Nicole Neubauer Kellerkind

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Inhaltsangabe zu „Kellerkind“ von Nicole Neubauer

Eiskalte Spannung! Staranwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Wohnung. Im Keller des Hauses kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, die Hände blutverschmiert. Er erinnert sich an nichts. In einem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt das Team um den Münchener Hauptkommissar Waechter die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern mehr und mehr. Ein altes und ungesühntes Verbrechen wirft seine Schatten voraus ... (2 mp3-CDs, Laufzeit: 11h 36)

Ich kenn zwar nicht das Buch aber das Hörbuch von dieser Autorin ist gut

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

Sprecher Richard Barenberg verhindert Einschlafen. Langweiliges Debüt mit kaum Krimianteilen.

— Devona
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  • Der Waechter

    Kellerkind
    walli007

    walli007

    19. September 2017 um 20:01

    Die Anwältin Rose Benninghoff wird in ihrer Wohnung ermordet. Im Keller findet die Polizei den Jugendlichen Oliver Baptiste, der wegen seiner blutbeschmierten Hände in Verdacht gerät. Doch kann ein so junger Mensch schon zum Täter werden? Der Junge verfällt zunächst in einen fast katatonischen Zustand und seine Erinnerungen an die Tatnacht sind äußerst lückenhaft. Der Vater, der so schnell wie möglich herbeieilt, ist keine große Hilfe. Als „hohes Tier“ scheint er zu meinen, er habe ein Anrecht auf eine Sonderbehandlung für sich und seinen Sohn. Damit kommt er Kommissar Waechter aber gerade recht. Gemeinsam mit seinen Kollegen versucht dieser genauestens zu ermitteln, was Oliver in der fraglichen Zeit getan haben könnte. Bei dieser offensichtlichen Lage konzentriert sich die Polizei natürlich auf den Verdächtigen Oliver und seinen Vater. Etliche Auskünfte steuert die beste Freundin und Nachbarin der Toten bei. Doch immer, wenn sich etwas zu verdichten scheint, treten neue Hinweise zutage, die vieles wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen. Die Kommissare haben deshalb eine durchaus schwierige Aufgabe zu erfüllen. Kommissar Waechter versucht sich in die Tat und die möglichen Verdächtigen einzufühlen, stößt jedoch manchmal auch an seine Grenzen. Er und sein Kollege Brandl haben mitunter auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, was schon mal den klaren Blick auf den Fall etwas trüben kann. Andere Beschreibungen zu Büchern der Autorin haben neugierig gemacht, deshalb wurde die Gelegenheit, sich mit ihrem Krimi-Debüt zu beschäftigen gerne wahrgenommen. Neugierig startet man die erste CD und beginnt langsam sich zu fragen, wo es mit diesem Fall hingehen soll. Vielleicht gingen die Erwartungen eher in Richtung eines leicht humorvollen Lokalkrimis und man hat sich somit selbst ein Bein gestellt. Denn dieser Roman ist schon ein beinharter Krimi, dessen geschickte Verschachtelung sich erst spät erschließt. Dennoch ist dieser Beginn einer Reihe interessant. Und die Leserin/Hörerin nimmt sich fest vor, künftig im Vorfeld genauer hinzuschauen.  Obwohl das Hörbuch von Richard Barenberg sehr einnehmend vorgetragen wird, entfaltet sich beim Hören kein rechter Bezug zu Handlung und zu den Personen. Erst nach und nach gewinnt die Handlung an Profil, so dass man schließlich doch neugierig wird, alle Zusammenhänge zu erkunden.

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  • Kälte, die von innen kommt ...

    Kellerkind
    engineerwife

    engineerwife

    01. June 2017 um 11:47

    Es ist kalt in München, bitterkalt. In dieser klirrenden Kälte geht es für das Ermittlerteam um Hauptkommissar Michel Waechter, Hauptkommissar Hannes Brandl, Oberkommissarin Elli Richter und den „Hüter des Schweigens“ um alles. Nachdem die Leiche von Rose Benninghoff in ihrer Wohnung aufgefunden wird, stoßen sie auf das total verstörte „Kellerkind“, den 14jährigen Oliver Baptiste. Was hier erst als eindeutig mit Oliver als Mörder erscheint, entwickelt sich jedoch schnell als ein Knäuel schier unlösbarer Probleme. Hier geht es nicht nur um Mord, hier geht es um Machtgier, Kindesmissbrauch und Gewalt, sowohl psychischer als auch physischer Natur. Warum spricht Oliver nicht? Wovor hat er Angst? Welche dunklen Geheimnisse verbergen sich nicht nur in seinem Kopf? Zeitgleich kämpfen die Kommissare mit ihren eigenen Dämonen. Der raubeinige Waechter kämpft mit einem ganz privaten Messieproblem. Hauptkommissar Brandl versucht den Spagat zwischen vergangenem Leben und der Gegenwart zu meistern, Elli bekämpft ihr Gewicht oder auch nicht, tja und der „HMS“, nun er redet nicht viel, ist aber ein Meister ganz eigener Art. Wer hier einen blutrünstigen, actiongeladenen Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Wer jedoch Lust hat, sich mit dem Münchner Team auf eine Aufklärungsreise der tiefgründigeren Art zu begeben, dem sein dieses Hörbuch zu empfehlen. Trotz einiger Längen freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Teil.

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  • Ich kenn zwar nicht das Buch aber das Hörbuch von dieser Autorin ist gut

    Kellerkind
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    30. July 2016 um 05:34

    Bei diesem Buch bin ich lange drum herum geschlichen denn ich wußte nicht ob mir dieses Buch zusagt. Als ich es dann bei dem (Link) Bloggerportal Kellerkind als Hörbuch entdeckt hat mußte ich es doch gleich mal anfragen und hatte Glück und habe es als Rezensionsexemplar erhalten. Als ich es dann gehört habe war ich froh das ich es nicht als Buch angefragt hatte denn das Hörbuch gefällt mir besser. Denn es hat mich von Anfang an begeistert und an manchen Stellen auch gefesselt und es war auch spannend. Ich bin schon auf den nächsten Fall von dieser Autorin gespannt. Meine Meinung: Ich war gespannt wie das Hörbuch gelesen wird und wurde icht enttäuscht denn der Sprecher bringt die richtige Spannung rein wie ich finde und da es auch noch die ungekürzte Lesung ist braucht man genug Zeit oder man teilt es sich in Häppchen ein damit manche Stellen einfach nur etwas sacken können. Wer gerne gut geschriebene Kriminalromane liest bzw in diesem Falle hört kommt garantiert auf seine Kosten denn es trieft hier nur so von Spannung.

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  • Langweilig

    Kellerkind
    Devona

    Devona

    13. April 2016 um 20:42

    Nachdem ich in diesem Jahr bereits den Folgeband von “Kellerkind”, nämlich “Moorfeuer” , rezensiert habe, wollte ich natürlich auch noch den hochgelobten Debüt-Roman von Nicole Neubauer lesen. Habe mich  für die Hörbuchfassung entschieden und muss mich beim Sprecher Richard Barenberg bedanken. Es schafft es tatsächlich, dass man beim Laufen nicht umgehend einschläft, indem er versucht, den Hauptcharakteren eine eigene Stimme zu verleihen und in dem er gelegentlich den bayrischen Dialekt bemüht und so für Abwechslung sorgt. An der Leseleistung gibt es nichts zu meckern, Daumen hoch. Der Klappentext verspricht “eiskalte Spannung!”. Die gibt`s tatsächlich. Als in den ersten Sätzen des Buches eine junge Mutter ihr Baby füttern will und auf einmal von oben durch die Decke des Zimmers das Blut von Rose Benninghoff auf den Tisch tropft, da läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Das war`s dann aber auch schon. Der Rest ist – ich kann es wirklich nicht anders sagen – furchtbare Langeweile, Stagnation, keine Dynamik, nicht vorhandener Spannungsbogen, Null Entwicklung. Es gibt die Klappentext erwähnte Tote, die so unspektakulär ist, dass sie keinen Ansatzpunkt für Ermittlungen bietet. Es gibt den im Keller gefundenen Oliver und seinen Vater, die als Randgeschichte in  immer gleich ablaufenden polizeilichen Vernehmungen zwar ein völlig gestörtes Vater-Sohn-Verhältnis offenbaren, ansonsten aber  rein gar nichts zur Lösung des Falles beitragen. Besonders das immer wieder gleiche Geschwätz von Olivers Vater nervt unendlich. Primär geht es in diesem Buch  um die einzelnen Personen im Team von Hauptkommissar Wächter und ihre privaten Probleme. Teilweise hat man das Gefühl, die Geschichte um Hannes und die Tochter aus erster Ehe wäre der Hauptplot. Einerseits ist es verständlich, dass die Autorin ihre für eine Buch-Reihe angedachten Protagonisten umfassend einführt, andererseits hat man bei diesem Umfang allerdings nicht das Gefühl, einen Krimi zu lesen. Seitenweise gibt es sowas wie überhaupt keine Handlung, fallmäßig treten die Ermittler auf der Stelle oder laufen im Kreis, bis wieder ein nichts bringendes Gespräch mit Oliver und/oder Vater folgt. Ein sinnloser Nebenplot, der für die Auflösung des Falles letztendlich auch noch völlig irrelevant ist, komplettiert das Ganze. Der Täter, den man schlichtweg aus dem Mangel anderer Personen ableiten kann, ist nicht überraschend, das Motiv …nun ja…und sollte der “Hüter des Schweigens” in einem dritten Buch von Nicole Neubauer auftauchen, werde ich es garantiert nicht lesen. Die Figur ist einfach nur albern und nicht nur unglaubwürdig, sondern schlichtweg nicht vorstellbar. Schlussendlich bleiben viele Fragen offen, u.a. auch die um das gestörte Verhältnis von Oliver und seinem Vater. Immerhin: es war ein Debüt-Roman und Nicole Neubauer hat sich mit dem zweiten Band “Moorfeuer” eklatant gesteigert. Dort gefiel mir sehr, wie sie das Wächter-Team charakterisiert und ihm einen privaten Anteil widmet. Allerdings passend und ausgewogen und nicht so wie im ersten Band, bei dem ich eher das Gefühl hatte, in einem Psychogramm für polizeiliche Ermittler zu lesen. “Moorfeuer” hingegen ist ein handwerklich solider, unterhaltsamer, ganz klassischer Krimi, in dem sich Nicole Neubauer m.E. auch sprachlich gesteigert hat. Ich hake deshalb “Kellerkind” einfach ab und nehme es als Basis, von der aus sie gestartet ist und von der ausgehend sie sich auch positiv entwickelt hat. (Bei vielen Autoren läuft das genau andersherum) Fazit: OHNE den “Hüter des Schweigens” würde ich den nächsten Teil um das Wächter-Team als leichte, unterhaltsame Krimi-Lektüre sicher auch lesen. “Kellerkind” möchte ich persönlich allerdings nicht weiter empfehlen.

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  • I Don´t Know :/

    Kellerkind
    BetweenBooksAndPages

    BetweenBooksAndPages

    23. March 2016 um 12:16

      Es herrschen gespaltene Meinungen über den ersten Band Kellerkind von Nicole Neubauer.    ***Achtung Spoiler***  Rose Benninghoff stirbt in ihrer eigenen Wohnung, mit ihrem eigenem Küchenmesser. Doch vom Täter fehlt jede Spur. Während Waechter und sein Team versuchen alle Puzzle Teile zusammenzusetzen passieren immer häufiger Dinge, die einfach nicht ins Puzzle passen. So versteifen sie sich viel zu sehr auf Oliver- das Kellerkind- und seinen Vater. Der Baptiste Junior wurde Blutverschmiert gefunden im Keller des Opfers und Senior hatte mehr als ein Motiv. Den Rose war seine  Ex-Freundin und die Frau, die seine Kanzlei verklagt hat. Doch was wenn es keiner von beiden war? Wer hätte noch ein Motiv gehabt? ***Achtung Spoiler***   An sich ist die Geschichte wirklich spannend aufgebaut, vor allem der Schluss als der Mörder gefunden wird. Doch es gibt auch einige Kapitel in denen die Geschichte einfach vor sich hin hängt und einfach gehört werden muss, damit alles später Sinn ergibt. Es kommt so herüber als hätte man Zeit bzw Seiten schinden wollen. Toll fand ich die kleinen Nebengeschichten über Waechter und sein Team.   Fun Fact: Davon das die Geschichte in München spielt besitzt Waechter einen Bayerischen Dialekt, was für jemanden der in Bayern groß geworden ist (Ich) ziemlich witzig war.   Richard Barenberg hat wieder eine sehr gute Leistung abgelegt. Wenn er erzählt, fühlt man sich wirklich wie mittendrin in der Geschichte. Schon bei Der Marsianer hat er wirklich überzeugende Arbeit abgelegt!

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  • Anders als gedacht

    Kellerkind
    Annesia

    Annesia

    29. May 2015 um 18:01

    Das Hörbuch hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich habe mir erst den Klappentext durchgelesen und dadurch wurde mein Interesse erregt. Leider war die Geschichte dann doch ganz anders als ich sie erwartet hatte. Eine Anwältin wird in ihrer Wohnung brutal ermordet. Die münchner Mordkommission findet bei der Durchsuchung der persönlichen Sachen der Frau im Keller eingeschlossen einen verwahrlosten und verletzten Jugendlichen. Der Junge hat das Blut der Frau an seinen Händen weswegen er sofort als höchst tatverdächtig gilt, doch weder aus ihm, noch aus seinem Vater kriegen die Kommissare irgendwelche nützlichen Hinweise. Das Hörbuch ist zweitweise wirklich spannend, tröpfelt aber oftmals einfach so dahin, ohne das wirklich etwas passiert. Oft werden die privaten Umstände der einzelnen Ermittler beschrieben, was ja eigentlich abwechslungsreich ist und den Charakteren Tiefe verleiht aber bei diesem Titel scheinen diese Parts einfach Überhand zu nehmen. Das Ende widerum hat mir gut gefallen. Auch der Sprecher des Hörbuchs hat seine Sache (vor allem den Dialekt) wirklich gut gemacht.

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