Alina Fink und ihr Kollege Alexander Thaler werden zur Aufklärung des Tötungsdelikts am Geschäftsführer einer Software-Firma gerufen. Der wurde mit seinem eigenen Golfschläger erschlagen. Eine Ermittlung, die weitreichende Verbindungen erkennen lässt. Denn dem Serientäter Nikolas Novak, den Alina vor 2 Jahren ins Gefängnis gebracht hat, gelingt der Ausbruch aus der JVA.
Mich hat es spannend unterhalten, wie die Autorin mich durch den Wechsel vom Heute zur Vergangenheit mit den Figuren bekannt gemacht hat. Vor allem aber, fand ich die Beschreibungen zu Nick Novak. Wie der sein Schauspieltalent, seine Beziehungen nach draußen wie auch seine Wirkung auf Frauen nutzt, um seinen Ausbruch zu realisieren, fand ich beeindruckend geschildert. An einigen Stellen habe ich mich gefragt, wie so intelligente Frauen auf seinen Charme hereinfallen können. Alle Schritte Novaks dienen nur einem Ziel: er will sein Kunstwerk fertigstellen.
Bei der Suche nach Nick stellen die Ermittler Verbindungen zur Schwester des erschlagenen Golfspielers fest. Einer jungen Frau, die seit jungen Jahren in der Familie viele negative Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht ist sie deshalb auch ein williges Opfer für Novak. Irgendwie hat sie mir leidgetan.
Dieser Krimi kam mir durchaus glaubhaft vor. Vielleicht auch darum, weil hier „Ende gut, alles gut“ nicht zutrifft. Ich habe mit dem Buch spannende Lesestunden verbracht und gebe 4 Lese-Sterne.
















