Nicole Heinrichs Konfetti und Tränen

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Inhaltsangabe zu „Konfetti und Tränen“ von Nicole Heinrichs

Als die Beule am Kopf der fünfjährigen Helen nicht verschwindet, ist das der Beginn eines Alptraums. Nicole Heinrichs weigert sich, das Wort Krebs auszusprechen, denn es bedeutet Tod. Am Ende aber hat ihre Tochter keine Chance, sie stirbt mit nur neun Jahren an einem Knochentumor.

Nicole Heinrichs beschließt, die vier letzten Lebensjahre ihrer Tochter Helen aufzuschreiben, als sie feststellt, dass einzelne Erinnerungen zu verblassen drohen. Es sind vier Jahre zwischen Hoffen und Bangen, vier Jahre, in denen sie als Familie gegen die Krankheit Krebs kämpfen, aber auch vier Jahre der Freude, der Entwicklung und Neugierde.
'Das Beste daraus machen' wird zum Motto der Kleinfamilie. Und Helen trotz des Tumors ein normales, altersgerechtes Leben ermöglichen. Sie wird eingeschult und später ein Kommunionskind, lernt reiten und geht auf Klassenfahrt – und das oft unmittelbar nach schlimmen Untersuchungen und Behandlungen, dafür aber mit ungebremstem Tatendrang.

Nicole Heinrichs hat eine eigene Sprache gefunden, in der sie tief berührend Helens Lebens- und Leidensgeschichte erzählt, die mehr ist als nur Trauerbewältigung: Die Angst, Wut, aber auch die Freude und die kleinen Momente des puren Glücks. Und sie schildert, wie sie und ihr Mann einen Weg finden, mit dem Verlust zu leben und die Erinnerung an die geliebte Tochter zu bewahren.

"Berührend beschreibt Nicole Heinrichs den Verlust ihrer Tochter." Tina

ergreifend und emotional

— fropsmuddi

Ein berührendes, todtrauiges, ermutigendes, mutiges, hoffnungsvolles, ungewöhnliches und absolut lesenswertes Buch

— Matix71

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  • Sehr ergreifend und emotional

    Konfetti und Tränen

    fropsmuddi

    10. June 2017 um 14:24

    Schon die ersten beiden Seiten haben mich zum weinen gebracht und obwohl man bereits wusste wie die Geschichte ausgeht, habe ich bis zum Schluss gehofft...

  • Bittersüß

    Konfetti und Tränen

    Matix71

    06. June 2016 um 20:38

    Nicole erlaubt in ihrem Buch tiefe Einblicke in ihr Erleben und das ihrer Familie während der Jahre der Krebserkrankung ihrer Tochter Helen, von Diagnose bis zu ihrem Tod. Ich finde das mutig, weil sie und Frank viele Dinge zusammen mit Helen auf ihre ganz eigene Weise bewältigt haben, und weil sie sich den Bewertungen anderer aussetzen. Trotzdem bewahrt sie so viel Privatheit, dass das Buch keinen Leidensvoyeurismus bedient – es wäre ihr wahrscheinlich ein Graus. So gibt die Autorin auch keine Fotos von Helen heraus, in der diese schwer von der Krankheit gezeichnet ist, was sogar schon zu Absagen von Interviews geführt hat. „Konfetti und Tränen“ ist ein berührendes Buch, getragen von der Liebe zu Helen. Es dürfte schwierig sein, es tränenlos zu lesen (mir ist es nicht gelungen) und trotzdem macht es Mut. Auf bewundernswerte Weise gelingt Nicole und Frank, aus den schwierigsten Situationen das Beste zu machen, was möglich ist - es immer wieder für ihre Tochter Helen so gut, erträglich und oft auch so schön wie möglich zu gestalten. Gleichzeitig sind sich gegenseitig Halt und Trost. Es muss über die Jahre unglaublich viel Kraft gekostet haben. Gleichzeitig tun sie wohl das Beste, was wir im Umgang mit einem übermächtigen und in diesem Falle bösartigen und heimtückischen Schicksal tun können: sie machen mit unglaublicher Stärke und Kreativität immer wieder das Beste daraus. Immer wieder schaffen sie sich Räume, auch nach dem Tod ihrer Tochter. An dieser Stelle macht das Buch Mut. Es ist schwierig, es zwischendurch noch aus der Hand zu legen. Es ist toll geschrieben, berührt, zieht den Leser in seinen Bann und erlaubt es, die Familie über den schwierigen Weg zu begleiten: von niederschmetternden Nachrichten, Wut, Verzweiflung und Trauer - über Zeiten und Momente der Hoffnung und Freude. Es ist eine Erinnerung und ein Gedenken an die tapfere Helen. Ich kenne viele, die vor dem Buch zurückschrecken, gerade wenn sie eigene Kinder haben, weil es uns natürlich in unserer Urangst um die eigenen Kinder berührt. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe.

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  • Unfassbar fesselnd

    Konfetti und Tränen

    Dutchsanne

    10. May 2016 um 14:14

    Unfassbar fesselnd. Wer vier minus drei mag und gelesen hat, dem wird dieses Buch noch besser gefallen. Die Autorin schildert die Krebserkrankng ihrer Tochter. Das ist kein Weltschmerzbuch, sondern vielmehr ein Denkanstoss für jeden, da die Familie sich dieser Herausforderung ganz anders als üblich stellt. Eine Anregung für Jeden, der sich mit der Frage beschäftigt hat, "was passiert wenn...."

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