Niel Bushnell Jack Morrow und das Grab der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Jack Morrow und das Grab der Zeit“ von Niel Bushnell

Das Tor zur Vergangenheit öffnet sich – und für Jack Morrow beginnt das gefährlichste Abenteuer seines Lebens

Jack Morrow hat es nicht leicht: Ständig gibt es Ärger mit den Jungs in seiner Klasse, und seine Mutter, die vor fünf Jahren gestorben ist, vermisst er auch. Als Jack wieder einmal ihr Grab besucht, wird er jedoch plötzlich in eine andere Zeit gezogen. Denn er hat von seiner Mutter etwas ganz Besonderes geerbt. Und das will ihm nun ein Bösewicht abluchsen. Wie gut, dass Jack mit Davey und Eloise zwei tolle neue Freunde kennenlernt, die ihn bei diesem unglaublichen Abenteuer in der Vergangenheit nicht im Stich lassen!

Jack ist zwölf, und das Leben könnte besser laufen: Vor fünf Jahren ist seine Mutter gestorben, in der Schule findet er nicht so richtig Anschluss, und sein Vater ist ein Dieb. Als er dann auch noch erfährt, dass er zu seiner Tante nach Brighton ziehen soll, weil sein Vater ins Gefängnis muss, flüchtet Jack an den Ort, der ihn bisher immer getröstet hat: das Grab seiner Mutter. Doch dieses Mal ist alles anders. Als Jack den Grabstein berührt, zieht etwas an ihm, und plötzlich wird er mit Haut und Haaren von dem Stein eingesaugt! Er erwacht in der Vergangenheit, wo er Freundschaft mit dem Schlitzohr Davey und der hübschen Eloise schließt. Die beiden erklären ihm, dass er ein Zeitreisender ist, der mithilfe der Grabsteine durch die Zeiten springen kann – und das ist ja wohl das Coolste, was Jack je in seinem Leben gehört hat! Aber seine Begeisterung währt nur kurz, denn in der Vergangenheit warten auch der fiese Schurke Rouland und seine Gespensterarmee auf ihn. Der Gauner hat es nämlich auf einen geheimnisvollen Gegenstand abgesehen, den Jacks Mutter einst versteckt haben soll. Ehe Jack sichs versieht, sind er und seine Freunde mittendrin in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch alle Zeiten …

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  • Ein spannender Jugendfantasyroman

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Nady

    28. April 2014 um 19:58

    Klappentext: Für Jack Morrow spielt Zeit keine Rolle. Als der 12jährige Jäck eines Tages erfährt, dass er ein Zeitreise-Gen in sich trägt, ist in seinem Leben nichts mehr wie es vorher war: Mir nichts, dir nichts landet er in der Vergangenheit, wo ihm der fiese Gangster Rouland mit seiner Gespensterarmee auflauert. Rouland glaubt, dass Jack im Besitz eines wertvollen Schatzes ist und setzt alles daran, diesen Schatz in die Finger zu bekommen. Und für Jack beginnt das größte Abenteuer seines Lebens… Rezension: Jack, 12 Jahre jung, befindet sich mal wieder am Grab seiner verstorbenen Mutter. Sie starb als er gerade mal 7 Jahre alt war. Als auch sein Vater sich am Grab einfindet, offenbart er Jack, dass er wieder für längere Zeit untertauchen muss und Jack so lange bei seiner Tante leben soll. Doch Jack weis, dass sein Vater eigentlich wieder ins Gefängnis muss, da er wieder irgendein krummes Ding gedreht hat.  Jack ist sehr enttäuscht. Nicht das er keine Mutter mehr hat, jetzt verschwindet auch noch sein Vater. Als dieser den Friedhof verlässt, bleibt Jack alleine zurück. Dann taucht plötzlich ein sehr alter Mann neben ihm auf und behauptet, sein Großvater zu sein. Von seiner Existenz hat Jack aber bisher nie etwas gewusst. Als sein Großvater dann noch behauptet, dass Jack ein Zeitreisegen in sich tragen würde und Jack unbedingt in das Jahr 1940 zurückreisen soll um die „Rose“ zu finden, glaubt Jack in einem schlechten Film mitzuspielen. Doch da diese „Rose“ etwas mit seiner Mutter zu tun hat, bittet sein Großvater ihn darum, ins 1940 zur reisen und ihn in einer Bar zu suchen. Sein Großvater sei zu dieser Zeit ungefähr in dem gleichen Alter, wie Jack heute. Jack muss die „Rose“, vor dem Bösewicht Rouland und seiner Geisterarmee, finden und beschützen. Er soll einen Grabstein berühren auf dem das Sterbedatum 1940 stehen würde und  dann durch einen „Tränentunnel“ in dieses Jahr reisen. Meine Meinung: Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buchstil zurechtzukommen. Alles wirkt etwas verworren. Aber je weiter man liest, desto spannender wird die Geschichte und man erlebt mit Jack eine Zeitreise mit sehr vielen Gefahren. Man wird ständig durch neue Eindrücke überrascht und das Buch nimmt immer wieder eine andere Wendung. Man erlebt mit Jack seine Trauer um seine Mutter und den Wunsch, durch diese Zeitreisen, eventl. Ihren Tod zu verhindern. Das ganze Buch war ein sehr spannendes Abenteuer. Es ist ab dem 12. Lebensjahr empfohlen.

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  • Ein Jugendbuch, das man gelesen haben sollte!

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Buchsuechtige

    02. January 2014 um 20:05

    °°° Inhalt °°° Jack ist zwölf, und das Leben könnte besser laufen: Vor fünf Jahren ist seine Mutter gestorben, in der Schule findet er nicht so richtig Anschluss, und sein Vater ist ein Dieb. Als er dann auch noch erfährt, dass er zu seiner Tante nach Brighton ziehen soll, weil sein Vater ins Gefängnis muss, flüchtet Jack an den Ort, der ihn bisher immer getröstet hat: das Grab seiner Mutter. Doch dieses Mal ist alles anders. Als Jack den Grabstein berührt, zieht etwas an ihm, und plötzlich wird er mit Haut und Haaren von dem Stein eingesaugt! Er erwacht in der Vergangenheit, wo er Freundschaft mit dem Schlitzohr Davey und der hübschen Eloise schließt. Die beiden erklären ihm, dass er ein Zeitreisender ist, der mithilfe der Grabsteine durch die Zeiten springen kann – und das ist ja wohl das Coolste, was Jack je in seinem Leben gehört hat! Aber seine Begeisterung währt nur kurz, denn in der Vergangenheit warten auch der fiese Schurke Rouland und seine Gespensterarmee auf ihn. Der Gauner hat es nämlich auf einen geheimnisvollen Gegenstand abgesehen, den Jacks Mutter einst versteckt haben soll. Ehe Jack sich versieht, sind er und seine Freunde mittendrin in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch alle Zeiten … Quelle: HEYNE fliegt °°° Meine Meinung °°° Als ich die Druckfahnen vorab angeboten bekam, war ich mir nicht ganz sicher, ob Jack Morrow und das Grab der Zeit etwas für mich ist. Trotzdem hat meine innere Stimme gesagt, dass ich mich trauen soll. Die Altersfreigabe hat mich ein wenig zögern lassen, da ich sonst eher Jugendbücher lese, die mindestens ab 14 Jahren freigegeben werden. Und ich wurde positiv überrascht. Das Cover dieses Buches erscheint auf den ersten Blick sehr düster und unheilvoll. Dennoch ist es für die Zielgruppe nicht zu gruselig. Es stimmt gut auf die zu erwartende Atmosphäre im Buch ein. Besonders gut hat mir die Wahl der Stilmittel gefallen, so dass die Motive fast schon von Hand gezeichnet aussehen. Der Kurzinhalt gibt relativ detailliert wieder, was im ersten Drittel der Buches passiert. Für mich persönlich hätte es eine geschmälerte Version mit Schwerpunkten auch getan. Alles Weitere erfährt der Leser während er in Jacks Geschichte eintaucht. Im Kurzinhalt werden daher schon Handlungsstränge angerissen und der komplette Anfang wiedergegeben. Hier hätte weniger einfach mehr sein können. Jack Morrow ist ein liebenswerter Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Er musste schon einige Schicksalsschläge in seinem jungen Leben hinnehmen. Für sein Alter schlägt sich Jack auffallend wacker und lässt sich nicht unterkriegen. Scheint er erst als Einzelgänger aufzutreten, entpuppt er sich doch im Laufe des Buches als Teamplayer und schließt Freundschaft mit Davey, der ihm viel näher steht, als Jack anfangs vermutet. Mit ihm besteht er so manches Abenteuer. Jack Morrow ist die Verkörperung des "Nichtaufgebens". Trotz der Steine, die ihm familiär und in Bezug auf seinen Umkreis in den Weg gelegt wurden, setzt Jack tapfer seinen Kopf durch und brilliert durch Intelligenz und Kombinationsgabe. Für sein Alter ist Jack erstaunlich reif. Dem Leser wird nicht viel Zeit gelassen, sich auf das Buch einzustimmen. Abgesehen von einem Prolog, der mehr als spannungsgeladen ist, startet Niel Bushnell sofort die eigentliche Handlung. Bei vielen anderen Büchern hat mich das oft gestört, allerdings finde ich, dass man die Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren darf. Jugendliche dieser Altersgruppe sind eher handlungsorientiert und fühlen sich eventuell von seitenlangen Erklärungen gelangweilt. Von daher hat der Autor die richtige Wahl getroffen und eine schöne Balance von Action und leisen Tönen gefunden. Neben Jack gibt es noch zahlreiche andere Figuren, die das Buch ausmachen. Von Fantasiewesen mit unheimlichen Namen bis hin zu manch zwielichtigem Charakter, der nichts Gutes im Schilde zu führen scheint, fährt Niel Bushnell ein buntes Ensemblé auf die "Bühne". Abwechslung ist geboten und das Maß der Dinge ist auch hier gut gewählt, da man sich zu keiner Zeit überfordert von der Vielfalt fühlt. Ein paar Fragezeichen hat die Figur Eloise bei mir hinterlassen. Die Unklarheit wird aber vielleicht in einem der folgenden Bücher weichen. Nicht unerwähnt möchte ich den wunderbarenSchreibstil von Niel Bushnell lassen. Er schreibt ausdrucksstark und lässt mit seiner Wortwahl automatisch Bilder im Kopf entstehen. Man steht nicht nur außerhalb der Geschichte, sondern fühlt sich, als ob man immer nur einen Schritt hinter Jack steht und alles aus nächster Nähe mitverfolgen kann. Die Sprache ist zwar Zielgruppen orientiert, aber trotzdem anspruchsvoll und abwechslungsreich. Niel Bushnell hat mich regelrecht zwischen seine Zeilen gezogen. Ich freue mich auf die Fortsetzung der Timesmith Chronicles Reihe. °°° Fazit und Bewertung °°° In diesem Fall sind 5 von 5 Lesezeichen wohlverdient. Ein Protagonist, den man einfach nur in seine Arme schließen möchte, spannende Orte und eine Handlung, die das Action-Herz junger Leser höher schlagen lässt. Ein gelungenes Debüt, das mich vor allem durch den Schreibstil des Autors gefangen genommen hat. DIESE REZENSION UND ANDERE FINDET IHR AUCH AUF MEINEM BLOG BUCHSÜCHTIGE: buchsuechtige.blogspot.de

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  • Und das Grab der Zeit

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Ayanea

    17. December 2013 um 12:46

    *und das Grab der Zeit*   Ein Jugendroman der sich mit der Problematik der Zeitsprünge befasst? Her damit, dachte ich mir und fing voller Begeisterung an zu lesen. Der Leser wird auch schnell auf eine Achterbahnfahrt mit genommen und weiß zu Beginn ähnlich dem Haupthelden Jack nicht was da gerade vor sich geht. Denn eben befindet er sich noch auf einem Friedhof mit seinem Vater, schon reist er durch Berührung eines Grabsteines durch einen sogenannten Tränentunnel zurück durch die Zeit und wird von schrecklichen Wesen angegriffen.   Ich gebe zu, am Anfang hatte ich meine kleine Schwierigkeiten mit dem Buch, aber je weiter die Geschichte voran schritt, umso gefesselter war ich vom Geschehen. Denn Jack hat eine ganz besondere Gabe: er ist ein Springer. Das bedeutet, er kann durch Berührung diverser Grabsteine durch die bereits erwähnten Tränentunnel in die Vergangenheit reisen, zum Datum des auf den Grabstein stehenden Verstorbenen. Um heraus zu finden, warum man ihn angreift, reist er ins Jahr 1940 und trifft dort das jüngere "Ich" seines Großvaters. Einen aufgeweckten, kleinen Jungen, der doch eine verletzliche Seite hat und doch in groben Zügen weiß, was Sache ist und Jack und somit dem Leser alles erklärt.    Fiesling der Geschichte ist Rouland, der auf der Suche nach der "Rose" ist und glaubt, dass Jack weiß wo sie ist und aus diesem Grund ihm nachjagt. Rouland blieb für mich ein wenig facettenlos. Das ist mit Sicherheit der Kürze der Geschichte geschuldet, so wird vielmehr Wert auf die Charakterstudie der Haupthelden (Jack, Darvey und Eloise) gelegt. Auch die verschiedenen Welten, die es hier gibt und die nebeneinander existieren, werden nur am Rande erwähnt. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Details gewünscht. Aber der andere mag das vielleicht wiederum: in der Kürze liegt die Würze.   Die Zeitsprünge an sich, sind sehr gut gemacht. Jack reist in verschiedene Jahrhunderte- aber immer in London. Das wurde sehr schön rüber gebracht, auch wie dann einige Szenen ineinander übergreifen und später mit einander verwoben sind, waren klasse. Natürlich bleibt das ein oder andere Paradoxon dabei nicht aus- aber das kann man eben nie weg kriegen, wenn man sich mit der Thematik der Zeitsprünge befasst.   Generell finde ich den Roman diesbezüglich sehr gut umgesetzt und manchmal kam es mir vor als würde ich einen Harry Potter Roman lesen, in dem Harry in der Zeit reisen kann. Kreaturen wie Schwarzwichte ließen mich dann doch an Figuren wie Doby erinnern und so weiter.   Der Schreibstil des Autors ist mitunter richtig brillant und ausgefeilt- er hat mir sehr gut gefallen. Ich könnte mir nach dieser Lektüre durch aus vorstellen, noch mehr von diesem Autor zu lesen- vielleicht sogar eine Fortsetzung von diesem Teil. Das diese kommen soll, ist gewiss. Nette Unterhaltung für Zwischendurch!

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  • spannendes Jugendbuch

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    steffibeffi90

    08. December 2013 um 15:57

    Jack Morrow ist 12 Jahre alt und hat mit seinen jungen Jahren schon viel Schlimmes erlebt: Seine Mutter ist sehr bald gestorben und sein Vater muss ins Gefängnis, jetzt soll er zu irgendeiner Tante ziehen. Eines Tages trifft er auf dem Friedhof einen alten Mann, der behauptet sein Großvater David zu sein. Er erklärt Jack kurz und knapp, dass er sofort verschwinden muss, da jemand hinter ihm her ist. Jack ist ein sogenannter "Springer", ein Mensch, der durch Gräber und Tränentunnel reisen kann und zwar in die Zeit, welche auf dem jeweiligen Grabstein steht. Plötzlich landet er im Jahre 1940, in dem ein Krieg tobt. Dort trifft er dann auf Davey, seinen Großvater in jungen Jahren. Er kann aber nicht lange verschnaufen, denn er muss die Rose von Anwn finden, die auch ein Mann namens Rouland schon seit Jahren sucht....  Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat mich das Cover sofort begeistert. Man erkennt Jack, wie er an einem Grabstein steht und um ihn herum schweben gefährliche, geisterhaft Gestalten, die sogenannten Müllmänner. Vor allem die Farbgestaltung von rot, schwarz und weiß hat es mir angetan. Ich finde diese Kombi super.  Die Geschichte hat mich auch überzeugen können. Ein Junge, der schon einige Schicksalsschläge hinter sich hat, gelangt durch Tränentunnel in andere Welten. Allerdings fand ich, dass Jack für sein Alter von 12 Jahren schon ziemlich reif war, ich fand ihn etwas zu erwachsen dargestellt. Man hätte ihn locker älter schätzen können. Er schlägt sich tapfer und tut viel für seine neu gewonnenen Freunde, die er im Laufe der Geschichte kennen lernt. Vor allem Davey ist für ihn ein wichtiger und sehr guter Freund geworden, obwohl sie sich anfangs gar nicht gut verstehen. Zu Beginn ist Davey ein Streuner mit Geldschulden und schlägt sich so durchs Leben wie es ihm gerade passt. Er ist eigentlich das komplette Gegenteil von Jack, deshalb macht er auch mit die größte Entwicklung.  Im weiteren Verlauf treffen die beiden auf Eloise, ein Paladin. Sie hat früher für Rouland gearbeitet. Ich hätte gerne mehr über diese geheimnisvolle Frau erfahren.  Der Autor hat einen tollen Schreibstil, der den Leser richtig fesselt und so schnell nicht mehr loslässt. Die ganze Story fand ich gut durchdacht. Für mich war es etwas ganz neues, mit vielen guten Ideen, die auch richtig umgesetzt worden sind. Anfangs konnte ich mir recht wenig unter einer Reise durch einen Tränentunnel vorstellen, aber dies wurde auch gut erläutert und beschrieben.  Ich kann dieses Jugendbuch weiblichen und auch männlichen Lesern empfehlen, die auf Fantasy, aber nicht zuviel davon, stehen. Fans von romantischen Liebesgeschichten sind hier jedoch fehl am Platz, denn von Liebe liest man in dieser Geschichte so gut wie nichts, aber dafür wird viel Wert auf Freundschaft und Familie gelegt. 

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  • Niel Bushnell - Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2013 um 17:19

    Kurzbeschreibung:  Das Tor zur Vergangenheit öffnet sich – und für Jack Morrow beginnt das gefährlichste Abenteuer seines Lebens Jack Morrow hat es nicht leicht: Ständig gibt es Ärger mit den Jungs in seiner Klasse, und seine Mutter, die vor fünf Jahren gestorben ist, vermisst er auch. Als Jack wieder einmal ihr Grab besucht, wird er jedoch plötzlich in eine andere Zeit gezogen. Denn er hat von seiner Mutter etwas ganz Besonderes geerbt. Und das will ihm nun ein Bösewicht abluchsen. Wie gut, dass Jack mit Davey und Eloise zwei tolle neue Freunde kennenlernt, die ihn bei diesem unglaublichen Abenteuer in der Vergangenheit nicht im Stich lassen! Jack ist zwölf, und das Leben könnte besser laufen: Vor fünf Jahren ist seine Mutter gestorben, in der Schule findet er nicht so richtig Anschluss, und sein Vater ist ein Dieb. Als er dann auch noch erfährt, dass er zu seiner Tante nach Brighton ziehen soll, weil sein Vater ins Gefängnis muss, flüchtet Jack an den Ort, der ihn bisher immer getröstet hat: das Grab seiner Mutter. Doch dieses Mal ist alles anders. Als Jack den Grabstein berührt, zieht etwas an ihm, und plötzlich wird er mit Haut und Haaren von dem Stein eingesaugt! Er erwacht in der Vergangenheit, wo er Freundschaft mit dem Schlitzohr Davey und der hübschen Eloise schließt. Die beiden erklären ihm, dass er ein Zeitreisender ist, der mithilfe der Grabsteine durch die Zeiten springen kann – und das ist ja wohl das Coolste, was Jack je in seinem Leben gehört hat! Aber seine Begeisterung währt nur kurz, denn in der Vergangenheit warten auch der fiese Schurke Rouland und seine Gespensterarmee auf ihn. Der Gauner hat es nämlich auf einen geheimnisvollen Gegenstand abgesehen, den Jacks Mutter einst versteckt haben soll. Ehe Jack sichs versieht, sind er und seine Freunde mittendrin in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch alle Zeiten... *Quelle* Zum Autor:  Niel Bushnell wurde in England geboren und wollte ursprünglich Astronaut oder Schriftsteller werden. Mittlerweile arbeitet er jedoch als Comic- und Trickfilmzeichner und hat seine eigene Produktionsfirma Qurios gegründet. Mit Jack Morrow und das Grab der Zeit hat er seinen ersten Roman geschrieben und sich so doch noch seinen Kindheitstraum erfüllt. Meinung:  Der 12-jährige Jack Morrow lebt seit dem Tod seiner Mutter vor 5 Jahren allein mit seinem Vater. Dieser hält sich mit zwielichtigen Jobs über Wasser und muss daher für längere Zeit ins Gefängnis und Jack soll derweil zu seiner Tante, die ihm völlig unbekannt ist, ziehen. Als er das letzte Mal zusammen mit seinem Dad das Grab seiner Mutter besucht und ihren Grabstein berührt, wird er durch einen sogenannten Tränentunnel gezogen und ins Jahr 2008 verfrachtet. Dort trifft er auf seinen Großvater David, der ihn vor äußerst komischen Wesen, die Müllmänner genannt werden, rettet und ihn mit der Suche nach einer Rose beauftragt. Noch völlig perplex über seine neuen Fähigkeiten gelangt Jack nun ins Jahr 1940, wo er die junge Ausgabe seines Großvaters, genannt Davey, trifft. Dieser klärt ihn über seine neue Gabe auf, denn Jack ist ein Springer, der über Tränentunnel in andere Zeiten reisen kann. Er, seine Mutter und auch Davey gehören der ersten Welt an, einer Art Parallelwelt zu der unseren, in der magische Fähigkeiten etwas ganz Normales sind. Zusammen mit Davey macht sich Jack auf die Suche nach der sagenumwobenen Rose von Anwnn, hinter der aber auch der gefürchtete Rouland her ist. Dieser ist Jahrhunderte alt, verfügt über mächtige Magie und hat die Paladine um sich geschart, untote Kriegerinnen, die wie eine Armee hinter ihm stehen. Jack und Davey müssen sich ihm in den Weg stellen, koste es, was es wolle... Jack Morrow und das Grab der Zeit ist mir mehr aus Zufall bei skoobe aufgefallen. Da ich Lust auf eine leichte Jugendlektüre hatte, lieh ich mir das Buch aus und wurde sehr positiv überrascht. Niel Bushnells Debüt ist eine wirklich spannende Zeitreisegeschichte, die zu überzeugen weiß. Zwar ist der Anfang etwas holprig, da man als Leser zusammen mit Jack ins eiskalte Wasser geworfen wird, was seine neu erwachten Fähigkeiten angeht, doch dann ist man sofort in der Geschichte gefangen. Niel Bushnell lässt seinen Helden Jack atemlos in verschiedene Zeiten reisen, um die Rose von Anwnn zu finden. Schauplatz ist immer London, das man unter anderem nun in den Jahren 2008, 1940 und 1813 kennenlernt. Fantasievolle Figuren dürfen in diesem Roman auch nicht fehlen, seien es Müllmänner, Schwarzwichte, Paladine oder auch Operatoren, Zeitenschmiede und Macher. Jack als Hauptcharakter hat mir gut gefallen. Zu Beginn ist er noch etwas zurückhaltend und trauert um seine Mutter, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, steigt auch sein Mut und sein Selbstbewusstsein, was stets nachvollziehbar geschildert wurde. Auch die Nebenfiguren konnten durchwegs begeistern. Sei es der böse Rouland, Jacks pfiffiger Großvater Davey oder auch die Paladinin Eloise, die sich auf die Seite Jacks schlägt. Jack Morrow und das Grab der Zeit beinhaltet eine spannende und auch actiongeladene Zeitreisegeschichte, die ab 12 Jahren geeignet ist und auch für Junggebliebene sicherlich einen zweiten Blick wert ist. Ich kann das Buch nur empfehlen und hoffe, dass auch der zweite Band der Reihe, der unter dem Titel Timesmithim Englischen am 06.03.2014 erscheinen wird, seinen Weg nach Deutschland finden wird. Fazit:  Nach einem etwas holprigen Beginn kann Jack Morrow und das Grab der Zeit durch spannende und actiongeladene Zeitreisen begeistern, ebenso wie durch seine sympathischen Charaktere und die originellen und fantasievollen Nebenfiguren. Ein echter Geheimtipp!

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  • tolle Mischung aus Fantasy- und Zeitreiseabenteuer, sehr empfehlenswert

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Manja82

    27. November 2013 um 17:33

    Kurzbeschreibung: Das Tor zur Vergangenheit öffnet sich – und für Jack Morrow beginnt das gefährlichste Abenteuer seines Lebens Jack Morrow hat es nicht leicht: Ständig gibt es Ärger mit den Jungs in seiner Klasse, und seine Mutter, die vor fünf Jahren gestorben ist, vermisst er auch. Als Jack wieder einmal ihr Grab besucht, wird er jedoch plötzlich in eine andere Zeit gezogen. Denn er hat von seiner Mutter etwas ganz Besonderes geerbt. Und das will ihm nun ein Bösewicht abluchsen. Wie gut, dass Jack mit Davey und Eloise zwei tolle neue Freunde kennenlernt, die ihn bei diesem unglaublichen Abenteuer in der Vergangenheit nicht im Stich lassen! Jack ist zwölf, und das Leben könnte besser laufen: Vor fünf Jahren ist seine Mutter gestorben, in der Schule findet er nicht so richtig Anschluss, und sein Vater ist ein Dieb. Als er dann auch noch erfährt, dass er zu seiner Tante nach Brighton ziehen soll, weil sein Vater ins Gefängnis muss, flüchtet Jack an den Ort, der ihn bisher immer getröstet hat: das Grab seiner Mutter. Doch dieses Mal ist alles anders. Als Jack den Grabstein berührt, zieht etwas an ihm, und plötzlich wird er mit Haut und Haaren von dem Stein eingesaugt! Er erwacht in der Vergangenheit, wo er Freundschaft mit dem Schlitzohr Davey und der hübschen Eloise schließt. Die beiden erklären ihm, dass er ein Zeitreisender ist, der mithilfe der Grabsteine durch die Zeiten springen kann – und das ist ja wohl das Coolste, was Jack je in seinem Leben gehört hat! Aber seine Begeisterung währt nur kurz, denn in der Vergangenheit warten auch der fiese Schurke Rouland und seine Gespensterarmee auf ihn. Der Gauner hat es nämlich auf einen geheimnisvollen Gegenstand abgesehen, den Jacks Mutter einst versteckt haben soll. Ehe Jack sich versieht, sind er und seine Freunde mittendrin in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch alle Zeiten … (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: Der 12-jährige Jack wollte eigentlich nichts anderes machen als das Grab seiner Mutter besuchen. Dann aber als er es berührt geschieht unglaubliches. Da Grab öffnet sich in eine Art Tunnel und ehe Jack sich versieht wird er hineingezogen und landet in der Vergangenheit. Er kommt am Todestag seiner Mutter 5 Jahre zuvor wieder ans Licht und begegnet seinem Großvater. Dieser allerdings schickt ihn auf die Suche nach einer Rose noch weiter in die Vergangenheit, ins London des Jahres 1940, mitten in den Zweiten Weltkrieg. Verängstigt und hoffnungslos überfordert trifft Jack dort auf das jüngere Ich seines Großvaters. Während er nun versuch diesem zu erklären das er mit einem wichtigen Auftrag aus der Zukunft kommt, sind einflussreiche und gefährliche Leute auf Jack aufmerksam geworden. Diese Leute wollen die Rose von Annwn, die Jack finden soll, für sich haben. Doch wo befindet sich diese Rose? Und wie kann Jack sie beschützen? Ein aufregendes Abenteuer beginnt … Der Jugendfantasyroman „Jack Morrow und das Grab der Zeit“ stammt von dem Autor Niel Bushnell. Es ist das Debüt dieses Autors und für Leser ab circa 12 Jahre geeignet. Der Protagonist Jack Morrow ist 12 Jahre alt. Er ist ein höflicher, einfühlsamer und wohl erzogener Junge. Jack ist ein durchaus kluger Kopf, der auch mal zugibt wenn er Hilfe braucht. Von Zeit zu Zeit ist er aber auch selber richtig mutig. Jack ist eigentlich kein richtiger Held, eher ein ganz normaler Junge der in dieses Abenteuer reinschlittert. Sein Großvater Davey ist genau das Gegenteil von Jack. Er denkt fast immer nur an sich und hat eine ziemlich große Klappe. Die beiden bilden ein ungleiches Team, raufen sich aber dennoch gut zusammen. Eloise ist eine Paladinin. Sie ist eine Einstmaltote. Früher hat sie mal für Rouland gearbeitet und gekämpft, nur ist sie ausgestoßen und gefangen. Eloise hat eine recht altmodische Art zu sprechen. Ich habe mich allerdings immer wieder dabei ertappt das ich mich gefragt habe ob sie für Jack und seinen Großvater ist oder den beiden am Ende doch in den Rücken fällt. Ein richtiger Bösewicht ist Rouland. Er will einfach nur die Rose an sich nehmen und somit die Macht an sich reißen. Er schreckt auch vor wirklich nichts zurück. Alle Charaktere des Buches hat der Autor gut gezeichnet. Sie sind sehr vielseitig und facettenreich. Der Schreibstil des Autors ist jugendlich, fantasievoll und leicht lesbar. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jack. Somit unterstreicht Niel Bushnell die Zielgruppe nochmal und spricht seine jungen Leser regelrecht an. Die Handlung selber ist abwechslungsreich, spannend und abenteuerlich. Die geschaffene Atmosphäre ist recht düster gehalten. Am Ende der Handlung war ich mehr als überrascht und bin nun sehr gespannt auf ein neues Abenteuer. Fazit: „Jack Morrow und das Grab der Zeit“ von Niel Bushnell ist ein großartiger Jugendroman mit einer Mischung aus Fantasy- und Zeitreiseabenteuer. Ein tolle Protagonist, eine abwechslungsreiche Handlung und der fantastische Stil sorgen für spannende Lesestunden. Absolut lesenswert!

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  • Spannend, spannender, Jack Morrow! :)

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    TanjaLovesBooks

    13. November 2013 um 22:46

    Buchgestaltung Mir gefallen beide Cover Versionen unglaublich gut. Sowohl das deutsche als auch das englische Motiv spiegeln sehr viele Details aus dem Buch wieder. Da wären zum einen die beiden Protagonisten, die Zeitlinien, auf denen diese Reise und die Gefahr in Form von Geistern und Dämonen. Sorrowline ist auch ziemlich schwer zu übersetzten, daher finde ich die Wahl des deutschen Titels spitze! Allgemein ist die Aufmachung einfach klasse und für ein Kinderbuch sehr ansprechend gestaltet. Sieht nach Abenteuer aus und ist auch eines – garantiert :) Meinung Es wurde mal wieder Zeit für ein Kinderbuch dachte ich mir als ich die Werbung für Jack Morrow und das Grab der Zeit gesehen habe. Der Klappentext verspricht so einiges und ich hatte sicher nicht damit gerechnet, dass mich das Buch so dermaßen packen konnte. Überzeugend (auch für ältere Leser) ist nämlich vor allem die wunderbare Idee hinter dem ganzen Roman. Jack hat eine besondere Gabe und kann über Tränentunnel auf Zeitlinien in dieser zurückreisen. Dabei begegnet er seinem Großvater und zusammen erleben sie ein spannendes Abenteuer. Kaum ist man in die Geschichte hinein gepurzelt, schon geht es los. Hier wird nicht viel erklärt, sondern vielmehr gezeigt, während der Held der Handlung alles nach und nach selber herausfinden muss oder eben durch die Hilfe der Nebenfiguren herausfindet, was mit ihm passiert und warum. Ich finde, das ist ein riesengroßer Plusfaktor, besonders bei einem Buch, dass jüngere Leser ansprechen soll. Die sind ja meistens doch eher ungeduldig und wollen was erleben, anstatt voll gequatscht zu werden. So geht es mir auch oft genug und so etwas gibt es hier an keiner Stelle, was ich einfach durchweg super fand. Der Autor hat eine besonders tolle Art Inhalte lebendig und fesselnd zu vermitteln und manchmal kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Der flüssige und jugendliche Schreibstil eignet sich dazu einfach perfekt. Die ganze Idee mit dem Zeitreisen wurde hier auf eine Weise umgesetzt, die ich noch nie irgendwie gelesen habe, wodurch das Konzept sehr innovativ ist. Was mich ebenfalls sehr in seinen Bann ziehen konnte war die Tatsache, dass trotz der komplexen Verwicklungen alles immer auf einem konstant guten Niveau logisch erklärt wurde. Ich glaube, dass jeder hier gut nachvollziehen kann, wie das alles mit den Gaben der Figuren funktioniert und auch das Reisen auf den Trännentunneln. Dabei sind die Schauplätze in der Geschichte abwechslungsreich bis zum geht nicht mehr. Selten habe ich so oft mit den Charakteren zusammen neue Schauplätze erforscht und die Beschreibungen waren immer sehr anschaulich, aber nie zu viel. Meine Phantasie war ständig damit beschäftigt den Teil, den der Autor nicht erzählt, weiterzuspinnen und das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Das Lesen war für mich sogar mehr als nur das, es war ein echtes Vergnügen. Insbesondere der ganze Teil der in der Vergangenheit spielte war sehr authentisch. Durch die Sichtweise des etwas jüngeren Jack wird das Buch auch altersgerecht wiedergegeben und der Humor war auf eigen Art sehr amüsant. Denn obwohl Jack mit jeder Menge trauriger und deprimierender Dinge kämpfen muss, verliert der Junge nicht den Blick für das Gesamtbild. Hier galt: Die Mischung aus Humor und Spannung vermochte auf ganzer Linie zu überzeugen. Was ich so von einem Kinderbuch ebenfalls noch nicht kannte war der Tiefgang und Einblick in das ganze Drumherum diversen Charaktere, die alle irgendwann wichtig wurden. Hier gab es nicht nur das typische was-macht-der-Bösewicht-gerade? sondern eine ganze Menge mehr zu lesen. Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch, besonders Jack Morrow als Held konnte schnell mein Herz erobern. Es war überraschend, wie gut man seine Motive und Ängste nachvollziehen konnte, auch, wenn man längst aus dem Alter herausgewachsen ist. Ich glaube, dass macht das Buch auch so Besonders. Denn obwohl sich alles vom Aufbau bis hin zu den Figuren doch auf ein jüngeres Publikum konzentriert, gibt es immer wieder diese Seitenhiebe, die eben nur Erwachsene verstehen können. Jack ist mutig, aber kein Alleskönner und sein junger Großvater kann einem mit seinem Verhalten ab und zu auch mal nerven, aber gerade diese kleinen Schwächen machen die Charaktere so interessant wie sie sind. Die Atmosphäre des Buches ist dazu etwas düsterer gehalten. Geister und Monster kommen hier an fast jeder Ecke vor. Sie alle sind hinter Jack wegen seinem Erbe her und ich fand die unterschiedlichen Wesen und Bösewichte manchmal richtig unheimlich. Niel Busnell hat sich wirklich viel Mühe gegeben, viel Abwechslung in jeder Hinsicht zu schaffen. Fazit Meiner Meinung nach bekommt der Leser hier einen spannenden Mix aus Fantasy, Abenteuergeschichte und Familiendrama – etwas, dass für alle Altersklassen bestens geeignet ist, da die Umsetzung sehr gelungen ist und immer verständlich. Jack Morrow war für mich ein kleiner Überraschungs-Buchhit :)

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  • Spannendes und faszinierendes Zeitreiseabenteuer

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2013 um 15:33

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Mit dem Auftakt seiner Jack Morrow Serie hat Autor Niel Bushnell ein wirklich packendes Zeitreiseabenteuer für Leser ab 12 Jahren geschaffen. Dabei dürfte die Geschichte nicht nur Jungs sondern auch Mädels begeistern und ist durchaus auch etwas für ältere Leseratten. Im Zentrum der Geschichte steht Jack, ein Zwölfjähriger, mit dem das Schicksal es in seinem kurzen Leben bislang alles andere als gut gemeint hat. Schon vor fünf Jahren hat er seine Mutter verloren, sein Vater ist im Gefängnis gelandet und Jack soll zu seiner Tante ziehen. Doch dann passiert etwas unglaubliches und Jack landet in der Vergangenheit, wo ein riesiges Abenteuer auf ihn und den Leser wartet. Jack selbst ist dabei ein sehr sympathischer Protagonist, mit dem man schnell warm wird und der einem auch leicht ans Herz wächst. Er ist ein freundlicher Junge und so ganz anders als der unerwartete Reisebegleiter, den er im Jahr 1940 trift: Sein eigener Großvater, damals selbst nicht viel älter als Jack. Die beiden Jungs könnten gegensätzlicher kaum sein, denn wo Jack freundlich, schüchtern und wohlerzogen ist, fällt Davey vor allem durch seine große Klappe auf, hinter der im Ernstfall allerdings oftmals nicht allzu viel dahinter steckt. Als Hauptfiguren komplementieren sich die Beiden ganz hervorragend und sorgen für eine Balance, die es dem Leser leicht macht, sich mit den zwei Jungs ins Abenteuer fallen zu lassen. Allerdings hatte ich zwischendurch das eine oder andere Problem mit den Schwerpunkten, die der Autor beim Erzählen seiner Geschichte setzt. Manches mal rücken eigentlich unwichtige Dinge im Vergleich zu den wichtigeren Elementen zu sehr in den Vordergrund, ein Problem, das sich hoffentlich im nächsten Band legen wird. Alles in allem ist “Jack Morrow und das Grab der Zeit” eine spannende, abenteuerreiche Zeitreisegeschichte, die zwar hier und da noch etwas holprig ist, insgesamt jedoch sehr großes Potenzial hat und sehr viel Spaß macht. Daher eine dicke Leseempfehlung!

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  • Von Gräbern, Tränentunneln und Zeitreisen

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    progue

    06. November 2013 um 15:49

    Jack Morrow hat irgendwann einmal laut "Hier!" gerufen, als es darum ging, unfaire Schicksale zu verteilen. Er ist gerade einmal zwölf, musste jedoch fünf Jahre vorher mit dem Tod seiner Mutter klarkommen und jetzt erfährt er, dass sein Vater in den Knast muss, was bedeutet, dass er zu irgendeiner Tante abgeschoben wird, die er überhaupt nicht kennt. Verzweifelt berührt er das Grab seiner Mutter und mit einem Schlag wird er durch einen Tränentunnel in die Vergangenheit gezogen, an den Todestag seiner Mutter. Bevor er Zeit hat, sich von dieser Überraschung zu erholen, taucht sein Großvater David vor ihm auf, erklärt ihm hastig, dass er ein "Springer" ist, ein Mensch, der fähig ist, durch Gräber und Tränentunnel durch die Zeit zu reisen und dass er jetzt sofort ins Jahr 1940 zurückdüsen muss, weil er in großer Gefahr ist. Schon erscheinen geisterhafte Wesen, die es offensichtlich auf Jack abgesehen haben, und bevor es sich Jack versieht, reißt es ihn durch einen weiteren Tunnel mitten ins Kriegsjahr 1940. Er ist natürlich ziemlich verwirrt, folgt jedoch der Anweisung seines Großvaters, dessen jüngeres Ich zu suchen und sich mit ihm zu verbünden. Davey - sein Großvater - ist 1940 selbst noch ein Teenager, kaum älter als Jack. Er ist großspurig und schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Als Jack quasi über ihn stolpert, ist er nicht sonderlich verblüfft. Er weiß Bescheid über Springer, denn er gehört genau wie Jack und dessen Mutter zur ersten Welt - quasi eine Welt neben der unseren, in der Übernatürliches nichts sonderlich Widernatürliches ist. Er ist bereit, Jack zu helfen, die Rose von Anwn zu suchen - noch etwas, das David der Ältere angewiesen hat. Die Rose ist etwas, das unter anderem Macht über alle anderen verleiht, und natürlich ist Jack nicht der Einzige, der auf der Suche nach ihr ist. Rouland, ein gut aussehender, doch grausamer Despot ist seit mehreren Jahrhunderten hinter ihr her. Er hat unglaubliche magische Kräfte und wird unterstützt von den Paladinen - eine Art untoter KriegerInnen. Wie soll es Jack und Davey gelingen, ausgerechnet ihm zu widerstehen? Jack Morrow hat jede Menge Zutaten für eine großartige Fantasygeschichte: einen jungen Helden, der unverhofft mitten in eine magische Welt geworfen wird und ganz nebenbei versuchen muss, sie vor einem brutalen Tyrannen zu schützen. Viele originelle Wesen, von denen man nie vorher gehört hat, eine epische Mission, Zeitensprünge. Trotzdem habe ich mich teilweise schwer getan, das Buch zu lesen. Ich fand einige Dinge zu hastig abgewickelt, während andere wiederum zu viel Platz bekamen, was manche Stellen langatmig werden ließen. Jack selbst kommt mir zu erwachsen vor. Ich gebe ja zu, dass man als Halbwaise die Welt vielleicht ein wenig ernsthafter sieht, aber ich musste mir gelegentlich immer wieder klar machen, dass ich es mit einem 12jährigen zu tun hatte, keinem Erwachsenen. Ehrlich gesagt, er hatte irgendwas an sich, das mich keinen Draht zu ihm finden ließ. Ähnlich ging es mir bei Davey (was ja an und für sich konsequent ist, immerhin sind sie verwandt ;D). Wirklich sympathisch sind mir beide nie geworden; ganz allgemein fehlte mir jemand, den ich so richtig gern hatte. Fazit: Jack Morrow und das Grab der Zeit ist ein Auftakt, den man mögen kann, aber nicht muss. Ich selbst werde einen Nachfolger wohl nur lesen, wenn er mir aus Zufall in die Hände fällt, einen ernsthaften Gieper auf Band 2 habe ich nicht entwickeln können.

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  • Let's catch a sorrowline, baby!

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    Krinkelkroken

    30. October 2013 um 15:46

    Der 12-jährige Jack Morrow entdeckt eines Tages im Jahre 2013 auf dem Friedhof in London, dass er über sogenannte „Tränentunnel“ (Verbindungen zwischen den Grabsteinen der Verstorbenen und dem Datum ihres Todes) durch die Zeit reisen kann. Er landet über das Grab seiner verstorbenen Mutter verwirrt und verängstigt im Jahr 2008 – ihrem Todestag. Dort erwartet ihn sein unbekannter Großvater, der ihn mit der Suche nach einer Rose beauftragt, während er nur knapp dem tödlichen Angriff unheimlicher Geisterwesen entkommt. Durch einen weiteren Grabstein reist er in die Zeit des Zweiten Weltkrieges, wo er sich unter Bombardierung durch die Deutsche Luftwaffe auf die Suche nach seinem nun gleichaltrigen Großvater Davey macht – doch den muss er erst einmal davon überzeugen, dass er mit einem Auftrag aus der Zukunft kommt. Leider sind in der Zwischenzeit einflussreiche Leute auf die beiden Jungen aufmerksam geworden und setzen alles daran, die Rose von Annwn für sich zu gewinnen. Für Jack und Davey beginnt ein atemberaubendes Abenteuer, bei dem die Welt, wie sie sie jeweils kannten, ins Wanken gerät. Neil Bushnell, der bis dato als Comic- und Trickfilmzeichner seine Brötchen verdient und obendrein eine eigene Produktionsfirma gegründet hat, erfüllte sich mit seinem Debüt einen Jugendtraum. Welche ein Glück! Denn Jack Morrow ist, trotz einiger Parallelen zu bekannten britischen Fantasy-Reihen wie "Skulduggery Pleasant", "Doctor Who", "Peter Grant" und ansatzweise "Harry Potter" und "Thursday Next" eine gelungene Mischung mit ganz eigenem Charme. Alle Parallelen sind derart unaufdringlich und mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit eingewoben, dass das Jugendbuch wie eine stolze Liebeserklärung an Genre, Land und schriftstellerische Tradition wirkt. Und zwar mit Recht! Besonders lobend zu erwähnen sei die außerordentlich sorgfältige und dabei packende Sprache von Neil Bushnell, die den gebannten Leser mit einer ungewöhnlichen Schwerelosigkeit durch die Geschichte (im doppelten Sinn!) katapultiert. Verschiedene Zeiten (die an sich schon durch ihren historischen Wert spannend sind) werden auf Jacks atemloser Suche nach der Rose gekreuzt und dabei mit gelungenen Fantasymotiven und nie dagewesenen Figuren gespickt. Paladin-Amazonen, Müllmänner, Zeitenschmiede, Springer, Operatoren und Macher werden wahlweise zu Feinden oder Verbündeten beim Kampf gegen Rouland, den mächtigen Superschurken der Erstwelt. Dabei bildet das Trio aus Eloise, der jahrhundertealten Einstmalstoten mit der Vorliebe für Roulands Dahinscheiden (keine Sorge – sie sieht gut aus!), Davey, dem schlitzohrigen Tagedieb mit Familiensinn, und Jack, dem Außenseiter und trauernden Zeitenspringer aus der Zukunft, eine ebenso sympathische wie ungewöhnliche Weltenrettertruppe. Der Held der Geschichte kommt glaubwürdig herüber. Er ist seinem Wesen nach besonnen und zurückhaltend, aber mutig und forsch, wenn es die Situation verlangt. Zu keinem Zeitpunkt wirkt sein Verhalten konstruiert oder überzogen. Seine Entscheidungen sind – wenn auch nicht immer richtig – zu jeder Zeit uneingeschränkt nachvollziehbar. Weil der Jugendroman ganz ohne Liebesgeschichte auskommt und obendrein Familienleben und Tod auf eine unaufdringliche und trotzdem intensive Weise behandelt, bekommt er von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Jungs und Mädels ab 12 Jahren und alle Liebhaber von ideenreichem Zeitreiseflair mit britischem Charme. Diese atmosphärische Zeitreisegeschichte hat die Bezeichnung „Fantasyroman“ wirklich verdient, denn Fantasie und Liebe des Autors zu seiner Geschichte scheinen grenzenlos zu sein. Einzig die Aufmachung des Werkes durchbricht den tadellosen Eindruck. Das Coverbild der deutschen Ausgabe ist mit seinem comicartigen Touch durchaus gelungen – auch wenn mir die Bilder der verschiedenen Zeitreiseorte über dem Titel etwas fehlen. Störend aber wirkt der Spruch über dem Klappentext: „Für Jack Morrow spielt Zeit keine Rolle“. Nun, ich kann nach eindringlicher Lektüre von 320 Seiten bestätigen, dass dem sehr wohl so ist – Zeit spielt für Jack eine sehr, sehr große Rolle. Auch die deutsche Übersetzung der „Sorrowlines“ in „Tränentunnel“ mag nicht recht stimmig erscheinen, denn die Empfindungen, aus denen die Wege in die Vergangenheit bestehen, beinhalten Schmerz, Leid und Trauer und damit viel mehr als bloß Tränen - auch metaphorisch gesprochen. Da lässt sich die indirekte Übersetzung im Titel ("Grab der Zeit") schon viel besser an. Aber das sind marginale Kritikpunkte, die die Originalgeschichte nicht betreffen. Ich freue mich sehr auf das nächste Abenteuer, dessen Veröffentlichung im Original im Frühjahr 2014 unter dem Titel "Timesmith" ("Zeitenschmied") verwirklicht werden soll und für das Heyne sich bereits die Rechte gesichert hat.

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  • Fesselnder Zeitreise-Fantasy-Roman für LeserInnen ab 12 Jahren

    Jack Morrow und das Grab der Zeit

    ForeverAngel

    21. October 2013 um 13:57

    Eigentlich wollte der 12-jährige Jack Morrow nur das Grab seiner Mutter besuchen. Doch als er es berührt, geschieht etwas Merkwürdiges. Etwas in dem Grab, ein Tunnel, öffnet sich und packt ihn und ehe er sich versieht, ist er durch ihn hindurchgereist. In die Vergangenheit. Er kommt am Todestag seiner Mutter, 5 Jahre zuvor wieder an, doch für Erklärungen bleibt keine Zeit und sein Großvater, den er tot geglaubt hatte, schickt ihn weiter zurück. Ins Jahr 1940, mitten ins London des Zweiten Weltkrieges. Völlig ahnungslos und verängstigt landet Jack im London des Jahres 1940 und trifft dort auf das jüngere Selbst seines Großvaters. Was soll er ihr? Wer sind die Müllmänner, die ihn verfolgt haben? Was sind Erstweltler? Was ist ein Zimmermann? Und warum, noch eins, jagt ihn der Oberbösewicht Rouland quer durch die Zeit? Jack Morrow und das Grab der Zeit ist ein wahnsinnig spannender Fantasy-Zeitreiseroman für junge Leser ab 12 Jahren, der nicht nur Jungs sondern auch Mädchen gefallen wird. Als Jack eines Tages gemeinsam mit seinem Vater das Grab seiner Mutter besucht, passiert etwas Seltsames. Ein Portal in die Vergangenheit, genannt Tränentunnel, öffnet sich. Ohne zu wissen, was da passiert, stürzt Jack hinein und wacht am Todestag seiner Mutter wieder auf. Dort wartet sein Großvater David auf ihn, sichtlich gehetzt und erklärt ihm, die Müllmänner - furchtbare, seelenlos Wesen - seien hinter ihm her, weil er - Jack - ein Springer sei. Jemand, der Tränentunnel öffnen und durch sie durch die Zeit reisen kann. Er bittet Jack, ins Jahr 1940 zu springen und dort sein jüngeres Ich Davey zu suchen. Bevor Jack im Tunnel verschwindet, ruft er ihm noch nach, die Rose zu beschützen. Welche Rose? In 1940 angekommen muss Jack feststellen, dass alles viel komplizierter ist, als er angenommen hat. Erstweltler und Zweitweltler, Springer, Operatoren, Macher, Zeitenschmiede, Müllmänner, Paladine, Zimmermänner und Rouland, der Bösewicht schlechthin. Wie soll er sich da nur zurechtfinden? Wie soll er bloß diese Rose finden und sie vor Rouland beschützen? Jack Morrow und das jüngere Ich seines Großvaters - Davey - könnten unterschiedlicher nicht sein. Jack ist wohl erzogen, höflich, zurückhalten aber mutig, wenn es drauf ankommt. Davey hat eine große Klappe, aber in Gefahrensituationen denkt er in erster Linie an sich selbst. Ausgerechnet sie beide müssen sich gemeinsam helfen und einen gefährlichen Auftrag erfüllen, der sie noch weiter in die Vergangenheit bringt. Jack ist nicht der typische Held. Er ist nicht derjenige, der die coolen Sprüche auf den Lippen hat und der Gefahr ins Gesicht lacht: das erledigt Davey für ihn. Jack ist einfühlsamer, er ist nachdenklich, ein kluger Kopf, der zugibt, wenn er Hilfe braucht. Gerade das macht ihn sehr sympathisch und hebt ihn von anderen Helden dieses Genres ab. Rouland ist der typische Bösewicht. Er will alle Macht an sich reißen, herrscht über grauenvolle, unheimliche Kreaturen und schreckt vor nichts zurück. Er sammelt Springer, die für ihn arbeiten und als er herausfindet, was Jack für Fähigkeiten hat, will er ihn zu seiner Sammlung hinzufügen. Er trägt Jack auf, nach der Rose von Annwn zu suchen, die für ihn von unschätzbarem Wert ist. Eloise ist eine Paladinin, eine Einstmalstote. Einst hat sie für Rouland gekämpft, jetzt ist sie eine Ausgestoßene und Gefangene. Als Jack und Davey sie zufällig finden und befreien, obwohl Paladine eine der größten Gefahrne für sie sind, schwört Eloise ihnen die Treue. Sie hat eine sehr altertümliche Art und Weise zu sprechen und auch zu denken. Doch steht sie wirklich auf der Seite der Jungs? Oder wird sie sie verraten, sobald sie wieder bei ihrem Meister ist? Niel Bushnell hat einen sehr blumigen, fantasievollen Sprachstil, der perfekt zur Zielgruppe und zum Genre passt. Leicht zu lesen und trotzdem so fantastisch, dass er stets die richtige Atmosphäre vermittelt und es auch schafft, diese überhaupt erst entstehen zu lassen. Ein unglaublich spannender Fantasy-Zeitreise-Roman für Leser und Leserinne ab 12 Jahren! Auch für Ältere Fantasy-Liebhaber absolut geeignet! 5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Heyne ~*~ 320 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-453-26818-0 ~*~ Broschiert ~*~ 12,99€ ~*~ 21. Oktober 2013 ~*~

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