Nicole Huber

 2,4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Kinderfrei, Kopf-Sprung und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nicole Huber

Cover des Buches Kinderfrei (ISBN: 9783776626681)

Kinderfrei

 (7)
Erschienen am 20.07.2011
Cover des Buches Kopf-Sprung (ISBN: 9783868588149)

Kopf-Sprung

 (0)
Erschienen am 02.10.2012
Cover des Buches Kopf-Sprung - Vom Leben nach dem Trauma (ISBN: B009KUQP5U)

Kopf-Sprung - Vom Leben nach dem Trauma

 (0)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu Nicole Huber

Cover des Buches Kinderfrei (ISBN: 9783776626681)Sokratess avatar

Rezension zu "Kinderfrei" von Nicole Huber

Rezension zu "Kinderfrei" von Nicole Huber
Sokratesvor 10 Jahren

Zweierlei haben mich an diesem Buch gestört: einerseits dessen provokant-dümmlicher Titel, andererseits die Argumentation der Autorin zu manchen Themen.
Grundsätzlich schlimm finde ich das Bedürfnis schlechthin, sich für Kinderlosigkeit entschuldigen zu müssen, bestenfalls ein Buch darüber schreiben zu müssen. Doch das Problem ist nicht nur eines, das (nur) bei der Autorin liegt. Unsere Gesellschaft und unsere Politiker haben einerseits realisiert, dass Kinder für das Fortbestehen dieses Landes und einiger sozialer Institutionen unerlässlich sind; andererseits lebt der Individualismus, allen wird Erfolgsorientiertheit und Karrierebestrebungen einge-impft, es lebe die Selbstverwirklichung. Jeder liebt mehr sich selbst als die anderen. Dass bei massivem Konkurrenzdenken und Karrierefixiertheit Menschen herauskommen, die zeitaufwendige private „Projekte“ wie das Kinderkriegen hinten an stellen, ist logisch. Andererseits wird es jungen Eltern, die sich trotz Karriere dieses Plus (= Familie) nicht nehmen lassen wollen, die Umsetzung sehr, sehr schwer gemacht. Unsere Gesellschaft ist somit irgendwie schizophren: einerseits wird ein traditionelles Familienbild propagiert, andererseits muss sich jeder Mensch als Teil dieser Gesellschaft einem massiven Leistungsdruck und Leistungserwartungen aussetzen. Genau das fällt auch der Autorin auf. Doch insgesamt bleibt sie mir zu oberflächlich, attackiert bestenfalls das Problem einer „Verklärung der tradierten Mutterrolle“ als einen karrieregleichen Status. Hin und wieder rutscht sie in triviale Ver-gleiche oder oberflächliche Argumentation ab, die ihren Argumenten leider die Überzeugungskraft nehmen. In diesen Fällen rutscht das Buch zu sehr in eine „allgemeine Kampfschrift“ ab, bleibt mir zu populistisch. Deshalb insgesamt ein nur mittelmäßiges Lesevergnügen.

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