Nicole Rensmann

 4,4 Sterne bei 129 Bewertungen
Autorin von Niemand, Niemand - Mehr! und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nicole Rensmann (©Privat)

Lebenslauf von Nicole Rensmann

Nicole Rensmann, Jahrgang 1970 arbeitet seit 1998 als freiberufliche Schriftstellerin und hat seitdem mehr als achtzig Erzählungen - Romane und Storys - für Erwachsene und Kinder publiziert. Sie unterrichtete Kreatives Schreiben, war als Mentorin und Journalistin tätig und schreibt bis heute für ausgewählte Firmen.  Nicole Rensmann lebt im Bergischen Land und ist Mitglied bei PAN e.V.

Botschaft an meine Leser

Hallo!
Wir kennen uns vielleicht noch nicht, doch wenn du magst, kannst du mich kennen lernen. In meinen Büchern steckt immer ein kleiner Teil von mir. Ich freue mich sehr darüber, wenn du meine Bücher liest und erzählst, ob sie dir gut gefallen haben, aber auch, was du nicht so gut gefunden hast. Wenn du eine Frage hast, schreib mir, ich antworte bestimmt! 

Viele Grüße, Nicole

Alle Bücher von Nicole Rensmann

Cover des Buches Niemand (ISBN: 9783927071964)

Niemand

 (43)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Niemand - Mehr! (ISBN: 9783927071971)

Niemand - Mehr!

 (12)
Erschienen am 29.07.2016
Cover des Buches Die Staubfee (ISBN: 9783937640075)

Die Staubfee

 (11)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Regenbogenläufer (ISBN: 9783931989392)

Regenbogenläufer

 (8)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Die Hobbijahns (ISBN: 9783931989521)

Die Hobbijahns

 (7)
Erschienen am 15.10.2010
Cover des Buches Gewebewelten (ISBN: 9783864027000)

Gewebewelten

 (8)
Erschienen am 31.01.2020
Cover des Buches Firnis (ISBN: 9783923495924)

Firnis

 (7)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Ciara (ISBN: 9783864025464)

Ciara

 (10)
Erschienen am 30.04.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Nicole Rensmann

Cover des Buches Gewebewelten (ISBN: 9783864027000)BeaSurbecks avatar

Rezension zu "Gewebewelten" von Nicole Rensmann

Mal eine ganz andere Fantasygeschichte
BeaSurbeckvor einem Jahr

GEWEBEWELTEN


Dieses Buch entführt dich in die Welt der Fantasy und bescherrt dir spannende, fesselnde und actionreiche Momente.Eine rasante Geschichte bei der auch deine Gefühle Achterbahn fahren. Du kommst nicht mehr aus dem Staunen raus und bist einfach nur gespannt wie die Geschichte ausgehen wird. Dabei fängt eigentlich alles harmlos an und von Anfang an hat man das Gefühl, dass es kein Zufall ist das ausgerechnet diese fünf Teenager das Abenteuer in den Gewebewelten bestehen müssen.


Jana, Lisa, Timo, Tobias und Rene - fünf Teenager die unterschiedlicher nicht sein können. Sie besuchen alle das gleiche Internat und das man sie gemeinsam sieht liegt daran das sie alle zur Strafarbeit verdonnert wurden und das Archiv des Internates aufräumen müssen. Es kommt wie es kommen muss, nach kurzer Zeit geraten jana und Lisa aneinander, fast zeigtlich fällt der Strom aus und als das Licht wieder angeht ist Jana verschwunden. Es ist als hätte sie sich in Luft aufgelöst und es dauert eine Weile bis die zurückgebliebenen sich wieder gefasst haben, begreifen das es mit dem Teppich zu tun haben muss auf dem Jana vorher gesessen hat. Danach geht alles recht schnell, denn jeder sagt auf einmal etwas was er sonst nur denken würde - der Teppich scheint magisch zu sein und jeden zu zwingen die Wahrheit zu sagen. Keiner hat eine Chance und kurze Zeit später sind sie alle in einer anderen Welt, einer Welt die nur durch die eigenen Gedanken existiert. Während Jana alleine in dieser Gedankenwelt unterwegs ist, machen sich die vier anderen gemeinsam auf die Suche nach Jana. Sie finden sie wieder bei einem alten, weisen Mann und dessen Drachen Pedenius. Ein unbeschreibliches Abenteuer beginnt für sie alle, sie müssen den Weg in die reale Welt zurückfinden, aber das geht nur wenn sie an einem Strick ziehen und zu einem Team zusammenwachsen. Letzteres ist gar nicht so einfach und die fünf müssen mehrfach Kompromisse eingehen und über ihren eigenen Schatten springen. Hilfe bekommen sie von Myst, dem alten weisen Mann der einst Hüter der Magie war und seinem Geist Montavio, aber Myst weiß das sie sich beeilen müssen. Sie sind nicht sicher, denn die Handlanger des Todes sind ihnen auf den Fersen, seit Jahren schon versuchen sie Myst zu schnappen, aber er konnte ihnen immer wieder ein Schnippchen schlagen. Wird ihm das auch diesesmal gelingen? Wird er den fünf Freunden helfen können wieder in ihre Welt zurückzukehren?


Eine unglaublich spannende und fesselnde Geschichte, auch weil die fünf unterschiedlichen Teenager anfangs Einzelkämpfer sind und keiner eigentlich genau weiß was in dem anderen vorgeht. Sie müssen sich echt zusammenraufen um dieses Abenteuer heil zu überstehen, aber sie machen ihre Sache richtig gut. Es gibt immer wieder Streitigkeiten, aber man sieht auch das sie sich in diesen schweren Stunden entwickeln, das sie mehr von sich preis geben und es stellt sich raus das in allen eigentlich viel mehr steckt wie man anfangs denkt. Jeder trägt Geheimnisse mit sich rum, teilweise Ängste die sie nun zulassen und auch zeigen. Sie wachsen zu einem Team zusammen, mehr noch sie werden Freunde und sind für einander da. Es ist als hätte der Teppich der Wahrheit nur darauf gewartet sie zu finden um ihnen eine Chance für einen Neuanfang zu geben.


Die Geschichte hat mich total in den Bann gezogen und es hat mir gefallen wie die Einzelkämpfer zu einem Team zusammen gewachsen sind. Es gab immer wieder spannende und fesselnde Momente und durch den bildhaften Schreibstil der Autorin konnte man sich die Welt der Gedanken richtig gut vorstellen. Der Schreibstil war flüssig und mitreissend, aber es passiert soviel das man schon aufpassen muss um alles genau aufzunehmen bzw. zu verstehen. Gegen Ende hin wurde alles ein bisschen schnell erzählt, aber alles in allem eine richtig tolle Geschichte die ich nur empfehlen kann.


Das Cover des Buches und die Innengestaltung haben mir ebenso gut gefallen, alles passte wunderbar zu der Geschichte und nun freue ich mich auf den zweiten Band.


Von mir gibt es eine Leseempfehlung und vier Sternchen.

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Cover des Buches Gewebewelten (ISBN: 9783864027000)Frank1s avatar

Rezension zu "Gewebewelten" von Nicole Rensmann

Teppich-Träume
Frank1vor einem Jahr

Klappentext:

Zwei Mädchen, drei Jungs – fünf unterschiedlichste Charaktere und eine Aufgabe, die sie gemeinsam bewältigen müssen.

Bei der Aufräumaktion im Archiv finden sie einen Teppich, der sie zwingt die Wahrheit zu sagen und die Teenager in seine Welt zieht – eine Welt, die nur durch die eigenen Gedanken existieren kann. Das stellt sie vor eine Herausforderung, denn Timo ist ein arroganter Arsch, Lisa eine Zicke, Tobias isst unentwegt Süßigkeiten, René ist blind, und Jana hat Diabetes.

Niemand weiß, wie sie dieses Abenteuer lebend überstehen sollen.

Aber sie sind nicht allein, Mysterkilus Secritunum, ein alter weiser Mann, einst Hüter der Magie, lebt mit seinem Drachen Pedenius schon lange in der Teppichwelt. Doch seitdem die Teenager in seine Gedankenblase eingedrungen sind, ist nichts mehr wie es war. Und da sind noch die Handlanger des Todes, die Myst verfolgen, um seinen Lebensfaden zu durchtrennen.

Ein packendes Fantasy-Abenteuer mit überraschenden Wendungen und einem Drachen, der einst ein Kater war.

Für Leser ab 12 bis mindestens 101 Jahre.


Rezension:

5 Internatsschüler werden als Strafarbeit zum Aufräumen des Archivs verdonnert – 5 Schüler, die unterschiedlicher wohl kaum sein könnten: Jana, Timo, Toby, René und Lisa. Freunde sind sie definitiv nicht. Doch dann verschwindet Jana spurlos. Während die anderen 4 noch ratlos sind, finden sie sich plötzlich auch in einer sehr eigenartigen Umgebung wieder. Jana ist jedoch auch hier nicht auffindbar. Wie werden sie sich wiederfinden? Wie werden sie zurück an die Schule gelangen? Und welche Abenteuer werden sie unterwegs bestehen müssen? Unterwegs begegnen sie jedenfalls in paar eigenartige Gestalten.

Mit Protagonisten von (knapp) 18 Jahren Alter bewegt sich Nicole Rensmanns Urban-Fantasy-Abenteuer schon eher am oberen Rand des Genre-typischen. Mit einem Blinden und einer Diabetikerin in wichtigen Rollen könnten einem Leser zu Beginn schon fast Zweifel kommen, ob das Buch nicht eventuell einen stark moralisierenden Grundton aufweisen könnte. Diese Befürchtung erweist sich allerdings als unnötig. Diese beiden Krankheiten und die unterschiedlichen Charakterschwächen der anderen in eine Fantasy-Welt Verschlagenen bieten zwar das Grundgerüst der gegenseitigen Animositäten, werden jedoch stimmig in die Handlung integriert.

Genau wie die Protagonisten bleibt auch der Leser lange im Unklaren, was mit ersteren eigentlich geschieht. Nach einem relativ langen Zurechtfinden in der speziellen Welt wird die Geschichte immer interessanter und komplexer. Das Ende wirkt dann sogar etwas überhastet, bereitet jedoch auf mögliche Fortsetzungen vor. Das ‚normale‘ Leben der Protagonisten in der ‚normalen‘ Welt bleibt eher eine Randnotiz. Sogar der Grund, wieso die 5 Schüler überhaupt eine Strafarbeit ableisten sollten, bleibt unerwähnt.

Der Stil der Autorin erweist sich als angenehm lesbar. Trotz häufig zwischen den Protagonisten wechselndem Erzählfokus ist dem Leser stets klar, wo beziehungsweise bei wem er sich gerade befindet.

Auf eine weitere Erforschung der speziellen Welt(en) in eventuellen Fortsetzungen darf man gespannt sein. Alle Charaktere haben bereits jetzt eine merkliche Veränderung durchlebt.


Fazit:

Jugendliche geraten in eine andere Welt. Und das ganz anders, als man es bisher aus anderen Urban-Fantasy-Büchern gewohnt ist.


- Blick ins Buch -

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.

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Cover des Buches Gewebewelten (ISBN: 9783864027000)lilith_loves_bookss avatar

Rezension zu "Gewebewelten" von Nicole Rensmann

Gewebewelten
lilith_loves_booksvor einem Jahr

Eine Gruppe junger Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und sich eigentlich garnicht leiden können, müssen als Strafaufgabe im Internat gemeinsam das Archiv sauber machen. Nach einem Streit zwischen Jana und Lisa passiert zeitgleich ein Stromausfall und Jana ist verschwunden. Das hat wohl mit dem Teppich zu tun, den die Gruppe entdeckt, auf dem Jana zuvor saß und jeder auf einmal die Wahrheit sagt der darauf sitzt. Jana verschwindet spurlos. Denn der Teppich zieht sie in eine Welt die nur durch eigene Gedanken existieren kann. Timo, René, Tobias und Lisa machen sich gemeinsam auf die Reise nach Jana in eine Fantasywelt voller gefahren und Abenteuer. Nun müssen sie Streitigkeiten ablegen und zusammenarbeiten um wieder nachhause zu kommen. Aber sie sind nicht allein denn Mysterkilus Secritunum, auch Myst genannt. Ein alter weiser Mann, einst Hüter der Magie, lebt mit seinem Drachen Pedenius und seinem Geist Montavio schon lange in der Teppichwelt. Und dann sind da noch die Handlanger des Todes die Myst verfolgen und ihre Aufgabe endlich erledigen wollen. 


Die Charaktere sind so unterschiedlich und sehr interessant. Da ist Jana die schüchterne und sie hat Diabetes, Lisa die absolute Zicke, Timo ein arroganter Schulsprecher und Lisas Freund, Tobias auch Schoko-Tobi genannt da er gern nascht und etwas mehr auf den Hüften hat. Und zu guter letzt René deren Blindheit andere Sinne schärft. 


Das Cover ist ein Hardcover mit integriertem Lesezeichen und wunderschön anzusehen. Der Schreibstil von Nicole Rensmann ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Sie sind bildhaft und mit viel Liebe zu, Detail beschrieben. 


Es hat mir richtig gut gefallen mit anzusehen wie die Gruppe nach den vielen Streitigkeiten es trotzdem irgendwie geschafft haben sich zusammenzuraufen und versuchen gemeinsam einen Weg Nachhause zu finden. Und sie am Ende Freunde werden. Ich hoffe das eine Fortsetzung kommen wird. 


Ein spannendes Fantasy-Abenteuer, wo Gedanken zur Realität und Erzählungen zu Bildern werden.

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Gespräche aus der Community

Magst du Fantasy? Hast du Lust, in eine Welt einzutauchen, in der Gedanken wahr werden? Dann ist mein neuer Roman "Gewebewelten" vielleicht die richtige Lektüre für dich. Bewirb dich für ein kostenloses Rezensionsexemplar und mach bei der Leserunde mit! Ich freue mich auf dich!

Hi und Hallo!

Du interessierst dich für »Gewebewelten« und hast Lust an der Leserunde teilzunehmen? Das freut mich riesig. Jeder kann daran teilnehmen. Der Atlantis Verlag hat zehn Print-Ausgaben des Buches spendiert, die ich unter allen Bewerbern verlosen werde. Wenn du das Buch schon hast, super, dann freue ich mich, wenn du bei der Leserunde dabei bist.
Bitte beachte: Deine Rezension gehört als Abschluss der Leserunde dazu, die du gerne auch in anderen Medien posten darfst. 

Die »Gewebewelten« basieren auf einer Geschichte, die von September 2000 bis April 2001 im Internet veröffentlicht wurde. Mich ließ das Thema nie los. 2005 beendete ich die erste Fassung des Romans, doch mein damaliger Agent fand keinen Verlag. Ich legte das gute Stück in die virtuelle Schublade, schrieb viele andere Romane und Kurzgeschichten, doch die Gewebewelten riefen mich immer wieder zu sich. Im Laufe der Jahre habe ich die Protagonisten umbenannt, neue Ideen eingearbeitet und alte gestrichen, den Anfang komplett umgeschrieben, Seiten rausgestrichen und viele neue eingefügt. Wiederholt stellte ich den Roman bei Verlagen vor, 2018 hatten zwei Verlage Interesse. Und da ist es nun: »Gewebewelten«.

Und nun bist du dran! Hat sich die immer wiederkehrende Überarbeitung gelohnt? Hast du Spaß mit dem Roman? Gefallen dir die Protagonisten und fühlst du dich gut unterhalten? 

Das kannst du mir in der Leserunde erzählen. Ich freue mich darauf. 

Natürlich beantworte ich auch Fragen zu älteren Veröffentlichungen und zu meiner Arbeit allgemein. Trau dich ruhig. Ich antworte auf (fast) alles. 


Viele Grüße, Deine Nicole

286 BeiträgeVerlosung beendet

»Niemand – Mehr!«
ist da! Der zweite Band rund um Niemand, Nina und die skurrilsten Typen, seit es Bücher gibt will von dir entdeckt werden.

»Niemand – Mehr!«  hat alle leckerlieblichzuckersüßen Moment durch das Land verstreut. Das Schlimmste ist eingetroffen. Und Niemand weiß, was dagegen zu unternehmen ist...

»NIEMAND - Mehr!« ist ein düsteres Fantasymärchen mit verschrobenen Typen, einer erwachsen gewordenen Nina, einem Niemand ohne Herz und - nicht zu vergessen - zerstreuter Interpunktion.

Du möchtest wissen, was aus Nina, Niemand, dem Nikolaus, Lilly und Fräulein Klimper geworden ist? Das ist eine lange Geschichte, die du nur nachlesen kannst.


Leseprobe (Band 2)

(aus Kapitel 2)

Eine Ahnung, stärker als der Wind, der sie hierher gedrängt hatte, und wärmer als die Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht neugierig abtasteten, explodierte in ihrer Brust. Nina weinte und kostete das Gefühl aus, das die Furcht verdrängte, nachdem sie die mit bodendeckenden Beeren mannigfacher Art bewachsene Grenze übertreten hatte. Sie drehte sich auf den Rücken, spürte keine Schmerzen, fühlte nur Glück.
Das Déjà-vu. Sie wischte die Tränen fort, ihr Bauch zuckte vor Lachen.
Das Glück verweilte viel zu kurz. Niemand kam. Falsch. Niemand kam nicht.

Die Wiese, auf der sie sich das erste Mal getroffen hatten, existierte nicht mehr. Grashalme – einst saftig und grün – lagen in trockenen, braunen Lagen auf dem Boden, eingestampft von einem Riesen mit heißen Sohlen. Nina stand auf, zupfte sich zwei Blätter von der Jeans und ging ein Stück zurück. Nur eine Handbreit von der Grenze entfernt lag ihre Tasche. Ein Wall aus toten Ästen ragte aus dem mit Rissen durchzogenen Boden. Keine Sträucher mehr, keine Beeren. Doch die Grenze zeichnete sich deutlich ab. Auf der anderen Seite lockte die Kühle der Nacht zwischen den eng aneinander stehenden Baumreihen – Nina musste nur den Arm ausstrecken und die Nacht würde ihre Hand verschlingen. Ein dunkler Schatten – ein Mann, ein schwarzer Mann – stand zwischen zwei Birken. Er nickte ihr zu, bevor er mit der Dunkelheit verschmolz.
Nina hob ihre Tasche auf und entfernte sich von der Grenze. Ein Zurück gab es nicht mehr.
Im Niemandsland sandte die Sonne Strahlen vom Himmel, als wolle sie alles, was hier lebte, in Flammen aufgehen lassen. Der Wind setzte ihr nichts entgegen.

Ein dünner Schweißfilm überzog Ninas Nase, die Stirn. Sie legte die Tasche auf den Boden und zog sich die Strickjacke aus, die sie vor der Kühle der Nacht geschützt hatte. Nun schien jeder Fetzen Stoff zu viel auf der Haut. Wärme kroch in das engmaschige Gewebe von Jeans und Top. Nina band sich die Jacke um die Hüften. Irgendwann würde die Nacht die Hitze vertreiben. Nein. Hereinbrechen, lautete die richtige Bezeichnung, das hatte Lilly gesagt. Die Abrissbirnenkatze lebte nicht als Gespinst in ihrem Hirn, sondern in diesem Land. Lilly. Nina war nicht verrückt; hätte sie doch nur früher auf ihr Herz gehört.

Nina schirmte die Augen mit den Händen ab und betrachtete das wüstengleich aussehende Land. Wenige Grasbüschel, braun und ausgedorrt, trotzten standhaft der Hitze.
Sie leckte sich über die Lippen. Durst. Die nackte Haut kribbelte von der Sonne.

In der Tasche, in die zwei Notebooks passten – sie besaß keins – bewahrte sie ein Portemonnaie und Taschentücher auf. Zwei oder drei Kugelschreiber würde sie in den Falten und Fächern ebenso finden wie einen kleinen Notizblock und unzählige Lippenpflegestifte; verlegte sie den einen, kaufte sie sich einen neuen und fand kurz darauf den verloren gegangenen wieder. Die Marke erschien ihr dabei nie wichtig, nur der Geschmack musste immer der gleiche sein: Erdbeere.

Dazwischen steckten Visitenkarten und Bierdeckel mit Telefonnummern, die ihr von Verehrern – oft betrunkenen, immer überheblichen – zugesteckt worden waren. Vermutlich würde sie in der Tasche noch einige andere verloren geglaubte Dinge finden. Ihre Schatzkiste. Aufräumen verboten, nur entdecken war erlaubt. Eine Flasche Wasser würde sie darin jedoch nicht finden.
Nina lauschte. Die Stimmen von Pin und Nöckel, die einst nach dem Befehl von Niemand Sonst Eindringlinge aus dem Niemandsland vertreiben sollten, vernahm sie dieses Mal nicht. Stille. Nur das. Mehr nicht. Nina zählte nicht als Eindringling. Sie wurde zur Herrscherin des Niemandslandes, nachdem all das Unfassbare geschehen war.

Alles entsprach der Wahrheit! Die Erinnerung – wahr. Die Träume – wahr. Niemand. Wahr! Nina biss sich auf die Unterlippe und unterdrückte Tränen.

Bei Verstand. Die Nina.
Ein leises Summen durchbrach die Stille.
Wenige Meter von ihr entfernt kämpften eine Handvoll Grasbüschel gegen die Hitze. Hoch gewachsen wie ein Mensch, braungebrannt, mit kohlrabenschwarzen Enden. Ein Regenguss würde aus den Wurzeln neues Leben treiben. Nina schob verdorrte Grashalme zur Seite, die unter ihrer Berührung zerbröselten, und entdeckte ein –
Was?

BEWIRB dich und mach mit!


Bist du dabei?

Der Verlag spendiert 10 Exemplare »Niemand – Mehr!«

Es ist sinnvoll den ersten Band bereits zu kennen.

Du kennst Niemand schon?

Super. Dann erzähl allen von deiner Erfahrung mit NIEMAND. Hier darf Jeder mitmachen.

Du kennst Niemand noch nicht?

Unter www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de findest du viele Informationen: Leserstimmen, Aktionen, Klappentexte und Leseproben.

Du willst mitmachen?

Dann bewirb dich für Band 2, stell dich kurz vor und erzähl Niemand, warum du ein Buch für die Leserunde gewinnen möchtest.

Deine Aufgabe / Meine Bitte

Ich möchte dich bitten, deinen Lesestatus zu aktualisieren und dich an der Leserunde zu beteiligen, damit alle von dir und deiner Meinung profitieren können. Deine Rezension zum Schluss ist die Krönung deiner Teilnahme. Vielen Dank.

Ich freue mich auf einen Austausch mit dir!
105 BeiträgeVerlosung beendet

Aktualisierte Änderungen für die Leserunde - Teil 2, Stand 09.12.2016

Die ungeplante Leserunde zu Band 1 ist beendet. Wir werden einen neuen Leserunden-Aufruf im neuen Jahr starten. Dann hat jeder noch einmal die Möglichkeit sich Band 2 nicht entgehen zu lassen.

Niemand und Niemand Mehr sind anders, sind besonders, sind - Zitat Verlag - Literarische Fantasy.

Wer ein Fantasymärchen fernab des Mainstreams lesen möchte, wer Lust auf Sprache, Fabuliererei und verrückte Gestalten hat, wer sich auf Experimente in einer Geschichte einlassen will, wer das Einzigartige sucht - der ist hier und dann richtig.


Bis bald! Alles Gute!



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Nachdem sich zunächst alle für NIEMAND (Band 1) interessierten, haben wir schon einmal mit der Leserunde für den ersten Teil begonnen.

Parallel darf und soll sich gerne für Band 2 (bis 30.11.2016) neu beworben werden.
Jeder kann jederzeit einsteigen.
Wir freuen uns auf jeden neuen Niemandsländer.


»Niemand – Mehr!«
ist da! Der zweite Band rund um Niemand, Nina und die skurrilsten Typen, seit es Bücher gibt, ist im Handel erhältlich. Zeit für eine Leserunde.

»NIEMAND - Mehr!«
ist ein düsteres Fantasymärchen mit verschrobenen Typen, einer erwachsen gewordenen Nina, einem Niemand ohne Herz und - nicht zu vergessen - zerstreuter Interpunktion.
Du möchtest wissen, was aus Nina, Niemand, dem Nikolaus, Lilly und Fräulein Klimper geworden ist? Das ist eine lange Geschichte, die du nur nachlesen kannst.

Leseprobe (Band 2)

(aus Kapitel 2)

Eine Ahnung, stärker als der Wind, der sie hierher gedrängt hatte, und wärmer als die Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht neugierig abtasteten, explodierte in ihrer Brust. Nina weinte und kostete das Gefühl aus, das die Furcht verdrängte, nachdem sie die mit bodendeckenden Beeren mannigfacher Art bewachsene Grenze übertreten hatte. Sie drehte sich auf den Rücken, spürte keine Schmerzen, fühlte nur Glück.
Das Déjà-vu. Sie wischte die Tränen fort, ihr Bauch zuckte vor Lachen.
Das Glück verweilte viel zu kurz. Niemand kam. Falsch. Niemand kam nicht.

Die Wiese, auf der sie sich das erste Mal getroffen hatten, existierte nicht mehr. Grashalme – einst saftig und grün – lagen in trockenen, braunen Lagen auf dem Boden, eingestampft von einem Riesen mit heißen Sohlen. Nina stand auf, zupfte sich zwei Blätter von der Jeans und ging ein Stück zurück. Nur eine Handbreit von der Grenze entfernt lag ihre Tasche. Ein Wall aus toten Ästen ragte aus dem mit Rissen durchzogenen Boden. Keine Sträucher mehr, keine Beeren. Doch die Grenze zeichnete sich deutlich ab. Auf der anderen Seite lockte die Kühle der Nacht zwischen den eng aneinander stehenden Baumreihen – Nina musste nur den Arm ausstrecken und die Nacht würde ihre Hand verschlingen. Ein dunkler Schatten – ein Mann, ein schwarzer Mann – stand zwischen zwei Birken. Er nickte ihr zu, bevor er mit der Dunkelheit verschmolz.
Nina hob ihre Tasche auf und entfernte sich von der Grenze. Ein Zurück gab es nicht mehr.
Im Niemandsland sandte die Sonne Strahlen vom Himmel, als wolle sie alles, was hier lebte, in Flammen aufgehen lassen. Der Wind setzte ihr nichts entgegen.

Ein dünner Schweißfilm überzog Ninas Nase, die Stirn. Sie legte die Tasche auf den Boden und zog sich die Strickjacke aus, die sie vor der Kühle der Nacht geschützt hatte. Nun schien jeder Fetzen Stoff zu viel auf der Haut. Wärme kroch in das engmaschige Gewebe von Jeans und Top. Nina band sich die Jacke um die Hüften. Irgendwann würde die Nacht die Hitze vertreiben. Nein. Hereinbrechen, lautete die richtige Bezeichnung, das hatte Lilly gesagt. Die Abrissbirnenkatze lebte nicht als Gespinst in ihrem Hirn, sondern in diesem Land. Lilly. Nina war nicht verrückt; hätte sie doch nur früher auf ihr Herz gehört.

Nina schirmte die Augen mit den Händen ab und betrachtete das wüstengleich aussehende Land. Wenige Grasbüschel, braun und ausgedorrt, trotzten standhaft der Hitze.
Sie leckte sich über die Lippen. Durst. Die nackte Haut kribbelte von der Sonne.

In der Tasche, in die zwei Notebooks passten – sie besaß keins – bewahrte sie ein Portemonnaie und Taschentücher auf. Zwei oder drei Kugelschreiber würde sie in den Falten und Fächern ebenso finden wie einen kleinen Notizblock und unzählige Lippenpflegestifte; verlegte sie den einen, kaufte sie sich einen neuen und fand kurz darauf den verloren gegangenen wieder. Die Marke erschien ihr dabei nie wichtig, nur der Geschmack musste immer der gleiche sein: Erdbeere.

Dazwischen steckten Visitenkarten und Bierdeckel mit Telefonnummern, die ihr von Verehrern – oft betrunkenen, immer überheblichen – zugesteckt worden waren. Vermutlich würde sie in der Tasche noch einige andere verloren geglaubte Dinge finden. Ihre Schatzkiste. Aufräumen verboten, nur entdecken war erlaubt. Eine Flasche Wasser würde sie darin jedoch nicht finden.
Nina lauschte. Die Stimmen von Pin und Nöckel, die einst nach dem Befehl von Niemand Sonst Eindringlinge aus dem Niemandsland vertreiben sollten, vernahm sie dieses Mal nicht. Stille. Nur das. Mehr nicht. Nina zählte nicht als Eindringling. Sie wurde zur Herrscherin des Niemandslandes, nachdem all das Unfassbare geschehen war.

Alles entsprach der Wahrheit! Die Erinnerung – wahr. Die Träume – wahr. Niemand. Wahr! Nina biss sich auf die Unterlippe und unterdrückte Tränen.

Bei Verstand. Die Nina.
Ein leises Summen durchbrach die Stille.
Wenige Meter von ihr entfernt kämpften eine Handvoll Grasbüschel gegen die Hitze. Hoch gewachsen wie ein Mensch, braungebrannt, mit kohlrabenschwarzen Enden. Ein Regenguss würde aus den Wurzeln neues Leben treiben. Nina schob verdorrte Grashalme zur Seite, die unter ihrer Berührung zerbröselten, und entdeckte ein –
Was?

BEWIRB dich!


Bist du dabei?

Der Verlag spendiert 10 Exemplare »Niemand – Mehr!«
Die 5 Bücher von »Niemand« sind bereits vergeben.

Du kennst Niemand schon?

Super. Dann erzähl allen von deiner Erfahrung mit NIEMAND. Hier darf Jeder mitmachen.

Du kennst Niemand noch nicht?

Unter www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de findest du viele Informationen: Leserstimmen, Aktionen, Klappentexte und Leseproben.

Du willst mitmachen?

Dann bewirb dich für Band 2, stell dich vor und erzähl Niemand, warum du ein Buch für die Leserunde gewinnen möchtest.

Deine Aufgabe / Meine Bitte

Wenn du ausgewählt wurdest, benötigt der Verlag deine Adresse.
Ich möchte dich bitten, deinen Lesestatus zu aktualisieren und dich an der Leserunde zu beteiligen, damit alle von dir und deiner Meinung profitieren können. Deine Rezension zum Schluss ist die Krönung deiner Teilnahme.

Ich freue mich auf dich!

108 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Nicole Rensmann wurde am 26. April 1970 in Remscheid (Deutschland) geboren.

Nicole Rensmann im Netz:

Community-Statistik

in 205 Bibliotheken

von 26 Lesern aktuell gelesen

von 15 Lesern gefolgt

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