Das Finkenmädchen

von Nicole Trope 
4,5 Sterne bei28 Bewertungen
Das Finkenmädchen
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Luelue83s avatar

Eine brührende und nachhaltige Geschichte

Lia48s avatar

Eine sehr bedrückende aber lesenswerte Geschichte!

Alle 28 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Finkenmädchen"

Fünfundzwanzig Jahre hat Felicity ihre ehemalige Nachbarin Rose nicht mehr gesehen. Aber an jedem einzelnen Tag hat sie an sie gedacht, und mit jedem Tag ist ihre Wut größer geworden. Denn Felicity war damals klein, und Rose war groß. Rose hätte sie beschützen und ihr helfen müssen. Stattdessen hat sie einfach weggesehen, und jetzt scheint sie sich an nichts mehr zu erinnern. Aber Felicity wird ihrer Erinnerung schon auf die Sprünge helfen – und dafür sorgen, dass Rose für ihre Fehler bezahlt …

Ein packender Roman über Kinder, die um ihre Kindheit betrogen werden. Über Wut, Rache und die Macht der Versöhnung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176823
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:25.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne17
  • 4 Sterne9
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Luelue83s avatar
    Luelue83vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine brührende und nachhaltige Geschichte
    Eine brührende und nachhaltige Geschichte

    Der Verlag bezeichnet das Buch als Frauenroman aber ich empfinde die Geschichte eher als Spannungsroman über eine tragische Kindheit. Hier wird nicht nur Kindesmissbrauch thematisiert sondern es geht vor allem um Schuld, Reue und Sühne aller Beteiligten als Folge jahrelanger Übergriffe.

    Der Roman beschreibt das Leben zweier Frauen, das unterschiedlicher nicht sein können. Dafür verwendet die Autorin 2 Schreibstile um die beiden Hauptcharakteren zu formen und Ihre Besonderheiten zu unterstreichen. Speziell die Sicht der Ehefrau des Täters finde ich sehr außergewöhnlich und interessant. Dadurch werden Fragen wie „ was hätte Sie mitbekommen müssen“ oder „trägt Sie Mitschuld?“, solche die man aus den Medien ja kennt, aufgegriffen, und erhält die Chance diese für sich zu erörtern.

    Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass der Schreibstil trotz seiner Vielseitigkeit und des emotionalen Themas ein bisschen zu flach und ausdrucksarm war. Vor allem am Ende habe ich einen emotionalen Knall vermisst.  

    Die Geschichte und die Ausarbeitung der Thematik hat mir aber sehr gut gefallen. Die Charakteren sind realitätsnah beschrieben und Ihre Handlungen sind meiner Meinung nach sehr authentisch. Es gibt einige Stellen im Buch die erschreckend und auch grausam sind obwohl Sie nicht im Detail beschrieben werden. Aber ich denke, dass dies dieses erschütternde Thema einfach mit sich bringt.

    Das Cover und der Klappentext wollten auf den ersten Blick für mich nicht zusammenpassen aber jetzt, am Ende der Geschichte, finde ich die Finken und die Farbenpracht großartig ausgewählt. Die Geschichte hinterlässt mich nachdenklich,  hoffnungsvoll und traurig zugleich.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    StephaniePs avatar
    StephaniePvor einem Monat
    Das Finkenmädchen

    Felicity und Rose waren Nachbarskinder. Fünfundzwanzig Jahre nachdem sie sich das letzte Mal gesehen haben treffen sie erneut aufeinander. Felicity hat allerdings jeden Tag an Rose gedacht und mit jedem Tag ist ihre Wut gewachsen, da Rose sie damals beschützen hätte müssen, doch das hat sie nicht. Jetzt scheint es sogar so, als würde Rose ihre ehemalige Nachbarin nicht einmal mehr erkennen. Felicity schwört Rache. Sie wird schon dafür sorgen, dass sich Rose an sie erinnert und für ihr damaliges Verhalten büßt.

     

    Nicole Tropes Roman konnte mich persönlich leider nicht überzeugen. Die Grundidee finde ich sehr interessant, allerdings war die Umsetzung meiner Meinung nach viel zu langatmig. Für mich kam weder Spannung auf noch konnte mich die Handlung mitreißen oder fesseln. Ganz im Gegenteil war ich von Anfang bis Ende gelangweilt und musste mich richtig überwinden weiterzulesen.  Ich stand mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen. Der Ausgang der Geschichte gefiel mir zwar, allerdings konnte das die vorherigen Längen nicht entschädigen.

     

    Die einzelnen Protagonisten werden erst im Laufe des Buches klarer. Zunächst erfährt man häppchenweise etwas über ihr Leben und nach und nach werden die Vergangenheit und Lebensumstände offenbart. Anfangs haben mir diese kleinen Geheimnisse noch gut gefallen, allerdings war ich im Laufe des Buches zunehmend genervt. Zudem waren mir ausnahmslos alle Protagonisten unsympathisch und vor allem Felicity wirkte auf mich konstruiert.

     

    „Das Finkenmädchen“ war mein erstes Buch von Nicole Trope und konnte mich leider in keinster Weise überzeugen. Aus diesem Grund werde ich in Zukunft keine Bücher der Autorin mehr lesen. Da vielen anderen Lesern das Buch allerdings sehr gut gefallen hat, gehe ich davon aus, dass ich einfach nicht die Zielgruppe für diesen Roman bin.

     

    FAZIT:
    „Das Finkenmädchen“ hat eine faszinierende Grundidee, deren Umsetzung mich persönlich allerdings nicht anspricht. Da es mich große Überwindung gekostet hat weiterzulesen, aber das Ende gelungen war, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    Katzyjas avatar
    Katzyjavor 3 Monaten
    Sehr bedrückend aber immerzu präsentes Thema

    Das Buch beginnt etwas schleppend, da man Anfangs nicht wirklich weiß wo man steht. Doch nach den ersten Kapiteln wird man in die Story gesogen. Wir lesen aus der Sicht von Felicity (Birdy) und Rose. Einmal lesen wir in der Vergangenheit und bekommen immer wieder ein paar Rückblicke, die die Geschichte weiter voran treiben und dem Leser helfen alles zu verstehen und zusammenzusetzen. 
    In diesem Buch wird ein schwieriges Thema aufgegriffen. Die Gefühlswelt beider Protagonisten wird absolut verständlich dargestellt. Die Rolle von Opfer und Mittäter wird dabei immer verschwommener. Als Leser spürt man selbst wie jede Seite seine Denkweise verändert. Die Autorin schreibt alles so klar, das man sich selbst in Frage stellt, sich auf eine Seite zu stellen. Mir ging es sehr nahe. Sowohl Birdys Erlebnisse als auch die von Rose. Je weiter das Buch vorran kommt, desto krasser wird die Geschichte hinter den Buchdeckeln und der Leser wird praktisch gefesselt! Gespaltene Gefühle werden wach und lassen eine Menge Platz zum Nachdenken. Wie würde man selbst in dieser Situation vorgehen? Was wenn man seinen Partner doch nicht so gut kennt wie man glaubt? Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, außer das es um Pädophile geht. Ich denke das muss reichen, da sonst zuviel gespoilert würde. 

    Dieses Buch wirkt definitiv fesselnd und aufwühlend. Besonder den letzten Satz der Autorin empfinde ich als wichtig:
    Schweigt nicht, verstummt nicht.
    Singt, Vögelchen. Singt.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Lia48s avatar
    Lia48vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr bedrückende aber lesenswerte Geschichte!
    Bedrückend aber lesenswert

    INHALT:
    "Das Finkenmädchen" erzählt die Geschichte zweier Frauen, die sich beide in einer Strafvollzugsanstalt mit geringeren Sicherheitsvorkehrungen befinden. Beide haben ihre eigene Vorgeschichte und doch sind sie miteinander verknüpft. Denn es ist 25 Jahren her, dass Felicity ihre ehemalige Nachbarin Rose zuletzt gesehen hat. Damals war sie noch ein Kind, klein und schwach. Rose hätte sie damals beschützen müssen! Doch das hat sie nicht nicht getan. Keiner hat ihr richtig zugehört. Felicitys Wut wächst und wächst. Nun ist sie größer und stärker. Und sie hat einen geheimen Plan. Rose muss endlich für ihre Fehler büßen!...

    MEINUNG:
    Zunächst wusste ich nicht genau, wohin mich dieses Buch thematisch bringen würde.
    Während das bunte Cover mit Blumen und Vögeln erst mal ziemlich hübsch anzusehen ist und auf eine leichteres Thema vermuten lässt, war der Inhalt doch recht bedrückend und traurig. Trotzdem passt das Cover gut zur Geschichte.
    Abwechselnd wird mal aus der Perspektive von Felicity und dann wieder von Rose erzählt. Dabei gehen die beiden Protagonisten auf ihre Situation in der Gegenwart ein und verknüpfen die immer wieder mit ihren Gedanken an ihre frühere Zeit. Da sie einmal Nachbarn waren, kommen in ihren Erinnerungen immer wieder die gleichen Personen vor, was die Geschichte sehr rund erscheinen lässt. Ein roter Faden zieht sich von Anfang an durch das Buch, auch der Spannungsbogen wird meistens aufrecht erhalten.
    Toll fand ich die unterschiedlichen Schreibstile, in der die Gedanken und Erlebnisse der Protagonisten geschildert wurde. Anfangs musste ich mich erst daran gewöhnen, da die Sätze bei Felicity etwas "abgeackt" erscheinen. Doch die Schreibstile passen wunderbar zu den beiden Protagonisten!
    Die Charaktere wurden differenziert ausgearbeitet, ihre Handlungen und Sichtweisen waren für mich nachvollziehbar dargestellt. Ich konnte mich in beide Personen gut hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden.

    Gleichzeitig hätte ich im Klappentext gerne noch ein bisschen mehr vorher erfahren, wovon die Geschichte handelt. Zumindest, dass sie im Gefängnis spielt. Ich persönlich möchte es meistens gerne vorher wissen, ob ein Buch ein ernstes und trauriges Thema beinhaltet oder ob es sich locker, flockig zwischendurch lesen lässt.
    Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn des Buches schwer getan habe, in die Geschichte zu finden, da nicht angegeben ist, dass aus den verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Allerdings gibt sich das dann mit der Zeit aufgrund der unterschiedlichen Schreibstile der Protagonisten.
    Manchmal habe ich die Erinnerungen von Rose als zu langatmig erfunden und hätte sie mir kürzer gewünscht.

    FAZIT:

    Insgesamt eine lesenswerte, wenn auch sehr bedrückende und traurige Geschichte.

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Dramatische Geschichte von zwei Frauen, ein Trauma und die Frage von Schuld und Sühne - sensibler Roman über Opfer und Täter
    Dramatische Geschichte von zwei Frauen, ein Trauma und die Frage von Schuld und Sühne

    Felicity, genannt Birdy, wird wegen Körperverletzung verurteilt, verbüßt ihre Haftstrafe aber nicht in einem Gefängnis, sondern in einer Vollzugsanstalt mit geringeren Sicherheitsvorkehrungen, wo die Frauen auf einem großen Farmgelände in kleineren Wohngemeinschaften untergebracht sind und landwirtschaftliche Arbeiten verrichten. Birdy kümmert sich liebevoll um die Finken, wie sie es als Kind bei ihrem Nachbarn Mr. Winslow gelernt hat. Birdy war schon immer langsamer als Gleichaltrige, weshalb sie verspottet wurde. Ihre Mutter, frustriert von ihrem Ehemann verlassen worden zu sein, konnte das Mädchen nicht fördern und war froh, sie in die Obhut ihrer Nachbarn geben zu können. 

    Auf der Farm begegnet Birdy nach all den Jahren Mrs Winslow wieder, die eines schweren Verbrechens beschuldigt wird, bei dem das Berufungsverfahren anhängig ist. Im Gegensatz zu Birdy erkennt Rose Felicity nicht wieder und weiß deshalb nicht, welche Rachegedanken die junge Frau ihr gegenüber hegt. 

    Abwechselnd ist der Roman aus der Sicht von Birdy bzw. Rose geschrieben, die beide inhaftiert sind und gedanklich die vergangenen Geschehnisse aufarbeiten. Birdy denkt dabei an ihre Kindheit und das Trauma, das sie erleben musste. Dabei gibt es Überschneidungen zu Roses Leben, bei der man zunächst nur zwischen den Zeilen lesen kann, weshalb sie verurteilt wurde. Sie hadert weniger mit ihrer Tat als vielmehr mit ihrer Untätigkeit in der Vergangenheit. Schon mit 16 Jahren hat sie den charismatischen Schauspieler Simon Winslow geheiratet und sich damit von der Abhängigkeit von ihren Eltern in eine Abhängigkeit von ihrem Ehemann begeben. Dieser wird in der Presse als Pädophiler denunziert und Rose fragt sich jetzt, ob sie Simon jemals wirklich kannte. 

    "Das Finkenmädchen" erzählt die dramatische Geschichte von zwei Frauen. Zunächst wird das Missbrauchsopfer, das die Tat aus Angst und Scham nie anzeigte, in den Fokus gerückt, bis auch die Rolle der Frau des Täters zur Sprache kommt. Während Birdy in Rose selbst eine Schuldige sieht, fällt auch ihr und ihren Töchtern eine Opferrolle zu. 

    Da die beiden Frauen das Thema Missbrauch zu Beginn des Romans nicht offen zur Sprache bringen, kann man als Leser nur erahnen, was in der Vergangenheit geschehen ist, was Rose womöglich getan hat und was Birdy plant. Gerade weil Rose in der erwachsenen Birdy lange nicht kleine Felicity nicht wiedererkennt, erwartet man gespannt die Reaktion Birdys. 

    Kindesmissbrauch ist ein schwieriges und erschütterndes und in Zeiten von #metoo leider ein immer noch aktuelles Thema, das die Autorin sehr einfühlsam verarbeitet. Dabei jedoch nicht aus, dass einzelne Szenen sensible Leser schockieren können. Passend Zum Titel "Das Finkenmädchen" ist es eine schöne Metapher, wie Birdy die Finken hegt und pflegt und vor Gefahren schützt - all die Fürsorge, die sie in ihrer Kindheit, gerade als Mädchen mit einer verzögerten Auffassungsgabe, die besonders eine liebevolle Obhut gebraucht hätte, schmerzlich vermisst hat. 

    In dem Roman geht es um Fragen von Schuld und Sühne und um die Rolle von Opfern und Tätern, deren Übergang fließend sein kann. Er zeigt auch, wie lange das Leid der Opfer die Zukunft beeinflusst und ihr Leben nachhaltig prägen kann und wie leichtfertig man sich durch Wegschauen der Verantwortung entziehen kann. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, ob man einen Menschen, mit dem man Jahre lang zusammenlebt, jemals wirklich kennt. 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 4 Monaten
    Wenn aus Opfern Täter werden...

    Als Kind schon musste Felicity einige schlimme Erfahrungen machen und war ganz auf sich allein gestellt. Inzwischen sind 25 Jahre vergangen und Felicity lebt in einer australischen Justizvollzugsanstalt, wo sie durch Zufall auf ihre ehemalige Nachbarin Rose trifft, die sich aber nicht an sie erinnern kann. Rose war damals Felicitys Fluchtpunkt, wo sie Zuneigung und Geborgenheit suchte, die sie bei ihrer eigenen überforderten Mutter nicht fand. Doch wurden die Besuche bei Rose für Felicity zum Alptraum, der ihr Leben veränderte, weil niemand ihr zu Hilfe kam. Und nun steht Rose ihr gegenüber, die Frau eines bekannten Fernsehstars, auf die Felicity über all die Jahre immer wütender wurde. Wieso ist sie hier in der Anstalt? Felicity jedenfalls sinnt auf Rache und davon wird sie niemand abhalten…

    Nicole Trope hat mit ihrem Buch „Das Finkenmädchen“ einen sehr unterhaltsamen und fesselnden Roman vorgelegt, der den Leser durchweg in Atem hält. Der Schreibstil ist flüssig und doch mit einer gewissen Eindringlichkeit und Intensität. Der Leser wird schon mit dem Einstieg in die Geschichte in Atem gehalten, denn der Spannungsbogen wird gleich gut angelegt und bleibt auf hohem Niveau bis zum Schluss. Die Handlung wird mit kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven erzählt, einerseits erfährt der Leser über das Leben von Birdy in der Gegenwart und von den Erlebnissen in der Vergangenheit, die oftmals regelrecht schockieren. Zum anderen bekommt man die Sichtweise von Rose angetragen, wodurch der Leser auf eine sehr emotionale Reise geschickt wird und gleichzeitig auch sehr nachdenklich stimmt. Der Leser kommt den Charakteren sehr nah, kann sich in ihre jeweilige Situation hineinfühlen und denkt ständig darüber nach, wie er selbst wohl in dem einen oder anderen Punkt gehandelt hätte. Der Autorin gelingt es wunderbar, dem Leser beide Sichtweisen sehr deutlich zu machen und so auf der Klaviatur von Gefühlen zu spielen. Durch die geschickte und langsame Entblätterung der Geschichte bleibt der Leser in der Handlung gefangen, wobei er gleichzeitig alles hautnah miterlebt.

    Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Ihre individuellen Züge lassen sie sehr real und authentisch wirken. Der Leser kann mit ihnen fühlen, leiden und bangen, aber auch ihr Handeln nachvollziehen. Felicity war noch ein kleines Kind, als der Vater die Familie verließ. Um ihrer überforderten Mutter und ihre kleine Schwester sowie der Trübsinnigkeit des Elternhauses zu entkommen, suchte sie Zuflucht im Nachbarhaus bei Rose und ihrer Familie. Felicity ist in ihrer geistlichen Begrifflichkeit langsamer als andere, sie wirkt in ihren Gedankengängen immer noch irgendwie kindlich, aber gleichzeitig besitzt sie auch eine lange aufgestaute Wut und Aggressivität. Sie wirkt wie eine Rakete kurz vor der Explosion. Nach außen gibt sie sich überaus selbstbewusst und stark, doch das ist nur ihr Schutzschild, damit andere nicht merken, wie sehr sie tief in ihrem Inneren verletzt wurde und dass diese Wunden nie verheilt sind. Rose wirkt wie eine sehr sympathische Frau, die alles für ihre Familie getan hat. Doch der Leser muss auch erkennen, dass Rose für ihre heile Welt oftmals die Realität nicht erkennen wollte.

    „Das Finkenmädchen“ ist ein wunderbar erzählter und spannender Schicksalsroman über zwei Frauen, die aufgrund von Erlebnissen, Verhaltens oder der Zeit selbst zu Opfern wurden. Nicole Trope legt den Finger direkt in die Wunde und gibt dem Leser in hervorragender Weise Einblick von allen Seiten, so dass die Geschichte noch lange nachklingt, wenn die letzte Seite bereits gelesen ist. Absolute Leseempfehlung für ein Kleinod! Chapeau – alles richtig gemacht!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Svanvithes avatar
    Svanvithevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schwieriges und wichtiges Thema sensibel und einfühlend umgesetzt...
    Wenn wir es zulassen...

    Wer „Das Finkenmädchen“ von Nicole Trope zur Hand nimmt, darf sich von dem verträumten Cover nicht täuschen lassen. Denn inhaltlich geht es keinesfalls idyllisch zu. Vielmehr greift die Autorin ein schwieriges Thema auf und erzählt eine kraftvolle und herausfordernde Geschichte, die für einige Menschen schwer zu lesen sein wird.

    Da sind Birdy und Rose, zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können und doch mehr als eine Gemeinsamkeit haben. Beide sind sie Insassinnen eines Gefängnisses mit geringerer Sicherheitsstufe. Während Birdy, die nur noch wenige Monate ihrer Strafe wegen Körperverletzung verbüßt, genau weiß, wer Rose ist, hat diese keine Ahnung. Die Vierundfünfzigjährige ist eine nationale Berühmtheit, soll sie immerhin ihren Mann, den landesweit bekannten Fernsehmoderator Simon Winslow getötet haben. Aber die Bekanntschaft der beiden reicht viel weiter zurück.

    Fünfundzwanzig Jahren zuvor lebt die siebenjährige Felicity mit Mutter und Schwester in direkten Nachbarschaft der Familie Winslow. Felicity ist besonders, eher ruhig und in sich gekehrt, zudem ein wenig langsam. Das Lernen fällt ihr schwer, so dass sie ständig Dinge wiederholen muss. Nach der Trennung der Eltern ist die Mutter mit den zwei Kindern überfordert. So findet Felicity des Öfteren Aufnahme bei den Nachbarn: Rose und Simon Winslow. Unter anderem züchtet Simon Finken und bringt Felicity alles darüber bei.

    Auch im Gefängnis kümmert sich Felicity, die sich inzwischen Birdy nennt, um die Finken. Sie ist eine vorbildliche Gefangene und hält sich von Schwierigkeiten fern, weil sie immer daran denkt, nach Hause zu ihrer Tochter zu kommen. Zwar ist sie äußerst geschickt daran, gegenüber den sie behandelnden Therapeuten nur das zu sagen, was diese hören wollen, jedoch brodeln Wut und Hass in ihr. Diese Gefühle versteckt sie. Genauso gut wie die Erinnerungen an ihre Vergangenheit.

    Als Rose auftaucht, treten diese versteckten Gefühle und vergrabenen Erinnerungen mit Macht an die Oberfläche...

    Nicole Trope wagt sich mit „Das Finkenmädchen“ an ein schwieriges, gleichwohl wichtiges und aktuelles Thema: Belästigung und Missbrauch. Ihr gelingt es mit sensibler Ernsthaftigkeit, nicht nur die Verletzlichkeit der stillen Opfer darzustellen, ihnen eine Stimme zu geben, sondern sie zeigt ebenso auf, welche weitreichenden Auswirkungen und irreparablen Schäden die Handlungen eines Einzelnen für alle Beteiligten, einschließlich der Angehörigen haben.

    Sie vermag es, nicht nur die Hilflosigkeit und den Schmerz der Opfer deutlich zu machen. Vielmehr schildert sie genauso eindrucksvoll, dass es selbst Menschen, die unter einem Dach wohnen, nicht immer möglich ist, zu erkennen, was vor ihren Augen geschieht.

    Die Autorin lässt Birdy und Rose in abwechselnden Kapiteln in der Gegenwart und mit Rückblenden zu Wort kommen, wobei sich das Geschehen zwangsläufig kreuzt und Wiederholungen auftreten.

    Die realistische und feinsinnig ausgeführte Charakterisierung ihrer Figuren, einschließlich der Nebenfiguren, gibt der Geschichte Tiefe und ermöglicht eine Anteilnahme an deren Leben und Empfinden. Das Ringen und Wachsen der Beteiligten im Verlauf der Handlung ist glaubwürdig und einprägsam und zeugt von der Stärke, die Opferrolle hinter sich zu lassen und für die eigene Zukunft zu sorgen.

    Birdy hat es nicht leicht gehabt, ihr ist bewusst, dass sie nicht so intelligent wie andere ist. Allerdings gleicht sie dieses Manko mit Entschlossenheit aus. Sie möchte lernen und nutzt das ihr gegebene Potential, ist stolz auf das Erreichte. Und vor allem möchte sie eins: Eine gute Mutter sein, die das Beste für ihre Tochter zu tut, damit sie immer zusammen sind.

    Rose lernt Simon mit fünfzehn kennen und heiratet sehr jung und ohne Unterstützung ihrer Eltern wird – noch keine Zwanzig - Mutter. Während der ersten Jahre der Ehe arbeitet sie. Später muss sie das nicht mehr, weil Simon genug Geld verdient. Ihr Ehemann ist eine australische Fernsehgröße, als Missbrauchsvorwürfe gegen ihn erhoben werden. Rose ist fassungslos. An der Seite ihres charismatischen, selbstbesessenen Mannes hatte sie zwar ein traumhaftes Leben, doch ebenso ein fremdbestimmtes. Denn erst jetzt wird Rose wirklich bewusst, dass sie in der Ehe mit Simon keine Chance, sich zu einer Persönlichkeit zu entwickeln, sich selbst ebenfalls wichtig zu nehmen, emotional zu wachsen und Entscheidungen zu treffen.

    Bis zu dem Tag, an dem sie es getan hat...

    4,5 Sterne

    Kommentare: 1
    3
    Teilen
    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Teils heftige Stellen, leider auch einige Längen. Traurige schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Könnte jedoch emotionaler sein.
    Mal eine etwas andere Perspektive!

    In "Das Finkenmädchen" geht es ganz klar um mehr als Kindesmissbrauch. Denn der Roman beschäftigt sich eher mit der Frage nach der Schuld und den Folgen eines solchen Übergriffs. Mal ganz anders, wird hier das Geschehen aus Sicht des Opfers und aus der Sicht der Ehefrau des Täters belichtet. Für mich eine sehr interessante aussergewöhnliche Perspektivenwahl! Speziell die Sicht der Ehefrau und die damit einhergehenden Fragen "In wie weit hat oder muss die Frau was mitbekommen haben? Hat sie einfach weggeschaut, weil sie es nicht wahrhaben wollte? Merkt man etwa nicht, wenn der eigene Mann pädophile Neigungen hat? Trägt sie also die Mitschuld?". Fragen, die uns auch oft in den Medien entgegenschlagen!
    Aber auch die Auswirkungen auf das Opfer und seine Entwicklung, sowie das Leben nach dem Übergriff, werden hier stark verdeutlicht. Und teils wirklich erschreckend dargestellt!
    Die Charaktere werden von der Autorin mit 2 verschiedenen Schreibstilen geschildert. Damit unterstreicht sie immens die Besonderheiten der Protagonistinnen. Denn Felicity, das Opfer, ist schon ein Kind mit "besonderen Bedürfnissen" gewesen und dementsprechend auch als Erwachsene in ihrem Denken und Handeln eher impulsiv und einfach. Der Schreibstil für die Sicht von Felicity war zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat für mich aber sehr gut gepasst und den Charakter immer greifbarer gemacht.
    Aber auch Rose ist ein ganz besonderer Typ Frau. Die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durchlebt, ist für mich sehr authentisch beschrieben. Jedoch hatte ich aufgrund der sich unterordnenden Hausfrauenart auch oft Probleme ihr Handeln und Denken nachzuvollziehen. Ich konnte mich da leider nicht mit ihr identifizieren, da ich nichts mit dieser willensschwachen devoten Art anfangen kann.
    Die Geschichte bzw die Thematik hat mir sehr gut gefallen! Es gibt die ein oder andere Stelle im Buch, die mir ganz schön zugesetzt hat (Beschreibung der Übergriffe aus Felicitys Sicht). Auch wenn diese Übergriffe nicht drastisch ins Detail gehen, bekommt man trotzdem einen Kloß im Hals, da Felicitys unschuldige kindliche Art der Erzählung das Ganze noch intensiver dem Leser verdeutlichen. Jedoch weist das Buch auch ein paar Längen auf, speziell in der Sicht von Rose.
    Das Cover und der Titel passen für mich perfekt zum Inhalt! Denn genauso schön und schlicht diese auch sind, hinterlassen sie tief in einem eine zurückbleibende Traurigkeit und einen Lichtblick! Diese Geschichte ist traurig, erschütternd und schön zugleich, da sie einem nicht die Hoffnung nimmt und runterzieht. Sie hinterlässt Spuren, regt einen zum Nachdenken an und vermittelt Hoffnung auch bei einem solch unfassbar grausamen Thema!
    Einen großen Kritikpunkt gibt es leider noch, mir war der ganze Schreibstil zu emotionslos! Besonders das Ende, was als emotionaler Höhepunkt das Buch schön abgerundet hätte, ist in Emotionslosigkeit verpufft! Der gewünschte emotionale Knall, den man von Anfang an erwartet hat, blieb leider aus und das Ende wurde leider schnell dahergeschrieben! Schade!
    Daher gibt es von mir 3/5 Sterne!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Kittyzers avatar
    Kittyzervor 4 Monaten
    Bedrückend, aber wichtig

    Es macht mir nichts aus, Fettkloß genannt zu werden. Ein Fettkloß ist da, das weiß man. Man kann nicht so tun, als wäre er nicht da. Als ich leicht und klein war, gab es viele Dinge, die mir Angst machten. Jetzt bin ich ein Fettkloß, und manchmal haben die Leute Angst vor mir.
    Ich frage mich, wovor sie wohl Angst hatte. Ich frage mich, ob sie vor ihm Angst hatte. Ich frage mich, ob sie Angst hat, hierherzukommen.
    Es ist sowieso nicht wichtig. Es interessiert mich nicht, was sie denkt und fühlt. Es interessiert mich nicht, was sie getan hat oder nicht.
    Das Einzige, was mich interessiert, ist, was ich ihr antun werde.

    --

    INHALT:
    Felicity hätte nicht gedacht, dass sie ihre ehemalige Nachbarin Rose noch einmal wiedersehen würde - erst recht nicht, seit sie eine Gefängnisstrafe absitzen muss. Doch dann begeht eben jene Rose, Ehefrau eines bekannten Moderators, selbst eine unverzeihliche Tat und landet am selben Ort wie Felicity. Diese kann ihr Glück kaum fassen, denn endlich ist sie ihrer Rache näher. Rache, weil Rose damals, in ihrer Kindheit, einfach weggeschaut hat. Weil sie ihr nicht geholfen hat. Und weil sie zugelassen hat, dass Felicitys Leben zerstört wird...

    MEINE MEINUNG:
    Die australische Autorin Nicole Trope ist auf ihrem Heimatkontinent sehr bekannt - bekannt vor allem für ihre Familiendramen, die wichtige und oftmals aktuelle Themen ansprechen. Trotzdem wäre beim "Finkenmädchen" wohl angebracht, im Vorhinein zu sagen, worum es genau geht: Um Kindesmissbrauch nämlich. Damit wird nicht groß gespoilert, weil diese Information recht früh Einfluss findet, aber um Leser nicht zu triggern, wäre hier eigentlich prinzipiell der Verlag in der Pflicht, dies deutlich zu machen. Erzählt wird der Roman aus den zwei Perspektiven von Rose und Felicity. Diese werden nicht mit Namen abgegrenzt, wechseln sich aber ab, und weil die Autorin auf beeindruckende Weise mit Sprachmustern und Beschreibungen arbeitet, ist immer direkt klar, wer von beiden gerade zu Wort kommt.

    Rose ist die Ehefrau eines bekannten Moderators des australischen Fernsehens und lebt seit Jahren in Reichtum und ohne Sorgen. Doch etwas ist passiert. Etwas, das zum Tod ihres Mannes geführt hat und dazu, dass sie nun eine dreijährige Gefängnisstrafe absitzen muss. Es wird schon nach wenigen Seiten klar, dass sie etwas zu verbergen hat - dass sie vor allem ein Geheimnis ihres Mannes zu verbergen hat -, aber es braucht lange, bis sie sich ihre Fehler, ihre Zweifel und Ängste endlich eingesteht. Bis dahin gibt sie einen Einblick in ihr Leben, das sie komplett ihrer Familie gewidmet hat, und ihre Persönlichkeit, die sich nie richtig entwickeln konnte. Felicity ist etwa 30 Jahre jünger und hat als Kind neben Rose und ihrer Familie gelebt. Sie ist schon von Geburt an langsamer als andere ihres Alters, ist dafür aber eine ruhige Zuhörerin und seit einigen Jahren auch liebende und hingebungsvolle Mutter. Nur ihre Vergangenheit lässt sie nicht los. Einerseits will sie für ihre Tochter da sein, andererseits ist sie getrieben von Hass und den Verletzungen frühen Missbrauchs - was sie auf einen gefährlichen Pfad führt.

    Beide Erzählerinnen haben denselben Bekanntenkreis, weshalb man durch ihre Augen die Nebenfiguren gut kennen lernt. Insbesondere Roses Mann - den sie anfangs vor allem als perfekt darstellt. Schnell jedoch wird klar, dass sie, die diesen Mann mit 16 Jahren geheiratet hat, nie die Chance bekam, sich zu einer eigenständigen Person zu entwickeln. Durch die schiere Abneigung, die man ihm bald entgegen bringt, versteht man auch Felicity immer besser. Die ganze Handlung hat wenige große Überraschungen und besteht größtenteils aus Rückblicken auf die letzen 20 bis 30 Jahre für beide Frauen, in denen sich insbesondere Rose des Öfteren wiederholt. Die Ereignisse sind jedoch erschreckend und bedrückend, trotz fehlender wirklich detailreicher Beschreibungen auch definitiv nichts für schwache Nerven. Nachdem sich die Autorin viel Zeit gelassen hat, um Situation und Figuren zu etablieren und den Leser in den Bann zu ziehen, wird die Handlung am Ende leider etwas zu schnell, etwas zu einfach abgehandelt. Davon abgesehen ist der Schluss jedoch passend gewählt, um beiden Protagonisten einen gebührenden Abschluss zu geben.

    FAZIT:
    Nicole Trope greift in "Das Finkenmädchen" ein wichtiges, leider immer aktuelles und betroffen machendes Thema auf - eine Triggerwarnung wäre bei Kindesmissbrauch aber wohl angebracht. Teilweise hat das Ganze ein paar zu viele Längen, um dann zum Schluss gehetzt zu wirken, davon abgesehen wird das Ganze aber sensibel und authentisch angegangen. Gute 3,5 Punkte.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    lesewurm40s avatar
    lesewurm40vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: ein unfassbar gutes Buch
    ein sehr lesenswertes Buch

    Das Finkenmädchen

    Klappentext :

    Fünfundzwanzig Jahre hat Felicity ihre ehemalige Nachbarin Rose nicht mehr gesehen. Aber an jedem einzelnen Tag hat sie an sie gedacht, und mit jedem Tag ist ihre Wut größer geworden. Denn Felicity war damals klein, und Rose war groß. Rose hätte sie beschützen und ihr helfen müssen. Stattdessen hat sie einfach weggesehen, und jetzt scheint sie sich an nichts mehr zu erinnern. Aber Felicity wird ihrer Erinnerung schon auf die Sprünge helfen – und dafür sorgen, dass Rose für ihre Fehler bezahlt …

    Ein packender Roman über Kinder, die um ihre Kindheit betrogen werden. Über Wut, Rache und die Macht der Versöhnung.


    Dieses Buch halt lange in mir nach!
    Es kommt selten vor , das der Buchtitel sowie das Cover zu 100 % passt ; genau dies ist hier der Fall!

    Es ist leicht zu lesen , es  " hüpft " zwischen den beiden Hauptcharakteren hin und her und wie zarte Fußabdrücke so sind die  Hinweise , worum es geht ,  ganz leicht und sanft angedeutet .

     Obwohl es ein sehr schweres Thema ist , hat die Autorin einen Weg gefunden ,mich als Leser behutsam und sanft zu dem Schrecken zu leiten um völlig unvoreingenommen und wertfrei die einzelne Person zu begutachten und zu bewerten!
    Sie zeigt auf , das eben nicht alles schwarz und weiß ist und oft der erste Eindruck täuscht.... mich hat dieses Buch echt umgehauen!

    Mein Fazit:

    Kein Thema für jedermann , aber ein Thema was uns alle angeht !Vielleicht wird der ein oder andere etwas sensilibiert und erkennt , dass es immer besser ist, zweimal hin zu schauen!

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks