Nicolet Steemers Vertrau mir blind

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Inhaltsangabe zu „Vertrau mir blind“ von Nicolet Steemers

Man hielt sie für tot, und plötzlich ist sie wieder da: Als die junge Mila Monate nach ihrem Verschwinden auf einer Parkbank gefunden wird, fühlt sich ihre Mutter Heleen wie im siebten Himmel. Doch etwas stimmt nicht mit Mila. Sie erinnert sich an nichts. Sie vertraut sich niemandem an. Und: Sie verschwindet von neuem. Um ihre Tochter zu retten, begibt sich Heleen auf einen seelischen Höllentrip …

Fazit: Ein rasant erzählter Psychothriller, der zwar mit einer spannenden Story aufwarten kann, diese aber jetzt nicht unbedingt neu und doch recht oberflächlich angelegt ist.

— Bellexr
Bellexr

Na da bin ich ja mal gespannt auf das Buch, bei so unterschiedlichen Meinungen und Bewertungen!

— Cosmopolitan
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  • Vertrau mir blind

    Vertrau mir blind
    Seehase1977

    Seehase1977

    26. May 2014 um 11:01

    Klappentext: Man hielt sie für tot, und plötzlich ist sie wieder da: Als die junge Mila Monate nach ihrem Verschwinden auf einer Parkbank gefunden wird, fühlt sich ihre Mutter Heleen wie im siebten Himmel. Doch etwas stimmt nicht mit Mila. Sie erinnert sich an nichts. Sie vertraut sich niemandem an. Und: Sie verschwindet von neuem. Um ihre Tochter zu retten, begibt sich Heleen auf einen seelischen Höllentrip … Ein unerwarteter Anruf erreicht die Ärztin Heleen mitten während einer Untersuchung. Es ist ihr Ex-Mann Friso der ihr sagt, dass ihre Tochter Mila, die drei Monate zuvor spurlos verschwunden ist, von der Polizei auf einer Parkbank gefunden wurde. Der Teenager ist stark abgemagert aber sonst unversehrt, leidet aber an Gedächtnisverlust. Mila kann sich an nichts an die Zeit ihrer Abwesenheit erinnern. Eine Psychotherapie bringt wenig Erfolg Schon bald verschwindet Mila erneut, diesmal hinterlässt sie einen Abschiedsbrief. Heleen ist überzeugt, dass Mila diesen Brief nicht freiwillig geschrieben hat, findet aber weder in der Polizei noch bei ihrem Exmann Bestätigung noch Unterstützung. Die verzweifelte Mutter macht sich auf die Suche nach ihrer Tochter und je näher sie dieser auf die Spur kommt desto mehr schweben Mila und Heleen in Lebensgefahr… So rasant Nicole Steemers ihren Thriller auch beginnt, so schnell flacht er leider auch wieder ab. Die ersten ca. 100 Seiten passiert nämlich leider nicht sehr viel, was das Buch etwas langatmig macht. Bis auf Heleen, mit der der Leser sämtliche Gefühlsachterbahnen durchläuft, bleiben die restlichen Protagonisten etwas zu flach. Das letzte Drittel desThrillers sind im Gegensatz zum Beginn des Buches dann durchaus rasant und fesselnd geschrieben. Hier kommt dann auch Spannung auf, die auch schon von Beginn an wünschenswert gewesen wäre. Ein spektakulärer Verlauf der Erzählung, unvorhersehbare Wendungen und ein packendes Ende versöhnen den Leser dann doch noch. Trotz des nicht neuen Themas Kindsentführung ist es der Autorin wunderbar gelungen die Verzweiflung einer Mutter in Worte zu fassen. Ein gut zu lesender Thriller, der leider durch die Langatmigkeit und der fehlenden Spannung am Anfang von mir gute drei Sterne bekommt.

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  • "Vertrau mir blind" Gute Idee aber kein spannender Psychothriller

    Vertrau mir blind
    Goldloeckchen

    Goldloeckchen

    02. April 2014 um 19:06

    Der Kurztext von "Vertrau mir blind" versprach viel. Die Story klang für mich interessant und spannend. Somit kaufte ich dieses Buch und wollte es sofort lesen. Leider stellte es sich heraus, dass es sehr lange dauerte bis es spannend wurde. Das meiste von dem Buch ist leider sehr vorhersehbar, da bereits immr wieder kleine Andeutungen gemacht werden und der Leser kommt dadurch schon sehr schnell dahinter, was passieren wird. Ich mag es nicht Bücher wieder in das Regal zu stellen und abzubrechen. Deswegen habe ich es zu Ende gelesen. Am Ende wird es schon etwas spannender und ein klein wenig überraschend. Aber auch der Schluss hätte besser gestaltet werden können. Ich würde dieses Buch leider keinem weiterempfehlen.

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  • Interessante Geschichte mit Schwächen

    Vertrau mir blind
    edelstein

    edelstein

    30. December 2013 um 21:47

    Ein junges Mädchen, Mila, ist verschwunden. Ihre Mutter ist verzweifelt. Nach mehreren Wochen kehrt Mila zurück. Sie kann sich an nichts erinnern, wirkt jedoch abgemagert und nicht mehr so fröhlich wie früher. Die Therapie bei einem befreundeten Psychologen scheint zu helfen und doch plötzlich verschwindet Mila wieder. Dieses Mal bleibt Heleen nicht passiv, sondern begibt sich auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei gerät sie in einen Alptraum, den sie sich so nicht hätte vorstellen können. Der Plot des Buches ist hochinteressant. Ein Mädchen verschwindet, kehrt zurück, alles scheint langsam normal zu werden und plötzlich verschwindet sie wieder. Das Buch ist in einem flüssigen und auch spannenden Erzählstil geschrieben, dennoch hat es seine Schwächen. Die Erzählform in der ich-Perspektive ermöglicht es, die Geschichte aus der Sicht der Mutter zu erzählen. Doch auch ihre Handlungen und Verhaltensweisen sind teilweise nicht nachvollziehbar. Sie wirken dann hölzern, fast unlogisch. Was für die Ich-Erzählerin gilt, verstärkt sich für die anderen Beteiligten. Wieder gut gefallen, hat mir der Schluss. Meiner Meinung nach wurde das große Potenzial, was im Plot, aber auch in der Autorin steckt, etwas verschenkt.

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Jessi611

    Jessi611

    06. August 2012 um 12:51

    Für einen Psychothriller ist das Buch vielleicht etwas seicht. Darüberhinaus fande ich, dass es lange andauerte bis etwas Spannung aufkam. Zwar wollte man ständig wissen wie es weiter geht, aber man konnte das Buch schon mal aus der Hand legen.
    Gegen Ende wurde es allerdings so richtig spannend und aufregent, aus diesem Grund auch 4 Sterne!

  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Sunny9880

    Sunny9880

    27. October 2010 um 22:47

    Das Buch "Vertau mir blind" beginnt relativ harmlos. Die 16-jährige Mila Theunissen verschwindet eines Tages spurlos. Die Polizei sieht in Mila jedoch eine Ausreisserin, sind doch ihre Familienverhältnisse relativ schwierig. Vater und Mutter sind geschieden und Mila wünscht sich nichts mehr, als das die beiden wieder zusammenfinden. Nach Monaten der Ungewissheit wird Mila jedoch im Saturnuspark gefunden. Sie lebt, leidet aber unter Gedächtnisverlust. Durch die Entführung hat Mila sich verändert, sie trennt sich von ihrem Freund, will nicht mehr in der Band spielen. Ihr Freund äußert Milas Mutter gegenüber den Verdacht, dass Mila einen neuen Freund hat, den sie ihren Eltern verheimlicht. Plötzlich verschwindet Mila von Neuem. Wieder glaubt die Polizei nicht an eine Entführung. Milas Mutter macht sich verzweifelt auf die Suche nach Mila. Nach dem 2/3 des Buches relativ harmlos sind, überstürzen sich die Ereignisse. MIlas Mutter kommt dem Entführer auf die Spur und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Man erwartet stets, dass sie es nicht rechtzeitig schafft ihre Tochter zu befreien, dass der Täter ihr zuvor kommt. Schlimm ist, dass es solche Fälle von krankhafter Täter-Opfer-Beziehung wirklich ist und die Geschichte demnach nicht völlig frei erfunden ist, man erinnere sich nur an den Fall Natascha Kampusch. Da nur das letzte Drittel des Buches spannend ist und ca 2/3 des Buches nichts aufregendes passiert, vergebe ich nur 4 Sterne. Es lässt sich auf jedenfall flüssig in einem weg lesen, langweilig ist es nie, weil man ständig auf den großen Knall wartet.

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    LenaBo

    LenaBo

    11. September 2010 um 00:22

    Der Albtraum jeder Mutter: das eigene Kind verschwindet spurlos. Für Heleen wird dieses Horrormärchen Wirklichkeit. Eines Tages ist ihre Tochter Mila wie vom Erdboden verschluckt. Die Suche der Polizei ist vergeblich, bis die Untersuchungen schließlich sogar eingestellt werden. Drei Monate später erhält Heleen einen Anruf von ihrem Ex-Mann Friso: "Sie haben Mila gefunden. Unsere Tochter lebt!" Doch das Mädchen kann sich an die letzten Monate nicht mehr erinnern. Sie kann der Polizei keine Auskunft darüber geben, wo sie sich in der vergangenen Zeit aufgehalten hat, geschweige denn, ob ein Gewaltverbrechen vorliegt. Auch für ihre verändertes Äußeres und ihren abgemagerten Körper gibt es keinerlei Erklärung. Eine psychiatrische Behandlung scheint in Milas Fall nur wenig erfolgversprechend. Und dann passiert es erneut. Mila verschwindet. Lediglich einen Abschiedsbrief hinterlässt sie ihren verängstigten Eltern, in dem sie schreibt, dass sie mit ihrem neuen Freund eine Weltreise machen möchte. Es bestehe kein Grund zur Sorge, sie würde sich in Kürze melden. Doch für Heleen ist eines klar: das klingt nicht nach ihrer Tochter, die doch eigentlich vernünftig ist und niemals Hals über Kopf eine so unreife Entscheidung treffen würde. Ihre Mutter ist sicher, dass Mila erneut entführt wurde. Zu Heleens Entsetzen schenkt die Polizei ihr keinerlei Glauben und so begibt sich die Mutter alleine auf die Suche nach ihrer Tochter... und macht dabei verstörende Entdeckungen. Die Geschichte beginnt mit der plötzlichen Rückkehr der verschwundenen Tochter. Der Leser kann in den folgenden Kapiteln jeden einzelnen Schritt und Gefühlsausbruch der Mutter mitverfolgen. Leider entwickelt sich durch diesen Start der gesamte Verlauf der Geschichte nur sehr langsam, sodass dem Leser anfangs nicht ganz deutlich wird, weshalb es sich bei diesem Werk von Nicolet Steemers um einen Psychothriller handeln soll. Betrachtet man die ersten (ca.) 150 Seiten könnte der Leser annehmen, dass er gerade ein Buch aus dem Genre Drama in den Händen hält. Man wartet förmlich darauf, dass etwas unerwartetes passiert und sich die Geschichte weiterentwickelt. Spannend ist dies nicht unbedingt, obwohl man auch erwähnen sollte, dass die Gespräche zwischen Mutter und Tochter durchaus emotional sind. Sie sind zwar angenehm zu lesen, tragen allerdings nicht unbedingt zum Spannungsaufbau bei. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, aus der Sicht von Heleen, sodass der Rezipient sämtliche Gefühlstlagen der verzweifelten Mutter mitverfolgen kann. Von völlig aufgelöst über den Verlust der eigenen Tochter, bis überglücklich das Kind wieder in die Arme schließen zu können; die Autorin lässt keine Situation aus, verschiedene Gefühle beim Leser hervorzurufen und ihn in die Lage der Protagonistin zu versetzen. Gerade bei einem so dramatischen und leider auch immer aktuellen Thema wie der Kindsentführung ist es der Autorin wunderbar gelungen die Verzweiflung einer Mutter in Worte zu fassen, ohne dass sie dabei aufgesetzt oder unrealistisch wirken könnte. Gerade die (ca.) letzten 100 Seiten sind im Gegensatz zum Beginn des Buches überaus rasant und fesselnd geschrieben. Hier kommt genau die Art von Spannung auf, die auch schon im ersten Teil des Buches wünschenswert gewesen wäre. Ein spektakulärer Verlauf der Erzählung, unvorhersehbare Wendungen und ein packendes Ende, genau das, was man von einem Thriller erwarten kann. Fazit: Sieht man über den schwachen Anfang des Buches hinweg, kann man 'Vertrau mir blind' durchaus als einen spannenden Thriller bezeichnen. Er weckt Gefühle im Leser, ist kurzweilig und beschreibt sehr authentisch die unendliche Liebe einer Mutter, die für das Wohl ihrer Tochter ihr eigenes Leben geben würde.

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Bellexr

    Bellexr

    26. August 2010 um 20:11

    Auftauchen, um wieder zu verschwinden . Endlich der langersehnte Anruf. Heleen ist überglücklich, denn die Polizei hat ihre 17-jährige Tochter Mila in einem Park gefunden. Der Teenager ist zwar stark abgemagert und kann sich an die letzten 3 Monate ihres Verschwindens nicht erinnern, aber ansonsten scheint sie unversehrt. Überglücklich schließt sie Mila in die Arme. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn schon kurze Zeit später verschwindet Mila wieder. Zurück bleibt nur ein Brief an ihre Eltern, dass sie sich keine Sorgen machen sollen und sie würde sich in einem Monat wieder melden, nach ihrem 18. Geburtstag. Heleens Exmann Friso wie auch die Polizei sind der festen Überzeugung, dass Mila aus freien Stücken gegangen ist, doch Heleen mag daran nicht glauben und begibt sich auf die Suche nach ihrer Tochter, die sie schon bald in Lebensgefahr bringt. . Wie ein Paukenschlag beginnt Nicolet Steemers ihren Psychothriller mit dem Anruf von Heleens Ex-Mann Friso, dass Mila gefunden wurde. Und so rasant wie die Geschichte ohne großes Vorgeplänkel beginnt, so spannungstreibend ist auch der Rest der Story angelegt. So lässt die Autorin einem kaum Zeit, sich während des Lesens zu entspannen und hetzt ihre Leser regelrecht durch den Thriller bis zum wirklich äußerst spannenden Ende. Somit ist zwar der Unterhaltungswert durchweg sehr hoch, auf die Hintergründe des eigentlichen Themas wird jedoch eher weniger eingegangen und so wirkt die Story dadurch recht oberflächlich. . Die Geschichte wird aus Sicht von Heleen erzählt, so erhält man recht schnell einen Bezug zu ihr und kann auch besser ihr stellenweise doch recht irrationales Handeln verstehen. Diese Emotionen vermittelt Nicolet Steemers gut, allerdings nervt stellenweise das recht hysterische und oft auch überzogene Handeln von Heleen. Zum einen versteht man aber auch gut die Wut, Verzweiflung und auch Enttäuschung von Heleen, gerade in Bezug auf ihren Ex-Mann und der Polizei. Gleichzeitig hat man jedoch auch Verständnis für das Verhalten von Friso wie auch der Polizei, die nicht an eine erneute Entführung glauben, sondern der Überzeugung sind, dass Mila aus eigenen Willen verschwunden ist. Allerdings kann man sich denken, dass Heleen mit ihrer Überzeugung Recht hat, ansonsten würde es sich hier nicht um einen Psychothriller handeln. . Fazit: Ein rasant erzählter Psychothriller, der zwar mit einer spannenden Story aufwarten kann, diese aber jetzt nicht unbedingt neu und doch recht oberflächlich angelegt ist.

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Cosmopolitan

    Cosmopolitan

    28. April 2010 um 15:49

    Zu allererst bin ich wirklich überrascht welch verschiedene Meinungen zu diesem Buch auftreten. Die einen finden es wohl eher schlecht, die anderen hervorragend. Ich kann mit Glück sagen, dass dieses Buch wirklich hervorragend ist. Ich habe von der ersten bis zur letzten Minute mit der Hauptperson mit gefiebert und konnte fast nicht aufhören zu lesen. In dem Buch geht es um Mila, ein 17 jähjriges Mädchen, das spurlos verschwindet und nach über 3 Monaten auf einer Parkbank wieder auftaucht. Ihre Mutter, Heleen kann es vor lauter Glück gar nicht fassen, dass ihre Tochter wieder da ist. Jedoch merkt sie sehr schnell, dass Mila sich seit sie weg war sehr stark verändert hat und zurückzieht. Sie kann sie angeblich an nichts mehr erinnern, was in den Monaten als sie verschwunden ist, passiert ist. Und da Glück ja meist nicht lange anhält, verschwindet Mila von neuem, jedoch diesmal nicht ohne einen Brief zu hinterlassen. Ihre Mutter, die nicht daran glaubt, dass Mila auf eigene Faust von zu Hause weggegangen ist, macht sich auf die Suche nach ihr und begibt sich dabei auf einen seelischen Höllentrip. Weder ihr Ex-Mann und somit Milas Vater, noch die Polizei glauben ihr und halten sie eher für eine hysterische Mutter, die nicht damit klarkommen will, dass ihre Tochter langsam erwachsen wird… Ich habe bisher noch kein Buch von Nicolet Steemers gelesen, jedoch finde ich dieses Werk wirklich grandios, so dass ich auf jeden Fall noch weitere Bücher von ihr lesen werde. Ohne hier etwas vorwegzunehmen, hat die Autorin natürlich sehr gut für ihre Geschichte recherchiert, da es sich bei Mila um das Stockholm-Syndrom handelt. „ Das Stockholm-Syndrom kann in Situationen entstehen, in denen der Geiselnehmer absolute Kontrolle ausüben kann und innerhalb dieser Phase die Grundbedürfnisse des Opfers befriedigt, wie Nahrung und Schutz. Es erscheint paradox: Obwohl sich das Opfer dessen bewusst ist, sich in einem Abhängigkeitsverhältnis als Folge der Handlungen des Entführers zu befinden, entwickelt er /sie dennoch Sympathie für den Entführer.“ Ich finde die Geschichte zu dem Thema, wirklich gut gemacht und es ist auch ein interessantes Thema, was man seit dem Fall aus Österreich mit Natascha Kampusch ja mitbekommen hat. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit mit der Mutter mit gefiebert und teilweise auch ein bisschen Angst gehabt, was denn nun am Ende rauskommt und ob sie es schaffen wird, ihre Tochter zu finden bzw. zu befreien. Da das Buch in der Ich-Form geschrieben wurde, kann man sich so am besten in Heleen´s Lage versetzen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es für eine Mutter nichts schlimmeres geben kann, als ihre Tochter an einen grausamen Psychopathen zu verlieren und ohne ein Fünkchen Hoffnung zu haben ob sie denn überhaupt noch lebt oder nicht. Ich kann dieses Buch jedem nur Nahe legen, es ist wirklich sehr gut umgesetzt und von der ersten bis zur letzten Seite spannend!

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Lesefee86

    Lesefee86

    28. April 2010 um 15:25

    Die junge Mila möchte ihren Vater besuchen, kommt dort aber nie an. Ihre Mutter, eine Ärztin, ist verzweifelt auf der Suche. Wochen gibt es kein Lebenszeichen, Bis Mila plötzlich auf einer Parkbank gefunden wird. Sie scheint sich an nichts zu erinnern und verschließt sich vor ihrer Familie. Erst als sie zu einem befreundeten Psychologen ihrer Mutter geht, öffnet sie sich. Und nach und nach kommt ihre Mutter dahinter, was den Psychologen und ihre Tochter verbindet....

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    Vertrau mir blind
    nic

    nic

    31. March 2010 um 14:41

    Die Handlung wird in der Kurzbeschreibung schon erwähnt, mehr braucht man nicht hinzufügen. Mehr braucht man auch nicht erwarten, denn das Versprechen, dass es sich bei der Autorin um einen neuen Stern am Himmel der Psychothrillerautoren handelt, war hier eindeutig zu viel. Die Geschichte ist reichlich vorhersehrbar, für meinen Geschmack viel zu flach, genau wie die Protagonisten. Das Buch ist schnell gelesen, aber auch schnell wieder vergessen, und hat somit bei mir nicht den Eindruck hinterlassen, als müsse ich mehr Stoff aus der Feder der niederländischen Autorin haben.

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    endorfinchen

    endorfinchen

    28. March 2010 um 18:45

    So plötzlich wie Mila vor drei Monaten einfach verschwindet, so plötzlich wird sie auf einer Parkbank wieder gefunden. Für die Eltern ist es unfassbar, dass Mila wieder da ist, und dann noch lebend. Allerdings leidet sie an einem Gedächtnisverlust. Alles was vor ihrem Verschwinden passiert ist, weiß sie noch, aber wo sie in der letzten Zeit gewesen ist und was ihr passiert ist, kann sie weder erzählen, noch sich erinnern. Wie geht man mit seinem Kind um, dass scheinbar entführt wurde und relativ unversehrt wieder auftaucht. Mila lässt ihre Eltern kaum an sich heran, schottet sich von allen ab und auch mit Stan, ihrer großen Liebe, macht sie einfach Schluss. Als für Helen, Mila´s Mutter, langsam der Alltag zurückkehrt und sie froh ist, ihre Tochter wiederzuhaben, verschwindet Mila erneut. Diesmal hinterlässt sie allerdings einen Abschiedsbrief, dass sie mit jemandem weggegangen ist und sich in einem halben Jahr, wenn sie volljährig ist, anrufen wird. Wer ist dieser Unbekannte, der Mila dazu gebracht hat, alle Mauern hinter sich abzureissen und erneut zu verschwinden?! "Vertrau mir blind" war von der ersten Seite fesselnd und machte mich wahnsinnig neugierig . Helen, alleinerziehende Mutter und Ärztin hat in der Vergangenheit sicherlich Fehler gemacht, die sie sich nun nach und nach selbst eingesteht. Sie war Mila gegenüber zu großzügig und hat ihrer Tochter zuviele Freiheiten eingeräumt. Aber sie liebt ihre Tochter und kämpft wie eine Löwin, während ihr Exmann die Situation sehr gelassen sieht und tatsächlich warten will, bis sich ihre Tochter meldet. Auch die Polizei schiebt Helen in die Schublade "hysterische Mutter". Der Schreibstil war einfach, jedoch fesselnd und süchtig machend. Allerdings hätte man die erste Annäherung zwischen Mila und ihren Eltern mehr ausarbeiten können. Das war mir einfach ein wenig zu kurz und knapp. Auch die Ängste und die Suche nach Mila´s zweiten Verschwinden hätten noch ein Schüppchen Spannung und Intensität gebraucht. Aber der Schluss hat all das wieder rausgerissen und das Ende klingt verdächtig nach einer Fortsetzung, über die ich mich natürlich freuen würde. Ich war absolut gefesselt und auch wenn der Psychothrill nicht im ganzen Buch anhält - er war da und er war gut!

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  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Aldona

    Aldona

    01. February 2010 um 08:33

    mila ist 17 als sie spurlos verschwindet, monate später taucht sie an der selben stelle wieder auf wo sie verschwunden ist, nur daß sie sich an die zeit in der sie weg war über haupt nicht erinnert .........
    super geschrieben und total spannend, guter schluss mit einem ECHT überraschendem Ende

  • Rezension zu "Vertrau mir blind" von Nicolet Steemers

    Vertrau mir blind
    Jens65

    Jens65

    03. January 2010 um 21:18

    Nicolet Steemers soll in den Niederlanden bereits zwei Spannungsromane veröffentlicht haben und dort mit den Erfolgreichsten ihres Genres verglichen werden. Die Grundidee der Handlung des vorliegenden Romans " Vertrau mir blind" ist m.E. nicht schlecht, doch schwächelt es noch sehr an der Umsetzung. Aber gut, es ist ein Debüt - jeder Autor hat eine zweite Chance verdient, doch ein Krimi des Monats ist es wahrlich nicht. Ein Mädchen, 17 Jahre verschwindet, taucht nach einigen Monaten unverhofft wieder auf, leidet an Gedächtnisverlust ( Amnesie) und verschwindet erneut, nachdem sie sich in psychotherapeutische Behandlung begeben hat, um das Erlebte aufzuarbeiten. Die Mutter versucht dem rätselhaften Verhalten und dem Verschwinden des Mädchens auf die Spur zu kommen. Der Handlungsverlauf ist sehr vorhersehbar. Fazit: Als kleine Zwischenlektüre sicherlich brauchbar- doch kein Buch, welches auf Dauer im Gedächtnis haften bleibt.

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