Nigel Slater Eat

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Inhaltsangabe zu „Eat“ von Nigel Slater

"Chorizo-Burger", "Grüne Gemüse-Suppe", "Ziegenkäse-Frittata", "Feige-und-Ricotta-Toast" die Zutaten der schnellen Gerichte klingen schlicht, sind unkompliziert zu kochen und werden bei Nigel Slater zu wirklichem Wohlfühlessen. Für die Tage, an denen man wenig Zeit hat und es nur um das Essen an sich geht. Ein wunderbares Kochbuch, klein im Format, groß in seinen Anregungen für das tägliche Kochen wie eine über die Jahre gewachsene Rezeptsammlung, die immer wieder neu inspiriert. Nigel Slater selbst schreibt: "Nichts weiter als schlichtes, leckeres Kochen. Für die Momente, in denen wir einfach nur essen wollen."

Für mich der "kleine Bruder" von Slaters Buch "Einfach genießen".

— LekkerLebenSchoenerWohnen
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  • Für mich der "kleine Bruder" von Slaters Buch "Einfach genießen".

    Eat
    LekkerLebenSchoenerWohnen

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    18. January 2016 um 12:06

    Eat - das 4. im DUMONT Verlag erschienene Buch von Nigel Slater ist für mich irgendwie der kleine Bruder des Buches "Einfach genießen". Fast halb so klein aber mit stolzen 473 Seiten und einem Stoffähnlichen senfgelben Cover halte ich hier “das kleine Buch der Fast Food-Küche” mit über 600(!!!) Rezepten des sympatischen Food-Journalisten in der Hand. Das Buch kommt wieder mit wenig Zutaten und unkomplizierten Anleitungen aus und ist perfekt für die Tage, an denen man wenig Zeit hat und schnell etwas gutes essen möchte. Um das curry- oder senffarbige Cover ist ein Papier gebunden, das noch einige weitere Informationen, sowie ein Bild des Autors zeigt. Ansonsten ist das Cover sehr schlicht gehalten - ohne Papierumschlag würde auf dem Cover nur “eat”, und auf dem Buchrücken neben dem Namen des Verlags “DUMONT” und dem Buchtitel sehr groß “Nigel Slater” stehen. Hach, es ist schön wieder ein Buch von Nigel in den Händen zu halten. Ich habe immer noch seinen Film "Toast" im Hinterkopf und fühle mich ihm verbunden und freue mich, wieder seinen Worten zu lauschen. Das Buch beginnt mit einer vierseitigen Einleitung. Hier philosophiert Slater über das Essen und beschreibt, wie die Rezepte in dem Buch zustande gekommen sind. Das Buch ist in 11 Kapitel aufgeteilt: Aus der Hand In der Schüssel Aus der Pfanne Vom Grill Auf dem Herd Aus dem Schmortopf Im Ofen Unter einer Kruste Aus dem Wok Auf dem Teller Im Dessertschälchen Dieses Buch ist nun anders aufgebaut, als mein erstes Buch von Slater. Nach dem Inhaltsverzeichnis folgt zuerst eine “schnelle Rezeptsuche nach Hauptzutaten”, die sich aufgrund des kleinen Formates des Buches auf 9 Seiten erstreckt. Die Rezeptsuche ist in viele verschiedene Kategorien gegliedert. Beispielsweise sind alle Fisch- oder Fleischgerichte gruppiert. Ein Rezeptkapitel beginnt immer mit einer Einführung in die Besonderheit des Kapitels. Zum Beispiel schreibt er in dem Kapitel “Aus der Hand”, dass etwas intimes darin liegt, Dinge zu essen, die wir selbst in der Hand halten. Besteck würde diese Intimität nicht vermitteln. In diesem Kapitel gibt es viele Rezepte zu Burgern, Baguettes und Sandwiches. Im Kapitel "In der Schüssel" findet man überwiegend Suppenrezepte. Beispielsweise zeigt Slater ein Rezept für eine grüne Gemüsesuppe oder einer Suppe mit Karotten, schwarzen Bohnen und Koriander. Besonders spannend finde ich auch das Rezept für die Rippchen-Rhababer-Brühe. In dieser Rezension möchte ich nicht auf jedes einzelne Kapitel eingehen, allerdings muss ich einige Kapitel dieses Buches besonders hervorheben. Beispielsweise das Kapitel “Aus dem Wok” hat mir so Lust auf die Zubereitung der Gerichte gemacht, das ich mir erst einmal einen Wok zulegen (oder zu Weihnachten schenken lassen) musste, sodass dieses Kapitel definitiv eine Erwähnung wert ist. Bisher bin ich auf dem Wokgebiet eine asbsolute Anfängerin aber diese Hähnchenpfanne mit Cashewkernen und Brokkoli sieht super aus und wird von mir sicherlich schon ziemlich bald nachgekocht! Das Buch schließt mit einem ausführlichen Zutatenregister ab. Fazit: Das Buch überzeugt inhaltlich so stark, dass das Design zur Nebensache wird - das Design ist nämlich sehr schlicht und einfach gehalten. Das Buch umfasst 464 Seiten und wurde im DuMont Buchverlag zu einem Preis von 24,99 € herausgebracht. Der Aufbau ist gut und die Texte überzeugen wieder durch einfache Texte und super aussehende Food-Fotos. Die Zutaten muss man auch einem Fließtext herauslesen. Dies ist aber nicht schlimm da die Zutaten dick abgedruckt sind.

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  • Bewährtes vom Küchenphilosophen

    Eat
    Havers

    Havers

    16. April 2015 um 19:43

    Wer kennt das nicht? Man kommt hungrig nach einem langen Arbeitstag nach Hause und möchte etwas Leckeres essen. Nach Sandwich oder Pizza-Service steht einem nicht der Sinn, also selbst kochen. Für solche Fälle empfiehlt es sich, „Eat: Das kleine Buch der Fast-Food-Küche“ des englischen Food-Journalisten Nigel Slater zur Hand zu haben. 2013 von der Zeitschrift „The Times“ als Kochbuch des Jahres ausgezeichnet, ist es eine Komplettüberarbeitung und Ergänzung des bereits vor über zwanzig Jahren erschienenen „Real Fast Food“ von Slater. Die im handlichen DIN A5-Format erschienene Rezeptsammlung birgt eine Fülle der unterschiedlichsten Gerichte, bei denen sich der zeitliche Aufwand in Grenzen hält. Und das Ergebnis hat mit dem, was üblicherweise mit dem Begriff Fast Food verbunden wird, nichts gemeinsam! Nach einer Einleitung im Slater-Stil kann es losgehen. In elf Kapiteln stellt der Autor seine Rezepte vor. Die Gliederung ist unüblich und reicht von „Aus der Hand“ über „Unter einer Kruste“ bis hin zu „Im Dessertschälchen“. Bei jedem Rezept folgt einigen einleitenden Sätzen die Auflistung der Zutaten. Exakte Mengenangaben fehlen, diese werden in den jeweiligen Beschreibungen, die fast schon im essayistischen Stil gehalten sind, präzisiert. Es gibt auch Fotos, die allerdings so klein sind, dass sie als Inspirationsquelle und Appetitanreger ausfallen. Die Realisierung der Rezepte geht leicht von der Hand, und die Zutaten nach der Slaterschen Küchenphilosophie nur als Vorschläge zu verstehen. Von daher ist es unproblematisch, wenn eine exotische Zutat nicht zur Hand ist, denn diese kann man nach Lust und Laune, und den persönlichen Vorlieben entsprechend, ersetzen. Mengenangaben findet man allerdings nur im Rezept, nicht in der vorangestellten Auflistung, sodass man zuerst lesen muss, bevor man anfängt zu kochen. Sehr hilfreich ist das Register, das die Rezeptsammlung auch nach Zutaten und Zubereitungsarten gliedert. Eine gute Idee, da man vor dem Kochen seine Vorräte checken und dann entscheiden kann, was man daraus macht. „Eat“ ist ein schönes Kochbuch mit unkomplizierten Rezepten - bodenständig und inspirierend.

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  • Fantastisch und schnell Kochen!

    Eat
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    14. February 2015 um 16:24

    Wie ja mittlerweile alle hier wissen, bin ich eigentlich für diesen ganzen Küchengötterfankokelores nicht zu haben. Weder verehre ich Tim Mälzer, noch bekomme ich einen feuchten Schlüpfer wenn ich mir Jamie Oliver in meiner Küche vorstelle, aber einen gibt es, der haut mich dann doch immer wieder von den Socken. Nigel Slater Slater steht für unaufgeregte klassische Gerichte, mir hochwertigen und guten Zutaten. Eins haben alle seine Gerichte gemeinsam, sie sind nicht überladen, nicht zu vollgestopft mit Kram, sondern reduzieren sich auf das Wesentliche: guten Geschmack. Ich fand bereits sein "Küchentagebuch" und "Tender - Gemüse" traumhaft, nicht nur weil die Gerichte darin so herrlich sind, sondern auch weil Slater nicht bloß Rezepte schreibt, sondern Geschichten. Jedes Rezept ist mit so viel Begeisterung für das Essen und Kochen und die Zutaten geschrieben, daß es häufig an sich schon Unterhaltungswert hat. Sein Vorwort ist ein Traum, in "Eat" geht es nicht darum in stundenlanger Kleinarbeit phantastische Leckereien zu kreieren, sondern es geht darum schnell gutes und abwechslungsreiches Essen auf den Tisch zu bekommen. Es geht ihm darum auch dann für gutes Essen zu sorgen, wenn wir keine Zeit haben uns viel Mühe zu geben und in denen es schnell gehen und trotzdem gut schmecken soll. Um ihn zu zitieren: "Nichts weiter als schlichtes köstliches Kochen. Für die Momente, in denen wir einfach nur ESSEN wollen." Nun so ähnlich hat Jamie Oliver das ja bereits versucht und so war ich sehr skeptisch, denn Jamie Olivers 15- Minuten Gerichte dauerten bei mir dennoch ewig und ließen mich stundenlang in der Küche stehen. Heute habe ich also ausprobiert, was Nigel Slater da vorschlägt. Er macht dabei keine Zeitangaben und auch die Mengenangaben ergeben sich immer erst aus dem Rezept, nicht aus der Zutatenliste. Mir gefällt das, es zwingt mich das Rezept genau zu lesen, bevor ich beginne zu kochen. Ich habe mich heute für gegrilltes Lamm mit Minz-Feta entschieden und mich für die Beilage von seinen Tomaten-Romana-Bruschetta inspirieren lassen. Bei mir sind Rezepte und Kochbücher ja häufig eher Inspirationsquelle und mich sklavisch an ein Rezept halten, findet bei mir eher selten statt. (Bei den Macarons hab ich es tatsächlich getan, weil die sonst ein großes Chaos geworden wären.) Das gegrillte Lamm erfodert ein wenig Vorbereitungszeit, weil das Lamm in der Knoblauchsoße 1 Stunde kühl stehen soll. Da man in dieser Stunde allerdings ja wirklich nicht kocht, habe ich das mal nicht als Abzug in meine Fastfood-Wertung eingebracht. Für alles zusammen, die Stunde Marinieren herausgerechnet, habe ich keine 12 Minuten gebraucht, bis das Essen auf dem Tisch stand und der Mann war der Meinung, ich hätte ihm ein Luxusmahl kreiert. Das nenne ich wirklich nachkochbares Fastfood und auch für mehr Personen, hätte ich nur unwesentlich länger gebraucht, das Pürieren erledigte die Küchenmaschine und viel geschnippelt wurde auch nicht, das Garen der Lammkoteletts dauerte wenige Minuten. Perfekt. In "Eat" stecken von mir nun jede Menge Klebezettel mit markierten Rezepten für die Tage, an denen es wirklich zeitlich kaum klappt ordentlich zu kochen, damit ich eben doch ordentlich koche. Schön finde ich, daß es diesmal zu fast jedem Gericht ein Foto oder Bild gibt, das hilft mir bei der Auswahl was ich nachkochen möchte, und was nicht, sehr und gestaltet das Buch außerdem wirklich schön. Dank des gut sortierten Index findet man alles gut wieder und kann sich anhand der Zutaten die Gerichte aussuchen. Slater hat es erneut geschafft mich auf ganz einfache Art glücklich zu machen. Dazu ist sein Buch in einem sehr handlichen Format, so daß es gut auch in der Küche Platz findet, es ist schwer genug, um aufgeschlagen liegen zu bleiben und die Schrift ist groß genug gewählt, damit ich auch ohne Brille in der Küche werkeln und alles lesen kann. Erneut von mir eine ganz große Empfehlung für alle Fastfood-Köche, Food-Experimenteure, Leckerschmecker und Liebhaber der einfachen schnörkellosen Küche.

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