Elbschuld

von Nicole Wollschlaeger 
4,6 Sterne bei24 Bewertungen
Elbschuld
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (23):
Mamaofhannah07s avatar

Auftakt für eine tolle Krimireihe. Spannend bis zum Schluss!

Kritisch (1):
BettinaForstingers avatar

Aufgrund der durchwegs positiven Bewertungen sehr gespannt auf das Buch. Leider konnte es mich nicht überzeugen!

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Inhaltsangabe zu "Elbschuld"

Als der Berliner Hauptkommissar Philip Goldberg seine neue Stelle in der Elbmarsch antritt, ist es mit der Beschaulichkeit schlagartig vorbei. Obsthofbesitzerin Hilde Deterding taucht plötzlich im Revier auf und behauptet, ihr verstorbener Mann Arthur trachte ihr nach dem Leben. Zum Leidwesen seiner neuen Mitarbeiter Hauke Thomsen und Peter Brandt nimmt Goldberg die Ermittlungen auf. Schon kurz darauf wird Hildes Hund vergiftet, ihre Steiff-Tier-Sammlung brutal geschändet und überall findet die Spurensicherung die Überreste menschlicher Asche.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion gräbt Goldberg die Urne des Verstorbenen aus. Doch statt der Asche finden sie etwas, das selbst den skeptischen Thomsen überzeugt. Und der Wettlauf um das Leben von Hilde Deterding beginnt.
ELBSCHULD ist der erste Teil einer Serie um den Kommissar Philip Goldberg.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741255526
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:308 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:21.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    BettinaForstingers avatar
    BettinaForstingervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Aufgrund der durchwegs positiven Bewertungen sehr gespannt auf das Buch. Leider konnte es mich nicht überzeugen!
    Elbschuld

    Klappentext:
    Als der Berliner Hauptkommissar Philip Goldberg seine neue Stelle in der Elbmarsch antritt, ist es mit der Beschaulichkeit schlagartig vorbei. Obsthofbesitzerin Hilde Deterding taucht plötzlich im Revier auf und behauptet, ihr verstorbener Mann Arthur trachte ihr nach dem Leben. Zum Leidwesen seiner neuen Mitarbeiter Hauke Thomsen und Peter Brandt nimmt Goldberg die Ermittlungen auf. Schon kurz darauf wird Hildes Hund vergiftet, ihre Steiff-Tier-Sammlung brutal geschändet und überall findet die Spurensicherung die Überreste menschlicher Asche.
    In einer Nacht-und-Nebel-Aktion gräbt Goldberg die Urne des Verstorbenen aus. Doch statt der Asche finden sie etwas, das selbst den skeptischen Thomsen überzeugt. Und der Wettlauf um das Leben von Hilde Deterding beginnt.
    „ELBSCHULD“ ist der erste Teil einer Serie um den Kommissar Philip Goldberg.

    Ich war auf Grund der sehr postiviten Bewertungen sehr gespannt auf das Buch und habe es immer voller Vorfreude auf meinem SUB liegen lassen. Die letzten Tage habe ich diesen Krimi gelesen und muss leider gestehen ich bin enttäuscht. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Die Geschichte hat mich überhaupt nicht gefesselt, Spannung gibt es in diesem Buch keine. Die Geschichte zieht sich so dahin, das Ende ist dann plötzlich aus dem nichts da und hat für mich nicht wirklich gepasst.

    Mein erster und letzter Krimi dieser Reihe - leider.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: mysteriöser, fesselnder Fall
    Elbschuld

    Kommissar Goldberg an seinem neuen Wirkungskreis, ein kleiner Ort, hier wird ja nicht viel los sein in Kophusen. Doch schon der erste Fall hat es in sich.

    Die Witwe Hilde Deterding fühlt sich von ihrem Mann bedroht, doch der ist schon lange tot. Goldbergs Mitarbeiter Thomsen und Brandt können nicht verstehen, dass er sich diesem mysteriösen Fall annimmt. Sie beide halten die alte Dame für verrückt, Goldberg sieht das anders. Doch sind das hier Morddrohungen aus dem Jenseits? Als dann auch noch ihr Hund vergiftet wird und es neue Spuren gibt, wird der Fall richtig verrückt. Wer hat es auf die alte Dame abgesehen?

    Ein durchweg spannender Fall von einer Autorin, die man sich merken darf. Dringend erwarte ich den zweiten „Goldberg.Fall“.

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    Igelas avatar
    Igelavor 2 Jahren
    Restlos begeistert!

    Kommissar Philip Goldberg tritt seine neue Stelle in dem kleinen Kaff Kophusen an. In Berlin ,seiner vorherigen Arbeitsstelle, hatte er ganz schön viel zu tun und stellt sich nun auf eine etwas ruhigere Tätigkeit ein. Doch kaum angekommen ruft ihn einer seiner neuen Kollegen an. Die Obsthofbesitzerin Hilde Deterding ist überzeugt, dass ihr verstorbener Mann sie umbringen will. Erst wird sie belächelt von den Kollegen, nur Goldberg nimmt die alte Dame ernst. Als ihr Hund vergiftet und menschliche Asche gefunden wird, vergeht das Lachen auch den Kollegen.

    Dies ist der erste Teil rund um Kommissar Philip Goldberg und die Autorin Nicole Wollschlaeger hat mich  restlos überzeugt.
    Die Geschichte kommt mit sehr wenig Blutvergiessen aus und trotzdem liest sich sie sich sehr spannend. Sehr aussergewöhnlich ist hier, dass der Krimi abweicht vom 08/15 Schema : Mord , Ermittlungen,Aufklärung.Dies ,weil ein Mord an einem Menschen fehlt  ,und trotzdem ermittelt wird . Absolut unvorhersehbar bis zum Schluss war für mich, wie denn die ganze Story um die Morddrohungen zusammen hängt. Eine schlüssige und doch überraschende Auflösung, die mir gut gefallen und mich restlos überzeugt hat.

    Dieser Krimi kommt mit einer überschaulichen Anzahl Protagonisten aus,was ich sehr geschätzt habe. Trotzdem ist es keine Minute langweilig und ich habe mich mit den Figuren wohl gefühlt. Goldmann kommt neu in das Team in Kophusen, das aus zwei Personen besteht. Einerseits der junge Hauke Thomson, der durch seine witzigen Kommentare mich sofort für sich eingenommen hat. Anderseits der Dienstälteste Peter Brandt, der sich abgeklärt und ruhig  in die Ermittlungen stürzt. Dazu Philip Goldmann,der versucht sich in das bestehende Team einzufügen ,und das mit viel Charme und Feingefühl. Den Umgangston,der untereinander herrscht, wie sie sich auf die Schippe nehmen , der feine Humor hat mich einige Male schmunzeln lassen und begeistert.
    Gespannt warte ich auf den zweiten Fall rund um Goldmann und seinem Team !


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    Blausterns avatar
    Blausternvor 2 Jahren
    Elbschuld

    Nach einem Schicksalsschlag und einem Jahr Auszeit kehrt Hauptkommissar Philip Goldberg der Hauptstadt den Rücken und fängt in der ruhigen Elbmarsch neu an. Da kommt auch schon der erste Fall rein. Obsthofbesitzerin Hilde Deterding fühlt sich bedroht. Und zwar von ihrem Mann, der längst verstorben ist. Als sich Goldberg diesem widmet, können seine beiden neuen Mitarbeiter Hauke Thomsen und Peter Brandt es zunächst nicht nachvollziehen. Doch dann kommt es zu stärkeren Übergriffen, denn ihr Hund wird vergiftet und menschliche Asche klebt an den Botschaften. Wer hat es auf Hilde Deterding abgesehen?
    „Elbschuld“ ist der Beginn einer neuen Krimi-Serie mit Hauptkommissar Philip Goldberg. Er ist neu im Ort, und mit seinem Team muss sich alles erst einspielen. Zwar kämpft er selbst noch mit der Vergangenheit, was seinen Kollegen zwar nicht entgeht, besitzt aber ein hohes Einfühlungsvermögen in Situationen und Leute, sodass er bald von allen geschätzt wird. Außerdem haben auch seine Kollegen ähnliche Päckchen zu tragen, und jeder geht auf seine Art damit um. So sind die Charaktere alle sehr greifbar. Der Krimi ist ausnehmend verzwickt. Man kann hier richtig gut miträtseln, und irgendwie steht man immer wieder am Anfang, obwohl der Plan sicher durchdacht ist. Die Spannung steigert sich dadurch immer mehr bis zum bühnenmäßigen Höhepunkt, und selbst am Ende wird man noch einmal richtig überrascht. Der Schreibstil ist einfach zu lesen.

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    sameas avatar
    sameavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Teilweise skurriler Krimi mit einem genialem Ermittlertrio und eigenwilligen Charakteren. Auf Überraschungen muss der Leser gefasst sein.
    Teilweise skurriler Krimi mit tollem Ermittlertrio

    Kommissar Goldberg ist der Neue in der kleinen Polizeistation. Das Team muss sich erst zusammenraufen. Da wird Obsthofbesitzerin Hilde Detering bedroht. So etwas gibt es in Kriminalromanen ja des öfteren.  Doch hier droht ihr - ihr toter Ehemann Arthur. Goldberg´s Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt sind wenig begeistert davon, dass ihr Chef doch tatsächlich die Ermittlungen einleitet und sie wohl oder übel mit müssen.

    Auf humorvolle teilweise skurrile Art und Weise führt die Autorin den Leser durch den Roman. Die Protagonisten sich sehr gut ausgearbeitet und der Roman enthält manche witzige Wendung. Ein Angriff auf die Lachmuskeln kommt durchaus öfter vor. Der Roman lässt sich zudem sehr leicht lesen und kurze Abschnitte verführen zum Weiterlesen. Ein Buch das Freude bereitet und sich abseits des Krimieinerleis bewegt.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kommissar Goldberg in Kophusen...
    Kommissar Goldberg ermittelt in Kophusen...

    Elbschuld von Nicole Wollschläger
    Ein Kriminalroman mit 293 Seiten und 33 Kapiteln
    Kurze Vorstellung der Autorin, eine gut lesbare Schrift sowie flüssiger Schreibstil


    Zum Inhalt:

    Kommissar Philip Goldberg zog von Berlin nach Dorf Kophusen.
    Noch nicht richtig angekommen, muss er sich gleich mit einem seltsamen Fall auseinander setzen.
    Frau Deterding, Obsthofbesitzrin, fühlt sich bedroht. Ihr verstorbener Mann trachtet ihr nach dem Leben.
    Die Kollegen Thomsen und Brandt nehmen die Frau natürlich nicht ernst. Sie halten es für eine Spinnerei.
    Als aber der Hund von Frau Deterding vergiftet gefunden wurde, schaltet sich Kommissar Goldberg ein und entdeckt Überreste menschlicher Asche am Hund. In einer Nachtaktion gräbt Goldberg die Urne des Verstorbenen aus, aber statt der Asche finden sie etwas, das selbst den vorher skeptischen Kollegen Thomsen überzeugt.
    Somit beginnt die Sorge um das Leben von Hilde Deterding.
    Die weiteren Ermittlungen decken immer mehr Geheimnisse auf. Unter anderem Streit in der Familie, so dass alle ein Mordmotiv hätten...

    Fazit:
    Die Charaktere sind schön herausgearbeitet und beschrieben.
    Das Ermittlerteam passt gut zusammen, so dass sich am Ende eine dramatische Kriminalgeschichte entwickelt, die viel Freude beim Lesen bereitet.

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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gelungen - dieser Krimi hat großen Spaß gemacht
    Sehr gelungen - dieser Krimi hat großen Spaß gemacht

    Der Berliner Hauptkommissar Goldberg hat keine einfache Zeit hinter sich. Ein persönlicher Schicksalsschlag hat ihn völlig aus der Bahn geworfen. Nach einer Therapie fühlt er sich jedoch wieder seinem Beruf gewachsen und lässt sich von Berlin in den hohen Norden versetzen. Hier im beschaulichen Ort Elbmasrsch hofft er, inneren Frieden zu finden. Tatsächich ist es auch so, daß seine beiden bodenständigen Kollegen Thomsen und Brandt bisher nicht mit Mord und Totschlag zu tun hatten und sich eher mit harmlosen Delikten auseinandersetzen mussten. Umso erstaunlicher ist es, als die frühere Obsthofbesitzerin Hilde Deterding völlig aufgelöst auf dem Revier erscheint und behauptet, daß ihr verstorbener Mann Arthur ihr nach dem Leben trachten würde. Doch Goldberg nimmt die Verzweiflung der alten Dame ernst und beginnt zu ermitteln. Wähnrend seine beiden Mitarbeiter sein Handeln überhaupt nicht verstehen können, müssen auch diese Beiden bald erkennen, daß Frau Deterdings Behauptungen nicht aus der Luft gegriffen sind. Denn es bleibt leider nicht bei harmlosen Nachrichten an Hilde Deterding. Ihr Hund wird vergiftet und die Vorfälle nehmen immer erschreckendere Ausmaße an. Seltsamerweise haften an allen Nachrichten und sogar am vergifteten Hund Überreste menschlicher Asche. Ein mehr als außergewöhnlicher Fall für Goldberg, der ihn bald persönlicher betreffen wird, als er je hätte ahnen können.

    Dieser Krimi hat mir wirklich sehr gut gefallen Er ist einfach außergewöhnlich und unheimlich knifflig, so daß ich nach Herzenslust nach Motiv und Täter miträtseln konnte, die Autorin diesen Fall jedoch so perfekt aufgebaut und angelegt hat, daß ich mir hier als Krimifan die Zähne ausgebissen habe und gegen Ende doch mehr als überrascht wurde. Einfach nur genial! Zudem ist dieser Krimi einer der unblutigeren Art und fängt eher beschaulich an. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn die Spannung steigert sich stetig und bleibt auf hohem Niveau bestehen. Es macht großen Spaß, die Ermittler des Ermittlertrios, das auch sehr authentisch dargestellt wird, mitzuverfolgen. Da dies der Auftakt einer neuen Krimireihe um Kommissar Goldberg ist, bin ich sehr gespannt auf die nächsten Fälle.

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    janakas avatar
    janakavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi aus der Elbmarsch mit sympathische Ermittler
    Spannender Krimi aus der Elbmarsch mit sympathische Ermittler

    *Inhalt*
    Die Polizei von Kophusen hat einen neuen Chef, Hauptkommissar Philip Goldberg. Nach einem Jahr Auszeit will er auf dem "platten Land" neu starten. Gleich sein erster Fall ist sehr ungewöhnlich. Hilde Deterding hat das Gefühl, dass ihr Mann ihr nach dem Leben trachtet. Doch dieser ist bereits seit einigen Jahren tot.
    Dann wird ihr Hund tot aufgefunden, da übernimmt Kommissar Goldberg mit seinen beiden Kollegen Polizeihauptmeister Hauke Thomsen und Polizeiobermeister Peter Brandt die Ermittlungen. Will jemand Hilde in den Wahnsinn treiben? Einer ihre Kinder: Georg, Ana-Maria oder Luise? Oder vielleicht doch der Butler Johan Bachmann?

    *Meine Meinung*
    "Elbschuld" von Nicole Wollschlaeger ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe mit dem Hauptkommissar Philip Goldberg und seinem Team. Der Schreibstil ist leicht und locker, spannend und humorvoll, das machte mir den Einstieg in die Geschichte sehr leicht.

    Das Ermittlerteam ist vom Charakter her sehr unterschiedlich, sie müssen erst einmal zusammenwachsen, aber mir sind sie jetzt schon sehr sympathisch. Alle drei haben ihre Frauen auf verschiedene Wege verloren und leiden darunter.
    Hauke wurde von seiner Frau Hilke verlassen. Er hat eine aufbrausende Art, wobei er auch sich wieder schnell beruhigt. Er sorgt für manche lustige Szene im Buch, ich sage nur: "mit einem Hawaii-Hemd zur Arbeit".
    Peter dagegen ist sehr strukturiert und ordnungsliebend. Seine Frau ist gestorben und trotzdem erzählt er ihr jeden Abend von seinem Tag, in Gedanken natürlich, es soll ja keiner mitbekommen.
    Und dann ist da noch Philip, der nicht gleich alles von sich erzählt und anscheinend eine schwere Zeit hinter sich hat. So nach und nach erfährt der Leser seine Geschichte. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art schafft er es immer wieder Hauke auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen.
    Aber auch alle andere Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben worden.

    Die Autorin lockt uns auf manch falsche Fährte, aber zum Ende hin löst sie die ganzen Geheimnisse dramatisch aber schlüssig auf.

    *Fazit*
    Hier sind Spannung und Humor vereint, ein echt gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Von gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    dorlis avatar
    dorlivor 2 Jahren
    Rezension zu "Elbschuld" von Nicole Wollschlaeger

    Hauptkommissar Philip Goldberg hat vor kurzem seine neue Stelle in dem beschaulichen Kophusen in der Elbmarsch angetreten und muss sich gleich mit einem kuriosen Fall befassen. Die Obsthofbesitzerin Hilde Deterding fühlt sich bedroht – sie ist der Meinung, dass ihr verstorbener Mann Arthur ihr nach dem Leben trachtet…

    Anders als in den meistens Krimis geht es in „Elbschuld“ nicht darum, einen Mord aufzuklären, hier setzen die Ermittler alles daran, einen Mord zu verhindern - noch dazu einen Mord, der auf den ersten Blick aussieht, wie das Hirngespinst einer alten Frau.

    Während Goldberg der Sache nachgehen will, reagieren seine Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt eher zögerlich. Als jedoch an Hildes vergifteten Hund Spuren menschlicher Asche festgestellt werden, sehen auch Brandt und Thomsen ein, dass Nachforschungen dringend erforderlich sind. Schnell wird klar, dass hier jemand ganz grausame Psychospielchen mit der alten Dame spielt.

    Die Verknüpfung von Spannung und Humor ist Nicole Wollschlaeger hervorragend gelungen, so dass ich mich in diesem Krimi von der ersten bis zur letzten Seite richtig wohl gefühlt habe. Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Krimi deutlich wird, wie viel Ermittlungsarbeit heutzutage einfach vom Schreitisch aus erledigt werden kann. Internet und soziale Netzwerke bieten eine Fülle von Hinweisen. Ohne die fleißigen Recherchen von Brandt und Thomsen wären dem wenig technikbegeisterten Goldberg einige Informationen und Verbindungen verborgen geblieben.
    Die zunächst ruhig verlaufenden Ermittlungen werden zum Ende hin richtig dramatisch und nicht nur Hilde rutscht in eine brenzlige Situation, auch Goldberg gerät in größte Gefahr.

    Die Figuren werden alle sehr gut charakterisiert und beleben mit ihren Eigenarten und Besonderheiten die Szenerie. Kleine Geheimnisse und Unvollkommenheiten machen die Akteure dabei sympathisch und glaubwürdig. Der bedacht zu Werke gehende Goldberg, der manchmal übereifrige Thomsen und der oft misstrauische Brandt werden im Verlauf der Handlung zu einem tollen Gespann.

    Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Elbschuld“ ist ein sehr unterhaltsamer Krimi mit einem äußerst sympathischen Ermittlertrio.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sympathische Kommissare, gute Unterhaltung und Spannung bis zum Schluss. Auf den nächsten Band kann man sich schon freuen.
    Ein Mörder geht um

    Hauptkommissar Philip Goldberg verschlägt es nach einem einjährigen Urlaub in einen kleinen Ort in der Elbmarsch, wo ihn gleich ein mysteriöser Fall erwartet. Obsthofbesitzerin Hilde Detering wird bedroht. Von wem? Ihrem toten Ehemann Arthur. Goldberg´s Kollegen Hauke Thomsen und Peter Brandt sind wenig begeister davon, dass sie doch tatsächlich die Ermittlungen aufnehmen müssen.

    Ein toter Hund und ein totes Schaf, sowie menschliche Asche in einem Buch, machen den Fall doch interessant. Wenig hilfreich ist dabei, dass die drei Kinder von Hilde Detering alles andere als freundlich über ihre Mutter reden.

    Goldberg kämpft aber auch mit seinen eigenen Dämonen aus der Vergangenheit und seine Kollegen wollen heimlich heraus finden, warum er von Berlin zu ihnen gekommen ist.

    Viele Verdächtige und mysteriöse Spuren machen es den Kommissaren nicht leicht die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wer ist wohl der geheimnisvolle Vater von Hilde´s Tochter, Luise, die in Neuseeland  lebt? Und wie treu und ergeben ist Johan Bachmann , der persönliche Assistent von Frau Detering , wirklich?

    Der Roman um das Ermittler Trio ist eine Mischung zwischen Spannung, Humor und Situationskomik. Man kann sich gut in die Protagonisten hinein versetzen. Die Kommissare agieren menschlich und haben liebenswürdige Schwächen, die von der Autorin wunderbar beschrieben werden.  Man wartet immer wieder gerne auf neue humorvolle und unerwartete Szenen und man wird nicht enttäuscht. Wundervoll beschrieben sieht man die Personen in Situationen lebhaft und bildlich vor sich. Wenn Goldberg auf allen Vieren kriechend am Friedhof herum buddelt oder Peter ,,schwer´´ bewaffnet das Büro stürmt, dann ist man mitten drin in der Szene und man kommt dabei nicht so schnell wieder heraus. Dass selbst ein Navi flotte Sprüche auf dem Lager hat, ist ein amüsanter Einfall der Autorin.

    Ein Kommissar wie Goldberg, der empathisch seinen Kollegen gegenüber ist, obwohl er selbst unter einem schweren traumatischen Erlebnis leidet, ist mir selten untergekommen. Dass er ein besonderes Gespür für Menschen hat, hat die Autorin Nicole Wollschlaeger wunderbar rüber gebracht. Selbst seine Kollegen können sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen und er wächst ständig in deren Achtung.

    Ein sehr überraschendes und vor allem unerwartetes Ende macht den Roman noch um eine Spur interessanter. ,, Elbschuld´´ ist der erste Fall von Hauptkommissar Philip Goldberg und man kann nur hoffen, dass es bald weitergeht, weil mir die drei Kommissare jetzt schon ans Herz gewachsen sind.

     

     

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