Nigel McCrery Kaltes Gift

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Inhaltsangabe zu „Kaltes Gift“ von Nigel McCrery

Die Rentnerin Daisy Wilson ist froh, dass ihre neue Freundin Violet sich so aufopfernd um sie kümmert. Dankbar nimmt sie die Tasse Tee an, die Violet ihr hinstellt - woraufhin diese seelenruhig dabei zusieht, wie die alte Frau qualvoll an dem beigemischten Gift stirbt. Kurz darauf wird bei einem Verkehrsunfall zufällig die stark verweste Leiche einer alten Frau freigelegt. Sie kann als Violet Chambers identifiziert werden - und sie wurde vermutlich vergiftet. Chief Inspector Mark Lapslie steht vor einem Rätsel: Denn die alte Mrs. Chambers erfreut sich offenbar weiterhin lebhaft ihres Daseins, zahlt Steuern und schreibt ihren Nachbarn reizende Postkarten. Was geht hier vor?

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    Kaltes Gift
    simonfun

    simonfun

    04. March 2015 um 22:54

    Der Schreibstil ist angenehm, die Protagonisten teilweise nervig gut erfasst und die Zubereitung einer Kanne Kaffee Hitchcock-mäßig. Der Gute wird nur anhand seiner Krankheit gemessen, die Böse mit böser Kindheit zu wenig (!) beschrieben und die Handlung gestreckt bis zum gehtnichtmehr. Alles in Allem ein sehr durchschnittlicher "Folge-682-Detektiv-Serien-Roman".
    Wie auch immer - riskant!

  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    03. January 2013 um 07:55

    Eine Tasse Tee, vielleicht ein paar Kekse dazu – das Opfer ahnt nichts Böses und doch kann beides tödlich sein. Man sollte auf der Hut sein vor dieser netten älteren Dame, die sich stets als hilfsbereite Freundin anbietet, aber doch ganz Anderes im Schilde führt. Durch Zufall findet die Polizei bei einem Verkehrsunfall eine bereits stark verweste Leiche, die von ihrem Mörder wohl nur notdürftig am Waldrand verscharrt worden ist. Nach der Identifikation als Violet Chambers gibt dieser Fall der Polizei noch mehr Rätsel auf als zuvor, als man das Opfer noch nicht kannte. Violet Chambers erfreut sich nämlich bester Gesundheit, wie die ersten Nachforschungen ergeben. Nachbarn und Bekannte bestätigen dies in großer Übereinstimmung. Sie zahlt regelmäßig ihre Steuern und bezieht Mieteinkünfte, über die sie auch regelmäßig verfügt. Und doch hegt Detective Chief Inspector Mark Lapslie erheblichen Zweifel an dieser Version. Die Geschichte, der er gemeinsam mit seiner Assistentin Emma im Verlauf des Buches auf die Spur kommt, ist so abenteuerlich und gleichzeitig spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Nigel McCrery, früher selbst Polizist und später einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren im Bereich TV-Krimis für das britische Fernsehen hat hier ein Muss für alle Freunde bester englischer Krimikost geschrieben. Ein absoluter Genuss, den man sich nicht entgehen darf.

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    sternthaler75

    sternthaler75

    25. September 2012 um 07:12

    Violet Chambers ist wirklich nett. Sie ist selbst nicht mehr die Jüngste, kümmert sich aber so reizend um ihre Mitmenschen. In erster Linie sind es alleinstehende alte Damen, die ihr besonders am Herzen liegen. Und sie ist wirklich aufmerksam, kocht Tee, löst Rezepte ein, backt Kekse . . . und verteilt großzügig Gift aus eigenem Anbau. Und wenn die alte Dame dann gestorben ist, gehts auf die Suche zur Nächsten. Natürlich muss die letzte aber erstmal entsorgt werden. Kein Problem für Violet, sie hat den perfekten Plan. Dummerweise wird nach einem Autounfall ein verweste Leiche entdeckt, die sich als Violet Chambers entpuppt. Mark Lapslie, der zuständige Chief Inspector wird überraschend aus seinem Krankenurlaub zurück geholt, denn bei einer Überprüfung im Computer wird die Leiche mit seinem Namen in Zusammenhang gebracht. Doch er hat keine Ahnung, was es mit dieser Leiche auf sich hat, denn die zahlt weiterhin regelmäßig ihre Steuern und versendet ihren Nachbarn nette Postkarten. Und nun liegt es an Lapslie, diesen Fall näher zu betrachten. Das fällt ihm nicht leicht, denn er leidet an Synästhesie, einer Wahrnehmungsstörung, die sich beim ihm in verschiedenen Geschmäckern äußert, und das Zusammenarbeiten mit den Kolleginnen und Kollegen so kaum möglich macht. Meine Meinung Ich hab's regelrecht verschlungen, das muss ich gestehen. Ich fand es faszinierend, zu lesen, was für Hinterlist und Gemeinheiten sich diese alte Dame einfallen lässt. Sie ist so tief in die Leben der Verstorbenen versunken, dass sie sich nicht mal mehr an ihren eigenen Namen erinnern kann. Im typischen britischen Stil, leicht ironisch, schreibt McCrery, und oft habe ich den Kopf geschüttelt, wusste nicht, ob ich lachen oder die Hände über dem Kopf zusammen schlagen soll. Es ist schon eine gute Idee, all die Leichen so unterzubringen, wie hier beschrieben, denn in der Tat: Auf das Naheliegendste kommt man selten. Und wie Violet schon sagt, tauchen in der Natur entsorgte Leichen über kurz oder lang doch wieder auf. Unterm Strich Ein guter Krimi, der neben dem britischen sarkastischen Humor auch seine Spannung hat, und echt hinterlistig ist. Und wie ich gerade entdeckt habe, gibt es zu Lapslie eine Reihe, das 2. Buch trägt den Titel "Schwarzes Schaf".

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2012 um 21:14

    "Bei einem Verkehrsunfall wird zufällig die stark verweste Leiche einer alten Frau freigelegt. [...] die alte Mrs. Chambers erfreut sich offenbar weiterhin lebhaft ihres Daseins, zahlt Steuern, kassiert Miete und schreibt ihren Nachbarn reizende Postkarten. Was geht hier vor?" So spannend wie der Klappentext dieses Buches von Nigel McCrery klingt, so sehr führt er auf die falsche Fährte. "Was hier vorgeht" erfährt man nämlich schon im ersten Kapitel. Darum geht es also gar nicht; vielmehr spannt sich im Anschluss daran eine Geschichte, wie der fleißigen Mörderin das Handwerk gelegt werden kann. Trotzdem ein äußerst kurzweiliger Krimi, der allerdings auch keine großen Überraschungen aufbieten kann (was an sich vielleicht schon wieder überraschend ist).

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. December 2010 um 12:18

    Bei einem Verkehrsunfall wird zufällig die Leiche einer alten Frau entdeckt. Ihr Name war Violet Chambers und sie war vermutlich Opfer eines heimtückischen Giftmordes. DCI Mark Lapslie steht vor einem Rätsel, denn Ms Chambers erfreut sich offiziell weiterhin ihres Lebens. Sie zahlt brav ihre Steuern, kassiert ihre Rente und Miete für ihr Häuschen und schreibt den Nachbarn hübsche Postkarten. Offenbar hat jemand die alte Dame ermordet und ihre Identität angenommen. Es beginnt die Suche nach dem Täter und vermeintlich weiteren Opfern. Der Autor Nigel McCrery ist bisher als Drehbuchautor für die erfolgreiche britische Krimiserie "Gerichtsmedizinerin Dr. Samantha Ryan" (engl. "Silent Witness") in Erscheinung getreten. Diese Tatsache und auch der vielversprechende Plot haben mich neugierig gemacht auf dieses Buch. Und der Prolog sowie das erste Kapitel hauen einen praktisch aus den Socken. Britisch unterkühlt und schockierend grausam und erinenrt ein wenig an "Arsen und Spitzenhäubchen". Dies setzt sich (leider) nicht fort. Es passiert eigentlich nichts und die Geschichte schleicht quälend langsam dahin bis zum Schluss. Es wird sehr viel Tee getrunken - mit und ohne Gift. Hier muss man schon ein Liebhaber dieses Stils sein, um das Buch zu mögen. Ähnlich wie in der englischen Krimiserie "Inspector Barnaby" (engl. "Midsomer Murders"), hier passiert eigentlich auch nie etwas und der Reiz liegt eher in den verschrobenen Charakteren und dem typisch britisch-schwarzen Humor. Daher möchte ich dem Buch seinen Mangel an Blut, Gewalt und Geschwindigkeit nicht negativ auslegen. Was mich aber am meisten gestört hat, waren folgende 3 Dinge: 1. die Synästhesie-Erkrankung des Protagonisten. Normalerweise sind Polizisten, wenn sie als kaputte Typen dargestellt werden, Alkoholiker, spielsüchtig, geschieden, etc. In diesem Fall kann der arme Mann Geräusche schmecken, was ihn in die Einsamkeit treibt, da der Lärm großer Menschenmassen und auch die der eigenen Familie ihm Übelkeit verursacht. Das Ganze wäre eventuell interessant gewesen, hat aber im Endeffekt für die Geschichte wenig Bedeutung und war eigentlich nur nervig und anstrengend. 2. Die Geschichte aus der Ich-Perspektive des Serienkillers. Dieser zweite Handlungsstrang ist meines Erachtens schlecht gelungen. Es ist immer schwierig die Motive eines Serienmörders darzustellen und zu begreifen - also für normale Menschen. Wenn dann ein Autor versucht, die Gedankenwelt eines Mörders zu beschreiben, ist die Intension ja, die Handlungen zu erklären und plausibel zu machen. Dies funktioniert leider nur in den seltensten Fällen, da Wahnsinn oder Soziopathie nun mal nicht rational zu erklären sind. Häufig klingt das dann überspitzt so: "Ich muss töten. Ich habe den Drang dazu. Meine Mutter hat mich als Kind zu heiß gebadet, deshalb muss ich das jetzt tun. Niemand kann mich verstehen. Keiner kann mir helfen." Absolut nervig und überflüssig. 3. Die Auflösung. Ich verrate an dieser Stelle nichts, aber es war erstens abzusehen und die Beweggründe der Handlungsweise der Polizei völlig absurd. Einfach nur doof. Alles in allem, ein solider, kleiner Krimi, den man an einem kalten, verregneten oder verschneiten Tag mit einer Tasse Tee genießen kann. Eine Fortsetzung mit diesem Ermittler ist aber nicht unbedingt notwendig.

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2010 um 13:01

    Inhalt: Violet Chambers ist nicht, wer sie zu sein scheint. Heimtückisch und hinterlistig schmuggelt sie sich in das Leben von älteren Damen, schleimt sich ein, gibt vor deren Freundin zu sein. Doch Violet ist alles andere als eine Freundin. Chief Inspector Mark Lapslie hat davon jedoch keine Ahnung. Was er jedoch weiß, ist dass die Leiche, die er gefunden hat ebenfalls Violet Chambers ist. Es handelt sich hier jedoch keinenfalls um eine harmlos Namensdopplung. Wer ist Violet Chambers? Meine Meinung: “Kaltes Gift” ist eines dieser Bücher, deren Cover tatsächlich das einhalten, was sie versprechen. Die gesamte Atmosphäre des Buches wird hier perfekt eingefangen. Was dem Buch jedoch leider ein wenig fehlt ist der Spannungsbogen, denn dieser wird erst wirklich im letzten Drittel des Buchs aufgebaut. Zuvor liest man viel aus dem Leben von Violet Chambers und natürlich den Ermittlungsarbeit von Chief Inspector Mark Lapslie. Womit ich nicht sagen möchte, dass dies uninteressant wäre, jedoch ist es eben nur gleichbleiben interessant und nicht wirklich spannend. Der Schreibstil widerrum fördert den Lesefluss, sodass auch die ersten zwei Drittel wie im Nichts weggelesen sind. Vor allem der Schluss hat mich wirklich überrascht, denn das hätte ich so wirklich nicht erwartet. Fazit: Ein toller Krimi, gerade jetzt, wo es draußen wieder kälter wird kann man sich mit diesem Buch perfekt mit einer Tasse Tee einkuscheln und miträtseln.

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2010 um 15:49

    Nigel McCrery schreibt sonst Drehbücher für Krimi(serien). Es wäre toll, wenn er sich darauf beschränken würde. Der Plot von "Kaltes Gift" ist gar nicht schlecht (monatealte Leiche wird durch Autounfall entdeckt) und auch der ermittelnde Protagonist ist mit einer interessanten Nuance versehen (leidet an einer Krankheit, die ihn Geräusche schmecken lässt). Leider endet an dieser Stelle schon die Aufzählung der Punkte, die an diesem Buch positiv zu bewerten sind. Anstatt die Handlung voran zu treiben ergeht sich der Autor in der Beschreibung von Details, Einzelheiten und Gedankengängen, die komplett nichtssagend und unwichtig sind, wodurch das Volumen des Werkes aufgebläht wird. Aber auch eine gute Tasse Kaffee wird durch die Hinzugabe von einem Liter Wasser nicht besser und in dem vorliegenden Fall war das Ausgangsmaterial schon nicht gut. McCrery gelingt es, weder eine interessante Handlung zu spinnen noch halbwegs glaubhafte, interessant Charaktere zu entwickeln. Die Täterin ist von Beginn an bekannt, ihr Motiv sowie eine "politische" Nebenhandlung, mit der zusätzliche Spannung erzeugt werden soll, können höchstens für Leser mit Lobotomie logisch und nachvollziehbar wirken. Das Buch ist an keiner Stelle spannend noch durch die ermittlerischen Tätigkeiten interessant. Sprachlich passt sich diesbezüglich das Niveau nahezu an. Ein absoluter literarischer Tiefpunkt.

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    Natasha

    Natasha

    29. September 2009 um 21:33

    Ein echtes Juwel unter den britischen Krimis, mit einer tollen, sehr ungewöhnlichen Story, vielen schrägen Charakteren und einer Erzählweise, die ihresgleichen sucht, absolut empfehlenswert! Fünf Sterne sind fast nicht genug...

  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    G. Schimmele

    G. Schimmele

    17. July 2009 um 05:32

    Die Rentnerin und alleinstehende Daisy Wilson hat eine neue Freundin, Violet, die sich um alles kümmert. Doch Daisy wird vn Violet mit einer Tasse Tee vergiftet. Nun nimmt Violet Daisys Gestalt an und gibt sich von da an nur noch als Daisy aus. Detective Mark Lapslie und seine Assistentin Emma stellen zwischenzeitlich Nachforschungen an. Sie finden heraus, dass die getötete Daisy Wilson noch am Leben ist. Doch wie kann das sein? Die beiden Ermittler stehen vor einem Rätsel. Und nun fängt es an spannend zu werden. Unglaublich, was die beiden bei ihrer Ermittlungsarbeit alles zu Tage fördern. Das Buch von Nigel McCrery ist ein ungewöhnlicher Krimi. Er ist spannend und man weiß nie, was als nächstes geschieht. Ein Buch, welches sich sehr leicht lesen und nachvollziehen lässt.

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    Bellexr

    Bellexr

    25. May 2009 um 13:10

    Der durch die BBC-Serie "Gerichtsmedizinerin Dr. Samantha Ryan" bekannt gewordene Autor Nigel McCrery hat hier einen soliden und vielschichtigen Thriller geschrieben. Er erzählt seine Geschichte aus zwei Perspektiven: Zum einem stellt er dem Leser gleich zu Anfang die Mörderin sowie ihr Motiv vor, ohne dabei jedoch auf die eigentlichen Hintergründe ihres Handelns einzugehen. Zum anderen begleitet der Leser das Ermittlerteam bei seiner Arbeit, die anfangs nur sehr langsam vorangeht, da kaum Anhaltspunkte vorliegen. .. Sein unter Synästhesie leidenden DCI Marc Lapslie schildert er als einen mit seinem Schicksal kämpfenden Mann mittleren Alters, der sich mit vollem Einsatz in die Lösung des Falls stürzt. Emma Bradbury, seine junge Kollegin, bleibt jedoch etwas blass, sodass man kaum einen Bezug zu ihr erhält. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt allerdings auch auf dem Charakter der Mörderin. Dieser ist sehr vielschichtig und undurchsichtig angelegt und die eigentlichen Beweggründe ihres Handelns liegen lange Zeit im Dunkeln, was die Figur sehr interessant macht und die Neugier reizt. Die übrigen Charaktere sind facettenreich erzählt mit ihren teils schrulligen Macken. .. Nigel McCrery's Schreibstil ist detailreich und unterhaltsam und ihm gelingt es dadurch gut, den Leser bei der Geschichte mitleben zu lassen. Die Story an sich ist eher ruhig angelegt, nervenaufreibende Szenen findet man hier keine. Allerdings sind einige seltsame Geschehnisse eingearbeitet, die neugierig machen und so die Spannung recht hoch halten. .. Alles in allem ein gut geschriebener, solider und in meinen Augen typisch englischer Krimi.

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  • Rezension zu "Kaltes Gift" von Nigel McCrery

    Kaltes Gift
    goldfisch

    goldfisch

    07. May 2009 um 13:47

    Diesen Krimi fand ich richtig gut.Ein Polistist, der unter Synäthesie (ich schlage das gleich nochmal nach)leidet, wird aus dem Krankenstand zu einem Autounfall gerufen. Bei dem Unfall ist nicht nur der Fahrer des Wagens gestorben, sondern das Auto hat auf seiner Irrfahrt durch den Graben auch noch die halbverweste Leiche einer älteren Dame freigelegt.Diese Frau ,so läßt sich gleich erkennen,hat sich dort nicht freiwillig selber vergraben. Nun gewinnt das Buch richtig an Fahrt, indem abwechselnd aus Tätersicht oder Polizeisicht berichtet wird. Gibt es etwa einen Serienkiller? Wieviele Opfer tauchen noch auf? Spannend und "very british" immer mit etwas Humor.

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