Nicole Steyer Das Pestkind

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Inhaltsangabe zu „Das Pestkind“ von Nicole Steyer

Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist …

wunderschöner historischer Roman

— Gartenkobold

Ein klassischer historischer Roman. Mehr aber auch nicht.

— tination

Liest sich wie ein simpel gestrickter "Frauenroman"; da kann auch der historische Hintergrund nicht zu mehr Spannung verhelfen.

— EFST79

Das Buch lässt einen realtitätsnah ins Mittelalter eintauchen und lässt einen eine Achterbahnfahrt der Gefühle erleben. Ein absolutes Muss!

— Schmollkornkeks

Fesselnd, mitreißend, bewegend, authentisch - so macht Lesen Spaß!

— Leprechaun67

Grandiose Lektüre, sehr empfehlenswert !

— Katja_Zizibeh

Wer historische Romane liebt sollte unbedingt auch Nicole Steyer lesen! Ich habe es verschlungen!

— Smilla507

Absolut empfehlenswert! Lesegenuss pur!

— ChattysBuecherblog

Unbedingte Leseempfehlung für alle die gern tief in die Zeit des 30 jährigen Krieges abtauchen...

— jackdeck

Ein toller Roman aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges. Für alle Fans des Genres ein must read.

— unclethom

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  • eBook Kommentar zu Das Pestkind von Nicole Steyer

    Das Pestkind

    lely anneke

    via eBook 'Das Pestkind'

    spannend. zeitzeuge der damakige geschichte.

    • 15
  • spannend bis zur letzten Seite

    Das Pestkind

    Gartenkobold

    31. January 2017 um 08:49

    Klappentext: Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist … Nicole Steyer, selbst in Rosenheim aufgewachsen, ist mit diesem Buch ein spannender und zugleich sehr an geschichtliche Fakten angelehnter Roman gelungen, sie hat umfangreiche Recherchen unternommen, so ist z.B. die Existenz des Pest Kindes de facto überliefert. Mit viel Einfühlungsvermögen schreibt sie eine berührend traurige und wundervolle Liebesgeschichte, alle Charaktere des Buches sind sehr anschaulich und treffend beschrieben und schon die ersten Zeilen nehmen den Leser mit in die Welt des 30igen Krieges, eine Zeit, die vieles verändert und auch viel neues geschaffen hat. Der Roman spielt in Rosenheim am Inn und Umgebung während des dreißigjährigen Krieges. Das „Pestkind“ wie man Marianne nennt, hat als einzige in ihrer Familie die Pest überlebt. Die Witwe und Brauereibesitzerin Hedwig Thaler hat sie bei sich aufgenommen, doch das Leben, das sie dort führt, ist geprägt von Entbehrungen und Lieblosigkeit. Anderl, der einzige Sohn von Hedwig, ist geistig ein wenig zurückgeblieben, doch er liebt sie wie eine Schwester und die beiden halten zusammen. Pater Franz, dessen Mündel sie ist, versucht immer wieder, die Hand schützend über sie zu halten. Als Josef, ein entfernter Verwandter von Hedwig auftaucht, nimmt das Unheil seinen Lauf, denn eines Morgens wird die Witwe erschlagen aufgefunden, den Mord schieben die Intriganten Anderl in die Schuhe um ihn aus dem Weg zu räumen, damit das Erbe von Josef übernommen werden kann. Die Ereignisse überschlagen sich, als die Schweden vor den Toren Rosenheims stehen und die Rosenheimer, die Angst vor Plünderungen und Brandschatzungen haben, einwilligen, viel Geld und auch Marianne den Schweden zu überlassen, damit Rosenheim verschont bleibt. Und endlich, so scheint es, findet Marianne in dem Bruder des Generals ihr Glück. Albert verehrt und bewundert sie, doch das Glück wird jäh getrübt, als Albert von einer Jagd nicht zurückkehrt….. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen, lebendig geschrieben, spannend und zugleich berührend.

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  • Das Pestkind Marianne

    Das Pestkind

    schafswolke

    Marianne wächst während dem Dreißigjährigen Krieg in Deutschland auf. Ihre Familie hat sie durch die Pest verloren und die Wirtin Hedwig hat sie bei sich aufgenommen und großgezogen. Doch Hedwig hat Marianne nie richtig in ihr Herz geschlossen, genauso wenig wie ihren eigenen Sohn Anderl. Allerdings sind Marianne und Anderl ein Herz und eine Seele. Das Leben der beiden ändert sich schlagartig, als eines Tages Hedwig tot aufgefunden wird. Das Buch liest sich fast wie von alleine, dass finde ich sehr angenehm, gerade wenn man ein paar mehr Seiten vor sich hat. Die Orte waren gut vorstellbar beschrieben und auch die Gegebenheiten der damaligen Zeit wurden gut herübergebracht. Ich lese solche Bücher ja gerne, aber bin dann doch froh nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Allerdings blieben mir ein paar Figuren zu oberflächlich, dass finde ich ein wenig schade, andere sind wiederum sehr gut herausgearbeitet. Aber eigentlich ist das nur ein kleiner Kritikpunkt, denn für mich stimmt das Gesamtpakt. Gut gefallen hat mir, dass in dem Roman auch "echte" Personen vorkommen, die am Ende auch noch einmal erwähnt werden. Für mich war es der erste Roman von Nicole Steyer. Da mir die Art und Weise gefallen hat, werde ich auch mal einen Blick auf andere Bücher von ihr werfen. Von mir gibt es 4,5 Sterne für unterhaltsame Lesestunden.

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    • 3

    Lesestunde_mit_Marie

    31. July 2015 um 07:30
    Sabine17 schreibt Das Buch möchte ich auch noch lesen.

    Steht auch noch auf meiner WL :)

  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Mein allererster historischer Roman

    Das Pestkind

    Schmollkornkeks

    09. March 2015 um 01:29

    INHALT: Das Buch erzählt die Geschichte vom Pestkind Marianne. Geächtet und gemieden in ihrer Heimatstadt Rosenheim während des 30-Jährigen Krieges -mit Ausnahme ihres "Bruders" und den Mönchen des Klosters- wird sie eines Tages gezwungen ihr Zuhause zu verlassen und sich einem Heer der kriegerischen Schweden anzuschließen. Währenddessen hängt das Leben ihres zum Tode verurteilten Bruders am seidenden Faden. Wie findet sich Marianne in ihrem neuem Leben zurecht? Kann Anderl gerettet werden? Wie kann man die hinterhältigen Amtsinhaber stoppen und Gerechtigkeit walten lassen? Ich wollte etwas neues ausprobieren und kaufte mir zum ersten Mal einen historischen Roman. Aufgrund der vielen guten Bewertungen, entschied ich mich für "Das Pestkind" von Nicole Steyer und ich sollte nicht enttäuscht werden. Entgegen meiner Erwartungen, war dieses Buch nicht düster und trist. Ich bin generell kein Geschichtsfan und das Mittelalter im Speziellen konnte mir schon in der Schule gestohlen bleiben. Aber dieses Buch packte mich von der ersten Seite. Die Geschichte von Marianne ist spannend, aufwühlend und hin und wieder sogar romantisch. Die Beschreibungen sind so detailgetreu, dass man wahrlich in der Zeit zurückreist. Dank Nicole Steyer habe ich mich dort wohlgefühlt und habe ein neu aufblühendes Interesse an dem, was sich vor mehr als 500 Jahren abgespielt haben könnte. Es wird sicherlich nicht mein letzter historischer Roman gewesen sein. 

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Leserunde zu "Das Pestkind" von Nicole Steyer

    Das Pestkind

    nicole_steyer

    Möchtet Ihr mich auf eine Zeitreise in das Jahr 1648 begleiten? In eine düstere Zeit, in der die schwedischen Truppen Angst und Schrecken verbreiteten? Dreißig Jahre Krieg beutelten das Land. Ganze Landstriche waren wie leergefegt. Und der Schwarze Tod war überall allgegenwärtig. Doch es gab immer wieder Menschen, die ihm trotzten. So auch Marianne, meine Hauptdarstellerin. Die das Schicksal zu einem Pestkind machte ... Mehr zum Inhalt: Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist … Das Ablaufdatum für die Bewerbungsfrist ist der 07.03.14

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    • 411
  • Das Pestkind

    Das Pestkind

    kira35

    28. July 2014 um 16:20

    Marianne, die ihre Familie durch die Pest verlor, lebt und arbeitet in der Brauerei der Witwe Hedwig Thaler. Anderl, das einzige Kind der Hedwig Thaler, ist geistig ein wenig zurück geblieben, doch Marianne und Anderl stehen wie Geschwister zueinander. Derweil wütet der Dreißigjährige Krieg und auch die Pest sucht sich noch ihre Opfer. Als Überlebende der Pest ist Marianne nicht vor Anfeindungen gefeit und viele sehen in ihr eine Hexe. Allein der Kontakt zum Abt des Klosters und Anderl, der Marianne braucht, lassen sie weiterhin die bösen Worte und Ungerechtigkeiten ertragen. Doch dann ändert sich das Leben von Marianne von jetzt auf gleich. Damit Rosenheim vor den Plünderungen und Brandschatzungen der Schweden verschont bleibt, muss, neben einer Menge Geld, Marianne mit den Schweden gehen. Anderl wird des Mordes an seiner Mutter bezichtigt, die plötzlich erschlagen auf dem Hof liegt..... Meinung / Fazit: In der Nähe von Kieling im Wald steht ein Gedenkstein für die Menschen, die dort 1632 an der Pest starben. Es ist von dem Pfarrer des Ortes, Pfarrer Angerer, überliefert, dass nur ein einziges Mädchen die Seuche überlebt hat. ( entnommen dem Nachwort der Autorin) Dieser Gedenkstein, so denke ich, beflügelte die Autorin dieses Buch zu schreiben. Sie gab dem Mädchen den Namen Marianne und band ihre Geschichte in das historische Geschehen der damaligen Zeit ein. Authentische historische Personen und fiktive Charaktere wurden so zum Gegenstand des Buches. Es gelang ihr, mich an die Geschichte des Buches zu binden, meine Neugier auf die weiteren Geschehnisse anzufachen und so konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Der flüssige Schreibstil, die bildhafte Beschreibung der Protagonisten, deren Lebensumstände und Handlungen hauchten dem Roman Leben ein. "Das Pestkind" - für Leser von historischen Roman ein wunderbares, lesenswertes Buch.

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  • Vom Unglück verfolgt?

    Das Pestkind

    Smilla507

    „Die Geächtete, das Pestkind wurde sie genannt, und nichts und niemand würde daran jemals etwas ändern.“ (S. 64) Marianne lebt unter schwierigsten Bedingungen bei der Brauereiswitwe Hedwig Thaler und ihrem geistig leicht behinderten Sohn Anderl. Als kleines Kind verlor Marianne bei einer Pestepidemie die komplette Familie. Seitdem wird sie als „Pestkind“ bezeichnet, beschimpft und gegängelt. Fast alle Bewohner Rosenheims vermuten dunkle Mächte hinter diesem Wunder. Eines Abends belauscht sie ein Mordkomplott und kurz darauf ist Hedwig Thaler tot. Marianne weiß wer der Mörder ist, doch dieser schiebt Anderl den Mord in die Schuhe. Ausgerechnet jetzt steht Wrangels Tross vor den Toren Rosenheims, ein Überfall droht. Doch der findige Pater Franz kann das Schlimmste abwenden, indem er Carl Wrangel im Vorfeld die „Beute“ aushändigt. Zu Wrangels Bedingung gehört allerdings auch, dass Marianne sich seinem Tross anschließt und die Frau seines Bruders Albert wird. Nur schweren Herzens folgt diese Wrangel zu seinem Tross, denn eigentlich möchte sie Anderl unbedingt vor dem Galgen bewahren. In letzter Minute ringt sie dem Pater das Versprechen ab, sich um Anderl zu kümmern. Von nun an bangt Marianna aus der Ferne um Anderls Leben, während der Pater sein Möglichstes tut, um einen Zeugen für den Mord zu finden. Wird es ihm gelingen? Auch dieses Buch von Nicole Steyer habe ich verschlungen! Nachdem mich „die Hexe von Nassau“ so beeindruckt hatte, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk und konnte von der ersten Seite an wieder wunderbar in die Handlung eintauchen. Die Autorin schaffte es mit Leichtigkeit mich mit ihren Beschreibungen, den Romanfiguren und den historischen Hintergründen zu fesseln. Insbesondere das Leben im Tross und die Grauen des Dreißigjährigen Krieges fand ich interessant und detailreich gezeichnet. Nun ist dies nicht mein erstes Buch zu diesem Thema. Ich habe vor drei Jahren schon von Heidi Rehn „die Wundärztin“ gelesen, wobei das Leben im Tross darin ganz anders erzählt wurde. In „das Pestkind“ werden alle Facetten des Trossalltags beleuchtet, u.a. auch die der höher gestellten Offiziere. Leben und Tod, Freud und Leid lagen damals sehr dicht beieinander. Das macht dieses Buch besonders deutlich. Immer, wenn ich mich mit Marianne und ihren neuen Gegebenheiten akklimatisiert hatte, brach auch schon ein neues Unglück über sie herein. Obwohl sie Rosenheim gezwungenermaßen verlässt scheint ihr das Glück auch im Tross nicht hold zu sein. Aber es gibt auch schöne Momente für Marianne, die ich ihr immer von Herzen gönnte. Sie wuchs mir richtig ans Herz und so war ich nach 581 Seiten, die wie im Flug vergingen, richtig traurig mich von ihr und den anderen Romanfiguren verabschieden zu müssen. Eigentlich wüsste ich gern, wie es mit ihr weiter ging... Sehr spannend war auch die Entwicklung in Rosenheim. Man begleitet Pater Franz zu seinen Besuchen bei Anderl im Kerker. Man hofft und bangt, man überlegt mit ihm, wie er Anderl helfen könnte. Dem Mörder ergeht es ebenso, denn er möchte natürlich nicht auffliegen. So erfährt man in unterschiedlichen Handlungssträngen, was gerade vor sich geht, wobei man als Leser den Romanfiguren immer etwas voraus ist. Nur das Ende, das erahnte ich nicht. Mehr sei nun nicht verraten! Wer historische Romane liebt, sollte auch Nicole Steyer im Regal stehen haben (in buchform versteht sich!).

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    • 4
  • ein realistisches Bild von Deutschland, während des dreizigjährigen Krieges

    Das Pestkind

    robbylesegern

    07. June 2014 um 10:39

    Das Pestkind von Nicole Steyer ist mein erstes Buch dieser Autorin und sie hat mich positiv überrascht. Viele historische Romane sind triviale Liebesgeschichten, die einen Hauch von Historie als Hintergrund haben. Nicole Steyer aber zeichnet in ihrem neuen Roman ein realistisches Bild des heutigen Deutschlands, während der letzten Monate des dreizigjährigen Krieges. In diese Zeit verlegt die Autorin ihren neuen Roman "Pestkind", der im Süden des Heiligen Römischen Reiches spielt, nämlich in Rosenheim. Die Pest hat auch in diesem Landstrich viele Opfer gefordert, wie im ganzen Land. Auch die Familie der jungen Marianne hat den Tod gefunden, nur Marianne hat als Einzige überlebt und das bringt ihr den Namen Pestkind ein. Der damals vorherrschende Aberglaube und fehlende medizinische Kenntnisse, lassen die Menschen Marianne als etwas besonderes, teuflisches erscheinen und sie ächten die junge Frau, die nach dem Tod ihrer Familie zur Witwe Hedwig Thaler kommt. Mit ihr und ihrem debilen Stiefbruder arbeitet sie in der Brauerei der Witwe und sieht keine Chance für ein eigenes Leben, da sie sich für Anderl verantwortlich fühlt, der genauso wie sie selbst von der Witwe mit bösen Worten und Ungerechtigkeiten überschüttet wird. Das nahe gelegene Kloster ist der einzige Ort, an dem sie Freunde und Ruhe hat. Als Hedwig Thaler eines Morgens ermordet aufgefunden wird, bezichtigt man Anderl dieses Verbrechens. Marianne versucht alles, um Anderl zu helfen, doch als die Schweden nach Rosenheim kommen, muss Marianne diese als Kriegsbeute begleiten. Wird sie Anderl jemals wiedersehen ? Nicole Steyer hat mit " Das Pestkind " einen spannenden , unterhaltsamen und gut recherchierten Roman vorgelegt, von dessen Seiten man sich schwer trennen kann. Sehr realistisch und überzeugend schildert die Autorin das kriegsgebeutelte "Heilige römische Reich deutscher Nationen", das nach dreizig Jahren Glaubenskrieg und mehreren Pestwellen nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Ganze Generationen kennen nichts anderes als Krieg und Elend und haben nicht mehr die Kraft, um ihr Leben zu kämpfen. Säuglinge erreichen vielfach noch nicht einmal das Kleinkindalter, da Hungersnöte und Krankheiten ihr Heranwachsen verhindern und wenn sie das" Glück" haben das Erwachsenenalter zu erreichen ,sterben sie auf den Schlachtfeldern oder werden von marodierende Banden vergewaltigt und zu Tode geprügelt. Die Atmosphäre dieser Zeit hat die Autorin fühlbar gemacht, so dass der Leser ein sehr realistisches Bild dieser Zeit vor Augen hat und sich wohl des Öfteren sagt, " Gott sei Dank, dass ich in der Gegenwart lebe ". Doch nicht nur die atmosphärischen Schilderungen der damaligen Zeit sind der Autorin sehr gelungen, sie schafft es auch eine spannende Kriminalgeschichte in ihren Roman zu integrieren, der die Willkür der damaligen Zeit greifbar macht. Aberglaube, der in dieser Zeit vorherrschend war und zu machen Hexenverbrennungen geführt hat, findet ebenso seinen Platz, wie auch eine zarte Liebesgeschichte. Die Heerlager, in den sich die Schweden wie ein" Wurm" durch das Reich bewegten , werden sehr anschaulich beschrieben, genauso wie die Menschen, die diesem Lager angehörten. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen, bei dem ich kaum zehn Seiten brauchte um gefangen zu. Nicole Steyer hat eine bezwingende Art zu schreiben, der man sich nicht entziehen kann und kann nur hoffen, dass der Autorin die Geschichten nicht ausgehen, die sie uns noch zu erzählen hat. Ich bin begeistert und würde am liebsten 10 Sterne vergeben.

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  • Für mich ganz klar: 5 von 5 Sterne

    Das Pestkind

    ChattysBuecherblog

    03. June 2014 um 10:40

    Meine Rezension zu "Das Pestkind" von Nicole Steyer 1. Klappentext Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist . ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Als bekennender Fan historischer Romane hat mich dieses Buch (Titel und Cover) sofort angesprochen. Bereits von der ersten Seite hatte mich die Geschichte komplett in Griff. Ich wollte nur noch eines: LESEN! Sogar das Essen habe ich vergessen, weil ich dieses Buch einfach nur verschlungen habe. Die Protagonisten sind sehr detailiert beschrieben und im Laufe der Geschichte fühlt man sich fast schon ein bisschen hingezogen und "irgendwie verwandt".  Die Situationen mit der vermeintlichen Hexerei, der Tross oder auch die Strafen bzw. deren Vollzug sind so eindrücklich geschildert, dass man sich als Zuschauer fühlt und stellenweise auch etwas Gänsehautfeeling verspürt. Ich bin total begeistert und kann dieses Buch absolut empfehlen. Für mich war es Lesegenuß pur! Vielen Dank dafür! ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als ebook für 9,99 und als Taschenbuch 9,99 € Länge: ca. 592 Seiten ******************************************************************* 4. Leseempfehlung für Liebhaber von historischen Romanen ein absoluter Lesegenuss. *******************************************************************

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  • Das Pestkind

    Das Pestkind

    jackdeck

    Pestkind lautet das zweite Werk der Autorin Nicole Steyer, schon das erste Buch von ihr „Die Hexe von Nassau „ hat mich als Fan historischer Bücher beim Lesen in seinen Bann gezogen. So auch dieses Buch. Marianne Leitner lebt mit ihrer Familie auf einem Gutshof nahe Rosenheim. Der schwarze Tod wütet im ganzen Land und macht auch vor den idyllischen Landsitz nicht halt. Die ganze Familie stirbt an der Pest  nur Marianne überlebt.  Glück für sie  oder doch ein Fluch, von nun an wird sie von den meisten Mitmenschen als Aussätzige behandelt man sagt ihr sogar nach sie wäre eine Hexe. Sie kommt als Arbeitskraft in der Brauerei von Hedwig Thaler unter, doch auch dort wird sie nur schlecht behandelt und ausgegrenzt. Einziger Seelenverwandter ist Hedwigs Sohn Anderl, gemeinsam geben sie sich den nötigen Halt in dieser schweren Zeit. Bis eines Tages Hedwig tot im Hof gefunden wurde, der Mordverdacht fällt schnell auf den Jungen und er wird in den Kerker geworfen. Nun ist es Mariannes festes Ziel den unschuldigen Jungen aus den Fängen des Henkers freizubekommen, hat sie doch am Vorabend des Mordes ein seltsames Gespräch belauscht. Doch es liegen noch viele Hindernisse im Weg bis Marianne ihr Glück findet. Durch ein völlig zerstörtes Land , welches der 30 jährige Krieg fest im Griff hat, wird sie erst als Kriegsbeute der Schweden gezogen, landet sogar bei Hofe doch sie hat ihr Ziel immer fest vor Augen . Mut und Kraft gibt ihr der schwedische Soldat Albert Wrangel der sich seit dem ersten Augenblick zu ihr hingezogen fühlt. Mein Fazit.. ich war gefesselt von der ersten Seite bis zur letzten dieses tollen 600seitigen, historischen Buches. Man merkt die fundierte, sorgfältige Recherche über eine Zeit voller Aberglaube, Kriegswüten und Krankheit. Nicole Steyer hat es wieder geschafft mich zu begeistern und zu fesseln.

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    • 2
  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • Lesempfehlung!

    Das Pestkind

    unclethom

    01. May 2014 um 17:42

    Der Klappentext: Rosenheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau, die nur einem einzigen Sohn das Leben schenken konnte, hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Abt des Klosters begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Denn als Überlebende der Pest gilt sie fast als so etwas wie eine Hexe. Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist … Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/7789667/das-pestkind Die Autorin: Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen war ihr erster historischer Roman, DIE HEXE VON NASSAU, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst und ein großer Erfolg wurde. Für DER FLUCH DER SOMMERVÖGEL hat sie umfangreiche Recherchen in Frankfurt betrieben, genauso wie sie für DAS PESTKIND sich intensiv mit Rosenheim und Umgebung zur zeit des Dreißigjährigen Krieges beschäftigte. Quelle: http://www.droemer-knaur.de/autoren/7773336/nicole-steyer Die Rezension: Ein kleines namenloses Mädchen aus dem Weiler Kieling soll die Pest 1632 überlebt haben. Nicole Steyer hat ihr mit diesem Roman ein würdiges Andenken geschaffen und ihr auch einen Namen gegeben. Selten zuvor hat mich ein Buch über fast 600 Seiten schon zu Beginn so fesseln können wie „Das Pestkind“. Wunderschön plastisch beschreibt die Autorin die Örtlichkeiten und die Menschen in ihrem Buch. Es ist so, dass mein Kopfkino schon auf den ersten 10 Seiten zu rattern begann und nicht aufhörte bis zur letzten Seite. Als ich das Buch aus den Händen legte war es für mich fast so, als hätte ich einen guten Freund nach einem längeren Besuch wieder verlassen, in dem Wissen ihn so schnell nicht wieder zu sehen. Die Figuren in ihrem Roman waren alle richtig glaubhaft und man litt mit ihnen, man freute sich mit ihnen als wären es reale Personen und keine Fiktion. Es war das erste Buch von der Autorin das ich gelesen habe, aber ganz sicher nicht das letzte. Sehr gespannt bin ich auch auf ihren Erstling „Die Hexe von Nassau“ der hier schon bereitliegt um von mir verschlungen zu werden. Der Autorin ist es gelungen mich mit nur einem Roman zu einem Fan ihrer Bücher zu machen. Ich bin gespannt was in Zukunft noch auf uns zukommt von Nicole Steyer. Für diesen Phantastischen Roman vergebe ich 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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  • Eine Frau im Kampf für Anerkennung, Gerechtigkeit und die Liebe

    Das Pestkind

    Cappuccino-Mama

    23. April 2014 um 13:07

    Beinahe schon war ich entsetzt, wie lange es her ist, dass ich zuletzt einen historischen Roman gelesen hatte. Hatte ich noch vor einiger Zeit gedacht, diese Epoche, in der der Dreißigjährige Krieg Angst und Schrecken verbreitete, wäre nicht mein bevorzugter Handlungszeitraum, wurde ich doch zwischenzeitlich eines besseren belehrt – Dank einer Buchserie eines anderen Autors, die ich komplett verschlungen hatte. Und so fiel mir die Entscheidung nicht schwer, dieses Buch zu lesen – ich freute mich sogar ganz besonders darauf. Ob meine Erwartungen erfüllt wurden?... Das Cover: Die Pest – „der schwarze Tod“, der Dreißigjährige Krieg – eine dunkle Zeit in der Geschichte! Und so hat dieses Cover einen schwarzen, düster wirkenden Hintergrund. Welche Farbe wäre da auch passender für das Cover eines historischen Romans, der mit diesen beiden prägnanten Themen aufwartet - mit dem schier endlos erscheinenden Krieg und mit der Pest, die beide eine tödliche Gefahr darstellen!? Es ist ein typisches Cover für einen historischen Roman – und das ist gut so, denn wer nach diesem Genre Ausschau hält, dessen Blicke werden auf diesen Roman gerichtet werden. Im Vordergrund erblickt man eine Frauengestalt – wie so oft nicht vollständig abgebildet, vielmehr ist es nur ein detailreiches Kleid aus edlen Stoffen, aufwendig verarbeitet, verziert mit Bordüren und Stickereien. Auch vom Gesicht sieht man lediglich einen kleinen Ausschnitt, aber man erkennt deutlich das Schönheitsideal der damaligen Zeit, das vom heutigen Schönheitsempfinden sicherlich abweicht. Im Hintergrund sieht man die Kulisse der Stadt Rosenheim (als Vorlage diente ein Stich aus dem Jahre 1701), einem der Handlungsorte des Buches. Mit seiner weißen Farbe bildet die Ansicht Rosenheims einen guten Kontrast zum dunklen Hintergrund. Dieses Motiv finde ich sehr gut gewählt, eben weil es einen direkten Bezug zum Roman hat. Schade, dass sich beim Kleingedruckten keine Quellenangaben zu den verwendeten Bildern befinden, denn ich betrachte die verwendeten Vorgaben gerne auch als komplettes Bild. Übrigens sehe ich in der abgebildeten Frau nicht „meine Marianne“, sondern lediglich eine Frau der damaligen Zeit, die, der Kleidung nach, aus einem höheren Stand zu stammen scheint. Die Handlung: Rosenheim zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges. Die kleine Marianne Leitner ist aus ihrer Familie die einzige Überlebende der Pest.Fortan erfährt das Mädchen von den Bewohnern Rosenheims nur Ablehnung, Hass und Verachtung – man beschimpft Marianne und fürchtet sie zugleich, schreibt man ihr doch zu, das Unheil anzuziehen. Marianne wächst bei der Brauereibesitzerin Hedwig Thaler auf, die Marianne und den eigenen Sohn Anderl, der geistig zurückgeblieben ist, schlecht behandelt, und für die Marianne nichts weiter als eine billige Arbeitskraft ist. Eines Tages wird Hedwig erschlagen aufgefunden und Anderl wird des Mordes an der eigenen Mutter verdächtigt und verhaftet. Doch Marianne ahnt, wer der wahre Mörder ihrer Ziehmutter ist. Marianne kann dem geliebten Ziehbruder nicht helfen, denn sie muss, damit Rosenheim von den Schweden nicht zerstört wird, zusammen mit einem schwedischen Tross die Heimat verlassen. Doch sie hatte Anderl versprochen, zu ihm zurückzukehren und ihm zu helfen – aber das ist leichter gesagt als getan, denn die Schweden sind nicht gewillt, Marianne ziehen zu lassen. Wird es Marianne gelingen, Anderls Hinrichtung zu verhindern?... Meine Meinung: Das Pestkind gab es wirklich, wobei der Name nicht überliefert ist. Doch in einem kleinen Ort bei Kieling, in der Nähe von Rosenheim, gibt es einen Gedenkstein für das Mädchen, das als Einzige die Pest überlebte. Dieses Kind inspirierte Autorin Nicole Steyer, die in Rosenheim aufwuchs, zu diesem Roman. Der größte Teil der Handlung in DAS PESTKIND findet 1648 statt, dem Jahr, als der endlos scheinende Krieg endete und endlich friedliche Zeiten anbrachen. Doch leider konnte davon nicht die Rede sein, denn die Armut blieb und der Kampf ums Überleben ging weiter. Eine Zeit voll Gewalt, die in diesem Buch auch sehr anschaulich vermittelt wurde. Manche Szenen sind nur schwer zu ertragen, doch das Leben damals war nun mal leider so. Marianne mochte ich sehr gerne. Wie sehr wünscht man sich als Leser, dass dieses Mädchen endlich geachtet wird und ihr Glück findet. Statt es als eine Gnade Gottes zu sehen, dass das kleine Mädchen als einzige auf dem Gehöft die Pest überlebte, begegnet man Marianne mit Hass, Misstrauen und Ablehnung. Ihr Überleben wird vielmehr als Teufelswerk gesehen und so ist man in Rosenheim erleichtert, als das ungeliebte Pestkind aus dem Leben der Einwohner verschwindet, schließlich wird Marianne für so manches Unglück verantwortlich gemacht. Anderl, Mariannes geliebter Ziehbruder, tat mir sehr leid, denn keiner außer Marianne akzeptiert den fünfzehnjährigen Jungen – nicht einmal die eigene Mutter. Obwohl diese ihm keinerlei Liebe entgegenbrachte, sondern ihn gar verachtete, liebte er seine Mutter dennoch. Doch als sie ermordet wird, fällt der Verdacht sofort auf Anderl, der nicht in der Lage ist, sich zur Wehr zu setzen. Anderl hat das Gemüt eines Kindes, ist friedfertig und ein liebenswerter Mensch, doch leider kann so eine Hilflosigkeit einem Menschen schnell zum Verhängnis werden. Dass ihm dann auch noch Marianne, die seine einzige Bezugsperson ist, genommen wird, lässt für ihn eine Welt zusammenbrechen. Wer soll ihm nun fortan zur Seite stehen? Hedwig Thaler ist, man muss das so sagen, ein schlechter Mensch und eine gefühlskalte Frau. Dass sie Marianne einst als Ziehtochter in der Familie aufnahm, geschah nicht aus Nächstenliebe, sondern war pure Berechnung. So hatte Hedwig in Marianne eine billige Arbeitskraft gefunden, was ihr sehr zugute kam, denn Hedwig war alles andere als eine arbeitsame Frau. Für Hedwig zählt lediglich Geld und ein angenehmes Leben, und so kümmert sie das Schicksal ihrer Mitmenschen nicht. Dass sie Monat für Monat Geld dafür bekam, dass sie Marianne ein Dach über den Kopf bot, kam ihr in ihrer Geldgier geradezu gelegen. Franz, der Abt des Klosters, fühlt sich für Marianne verantwortlich und liebt sie von ganzem Herzen. Bei ihm findet das Mädchen Zuflucht, wenn es mal wieder schlecht behandelt wurde. Doch in einem Männerkloster kann Marianne auf keinen Fall leben! Während die Bewohner Rosenheims das Überleben Mariannes als Teufelswerk betrachten, sehen Franz und seine Glaubensbrüder darin eine Gnade Gottes. Sie fühlen sich für die inzwischen achtzehnjährige Marianne verantwortlich und es schmerzt sie zutiefst, dass diese von ihren Mitmenschen so schlecht behandelt wird. Für die Mönche Pater Franz und Pater Johannes, sowie die anderen Klosterbrüder, ist Marianne wie eine Tochter, die es zu beschützen gilt. Und ich muss sagen, dass ich in diesem Roman die Mönche und den Pfarrer in mein Herz geschlossen habe und richtig mit ihnen gelitten habe. Wie schrecklich muss es für jemanden sein, einen geliebten Menschen ziehen zu lassen, in der Gewissheit, ihn nie wieder zu sehen. Pfarrer Angerer fand die kleine, völlig verwahrloste Marianne einst im Schweinestall des Hofes, der ihrer Familie gehörte. Er nahm sich des Mädchens an und hoffte, die Kleine gut untergebracht zu haben. Doch weshalb brachte er das Kind nicht in ein Nonnenkloster, sondern gab es in die Obhut dieser garstigen Hedwig Thaler? Ganz schlimm fand ich ganz besonders drei Personen im Buch. Dies war zum einen der Büttel von Rosenheim. August Stanzinger nützte seine Macht, die er besaß, schamlos und zu seinen Gunsten aus. Doch die Art und Weise wie er dies tat, war einfach nur abartig. Der andere Bösewicht war Hedwigs skrupelloser Cousin Josef Miltstetter, der sich nur zu gerne die Brauerei unter den Nagel gerissen hätte – koste es was es wolle. Und zum Schluss war es Friedrich, den ich einfach nur widerlich fand. Er gehört der schwedischen Truppe an und ist besonders brutal und widerwärtig – ein Sadist ohnegleichen. Die Schweden zogen während des Dreißigjährigen Kriegs durch Deutschland, plünderten, töteten, folterten bestialisch und verbreiteten Angst und Schrecken, wohin sie auch kamen. Wie muss Marianne sich gefühlt haben, als die Schweden forderten, dass Marianne mit ihnen weiterziehen sollte, weil sie ansonsten die Stadt niederbrennen würden!? Sie musste die Heimat verlassen und was noch schlimmer war, sie musste den hilflosen Anderl, der des Mordes an der eigenen Mutter verdächtigt wurde, zurücklassen – immer in der Angst, ihn nie wieder lebend wiederzusehen. Was für Marianne als Alptraum begann, den Feinden hilflos ausgeliefert, wandte sich teilweise zum Guten. Marianne fand endlich die Anerkennung, die sie in der Heimat nie erfahren hatte. Sie fand echte Freunde, die sie akzeptierten, erlebte ein buntes Leben im Tross, der sich wie ein Wurm durch die Lande schlängelte. Doch können aus Feinden Freunde oder mitunter gar Liebende werden? Alles hätte so schön sein können, wäre da nicht die Sorge um das Schicksal von Anderl gewesen, denn Marianne fühlte sich, als hätte sie den Jungen im Stich gelassen. Wie sehr hätte es Marianne beruhigt, Anderl in guten Händen zu wissen, so jedoch nagt die Ungewissheit an ihr. Und leider meint es das Schicksal auch sonst nicht besonders gut mit Marianne, denn sie verliert einige der Menschen, die sie ins Herz geschlossen hatte, und fühlt sich regelrecht dazu verdammt, anderen Leuten immer nur Unglück zu bringen. Albert, den Bruder des schwedischen Generals, habe ich in mein Herz geschlossen, habe stellenweise um sein Leben gebangt. Während sein Bruder Feldherr mit Leib und Seele war, hasste Albert den Krieg, hasste es, wie seine Kameraden sich verhielten und stand dem Leben im Krieg doch hilflos gegenüber - er hatte schlichtweg keine andere Wahl. Und dann begegnet er Marianne, die ihm gefällt, beweist sie doch Mut, in einer Situation, die auswegslos erscheint. Sein Interesse an der jungen Frau bleibt seinen Kameraden jedoch nicht verborgen. Der General Carl Gustav Wrangel lebte mit und vor allem vom Krieg, sicherte ihm dieser doch seinen kostspieligen Lebenswandel. Er und seine Gemahlin liebten Gemälde und kostbare Möbelstücke, die sie im Tross mit sich führten. Die Autorin hat die Lebensverhältnisse des Ehepaares sehr anschaulich geschildert. So lebten die Damen in Zelten, die wohl komfortabler waren als so manches Haus. Sie aßen die köstlichsten Gerichte, führten ein ausschweifendes Leben – trotz des Krieges. Kein Wunder, dass Wrangel wie von Sinnen wütete, als er erfuhr, dass der Krieg zu Ende sein sollte. Zuflucht und Geborgenheit fand Marianne, die sich nicht so recht unter den Damen akzeptiert fühlte, im Tross. Milli, eine alte Marketenderin, war für Marianne eine Vertrauensperson und sie war wie eine Mutter für die junge Frau. Otto, ein alter Mann, der schon viel erlebt hatte, erzählte gerne von seinen Erlebnissen. Hier fühlte Marianne sich so akzeptiert wie sie war, wurde herzlich aufgenommen und erlebte so etwas wie Kameradschaft und beinahe schon ein Familienleben. Sehr gut gefiel mir, dass man im Anhang des Buches Informationen zu den Personen fand, die wirklich existiert haben, so z.B. auch das Ehepaar Carl Gustav und Anna Margarethe Wrangel, Pfarrer Angerer, sowie auch Pater Franz, der Wertsachen sammelte, um die Rosenheimer so vor den Zugriffen der schwedischen Truppen freizukaufen. Eventuell wäre ein kleines Glossar noch sinnvoll gewesen, für all diejenigen, die Neueinsteiger bei historischen Romanen sind. Begriffe wie Tross oder Marketenderin sind dem ein oder anderen sicherlich nicht so geläufig, ebenso wie der Berufsstand eines Büttels. Ein Namensverzeichnis (vielleicht aufgegliedert in „Die Rosenheimer“ / „Die Schweden“,...) wäre nicht unbedingt nötig, aber wäre dennoch ein schönes Extra gewesen, das ich aus einigen anderen historischen Romanen kenne. Eventuell sinnvoll hätte ich auch eine Karte gefunden, um sich als Leser zu orientieren – vielleicht sogar mit einer eingezeichneten Reiseroute. Ein Tross ist ein Zug von Wagen, der sich, wie die Autorin es so treffend formulierte, wie ein Wurm durch die Lande schlängelte. Es müssen enorme Ausmaße gewesen sein, die so ein Tross hatte (-regelrecht eine Stadt auf Rädern), mussten doch zahlreiche Personen versorgt werden mit allem, was Leib und Seele begehrten. Angefangen bei der Verpflegung mit Lebensmitteln, den zahlreichen Zelten (samt Möbeln) über die ärztliche Versorgung, bis hin zu den Huren und Gauklern, die für Unterhaltungen jeglicher Art zuständig waren. Die Autorin Nicole Steyer hat es hervorragend verstanden, diese Atmosphäre, die herrschte, zu vermitteln. Eine Marketenderin Milli - zuständig war sie für die Belange der Truppe und sämtlichem Gefolge - vertrat ihren Berufsstand hervorragend. Zum einen war sie geschäftstüchtig, zum anderen beherrschte sie es, gut organisieren zu können – letzteres auch im Sinne vom Beschaffen von Waren, wobei sie nicht gerade zimperlich sein durfte. Mag sein, dass sie ein etwas energisches Auftreten hatte, was in ihrem Beruf auch erforderlich war, aber sie besaß eines: Ein gutes Herz! Die wohl in der Literatur bekannteste Marketenderin dürfte übrigens Bertold Brechts „Mutter Courage“ sein. Glücklicherweise handelt es sich bei diesem historischen Roman nicht um einen Roman, bei dem geschichtliche Fakten oder ausschweifende Kampfhandlungen im Vordergrund standen (ich möchte schließlich kein Geschichtsbuch lesen), sondern um einen spannend geschriebenen Roman, bei dem das Leben der Bevölkerung im Vordergrund stand, das Zwischenmenschliche und nicht endlose Kämpfe, sowie politische Abhandlungen. Leider gab es im Buch einige Fehler, die jedoch bis zur nächsten Auflage beseitigt sein dürften. So wird Hedwig Thaler, die ja die Ziehmutter von Marianne ist, als Stiefmutter bezeichnet, Anderl als der Stiefbruder. Das sorgte bei mir erst einmal für Verwirrung. Etwas gestört, weil es auf mich wie ein Fremdkörper wirkte, war beispielsweise das Wort „Büro“, das mehrfach auftauchte. Hier wäre wohl der Begriff „Schreibstube“ passender gewesen. Dennoch möchte ich dies nicht in die Bewertung einfließen lassen, da es für mich an der Handlung selbst, nichts auszusetzen gab. Es gab viele Tote in diesem Roman. Manchen gönnte man ihr Schicksal, bei anderen trauerte man als Leser regelrecht, hatte man doch gehofft, alles würde sich zum Besseren wenden. Doch das Leben ist ungerecht, statt einem Happy End bescherte die Autorin so einigen ihrer Protagonisten ein tragisches Ende. Für mich unvorstellbar: Dreißig Jahre Krieg! Krieg, der endlos erschien - der Plünderungen, Zerstörungen, Armut, aber auch Schändungen, Verstümmelungen, Folter, Mord, Tod, Krankheit und noch vieles mehr mit sich brachte. Leute, die nur Zeiten des Krieges kannten. Doch auch nach Kriegsende kehrten nicht automatisch friedliche Zeiten ein – die Folgen, wie Hungersnöte, blieben den Leuten noch lange erhalten. Eine düstere Zeit, doch trotz allem gab es auch noch Hoffnung und vor allem auch Liebe. Fazit: Dieser Roman hat mich emotional sehr berührt, so authentisch und lebensnah wirken die Charaktere. Ein Wechselbad der Gefühle – Mitleid, Trauer und Entsetzen wechselten sich ab mit Freude, Geborgenheit, Zuneigung, Liebe und Freundschaft. Mitunter gibt es Szenerien, die nur schwer verdaulich sind, aber die die jeweilige Situation verdeutlichen und glaubwürdig machen. Die Einbeziehung historisch belegter Personen finde ich immer gut, erfährt man so doch etwas über historische Hintergründe, in diesem Fall etwas über den schwedischen General Carl Gustav Wrangel und seine Frau Anna Margarethe. Angeregt durch das Buch habe ich hier weitere Infos über diese Personen gesammelt – „Geschichtsunterricht“, der Spaß macht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut, denn die Szenenwechsel (Tross – Rosenheim - …) erzeugten eine zusätzliche Spannung. Die Sprache ist modern, aber dennoch der damaligen Zeit (einigermaßen) angepasst. Ein spannendes und unterhaltsames Buch von der ersten bis zur letzten Seite, so dass mir das Lesen viel Vergnügen bereitete – trotz der ernsten Thematik. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung und somit 5 Sterne – schon bereits jetzt ist dieser Roman eines meiner Lesehighlights des Jahres.

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