Nigel Slater Ein Jahr lang gut essen

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr lang gut essen“ von Nigel Slater

Frei nach diesem Wahlspruch hat Nigel Slater sein jüngstes Werk zusammengestellt: Anhand von 250 neuen Rezepten führt er durch das Jahr und teilt seine Neugier, seinen Appetit und seine Freude, andere mit guten Gerichten zu beglücken, mit dem Leser.
Schweinekottelet mit Rhabarber-Chutney im Januar, gegrillter Grünspargel mit Zitronenpüree im Mai, Langustinen mit Parmesan-Butter und Chili im August und Gnocchi mit Sahne und Dolcelatte-Käse im Dezember. Was nach komplizierter Gourmetküche klingt, erklärt Slater in seinen sinnlichen und unterhaltsamen Texten auf lebendige und leicht verständliche Weise, gespickt mit Anekdoten und grundsätzlichen Überlegungen zur Bedeutung von gutem Essen.
Und für Abende, an denen es schnell gehen muss, finden sich zwischen den Tagebucheinträgen vier Jahreszeitenkapitel mit saisonalen Alltagsgerichten, denen man sich auch nach einem langen Arbeitstag noch gewachsen fühlt.
Und wie immer gilt: Die Rezepte sind nicht in Stein gemeißelt, sondern können und sollen ergänzt, verändert und nach den eigenen Wünschen interpretiert werden.

- Mehr als 250 Rezepte im Jahresverlauf
- Von Englands wichtigstem Food-Experten – ein Buch zum Lesen und Kochen

Inspirierend

— raven1711

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    Ein Jahr lang gut essen

    raven1711

    02. December 2016 um 14:24

    Klappentext:Frei nach diesem Wahlspruch hat Nigel Slater sein jüngstes Werk zusammengestellt: Anhand von 250 neuen Rezepten führt er durch das Jahr und teilt seine Neugier, seinen Appetit und seine Freude, andere mit guten Gerichten zu beglücken, mit dem Leser.Schweinekottelet mit Rhabarber-Chutney im Januar, gegrillter Grünspargel mit Zitronenpüree im Mai, Langustinen mit Parmesan-Butter und Chili im August und Gnocchi mit Sahne und Dolcelatte-Käse im Dezember. Was nach komplizierter Gourmetküche klingt, erklärt Slater in seinen sinnlichen und unterhaltsamen Texten auf lebendige und leicht verständliche Weise, gespickt mit Anekdoten und grundsätzlichen Überlegungen zur Bedeutung von gutem Essen.Und für Abende, an denen es schnell gehen muss, finden sich zwischen den Tagebucheinträgen vier Jahreszeitenkapitel mit saisonalen Alltagsgerichten, denen man sich auch nach einem langen Arbeitstag noch gewachsen fühlt.Und wie immer gilt: Die Rezepte sind nicht in Stein gemeißelt, sondern können und sollen ergänzt, verändert und nach den eigenen Wünschen interpretiert werden.Meinung:Ein Jahr lang gut essen, das hört sich doch verdammt gut an. Und dementsprechend neugierig klappte ich dieses Koch-Tagebuch auf. Denn wie schon in den Küchentagenbüchern von Nigel Slater ist auch dieses Buch nicht nur ein Kochbuch, sondern auch ein sehr persönlicher Einblick in Nigel Slaters Leben und seine Küche.Wie der Titel schon verrät startet Slater im Januar, gibt Einblick, wie er zu den Ideen seiner Rezepte kommt und stellt natürlich noch seine Variante des Gerichts vor. Variante triftt es dabei ziemlich genau, denn gleichzeitig zu seinem Grundrezept zeigt er oft auch noch Abwandlungen auf, wie man das Rezept erweitern, verändern und indivualisieren kann. Somit kann man seine Rezepte sehr gut als Basis und Denkanstoß nutzen.Aber auch bei der Rezepteinteilung merkt man, dass man es hier nicht mit einem klassischen Kochbuch zu tun hat. Eine Aufgliederung nach Vorspeise, Hauptgang oder Nachtisch findet man nicht im Buch, dafür lädt es aber wunderbar zum Schmöckern, Durchblättern und Reinlesen ein. Oft habe ich das Buch in die Hand genommen, um es an einer beliebigen Stelle aufzuschlagen, auf der Suche nach Inspiration, die ich oft auch gefunden habe. Neben den bunt durchmischten Gerichten gibt es auch eine Zusammenstellung von saisonalen Gerichten, gegliedert nach den Jahreszeiten und somit perfektes Soul-Food :)Die Rezepte selber sind gut und übersichtlich geschrieben, die Mengenangaben sind klar, die Zutaten zumeist alltäglich und kaum exotisch, was der Beschaffbarkeit enorm entgegen kommt. Auch die Arbeitsschritte sind verständlich und klar erklärt, so dass man auch als Anfänger gut mit den Rezepten zurecht kommen sollte. Allerdings merkt man den Gerichten auch an, dass sie von einem Engländer kreiert wurden, denn man stolpert hier doch über die eine oder andere typische englische Eigenart ;) Die Fotos im Buch sind schlicht und auf die Gerichte fokussiert gehalten, der hochwertige Leineneinband machen das Buch schon fast zu schade, um es beim Kochen neben dem Herd liegen zu lassen.Fazit:Ein Jahr lang gut essen ist kein klassisches Kochbuch, vielmehr eine Inspirationsquelle mit vielen interessanten Ideen und Rezeptvorschlägen. Aufgelockert mit persönlichen Anekdoten und Erlebnissen des Autors, fühlt es sich an, als würde man ein Tagebuch lesen. Zwar sind die Rezepte mir persönlich manchmal zu "englisch", doch auch immer wieder inspirierend. Perfekt zum Durchstöbern und immer wieder in die Hand nehmen.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an die DuMont Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Kochen und Essen auf der Basis von gutem Geschmack und Vergnügen

    Ein Jahr lang gut essen

    Havers

    10. November 2016 um 19:10

    Nachhaltig einkaufen, kochen mit Produkten, die gerade zu diesem Zeitpunkt überall erhältlich sind. Gerichte genießen, die zur Jahreszeit passen. Die im Herbst / Winter wärmen und im Frühling / Sommer erfrischen. Nach der Arbeit nicht stundenlang am Herd stehen, um etwas Schmackhaftes zuzubereiten. Anregungen und Inspirationen, um neue Geschmackserlebnisse mit dem zu kreieren, was sich im Kühlschrank und der Vorratskammer finden lässt. All diese Punkte sind mir beim täglichen Kochen wichtig. Und in Nigel Slater habe ich eine verwandte Seele gefunden, der genau dies in seinen Rezeptvorschlägen umsetzt. Mit „Ein Jahr lang gut essen“ liegt nun der dritte Band seiner Kitchen Diaries vor, und wie immer ist es ein gewichtiges Werk in sehr schöner Ausstattung, das sich wohltuend von üblichen Kochbüchern abhebt. Gegliedert sind die Gerichte nach den Jahreszeiten sowie den Monaten und orientieren sich an dem Angebot der Märkte zu diesen Zeitpunkten. Den gravierenden Unterschied machen die Texte. Anders als bei den meisten Veröffentlichungen in diesem Bereich werden die Zubereitungen nicht auf den üblichen Doppelseiten mit Zutaten und gegenüberliegendem Bild des fertigen Gerichts präsentiert (was akzeptabel ist, leider ist aber mittlerweile den meisten Kochbuchautoren der Personenkult wichtiger als das Ergebnis ihrer Arbeit). In den Kitchen Diaries ist das anders, hier steht immer das Produkt im Mittelpunkt. Ergänzt wird dies durch Slaters persönliche, zuweilen fast schon philosophische Gedanken zu den Themen, die Kochen und Essen streifen. Von daher ist für mich „Ein Jahr lang gut essen“ fast schon ein täglicher Begleiter und weit mehr als ein bloßes Kochbuch. Die Rezepte selbst sind weitgehend unkompliziert und mit einem überschaubaren Zeitaufwand zu realisieren. Es ist nicht notwendig, sich sklavisch an die Zutatenliste zu halten, man sollte sie eher als Vorschlag und/oder Inspiration verstehen. Manchmal lohnt es sich aber, auch ungewöhnliche Kombinationen auszuprobieren, die dem Esser völlig neue Geschmackserlebnisse bescheren. In seinen Rezepten gibt es von allem etwas, denn Slater ist weder Veganer noch Vegetarier. Und folgendes Zitat scheint mir ein schöner Abschluss, verkörpert es doch auch meine Einstellung zum Kochen und Essen: „Ja, ich esse Kuchen, und Eiscreme, und Fleisch. Ich esse Kekse und Brot und trinke auch Alkohol. Mehr noch: All das nehme ich ohne einen Funken von Schuldgefühlen zu mir. Und dennoch finde ich meine Essgewohnheiten eher achtsam als achtlos. Ich interessiere mich brennend dafür, wo mein Essen herkommt und welche langfristigen Wirkungen es für mich und den Planeten hat(….)Mir gefällt der Gedanke, dass meine Einstellung zum Kochen und Essen auf der Basis von gutem Geschmack und Vergnügen beruht, nicht auf Verehrung und Ehrfurcht.“ Essen ist Genießen und nicht nur bloße Nahrungsaufnahme. Dieses Credo teile ich uneingeschränkt mit Nigel Slater. Und deshalb gibt es auch für „“Ein Jahr lang gut essen“, den dritten Teil der Kitchen Diaries, von mir wieder die volle Punktzahl!

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