Nicole Rensmann

 4.5 Sterne bei 126 Bewertungen
Autorin von Niemand, Niemand - Mehr! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nicole Rensmann (©Privat)

Lebenslauf von Nicole Rensmann

Nicole Rensmann, Jahrgang 1970, arbeitete als kaufmännische Angestellte bevor sie sich 1994 mit einem Versandantiquariat für phantastische Literatur selbstständig machte. Sie leitete einen Fanclub, organisierte Fan-Cons und veröffentlichte 1998 ihre erste Kurzgeschichte bei Bastei Lübbe. Seitdem hat sie mehr als siebzig Erzählungen - Romane und Storys - für Erwachsene und Kinder bei unterschiedlichen Verlagen publiziert.Als Journalistin interviewte sie für das Magazin phantastisch! von 2003 bis 2010  zahlreiche international und national bekannte Größen der Literaturszene. Ab 2010 unterrichtete Nicole Rensmann zwei Jahre lang Kreatives Schreiben an einem Gymnasium. Sie lebt im Bergischen Land und ist Mitglied bei PAN e.V.

Botschaft an meine Leser

Hallo!
Wir kennen uns vielleicht noch nicht, doch wenn du magst, kannst du mich kennen lernen. In meinen Büchern steckt immer ein kleiner Teil von mir. Ich freue mich sehr darüber, wenn du meine Bücher liest und erzählst, ob sie dir gut gefallen haben, aber auch, was du nicht so gut gefunden hast. Wenn du eine Frage hast, schreib mir, ich antworte bestimmt! 

Viele Grüße, Nicole

Alle Bücher von Nicole Rensmann

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Cover des Buches Niemand (ISBN: 9783927071964)

Niemand

 (43)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Niemand - Mehr! (ISBN: 9783927071971)

Niemand - Mehr!

 (12)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Die Staubfee (ISBN: 9783937640075)

Die Staubfee

 (11)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Regenbogenläufer (ISBN: 9783931989392)

Regenbogenläufer

 (8)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Die Hobbijahns (ISBN: 9783931989521)

Die Hobbijahns

 (7)
Erschienen am 15.10.2010
Cover des Buches Firnis (ISBN: 9783923495924)

Firnis

 (7)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Ciara (ISBN: 9783864025464)

Ciara

 (10)
Erschienen am 30.04.2018
Cover des Buches Gewebewelten (ISBN: 9783864027000)

Gewebewelten

 (6)
Erschienen am 31.01.2020

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Neue Rezensionen zu Nicole Rensmann

Neu

Rezension zu "Gewebewelten" von Nicole Rensmann

Gewebewelten
lilith_loves_booksvor 2 Stunden

Eine Gruppe junger Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und sich eigentlich garnicht leiden können, müssen als Strafaufgabe im Internat gemeinsam das Archiv sauber machen. Nach einem Streit zwischen Jana und Lisa passiert zeitgleich ein Stromausfall und Jana ist verschwunden. Das hat wohl mit dem Teppich zu tun, den die Gruppe entdeckt, auf dem Jana zuvor saß und jeder auf einmal die Wahrheit sagt der darauf sitzt. Jana verschwindet spurlos. Denn der Teppich zieht sie in eine Welt die nur durch eigene Gedanken existieren kann. Timo, René, Tobias und Lisa machen sich gemeinsam auf die Reise nach Jana in eine Fantasywelt voller gefahren und Abenteuer. Nun müssen sie Streitigkeiten ablegen und zusammenarbeiten um wieder nachhause zu kommen. Aber sie sind nicht allein denn Mysterkilus Secritunum, auch Myst genannt. Ein alter weiser Mann, einst Hüter der Magie, lebt mit seinem Drachen Pedenius und seinem Geist Montavio schon lange in der Teppichwelt. Und dann sind da noch die Handlanger des Todes die Myst verfolgen und ihre Aufgabe endlich erledigen wollen. 


Die Charaktere sind so unterschiedlich und sehr interessant. Da ist Jana die schüchterne und sie hat Diabetes, Lisa die absolute Zicke, Timo ein arroganter Schulsprecher und Lisas Freund, Tobias auch Schoko-Tobi genannt da er gern nascht und etwas mehr auf den Hüften hat. Und zu guter letzt René deren Blindheit andere Sinne schärft. 


Das Cover ist ein Hardcover mit integriertem Lesezeichen und wunderschön anzusehen. Der Schreibstil von Nicole Rensmann ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Sie sind bildhaft und mit viel Liebe zu, Detail beschrieben. 


Es hat mir richtig gut gefallen mit anzusehen wie die Gruppe nach den vielen Streitigkeiten es trotzdem irgendwie geschafft haben sich zusammenzuraufen und versuchen gemeinsam einen Weg Nachhause zu finden. Und sie am Ende Freunde werden. Ich hoffe das eine Fortsetzung kommen wird. 


Ein spannendes Fantasy-Abenteuer, wo Gedanken zur Realität und Erzählungen zu Bildern werden.

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Rezension zu "Gewebewelten" von Nicole Rensmann

Magisches Abenteuer
hanhanvor 4 Tagen

Fünf Jugendliche werden zu einer Aufräumaktion im Archiv der Schule verdonnert. Fünf, die unterschiedlicher nicht sein können und die sich auch nicht besonders mögen. Dort finden sie einen Teppich, der eine besondere Gabe hat. Er zwingt sie die Wahrheit zu sagen und zieht die Fünf in seine eigene Welt. Ein spannendes, fesselndes und gefährliches Abenteuer beginnt. Können sie es bewältigen? 


Es gibt einige Überraschungen. Es wird magisch und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so sehr war ich von der Geschichte mitgezogen. Das Lesen macht großen Spaß. Die Personen kennenzulernen und zu sehen, wie sie sich entwickeln ist sehr spannend. Ich habe mitgefühlt, mitgefiebert und mitgelitten. Der Sprachstil ist wunderbar. Eine Geschichte, in die man richtig eintaucht und die man lange in Erinnerung behält. Wunderbar.


Ein Buch, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.

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Rezension zu "Gewebewelten" von Nicole Rensmann

Geschichte mit Überraschungen
marilovesbooks2020vor 7 Tagen

Fünf Jugendliche müssen ein Archiv im Internat zusammenräumen. Was sie verbindet? Nicht viel, außer, dass sie alle völlig unterschiedliche Charaktere haben und sich nicht alle leiden können. Im Zuge des Räumens stoßen sie auf einen Teppich und landen schließlich alle in einer anderen Welt. Sie müssen sich dort ihren Gedanken stellen. Ob und wie Ihnen das gelingt, und ob sie wieder „nach Hause“ kommen, das solltet ihr dringend selbst nachlesen!

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, von lieb und überheblich bis ultrazickig. Die Hauptprotagonisten sind Jana und Timo, aus deren Sicht auch die Geschichte erzählt wird. Mehr möchte ich gar nicht verraten. Die Geschichte handelt von Gefühlen, Gedanken, vorhandenen Sehnsüchten, die man sich nicht traut auszusprechen.

 

Fazit:
 Auch wenn mich zu Beginn des Buches eine leichte Verwirrung ereilte, hat es dann nicht lang gedauert, bis ich total in der Geschichte versunken war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich habe es an diesem schönen Sonntag einfach durchgesuchtet J

Die Autorin hat mich als Leserin direkt in die Geschichte reingeschmissen, es gab kein „langsames Antasten“. Dies hat aber auch den Charme der Geschichte mit positiv beeinflusst.

Das Cover find ich sehr ansprechend und hübsch. Der Schreibstil der Autorin ist kurzweilig, angenehm und mitreißend.

Gut gefallen hat mir auch, dass die Charaktere an ihren Herausforderungen wachsen, dass sie sich in den zu bestehenden Situationen „selbst erkennen“ und ihr Verhalten ändern müssen. Die Story konnte mich gut überzeugen und hat mich gut unterhalten. Es war nie klar wohin die Reise geht, es ist der Sinn der Geschehnisse nicht immer klar, trotzdem klärt sich aber immer alle auf.

Was mir nicht so gut gefiel, sind die plötzlich auftretende Ereignisse, wo mir der Zusammenhang nicht klar war, weil sie im Nachgang dann doch eine größere Bedeutung hatten und das abrupte Ende der Geschichte. Das ging mir dann doch etwas zu fix.

Auch wenn es eher ein Jugend-Buch ist, hoffe ich, dass es eine Fortsetzung geben wird. Aus meiner Sicht haben die Protagonisten und die Story gutes Potenzial für eine Weiterführung.

Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung – 4/5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Gewebewelten

Magst du Fantasy? Hast du Lust, in eine Welt einzutauchen, in der Gedanken wahr werden? Dann ist mein neuer Roman "Gewebewelten" vielleicht die richtige Lektüre für dich. Bewirb dich für ein kostenloses Rezensionsexemplar und mach bei der Leserunde mit! Ich freue mich auf dich!

Hi und Hallo!

Du interessierst dich für »Gewebewelten« und hast Lust an der Leserunde teilzunehmen? Das freut mich riesig. Jeder kann daran teilnehmen. Der Atlantis Verlag hat zehn Print-Ausgaben des Buches spendiert, die ich unter allen Bewerbern verlosen werde. Wenn du das Buch schon hast, super, dann freue ich mich, wenn du bei der Leserunde dabei bist.
Bitte beachte: Deine Rezension gehört als Abschluss der Leserunde dazu, die du gerne auch in anderen Medien posten darfst. 

Die »Gewebewelten« basieren auf einer Geschichte, die von September 2000 bis April 2001 im Internet veröffentlicht wurde. Mich ließ das Thema nie los. 2005 beendete ich die erste Fassung des Romans, doch mein damaliger Agent fand keinen Verlag. Ich legte das gute Stück in die virtuelle Schublade, schrieb viele andere Romane und Kurzgeschichten, doch die Gewebewelten riefen mich immer wieder zu sich. Im Laufe der Jahre habe ich die Protagonisten umbenannt, neue Ideen eingearbeitet und alte gestrichen, den Anfang komplett umgeschrieben, Seiten rausgestrichen und viele neue eingefügt. Wiederholt stellte ich den Roman bei Verlagen vor, 2018 hatten zwei Verlage Interesse. Und da ist es nun: »Gewebewelten«.

Und nun bist du dran! Hat sich die immer wiederkehrende Überarbeitung gelohnt? Hast du Spaß mit dem Roman? Gefallen dir die Protagonisten und fühlst du dich gut unterhalten? 

Das kannst du mir in der Leserunde erzählen. Ich freue mich darauf. 

Natürlich beantworte ich auch Fragen zu älteren Veröffentlichungen und zu meiner Arbeit allgemein. Trau dich ruhig. Ich antworte auf (fast) alles. 


Viele Grüße, Deine Nicole

278 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Niemand - Mehr!

»Niemand – Mehr!«
ist da! Der zweite Band rund um Niemand, Nina und die skurrilsten Typen, seit es Bücher gibt will von dir entdeckt werden.

»Niemand – Mehr!«  hat alle leckerlieblichzuckersüßen Moment durch das Land verstreut. Das Schlimmste ist eingetroffen. Und Niemand weiß, was dagegen zu unternehmen ist...

»NIEMAND - Mehr!« ist ein düsteres Fantasymärchen mit verschrobenen Typen, einer erwachsen gewordenen Nina, einem Niemand ohne Herz und - nicht zu vergessen - zerstreuter Interpunktion.

Du möchtest wissen, was aus Nina, Niemand, dem Nikolaus, Lilly und Fräulein Klimper geworden ist? Das ist eine lange Geschichte, die du nur nachlesen kannst.


Leseprobe (Band 2)

(aus Kapitel 2)

Eine Ahnung, stärker als der Wind, der sie hierher gedrängt hatte, und wärmer als die Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht neugierig abtasteten, explodierte in ihrer Brust. Nina weinte und kostete das Gefühl aus, das die Furcht verdrängte, nachdem sie die mit bodendeckenden Beeren mannigfacher Art bewachsene Grenze übertreten hatte. Sie drehte sich auf den Rücken, spürte keine Schmerzen, fühlte nur Glück.
Das Déjà-vu. Sie wischte die Tränen fort, ihr Bauch zuckte vor Lachen.
Das Glück verweilte viel zu kurz. Niemand kam. Falsch. Niemand kam nicht.

Die Wiese, auf der sie sich das erste Mal getroffen hatten, existierte nicht mehr. Grashalme – einst saftig und grün – lagen in trockenen, braunen Lagen auf dem Boden, eingestampft von einem Riesen mit heißen Sohlen. Nina stand auf, zupfte sich zwei Blätter von der Jeans und ging ein Stück zurück. Nur eine Handbreit von der Grenze entfernt lag ihre Tasche. Ein Wall aus toten Ästen ragte aus dem mit Rissen durchzogenen Boden. Keine Sträucher mehr, keine Beeren. Doch die Grenze zeichnete sich deutlich ab. Auf der anderen Seite lockte die Kühle der Nacht zwischen den eng aneinander stehenden Baumreihen – Nina musste nur den Arm ausstrecken und die Nacht würde ihre Hand verschlingen. Ein dunkler Schatten – ein Mann, ein schwarzer Mann – stand zwischen zwei Birken. Er nickte ihr zu, bevor er mit der Dunkelheit verschmolz.
Nina hob ihre Tasche auf und entfernte sich von der Grenze. Ein Zurück gab es nicht mehr.
Im Niemandsland sandte die Sonne Strahlen vom Himmel, als wolle sie alles, was hier lebte, in Flammen aufgehen lassen. Der Wind setzte ihr nichts entgegen.

Ein dünner Schweißfilm überzog Ninas Nase, die Stirn. Sie legte die Tasche auf den Boden und zog sich die Strickjacke aus, die sie vor der Kühle der Nacht geschützt hatte. Nun schien jeder Fetzen Stoff zu viel auf der Haut. Wärme kroch in das engmaschige Gewebe von Jeans und Top. Nina band sich die Jacke um die Hüften. Irgendwann würde die Nacht die Hitze vertreiben. Nein. Hereinbrechen, lautete die richtige Bezeichnung, das hatte Lilly gesagt. Die Abrissbirnenkatze lebte nicht als Gespinst in ihrem Hirn, sondern in diesem Land. Lilly. Nina war nicht verrückt; hätte sie doch nur früher auf ihr Herz gehört.

Nina schirmte die Augen mit den Händen ab und betrachtete das wüstengleich aussehende Land. Wenige Grasbüschel, braun und ausgedorrt, trotzten standhaft der Hitze.
Sie leckte sich über die Lippen. Durst. Die nackte Haut kribbelte von der Sonne.

In der Tasche, in die zwei Notebooks passten – sie besaß keins – bewahrte sie ein Portemonnaie und Taschentücher auf. Zwei oder drei Kugelschreiber würde sie in den Falten und Fächern ebenso finden wie einen kleinen Notizblock und unzählige Lippenpflegestifte; verlegte sie den einen, kaufte sie sich einen neuen und fand kurz darauf den verloren gegangenen wieder. Die Marke erschien ihr dabei nie wichtig, nur der Geschmack musste immer der gleiche sein: Erdbeere.

Dazwischen steckten Visitenkarten und Bierdeckel mit Telefonnummern, die ihr von Verehrern – oft betrunkenen, immer überheblichen – zugesteckt worden waren. Vermutlich würde sie in der Tasche noch einige andere verloren geglaubte Dinge finden. Ihre Schatzkiste. Aufräumen verboten, nur entdecken war erlaubt. Eine Flasche Wasser würde sie darin jedoch nicht finden.
Nina lauschte. Die Stimmen von Pin und Nöckel, die einst nach dem Befehl von Niemand Sonst Eindringlinge aus dem Niemandsland vertreiben sollten, vernahm sie dieses Mal nicht. Stille. Nur das. Mehr nicht. Nina zählte nicht als Eindringling. Sie wurde zur Herrscherin des Niemandslandes, nachdem all das Unfassbare geschehen war.

Alles entsprach der Wahrheit! Die Erinnerung – wahr. Die Träume – wahr. Niemand. Wahr! Nina biss sich auf die Unterlippe und unterdrückte Tränen.

Bei Verstand. Die Nina.
Ein leises Summen durchbrach die Stille.
Wenige Meter von ihr entfernt kämpften eine Handvoll Grasbüschel gegen die Hitze. Hoch gewachsen wie ein Mensch, braungebrannt, mit kohlrabenschwarzen Enden. Ein Regenguss würde aus den Wurzeln neues Leben treiben. Nina schob verdorrte Grashalme zur Seite, die unter ihrer Berührung zerbröselten, und entdeckte ein –
Was?

BEWIRB dich und mach mit!


Bist du dabei?

Der Verlag spendiert 10 Exemplare »Niemand – Mehr!«

Es ist sinnvoll den ersten Band bereits zu kennen.

Du kennst Niemand schon?

Super. Dann erzähl allen von deiner Erfahrung mit NIEMAND. Hier darf Jeder mitmachen.

Du kennst Niemand noch nicht?

Unter www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de findest du viele Informationen: Leserstimmen, Aktionen, Klappentexte und Leseproben.

Du willst mitmachen?

Dann bewirb dich für Band 2, stell dich kurz vor und erzähl Niemand, warum du ein Buch für die Leserunde gewinnen möchtest.

Deine Aufgabe / Meine Bitte

Ich möchte dich bitten, deinen Lesestatus zu aktualisieren und dich an der Leserunde zu beteiligen, damit alle von dir und deiner Meinung profitieren können. Deine Rezension zum Schluss ist die Krönung deiner Teilnahme. Vielen Dank.

Ich freue mich auf einen Austausch mit dir!
111 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Niemand - Mehr!

Aktualisierte Änderungen für die Leserunde - Teil 2, Stand 09.12.2016

Die ungeplante Leserunde zu Band 1 ist beendet. Wir werden einen neuen Leserunden-Aufruf im neuen Jahr starten. Dann hat jeder noch einmal die Möglichkeit sich Band 2 nicht entgehen zu lassen.

Niemand und Niemand Mehr sind anders, sind besonders, sind - Zitat Verlag - Literarische Fantasy.

Wer ein Fantasymärchen fernab des Mainstreams lesen möchte, wer Lust auf Sprache, Fabuliererei und verrückte Gestalten hat, wer sich auf Experimente in einer Geschichte einlassen will, wer das Einzigartige sucht - der ist hier und dann richtig.


Bis bald! Alles Gute!



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Nachdem sich zunächst alle für NIEMAND (Band 1) interessierten, haben wir schon einmal mit der Leserunde für den ersten Teil begonnen.

Parallel darf und soll sich gerne für Band 2 (bis 30.11.2016) neu beworben werden.
Jeder kann jederzeit einsteigen.
Wir freuen uns auf jeden neuen Niemandsländer.


»Niemand – Mehr!«
ist da! Der zweite Band rund um Niemand, Nina und die skurrilsten Typen, seit es Bücher gibt, ist im Handel erhältlich. Zeit für eine Leserunde.

»NIEMAND - Mehr!«
ist ein düsteres Fantasymärchen mit verschrobenen Typen, einer erwachsen gewordenen Nina, einem Niemand ohne Herz und - nicht zu vergessen - zerstreuter Interpunktion.
Du möchtest wissen, was aus Nina, Niemand, dem Nikolaus, Lilly und Fräulein Klimper geworden ist? Das ist eine lange Geschichte, die du nur nachlesen kannst.

Leseprobe (Band 2)

(aus Kapitel 2)

Eine Ahnung, stärker als der Wind, der sie hierher gedrängt hatte, und wärmer als die Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht neugierig abtasteten, explodierte in ihrer Brust. Nina weinte und kostete das Gefühl aus, das die Furcht verdrängte, nachdem sie die mit bodendeckenden Beeren mannigfacher Art bewachsene Grenze übertreten hatte. Sie drehte sich auf den Rücken, spürte keine Schmerzen, fühlte nur Glück.
Das Déjà-vu. Sie wischte die Tränen fort, ihr Bauch zuckte vor Lachen.
Das Glück verweilte viel zu kurz. Niemand kam. Falsch. Niemand kam nicht.

Die Wiese, auf der sie sich das erste Mal getroffen hatten, existierte nicht mehr. Grashalme – einst saftig und grün – lagen in trockenen, braunen Lagen auf dem Boden, eingestampft von einem Riesen mit heißen Sohlen. Nina stand auf, zupfte sich zwei Blätter von der Jeans und ging ein Stück zurück. Nur eine Handbreit von der Grenze entfernt lag ihre Tasche. Ein Wall aus toten Ästen ragte aus dem mit Rissen durchzogenen Boden. Keine Sträucher mehr, keine Beeren. Doch die Grenze zeichnete sich deutlich ab. Auf der anderen Seite lockte die Kühle der Nacht zwischen den eng aneinander stehenden Baumreihen – Nina musste nur den Arm ausstrecken und die Nacht würde ihre Hand verschlingen. Ein dunkler Schatten – ein Mann, ein schwarzer Mann – stand zwischen zwei Birken. Er nickte ihr zu, bevor er mit der Dunkelheit verschmolz.
Nina hob ihre Tasche auf und entfernte sich von der Grenze. Ein Zurück gab es nicht mehr.
Im Niemandsland sandte die Sonne Strahlen vom Himmel, als wolle sie alles, was hier lebte, in Flammen aufgehen lassen. Der Wind setzte ihr nichts entgegen.

Ein dünner Schweißfilm überzog Ninas Nase, die Stirn. Sie legte die Tasche auf den Boden und zog sich die Strickjacke aus, die sie vor der Kühle der Nacht geschützt hatte. Nun schien jeder Fetzen Stoff zu viel auf der Haut. Wärme kroch in das engmaschige Gewebe von Jeans und Top. Nina band sich die Jacke um die Hüften. Irgendwann würde die Nacht die Hitze vertreiben. Nein. Hereinbrechen, lautete die richtige Bezeichnung, das hatte Lilly gesagt. Die Abrissbirnenkatze lebte nicht als Gespinst in ihrem Hirn, sondern in diesem Land. Lilly. Nina war nicht verrückt; hätte sie doch nur früher auf ihr Herz gehört.

Nina schirmte die Augen mit den Händen ab und betrachtete das wüstengleich aussehende Land. Wenige Grasbüschel, braun und ausgedorrt, trotzten standhaft der Hitze.
Sie leckte sich über die Lippen. Durst. Die nackte Haut kribbelte von der Sonne.

In der Tasche, in die zwei Notebooks passten – sie besaß keins – bewahrte sie ein Portemonnaie und Taschentücher auf. Zwei oder drei Kugelschreiber würde sie in den Falten und Fächern ebenso finden wie einen kleinen Notizblock und unzählige Lippenpflegestifte; verlegte sie den einen, kaufte sie sich einen neuen und fand kurz darauf den verloren gegangenen wieder. Die Marke erschien ihr dabei nie wichtig, nur der Geschmack musste immer der gleiche sein: Erdbeere.

Dazwischen steckten Visitenkarten und Bierdeckel mit Telefonnummern, die ihr von Verehrern – oft betrunkenen, immer überheblichen – zugesteckt worden waren. Vermutlich würde sie in der Tasche noch einige andere verloren geglaubte Dinge finden. Ihre Schatzkiste. Aufräumen verboten, nur entdecken war erlaubt. Eine Flasche Wasser würde sie darin jedoch nicht finden.
Nina lauschte. Die Stimmen von Pin und Nöckel, die einst nach dem Befehl von Niemand Sonst Eindringlinge aus dem Niemandsland vertreiben sollten, vernahm sie dieses Mal nicht. Stille. Nur das. Mehr nicht. Nina zählte nicht als Eindringling. Sie wurde zur Herrscherin des Niemandslandes, nachdem all das Unfassbare geschehen war.

Alles entsprach der Wahrheit! Die Erinnerung – wahr. Die Träume – wahr. Niemand. Wahr! Nina biss sich auf die Unterlippe und unterdrückte Tränen.

Bei Verstand. Die Nina.
Ein leises Summen durchbrach die Stille.
Wenige Meter von ihr entfernt kämpften eine Handvoll Grasbüschel gegen die Hitze. Hoch gewachsen wie ein Mensch, braungebrannt, mit kohlrabenschwarzen Enden. Ein Regenguss würde aus den Wurzeln neues Leben treiben. Nina schob verdorrte Grashalme zur Seite, die unter ihrer Berührung zerbröselten, und entdeckte ein –
Was?

BEWIRB dich!


Bist du dabei?

Der Verlag spendiert 10 Exemplare »Niemand – Mehr!«
Die 5 Bücher von »Niemand« sind bereits vergeben.

Du kennst Niemand schon?

Super. Dann erzähl allen von deiner Erfahrung mit NIEMAND. Hier darf Jeder mitmachen.

Du kennst Niemand noch nicht?

Unter www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de findest du viele Informationen: Leserstimmen, Aktionen, Klappentexte und Leseproben.

Du willst mitmachen?

Dann bewirb dich für Band 2, stell dich vor und erzähl Niemand, warum du ein Buch für die Leserunde gewinnen möchtest.

Deine Aufgabe / Meine Bitte

Wenn du ausgewählt wurdest, benötigt der Verlag deine Adresse.
Ich möchte dich bitten, deinen Lesestatus zu aktualisieren und dich an der Leserunde zu beteiligen, damit alle von dir und deiner Meinung profitieren können. Deine Rezension zum Schluss ist die Krönung deiner Teilnahme.

Ich freue mich auf dich!

108 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Nicole Rensmann wurde am 26. April 1970 in Remscheid (Deutschland) geboren.

Nicole Rensmann im Netz:

Community-Statistik

in 199 Bibliotheken

auf 46 Wunschzettel

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 13 Lesern gefolgt

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