Nicole Trope

 4.4 Sterne bei 29 Bewertungen
Autorin von Das Finkenmädchen, Die Wahrheit über meine Tochter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nicole Trope

Emotionale Romane mit ernsten Themen: Die Autorin hat ihr Studium der Rechtswissenschaften abgebrochen, da ihr damaliger Professor betonte, Jura habe nichts mit Geschichte zu tun. Sie entschied sich für einen Wechsel und wurde Lehrerin. In den Schulferien arbeitete sie an ihrer Karriere als Schriftstellerin und absolvierte ein Studium der Kinderliteratur. Doch erst die Geburt ihres ersten Kindes ermöglichte ihr, sich beruflich vollkommen auf das Schreiben zu konzentrieren. Ihr Debütroman „The Boy under the Table“ erschien 2012. Jedoch erst der dritte Roman „The Secrets in Silence“ (2014) wurde im Jahr 2017 unter dem Titel „Die Wahrheit über meine Tochter“ ins Deutsche übersetzt und erzählt die Geschichte von Tara, die ihr Baby und ihre Sprache verloren hat. Der 2018 erschienene Roman „Das Finkenmädchen“ behandelt ebenfalls ein ernstes Thema: Es geht um Kinder, die um ihre Kindheit betrogen werden, Wut, Rache und die Macht der Versöhnung. Nicole Trope lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Sydney.

Alle Bücher von Nicole Trope

Nicole TropeDas Finkenmädchen
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Das Finkenmädchen
Das Finkenmädchen
 (28)
Erschienen am 25.05.2018
Nicole TropeDie Wahrheit über meine Tochter
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Die Wahrheit über meine Tochter
Die Wahrheit über meine Tochter
 (1)
Erschienen am 25.08.2017
Nicole TropeDas Finkenmädchen: Roman
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Das Finkenmädchen: Roman
Das Finkenmädchen: Roman
 (0)
Erschienen am 25.05.2018

Neue Rezensionen zu Nicole Trope

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Luelue83s avatar

Rezension zu "Das Finkenmädchen" von Nicole Trope

Eine brührende und nachhaltige Geschichte
Luelue83vor einem Monat

Der Verlag bezeichnet das Buch als Frauenroman aber ich empfinde die Geschichte eher als Spannungsroman über eine tragische Kindheit. Hier wird nicht nur Kindesmissbrauch thematisiert sondern es geht vor allem um Schuld, Reue und Sühne aller Beteiligten als Folge jahrelanger Übergriffe.

Der Roman beschreibt das Leben zweier Frauen, das unterschiedlicher nicht sein können. Dafür verwendet die Autorin 2 Schreibstile um die beiden Hauptcharakteren zu formen und Ihre Besonderheiten zu unterstreichen. Speziell die Sicht der Ehefrau des Täters finde ich sehr außergewöhnlich und interessant. Dadurch werden Fragen wie „ was hätte Sie mitbekommen müssen“ oder „trägt Sie Mitschuld?“, solche die man aus den Medien ja kennt, aufgegriffen, und erhält die Chance diese für sich zu erörtern.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass der Schreibstil trotz seiner Vielseitigkeit und des emotionalen Themas ein bisschen zu flach und ausdrucksarm war. Vor allem am Ende habe ich einen emotionalen Knall vermisst.  

Die Geschichte und die Ausarbeitung der Thematik hat mir aber sehr gut gefallen. Die Charakteren sind realitätsnah beschrieben und Ihre Handlungen sind meiner Meinung nach sehr authentisch. Es gibt einige Stellen im Buch die erschreckend und auch grausam sind obwohl Sie nicht im Detail beschrieben werden. Aber ich denke, dass dies dieses erschütternde Thema einfach mit sich bringt.

Das Cover und der Klappentext wollten auf den ersten Blick für mich nicht zusammenpassen aber jetzt, am Ende der Geschichte, finde ich die Finken und die Farbenpracht großartig ausgewählt. Die Geschichte hinterlässt mich nachdenklich,  hoffnungsvoll und traurig zugleich.

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StephaniePs avatar

Rezension zu "Das Finkenmädchen" von Nicole Trope

Das Finkenmädchen
StephaniePvor einem Monat

Felicity und Rose waren Nachbarskinder. Fünfundzwanzig Jahre nachdem sie sich das letzte Mal gesehen haben treffen sie erneut aufeinander. Felicity hat allerdings jeden Tag an Rose gedacht und mit jedem Tag ist ihre Wut gewachsen, da Rose sie damals beschützen hätte müssen, doch das hat sie nicht. Jetzt scheint es sogar so, als würde Rose ihre ehemalige Nachbarin nicht einmal mehr erkennen. Felicity schwört Rache. Sie wird schon dafür sorgen, dass sich Rose an sie erinnert und für ihr damaliges Verhalten büßt.

 

Nicole Tropes Roman konnte mich persönlich leider nicht überzeugen. Die Grundidee finde ich sehr interessant, allerdings war die Umsetzung meiner Meinung nach viel zu langatmig. Für mich kam weder Spannung auf noch konnte mich die Handlung mitreißen oder fesseln. Ganz im Gegenteil war ich von Anfang bis Ende gelangweilt und musste mich richtig überwinden weiterzulesen.  Ich stand mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen. Der Ausgang der Geschichte gefiel mir zwar, allerdings konnte das die vorherigen Längen nicht entschädigen.

 

Die einzelnen Protagonisten werden erst im Laufe des Buches klarer. Zunächst erfährt man häppchenweise etwas über ihr Leben und nach und nach werden die Vergangenheit und Lebensumstände offenbart. Anfangs haben mir diese kleinen Geheimnisse noch gut gefallen, allerdings war ich im Laufe des Buches zunehmend genervt. Zudem waren mir ausnahmslos alle Protagonisten unsympathisch und vor allem Felicity wirkte auf mich konstruiert.

 

„Das Finkenmädchen“ war mein erstes Buch von Nicole Trope und konnte mich leider in keinster Weise überzeugen. Aus diesem Grund werde ich in Zukunft keine Bücher der Autorin mehr lesen. Da vielen anderen Lesern das Buch allerdings sehr gut gefallen hat, gehe ich davon aus, dass ich einfach nicht die Zielgruppe für diesen Roman bin.

 

FAZIT:
„Das Finkenmädchen“ hat eine faszinierende Grundidee, deren Umsetzung mich persönlich allerdings nicht anspricht. Da es mich große Überwindung gekostet hat weiterzulesen, aber das Ende gelungen war, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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Katzyjas avatar

Rezension zu "Das Finkenmädchen" von Nicole Trope

Sehr bedrückend aber immerzu präsentes Thema
Katzyjavor 3 Monaten

Das Buch beginnt etwas schleppend, da man Anfangs nicht wirklich weiß wo man steht. Doch nach den ersten Kapiteln wird man in die Story gesogen. Wir lesen aus der Sicht von Felicity (Birdy) und Rose. Einmal lesen wir in der Vergangenheit und bekommen immer wieder ein paar Rückblicke, die die Geschichte weiter voran treiben und dem Leser helfen alles zu verstehen und zusammenzusetzen. 
In diesem Buch wird ein schwieriges Thema aufgegriffen. Die Gefühlswelt beider Protagonisten wird absolut verständlich dargestellt. Die Rolle von Opfer und Mittäter wird dabei immer verschwommener. Als Leser spürt man selbst wie jede Seite seine Denkweise verändert. Die Autorin schreibt alles so klar, das man sich selbst in Frage stellt, sich auf eine Seite zu stellen. Mir ging es sehr nahe. Sowohl Birdys Erlebnisse als auch die von Rose. Je weiter das Buch vorran kommt, desto krasser wird die Geschichte hinter den Buchdeckeln und der Leser wird praktisch gefesselt! Gespaltene Gefühle werden wach und lassen eine Menge Platz zum Nachdenken. Wie würde man selbst in dieser Situation vorgehen? Was wenn man seinen Partner doch nicht so gut kennt wie man glaubt? Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, außer das es um Pädophile geht. Ich denke das muss reichen, da sonst zuviel gespoilert würde. 

Dieses Buch wirkt definitiv fesselnd und aufwühlend. Besonder den letzten Satz der Autorin empfinde ich als wichtig:
Schweigt nicht, verstummt nicht.
Singt, Vögelchen. Singt.

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