Nicole Schöfmann

 3.5 Sterne bei 6 Bewertungen

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Die 7 spirituellen Gesetze der Lichtarbeit

Die 7 spirituellen Gesetze der Lichtarbeit

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Erschienen am 09.09.2010
Hundeflüstern

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Erschienen am 13.05.2011
Das Geheimnis von Licht und Schatten

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Erschienen am 09.06.2010
Katzenflüstern

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Erschienen am 10.07.2008

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Rezension zu "Die 7 spirituellen Gesetze der Lichtarbeit" von Nicole Schöfmann

Rezension zu "Die 7 spirituellen Gesetze der Lichtarbeit" von Nicole Schöfmann
glasperlenraumvor 8 Jahren

In „Die 7 Spirituellen Gesetze der Lichtarbeit“ befasst sich die Autorin Nicole Schöfmann mit den sogenannten 7 Spirituellen Gesetzen der Lichtarbeit. An dieser Stelle scheint es mir nicht zu viel verraten, diese zu benennen:

1. Sprituelle Gesetz: Gott erkennen

2. Sprituelle Gesetz: Dankbarkeit gegenüber Gott

3. Sprituelle Gesetz: Innere Zufriedenheit

4. Sprituelle Gesetz: Die eigene Kraft annehmen

5. Sprituelle Gesetz: Die eigene Wahrheit leben

6. Sprituelle Gesetz: Die Anwendung der Spirituellen Kraft

7. Sprituelle Gesetz: Die Lichtarbeit im Alltag leben

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung, die bereits erahnen lässt, wie wichtig es der Autorin ist, ihre Botschaft an den geneigten Leser zu übermitteln. Ihre Hingabe und Liebe zur Lichtarbeit werden deutlich, ihre Worte sind anrührend und eindringlich gewählt. Genau dies ist es aber auch, das in meinen Augen bei Einsteigern in das Gebiet eine unnötig große Skepsis hervorrufen kann. Ausdrucksweisen wie „Der Islam wurde zu meiner Muse und Gabriel, der Verkünder des Korans, zu meinem Engel“ können, wenn sie bereits an solch früher Stelle angebracht werden, den fälschlichen Eindruck erwecken, es mit einem fanatischen Menschen zu tun zu haben, der andere bekehren möchte, woraus sich für den ein oder anderen gewiss die Lektüre des Buches bereits an dieser Stelle als erledigt betrachten lässt.

Der weitere Verlauf des Buches teilt sich in Kapitel, die den einzelnen spirituellen Gesetzen der Lichtarbeit gewidmet sind.

Die Kapitel beginnen mit einem leicht verdaulichen Einstieg der Geschichte aus dem Leben eines jenen Propheten (ein jeder derer wird am Ende des jeweiligen Kapitels nochmal kurz vorgestellt), der von Schöfmann als besonders geeignetes Beispiel für das vorzustellende Gesetz fungiert.

Die Geschichten der Propheten stehen innerhalb der Kapitel nicht nur als schmückendes Element an ihren Anfängen, auch nimmt die Autorin Bezug auf diese und stellt die Verbindung zwischen ihnen und den vorgestellten Gesetzen her. Diese Geschichten dienen hierbei als untermalendes Mittel, um die Gesetze für den Leser verständlicher zu gestalten. Auch wird durch diesen Einstieg der Geist des Lesers angeregt und dazu gebracht, Behandeltes zu verinnerlichen.

Anhand von Beispielen aus eigenen Lebenserfahrungen und Erfahrungen aus der Praxis mit Klienten, versucht Schöfmann den komplexen Sachverhalt zu verdeutlichen und dem Leser zugänglicher zu machen.

Die Kapitel beinhalten ferner Gedankenanregungen, die den Zugang zu den Gesetzen erleichtern können. Darüber hinaus finden sich in den Kapiteln auch Übungen, die dabei helfen sollen, die Gesetze in das Leben des Lesers zu integrieren. Dabei ist zu beachten, dass ein Umdenken und Verändern der bestehenden Gedankenmuster und Verhaltensweisen stets ein längerer Prozess ist und durch die einmalige Anwendungen dieser Übungen sehr wahrscheinlich nicht gleich der sprichwörtliche Schalter umgelegt werden wird. Bei regelmäßiger Anwendung dieser vorgeschlagenen Übung kann es jedoch meiner Einschätzung nach durchaus zu Erfolgen kommen.

„Die 7 Spirituellen Gesetze der Lichtarbeit“ bietet ferner im Anhang eine Beschreibung dessen, wie man die Prana-Atmung vollziehen und Räuchern kann. Es werden auch Buchempfehlungen vorgestellt, die genauere Informationen zu den erwähnten Propheten geben können.

Ich habe für das Lesen dieses Buches viel Zeit aufgewendet und es insgesamt dreimal gelesen, bevor ich mich an diese Rezension setzte, um mir meines Urteils sicher zu sein. Erschwerend kam dabei hinzu, dass ich nicht durch meine eigene Praxis und meiner bereits verinnerlichten Lehren eine voreingenommene Haltung der behandelten Thematik gegenüber entstehen lassen wollte. Es gab Stellen in diesem Buch, die mich zunächst skeptisch sein ließen, doch mit dem Aufrechterhalten eines offenen Geistes und durch die Entscheidung keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, überzeugte mich das Werk im Großen und Ganzen.

Meines Erachtens nach ist „Die 7 Spirituellen Gesetze der Lichtarbeit“ kein Buch, das sich mal eben nebenbei lesen lässt. Um die darin enthaltenen Lehren zu verstehen, sollte man aufnahmefähig sein und sich möglichst von Ablenkungen fernhalten. Auch empfehle ich das Buch für die Leser, denen der behandelte Stoff neu ist und auch für jene, die sich damit unter Umständen schwer tun, häppchenweise zu lesen oder gar die einzelnen Kapitel mehrmals zu wiederholen und auf sich wirken zu lassen.

Ich selbst bin Lichtarbeiterin und muss zugeben, dass die Lehren in diesem Buch für mich nicht neu waren. Gerade im Bereich spiritueller Literatur muss jeder für sich entscheiden, inwiefern er sich auf die Lektüre eines Buches und die darin behandelte Thematik einlassen möchte. Anzumerken habe ich dem, dass ich die sieben benannten Gesetze der Lichtarbeit als unabdingbar für eine wirkungsvolle Lichtarbeit halte. Empfehlenswert hielte ich es, die bestehenden Kapiteln um mindestens ein weiteres Kapitel zu erweitern, das speziell allumfassende Liebe und die Wichtigkeit der Liebe in der Lichtarbeit thematisiert, da dies eine weitere wichtige Grundlage der Lichtarbeit darstellt. Die von Schöfmann beispielhaft erwähnte Dankbarkeit, Demut, Zufriedenheit, das Wissen um die eigenen Kräfte, alles erwähnte Vertrauen bedingen auch immer der Liebe. Ich hätte mir gewünscht, dass dies in diesem Buch noch mehr herausgearbeitet würde.

Des Weiteren schildert Nicole Schöfmann ihre Erfahrung mit anderen Kulturen, anderen spirituellen Lehren als die der westlichen Lichtarbeit – ein breites Spektrum, das durchaus förderlich für eine wirkungsvolle Praxis ist. Es fällt jedoch auf, dass hier zumeist immer wieder „Gott“ benannt wird. Zwar merkt man den Versuch der Autorin, darzustellen, dass es sich bei dieser Lichtquelle nicht einzig um den Bezug zum christlich bekannten Gott handelt, doch die beispielhafte Erwähnung christlicher Religion zugehöriger Propheten und die auffällig häufige Wiederholung des Wortes „Gottes“ können den Anschein erwecken, dass es sich zeitweilen doch um einen christlichen Bekehrungsversuch handelt, der mehr der Religion als der Spiritualität dient. Als aufmerksamer Leser wird man feststellen, dass dies nicht die Natur dieses Buches ist, doch ich muss immer wieder auf eventuelle Einsteiger in dieses Gebiet verweisen, die durch solcherlei Aspekte verunsichert werden könnten.

Auch muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass dieses Buch kein theoretischer Leitfaden für diejenigen ist, die sich eine detaillierte Vorgehensweise auf Bereichen der Lichtarbeit wie zum Beispiel Channeling , Clearing, etc. wünschen. Eine Schritt-für-Schritt-Anweisung wird hier nicht gegeben. All diejenigen, die auf der Suche nach einer Lektüre zu diesem Bereich suchen, sollten sich ein anderes Buch suchen. Ich empfinde es jedoch als wichtig, noch einmal zu unterstreichen, dass die von Schöfmann benannten 7 Spirituellen Gesetze der Lichtarbeit eine äußerst wichtige Grundlage für die Lichtarbeit bilden. Somit möchte ich jedem an diesem Gebiet Interessierten das Buch ans Herz legen. Es behandelt die Thematik anders, als andere Bücher, die ich aus diesem Bereich kenne. Ob dies dem individuellen Geschmack entspricht, wird der Leser selbst entscheiden müssen. Es finden sich hier jedoch wirklich wichtige Lehren, mit denen man arbeiten sollte.

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Rezension zu "Die 7 spirituellen Gesetze der Lichtarbeit" von Nicole Schöfmann

Rezension zu "Die 7 spirituellen Gesetze der Lichtarbeit" von Nicole Schöfmann
rumble-beevor 8 Jahren

Nach viel innerlichem Hin und Her entscheide ich mich letztlich für vier Sterne. Um einmal einen griffigen Vergleich aus der Ernährung zu bemühen, dies ist sicherlich kein labberiger Toast von McDonald's, sondern eher ein Bio-Vollkornbrot - und das sollte man schließlich auch langsam essen, und sehr gründlich "durchkauen". Ein schneller Happen für zwischendurch ist es also sicherlich nicht!

Nach der Leseprobe war ich skeptisch, wie dieses Buch sein Ziel verfolgen würde. Nun sehe ich ein wenig klarer. Der Aufbau ist tatsächlich durchgehend derselbe wie im ersten Kapitel: Zuerst wird eine historische Gestalt, die die Autorin als "Prophet" ansieht, in einer spirituellen Schlüsselszene dargestellt, wobei sie eine sehr blumige Sprache verwendet, und die Episode durchaus ein wenig frei nacherzählt. Anschließend erläutert sie die Essenz dieser Szene noch einmal in eigenen Worten, jeweils unterstützt von einem Beispiel aus ihrem eigenen Leben. Und drittens wird das jeweilige Kapitel abgeschlossen von einer erneuten Formulierung in "Gesetzes-Form", die in einzelne, teils recht praktische Schritte unterteilt ist - sprich: wie kann ich dies im Alltag umsetzen.

Es gibt einiges, was ich an diesem Buch sehr gut fand, aber ich habe auch etliche Male die Stirn gerunzelt. Letztlich bin ich zu der Auffassung gekommen, dass ich die mir unverständlichen Aspekte nicht als Kritik formulieren sollte, sondern sie lieber als sehr eigene Sicht der Autorin verbuche, und ihr nicht negativ auslege. Sie selber begründet ja auch, warum sie dieses Buch schrieb: sie wurde schon oft gefragt, ob sie nicht einmal aufschreiben könne, was für sie die Grundlagen der Lichtarbeit ausmache. Und genau das hat sie getan, nicht mehr, nicht weniger. Insofern will das Buch auch niemanden bekehren. Es ist eine sehr persönliche Sicht der spirituellen Welt, mit der man ja nicht übereinstimmen muss.

Zum Positiven. Wie bereits gesagt, gestaltet sie jedes Kapitel in drei Schritten. Blumiger erster Abschnitt - erläuternder, persönlicher zweiter Abschnitt - praktischer Teil für die Umsetzung. Im Prinzip sind dieses drei Teile voneinander unabhängig, man könnte sie also auch einzeln nachlesen. Je nachdem, ob man mehr blumig oder mehr praktisch veranlagt ist. Bei mir persönlich kamen die jeweils dritten Abschnitte am besten an. Frau Schöfmann erläutert wirklich sehr gut, was Hindernisse auf dem spirituellen Weg sein können, und wie man mit ihnen umgeht: dabei berührt sie so unterschiedliche Themen wie Meditationspraxis, Umgang mit Hindernissen, und Wahl eines geeigneten Lehrers.

Zweitens, die gewählten spirituellen Persönlichkeiten werden als Menschen geschildert, nicht als Supermänner. Es wird glaubhaft gemacht, wie auch sie zweifelten, und dass der Einstieg in die Spiritualität durchaus am Anfang für sie erschreckend gewesen ist. Gleichzeitig liegt hier für mich ein Kritikpunkt: die ausgesprochen freie Auslegung, und die Auswahl dieser Persönlichkeiten. Macht es wirklich Sinn, Adam, Jesus, Mohammed und Buddha in einem Atemzug zu nennen? Da möchte ich doch sehr dran zweifeln! Vor allem, weil Buddha beispielsweise eben NICHT den Glauben an Gott vertreten hat, wie Frau Schöfmann. Und auch die geschilderte Episode aus dem Leben Buddhas kenne ich aus der Überlieferung her anders! Er hat die Motivation zu seinem "Ausstieg" NICHT durch einen Traum gewonnen, sondern auf den berühmten "4 Ausfahrten". Sicher kann man hier leicht in Haarspaltereien geraten. Doch ich möchte nur zeigen, dass die Autorin nicht immer den jeweiligen Überlieferungen folgt.

Abschließend noch ein paar Bemerkungen zu den mir unverständlichen Aspekten - die ich, wie weiter oben geschildert, eben nicht als Kritik verstanden wissen möchte.

Dieses Buch ist persönlich, und zwar durch und durch. Gut, dann darf es auch Eigenheiten haben. Aber muss man in einem spirituellen Buch wirklich den Glauben an Gott als Schöpfer voraussetzen? Und das tut sie! Und das hakt eben für mich ganz enorm an der Erwähnung Buddhas in diesem Buch. Der Buddha wird hier als ein Prophet von vielen unter dem Gottesglauben subsumiert, und da frage ich mich, ob die Autorin die Lehre Buddhas wirklich verstanden hat. Gut, es ist ihre Perspektive, und wenn sie ihr auf ihrem persönlichen Weg weiterhilft, bitteschön.

Ferner kann ich persönlich ihre Formulierung dessen, was ein "Prophet" nun war, nicht so ganz akzeptieren. Sie bezeichnet Mohammed als den "letzten Propheten". Aha? Und was ist dann beispielsweise mit Swedenborg, Jakob Lorber, oder, in neuerer Zeit, Neale Donald Walsch?? Auch sie haben unzähligen Menschen neue Weisheiten offenbart. Auch sie sprechen alle von "Gott". Und warum sind sie dann keine Propheten? Hm!

Als dritten (und letzten) Punkt, bei dem es bei mir "hakte", möchte ich den Begriff der Lichtarbeit selbst erwähnen. Ich habe wirklich genau gelesen, aber meiner Meinung nach wird an keiner Stelle dieser Begriff mal grundsätzlich erklärt! Er wird vorausgesetzt, und das finde ich ein wenig schade. Eine Religion ist es offenbar nicht - aber bedient sich munter bei allen möglichen Weltreligionen. Möglicherweise wird das "Licht" ja mit Gott gleichgesetzt, aber wie gesagt, auch das wird nicht wirklich klar.

Als Fazit komme ich noch einmal auf die 4 Sterne zurück, die ich letzten Endes verleihe. Dies ist sicher kein Buch, dass man "glauben" muss. Es ist ein spirituelles Zeugnis, und das hat man letztlich nicht zu bewerten. ich würde lediglich der Autorin für weitere Bücher raten, in Zukunft noch mehr Grundsätzliches auf- und einzuarbeiten - und den Literaturteil demnächst ein wenig liebevoller und ausgewogener zu gestalten! Der war ausgesprochen dürftig!

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