Niels Fr. Dahl Im letzten Sommer

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Inhaltsangabe zu „Im letzten Sommer“ von Niels Fr. Dahl

Die Heimtücke der Eifersucht – ein neuer Roman des norwegischen Bestsellerautors Niels Fredrik Dahl. Ein Mann hat Angst, dass seine Ehefrau ihn betrügt – doch reichen die Indizien? Wie berechtigt die Verdächtigungen tatsächlich sind – das bleibt der Phantasie des Lesers überlassen. Niels Fredrik Dahl zeigt in seinem neuen Roman die Mechanismen einer zerstörerischen Eifersucht auf und wie weit sie einen Menschen treiben kann. Was bedeutet es, wenn die Ehefrau plötzlich alleine Spaziergänge mit dem Hund unternimmt, wenn der Ehemann sie dabei nicht begleiten darf, wenn sie am Telefon lange Gespräche führt – angeblich mit ihrer Tochter –, wenn sie ein Fahrrad kauft, obwohl sie seit früher Kindheit nicht mehr Fahrrad gefahren ist, und abends sehr spät nach Hause kommt? Der Ich-Erzähler ist sich sicher, dass sie ein Verhältnis hat, womöglich mit dem Mann, der den Sommer ebenfalls in dem Küstenort verbrachte ... Auf meisterhafte und beiläufige Art zeigt Niels Fredrik Dahl die Abgründe einer Beziehung. Welche Rolle spielt der vermeintlich gehörnte Ehemann, welche Geschichte erzählt er dem Leser, auch wenn man natürlich geneigt ist, ihm, dem Opfer, zu glauben? Ein spannender Roman, der eine Besessenheit beschreibt – und dass man nur das sieht und liest, was man sehen und lesen will. Eine rasante, psychologisch überzeugende und aufregende Liebesgeschichte, die den Leser schon am Haken hat, bevor sie richtig anfängt – das literarische Highlight dieses Jahres.« Aftenposten

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  • Rezension zu "Im letzten Sommer" von Niels Fr. Dahl

    Im letzten Sommer
    Clari

    Clari

    11. June 2010 um 23:29

    Dieser seltsame kleine Roman von dem norwegischen Schriftsteller N. F. Dahl gibt einige Rätsel auf. In einem ruhigen, gleichmäßig dahin fließenden Erzählstrom erfahren wir von dem Icherzähler eine Geschichte, die kurze Geschichte seiner zweiten Ehe. Er befindet sich zu Beginn der Erzählung in einem Haus, das er ausräumen und verkaufen will. Es ist an der wilden und romantischen Küste Norwegens nahe an einem hübschen See gelegen. Seine Gedanken schweifen zurück zum letzten Sommer, den er mit seiner Frau Siri hier verbracht hat, so wie die vorherigen Sommer auch. Die Gegend ist wunderschön. Die Sommer sind heiß und hell. Ständiger Begleiter der beiden ist der gemeinsame Hund Wuschel. Es gibt schon eine Tochter von Siri aus erster Ehe, 21 Jahre alt. Bei einem Telefonat mit ihr verspürt man die ersten Anzeichen von Eifersucht bei unserem Hauptprotagonisten. Das Paar lebt die Sommer glücklich hier draußen, und sie lieben sich. Sie mögen die Einsamkeit, gehen baden und wandern. Das Leben ist friedlich und ungetrübt, bis sie eines Tages einem gut aussehenden Fremden im Wald begegnen. Plötzlich ist alles anders. Im Icherzähler wächst der Verdacht, dass Siri nicht mehr so offen ist wie bisher. Das gemeinsame Gefühl der Nähe geht verloren. Er wird misstrauisch, spürt ihr nach und wird zusehends unglücklicher. Er sucht nach Beweisen der Untreue. Ihre Beziehung wechselt zwischen Feindseligkeit und neuer Suche nach Nähe. Eine sich abzeichnende Fehlgeburt bei der schon über vierzigjährigen Siri stört die bisher so beglückende Beziehung und bringt beide zum Tiefpunkt ihrer Ehe. Es bleibt dem Leser überlassen, aus diesem sich zuspitzenden Drama der Eifersucht die eigenen Schlüsse zu ziehen. F. Dahl versteht es gut, eine Atmosphäre der Entfremdung so zu vermitteln, dass der Leser mitdenken und mitfühlen kann. Wem die Sympathien am Ende gelten, vielleicht sogar beiden, darf jeder Leser für sich entscheiden. Das Buch ist hübsch aufgemacht und liest sich leicht und schnell.

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