen will, denn nicht alles kann durch Magie verändert und ungeschehen gemacht werden. Mh..Fazit "Die Magie der Lüge" spielt mit der Wirklichkeit und der Wahrheit. Die neu eingeführte Protagonistin Anderta wird Zeugin einer weitreichenden Veränderung, mit der sie hart zu kämpfen hat. Nebencharaktere blieben allerdings etwas blass und auch mit Anderta konnte ich mich nicht ganz anfreunden. 3,5/5 Punkte.

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  • Alte bekannte dennoch neue Geschichte

    Die Magie der Lüge
    Natalie77

    Natalie77

    19. September 2017 um 12:26

    Inhalt:Anderta Passario ist zufrieden mit ihrem Leben als Wahrsagerin und Diebin. An der Seite Londurs ist sie glücklich und zieht mit ihm durchs Land. Doch dann verändert ein Zauber alles und anstatt neben Londur wacht sie neben einem Kind auf. So gefällt ihr ihr Leben nicht und sie möchte ihr altes zurück. Also macht sie sich auf die Suche nach Tirasan Passario um ihn aufzufordern ihre alte Wirklichkeit wieder herzustellen.Meine Meinung:Nach Die Magie der Namen wollte ich Die Magie der Lüge direkt hinten dran hängen um festzustellen, das es nicht nahtlos weiter geht.Ganz im gegenteil. Man bräuchte den ersten Band nicht unbedingt zuerst lesen um mit dem zweiten beginnen zu können. man würde vielleicht die Namensmagie besser verstehen, das wäre aber denke ich schon alles. Jedoch würde man eine tolle Geschichte verpassen.In Die Magie der Lüge begleitet man als Leser Anderta. Es beginnt mit ihrem Leben vor dem Zauber. man ist wieder in der alten Wirklichkeit in der Kinder noch Nummern waren und Namen Magie verströmten. Doch dann wirkt der Zauber und alles ändert sich.Als Leser war ich zunächst genauso überrascht wie Anderta und fand den Einstieg auch etwas schwierig. Ich hatte damit gerechnet das Tirasan Anderta suchen wird, nicht umgekehrt (lag auch daran das ich Klappentexte nur einmal lese, nämlich wenn ich auf das Buch aufmerksam werde). So trifft man erst gar nicht auf den jungen Magier und seine Freunde, sondern wird mit vollkommen neuen Figuren bekannt gemacht. Wobei diese nicht so zahlreich sind wie im ersten Band.Während es im ersten Band um die Namensmagie geht geht es hier um die Wahrheit und die verschiedenen Wirklichkeiten. Auch da rum das, nur weil einer etwas gut findet, es nicht für alle gut sein muss. Es ist ein Buch mit viel Wahrheit auch wenn das Wörtchen Lüge im Titel steht.Wie oben schon geschrieben gab es nicht viele Figuren zum kennenlernen.Anderte ist die Figur aus deren Sicht alles geschrieben wurde und die erste Hälfte ging sie mir total auf den Geist. Dieses Dauergemecker und Gejammer empfand ich als sehr nervig und wäre die Handlung nicht so fesselnd gewesen hätte ich das Buch wohl auch zugeklappt. Doch ihre Laune besserte sich und so wurde es auch angenehme von ihr zu lesen. Ab dem Moment habe ich das Buch kaum noch zur Seite gelegt weil Stimmung und Spannung stimmten.Londur ist ein Söldner und hat kein gutes Ansehen. Darunter hat er schon zu leiden, denn er ist nicht von Grund auf böse wie viele seiner Kollegen. Doch hatte auch er Passagen an denen ich ihn als extrem herzlos und nervig empfand und das obwohl er die alte Wirklichkeit gar nicht kannte. Mit ihm wurde ich bis zum Ende nicht warm.Tirasan und Rustan begegnet man auch in diesem Band wieder auch wenn es nicht so intensiv ist wie im Vorgänger und hier die Figuren viel blasser bleiben. Das fand ich Schade da hätte ich gerne mehr von gehabt.Am Ende habe ich eine gute Geschichte gelesen, darüber dass die Wahrheit nicht immer bei jedem gleich ist und auch das man mit Wünschen vorsichtig sein muss. Schade fand ich das es kaum Zusammenhänge zwischen beiden Bänden gab. gerne hätte ich noch ein wenig mehr über das Leben mit den Kindern bei ihren Familien erfahren. Auch hätte ich gerne gewusst wie Tirasan in der gegenwärtigen Zukunft groß geworden ist. All das blieb verborgen.

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  • Schwächer als der erste Band

    Die Magie der Lüge
    Zank

    Zank

    19. September 2017 um 12:12

    Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler zum ersten Band "Die Magie der Namen".   Anderta Passario nutzt ihre Wahrheitsmagie, um zusammen mit ihrem Lebensgefährten  Londurs Menschen zu bestehlen und zu betrügen. Eines Morgens wacht sie auf und alles ist anders: Kinder leben bei ihren Eltern und kennen bereits ihren wahren Namen - anstatt in Schulen als Nummern großgezogen zu werden. Was ist geschehen und warum erinnert sich außer ihr niemand mehr daran, wie es eigentlich war? Und auch ihr persönliches Leben wird auf einmal völlig auf den Kopf gestellt...   Erneut entführt Nicole Gozdek den Leser in ihre fantastische Welt voller Namensmagie. Trotz der neuen Hauptfigur gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit Tirasan und Rustan aus dem ersten Band. Anderta selbst ist mir leider nicht hundertprozentig sympathisch geworden. Ihre Wut über die Änderung der Wirklichkeit ist zwar einerseits verständlich, andererseits wirkt sie spätestens ab der Hälfte des Buches übertrieben und man weiß als Leser schnell, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Diese Vorhersehbarkeit hat meine Lesefreude etwas getrübt, auch wenn mich der Schreibstil der Autorin wieder fesseln konnte.   Gemeinsam mit den Protagonisten begibt man sich - wie bereits im Vorgängerband - auf eine Reise durch diese Welt, lernt viele Charaktere und Orte kennen und kann sich gut in die geschilderten Situationen hineinversetzen. Teilweise wirkten die einzelnen Stationen allerdings auch etwas überflüssig und wie reine Seitenfüller. Da werden Figuren gefangen genommen ohne dass mehr passiert, nur um kurz darauf befreit zu werden und ihren ursprünglichen Weg fortzusetzen.   Außer Anderta bleiben die Figuren leider relativ blass, was ich vor allem bei Sanjan schade fand. Er hätte das Potential zum Lieblingscharakter gehabt, allerdings lernt man ihn dafür nicht gut genug kennen. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Tirasan und Rustan wirkt konstruiert und unglaubwürdig, was vor allem daran liegt, dass Tir im ersten Band schon fast homophob wirkte und sich nun reumütig um 180 Grad gedreht hat.   Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Die Magie der Lüge" eine nur mittelmäßige Fortsetzung darstellt. Die interessante Welt und der Schreibstil der Autorin machen das Buch lesenswert. Leider können dieses Mal die Handlung und die Charaktere nicht ganz mithalten. Trotzdem habe ich die Geschichte gerne weiter verfolgt. Man sollte den ersten Teil vorher lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen.

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  • Wieder eine tolle Geschichte

    Die Magie der Lüge
    SillyT

    SillyT

    18. September 2017 um 17:54

     Anderta Passario ist die Frau mit dem Doppelleben, während sie am Tage eine Wahrsagerin spielt, ist sie bei Nacht eine Diebin. Dazu hilft ihr ihre eigene Wahrheitsmagie, mit der sie immer wieder innere Dialoge führt und durch die sie die Menschen ausspioniert. Als sie sich gemeinsam mit ihrem Partner Londurs nach einem gelungenen Beutezug auf der Weiterreise befindet, wacht sie eines Morgens auf und nichts ist mehr, wie es einst wahr. Zumindest nicht für Anderta, denn sie ist die einzige, die bemerkt, wie sehr sich alles verändert hat. Die größte Veränderung für Anderta ist allerdings der vierjährige Junge, der neben ihr aufwacht und der ihr Sohn Sanjan ist. Doch Anderta wäre nicht sie, wenn sie das alles so hinnehmen würde, kurzentschlossen macht sie sich auf die Suche nach dem, der alles veränderte, dem anderen Passario.Meine Meinung:Mit dem ersten Band der Reihe, die Magie der Namen, konnte mich die Autorin Nicole Gozdek absolut überzeugen und fesseln und auch ihr neues Buch die Magie der Lüge brachte mir spannende Lesestunden. Mit ihrem Schreibstil, der wie schon zuvor absolut flüssig und gut verständlich ist und dieser absolut ungewöhnlichen Fantasie versetzt sie den Leser schnell wieder zurück in dieses Land voller Magie. Auch wenn es hier eher in Richtung High Fantasy geht, bleibt es sprachlich modern und frisch, so dass auch jüngere Leser durchaus gefesselt werden von der Geschichte.Der Einstieg bleibt noch relativ ruhig, der Leser bekommt sehr viel Zeit, die Protagonistin und deren Lebensgefährte kennenzulernen. Die äußeren Umstände sind zunächst so, wie man sie schon aus Band 1 kennt, Kinder werden in Schulen gegeben und erhalten dort irgendwann ihren Namen, der so etwas wie ihren Rang/Beruf darstellt. Doch dann geschieht etwas, die Realität ändert sich, doch die einzige, die dies wirklich bemerkt ist Anderta, denn für sie ist alles falsch. Ab hier wurde es für mich wesentlich interessanter, wenn ich mir aber auch durchaus hätte vorstellen können, mir noch mehr von den Ländern der Reise, die Anderta hier macht, erfahren zu dürfen. Insgesamt nimmt hier die Geschichte auch viel mehr Fahrt auf und ich war gefesselt.Das World Building fehlte mir hier ein wenig, wie ich schon schrieb, hätte ich mir etwas mehr über die Städte und deren Aufbau gewünscht und auch über diese Reiseroute. Auch hätte so manch ein Ereignis ruhig mehr in die Tiefe gehen können. Ich hatte hier manches Mal den Eindruck, dass da ein guter Ansatz gebracht wurde, ohne das dieser letzten Ende vertieft wurde.Hier ist dann auch Anderta Passario die Protagonistin, die auch in der Ich-Form erzählt, und Tirasan taucht erst später auf. Doch schon beim Nachnamen wird von Anfang an bewusst, dass beide Protagonisten etwas gemeinsam haben. Anderta war mir am Anfang alles andere als sympathisch und doch ist sie ein von Beginn an faszinierender Charakter. Erst nach und nach und je mehr man über sie erfährt, wird sie auch sympathischer und im Nachhinein hatte ich nicht nur Verständnis mit ihr, sondern konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Da dieses Buch ja eine Fortsetzung zu Magie der Namen ist, hatte ich zunächst vermutet, dass man hier auf mehr Bekannte trifft, doch diese kommen dann erst später hinzu. Alles in allem sind es hier die Mischung aus neuen und bekannten Charakteren, die die Geschichte lebendig machen.Wichtig für diese Geschichte, ist es Band eins zu kennen, denn gerade die Zusammenhänge, was Namen hier bedeuten, wie sich die Geschichte entwickelt, versteht man wohl eher dann, wenn man die Magie der Namen kennt.Mein Fazit:Alles in allem eine gelungene Geschichte, die Spaß macht beim Lesen und bei der man auf eine gelungene Mischung aus alten Bekannten und neuen Gesichtern trifft. Die Fantasie hinter der Story fand ich schon beim ersten Teil genial und so geht es mir hier auch wieder. Anderta ist gewöhnungsbedürftig, doch man lernt sie kennen und dadurch auch verstehen. Wer Band 1 mochte, wird auch dieses Buch sehr gerne mögen. Ein Buch für ein paar magische Lesestunden.

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  • Auf der Suche nach der Wahrheit

    Die Magie der Lüge
    Meritamun

    Meritamun

    18. September 2017 um 09:10

    Inhalt:Anderta Passario ist tagsüber eine Wahrsagerin und nachts eine gewitzte Diebin. Zusammen mit ihrem Partner Londurs zieht sie von Stadt zu Stadt und ergaunert sich ihren Lebensunterhalt. Doch eines Tages wacht sie in einer ihr fremden Wirklichkeit auf. Anderta hat plötzlich einen Sohn und niemand außer ihr scheint sich an die alte Wirklichkeit zu erinnern. Auch ihre Wahrheitsmagie lässt sie glauben, dass die neue Realität die richtige ist. Anderta ist sich sicher, dass jemand ihr Leben mit Absicht manipuliert hat! Sie macht sich auf die Suche nach dem mächtigen Tirasan Passario, der als einziger in der Lage wäre, solch einen Zauber zu wirken.Cover:Das Cover ist wundervoll schlicht und passt hervorragend zur Geschichte. Mir gefällt es sehr gut, dass die Namen der Figuren die einzige Verzierung des Covers bilden. So hat man schon direkt eine Verbindung zum Buch.Meinung:„Die Magie der Lüge“ ist der finale Band einer Dilogie. Nicole Gozdek schließt aber einen weiteren Band nicht aus. Es ist wichtig den Vorgänger „Die Magie der Namen“ gelesen zu haben, da sonst manche Zusammenhänge nicht verständlich sind.Der Einstieg in die Welt der Namensmagie fiel mir etwas schwer. Obwohl das Buch direkt an die Ereignisse des Vorgängerbandes anknüpft, hat mich die Vielzahl der Namen im ersten Moment etwas erschlagen. Ich konnte nicht sofort jedem Namen die richtige Art der Magie zuordnen. Zum Glück gibt es ein Namensverzeichnis, in das man zwischendurch immer einen Blick werfen kann. Nicole Gozdeks Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, emotional und spannend. Sie lässt durch viele überraschende Plottwists keine Langeweile aufkommen. Zwischenzeitlich zieht sich die Handlung ein wenig, aber das fulminante Finale reißt es wieder heraus.Mit Anderta als Hauptprotagonistin hatte ich einige Startschwierigkeiten. Sie nutzt ihre Namensmagie, um sich zu bereichern und ihre Mitmenschen zu täuschen. Nachdem sie in der veränderten Wirklichkeit aufwacht, durchläuft sie eine tolle Entwicklung. Sie wird mit ihrem Sohn und ihrer Vergangenheit konfrontiert. Langsam lernt sie, worum es wirklich im Leben geht und das macht sie endlich sympathisch.Mir gefällt es, dass es ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem ersten Band gibt. Tirasan überzeugt wieder mit seiner herzlichen und fürsorglichen Art. Auch sein bester Freund Rustan ist mir erneut ans Herz gewachsen.Die restlichen Figuren hätten für meinen Geschmack noch etwas tiefgründiger sein können. Sie bleiben dem Leser leider nur schlecht im Gedächtnis.Fazit:„Die Magie der Lüge“ ist ein guter Abschluss der Dilogie. Ich hatte nach dem grandiosen ersten Band sehr hohe Erwartungen, die nicht komplett erfüllt wurden. Der Plot konnte mich überzeugen, aber die Charaktere zeigen einige Schwächen. Insgesamt vergebe ich gute 4 Ananas.

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  • Kommt leider nicht an den ersten Band heran

    Die Magie der Lüge
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    17. September 2017 um 12:55

    Der Einstieg ins Buch gelang mir sehr leicht. Man lernt direkt zu Anfang Anderta und ihren Lebensgefährten vor der Veränderung der Wirklichkeit kennen.  Ich mochte die Protagonistin Anderta leider nicht so gerne wie zum Beispiel Tirasan. Ich empfand sie als eine recht nervige und teilweise auch dämliche Protagonistin. Ihre Handlungen waren für mich leider kaum nachvollziehbar und ich war um ehrlich zu sein die meiste Zeit am Kopf schütteln. Selten war mir eine Protagonistin so unsympathisch. Der Schreibstil konnte mich dieses Mal leider nicht so ganz überzeugen. Die bunte, magische Welt aus dem ersten Band wurde immer nur ganz kurz erwähnt, viele Orte quasi nicht beschrieben und so blieb die magische Welt dieses Mal leider sehr blass und nicht sehr lebendig. Leider fand ich auch, dass ganz viele Situationen nur angerissen wurden. Zum Beispiel wurde jemand  (zum x-Mal) entführt und das haben dann alle Charaktere einfach so hingenommen und es wurde gefühlsmäßig kaum auf die Situation eingegangen. Da hätten ein paar Seiten mehr dem Buch auf jeden Fall gut getan. Fazit Die Idee und das Setting ist schon wie im ersten Buch unheimlich toll gewesen. Die Handlung allerdings konnte mich an vielen Stellen nicht überzeugen und die absolut nervige Protagonistin Anderta hat mir leider auch ein wenig den Spaß am Lesen genommen. Wem allerdings der erste Band gut gefallen hat, sollte Vollständigkeit halber auch den zweiten Band lesen.

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  • Was würdest du tun wenn du die Welt verändern könntest?

    Die Magie der Lüge
    Immeline

    Immeline

    17. September 2017 um 10:38

    Der erste Band "Magie der Namen" endete ziemlich offen.Umso mehr hat es mich gefreut als nun der zweite Teil erschien.Ab der ersten Seite tauchen wir direkt in das Leben von Anderta Passario,Tirasans Schwester,ein.Wir blicken noch einmal zurück in die Zeit als Tirasan die Welt mit seiner Magie noch nicht verändert hat und merken schnell: Anderta ist das absolute Gegenteil von Tirasan! Sie schlägt sich mit ihrem Partner Londur durch die Dörfer und Städte und gibt sich als Hellseherin aus um später die Reichen und Mächtigen zu bestehlen.Doch dann passiert es,eines Morgens wacht Anderta auf und alles ist anders.Neben ihr liegt nicht ihr Geliebter,sondern ein kleines Kind.Die Welt hat sich verändert....Anderta begibt sich nun auf die Suche nach dem mächtigen Passario der die Welt verändern kann und trifft auf ihren Bruder Tirasan.Was nun geschieht wird nicht verraten.Ihr werdet auf jeden Fall altbekannte treffen,aber auch einige neue Protagonisten kennen lernen.Schnell schlägt man sich in diesem Buch auf eine Seite - doch seid gewarnt,nicht nur einmal kann diese ins schwanken geraten! Zum mitfiebern und mit raten, zum hassen und lieben....dieses Buch hat alles was man für einen schönen Leseabend braucht.Auf der ersten und letzten Seite gibt es wieder eine kleine Karte und hinten im Buch ein Verzeichnis über Titel und Namen,Berufe etc. Die Geschichte ist verständlich und schön flüssig geschrieben,meistens merkt man gar nicht wie schnell die Seiten an einem vorbeirauschen.Ich persönlich mag den zweiten Teil lieber als den ersten. Mir hat dieses Buch unglaublich viel Spaß gemacht und wer weiß,vielleicht wird es irgendwann auch einen dritten Teil geben?Das Potenzial wäre da...

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  • Eine gelungene Fortsetzung

    Die Magie der Lüge
    Kagali

    Kagali

    15. September 2017 um 14:30

    Meine Meinung Die Magie der Namen war im Mai mein Monatshighlight. Daher konnte ich es kaum erwarten den Folgeband zu lesen. Doch mit Fortsetzungen toller Auftakte ist es immer so eine Sache. Können sie die Reihe erfolgreich weiterführen? Sind sie ein würdiger Nachfolger? Fragen über Fragen und im Falle von die Magie der Lüge auch nicht ganz so leicht zu beantworten.Das Buch beginnt zeitlich ein paar Tage vor dem Ende des ersten Bandes und setzt damit nicht nahtlos an diesem an, was aber nichts schlimm ist. Man hat Zeit in diese ersten Tagen Anderta Passario und ihr bisheriges Leben kennen zu lernen. Dabei stellt sich schnell heraus: Anderta ist nicht immer eine einfache Protagonistin. Sie kann zynisch, verschlagen, egoistisch und mitleidslos sein. Trotzdem konnte ich mich von Anfang an mit ihr als Protagonistin anfreunden. Vielleicht weil zwischen den Zeilen schon zu erahnen ist, dass in Anderta mehr steckt und m Verlauf der Handlung macht sie dann auch eine positive Entwicklung durch.Ab der Mitte des Buches gibt es dann endlich auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Was mir besonders gut gefallen hat ist der Ausbau der Beziehung zwischen Tirasan und Rustan. Ich finde es auch sehr gut gelungen dass wir hier eine Geschichte haben mit einer homosexuellen Beziehung, ohne dass auch nur irgendein Wirbel darum gemacht wird. Niemand hält es für nötig zu versichern, dass er oder sie kein Problem mit Homosexuellen hätte. Es ist einfach nicht nötig. Die Liebe zwischen zwei Männer ist hier das Normalste der Welt, ohne dass darauf extra hingewiesen werden müsste und das finde ich großartig.Was mir im Vergleich zum Vorgänger gefehlt hat, war der letzte Pepp in der Handlung. An der ein oder anderen Stelle hätte das Tempo etwas angezogene werden können und die Auflösung am Ende war mir ein wenig zu glatt. Da hätte man noch mehr raus holen können.Der Schreibstil ist wieder sehr jugendlich und frisch und sehr angenehm zu lesen. An manchen Stellen vielleicht etwas zu jugendlich für eine mittelalterlich anmutende Welt. So hätte ich persönlich auf Kraftausdrücke wie Scheiße, die eher der modernen Sprache entsprechen, verzichten können. Sie passen nicht so ganz ins Setting.Ein Pluspunkt am Ende noch dafür, dass die Karte dem Handlungsort angepasst wurde und es auch wieder ein Personen und Dynastieglossar gibt. Fazit Alles in Allem haben wir hier ein gelungene Fortsetzung mit interessanten Charakterentwicklungen und einen erfrischenden Umgang mit Homosexualität, der spannungsmäßig aber nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten konnte. Folge mir ;) Diese Rezension findest du mit zusätzlichem Deutsch/Original Coververgleich auf Miss Page-Turner

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