Nicole Steyer

 4.3 Sterne bei 178 Bewertungen
Autorin von Das Pestkind, Die Hexe von Nassau und weiteren Büchern.
Nicole Steyer

Lebenslauf von Nicole Steyer

Ich wurde 1978 in Bad Aibling geboren und bin in Rosenheim aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete ich einige Jahre in der IT-Branche in München. Doch dann zog mich im Jahr 2001 die Liebe nach Idstein im schönen Taunus. Nach der Geburt meiner beiden Kinder begann ich wieder vermehrt zu schreiben. Das Ausdenken von Geschichten begleitet mich seit meiner Kindheit. Bereits im Alter von acht Jahren verkaufte ich meine ersten selbst gebastelten Bücher. Ich begann mit Kindergeschichten, die ich meinen Töchtern vorlas, die aber auch von einem kleinen Verlag veröffentlicht wurden. 2008 machte ich mich als freie Autorin selbstständig. Ich war schon immer ein großer Freund von historischen Romanen. Irgendwann wurde ich auf die Idsteiner Stadtgeschichte aufmerksam und begann zu recherchieren. Besonders die Zeit der Hexenverfolgungen hatte es mir angetan. Nach einigen Recherchearbeiten kam mir die Idee für meinen ersten historischen Roman. Idstein ist meine Heimat geworden und die Gassen der Altstadt verzaubern mich immer wieder neu. Ich lebe mit meiner Familie in einem ruhigen Ortsteil, umgeben von Wald und Feldern.

Alle Bücher von Nicole Steyer

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Das Pestkind

Das Pestkind

 (56)
Erschienen am 03.03.2014
Die Hexe von Nassau

Die Hexe von Nassau

 (44)
Erschienen am 02.11.2012
Der Fluch der Sommervögel

Der Fluch der Sommervögel

 (35)
Erschienen am 01.06.2015
Der Gaukler und die Tänzerin

Der Gaukler und die Tänzerin

 (23)
Erschienen am 01.06.2017
Die Kunst des Teufels

Die Kunst des Teufels

 (19)
Erschienen am 25.04.2016
DJ Stolen

DJ Stolen

 (1)
Erschienen am 11.11.2011
Das Pestkind 4: Serial Teil 4

Das Pestkind 4: Serial Teil 4

 (0)
Erschienen am 26.02.2014
Das Pestkind 1: Serial Teil 1

Das Pestkind 1: Serial Teil 1

 (0)
Erschienen am 04.03.2014

Neue Rezensionen zu Nicole Steyer

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tragalibross avatar

Rezension zu "Das Pestkind" von Nicole Steyer

Enttäuschend...
tragalibrosvor 7 Monaten

Zur Zeit des 30-jährigen Krieges:
Waisenkind Marianne lebt, gemeinsam mit ihrem Stiefbruder und dessen Mutter, einer Wirtin, in deren Braugasthaus. Die junge Frau wird von ihrer Stiefmutter tagtäglich drangsaliert. Auch im Dorf ist das Mädchen unbeliebt, da sie als „Pestkind“ verschrien ist, nachdem ihre Familie von Schwarzen Tod dahingerafft wurde. Als eines Tages die Schweden den kleinen Ort heimsuchen, verändert dies Mariannes ganzes Leben. Fortan reist sie im Tross der Kämpfer mit…

Dieses Buch wurde von anderen Lesern so hoch gelobt, dass ich mich eigentlich recht schnell entschieden habe, es ebenfalls zu lesen. Nachdem ich es dann nun auch als Geschenk bekommen hatte, wollte ich es auch gleich in Angriff nehmen.
Leider hat mich dieser historische Roman gar nicht fesseln können. Es gibt keinen Spannungsbogen, keinen richtigen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Erzählsträngen, bei denen ich mir auch nicht sicher war, ob es nun drei oder vier oder vielleicht doch nur zwei sein sollten.
Zudem blieb die Protagonistin ausgesprochen farblos. Auch die anderen Charaktere waren für mich sehr klischeehaft, beispielsweise der stehts fürsorgliche Pfarrer, der intrigante Büttel etc. pp…
Gedanken und Gefühle der einzelnen Akteure haben mich absolut nicht berühren können und so habe ich keinerlei Sympathie oder Antipathie für die Handelnden empfunden. Ich konnte mich, trotz aller Mühe dieses Buch zu mögen, nicht in die Charaktere hineindenken, geschweige denn von der Geschichte mitgerissen werden.

Auch der Schreibstil der Autorin ist mir sehr einfach erschienen. Die Dialoge sind vorhersehbar und sehr einfach gestrickt, ebenso die Aktionen und Reaktionen ihrer Charaktere.
Ereignisse, die die Autorin beschreibt, folgen entweder Knall auf Fall hintereinander oder in großem Abstand aufeinander, sodass in meinen Augen unnötige Längen entstanden sind.

Da ich am Buch „Das Pestkind“ kaum Positives finden konnte und, gegen meine eiserne Regel jedes Buch zu Ende zu lesen, tatsächlich das Lesen abgebrochen habe, vergebe ich hier nur einen von fünf Sternen.
Leider hat dieses Buch meine, durch die vielen guten und sehr guten Rezensionen, sehr hohen Erwartungen nicht annährend erfüllen können. Wirklich schade.

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unclethoms avatar

Rezension zu "Der Gaukler und die Tänzerin" von Nicole Steyer

Meine Empfehlung...
unclethomvor 10 Monaten

Dieses Mal entführt Nicole Steyer den Leser ins Hessen des 18. Jahrhunderts.
Die Protagonistin Suni, eine Zigeunerin, trug einst einen anderen Namen. Wie es dazu kam und was sie dabei erlebte, davon erzählt dieses Buch.
Wie man es von Nicole Steyer gewohnt ist sind die Figuren sehr plastisch beschrieben. So fällt es natürlich leicht sich diese gut vorzustellen. Es ist Nicole Steyers besonderes Talent ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie real wirken zu lassen.
Ebenfalls sehr schön und bildhaft beschrieben sind die Schauplätze die man sich so natürlich sehr gut vorstellen kann.
Die Story beginnt gleich sehr spannend und kann sich im Verlauf auch noch steigern um dann in einem grandiosen Finale zu enden.
In der Hauptsache dreht sich alles um Roma und Gaukler und ihre Stellung in der damaligen Gesellschaft. Am Rande angemerkt, kann auch ich mich noch an die Ablehnung gegenüber den Roma in meiner Kindheit erinnern, also so lange ist das nicht vorüber. Auch ich erinnere mich noch daran wie wenn in der Gegend Zigeuner waren alles von draußen reingeräumt wurde und vor allem wir Kinder nicht vor die Tür durften. Wenn ich mir jetzt überlege, dass diese Angst noch vor 50 Jahren so in der Gesellschaft vorhanden war, wie tief die Angst im 18. Jahrhundert sitzen musste.
So gesehen hat Nicole Steyer es geschafft dem Leser das Leben der Roma näherzubringen.
Der Schreibstil ist wie gemacht dafür, dass das Kopfkino des Lesers zum Rattern zu bringen, so auch bei mir. Irgendwann hat man beim Buch den Punkt erreicht, wo man das Buch nicht wieder aus den Händen legen möchte oder kann.
Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten, wie die meisten Bücher der Autorin.
Alles in allem sind das für mich 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!

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Eliza08s avatar

Rezension zu "Der Gaukler und die Tänzerin" von Nicole Steyer

Appell an die Menschlichkeit
Eliza08vor 10 Monaten

Nicole Steyer hat mich bisher als Linda Winterberg (die Autorin schreibt unter diesem Pseudonym Familiensagas) begeistert, sodass ich nun unbedingt einen historischen Roman von ihr lesen wollte. Das Cover ist leider überhaupt nicht mein Geschmack, aber davon habe ich mich nicht abschrecken lassen, da mich der Klappentext sehr neugierig machte.

Der Roman spielt im 18. Jhd. in Hessen, im Fokus stehen die Tänzerin Suni und der Gaukler Mathis. Beide haben eine bewegte Vergangenheit, Suni ist eigentlich Magdalene, die Tochter des Landgrafen Ernst-Ludwig von Hessen-Darmstadt (1667-1739) und seiner Mätresse Charlotte von Forstner (gestorben 1727). Somit sind Magdalenes Eltern historische Persönlichkeiten, sie selbst aber eine erfundene Figur, belegt ist ein Sohn. Durch Magdalene schafft sich die Autorin somit die schriftstellerische Freiheit einen Roman um diese Personen zu spinnen. Auch weitere Personen, die im Roman auftauchen sind historisch verbürgt, so z.B. die Antoniter Chorherren, dies alles erklärt die Autorin ausführlich in einem Nachwort. Mathis ist auch eine erfundene Figur, dennoch war es üblich sich „Schokoladen-Jungen“ zu halten, die in Diensten von wohlhabenden Familien standen.

Der Roman wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei hauptsächlich Magdalene/Suni bzw. Mathis erzählen. Wenige Passagen werden von Lorenz (Chef der Gauklertruppe) oder Luise von Spiegel (Ehefrau des Landgrafen) erzählt. Die Autorin besticht in ihrem Roman mit sehr bildhaften Beschreibungen. Wer eher ein Fan von guten und vielen Dialogen ist, wird sich mit diesem Roman eher schwer tun.

Schwer getan habe ich mir aber vor allen Dingen mit der Odyssee, die Magdalene und Mathis zurücklegen müssen. Sie war mir schlichtweg zu lang und zu dramatisch. Jedes Mal wenn man meinte, jetzt ist es aber gut, schlug das Schicksal wieder zu, sodass ich diesen Vorfällen nur schwer Glauben schenken kann. Sicherlich waren die Straßen zur damaligen Zeit nicht so sicher wie heute und Räuberbanden haben ihr Unwesen getrieben, dennoch war es mir eine zu dichte Verkettung von unglücklichen Umständen.

Sehr gut herausgearbeitet ist hingegen die Botschaft des Romans: die Toleranz von Randgruppen in unserer Gesellschaft. Nur weil Menschen sich dazu entscheiden anders zu leben, als der Großteil unserer Gesellschaft, muss diese Lebensform nicht per se schlecht sein. Dieser Apell gelingt der Autorin eindrucksvoll. Ein Roman der leisen Töne, für eingefleischte Histo-Fans sicherlich gutes Futter, dennoch der große Wurf ist dieser Roman leider nicht. Der Spannungsbogen hat bei mir einfach nicht gezündet und ich wurde zum Schluss recht ungedulig. Ein trauriger Roman der zum Nachdenken anregt und sicherlich nicht einfach zu verarbeiten ist.

Einsteiger in Genre des historischen Romans empfehle ich diesen Roman weniger, da er schon eine gewisse Kenntnis der Sachverhalte  / Thematik voraussetzt.

Vielen Dank an Nicole Steyer für diese Botschaft, gerade auch in unseren Zeiten und an die Verlagsgruppe Droemer – Knaur für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Gespräche aus der Community

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nicole_steyers avatar
Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch gerne ins 18. Jahrhundert entführen. Genauer gesagt in das Jahr 1737 in die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, die damals von dem Grafen Ernst-Ludwig regiert wurde. Begleitet mich in die Welt der Zigeuner, wo ihr Suni kennenlernen werdet, die einst Magdalene hieß.  Lernt Mathis, den Schokoladenmohr und die eigentümlichen Bewohner von Lorenz' Wandertheater kennen, in dem Licht und Schatten eng beeinander liegen. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch auf die spannende Reise mitnehmen kann und ihr Suni/Magdalene... manchmal heißt sie auch Pusomori, genauso lieben lernt, wie ich sie liebe.... und was ein Pusomori ist, erfahrt ihr aus dem Buch...

Hier der offizielle Klappentext
Ein praller historischer Roman über eine Frau, die sich im Hessen des 18. Jahrhunderts ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen muss, von der Erfolgsautorin Nicole Steyer und ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Diskriminierung.

Einst trug die Zigeunerin Suni einen anderen Namen. Einst wohnte sie in einem Schloss und nicht in Zelten. Aber das war in einem anderen Leben, vor jener Nacht, in der der dunkelhäutige Mathis, den man den "Schokoladen-Jungen" nennt, dem kleinen Mädchen das Leben rettete und die Freunde getrennt wurden.
Als Suni Jahre später nach Darmstadt zurückkehrt, weckt die vertraute Umgebung verdrängte Erinnerungen. Damit wird Suni erneut zur Gefahr für die Frau, die ihr schon einmal nach dem Leben trachtete … Wird ihr Lebensretter von einst ihr noch einmal helfen können?

Wer ein Exemplar gewinnt, verpflichtet sich dazu, es innerhalb der nächsten 4 Wochen nach Erhalt zu lesen, sich aktiv in der Leserunde zu beteiligen und das Buch anschließend zu rezensieren. Mindestens hier bei Lovelybooks, gerne aber auch noch woanders.

Um euch zu bewerben, solltet ihr schon mindestens eine aussagekräftige Rezension hier auf Lovelybooks veröffentlicht haben.

Querleserins avatar
Letzter Beitrag von  Querleserinvor einem Jahr
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nicole_steyers avatar
Heute ist mein neuer Roman "Die Kunst des Teufels" erschienen.  In diesem Roman entführe ich Euch in den wunderschönen Bayerischen Wald, genauer gesagt nach Passau und Umgebung. Meine Mutter stammt aus dieser wunderschönen Region Deutschlands und sie bedeutet für mich vor allen Dingen Kindheitserinnerungen. Es hat mir sehr große Freude gemacht, mich mit diesem Roman ein wenig auf die Suche nach meinen Wurzeln zu begeben und die Region von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.

Und darum geht es:
"Teufel hilf mir, Leib und Seel‘ geb‘ ich dir."

Ein Spruch auf Zetteln, die im Jahre 1620 unter Landsknechten in der Nähe von Passau kursieren, verspricht Unverwundbarkeit für einen Tag. Stirbt man doch, so gehört die Seele dem Teufel. Auch Rupert, der Bruder der jungen Holzschnitzerin Teresa lässt sich auf den Handel ein und verliert Leben und Seele. Teresa bleibt in tiefer Trauer allein zurück. Ihr Weg führt sie nach Passau, wo sie sich in den Studenten Christian verliebt. Sie ahnt nichts von seiner dunklen Seite …

Ich freue mich auf die Leserunde mit Euch.

Wer ein Exemplar gewinnt, verpflichtet sich dazu, es innerhalb der nächsten 4 Wochen nach Erhalt zu lesen, sich aktiv in der Leserunde zu beteiligen und das Buch anschließend zu rezensieren. Mindestens hier bei Lovelybooks, gerne aber auch noch woanders.

Um euch zu bewerben, solltet ihr schon mindestens eine aussagekräftige Rezension hier auf Lovelybooks veröffentlicht haben.

schafswolkes avatar
Letzter Beitrag von  schafswolkevor 2 Jahren
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Hallo Ihr Lovleybooker,

heute möchte ich Euch eine ganz besondere Frau vorstellen, die in Frankfurt am Main geboren ist. Maria Sibylla Merian war eine Malerin, eine Künstlerin, eine Naturforscherin. Sie studierte die Verwandlung (Metamorphose) der Schmetterlinge, die sie liebvoll Somervögel nannte. Sie war eine großartige Persönlichkeit, die trotz aller Widerstände an ihrer Leidenschaft festgehalten hat.

Begleitet mich in eine Zeit, in der es das Wort Schmetterling nicht gab. In eine Zeit, in der die Menschen glaubten, Schmetterlinge wären verzauberte Hexen, die den Rahm stehlen. Als Butter- oder Schmandfliegen wurden sie beschimpft. Daher stammt auch heute noch das englische Wort für Schmetterling. "Butterfly".


Begleitet mich in eine Zeit des Aberglaubens, in der eine Frau keine Naturforscherin sein durfte, in der die Menschen glaubten, Raupen wären Teufelsgeziefer.

Begleitet mich in das Frankfurt des 17. Jahrhunderts. In eine Stadt, fernab von Hochhäusern und Bankentürmen. In die größte zusammenhängende Fachwerkaltstadt Deutschlands, in der Marias Geschichte begann ...

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Zusätzliche Informationen

Nicole Steyer wurde am 15. Januar 1978 in Deutschland geboren.

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