Nicole Quigley Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

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Inhaltsangabe zu „Hell wie der Mond und tief wie der Ozean“ von Nicole Quigley

Drei Jahre Abwesenheit sind eine lange Zeit – das stellt
Melissa fest, als sie mit ihrer chaotischen Familie zurück nach Anna Maria, Florida, zieht. Plötzlich wird sie nicht mehr wie früher gemobbt, sondern sie ist beliebt und Teil der angesagtesten Clique der Schule. Doch es gibt nicht nur den umschwärmten Sam, der Melissas Leben aufmischt. Da ist noch Robby, ihr verpeilter Außenseiter-Bruder; Josh, ihr geheimnisvoller Nachbar – und dieser Jesus, der im Leben von Josh offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt …
Auf wen kann Melissa sich verlassen, als es hart auf hart kommt?

Schokoladenkuchen mit Eissplittern aus Vanille, zumindest hat es diesen Nachgeschmack bei mir hinterlassen. Gut und doch tief.

— Seelensplitter

Ein Buch über Liebe, Trauer und Vertrauen zu Gott. Ich musste weinen, war geschockt, und fühlte mich mit der Hauptperson verbunden...

— tschulixx

Leider nur 2,5 Sterne, weil es sehr langatmig war.

— leseratte69

Ein Buch über Liebe, Schmerz und den Glauben. Ein lockerer Schreibstil und eine Protagonistin mit der man Mitfühlt.

— Elix

Der Schreibstil der Autorin trifft meinen Geschmack, über die Charaktere hätte ich gerne noch mehr erfahren!

— Sabriiina_K

Der langsame Weg aus einem nicht so glücklichen Elternhaus zu Gott.

— Wildpony

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  • Das Leben ist voller Liebe und Traurigkeit...

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    tschulixx

    Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Das Mädchen in der Schulen gemobbt werden und sich als Außenseiterinnen fühlen ist ja zurzeit keine Seltenheit mehr. Über das Leben so einer Person zu lesen war aufregend und hat mich ziemlich mitgenommen... Missy wohnt mit ihrem Bruder, ihrer kleinen Schwester und ihrer Mutter auf einer Insel in Kalifornien. Als sie nach einigen Jahren wieder dort hin zurück kommt, wird sie anfangs noch von den alten Mitschülern schikaniert. Das ändert sich aber bald und sie bekommt ihren Schwarm zum Freund - und dadurch auch eine Fahrkarte zu den beliebten Schülern. Wenn da nicht noch Josh wäre, ihr Nachbar, der ihr in jeder Lebenslage zur Seite steht. Als sie dann ein harter Schicksalsschlag trifft, wirft sie das aus der Bahn und sie erkennt, was bzw wer in ihrem Leben wirklich wichtig ist! Das Buch geht sehr auf die Gefühle von Missy ein und zeigt sie in jeder Lebenslage. Man fühlt mit ihr, als sie durch die Schulgänge geht und von allen Seiten angestarrt wird. Dann als sie ihren Schwarm erobert hat und ihn wieder verliert. Und die letzten 100 Seiten des Buches sind sowieso großartig. Ein kleines Abenteuer für den Leser! Ich habe viele Tränen vergossen und hoffte auf ein Happy End! Als dann nur mehr wenige Seiten waren, verlor ich immer mehr die Hoffnung darauf. Es wendete sich aber alles zum Guten ;) Die Personen im Buch sind sehr schön beschrieben. Es wird dem Leser ein bisschen Freiraum gelassen: man kann sich die Personen vom Aussehen her selbst kreieren ;) Teilweise jedenfalls. Das finde ich super! Die Charaktere sind jedoch sehr genau zu erkennen und man lernt eine jede Person auf eine eigene Weise lieben. Man erkennt das Gute und das Schlechte von allen und sieht die Fehler die sie haben. Dadurch fühlt man sich als Leser irgendwie verstanden und fühlt sich nicht schlechter als diese Personen. Es sind wirklich einfache Menschen wie du und ich und man fühlt sich mit ihnen verbunden. Die Idee der Geschichte finde ich sehr schön. Die Tiefen des Lebens, sowie die Freuden! Ich weinte und freute mich mit Missy und wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Außerdem bringt einem die Geschichte zum Nachdenken. Josh redet von Gott und Jesus und nimmt Missy mit zur Kirche. Ich dachte so auch über meinen Lebensstil nach. Gott liebt jeden? Gott vergibt einem jeden Fehler? Das waren wirklich schöne Gedankengänge die im Buch beschrieben wurden und ich wendete sie auf mein eigenes Leben an. Großartig! Man braucht aber keine Angst zu haben, dass das Buch zu religiös ist! Überhaupt nicht. Es gibt dem Buch sozusagen die richtige Würze! ;) Eine Teenager Geschichte mal anders ;) Zum Schluss noch der Schreibstil, der mir auch sehr gefallen hat. Das Buch war flüssig zu lesen und man musste nicht umblättern um nochmal was nachzulesen. Schöne lange Sätze und nicht zu detailliert beschrieben. :) Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der mit Missy auf eine schöne Reise durch einen kleinen Teil ihres Lebens gehen will. Es lohnt sich!!!

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    • 3
  • Bruch und doch Hoffnung

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    Seelensplitter

    18. October 2015 um 18:25

    Meine Meinung zum Buch:  Hell wie der Mond und tief wie der Ozean Aufmerksamkeit: Diese Antwort findet ihr wie stets auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Es geht um Liebe, doch was ist die wahre Liebe? Und wer ist die wirkliche Liebe, und wie kann sich Melissa entscheiden, für wen ihr Herz schlägt. Drei Jungs, drei Schicksale und eine Melissa die aus dem Mobbingopfer aufgestanden ist und die begehrteste wurde.  Ein Satz sagt über dieses Buch alles und es ist ein Zitat aus dem Buch:  "Eigentlich geht es in dieser Geschichte um drei Jungs. Um einen, der mich geliebt hat. Um einen, er das nicht konnte. Und um einen, der nicht wusste, wie." Geschichte: Schreibart der Autorin: Nicole, lässt die Geschichte eigentlich im Rückblick an meinem Auge vorbei streifen. Dabei schafft sie es aber auch, dass ich in der Gegenwart mich mit Melissa befinde. Und ihre Geschichte mit erleben darf. Die voller tiefen Tragik ist und gleichzeitig so viel Hoffnung ausstrahlt.  Es werden viele Themen beleuchtet, die ein junger Mensch im Leben antreffen kann.  Jedoch zog sich das Buch teilweise sehr in die Länge und ich hatte das Gefühl eher sanft umspült zu werden von den Strahlen des Mondes und dem Wasser des Ozeans. Als dann im letzten Drittel eine Welle mich mit weggezogen hat und ich fassungslos zusehen musste wie ein Teil der Welt von Melissa wegbricht. Und wie sie mit dem Thema Trauer zu kämpfen hat und dabei ihren wahren Freund entdeckt. Denn drei Jungs sind in ihrem Leben, in ihrem Herzen. Einer bricht ihr das Herz, der andere ist einfach nur egoistisch und der andere traut sich nicht die Nähe zu ihr richtig zu finden.  Charaktere im Buch: Sind für mich plausibel und gut erklärt, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sei es die oberflächlich Partywelt aber auch die Fassungslosigkeit die um sich greift.  Ich fand jedoch einen Charakter im Buch, der mich nachdenklich stimmte, der unantastbar scheint und doch so tief in seinen Handlungen ist. Josh. Josh ist für mich der Inbegriff von guter Prinz rettet die Prinzessin vor dem Drachen.  Spannung: War jetzt nicht unbedingt mit Action geladen, dafür aber mit Sinn und mit einer Geschichte die einen ganz besonderen Glanz in der Dunkelheit erhält.  Humor:  War an der ein oder anderen Stelle zu finden, doch eigentlich ist diese Geschichte schwer, und süß.  Themen im Buch: Selbstmord und wie man damit umgehen kann. Christlicher Glaube - jedoch frei und auch nicht überstülpend sondern mut machend. Teenager die gerade Erwachsen werden. Patchwork. Liebe. Verrat in dezenter Form. Vertrauen. Hawaii und wie man dort leben kann  Fazit: Ein schwerer Schokoladenkuchen mit Eissplitter gespickt, die aber dem ganzen weil sie nach Vanille schmecken die richtige Note präsentieren.  Sterne: Ich gebe dem Buch 4 Sterne, denn trotz all dem guten, so fehlte mir etwas, was ich nicht in Worte fassen kann.

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  • Leserunde zu "Hell wie der Mond und tief wie der Ozean" von Nicole Quigley

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    Arwen10

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Francke Verlag stellt 6 Exemplare des Romans „Hell wie der Mond und Tief wie der Ozean“ von Nicole Quigley zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Drei Jahre Abwesenheit sind eine lange Zeit – das stellt Melissa fest, als sie mit ihrer chaotischen Familie zurück nach Anna Maria, Florida, zieht. Plötzlich wird sie nicht mehr wie früher gemobbt, sondern sie ist beliebt und Teil der angesagtesten Clique der Schule. Doch es gibt nicht nur den umschwärmten Sam, der Melissas Leben aufmischt. Da ist noch Robby, ihr verpeilter Außenseiter-Bruder; Josh, ihr geheimnisvoller Nachbar – und dieser Jesus, der im Leben von Josh offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt … Auf wen kann Melissa sich verlassen, als es hart auf hart kommt? Infos zur Autorin: Nicole Quigley wuchs auf der Insel Anna Maria, Florida, auf. Dort spielt auch die Handlung ihres ersten Buches »Hell wie der Mond und tief wie der Ozean«, für den sie den ACFW Carol Award für den besten Jugendroman erhielt. Nicole Quigley studierte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und hat viele Jahre in Washington, D. C ., gearbeitet. Mittlerweile lebt und schreibt sie wieder auf ihrer Heimatinsel Anna Maria. Falls ihr eines der 6 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 7. Juli 2015, 24 Uhr hier im Thread und beantwortet folgende Frage: Welche Neuerscheinung aus dem Francke Verlag möchtet ihr noch lesen ? https://www.francke-buch.de/neuerscheinungen.html Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!!

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    • 80
  • Schöne Story, leider etwas langatmig

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    leseratte69

    01. September 2015 um 22:43

    2,5 Sterne Klappentext Drei Jahre Abwesenheit sind eine lange Zeit – das stellt Melissa fest, als sie mit ihrer chaotischen Familie zurück nach Anna Maria, Florida, zieht. Plötzlich wird sie nicht mehr wie früher gemobbt, sondern sie ist beliebt und Teil der angesagtesten Clique der Schule. Doch es gibt nicht nur den umschwärmten Sam, der Melissas Leben aufmischt. Da ist noch Robby, ihr verpeilter Außenseiter-Bruder; Josh, ihr geheimnisvoller Nachbar – und dieser Jesus, der im Leben von Josh offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt … Auf wen kann Melissa sich verlassen, als es hart auf hart kommt? Über die Autorin Nicole Quigley wuchs auf der Insel Anna Maria, Florida, auf. Dort spielt auch die Handlung ihres ersten Buches »Hell wie der Mond und tief wie der Ozean«, für den sie den ACFW Carol Award für den besten Jugendroman erhielt. Nicole studierte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und hat viele Jahre in Washington, D. C . gearbeitet. Mittlerweile lebt und schreibt sie wieder auf ihrer Heimatinsel Anna Maria. Meine Meinung Story Mich hat das Cover und alleine die Tatsache, dass das Buch aus meinem Lieblingsverlag kommt, überzeugt dass ich dieses Buch lesen muss. Die Handlung an sich ist eher einfach gestrickt, aber spricht auch viele aktuelle Themen an, wie zb. Mobbing an Schulen, die erste Liebe und so weiter. Der christliche Aspekt kam mir aber irgendwie zu kurz. Ich fand Melissa eigentlich sehr nett. Ich habe ihre Geschichte gerne gelesen, aber so richtig umgehauen hat mich das Buch nicht. Melissas Familienleben ist das reinste Chaos. Dazu wird sie auch noch an der Schule gemobbt und steht zwischen zwei Jungen, Sam und Josh. Josh lebt seinen Glauben an Jesus völlig aus. Er versucht auch Melissa auf diesen Pfad zu bringen. Bis auf einen Schicksalsschlag, der ungefähr in der Mitte des Buches stattfindet, fehlt in diesem Buch komplett die Spannung, was dazu geführt hat, dass das Lesen irgendwann schon fast langweilig wurde. Schreibstil Die Autorin hat einen einfachen und leicht zu lesenden Schreibstil gewählt, der sehr gut zu den jungen Charakteren in diesem Roman passt. Einmal begonnen, ist man schnell in der Handlung angekommen. Leider wurde die Geschichte aber irgendwann langatmig, so das mir die Lust weiterzulesen irgendwann gefehlt hat und ich mich selber anspornen musste, um es zu beenden. Charaktere Ob Melissa, ihre Familie, oder Sam und Josh, so richtig überzeugen konnte mich keiner der Charaktere. Sie blieben mir bis zum Schluss eher blass und waren nicht zum Greifen nahe. Teilweise waren die Handlungen der Protagonisten schon gut nachvollziehbar, aber eben nichts besonderes, wie ich es eigentlich gehofft hatte. Mein Fazit Ein Jugendbuch mit aktuellen Themen, wie Mobbing und die erste Liebe, das mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Die Charaktere blieben zu unscheinbar und blass, und die Handlung war nachher sehr langatmig. Es fehlte jegliche Spannung. Der christliche Aspekt kam viel zu kurz. Deswegen kann ich für das Buch auch nur 2,5 von 5 Sternen vergeben.

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  • Sehr lesenswertes Jugendbuch!

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    LEXI

    16. August 2015 um 20:26

    „Allein nachts in einem Pool fühle ich mich frei. Als würde ich irgendwie über allem schweben, das mich nach unten zieht“. Zitternd atmete ich aus. Ich hatte ihm mein allergrößtes Geheimnis verraten. Die sechzehnjährige Melissa Anne Keiser, ein Mädchen, das während ihrer Schulzeit verhöhnt, verspottet und ausgegrenzt wurde, kommt nach drei Jahren wieder zurück in ihre Heimat, auf die Insel Anna Maria, einem wunderschönen Strandort in Florida. Melissa und ihre Geschwister Josh und Crystal leiden unter den Launen, dem übermäßigen Alkoholkonsum und den permanent wechselnden Liebesaffären ihrer flatterhaften Mutter Denise und mussten früh lernen, selbständig zu werden. Die siebenjährige Chrystal mit ihren langen, blonden Engelshaaren und den großen blauen Augen wird als Nesthäkchen der Familie von ihren älteren Geschwistern umsorgt. Melissas älterer Bruder Robby lässt sich in keine Schublade einordnen, er liebt das Wasser und das Skimboarden über alles, hält sich jedoch trotz seines außergewöhnlichen künstlerischen Talents für einen Versager. Robby kennt keine Grenzen und keinen Mittelweg. Melissa nützt ihrerseits regelmäßig den Pool des leerstehenden Nachbarhauses als geheimen Zufluchtsort, in dessen Wasser sie sich frei und für eine kurze Zeitspanne völlig sorgenfrei fühlen kann. Ihre Faszination für das Schwimmen gepaart mit ihrer Verzweiflung über die familiäre Situation lässt das Mädchen immer öfter ihrer geheimen Leidenschaft nachgehen, bis sie eines Tages vom Enkel der Hausbesitzerin überrascht wird. Der attraktive, wortkarge Josh Durham hat eine ganz besondere Art, mit Dingen umzugehen und bezeichnet sich selber als „nicht sozial“. Er ist zudem in einer Jugendgruppe, spricht über Gott und missachtet somit die Regeln seiner Freunde. Doch nach ihrer Rückkehr aus Pennsylvania beginnt plötzlich auch Sam King, Melissas langjähriger Schwarm aus der Schulzeit, sich für sie zu interessieren. Mit dem gut aussehenden muskulösen Footballspieler wird Melissa auf einmal in den Kreis der beliebtesten Schüler aufgenommen, das Mobbingopfer von damals fühlt sich mit Sam an ihrer Seite unantastbar. Melissa scheint am Ziel ihrer geheimsten Wünsche angekommen zu sein, doch eine schreckliche Tragödie scheint plötzlich alles in Frage zu stellen... Nicole Quigley stellt in ihrem Roman „Hell wie der Mond, tief wie der Ozean“ ganz klar die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer Protagonistin Melissa in den Vordergrund. Sie zeichnet ein sehr realistisches Bild einer ganz normalen High-School in Amerika, wo die reichen angesagten Kids eine Clique bilden und Schüler aus ärmeren oder sozial schwächeren Bevölkerungsschichten Gefahr laufen, zu Mobbingopfern zu werden. Die Autorin versteht es sehr gut, anhand der Figur der Melissa Keiser dem Leser ein ziemlich genaues Bild des Schattendaseins einer Außenseiterin zu vermitteln, die unvermutet vom hässlichen Entchen zum schönen Schwan wird. Hierbei verleiht sie in äußerst gefälligem und einnehmendem Schreibstil den Gedanken und Gefühlen ihrer Protagonistin überzeugend Ausdruck. Ich würde den ersten Teil dieses Buches beinahe als Milieuschilderung bezeichnen – die Beschreibung eines Alltags einer High-School mit all seinen Höhen und Tiefen, das Verhalten der Schüler, das vom Gruppenzwang und oftmals sogar von Grausamkeit geprägt ist. Die Charakterisierung der handelnden Personen hat mir sehr gut gefallen, ist mir jedoch bei den Nebenfiguren ein klein wenig zu dürftig ausgefallen. So wurden einige Gedankengänge nicht weiter ausgeführt, einige Dinge bis zum Ende des Buches nicht ausführlicher erläutert und es gab besonders bei der Person des Josh Durham Fragen, auf die ich gerne eine Antwort erhalten hätte. Zudem weckten einige hinweisende Passagen betreffend Melissas und Robbys Cherokee-Vater die Hoffnung auf weitere Enthüllungen. Eine Hoffnung, die bis zum Ende des Buches leider zunichte gemacht wurde, denn das Rätsel um den unbekannten Vater wurde bis zuletzt nicht gelöst. Der christliche Glaube wurde zwar durch die Figur des Josh anhand seiner Bibellektüre und der Zugehörigkeit zu einer Jugendgruppe ins Buch eingebracht, durfte jedoch keine allzu große weitere Tiefe erfahren. Die Gestaltung des Buchcovers hat mich beeindruck. Der wolkenverhangene Vollmond, der sich auf den dunklen Wellen des Ozeans spiegelt, vermittelt einerseits ein etwas melancholisches Bild, zugleich aber auch den Aspekt des Geheimnisvollen. Die weiße Schrift und der zarte Buchrand mit den Blütenornamenten verleihen dem Ganzen eine kleine verspielte Note – ein wirklich gelungenes Cover, das dem Inhalt voll und ganz gerecht wird. Fazit: „Hell wie der Mond, tief wie der Ozean“ stellt für mich einen sehr lesenswerten Roman dar, den ich besonders Jugendlichen ans Herz legen möchte. Die Schulzeit, die erste Verliebtheit, innerfamiliäre Probleme und das ganz große Thema des Erwachsenwerdens wurden von Nicole Quigley zu einem berührenden Roman verflochten, dessen Lektüre mir einige interessante und anregende Lesestunden bereitet hat.

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  • Hell wie der Mond und tief wie der Ozean - Rezension

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    Elix

    15. August 2015 um 15:26

    Inhalt Drei Jahre Abwesenheit sind eine lange Zeit – das stellt Melissa fest, als sie mit ihrer chaotischen Familie zurück nach Anna Maria, Florida, zieht. Plötzlich wird sie nicht mehr wie früher gemobbt, sondern sie ist beliebt und Teil der angesagtesten Clique der Schule. Doch es gibt nicht nur den umschwärmten Sam, der Melissas Leben aufmischt. Da ist noch Robby, ihr verpeilter Außenseiter-Bruder; Josh, ihr geheimnisvoller Nachbar – und dieser Jesus, der im Leben von Josh offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt … Auf wen kann Melissa sich verlassen, als es hart auf hart kommt?   Leseeindruck Missy ist eine Protagonistin mit der ich leicht mitfühlen konnte. Ihre ganze Situation ist auch einfach sehr traurig und man fühlt mit ihr mit.  Die Mutter kommt mit ihrem eigenen Leben nicht klar und hat ständig wechselnde Männer, ihr Bruder ist ein bisschen verträumt und oft nicht daheim und in der Schule wird Melissa gemobbt. Melissa sucht eigentlich nur nach echter Liebe und das ist das große Thema des Buches: Was ist echte Liebe und wo findet sie die? Die verschiedenen Charaktere sind gut beschrieben und man findet nicht die üblichen Klischees. Sowohl Sam als auch Josh sind auf ihre eigene Weise ganz adners als man zuerst denken mag, aber man erfährt leider weniger über die Vergangenheit der Personen. Aber darum geht es primär ja auch nicht, es geht um Missy und ihre Entwicklung wird sehr nachvollziehbar beschrieben.  Die Geschichte erinnert erst an einen typischen Teenie-Liebes-Roman der in der Highschool spielt, aber dann passiert etwas unerwartetes, wodurch Missys Leben aus der Bahn geworfen wird und sie plötzlich keinen Halt mehr hat. Wortwörtlich zieht ein Sturm auf der ihr den Boden unter den Füßen weg nimmt und sie nach echtem Halt sucht. Fazit In diesem Buch geht es um Liebe, was dies wirklich bedeutet und wo man sie findet.  Es geht auch ein bisschen um Glaube, aber das nicht zu sehr das es einen Abschreckt. Es geht um Tragödien und wie man damit umgeht. Anfangs eher ruhig und wie ein Highschool Teenie Roman, dann durch eine überraschende Wende noch sehr actionreich und tiefgründig.Ein Buch, dass ich weiterempfehlen kann und das vorallem Jugendliche erreichen kann.

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  • Ein Teenager-Roman mit christlichem Touch :)

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    Sabriiina_K

    14. August 2015 um 16:46

    Kurzbeschreibung Klappentext: Drei Jahre Abwesenheit sind eine lange Zeit – das stellt Melissa fest, als sie mit ihrer chaotischen Familie zurück nach Anna Maria, Florida, zieht. Plötzlich wird sie nicht mehr wie früher gemobbt, sondern sie ist beliebt und Teil der angesagtesten Clique der Schule. Doch es gibt nicht nur den umschwärmten Sam, der Melissas Leben aufmischt. Da ist noch Robby, ihr verpeilter Außenseiter-Bruder; Josh, ihr geheimnisvoller Nachbar – und dieser Jesus, der im Leben von Josh offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt … Auf wen kann Melissa sich verlassen, als es hart auf hart kommt? Ich war gespannt, was mich in diesem Buch erwarten würde, zumal das Buch als Buch mit christlichem Inhalt deklariert war, was ich sehr spannend fand. Schon nach dem ersten paar Kapiteln ist man mit Melissas Gefühlswelt vertraut, in der es ziemlich chaotisch angeht, was ihre Liebesangelegenheiten betrifft. Ich persönlich fand die Tatsache eher unrealistisch, dass sie plötzlich so gar nicht mehr gemobbt wird, denn in der Realität muss dazu meist erst ein Schulwechsel erfolgen. Da hat sie anscheinend Glück gehabt. Mir gefällt Melissa als Charakter, wobei sie halt von ihren Gedanken her wie ein typischer Teenager wirkt. Sam ist mir die ganze Zeit über eher unsympathisch rübergekommen, mit ihm wurde ich nicht so recht warm. Als dann noch der religiöse und dadurch geheimnisvoll wirkende Josh ins Spiel kommt sitzt Melissa gefühlstechnisch zwischen den Stühlen. Josh, der Christ ist und das auch auslebt wirkt wie ein Außenseiter, den der Leser zwar interessant findet, von dem man allerdings nicht so wirklich vielerfährt, was ich persönlich sehr sehr schade finde, denn ich mochte ihn als Charakter. Insgesamt bleiben die christlichen Aspekte sehr im Hintergrund, was mich etwas enttäuscht hat. Von der Handlung her gefällt mir das Buch sehr gut, da in der Mitte etwas wirklich Unerwartetes passiert und sich die Stimmung im Buch ändert. Das Ende war für meinen Geschmack dann eine Spur too much, da wäre weniger in diesem Falle mehr gewesen. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, da der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und flüssig war und man der Handlung gut folgen konnte. Ich würde für dieses Buch nur eine bedingte Empfehlung aussprechen, da die Charaktere mir in diesem Buch leider nicht tiefgründig genug sind und mir auch zu wenige Christliche Impulse drin sind, die ich bei einem Buch mit christlichem Inhalt eigentlich erwartet habe.

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  • Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    Wildpony

    13. August 2015 um 11:01

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean  -   Nicole Quigley Kurzbeschreibung Klappentext: Drei Jahre Abwesenheit sind eine lange Zeit – das stellt Melissa fest, als sie mit ihrer chaotischen Familie zurück nach Anna Maria, Florida, zieht. Plötzlich wird sie nicht mehr wie früher gemobbt, sondern sie ist beliebt und Teil der angesagtesten Clique der Schule. Doch es gibt nicht nur den umschwärmten Sam, der Melissas Leben aufmischt. Da ist noch Robby, ihr verpeilter Außenseiter-Bruder; Josh, ihr geheimnisvoller Nachbar – und dieser Jesus, der im Leben von Josh offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt … Auf wen kann Melissa sich verlassen, als es hart auf hart kommt? Mein Leseeindruck: Ein Buch das zuerst nach einem Highschool-Roman anmutet. Ein junges Mädchen, Melissa - genannt Missy - wurde früher schon sehr gemobbt und kommt nun gezwungener maßen wieder zurück in ihre alte Schule, da ihre unstetige Mutter sich mal wieder von einem Mann getrennt hatte. Ein Siutation wie man in vielen Schulen kennt und in der man sofort Mitleid mit der Protagonistin Missy aufbaut. Es ist schwer in so einer Situation zu bestehen und auch ihr Elternhaus gibt ihr nicht den nötigen Halt, denn die Mutter führt ihr unbeständiges Leben mit immer welchsenden Partner einfach fort. Für ihre Kinder hat sie kein großes Herz und vor allem kaum Zeit. Bis hier war die Story für mich teilweise nur sehr plätschernd und nicht wirklich tief gehend. Dann lernt sie den Nachbarsjungen Josh kennen, der im Haus seiner Großmutter wohnt und in deren Pool sie so gern heimlich schwimmen geht. Damit verändert sich einiges für Missy und sie lernt auch den Mann kennen, der in seinem Leben eine große Rolle spielt: Jesus. Doch dann passiert ein unerwartetes schlimmes Ereignis und Missy steht vor der größten Herausforderung ihres Lebens. Findet sie den Weg zum Glauben? Fazit: Ein Buch das leicht und einfach zum lesen geht. Das die Probleme der Jugend aufzeigt und auch die damit ausgehenden Gefahren. Das auch traurige Situationen erfasst und letztendlich mit einem Ende punktet, auf das man irgendwie gewartet hat. Gefühlsmäßig hat mich das Buch berührt, aber der tiefe Weg zum Glauben ist durch das schnelle Ende leider nicht so gegeben. Hinzuzufügen ist das es sich um ein christliches Buch aus dem Francke-Verlang handelt. Ich vergebe 4 Sterne dafür und werde es gern weiter empfehlen.      

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  • Vom Suchen und Finden der Liebe

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    kruemelhino

    03. August 2015 um 22:43

    Teenager Missy Keiser kehrt nach mehrjähriger Abwesenheit wieder in ihre alte Heimat, einer kleinen Insel in Florida, zurück. Während sie Jahre zuvor noch die Außenseiterin war, hat sie sich seit ihrer Rückkehr zu einem beliebten Teenager gemausert. Selbst ihr langjähriger und heimlicher Schwarm Sam King hat mittlerweile ein Auge auf sie geworfen. Aber auch ihr neuer Nachbar Josh, der sich von Beginn an sehr zugeknöpft und undurchschaubar gibt, scheint nicht ganz uninteressiert zu sein. Für Missy könnte die wachsende Aufmerksamkeit an ihrer Person nicht schöner sein, bis sich ein Unglück ereignet, mit dem keiner gerechnet hat. 'Hell wie der Mond und tief wie der Ozean' beginnt wie ein üblicher Highschool-Roman. Ein junges Mädchen, das von Beginn der Geschichte an zwischen zwei Jungen steht, sich dessen aber nicht vollends bewusst ist. Tatsächlich wird dies dem Leser auch nicht als offensichtlich präsentiert, zumal die Figur des Josh eher geheimnisvoll wirkt. Dennoch bekommt man beim Lesen ein gewisses Gespür für diesen leicht unterschwelligen Konkurrenzkampf. Die Geschichte bleibt in diesem Bereich allerdings zunächst sehr oberflächlich. Es handelt sich um das übliche Gefühlswirrwarr eines Teenagers. Mit einem unerwartetem Ereignis, das alle Protagonisten aus der Bahn wirft, allen voran Missy, wird die Geschichte melancholischer. Auch stellt dieses Ereignis ein Wendepunkt in Missys Gefühlsleben dar. Sie analysiert und reflektiert nun ihre Wünsche und Emotionen. Der christliche Glaube wird nur in einer sehr gering dosierten Form thematisiert, was aber hier zum Inhalt passt. Missy kommt weder aus christlichem Hause noch hat Religion je eine größere Rolle in ihrem Leben eingenommen. Man könnte sagen, dass 'Hell wie der Mond und tief wie der Ozean' die zarten Anfänge einer Glaubensfindung beschreibt. Dennoch muss ich der Geschichte eine gewisse Oberflächlichkeit ankreiden. Besonders die Figur des Josh ist hierbei zu benennen. Von seiner, vermutlich nicht all zu glücklichen, Vergangenheit erfährt man nichts. Was er bezweckt, warum er seinen Freund Sam King schlecht macht, ist eigentlich nur mit Egoismus zu begründen. Seine vorgetragene Glaubenshaltung wirkt dabei wenig glaubwürdig. Dazu ein zu dick aufgetragenes Ende, so dass am Ende nur eine leicht überdurchschnittliche Geschichte bleibt, die allerdings einen sehr ansprechenden Schreibstil aufweist. 3,5/5 Punkte

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  • Die Leiden der Teenager

    Hell wie der Mond und tief wie der Ozean

    TochterAlice

    31. July 2015 um 10:56

    an amerikanischen Highschools mit allem, was dazu gehört: Freundschaft, Schwärmereien, der ersten Liebe, Zickereien, diversen Partys und vor allem Mobbing wird hier eindringlich am Beispiel von Melissa, genannt Missy, beschrieben, die nach vier Jahren in ihre alte Gegend, eine Insel in Florida, zurückzieht, wo sie früher ziemlich von ihren Mitschülern gequält wurde und nur aufgrund ihrer Freundin Julie, die seit Jahr und Tag treu an ihrer Seite steht, durchgehalten hat. Es fängt auch wieder im selben Modus an, doch Missy hat sich entwickelt - auch optisch, so dass ihr langjähriger Schwarm Sam auch auf sie aufmerksam wird. Aber es gibt diesbezüglich viele Klippen zu umschiffen, denn viele Mädchen mögen Sam. Julie hält nach wie vor zu ihr - und Missy lernt Josh kennen - auf eine ungewöhnliche Art und Weise: nämlich beim Schwimmen im nächtlichen Pool, ihrem Zufluchtsort. Allmählich zeigt sich, dass Josh anders ist, in seinem Leben findet nämlich recht wenig von der Teenie-Problematik, die Missy so bewegt, statt. Bei ihm steht Gott im Mittelpunkt, seine Freizeit verbringt er in der Kirche und bei anderen religiösen Aktivitäten . Und zeigt damit Missy eine neue Welt, die ihr zunächst aber eher befremdlich vorkommt. Und dann passiert ein Unglück in Missys Leben, das alles verändert... Ein sehr gut geschriebenes, eindringliches Jugendbuch, dessen Botschaften jedoch durchaus verwirren. Es ist einerseits sehr amerikanisch: die Highschool-Kultur spielt eine große, eine herausgehobene Rolle, die mir sehr fremd, zu oberflächlich war. Das "Highlight" des Buches ist ganz eindeutig die Schilderung des Dramas, dass Missys Familie ereilt. Und das Ende ist sehr dramatisch, sehr bombastisch, sehr unbescheiden und überhaupt nicht demütig und passt aus meiner Sicht so gar nicht zu einem christlichen Buch. Auch wenn Religion und Kirche immer wieder erwähnt werden, erhalten sie aus meiner Sicht hier nicht den richtigen Stellenwert: Leider bleibt Gott ein bisschen auf der Strecke. Ich denke, das Buch würde (manche) jungen Menschen streckenweise sehr beunruhigen, man sollte sich also gut überlegen, wem man es gibt - mit Vorsicht zu genießen und nur mit großen Einschränkungen zu empfehlen!

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