Nika Lubitsch Die 12. Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die 12. Nacht“ von Nika Lubitsch

Nicole und Sarah wollen die Weihnachtsferien auf einem einsam gelegenen Hof im Thüringer Wald verbringen. Nach einem heftigen Schneesturm in der Heiligen Nacht ist der Hof von der Außenwelt abgeschnitten. Die Frauen vertreiben sich die Zeit mit alten Märchen und Thüringer Sagen. Aber es sind nicht nur die gruseligen Geschichten von den zwölf Raunächten, die sie zunehmend beängstigen, sondern vor allem die unheimlichen Geräusche, die sie Nacht für Nacht aus dem Schlaf reißen. Als tagsüber wie aus dem Nichts unbekannte Spuren im Haus auftauchen, steigert sich ihre Angst bald zur Panik: Gibt es einen nächtlichen Besucher? In der zwölften Nacht wird aus den alten Mythen blutiger Ernst.

Guter Thriller für Zwischendurch, mehr aber auch nicht

— Berti07

Hitchcock-Atmosphäre im Thüringer Wald

— MartinaSchein

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  • Wer hat Angst vor Frau Holle?

    Die 12. Nacht

    anja_bauer

    02. June 2017 um 10:19

    Was gibt es schöneres als die Weihnachtsferien im verschneiten Thüringer Wald zu verbringen. Nicole und Sarah wollen diese auf den abgelegenen Hof machen. Am Heiligabend lädt Sarah die ganze Familie dazu ein und es kommt zum Eklat, wobei einige der Familienmitglieder das Haus verlassen. Nur die Mutter und die Schwester bleiben bei den zwei Frauen. Diese werden eingeschneit und so vertreiben sich die Frauen die Zeit mit Märchen und Sagen aus dem Thüringer Wald. Gruselige Geschichten, wie die 12 Raunächte.  Dabei sind es nicht die Geschichten, die die vier ängstigen, sondern die sonderbaren Vorkommnisse in der Nacht, die Gänsehaut erzeugen. Plötzlich ist Sarahs Schwester verschwunden und schon wird die Angst zur Panik. Was ist geschehen?   Nika Lubisch hat mit „Die 12. Nacht“ einen spannenden fesselnden Thriller geschrieben. Beginnen tut dieser mit Auffinden der Leichen in der Gegenwart. Danach gibt es eine Rückblende, wie alles begann mit der Ankunft von Nicole auf Sarahs geerbten Hof. Zwischendurch immer wieder polizeiliche Verhöre bzw. Befragungen von Nicole in der Gegenwart. Langsam aber stets wird hier die Spannung aufgebaut und hält fast bis zum Schluss. Ich sage fast, denn das Ende hat mich nicht ganz so überzeugt und ist ein wenig „Kurios“ würde ich mal ausdrücken. Einfach ein ticken „to much“. Trotzdem bringt es dem Lesevergnügen keinen Einbruch. Ich mag solche Krimis, wo es abwechselnd in die Vergangenheit geht als Rückblende und die Gegenwart, wo der Sache auf den Grund gegangen wird. Eben wie das hier mit dem Verhör. Das allein bringt schon Spannung in dem Buch auf. Der Schreibstil ist somit auch gut und flüssig.  Die Kapitel sind nicht zu lang, so wie ich es mag. Aber auch die Protagonisten sind gut und realistisch dargestellt. Sie wirken echt und nicht so gestelzt, wie in manch anderen Romanen. Nicht nur die Tat kommt hier zu Wort, sondern auch die Persönlichkeiten von den Mitwirkenden. Das Cover finde ich sehr gut. Schlicht und einfach und doch sehr wirkungsvoll. Wirkungsvoll deswegen, weil der Titel hervorsticht, besonders die Zahl 12 in blutrot, wo es auch noch runterfliest. Der Hintergrund ist in grauweißtönen, passt zur Jahreszeit Winter und eher schlicht. Aber das ist es gerade, was das Bild ausmacht. Ich würde sofort in der Buchhandlung danach greifen. Alles in allen ein sehr lesenswerter Trailer, der einen nicht loslässt. Vor allem die Handlung ist gut erzählt. Ich glaub, ich habe eine gute Thrillerautorin wieder für mich entdeckt!

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  • Heilige Nacht mit einer Thriller Autorin

    Die 12. Nacht

    Selest

    26. November 2016 um 23:14

    Zitat:“Heute ist Heiligabend, und mein größter Weihnachtswunsch ist es, dass wir eine schöne, harmonische Heilige Nacht miteinander verbringen und uns gegenseitig die Sünden der Vergangenheit verzeihen.Ein Weihnachtsbuch der anderen Art.Dabei bereitet sie das ganze nach Art der alten Schule.vor und man denkt klar, aber ...Vier Damen eingeschneit auf einem Bauernhof im Thüringer Wald, böse Geschichten in der Familie und schon hat man einen Thriller.So noch nichts besonderes,aber Frau Lubitsch hat es sich so einfach nicht gemacht.Sie hat in ihrer Geschichte die alten Sagen und Legenden rund um Thüringen eingewebt.Und so zieht in den Raunächten nicht nur die Wilde Jagt übers Land, nein auch Frau Holle kommt zu Besuch. Doch was ist Fantasy und was Wirklichkeit?Eine Weihnachtsgeschichte die es in sich hat, feiert doch einfach mit Frau Lubitsch im Thüringer Wald, erlebt das leichte gruseln und die Spannung die sie gezaubert hat. Ein wirklich tolles Buch.

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  • Hitchcock-Atmosphäre im Thüringer Wald

    Die 12. Nacht

    MartinaSchein

    25. November 2016 um 16:12

    Bei diesem neueste Buch von Nika Lubitsch ist mein Adrenalinspiegel bereits nach wenigen Zeilen leicht erhöht. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich dies von Seite zu Seite gesteigert und stellenweise hatte ich eine richtige Gänsehaut während des Lesens.Erst einmal ist es schon eine Odyssee, bis die Protagonistin auf den Hof kommt, wo sie mit ihrer Freundin Weihnachten feiern möchte. Wenn man in ein Gebiet fährt, in dem Schnee nicht gerade selten ist, sollte man sich den Gegebenheiten entsprechend vorbereiten. Auch als Stadtkind kann man sich im Vorfeld informieren und dann Vorsorge treffen. Aber zum Glück gibt es auch in der dunkelsten Nacht Hoffnung.Die Kulisse des alten Hofes, speziell nachdem alles eingeschneit war und es keinen Strom mehr gab, erinnert mich an eine Hitchcock-Inszenierung. Dann wieder musste ich an die Geister denken, die man tunlichst nicht rufen sollte. Die grandiose Atmosphäre des Hauses habe ich in meinem Kopfkino geradezu aufgesaugt. Da ich selbst schon in einem ähnlich alten Haus genächtigt habe, in dem das Holz stetig arbeitet und man dauernd etwas knacken, knistern und knirschen hört, kann mir sehr gut vorstellen, dass den Mädels von Nacht zu Nacht immer mehr die Muffe ging - ich hätte garantiert ebenso empfunden.Bei den Erzählungen über die Raunächte musste ich das eine und andere Mal an meine Kindheit denken. Zwar konnte ich mich nicht mehr an alle Begebenheiten erinnern, aber doch an einige. Bei den anderen wurde mein Wissen in prickelnder Form wieder aufgefrischt.Die Spannung bleibt bis zum Schluss konstant auf einem hohen Level. Die ineinander verschlungenen Fäden werden ebenfalls erst gegen Ende des Buches entwirrt und der Leser erfährt noch so einige nicht vorhersehbare Überraschungen. Auch Freunde der bluttriefenden Leichen kommen - wenn auch nur kurz - aber doch auf ihre Kosten.Für dieses Buch, dass mich von Beginn an gefesselt und bis zum Ende hin nicht losgelassen hat, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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