Nicole Stern Das Muße-Prinzip

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Inhaltsangabe zu „Das Muße-Prinzip“ von Nicole Stern

Innehalten, Durchatmen, zu sich kommen. Innere Ruhe finden. In einem Wort: Muße! Danach sehnen sich immer mehr Menschen – weil sie spüren, dass es genau das ist, was Seele und Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Die Wiederentdeckung der Muße kann unser Leben revolutionieren. Und sie liegt näher, als uns bewusst ist. Nicole Stern meditierte viele Jahre im Zen-Kloster, ist ausgebildete buddhistische Lehrerin, und arbeitet heute im Krisenmanagement und als Dharma-Coach. Mit ihrer persönlichen Geschichte zeigt sie, dass Muße mehr ist als Gelassenheit. Muße schenkt Lebensqualität, Kreativität, Erfüllung und innere Freiheit. Sie fördert eine wohlwollende Haltung uns selbst und anderen gegenüber und gibt uns Raum für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Muße auch im Beruf, in Krisenzeiten und unter großen Anforderungen zu finden, ist möglich. Mit Reflexionen und Anregungen, um den Alltag zu entschleunigen und Muße zum festen Bestandteil des eigenen Lebens zu machen. Für Regeneration, Selbstbestimmtheit und Sinn.

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    Das Muße-Prinzip
    YukBook

    YukBook

    21. March 2017 um 09:03

    Müßiggang erscheint uns in der heutigen Zeit wie ein rares Luxusgut. Im streng getakteten Alltag erfordert es viel Aufwand und Kreativität, sich kleine Ruhe-Inseln einzubauen. Dass sich die Mühe dennoch lohnt, zeigt uns Nicole Stern in diesem Buch. Durch die plötzliche Krebserkrankung ihrer Mutter, war die Autorin bereits mit siebzehn Jahren gezwungen, ihre Prioritäten im Leben neu zu ordnen. Sie interessierte sich immer mehr dafür, wie Menschen mehr Gelassenheit, Leichtigkeit und innere Freiheit in ihr Leben bringen können und erkannte, dass die Muße eine wesentliche Voraussetzung dafür war. Auch für sie war es ein weiter Weg, bis sie „im Jetzt ankam“. Die Stationen, die sie durchlief bis zu ihrer heutigen Tätigkeit als Dharma- und Meditationslehrerin, Autorin und Achtsamkeitstrainerin schildert Nicole Stern in ihrem Ratgeber, der zugleich auch ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht ist. Kann man Muße lernen? Um dies herauszufinden, gönnte sie sich zunächst eine dreimonatige Auszeit in Goa und begab sich im Anschluss in ein bewährtes Trainingslager: ein buddhistische Kloster. Dort machte sie sich mit der zen-typischen Meditationspraxis vertraut und lernte einen Alltag kennen, der von großer Disziplin und ständiger Wiederholung und Verfeinerung bestimmter Rituale geprägt war. Fortschritte und Rückschläge, die sie dabei erlebte, schildert sie so offen und hautnah, dass man ihre ehrlichen Empfindungen wie Dankbarkeit, Ergriffenheit, Sanftheit und Feinfühligkeit sehr gut nachfühlen kann. Die Autorin macht auch deutlich, wie vielfältig die Wege zur Meditation sind. Während das Zen-Kloster besonderen Wert auf Rituale und hierarchische Regeln legte, erlebte sie mit einem anderen Trainer eine mehr alltagsbezogene Übungsform mit Retreats und persönlichem Austausch. In ihrer Assistenzzeit zur Dharma- und Meditationslehrerin reiste sie zwei Jahre lang mit ihm um die Welt und stieß auf neue interessante Formen wie Meditationen im Liegen. In der sprachlich sehr schönen und berührenden Schilderung ihrer inneren Entwicklung liegt für mich die besondere Stärke dieses Buches. Nicole Stern ist überzeugt, dass man das Muße-Prinzip nicht verstehen, sondern nur selbst erleben kann – daher lässt sie uns an ihren persönlichen Erfahrungen und Einsichten teilhaben und schildert ohne Scheu, wie sie ihre Ehekrise überwand oder neue Aspekte der Muße in der Lust und Intimität entdeckte. Statt nur oberflächliche Tipps zu geben, wie man mehr Entspannung in den Alltag bringen kann, war es ihr wichtig, Muße in seiner ganzen Tiefe zu begreifen und zu vermitteln. So ermuntern die Fragen am Ende jeden Kapitels dazu, einen Bezug zur eigenen Lebenssituation zu schaffen und sie zu reflektieren. Mich hat die Einsicht, dass Muße sowohl während einer Tätigkeit als auch beim Nichtstun entstehen kann, überrascht. Nicht jeder wird nach der Lektüre gleich einen Meditationskurs besuchen, doch zumindest weiß man, wie man den Nährboden für mehr Muße und inneren Freiraum schaffen kann.

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