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Nicole_Rensmann

vor 7 Monaten

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»Niemand – Mehr!«
ist da! Der zweite Band rund um Niemand, Nina und die skurrilsten Typen, seit es Bücher gibt will von dir entdeckt werden.

»Niemand – Mehr!«  hat alle leckerlieblichzuckersüßen Moment durch das Land verstreut. Das Schlimmste ist eingetroffen. Und Niemand weiß, was dagegen zu unternehmen ist...

»NIEMAND - Mehr!« ist ein düsteres Fantasymärchen mit verschrobenen Typen, einer erwachsen gewordenen Nina, einem Niemand ohne Herz und - nicht zu vergessen - zerstreuter Interpunktion.

Du möchtest wissen, was aus Nina, Niemand, dem Nikolaus, Lilly und Fräulein Klimper geworden ist? Das ist eine lange Geschichte, die du nur nachlesen kannst.


Leseprobe (Band 2)

(aus Kapitel 2)

Eine Ahnung, stärker als der Wind, der sie hierher gedrängt hatte, und wärmer als die Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht neugierig abtasteten, explodierte in ihrer Brust. Nina weinte und kostete das Gefühl aus, das die Furcht verdrängte, nachdem sie die mit bodendeckenden Beeren mannigfacher Art bewachsene Grenze übertreten hatte. Sie drehte sich auf den Rücken, spürte keine Schmerzen, fühlte nur Glück.
Das Déjà-vu. Sie wischte die Tränen fort, ihr Bauch zuckte vor Lachen.
Das Glück verweilte viel zu kurz. Niemand kam. Falsch. Niemand kam nicht.

Die Wiese, auf der sie sich das erste Mal getroffen hatten, existierte nicht mehr. Grashalme – einst saftig und grün – lagen in trockenen, braunen Lagen auf dem Boden, eingestampft von einem Riesen mit heißen Sohlen. Nina stand auf, zupfte sich zwei Blätter von der Jeans und ging ein Stück zurück. Nur eine Handbreit von der Grenze entfernt lag ihre Tasche. Ein Wall aus toten Ästen ragte aus dem mit Rissen durchzogenen Boden. Keine Sträucher mehr, keine Beeren. Doch die Grenze zeichnete sich deutlich ab. Auf der anderen Seite lockte die Kühle der Nacht zwischen den eng aneinander stehenden Baumreihen – Nina musste nur den Arm ausstrecken und die Nacht würde ihre Hand verschlingen. Ein dunkler Schatten – ein Mann, ein schwarzer Mann – stand zwischen zwei Birken. Er nickte ihr zu, bevor er mit der Dunkelheit verschmolz.
Nina hob ihre Tasche auf und entfernte sich von der Grenze. Ein Zurück gab es nicht mehr.
Im Niemandsland sandte die Sonne Strahlen vom Himmel, als wolle sie alles, was hier lebte, in Flammen aufgehen lassen. Der Wind setzte ihr nichts entgegen.

Ein dünner Schweißfilm überzog Ninas Nase, die Stirn. Sie legte die Tasche auf den Boden und zog sich die Strickjacke aus, die sie vor der Kühle der Nacht geschützt hatte. Nun schien jeder Fetzen Stoff zu viel auf der Haut. Wärme kroch in das engmaschige Gewebe von Jeans und Top. Nina band sich die Jacke um die Hüften. Irgendwann würde die Nacht die Hitze vertreiben. Nein. Hereinbrechen, lautete die richtige Bezeichnung, das hatte Lilly gesagt. Die Abrissbirnenkatze lebte nicht als Gespinst in ihrem Hirn, sondern in diesem Land. Lilly. Nina war nicht verrückt; hätte sie doch nur früher auf ihr Herz gehört.

Nina schirmte die Augen mit den Händen ab und betrachtete das wüstengleich aussehende Land. Wenige Grasbüschel, braun und ausgedorrt, trotzten standhaft der Hitze.
Sie leckte sich über die Lippen. Durst. Die nackte Haut kribbelte von der Sonne.

In der Tasche, in die zwei Notebooks passten – sie besaß keins – bewahrte sie ein Portemonnaie und Taschentücher auf. Zwei oder drei Kugelschreiber würde sie in den Falten und Fächern ebenso finden wie einen kleinen Notizblock und unzählige Lippenpflegestifte; verlegte sie den einen, kaufte sie sich einen neuen und fand kurz darauf den verloren gegangenen wieder. Die Marke erschien ihr dabei nie wichtig, nur der Geschmack musste immer der gleiche sein: Erdbeere.

Dazwischen steckten Visitenkarten und Bierdeckel mit Telefonnummern, die ihr von Verehrern – oft betrunkenen, immer überheblichen – zugesteckt worden waren. Vermutlich würde sie in der Tasche noch einige andere verloren geglaubte Dinge finden. Ihre Schatzkiste. Aufräumen verboten, nur entdecken war erlaubt. Eine Flasche Wasser würde sie darin jedoch nicht finden.
Nina lauschte. Die Stimmen von Pin und Nöckel, die einst nach dem Befehl von Niemand Sonst Eindringlinge aus dem Niemandsland vertreiben sollten, vernahm sie dieses Mal nicht. Stille. Nur das. Mehr nicht. Nina zählte nicht als Eindringling. Sie wurde zur Herrscherin des Niemandslandes, nachdem all das Unfassbare geschehen war.

Alles entsprach der Wahrheit! Die Erinnerung – wahr. Die Träume – wahr. Niemand. Wahr! Nina biss sich auf die Unterlippe und unterdrückte Tränen.

Bei Verstand. Die Nina.
Ein leises Summen durchbrach die Stille.
Wenige Meter von ihr entfernt kämpften eine Handvoll Grasbüschel gegen die Hitze. Hoch gewachsen wie ein Mensch, braungebrannt, mit kohlrabenschwarzen Enden. Ein Regenguss würde aus den Wurzeln neues Leben treiben. Nina schob verdorrte Grashalme zur Seite, die unter ihrer Berührung zerbröselten, und entdeckte ein –
Was?

BEWIRB dich und mach mit!


Bist du dabei?

Der Verlag spendiert 10 Exemplare »Niemand – Mehr!«

Es ist sinnvoll den ersten Band bereits zu kennen.

Du kennst Niemand schon?

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Dann bewirb dich für Band 2, stell dich kurz vor und erzähl Niemand, warum du ein Buch für die Leserunde gewinnen möchtest.

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Ich möchte dich bitten, deinen Lesestatus zu aktualisieren und dich an der Leserunde zu beteiligen, damit alle von dir und deiner Meinung profitieren können. Deine Rezension zum Schluss ist die Krönung deiner Teilnahme. Vielen Dank.

Ich freue mich auf einen Austausch mit dir!

Autor: Nicole Rensmann
Bücher: Niemand - Mehr!,... und 1 weiteres Buch

misery3103

vor 7 Monaten

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Liebe Nicole,
ach, da wäre ich doch gerne wieder dabei, um NIEMAND im NIEMANDsland wiederzutreffen. Die Leseprobe klingt ja schon mal ziemlich drastisch. Was ist im Niemandsland passiert, wo ist Niemand, warum trifft er sich nicht mit Nina. Das muss ich natürlich erfahren, also vielleicht wählt mich ja NIEMAND aus, um bei der Leserunde dabei zu sein. Ich würde mich freuen! :-)

annlu

vor 7 Monaten

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Gerne wäre ich wieder mit dabei und würde erfahren, wie es mit Niemand weitergeht

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Nicole_Rensmann

vor 7 Monaten

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@mehrpfot

Das ist wahr! Der erste Teil ist für den zweiten aber durchaus sinnvoll. :-) Zumal der zweite noch einn Ticken komplizierter ist, als der erste. Aber wenn du merkst, das ist nicht mein Ding, dann ist das eben so. Glücklicherweise ist die Vielfalt in Buch und Literatur ja von Vorteil.

Die Auswahl beginnt mogen.

Nicole_Rensmann

vor 7 Monaten

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@Vampir989

Das freut mich. Schönen Samstag!

Nicole_Rensmann

vor 7 Monaten

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@utaechl

Na... das klingt doch gut. Noch passen Büchervergabe und Bewerbungen 1 : 1 zueinander. Kennst du den ersten Teil?

Nicole_Rensmann

vor 7 Monaten

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@MaschaH

Hallo Mascha!
Wenn du Band 1 noch nicht kennst, dann solltest du es vielleicht noch schnell vorher lesen. Es macht schon Sinn, wenn man die Charaktere schon kennt und sich vor allen Dingen das NIemandsland angeschaut hat. :-)

utaechl

vor 7 Monaten

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@Nicole_Rensmann

Es ist zu lange her, dass ich den ersten Teil gelesen habe, werde ihn also noch mal lesen. Ich hab allerdings noch die Atlantis Fassung. Unterscheidet sich die Fabylon-Ausgabe stark von der Erstausgabe?

Anneja

vor 7 Monaten

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Zum Glück habe ich die Leserunde noch entdeckt. Ich habe bereits Niemand gelesen und rezensiert und war einfach nur begeistert. Ich würde mich sehr über Teil 2 freuen, schon allein um zu wissen was aus Niemand´s Reich wird und welche spektakulären Bewohner das Land noch hervorbringt. MfG

manuk23

vor 7 Monaten

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@Nicole_Rensmann

Danke, dass ich mitlesen darf :)
Ich werde vorher wahrscheinlich Band 1 lesen, damit ich schneller reinfinde in die Geschichte :)

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