Nigel Slater Das Küchentagebuch.

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Inhaltsangabe zu „Das Küchentagebuch.“ von Nigel Slater

Das im Ofen gebackene Quittengericht an einem Wintertag; ein schnell zusammengestellter Salat aus Hähnchen, frischen Erbsen und ihren jungen Sprossen; eine Schale leuchtend orangefarbener süßer Kartoffelsuppe für einen frostigen Abend; ein in Chilisoße und chinesischem Gemüse gewendetes Steak; kleine Küchlein aus Krabben und frischem Koriander, die man direkt aus der Pfanne mit einem Freund isst – Nigel Slater hat die Begabung, den Leser auf verführerische Art an seinen Sinneserfahrungen teilhaben zu lassen.
Ein Jahr lang begleiten wir Nigel Slater Monat für Monat bei seinen Glücksmomenten in der Küche, lassen uns gerne von den zur Jahreszeit passenden Rezepten überzeugen und erfreuen uns an seinen Exkursen zu Einkaufsgewohnheiten, Kräutern und Tarte-Formen. Dieses Kochbuch ist wie eine Kurzgeschichtensammlung – inspirierend, erheiternd und bereichernd, illustriert mit wunderschönen Fotografien.

• Mehr als 250 Rezepte im Jahresverlauf
• 180 ganzseitige Fotos von Jonathan Lovekin
• Halbleinen, hochwertige Ausstattung

»Es kommt nur darauf an, dass am Schluss unser Essen zum Tellerablecken köstlich ist.«

— LekkerLebenSchoenerWohnen

Nigel Slater, ein Jäger und Sammler stetiger Küchenideen, vereint all seine Inspirationen durch das Jahr in einem exquititem Kochbuch!

— Floh

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  • »Es kommt nur darauf an, dass am Schluss unser Essen zum Tellerablecken köstlich ist.«

    Das Küchentagebuch.

    LekkerLebenSchoenerWohnen

    24. February 2016 um 11:49

    Meine neu entdeckte Liebe zu den Büchern von Nigel Slater habe ich ja nun schon des öfteren beschrieben. Das Buch “Das Küchentagebuch. Mit 250 Rezepten durch das Jahr” aus dem Jahr 2014 übertrifft die bisherigen vorgestellten Bücher noch einmal. Eigentlich sind Kochbücher in der Regel alle gleich aufgebaut, aber Nigel Slater schafft es, jedes Buch individuell und außergewöhnlich zu machen. Normalerweise gefallen mir solch schlichte Bücher wie die von Slater garnicht (denn es sind wenig Rezeptfotos abgebildet), aber trotzdem ziehen mich diese Bücher irgendwie magisch an. Ich hänge mit meinen Augen an seinen Wörtern und finde besonders die ersten Seiten im Buch richtig spannend. Die ersten Seiten im Buch beginnt Slater mit ein paar einleitenden Worten. Ich finde gerade in diesem Text merkt man einmal mehr, dass Slater kein aufdringlicher Koch ist, sondern viel Wert darauf legt, bodenständig zu sein und sein Essen nicht so hoch zu loben. Er sagt selbst, es ist „nichts Protziges oder Auffälliges, nur ehrliche, alltägliche Sachen“, die er da kocht. Mein Lieblingsabsatz in diesem Buch ist daher auch dieser, in dem Nigel über sich schreibt: „Ich bin kein Küchenchef und war nie einer. Ich bin ein Amateurkoch, der über Essen schreibt. Nicht einmal ein leidenschaftlicher Koch (was immer das sein mag), nur einer, der still begeistert und ein bisschen gierig ist. Aber, so bilde ich mir ein, ein aufmerksamer“. Unter der Überschrift „Die Tagebücher“ beschreibt Nigel Slater, wie er seine Küchentagebücher führt: keine kostbar gebundene Küchenchronik, sondern ein schlampiges Kuddelmuddel und Sammelsurium mit unleserlichen Kritzeleien und Kaffeeflecken oder Fettspritzern. Nigel ist es noch einmal wichtig zu erwähnen, dass die Rezepte nur eine Sammlung von Notizen, Vorschlägen und Tipps sind und niemals eine Anweisung oder ein Befehl sind. Nigel verrät uns auch, dass die Rezepte im Buch nicht tatsächlich ein Jahr wiederspiegeln, sondern die Rezepte aus zwei oder drei verschiedenen Jahren kommen können. Es ist ihm nur wichtig, dass die Tage bzw. Monate passen um die Verbindung zwischen Jahreszeit/Saison und den Lebensmitteln herzustellen. Das Buch ist dann tatsächlich nach Datum gegliedert. Der Monat Januar wird mit einem Blumenbild eingeläutet. Auf der nächsten Seite folgt das Datum: 1. Januar. Slater beginnt erst einmal von seinen Gewohnheiten und der Tradition vom 1. Tag im Jahr zu erzählen. Er schreibt, als wenn er es einem guten Freund erzählt. Mit einer solchen Leichtigkeit und Freunde, die direkt ansteckt. Die Rezepte sind wie in den anderen Büchern auch: eher locker gehalten und als Richtwert zu sehen, aber nie als zwingende Vorgabe zu betrachten. Die Rezepte sind gewohnt, wie in den anderen Büchern auch, keine außergewöhnlichen oder schwer zu bekommende sondern solide Zutaten die man schon direkt im Haus haben könnte. Rezeptetechnisch bietet dieses Buch einfach alles: Es gibt Gerichte wie Tomaten-Basilikum-Bruschetta, einer Birnen-Tarte, Rosinenbrötchen oder Pudding oder wesentlich aufwendigere Rezepte wie zum Beispiel das langsam gegarte Kaninchen mit Kräutern in Bier oder der gebackene Schweinebauch mit Granatapfelsirup. Die Zubereitungstexte lesen sich aber sehr gut und nehmen die Angst Das Buch endet mit einem Register. Fazit: Ein gewaltiges Meisterwerk und endlich mal eine andere Art von Kochbuch! Das Buch kann man auch als Roman betrachten, denn Nigel Slater erzählt gerne und viel über Lebensmittel, seine Einstellung und das Kochen im Allgemeinen. Es macht unheimlich Spaß das Buch zu lesen und ehrlich gesagt liegt es öfter auf dem Sofa oder dem Nachttisch als in der Küche. Was man erwähnen sollte: Dieses Buch sollte man nicht in der Erwartung haben, ein Bilderbuch oder Bildband betrachten – die Rezepte kommen wieder mit kaum bis keinen Bildern aus. Aber komischerweise sind die Bücher von Nigel Slater die einzigen, bei denen es mich nicht stört. Das Buch aus dem DuMont Buchverlag umfasst 532 Seiten, bietet insgesamt 250 Rezepte und 180 ganzseitige Fotos (gemacht von Jonathan Lovekin). Das Buch wirkt authentisch und sollte einfach in jedem Regal stehen.

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  • Unvorstellbare Ideen finden in diesem stetig gewachsenen Kochbuch platz. Eher die edlere Cuisine!

    Das Küchentagebuch.

    Floh

    Ich habe schon viel von dem britischen Starkoch, TV Moderator und Buchautor Nigel Slater gehört, gesehen und gelesen, aber noch nie eines seiner Kochbücher oder Rezepte kennengelernt. Nun wollte ich mir doch selbst ein eigenes Bild von Nigel Slaters hochgepriesenen Künsten, Ideen und Inspirationen machen, die jegliche Vorstellungskraft sprengen sollen. Da kam mir seine neueste Kochbuchveröffentlichung gerade recht, allein der optische und absolut hochwertige Eindruck dieses Kochbuches mit dem bodenständigen Titel "Das Küchentagebuch" hat mich sofort begeistert und neugierig gemacht. In seinem "Das Küchentagebuch" inspiriert uns Nigel Slater mit knapp 250 Rezeptideen durch das ganze Küchenjahr. Das besondere ist die Entstehung dieser kreativen Rezeptesammlung, die er uns unter anderem in einem Vorwort und jeweils zu den Rezepten selbst erklärt. Hier steht nicht nur die exquitite Küche und der Ursprung der Zutaten im Vordergrund, sondern auch die Menschen und Geschichten dahinter. Kochen mit dem Kalender, der Spontanideen des Autors, den Vorlieben und Kreationen des experimentellen Hobby-Kochs. Nigel Slater bringt nicht nur das Gericht auf den Tisch, er bringt zudem erfrischende Geschichten, Erlebnisse, Anekdoten, Hintergründe, Erfahrung, Erlebtes, Vorlieben und Variation. Erschienen im Dumont-Verlag (http://www.dumont-buchverlag.de/sixcms/detail.php?template=start) Inhalt / Beschreibung: "Das im Ofen gebackene Quittengericht an einem Wintertag; ein schnell zusammengestellter Salat aus Hähnchen, frischen Erbsen und ihren jungen Sprossen; eine Schale leuchtend orangefarbener süßer Kartoffelsuppe für einen frostigen Abend; ein in Chilisoße und chinesischem Gemüse gewendetes Steak; kleine Küchlein aus Krabben und frischem Koriander, die man direkt aus der Pfanne mit einem Freund isst – Nigel Slater hat die Begabung, den Leser auf verführerische Art an seinen Sinneserfahrungen teilhaben zu lassen. Ein Jahr lang begleiten wir Nigel Slater Monat für Monat bei seinen Glücksmomenten in der Küche, lassen uns gerne von den zur Jahreszeit passenden Rezepten überzeugen und erfreuen uns an seinen Exkursen zu Einkaufsgewohnheiten, Kräutern und Tarte-Formen. Dieses Kochbuch ist wie eine Kurzgeschichtensammlung – inspirierend, erheiternd und bereichernd, illustriert mit wunderschönen Fotografien." * Mehr als facettenreiche 250 Rezeptideen für fast jeden Tag des Kalenderjahres * 180 appetitanregende, klare, ganzseitige Fotos von Fotograf Jonathan Lovekin * absolut edel in Halbleinen, hochwertige Ausstattung, schwere Qualität * mit einem grandiosen, erklärenden und einleitenden Vorwort Meinung: Mit einem Vorwort meldet sich der passionierte und überzeugte Starkoch zu Wort, hier gibt Nigel Slater ausführliche und beeindruckende Einblicke in seine Arbeit, in sein Denken und dem Wunsch, nachhaltige, kulturelle und bodenständige Küche an die Leser und Köche zu bringen. Es gibt nichts wertvolleres als seinen Ideen und Inspirationen zu folgen, kreativ und experimentell zu sein, und sich saisonal und regional und lokal den Jahreszeiten und Vorlieben und Traditionen aus allen Ecken der Welt zu widmen, zu kochen und zu schlemmen. Neben vielen facettenreichen und abwechslungsreichen Gerichten und Speisen durch die Regionen und Ländereien gibt es immer wieder tolle Tipps, Anekdoten, Assoziationen und Erlebtes von Land und Leute und von Nigel Slater selbst. Gerade wegen der Vielseitigkeit den verschiedenen Gerichten und Verarbeitungen und Zusammenstellungen der Lebensmittel, ist dieses Buch nicht das übliche Standardwerk. Für mich sind die ausgewählten Gerichte eher edel und exquitit gehalten, nicht unbedingt der Speiseplan für den Alltag. Die Zusammenstellungen und Ideen sind sehr speziell, kraetiv, experimentell und durch Geistesblitze erschaffen. Da die zubereiteten Portionen eher für den Gourmet-Gaumen bemessen sind, finde ich dieses Buch nicht unbedingt alltagstauglich, aber wunderbar inspirierend für Feste, besondere Anlässe, kleine Geschmackshighlights oder für ein Dinner unter Freunden.  Aber keine Sorge, es werden selbstverständlich auch bekannte und beliebte Rezepte vorgestellt und angeleitet, jedoch hat jedes dieser Gerichte seinen eigenen Charme und den besonderen Kick. Dieses Kochbuch ist bodenfest und dennoch außergewöhnlich und speziell. Kein üblicher Mainstream der Familienküche oder Hausmannskost. Hier gilt die Besonderheit und die gewisse Note im Geschmack. Ein Feuerwerk der Kombinationen und Geschmackseindrücke! Ein möglicher nennenswerter Minuspunkt, für die jenigen, die darauf achten wollen oder gar achten müssen: Es gibt keine Nährwertangaben zu den Gerichten. Kalorien, Fette und Eiweiße werden nicht explizit genannt. Loben möchte ich jedoch die stimmigen Mengen- und Zeitangaben. Hier kann man sich auf die Werte verlassen, jedoch sind die Portionsgrößen nicht für einen "Bärenhunger" ausgelegt, sondern eher für den gemütlichen Genuß und Muße. Hier gibt es leckere, gesunde, schmackhafte, reichhaltige und abwechslungsreiche Küche durch das ganze Kalenderjahr. Die häufigsten Zutaten und Lebensmittel sind bekannt und problemlos im Supermarkt oder frisch auf dem Wochenmarkt zu bekommen. Bei einigen Zutaten musste ich zunächst schauen, was sich dahinter verbirgt, und wo spezielle Würze, Kräuter und Lebensmittel zu beziehen sind. Faszinierend finde ich die kleinen Erzählungen zur Entsstehung des Gerichts, und auch die einladenden Speisebezeichnungen. Hier hat sich der Autor tolle Namen für seine Gerichte einfallen lassen. Ein Schmaus beim Lesen. Ein rundum gelungenes Kochbuch, welches übersichtlich ist, gut strukturiert und gegliedert und mit appetitlichen Bildern und Fotos, die das Kochen und Backen erleichtert und die Vorfreude auf das fertige Gericht schüren. Dieses komplexe Kochbuch ist trotz der Stärke und des Umfangs recht handlich, von idealem Format und lässt sich mühelos beim Kochen aufgeschlagen bereit legen. In der Hand liegt es jedoch recht schwer und ist sicherlich nicht als Bettlektüre geeignet. Mit 250 Koch und Backideen wird man nach Datum sortiert durch das ganze Jahr begleitet, wobei die Rezepte nicht immer speziell auf den Monat oder die Jahreszeit bezogen sind. eigene Erfahrung: Allein vom Anschauen und Lesen der Rezepte bekommt man Lust diese auszuprobieren. Also habe ich in der vergangenen Woche ein altbekanntes, schnelles und hier neu formuliertes Gericht zubereitet: Ein Wintergericht und Klassiker so schmackhaft variiert, dass ich sehr begeistert bin. Nach einem Wintertag, war dieser herzhafte Eintopf genau das richtige, um von innen zu wärmen. Hier habe ich strikt nach Anleitung gekocht und war sehr überrascht, wie einfach und schnell dieser tolle Eintopf gelungen ist. Ein einfaches und beliebtes Gericht für die schnellere Küche, oder auch im Alltag, was die Sinne belebt und von innen wärmt, ideal im Winter. Aber auch so! Ohne Schwierigkeiten und großer Kocherfahrung lässt sich aus diesem Kochbuch ein tolles Essen zaubern. Suppen, Soßen, Desserts, Getränke, Häppchen, Beilagen, Überbackenes, Gratiniertes, Geschmortes, Gebratenes, gedünstetes, Herzhaftes, Süßes, Flüssiges oder Festes, Basis oder Grundlage oder schon verfeinert und abgewandelt.....Hier gibt es alles, was der Gaumen liebt und was die Ideen des Autors herbeizaubern. Immer mit einer eigenen Note des Autors versehen und neu inspiriert. Im Sommer eher leicht und frisch, im Winter nahrhaft und wärmend. Bis auf das genannte Manko (fehlende Nährwerte) im Buch, bin ich ganz und gar zufrieden und begeistert! Man sollte jedoch keine einfache Standardküche erwarten und offen für spezielle Variationen und gehobenere Klasse sein. Illustrationen / Angaben: Zu jedem Gericht finden wir eine detaillierte Schrit-für Schritt-Anleitung und einige Illustrationen. Großer Pluspunkt sind die grandiosen Fotoaufnahmen der Gerichte, die zu fast jedem Rezept zu finden sind. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen. Die Aufnahmen sind von guter und anschaulicher Qualität, kräftige Farben und klare Bilder. Die fotografierten Speisen machen Appetit und Lust aufs Kochen. Eine schöne Auswahl, die noch Raum für eigene Phantasie und Vorstellungen lässt. Die Mengenangaben sind klar und treffend. Hier gibt es auch eine kurze Erklärung und auch einige mögliche Varianten oder Tipps. Die Gerichte sind in der Regel für 4 Personen bemessen, wobei mir die Menge doch eher sparsam erscheint. Nichts für Vielesser oder hungrige Arbeiter am Tisch. Nigel Slater gibt jedoch nicht nur Einblick in die Kochtöpfe und in sein Küchentagebuch, welches über mehrere Jahre gewachsen ist, er erzählt auch Geschichten über Land, Leute, Region und Vorlieben. Tradition, Gewohnheit und viele Anekdoten. Der britische Starkoch und Autor: Nigel Slater wurde am 9. April 1958 in Wolverhampton in England geboren. Nigel Slater ist inzwischen einer der bekanntensten britischen Lebensmittel Schriftsteller. Neben der Schreiberei an verkaufsschlagenden Kochbüchern und Sachbüchern hat es ihn dem  Journalismus, Moderation und die Arbeit als Rundfunksprecher angetan. Er hat eine Spalte für seine erfolgreiche Kolumne in "The Observer Magazine" und hat mit seiner TV-Show die Massen begeistert. Er modieriert für das BBC und diente zuvor als Schriftsteller für Marie Claire. Das Essen, Kochen und Kreieren ist seine Passion, jedoch nennt er sich keinen Profi-Koch. Zwar kann man meinen, dass der Koch und Autor Nigel Slater in "Das Küchentagebuch" schon alles, was es zu präsentieren gilt vorgestellt hat, doch man wird überrascht sein, wie viele weitere Titel der bekannte Starkoch und Autor noch im Angebot hat. In seinem Angebot an Kochbüchern und Ratgebern findet man dann noch mehr Informationen, Zubereitungen und Rezeptvielfalt zu verschiedenen Themen oder Lebensmitteln. Für Erwachsene, bei besonderer Ernährung oder für Diäten. Pressestimmen: * ""Dieses formidable Kochbuch ist wie eine Kurzgeschichtensammlung - inspirierend, erheiternd und bereichernd und zudem mit wunderschönen Aufnahmen." (Ludwigsburger Wochenblatt) " * ""Nigel ist ein gottverdammtes Genie." Jamie Oliver" Fazit: Fast ein fast unschlagbares Kochbuch! Wer nicht auf Nährwertangaben achtet, der wird hier ein idealen Küchenbegleiter durch das Jahr der Küche finden. Da die Rezepte doch alle einen besonderen Touch enthalten, variiert sind, und auch gewagt zusammengestelt sein können, sollte gesagt sein, dass dieses Buch eher edle und neue Variationen bietet und etwas spezielles ist. Kein Kochbuch für den schnellen Alltag. Ein Genießerkochbuch! 

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    • 3
  • Sinnlich und informativ

    Das Küchentagebuch.

    Havers

    Wenn ich meinen Wocheneinkauf mache, habe ich in den seltensten Fällen eine Vorstellung davon, was ich kochen möchte. Ich schaue, was gerade Saison hat, lasse mich von dem Angebot regionaler Erzeuger inspirieren und von üppigen Salatköpfen oder prallen Früchten zum Kauf verführen. Und gerade deshalb mag ich die Art, wie Nigel Slater kocht. Seine Rezepte bieten mir Anregungen, ich verstehe sie nicht als Dogma, sondern als Aufforderung, mich von Bekanntem zu lösen und neue Kombinationen auszuprobieren. Informativ und sinnlich, kontemplativ und animierend - ein wunderbares Buch, das ich jedem Hobbykoch nachdrücklich ans Herz legen möchte! In seinem neuesten Veröffentlichung Das Küchentagebuch: Mit 250 Rezepten durch das Jahr" begleiten wir den wahrscheinlich nach Jamie Oliver bekanntesten Kochexperten der Briten bei seinen Wocheneinkäufen, freuen uns, wenn er von seinen gärtnerischen Erfolgen berichtet und nicken zustimmend, wenn er Lieblingsgegenstände seines Küchenequipments beschreibt, ohne die die Vor- und Zubereitungen der täglichen Gerichte wesentlich mühseliger und umständlicher wäre. Basierend auf Notizen und Srapbooks, die Slater sich vor, während und nach dem Kochen macht, ist so mit dem Küchentagebuch" ein wunderbarer Begleiter durch das Jahr entstanden. Dem Jahreslauf folgend ist das Buch in die zwölf Monate sowie die jeweiligen Tage aufgeteilt und orientiert sich bei der Rezeptauswahl an dem Angebot, das die Märkte zu dem jeweiligen Zeitpunkt bieten, ist also eine klassischen Jahreszeitenküche. Kenntnisreiche Bemerkungen zu den jeweiligen Zutaten runden die Beschreibungen ab, sodass wir hier fast schon ein Nachschlagewerk rund ums Kochen haben. Am Ende des Buches finden wir ein umfangreiches Register, in dem sämtliche Rezepte aufgelistet sind. Folgendes Zitat, dem ich ohne Wenn und Aber zustimmen kann, verkörpert Slaters Küchenphilosophie: Er versteht sich als ...Jemand, der darauf achtet, was er sich und anderen zu essen gibt, wo die Zutaten herkommen, wann und warum sie am besten sind und wie man sie so einsetzt, dass sie allen, den Koch eingeschlossen, das größte Vergnügen bereiten...". Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

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    • 2
  • Ein wunderschönes Schmuckstück für die Küche, zauberhafte einfache aber köstliche Gerichte

    Das Küchentagebuch.

    Jetztkochtsie

    29. August 2014 um 19:51

    Bereits vor einigen Tagen purzelte hier vom DuMont Verlag das wunderschön gestaltete neue Kochbuch von Nigel Slater in den Postkasten. Die äußere Aufmachung ist ähnlich, wie bei seinen beiden anderen im DuMont Verlag erschienen Kochbücher "Tender - Gemüse" und "Tender - Obst", wunderschön und sehr wertig. Auf 543 Seiten stellt Slater 250 Gerichte vor, dabei gerät er ins Erzählen, ins Schwärmen, ins Berichten und allein vom Lesen seiner Schwätzerein neben den Rezepten bekommt man Hunger. Die Gerichte sind, wie von Slater gewohn,t einfach, aber besonders. Mit wenigen Zutaten erzielt er ein Geschmackserlebnis, das einfach fabelhaft ist. Bereits bei "Tender - Gemüse" konnte er mich mit irrwitzigen Gewürzkombinationen locken und so tut er es auch hier in seinem Küchentagebuch. Da ich heute mit einer fiesen Erkältung auf dem Sofa herumliege, habe ich ein wenig in den Winter geblättert und mir dort ein Hühnersuppenrezept herausgesucht. Während ich mir die Zutaten zusammenstelle, die ich tatsächlich alle im Haus habe, aber so NIEMALS kombinieren würde (Hühnchen, Pfefferkörner, Sternanis, Zimtstange, Palmzucker, Ingwer, Nudeln, Gemüse, Thai-Basilikum), lese ich, was er zu dem 6.Januar, zu dem dieses Gericht gehört, zu berichten hat und fühle mich Dank seiner wunderbaren Gabe zu erzählen, sofort in seinen mit Rauhreif bedeckten Garten versetzt, in dem gerade die elementaren Lebenkräfte dazu eingeladen werden, das Wachstum der Pflanzen zu unterstützen. Ich schmunzele und bekomme noch mehr Lust auf diese Hühnersuppe. Das Hühnchen schwimmt im Zimt-Anis-Sud und ich freue mich, blättere weiter durch dieses wundervolle Buch, lasse mich bezaubern, verlocken und klebe Notizzettel, unterstreiche, schmunzele vor mich und bekomme weiter Appetit, obwohl es mir doch eigentlich gerade ganz garstig geht. Slater schreibt von sich selbst, er sei kein Küchenchef, nicht einmal ein leidenschaftlicher Koch, sondern lediglich einer, der still begeistert und ein bißchen gierig ist und diese Gier nach guten Zutaten, nach dem Besten und Leckersten findet sich in jedem Satz und jeder Zeile dieses Buches wieder. Ja, auch hier finden sich Gerichte, die mich weniger ansprechen, aber es sind wirklich wenige, die meisten wecken sofort meinen Appetit. Dabei ist anzumerken, daß Slater sehr einfach kocht, er verzichtet sehr oft auf Salz oder Pfeffer, läßt eher die Zutaten ihren eigenen Geschmack entfalten, was ich sehr zu schätzen weiß, mag ich es doch auch eher mild und urtümlich. Meine Hühner Nudelsuppe war ein Traum und selbst der Mann, den man mit Anis und auch mit Zimt sonst jagen kann, hat brav probiert und sich anschließend zweimal Nachschlag genommen. Die Portionen im Buch sind teilweise etwas großzügig bemessen, da ich aber ja einen guten Esser an meiner Seite habe, ist das nicht dramatisch. Schade ist, daß es nicht zu jedem Gericht ein Bild gibt, aber das ist eben Slaters Art, Neugier wecken und die Freiheit lassen, es selbst optisch zu gestalten. Nun könnte man meinen, daß durch den Aufbau im Rhythmus des Jahres das Ganze unübersichtlich wäre, ist es aber nicht. Dank des ausführlichen Glossars findet man jedes Gericht auf Anhieb anhand der Zutaten wieder und gerade dieser Aufbau lädt zum Stöbern und Ausprobieren ein. Dazu sind immer wieder Slaters Notizen und Überlegungen teilweise auch in den Rezepten, einfach nur wunderschön zu lesen. Nachdem es heute dann die fantastische Nudelsuppe gab, springe ich morgen thematisch wieder in den August und werde uns lecker klebrige Hähnchenbeinchen mit Thymian und Knoblauch zubereiten. Ich bin sicher Nigel Slater und sein Küchentagebuch, werden mich in Zukunft häufig beim Kochen begleiten und selbst wenn ich nicht daraus koche, werde ich darin lesen, während ich darauf warte, daß irgendwas fertig gegart ist.

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