Nicole Steyer DJ Stolen

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Inhaltsangabe zu „DJ Stolen“ von Nicole Steyer

DJ Stolen, der Lady Gaga-Hacker – seine Geschichte Viel wurde in den Medien von dem Kellerkind aus Duisburg berichtet, das es aus seinem Kinderzimmer geschafft hat, sich in die Computer von Superstars wie Lady Gaga oder Justin Timberlake zu hacken. Doch was für ein Mensch steckt eigentlich dahinter? Deniz ist 18 Jahre alt und wollte zu Beginn der Geschichte nur gute RnB-Musik im Netz finden. Mehr und mehr ist er in die Welt der Hacker geraten und wurde regelrecht süchtig nach dem Ruhm im Chat. Sein Leben bestand seitdem nur noch aus Drops und Shouts. Ein Jugendlicher von nebenan, der in einer ganz normalen Familie aufgewachsen ist, rutschte mehr und mehr in die Kriminalität ab, versank in der virtuellen Welt und verlor den Bezug zur Realität. Sogar das Gericht hat anerkannt, dass Deniz ein süchtiger Hacker geworden ist. Aber wie konnte es soweit kommen? Seine Geschichte wird in diesem Buch erzählt. Es erzählt von der Zeit, in der aus ihm DJ Stolen wurde, in der er irgendwie ein Kellerkind geworden ist – was er bis heute nicht sein möchte. Das Buch zeigt auf schockierende Art und Weise, wie einfach es unseren Kindern gemacht wird, im Internet kriminell zu werden. Das Handwerkszeug findet man dort ohne Probleme, die falschen Freunde auch – und dann ist man nur noch einen Klick davon entfernt, im Gefängnis zu sein.

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  • Rezension zu "DJ Stolen" von Nicole Steyer

    DJ Stolen

    lesefreude_book

    10. July 2012 um 19:30

    Der 18-jährige Deniz schaffte es weltweit in die Medien, als er sich in die E-mail Accounts zahlreicher Stars hackte. Eigentlich war er nur auf der Suche nach guter R'n'B Musik. Diese fand er dann schließlich auch in einem Forum. Bald reicht ihm aber nicht mehr nur das Downloaden. Er wollte berühmt sein und verehrt werden, selber neue, noch unveröffentliche Lieder ins Netz stellen. So begann er die ersten Accounts zu hacken. Schnell stellte sich der Erfolg ein. Unter dem Synonym DJ Stolen wurde er in den Foren verehrt und viele Stars waren bereit ihm Shouts (Textpassagen in denen sie seinen Namen nennen) zur Verfügung zu stellen. Der Ruhm stieg ihm zu Kopf und schließlich kam es dazu, dass er versuchte Kesha mit Nacktfotos zu erpressen. Deniz´s Anwalt Burkhard Benecken suchte jemand, der sich bereit erklärte diese Geschichte niederzuschreiben. Gemeinsam mit der Autorin Nicole Steyer möchte er mit diesem Buch auf die Krankheit Internetsucht aufmerksam machen. Immer mehr Menschen sind von dieser Sucht betroffen. Leider wird sie in unserer Gesellschaft oft nicht einmal wirklich als Krankheit akzeptiert. Viele Betroffene wissen auch nicht wo sie sich hinwenden können. Deshalb hat Herr Benecken den Verein "Kampf der Internetsucht e.V." gegründet, wo Betroffene Hilfe finden. Das Buch wurde 2011 veröffentlicht. Als ich nun im Internet nähere Informationen zu dem Verein suchen wollte, konnte ich leider nichts dazu finden. Ist der Verein noch im entstehen? Wurden die Pläne wieder auf Eis gelegt? Wie schon gesagt soll das Buch anhand eines Beispiels auf das Thema Internetsucht aufmerksam machen. Das gelingt dem Buch leider ganz und gar nicht. Ich hatte beim Lesen des Buches nicht wirklich das Gefühl, das Deniz nicht ohne das Internet leben konnte. Er ist trotzdem noch mit seinen Freunden ausgegangen, nahm sich auch immer wieder Zeit für seine Freundin. Manchmal wird zwar erwähnt, dass ihn seine Freundin nervt und er sich jetzt lieber in Ruhe seinem PC widmen würde, allerdings klingt das alles nicht wirklich nach Sucht. Lange Passagen handeln von diversen Erlebnissen beim Ausgehen mit seinen Freunden. Dadurch hatte ich das Gefühl über das Leben eines ganz normalen Jugendlichen zu lesen, der halt nebenbei auch gerne Zeit vor seinem PC verbringt.   Positiv ist hervorzuheben, dass es Steyer schafft ohne all zu viel technische Fachausdrücke auszukommen. Die wenigen, die vorkommen werden kurz und in einfachen Worten erklärt. Auch wenn es einigen technisch versierten Lesern vielleicht zu ungenau ist, sehe ich hier den Vorteil, dass das Buch wirklich von jedem verstanden werden kann. Das Thema Internetsucht hat sicher jede Menge Potenzial, leider bleibt das Buch sehr, sehr oberflächlich. Kaum wird auf Deniz´s Gefühle eingegangen. Wie fühlt er sich wenn er nicht bei seinem PC sitzt? Wie empfindet er die Kraft, die ihn immer wieder dorthin zurückkehren lässt? Und vor allem, was bringt ihn dazu immer weiter zu machen, selbst nachdem ihm die Polizei schon einen Besucht abgestattet hat? Das Buch endet dann auch sehr abrupt und lässt viele Fragen offen. Was ist mit dem Geld passiert? Was geschah mit seinem Partner? Viele Fragen die auf nur 94 Seiten verständlicher Weise keinen Platz finden. Aber hätte man nicht einfach ein paar Seiten mehr investieren können um dem Buch eine angemessene Tiefe zu geben?

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