Nika Lubitsch Der 7. Tag

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Inhaltsangabe zu „Der 7. Tag“ von Nika Lubitsch

Dies ist die Geschichte der Sybille Thalheim. Sybille und Michael sind ein glückliches Paar. Jetzt erwarten sie endlich ihr erstes Kind. Da verschwindet Michael spurlos. Für Sybille beginnt ein Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als Michael nach zwei Jahren tot in einem Hotelzimmer aufgefunden wird, wird Sybille blutbeschmiert mit der Tatwaffe verhaftet. An die Tat kann sie sich nicht erinnern. Kann sie oder will sie nicht? Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr Leben mit Michael an ihr vorbei. Am 7. Prozesstag erkennt sie endlich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen. Dieser hinterhältige Kriminalroman beleuchtet den Tod eines Berliner Rechtsanwalts aus verschiedenen Perspektiven, die immer neue Wendungen der Geschichte bringen. "Der 7. Tag" hat monatelang die Kindle-Bestsellerliste angeführt, mehr als 135.000 E-Books wurden bereits verkauft. Auf vielfachen Leserwunsch gibt es den hinterhältigen Kriminalroman mit unerwartetem Ausgang jetzt auch als Hörbuch, gelesen von der Autorin Nika Lubitsch. Gekürzte Fassung 4 CDs (292 Minuten) 47 Tracks

sehr interessanter Krimi, ich habe mitgefühlt und war geschockt was es alles geben kann

— SteffiFeffi

Fazit: Temporeicher Krimi über dessen kleine Schwächen man gerne hinwegsieht

— Bellexr

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  • Der Tag der Erkenntnis

    Der 7. Tag

    kiki62

    15. September 2013 um 15:02

    Unschuldig vor Gericht. Der Horror. Unschuldig schuldig gesprochen zu werden. Nicht vorstellbar. Sich aber selbst schuldig zu bekennen im Bewusstsein, dass man unschuldig ist, lebenslänglich hinter Gitter muss. Das ist der Wahnsinn und wer so etwas macht, muss unzurechnungsfähig sein. Und wenn während des Plädoyers erkennt, dass man ein Bauernopfer ist, und zwar genau für den Mann, den man über Jahre als Freund der Familie angesehen hatte und der einen aus dieser verfahrenen Situation herauspauken soll. Das alles ist unwirklich, unglaubhaft.  Könnte man meinen. Doch wenn man ein aufregendes Leben geführt hat, vom Leben nicht immer mit Streicheleinheiten verwöhnt wurde, dann weiß man, dass es kaum etwas gibt, was es nicht gibt. „Der 7. Tag“ von Nika Lubitsch erzählt von einem Ehepaar, die alles haben, was Mann und Frau sich nur wünschen können. Geld, eine tolle Villa, super tolle Jobs, dabei noch erfolgreich. Was braucht der Mensch noch mehr? Stimmt. Die Familie muss noch vervollständigt werden. Ein Kind muss her. Auch das wird den beiden beschert. Besser noch, sie bescheren es sich. Leben perfekt. Doch eines Freitags – es ist nicht der 13. – beginnt das Leben, das bisher so normal war, sich auf den Kopf zu stellen. Am Ende – alles verloren. Alles selbst auch die geliebte Mutter, die Sybille noch den Rücken gestärkt hat, aber auch das so heiß ersehnte Kind. Damit wurden auch die letzten Erinnerungen an den Mann, den Bille so liebte, vernichtet. Ein nicht aufzuhaltender Abstieg lässt grüßen. Als Leser kann man sich durch die flüssige Sprache, die sehr an der Umgangssprache bleibt, und dem nüchternen aber sogleich auch wieder emotional bildlichen Schreibstil sehr gut mitten in die Situation hineinversetzen. Doch eigentlich will man das gar nicht, denn diesen Alptraum, den Sybille über sich ergehen lassen muss, mag man nicht miterleben. Besonders faszinierend ist die Gestaltung des Krimis. Ganz rational erzählt die Protagonistin von Ihrem Prozess, bei dem sie von dem besten Freund ihres toten Ehemannes verteidigt wird. Sie legt ihr Leben in seine Hand, vertraut ihm blind. Fast jedenfalls. Und das zum Glück. Denn ihre Hellhörigkeit während seines Plädoyers lässt sie erkennen, dass der wahre Täter ihr Verteidiger ist. Und so beschließt sie, sich in ihrem letzten Wort als schuldig im Sinne der Anklage zu bekennen. Warum, fragt sich der Leser. Die Begründung ist einfach. Sie braucht Zeit, um zu recherchieren (recherchieren zu lassen) und die einzelnen Puzzleteile zusammenzufügen. Und es gelingt. Nicht ihr Ehemann hat seine Mandanten betrogen, sie und ihre kleine Familie verlassen. Er war das Opfer. So eine Wendung erwartet der Leser niemals. Auch wenn nur recht kurz mit 185 Seiten, aber ein Genuss, der einen nicht mehr aus den Fängen lässt.

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  • Sehr spannend und interessant.....

    Der 7. Tag

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    02. July 2013 um 06:35

    Kurzbeschreibung "Der 7. Tag" hat monatelang die Kindle-Bestsellerliste angeführt. Auf vielfachen Leserwunsch gibt es den hinterhältigen Kriminalroman mit unerwartetem Ausgang jetzt auch als Taschenbuch. Sybille und Michael sind ein glückliches Paar. Jetzt endlich erwarten sie ein Baby. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille befindet sich mitten in einem Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Als ihr Mann erstochen aufgefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige: seine Ehefrau. Die Anklage lautet auf Mord. Während Sybille vor Gericht den Ausführungen der Zeugen zuhört, zieht ihr gemeinsames Leben an ihr vorbei. Am siebenten Prozesstag erkennt Sybille plötz­lich die Wahrheit. Sie muss sie nur noch beweisen. Meinung Nachdem ich von „Der 7. Tag“ viele gute Eindrücke erhascht habe, war ich gespannt, wie der Krimi ist. Vom Aufbau wurde er klassisch beschrieben, d.h. Mord passiert, Person verhaftet, dann erst große Recherchen. Die Erzählstränge passen sich gut aneinander an, man kommt gut mit und kann sich in die einzelnen Personen hineinversetzen. Ich hatte zwar schon nach der Mitte ungefähr eine Vorahnung, wer der Mörder war, warum aber der Ehemann von Sybille verschwunden ist, blieb mir bis zum Schluß ein Rätsel. Der Spannungsbogen stieg kontinuierlich an und hielt sich bis zum Ende. Dieses Buch ist in 2. Teile aufgebaut. Zum einen der 7. tägige Prozess mit Rückblenden, wie sie ihren Mann kennen gelernt hat und zum anderen ihre eigene Erzählung der letzten zwei Jahre seit dem Verschwinden ihres Mannes, welche sie dann im „Cosmos“ veröffentlichen lässt. Die Charakteren haben sich im Laufe der Geschichte sehr gut entwickelt. Ihre Persönlichkeiten wurden von der Autorin gut in Szene gesetzt und man kann sich in sie hineinversetzen. Die teilweise ungerechte Inhaftierung von Sybille trieb mich manchmal wirklich in den Wahnsinn. Trotzdem wird sie als starke Frau dargestellt, welche trotz vieler schlimmmer Ereignisse auf den Beinen bleibt und nach der Wahrheit forscht. Ihr Anwalt Ullrich Henke war mir von Anfang an sehr unsympathisch, ja er kam richtig schleimig rüber. Ich wurde mit diesem Protagonisten nicht warm und hatte am Schluß auch kein Mitleid mit ihm. Auch die anderen Nebencharakteren, wie z.B. Sybilles beste Freundin Gabi und die Mutter von ihr, werden detailgerecht und liebevoll beschrieben. Von den Locations erfährt man auch sehr viel und genau, was zu einem noch besseren Vorstellungsbild führt. Im Großen und Ganzen fand ich „Der 7. Tag“ absolut spannend und interessant und kann ihn jeden nur ans Herz legen, der gute Krimis mag und versteht. Cover Das Cover ist in rot-weiß-schwarz gehalten. Ein blutiges Messer ist darauf abgebildet, welches sehr gut zum Krimi selber passt. Ansonsten schlicht und einfach, aber ansprechend. Fazit „Der 7. Tag“ hat mich sehr gut unterhalten. Das Buch ist spannend und interessant zu lesen und ich kann es nur weiter empfehlen. Es erhält von mir 4 von 5 Sternen.   Vielen Dank an Frau Plessow vom Buch Contact für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.

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  • Ein gelungenes Debüt

    Der 7. Tag

    Bellexr

    28. June 2013 um 14:10

    Sybille sitzt auf der Anklagebank. Sie soll ihren Ehemann mit 18 Messerstichen getötet haben. Doch Sybilla kann sich an die Tat selbst nicht erinnern. Sybille und Michael waren ein beruflich erfolgreiches wie auch glückliches Paar und freuten sich Beide sehr auf ihr gemeinsames Baby. Für das Ehepaar ging ihr größter Wunsch damit in Erfüllung. Doch dann verschwand Michael plötzlich spurlos, ohne irgendeine Nachricht zu hinterlassen. Schier verzweifelt wusste Sybille fast zwei Jahre nicht, was mit ihrem Mann geschehen war. Dann wird seine Leiche gefunden und Sybille wird des Mordes an ihrem Ehemann beschuldigt. Vor Gericht verfolgt Sybille nun die Zeugenaussagen während ihr bisheriges Leben mit Michael an ihr vorbeizieht, immer noch ohne zu wissen, ob sie ihren Mann wirklich ermordet hat. Bis der letzte Prozesstag anbricht. Der Krimi beginnt im 1999, als Sybille durch Zufall Ulrich kennenlernt, mit dem sie eine kurzweilige und heftige Affäre hat. Über den angehenden Juristen lernt sie dann auch ihren zukünftigen Ehemann Michael kennen. Während diese ersten Erinnerungen an Ulrich und Michael an Sybille vorbeiziehen, sitzt sie im Jahr 2009 in Berlin auf der Anklagebank. Nach außen hin völlig unbeteiligt verfolgt sie die Zeugenaussagen, den Berichten der Polizei zu der Tat und obwohl alle Indizien für Sybille als Mörderin an ihrem Mann sprechen, kann sie sich an die eigentliche Tat immer noch nicht erinnern. Nika Lubitsch erzählt ihren Krimi zweigeteilt. Im ersten Teil verfolgt man kapitelweise jeden der sieben Prozesstage, hört die Aussagen der Beteiligten an dem Mordfall und verfolgt gleichzeitig die Gedanken von Sybille. So erfährt man zum einem mehr über die Tat und zum anderen erlebt man ihr Leben im Rückblicken bis zum Zeitpunkt des Mordes. So kann man sich zwar ein sehr gutes Bild von der ehemaligen Pressesprecherin eines großen Unternehmens machen, aber ob sie nun die Tat begangen hat, dessen kann man sich während der sieben Prozesstage nicht sicher sein. Auch wenn wirklich alle Indizien und Aussagen gegen sie sprechen und nur sie die Tat begangen haben kann. Dann fällt der Angeklagten am letzten Prozesstag etwas auf, was sie misstrauisch macht, worüber man als Leser aber im Unklaren gelassen wird. Im zweiten Teil erzählt Sybille ihre Geschichte noch einmal, doch dieses Mal mit dem entsprechenden Hintergrundwissen, welches ihr bis zum letzten Prozesstag gefehlt hat. In einem sehr rasanten, fesselnden Tempo erzählt Nika Lubitsch die Geschichte von Sybille. Im ersten Teil des Krimi wechselt die Autorin ständig zwischen dem laufenden Prozess und den Erinnerungen von Sybille. Dies verleiht dem Krimi eine fesselnde Dynamik, allerdings hat man anfangs ab und an auch Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen, da die Abschnitte stellenweise extrem kurz sind und man erst nach 2-3 Sätzen merkt, dass man nun wieder mit Sybille in der Gerichtsverhandlung sitzt bzw. sie ihren Gedanken nachhängt. Nichtsdestotrotz gewöhnt man sich aber doch recht schnell an diese Erzählsprünge, zumal der packende Schreibstil von  Nika Lubitsch jederzeit für beste und vor allem spannende Krimiunterhaltung sorgt. Die Charaktere sind durchaus facettenreich beschrieben, obwohl ihnen doch ein wenig die Tiefe fehlt. Dies mag aber auch an der recht kurzen Seitenzahl liegen, dass diese nicht ganz so ausgereift wirken. Die Auflösung des Falls war überraschend, in dieser Form nicht vorhersehbar, obwohl ich nach Beendigung des ersten Teils schon in etwa ahnen konnte, wer nun Michael getötet hatte. Dies nahm aber nicht die Spannung aus dem Krimi, zumal Nika Lubitsch – trotz einiger zwangsläufiger Wiederholungen im 2. Teil – auch diesen Part äußerst fesselnd und ereignisreich erzählt. Fazit: Ein wirklich gelungenes Krimidebüt, welches einem sehr kurzweilige und spannende Lesestunden beschert und über dessen kleine Schwächen man gerne hinwegsieht.

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  • Geschickt aufgebauter Pageturner

    Der 7. Tag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2013 um 22:36

    Im ersten Teil des Buches erleben wir den Mordprozess gegen Sybille aus ihrer eigenen Sicht. Zwischendurch schweifen ihre Gedanken immer wieder in die Vergangenheit zu den glücklichen Zeiten, die sie mit Ehemann Michael, dessen Freund Ulli und seiner Frau, ihrer Freundin Gabi, hatte. Man fragt sich, was diese perfekte Welt so ins Wanken gebracht haben könnte, dass Sybille plante ihren Mann umzubringen. Oder ihn tatsächlich umgebracht hat und die Tat erfolgreich verdrängte? Der zweite Teil besteht hauptsächlich aus 8 Artikeln, die Sybille für ein Magazin schreibt und in denen sie nach und nach mit Hilfe recherchierender Reporter die volle Wahrheit enthüllt. Als Leser tappt man lange im Dunkeln, ist hin und her gerissen von den widersprüchlichen Informationen, die man stückchenweise vorgesetzt bekommt und spürt durchgängig die Spannung, die aus der Ungewissheit kommt und aus dem Widerspruch von Sybilles glücklichen Erinnerungen und der unleugbaren Tatsache, dass Michael tot ist. Wie Sybille selbst wird man von den Ereignissen überrollt und beobachtet dann fasziniert ihre Bemühungen, sich einen Reim darauf zu machen. Die Sprache ist thrillertypisch unkompliziert, wodurch man noch atemloser über die Seiten rast. Schade, dass das Buch mit seinen 185 Seiten viel zu schnell zu Ende gelesen ist. Wie gut, dass ich von der Autorin noch ein weiteres Buch mit dem Titel “Das 5. Gebot” hier liegen habe.

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