Nicole Rensmann Niemand

(41)

Lovelybooks Bewertung

  • 49 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 2 Leser
  • 17 Rezensionen
(30)
(7)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Niemand“ von Nicole Rensmann

Neben unserer liegt eine Welt voller Mehrdeutigkeiten. Eine Welt, in der alles wörtlich genommen wird, in der Drecksäcke, Wurzelmännchen, Trauerklöße oder Laberköppe leben. Dorthin verirrt sich Nina und begegnet – Niemand. Niemand ist der künftige Herrscher von Niemandsland, doch sein eigener Vater – Niemand Sonst – will ihm den Thron streitig machen. Der Böse glaubt seinen Sieg sicher, wäre da nicht dieser leckerlieblichzuckersüße Erdbeerduft des Menschenmädchens, der alles durcheinanderbringt. Nina und Niemand finden Verbündete, die ihnen beim Kampf gegen Niemand Sonst helfen: eine ABK, Fräulein Klimper, den Nikolaus und viele mehr. Nur auf eine Weise kann das Niemandsland vor der Vernichtung gerettet werden: Niemand muss seinen Namen erhalten. Aber welcher Name ist passend für einen jungen Herrscher? Auf der Suche nach dem perfekten Namen stößt Nina auf ein düsteres Geheimnis. Klappenbroschur mit farbigen Illustrationen und vielen schwarz-weiß-Illustrationen im Innenteil!

Eine Geschichte wie eine warme Decken an einem kalten Winterabend.

— RolandB
RolandB

Ein außergewöhnliches Märchen mit skurrilen Charakteren

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

einfach nur bezaubernd, fantasiereich und wahnsinnig witzig

— Anneja
Anneja

Einfach anders, einfach ganz speziell und wundervoll!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

märchenhaft fantastische Geschichte, die mit Sprich- und Schimpfwörtern spielt und sie zum Leben erweckt

— annlu
annlu

Fantastische Reise ins Niemandsland

— misery3103
misery3103

"Niemand" in neuem Gewand, passend zum Folgeband "Niemand - Mehr!" Besuch die Webseite unter www.wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann.de.

— Nicole_Rensmann
Nicole_Rensmann

Stöbern in Fantasy

Die Gabe der Könige

Es war ... kompliziert.

Liebeslenchen

Das wilde Herz des Meeres

Ein Buch, das alles hat, was ein gutes Buch braucht! Ich habe Hannah und William sehr gerne auf ihrem magischen Abenteuer begleitet!

EmelyAurora

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Ascheatem

Eine weitere tolle Fortsetzung mit Spannung, unvorhergesehenen Wendungen und jede Menge Humor.

Saphierra

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Zäher Anfang mit spannendem Ende.

EllaWoodwater

Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 5 - Erweckung (Finalband 1. Zyklus)

Ein spannendes und sehr gelungenes Staffelfinale. Wirklich nur zu empfehlen.

Saphierra

Coldworth City

Zu kurz... zu X-Men :(

cookielover91

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Verzaubernd

    Niemand
    Blacksally

    Blacksally

    17. June 2017 um 11:42

    CoverSelten hab ich ein Buch, das eher für jüngere Leser gemacht ist mit so einem Erwachsenen Cover gesehen. Aber ich muss sagen es gefällt mir sehr gut. Ich mag die Ornamente in den Ecken sehr gerne und auch die Farbe und das leicht verschwommene passen irgendwie perfekt.ProtagonistinNina ist 14 Jahre alt und ich finde sie verhält sich eher wie eine 12jährige. Sie ist noch nicht ganz so reif, wie das in anderen Büchern vorkommt, was der Geschichte aber nichts abtut. Ich mochte sie als Protagonistin sehr gerne, sie ist sehr wissbegierig und freut sich auch über kleine Dinge. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit Niemand, Fräulein Klimper (einer wunscherfüllenden Fee) und vielen anderen tollen Charakteren im Buch. SchreibstilDer Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Allein die ganzen Ideen zum Niemandsland fand ich grandios und haben mich sehr oft zum lachen gebracht. Nicht umsonst habe ich das Buch an einem Nachmittag verschlungen. Die Charaktere sind alle so schön ausgearbeitet und man bekommt immer wieder Überraschungen, die man so nicht erwartet hat. So zum Beispiel das der Nikolaus im Niemandsland ein Restaurant führt und Jesus um die Ecke wohnt. Auch viele andere Charaktere haben mich verzaubert und träumen lassen. Es ist einfach eine wundervolle Geschichte, die die Autorin kreiert hat.AutorinNicole Rensmann, geboren 1970 in Remscheid, arbeitet seit 2000 als freie Schriftstellerin. Seit 2002 führt sie - unter der Redaktion von Klaus Bollhöfener - im 'Print-Magazin phantastisch!' Interviews mit international und national bekannten Autoren.EinzelbewertungenSchreibstil 5/5Charaktere 5/5Spannung 2/5Ende 5/5Cover 4/5FazitEines der schönsten Bücher für junge Menschen, das ich je gelesen habe. Die Geschichte hat mich total verzaubert

    Mehr
  • Außergewöhnlich und faszinierend

    Niemand
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    12. April 2017 um 19:53

    Neben unserer liegt eine Welt voller Mehrdeutigkeiten. Eine Welt, in der alles wörtlich genommen wird, in der Drecksäcke, Wurzelmännchen, Trauerklöße und Laberköppe leben. Und genau dorthin verirrt sich Nina und begegnet – Niemand. Niemand ist der künftige Herrscher von Niemandsland, doch sein eigener Vater – Niemand Sonst – will ihm den Thron streitig machen. Der Böse glaubt seinen Sieg sicher, wäre da nicht dieser leckerlieblichzuckersüße Erdbeerduft des Menschenmädchens, der alles durcheinander bringt. Nina und Niemand finden Verbündete, die ihnen beim Kampf gegen Niemand Sonst helfen.Nur auf eine Weise kann das Niemandsland vor der Vernichtung gerettet werden: Niemand braucht einen Namen. Doch welcher Name ist passend für einen jungen Herrscher? Auf der Suche nach einem Namen stößt Nina auf ein düsteres Geheimnis. Meine Meinung: Hier hat sich die Autorin ein ganz außergewöhnliches Märchen ausgedacht. Eine Welt, in der es die seltsamsten Bewohner gibt und selbst Schimpfwörter zum Leben erwachen. Wahrlich besonders und mit keinem anderen Märchen vergleichbar. Der Schreibstil ist sehr Eigen, aber absolut nicht schlecht. Jedoch gibt es hier so viele fremde Wörter, die einen hin und wieder stocken lassen und ich mich darin auch erst zurechtfinden musste. Aber der Lesespaß wurde dabei keinesfalls beeinträchtigt.Dieses Buch regt die Fantasie an und zieht einen in seinen Bann. Bildhafte Beschreibungen, tolle und vor allem außergewöhnliche Charaktere und eine teils amüsante und teils spannende Handlung machen diese Geschichte zu etwas Besonderem. Ein echtes Abenteuer in einer skurrilen Welt. Hier haben nicht nur der Nikolaus und der Teufel einen Auftritt, nein, hier bekommen sogar Arschkriecher, Schaumschläger und Drecksäcke ein Aussehen. Die Handlung wird aus vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt, so dass man einen guten Überblick über das gesamte Geschehen erhält. Wobei das Menschenmädchen Nina und Niemand die Hauptprotagonisten bleiben. Beide sehr liebenswert und kindlich naiv. Ein modernes Märchen für Groß und Klein. Entweder liebt man es oder man hasst es. Mir hat es richtig gut gefallen.Fazit:Ein Lesespaß der ganz besonderen Art. Außergewöhnlich und skurril, sowie amüsant und spannend. 

    Mehr
  • Das Märchen vom Niemand, der ein Jemand wurde

    Niemand
    Anneja

    Anneja

    10. January 2017 um 14:31

    Ein Land in dem Niemand herrscht. Wer sich jetzt fragt wer denn dann herrscht, dem kann ich mit einem Lächeln auf den Lippen sagen: Niemand. Das Buch ist wie ein modernes Märchen, an dem sich Kleine als auch Große hervorragend erfreuen können. Die Kinder ehr weil sie den Nikolaus einmal kennen lernen wollen und wir Erwachsenen suchen unseren ,seit langen vermissten, Kampfgeist. Wer jetzt denn Kopf schüttelt, der sollte bedenken das im Niemandsland viele Bezeichnungen ein wahres Aussehen haben. Man trifft Arschkriecher, Trauerklösse oder auch den berüchtigten schwarzen Mann. Die Geschichte erlesen wir aus vielen Perspektiven die in regelmäßigen Abständen wechseln und uns so einen guten Überblick über das gesamte Geschehen vermitteln. Die beiden Hauptpersonen des Buches bleiben aber Nina, die es geschafft ins Niemandsland zu kommen und Niemand, der unsichtbare Herrscher des Niemandslandes. Beide fand ich einfach herzallerliebst, teilweise naiv aber trotzdem einfach niedlich. Die Geschichte von Niemand machte mich sehr nachdenklich. Denn wie oft im Leben denken wir ein Niemand zu sein? Nicht wahrgenommen zu werden ? Hier können wir erlesen wie es ist ein Niemand zu sein, der unsichtbar ist und deswegen sehr an sich zweifelt. Daher hatte das Buch für mich auch einen pädagogischen Wert der klar sagt, du bist kein Niemand. Irgendwo auf der Welt gibt es auch für dich eine Nina. Ansonsten wurde ich auf hohen Niveau amüsiert. Die Verkörperung so mancher Begriffe, brachte mich einfach zum Lachen. Oder habt ihr schon mal Bessere Hälften gesehen? Oder wurdet ins Bockshorn gejagt? Die Schreibweise des Buches ist sehr eigen und es dauerte etwas bis ich mich damit zurecht fand, danach allerdings hatte ich einen großen Lesespaß. Was mich am meisten faszinierte war die Fantasie die Frau Rensmann in ihr Buch brachte. Die verkörperten Begriffe, die Namen jener und der Ort selbst an dem sie leben, alles sprüht nur so vor Ideenreichtum.Frau Rensmann hat es geschafft aus einen Niemand einen Jemand zu machen und das mit Witz, tollen Ideen und einen Hauch Dramatik. 

    Mehr
  • Ein Niemandslands was doch ein Jemandsland ist

    Niemand
    Lessayr

    Lessayr

    07. December 2016 um 13:25

    Das Buch "Niemand" von Nicole Rensmann erschien im Juli 2016 im Fabylon Verlag. Es ist der Erste von aktuell 2 Bänden der Niemandreihe.Es erzählt die Geschichte von Nina, die ins Niemandsland kommt. Und damit beginnt auch die Zweideutigkeit des Romans schon. Denn Nina kommt nicht in ein Land das Niemand für sich beansprucht, sondern es ist "NIEMAND´s" Land. Diese Idee, Wörter aus dem Alltag zu entführen und die Kreativität diesen Wörtern Formen zu verleihen gelingt der Autorin sehr gut. Stellt man sich einmal bildlich Dreckssäcke, Trauerklöße, Laberköppe oder einfach NIEMAND vor, kommen dabei wirklich interessante Sachen heraus. Dieses Buch weckt die Fantasie in jedem einzelnen Leser. Die fantastischen Orte wie zum Beispiel, das Bockshorn oder das Haus vom Nikolaus untermauern die Kreativität und Mühe, die hier hinein gesteckt wurde. Es macht sehr viel Spaß sich in diesen Bann ziehen zu lassen. Und die Idee, diese Fabelwesen zu gestalten und in eine Geschichte einzubauen sowie den einzelnen Wesen eine Aufgabe bzw. Eigenschaft zuzusprechen, spricht für sich.Mehr möchte ich auch gar nicht von der Geschichte verraten. Für mich selbst war dieses Buch eine tolle Erfahrung. Ich habe viel gelacht, nachgedacht und am Ende ein tolles, fantasievolles Buch gelesen.Daher kann ich jedem Fantasieleser dieses Buch empfehlen, wenn man einfach mal die etwas andere unbekannte Fantasiewelt kennenlernen möchte.

    Mehr
  • NIEMAND (Band 1) von NICOLE RENSMANN

    Niemand
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2016 um 18:27

    Inhalt:>>Neben unserer liegt eine Welt voller Mehrdeutigkeiten. Eine Welt, in der alles wörtlich genommen wird, in der Drecksäcke, Wurzelmännchen, Trauerklöße oder Laberköppe leben. Dorthin verirrt sich Nina und begegnet – Niemand.Niemand ist der künftige Herrscher von Niemandsland, doch sein eigener Vater – Niemand Sonst – will ihm den Thron streitig machen. Der Böse glaubt seinen Sieg sicher, wäre da nicht dieser leckerlieblichzuckersüße Erdbeerduft des Menschenmädchens, der alles durcheinanderbringt. Nina und Niemand finden Verbündete, die ihnen beim Kampf gegen Niemand Sonst helfen: eine ABK, Fräulein Klimper, den Nikolaus und viele mehr.Nur auf eine Weise kann das Niemandsland vor der Vernichtung gerettet werden: Niemand muss seinen Namen erhalten. Aber welcher Name ist passend für einen jungen Herrscher? Auf der Suche nach dem perfekten Namen stößt Nina auf ein düsteres Geheimnis...<NIEMAND (Band 1)< hat mir sehr gefallen! Das Buch ist definitiv so ganz anders, als man denkt und hebt sich sehr von üblichen Geschichten etc. dieses Genremixes aus Fantasy & Märchen ab. Schon der Klapptext lässt vermuten, dass es hier einfach anders wird und das ist wirklich so. Das Buch ist sicher keins, was man mal eben liest, denn man muss sich wirklich darauf einlassen. Jeder Charakter trägt einen besonderen Namen und irgendwie stellt man sogar fest warum es gerade dieser Name ist etc. Es steckt hier unheimlich viel zwischen den Zeilen, dass zum Nachdenken anregt und gleichzeitig ein wichtiger Baustein der eigentlichen Geschichte ist. NIEMAND war für ein echtes Leseerlebnis und ich bin schon sehr gespannt, wie es wohl in Band 2 weitergehen wird und wie sich schließlich alles noch entwickeln wird in dieser einzigartigen und phantastischen Welt! http://lisakatharinabechter.jimdo.com/2016/11/16/buchblog-niemand-band-1-von-nicole-rensmann/

    Mehr
  • So nah war ich einem Drecksack, einer Klimper Fee und dem Nikolaus noch nie

    Niemand
    annlu

    annlu

    26. October 2016 um 13:16

    „Nun zu dir, Niemand!“ Alle lachten über ihn. Der Teufel hatte eine Macke. Aber das war das kleinste Problem, hier im Niemandsland. Denn Überhaupt Niemand und Niemand Sonst kämpften um den Thron. Sie stritten nicht laut wie die Laberköppe und beschwerten sich nicht über die eigene Dummheit wie der Teufel. Über ihre hinterhältige und in aller Stille ausgefochtene Zwietracht vergaßen sie den, der wirklich wichtig war: Niemand! Klappentext: Neben unserer liegt eine Welt voller Mehrdeutigkeiten. Eine Welt, in der alles wörtlich genommen wird, in der Drecksäcke, Wurzelmännchen, Trauerklöße oder Laberköppe leben. Dorthin verirrt sich Nina und begegnet – Niemand. Niemand ist der künftige Herrscher von Niemandsland, doch sein eigener Vater – Niemand Sonst – will ihm den Thron streitig machen. Der Böse glaubt seinen Sieg sicher, wäre da nicht dieser leckerlieblichzuckersüße Erdbeerduft des Menschenmädchens, der alles durcheinanderbringt. Nina und Niemand finden Verbündete, die ihnen beim Kampf gegen Niemand Sonst helfen: eine ABK, Fräulein Klimper, den Nikolaus und viele mehr. Nur auf eine Weise kann das Niemandsland vor der Vernichtung gerettet werden: Niemand muss seinen Namen erhalten. Aber welcher Name ist passend für einen jungen Herrscher? Auf der Suche nach dem perfekten Namen stößt Nina auf ein düsteres Geheimnis. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, habe ich hier auf den Klappentext zurückgegriffen, da ich ihn sehr aussagekräftig fand – eine Zusammenfassung, die auch den Stil des Buches wiedergibt, hätte ich nicht so passend hinbekommen. Die Geschichte ist in kurze Kapitel eingeteilt und sehr sprachbetont. Sie erinnert an ein Märchen und ist etwas Besonderes durch ihre fantasievollen Wesen - Redewendungen und wörtlich genommene Ausdrücke werden hier lebendig. Manche davon konnte ich mir gleich vorstellen, andere brauchten mehr Fantasie. So kommen neben dem unsichtbaren Herrscher bekannte Gesichter, wie der Teufel (der Probleme beim Scheren hat), Jesus, der Nikolaus und der kopflose Reiter vor, aber auch die Labberköppe, eine klimpernde Fee, der Trauerkloß und ein Schaumschläger... Würde ich alle hier aufzählen, wäre die Liste bei weitem länger. Manchmal hatte ich das Gefühl, auf jeder Seite einem neuen Wesen zu begegnen. Bei einigen, wie dem Drecksack und den Schleimschießern, bin ich erst einmal zusammengezuckt – man liest die Wörter ja nicht unbedingt in Märchen. Sie haben hier aber die gleiche Existenzberechtigung, wie alle anderen Niemandsländer, sind genau das, was ihr Namen beschreibt und nicht irgendwelche Schimpfwörter oder schlechte Wesen. Wie in einem Märchen erscheint die Handlung auf den ersten Blick geradlinig und durchschaubar. Sie wechselt sehr rasch, der gemeinsame Weg von Niemand und Nina ist von vielen Begegnungen – einige davon auch gefährlicher Art – geprägt. Auf den zweiten Blick enthält die Geschichte aber neben ihrer humorvollen Art, Wörter und Mehrdeutigkeiten zu betrachten, auch – typisch Märchen – tiefgründigere Aussagen. So begegnen sie den Stromschwimmern, die alle in eine Richtung gehen, ohne darüber nachzudenken. Diese Szene wird mit den Worten kommentiert: „Wenn du das erste Mal gegen den Strom schwimmst, ist es anstrengend. Aber mit der Zeit wirst du daraus deine Lehren ziehen. Nur so erlangst du deine Weisheit und sammelst Erfahrungen.“ Das Zitat stellt nur eine Kostprobe dar, da immer wieder passend zu den Wesen (und damit den von uns benutzen Namen und Ausdrücken) auch kritische Anmerkungen herausgelesen werden können. Neben der Reise und den fantastischen Wesen werden Nina und Niemands Gefühle füreinander beschrieben, die sich immer besser verstehen. Dass sie beide einige Probleme mit ihren Familien haben, scheint sie noch mehr zueinander zu bringen. Eine Besonderheit des Niemandslandes ist es, dass Gefühle als Gerüche wahrgenommen werden können. So fand ich die Beschreibungen des Verliebtseins nicht kitschig oder störend, sondern leckerlieblichzuckersüß nach Erdbeer duftend. Erwähnen muss man bei diesem Buch auch die Aufmachung. Schon das Cover der neuen Auflage finde ich sehr geschmackvoll, dezent aber doch ansprechend. Der Umschlag ist aus einem glänzenden Material gefertigt. Hinter den Klappen – von denen eine das mir sehr sympathische Wurzelmännchen zeigt, das in der Geschichte eine Nebenrolle spielt – liegt vorne eine detaillierte Karte des Niemandslandes. Im Buch selbst werden einige Kapitel von Illustrationen abgeschlossen, die die Geschichte lebendiger machen. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, die der Klappentext und die Beschreibung ausgelöst haben. Sie wurden anders erfüllt, als ich mir das vorgestellt hatte. Hatte ich mit mehr Humor gerechnet, so wurde ich hier durch die Sprachgewandtheit und die eher zurückhaltende Kritik überrascht. Das Buch ist keines, das sich leicht nebenbei dahinlesen lässt, es braucht etwas Konzentration, um all die Doppeldeutigkeiten herauszulesen. Wenn man sich dafür aber die Zeit nimmt, so wird man mit einer netten Geschichte und einer einzigartigen Idee belohnt.

    Mehr
  • Das Niemandsland

    Niemand
    misery3103

    misery3103

    19. October 2016 um 12:25

    Es gibt ein Land neben unserem Land. Das Niemandsland mit seinem Herrscher Niemand. Als sich das Mädchen Nina in das Niemandsland verirrt, geht es drunter und drüber. Niemands Vater Niemand Sonst und sein Onkel Überhaupt Niemand wollen den Thron besteigen. Werden die Niemandsländer mit Ninas Hilfe das Niemandsland retten? Eine fantastische Reise in ein Land, in dem all die Geschöpfe leben, deren Namen wir alle viel zu oft in den Mund nehmen. Hier leben Trauerklößchen und Laberköppe genau wie Drecksäcke und Speichellecker ... und in dieser Welt sind ihre Namen durchaus wörtlich gemeint. Die Geschichte fesselt und zieht einen in den Bann, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein Abenteuer in einer skurrilen Welt voller fantastischer Geschöpfe ... und eine Liebesgeschichte, die nach einer Fortsetzung schreit, auf die ich sehr gespannt bin!

    Mehr
  • Ein Fantasyroman der etwas anderen Art

    Niemand
    tintenmaedchen

    tintenmaedchen

    24. May 2013 um 01:47

    Inhalt Was passiert wenn der Herrscher des Niemandslandes auf ein Mädchen aus dem Land hinter der Grenze trifft? Ein Mädchen das eigentlich gar nicht unbemerkt über die Grenze gelangen sollte und in die sich der Herrscher auch noch verliebt? Ganz klar, sie müssen zusammen einige Abenteuer bestehen und treffen dabei auf die merkwürdigsten und doch alltäglichsten Gestalten: Drecksäcke, den Nikolaus, Jesus, Schaumschläger, Trauerklöße, den heiligen Geist und noch vielen anderen Niemandsländern deren Bezeichnungen von den Menschen jenseits der Grenze aus Unwissenheit verwendet werden. Und sie nehmen einen mit auf eine abenteuerliche Reise voller Skurilitäten, Witz, Charme und viel Erdbeerduft. Meinung Eigentlich sind doch die Bücher die einen positiv überraschen immer am schönsten. Nicht dass ich etwas grundlegend schlechtes bei diesem Buch erwartet habe aber dass es mich dann so mitreissen und fesseln würde habe dann doch nicht erwartet. Niemand ist ein Buch dass man mit nur einem Wort beschreiben könnte – anders. Doch schnell muss man dann feststellen dass man ein zweites Wort voranstellen müsste. Positiv anders. “Kein Mensch hatte diesen Ort jemals betreten. Das Niemandsland. Quelle der Fantasie. Hier wurden Worte erfunden, Träume gesponnen und Lügen gestrickt, Sprüche geklopft, Zitate gestanzt, Weisheiten geformt und Ideen geboren.” Seite 11 Der Leser wird kurz in die Welt des Buches eingeführt und dann ist man auch schon schnell mitten im Geschehen als Niemand auf das Mädchen Nina trifft. Denn damit beginnt nicht nur ihre gemeinsame Geschichte sondern ein besonderes Abenteuer der Extraklasse. Niemand, ist noch ein Junge und trotzdem bereits der eigentliche Herrscher des Niemandslandes. Nur ist er mit dieser Position alles andere als glücklich. Die Verantwortung dieses Titels verunsichert ihn zutiefst und macht ihm eher Angst. Sein machtgieriger Vater ist ihm keine Hilfe und seine Mutter ist schon lange tot. Nina bringt endlich Licht in sein Leben und nicht nur das, sie gibt ihm immer mehr das Gefühl ein Jemand zu sein. Nina ist ein “normales” Mädchen das zufällig ins Niemandsland gerät. Anfangs ist sie verzweifelt da sie nicht weiß wie sie den Weg zurück finden soll als Niemand sich jedoch ihrer annimmt fast sie schnell Vertrauen und entwickelt ein großes Interesse an diesem seltsamen Land. Im Laufe der Geschichte wird sie zu einer wichtigen Schlüsselfigur nicht nur für Niemand sondern für alle Bewohner des Niemandlandes. Zu den anderen Charakteren des Buches braucht man nicht viel sagen ausser jeder kennt sie. Mindestens einen von ihnen hat man schon oft um sich gehabt, belächelt oder den Kopf über ihn geschüttelt. Es sind die Menschen des Alltags für die man Bezeichnungen wie Arschkriecher, Trauerkloß und Schaumschläger benutzt. “Was ist das?” “Das ist ein Schaumschläger. Komm schnell. Wenn wir in seinen Sog geraten, haben wir keine Chance. Es sind schon andere an seiner Schaumschlägerei zugrunde gegangen.” Nina erschrak. “Was meinst du damit? Hat er sie erschlagen?” “Nein, zu Tode gelangweilt.” Seite 36-37 Wer sich in die Welt von Niemand begibt der darf sich neben diesen bekannten Alltagspersonen auf eine abenteuerreiche Geschichte freuen. Mit viel Witz und Charme gelingt es der Autorin den Leser völlig zu fesseln und sich mit Nina und Niemand nicht nur gemeinsam auf die Reise zu begeben sondern stark mit den Protagonisten zu verwachsen. Man entdeckt, wie Nina, neugierig und faszniert das Niemandsland und deren Bewohner. Man lacht, erkennt wieder, hofft und bangt und ist fast traurig wenn man wieder an die Oberfläche der Realität zurückkehren muss. Leider zieht sich der große Showdown aber sehr in die Länge so dass das Buch stellenweise langatmig wirkt und man sich als Leser ein wenig zu sehr hingehalten fühlt. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht nur überzeugen sondern sehr für sich gewinnen und ich bin gespannt welche Abenteuer noch auf Nina und Niemand warten. Fazit Niemand ist ein Fantasyroman der etwas anderen Art und schafft es mit viel Skurrilität, Witz und Charme sich in das Herz des Lesers zu schmuggeln. Ein gelungenes Buch mit kleinen Schönheitsfehlern die den Lesespaß jedoch nicht nachhaltig beeinträchtigen.

    Mehr
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    pezzi

    pezzi

    Habe das Buch in einer Leserunde hier gelesen und bin begeistert! Hierbei handelt es sich keinesfalls um gewöhnliche Fantasy, sondern um eine Geschichte voller Ideenreichtum und niedlichen Charakteren. Die Autorin bedient sich Floskeln und Redewendungen, erfindet neue Spezies und Orte und packt dies alles in eine spannende Geschichte rund um den Kampf der Herrscher. Absolut fasziniert klappe ich dieses Buch nun zu und kann es jedem ans Herz legen, der gerne etwas anspruchsvollere Literatur liest. Hier ist ausnahmsweise nichts nachgemacht und aus anderen Romanen übernommen, sondern alles selbst erfunden. Hut ab!

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    Kiwi33

    Kiwi33

    Niemand ist der Herrscher von Niemandsland... oder soll es zumindest sein. Sein Vater, Niemand Sonst und sein Onkel Überhaupt Niemand streiten jedoch um den Thron und dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Aber auch die Goldgelockten-Giganten-Greislinge sind dem Thron nicht abgeneigt. Sie bringen sogar die siamesich-verdrillingten Kreischzwerge dazu, den Heiligen Geist zu foltern, dem jedoch mit Hilfe von Niemand Sonst die Flucht gelingt. Aber es gibt auch liebenswürdige Gestalten im Niemandsland, wie z.B. die ABK, die Abrissbirnenkatze, die Laberköppe, der Nichtsnutz, das Wurzelmännchen, den Nikolaus, Jesus, die ständig überarbeitete Klimper-Wünsche-Fee, u.v.m. Menschen gibt es in dieser Welt keine, bis zu dem Tag, als ein Mädchen über die Grenze kommt... Nina... von dem Tag an wird alles anders im Niemandsland... ein leckerlieblichzuckersüßer Erdbeerduft schwebt durch die Luft, der Drecksack ist nicht mehr dreckig sondern rot, ein Trauerkloßbaby wird geboren, der Thron findet schließlich seinen wahren Herrscher... wie es zu all dem kommt? Lest selbst...! "Niemand" ist ein Buch voller Mehrdeutigkeiten. Auch nach tagelangen Überlegungen ist mir nichts vergleichbares eingefallen. Dieses Buch ist einmalig! ...zweimalig? ...mehrmalig? Wie auch immer, es ist toll! Während des Lesens musste ich ständig lachen und konnte mit Nina mitfiebern. Die Gestalten, die ihr begegnen, sind einfach zu komisch und man kann doch viele davon im realen Leben wiederfinden. Auch die Grundidee ist auf zwei Ebenen zu verstehen. Einfach als Fantasy-Geschichte oder als Parabel auf das reale Leben. Durch den flüssigen Schreibstil ist es leicht zu lesen und man kann die witzige, stellenweise auch skurrile Geschichte genießen. Die Gedanken können sich somit auf die vielen Zweideutigkeiten konzentrieren. Die tollen Illustrationen zwischen vielen Kapiteln dieses Buch sind auch etwas ganz Besonderes. Einfach passend, toll und sie machen die Figuren noch liebenswerter, als sie schon sind. Für diesen besonderen Lesegenuss gibt es natürlich 5 Sterne! Am liebsten würde ich Fräulein Klimper herbeiplingen und mir noch ein paar Sterne mehr wünschen. ;-)

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    wungi

    wungi

    Dieser Roman ist durch und durch einfach leckerlieblichzuckersüß !!! Ich hab "Niemand" beim Stöbern hier auf der Seite entdeckt, und war nach dem Lesen der Rezension von "ferkel" direkt überzeugt : "Das muss ich lesen!" Also bin ich in die Stadt und musste leider feststellen, das es das Buch in 3 verschiedenen bekannten Buchläden gar nichtt im Sortiment gab. KUNSTBANAUSEN!!! Naja, hab ichs mir halt bestellt. Gott sei Dank!!! Es hat mich völlig verzaubert. Phantastisch! *Niemand ist eine Erzählung voller Mehrdeutigkeiten, und eine, in der alles wörtlich genommen wird. In den Hauptrollen: Nina, eine ABK, Fräulein Klimper, der Nikolaus, das Wurzelmännchen, ein Drecksack. Ach ja, und da wäre natürlich noch - Niemand. Orks? Drachen? Vampire? Nein! Aber Arschkriecher, Stromschwimmer, der Heilige Geist natürlich, Trauerklöße und Schaumschläger und eine Vielzahl anderer Neimandsländer, deren Bezeichnung jenseits der Grenzen aus Unwissenheit verwendet werden. In den Nebenrollen: Jesus und das dumme Würstschen. Niemand ist skuril, witzig, liebenswert und riecht nach Erdbeeren. Fantasy neu* Schon nach den ersten Seiten war ich fasziniert von der Schreibart, wie mit Redewendungen, Floskeln und Mehrdeutigkeiten gespielt wird. Alle Sinne werden angeregt, Emotionen werden zu Gerüchen, so wunderbar. Wie oft ich lachen musste...ich kann das gar nicht beschreiben. Die Charaktäre sind so toll, deren Bezeichnungen so einzigartig und treffend. Am liebsten mochte ich die ABK...ich hab mich wirklich angestrengt gefragt, was ABK wohl bedeutet ...und als dann die Stelle kam, die es verriet, musste ich Tränen lachen! Wie kommt man denn auf sowas??? Absolut genial. Einfach so skuril, sooo anders. Wie man also rauslesen kann, bin ich völlig begeistert. Und immer noch völlig entrüstet, dass dieses Werk nicht überall in den Buchläden lungert um zu verzaubern!!! Daher erzähl ich wie ein Laberkopp jedem dahergelaufenem Stromschwimmer, dass Niemand super ist wie Sonst Niemand, jedem Trauerkloß versuch ich einzublößen, dass die Trauer, die neben Ihm hockt, für die Zeit des Lesens vom Lachsack verjagt wird. Nen Vogel hat mir daraufhin noch keiner gezeigt. Wobei ich mir gerne mal einen aus der Nähe betrachten würd. :D Ich freue mich auf die Fortsetzung!

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    ferkel

    ferkel

    Sie haben bereits von „Niemand“ gehört, gelesen oder gerochen und spielen nun mit dem Gedanken, dem Buch in Ihrem Bücherregal einen schönen Platz zu geben? Dann mache ich es Ihnen ganz einfach: Kaufen Sie dieses Buch, sofort! Es ist jeden Cent wert! Den Rest der Rezension können Sie sich sparen und die Zeit für das Buch beiseite legen. Zweifler dürfen weiterlesen. „Niemand“ zu rezensieren, ist gar nicht so einfach, denn – das muss ich gestehen – es ist das Beste aus der Fantasy, was ich in letzter Zeit so in der Hand hatte, ein absolutes Highlight 2012. Der sofortige Einzug in meine persönliche Top 10-Liste ist selbstverständlich. Allerdings muss man für dieses Buch gemacht sein und sich darauf einlassen. Die Autorin selbst schreibt im Nachwort, dass man es wohl nur lieben oder hassen kann (wobei ich für letzteres nicht mehr als ein skeptisches Hochziehen der Augenbraue erübrigen kann). Also „Niemand“ ist komplett anders, nicht vergleichbar mit einem anderen Buch. Erinnert hat es mich am ehesten an Walter Moers Zamonien-Romane. Es handelt sich um Fantasy, aber schimmt weit ab vom Mainstream. Blutrünstige Orks oder Vampirschlampen gibt es nicht, dafür aber eine Vielzahl von Wesen, die aus unserem Sprachgebrauch nicht wegzudenken sind, darunter: Arschkriecher, Stromschimmer, Schaumschläger, das Wurzelmännchen, der Nikolaus, eine Abrissbirnenkatze, die Fee Fräulein Klimper, der Trauerkloß, die Besseren Häften, der Heilige Geist... Und natürlich die Protagonisten Nina und Niemand, der Herrscher des Niemandslandes. Weitere wichtige Rollen übernehmen Jesus, der Drecksack, Niemand Sonst und Überhaupt Niemand. Es ist einfach eine Freude, zu lesen, mit welcher Akribie die Autorin die deutsche Sprache durchforstet hat und so manche Stilblüte mit in eine „Erzählung voller Mehrdeutigkeiten, und eine, in der alles wörtlich genommen wird“ (s. Klappentext) genommen hat. Die Geschichte beginnt mit der 14-jährigen Nina, die sich über die unsichtbare Grenze ins Niemandsland verläuft. Dort trifft sie auf Niemand und beginnt mit ihm ihre (kurze aber erlebnisreiche) Reise, lernt viele Niemandsländer kennen, besteht Abenteuer gegen Niemands Vater Niemand Sonst und kämpft gegen die Goldgelockten-Giganten-Greislinge. An dieser Stelle würde ich sonst schreiben, was mir nicht gefallen hat. Aber da ist nichts. „Niemand“ ist eine Geschichte, die sowohl auf der Ebene des Erzählten als auch auf der Ebene des Erzählens spielt und begeistert. Letztere finde ich weit aus wichtiger. All die Wortspiele und Mehrdeutigkeiten bewirken, dass man es nicht einfach so nebenbei lesen kann, sondern sich sehr bewusst damit auseinander setzen muss. Wie gut - denn Trivialliteratur gibt es ja wohl zu genüge. „Niemand“ ist nicht nur ein total tolles und abgefahrenes Märchen, sondern auch ein intelligentes Buch, das bis oben hin mit einer Menge „zum Denken“ gefüllt. Eine weitere Besonderheit ist, dass es beinahe ein echtes Buch zum Riechen ist, denn immer wieder tragen originelle und leicht vorstellbare Gerüche die Emotionen (Verliebtsein riecht nach Erdbeeren - wusste ich es doch schon immer!). Kleine Zeichnungen am Kapitelende und eine Übersichtskarte des Niemandslandes runden alles ab. Zitat vom Cover: „'Niemand' ist skurril, witzig, liebenswert und riecht nach Erdbeeren. Fantasy neu.“ Endlich mal ein Versprechen, dass uneingeschränkt eingehalten wird. Nicole Rensmann, danke für dieses Buch! Ich denke, es ist unübersehbar, dass ich absolut begeistert bin. Ich freue mich auf den schon angekündigten zweiten Teil. Ob man da noch einen drauf setzen kann?

    Mehr
    • 6
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    Mausi91

    Mausi91

    09. July 2012 um 20:57

    Ich habe "Niemand" bei der Verlosung gewonnen und ich bin wirklich begeistert. "Niemand" ist etwas ganz anderes, eine neue Art von Fantasy. Hier gibt es keine Vampire, Werwölfe oder Feen sondern Stromschwimmer, Arschkriecher, Bessere Hälften, den Nikolaus und viele andere kuriosen Gestalten. Die 14-jährige Nina verläuft sich in das Niemandsland. Dort trifft sie auf Niemand, den Herrscher des Niemandlandes. Er will ihr helfen, dass sie wieder nach Hause findet. Doch zuvor machen sie sich noch auf den Weg zu Niemands Thron. Auf ihrer Reise besteht sie Abenteuer mit der Abrissbirnenkatze, der Fee Fräulein Klimper, den Drecksack, Niemand Sonst und Überhaupt Niemand. Zum Schluss muss sie noch gegen die Goldgelockten-Giganten-Greislinge kämpfen um das Niemandsland zu retten. Ich bin wirklich beeindruckt, was für eine Geschichte die Autorin geschaffen hat und kann das Buch nur weiter empfehlen. Vielen Dank an Nicole Rensmann für ein etwas anderes aber wunderschönes Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    monika62

    monika62

    03. July 2012 um 16:47

    sooo, nun meine Rezi. Ich bin schlichtweg begeistert von diesem Roman mit dem die Autorin absolutes Neuland betreten hat. Es geht um Nina, die ins Niemandsland kommt, dass von Niemand, Niemand Sonst und Überhaupt Niemand nicht regiert wird. Es geht um eine Wunschelfe, einen Trauerkloß, um bessere Hälften und Em Mantzen usw. Es gibt immer wieder Wortspielereien, die den Leser zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken bringen. Wobei genau das Nachdenken über viele der Zweideutigkeiten, die oft erst beim 2. Lesen klar werden den Charme des Buches ausmachen. immer wieder sind kleine Zeichnungen ...eingestreut, von denen ich mir allerdings mehr gewünscht hätte. Auf den Inhalt will ich hier nicht weiter eingehen, man muss das Buch einfach lesen und geniessen und verstehen. Für mich wirklich ein Highlight und ich wünsche jedem der das Buch liest, die nötige Fantasie sich auf diese schöne Geschichte einzulassen, es lohnt sich wirklich!

    Mehr
  • Rezension zu "Niemand" von Nicole Rensmann

    Niemand
    Marie1990

    Marie1990

    12. June 2012 um 11:05

    »Niemand« ist eine Erzählung voller Mehrdeutigkeiten und eine, in der alles wörtlich genommen wird. In den Hauptrollen: Nina, eine ABK, Fräulein Klimper, der Nikolaus, das Wurzelmännchen, ein Drecksack. Ach ja und da wäre natürlich noch – Niemand. Orks? Drachen? Vampire? Nein! Aber Arschkriecher, Stromschwimmer, der Heilige Geist natürlich, Trauerklöße und Schaumschläger und eine Vielzahl anderer Niemandsländer, deren Bezeichnungen jenseits der Grenzen aus Unwissenheit verwendet werden. In den Nebenrollen: Jesus und das Dumme Würstchen. "Niemand" ist ein etwas anderer Fantasyroman, bei dem man jedes Wort in der Form Ernst nehmen muss, in der es dort steht. Die Idee zu diesem Buch hat mir sehr gut gefallen und neugierig gemacht, allerdings, hat es meiner Ansicht nach, sein volles Potential nicht ganz ausschöpfen können, von dem einiges vorhanden ist. Die ersten 100 Seiten waren etwas langatmig und somit war es schwer für mich in diese Geschichte hineinzufinden, danach ging es nicht nur spannungstechnisch aufwärts, sondern auch die Handlung nahm allmählich Formen an. Stellenweise bestand die Handlung aus zu vielen Mehrdeutigkeiten, wobei die Lebendigkeit dieser Geschichte ab und an auf der Strecke geblieben ist. Ein paar weniger hätten "Niemand" Auftrieb geben können. Das Finale hat mir persönlich am besten gefallen, da die Autorin gezeigt hat, was in ihr steckt und dass sie das Potential besitzt, einen spannenden und etwas anderen Fantasyroman zu schreiben, der begeistern kann. Die Charakterzeichnungen der Hauptakteure hätten ein wenig ausführlicher sein können, da sowohl Haupt-, als auch Nebencharaktere gleichermaßen behandelt wurden. Wie bereits erwähnt, wäre es von Vorteil gewesen, sich auf den roten Faden stärker zu konzentrieren, um auch den Protagonisten mehr Leben einzuhauchen. Die Ansätze zu den Charakterisierungen von Niemand und Nina waren zweifelsohne vorhanden und besaßen viel Positives, an dem man durchaus weiter arbeiten kann. Der Sprachstil der Autorin ist positiv zu erwähnen, denn er ist sehr flüssig und angenehm. Nicole Rensmann hat "Niemand" einen Märchencharakter eingehaucht, der an sich wirklich toll zu lesen ist. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und spiegelt meiner Ansicht nach den Charakter des "Niemandslandes" gut wieder. Fazit: Ein Buch, das wie ein Märchen anmutet, aber leider sein Potential nicht komplett ausschöpfen konnte, aber dennoch nicht schlecht ist. Ich hoffe auf den zweiten Band, in dem Nicole Rensmann hoffentlich zeigen wird, was in ihr steckt und die Erzählungen um das "Niemandsland" zu echten Höhenflügen anstachelt.

    Mehr
  • weitere