Nika S. Daveron War Chant I: Sieger

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Inhaltsangabe zu „War Chant I: Sieger“ von Nika S. Daveron

Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben.
Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat.

Unheimliche Zukunftsvision. Muss man gelesen haben.

— Haeviness

Unvorhersehbar, spannend und überraschend vom Anfang bis zum Schluss!

— Julyie

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite !

— patchwork

Wow. Einfach nur wow. Eine Dystopie, wie ich sie seit langem nicht mehr gelesen habe.

— Sardonyx

Eine wirklich spannende, gewaltige und interessante Dystopie, die ich jedem nur empfehlen kann. Es hat mir gut gefallen.

— Booklovestory

Spannende Dystopie mit einer unfreiwilligen Heldin.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Erstaunliche Dystopie mit einer Liebesgeschichte, die ich so auch noch NIE gelesen habe und einem Ende, das echt alles toppt. Awesome!

— Jennice

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  • Story überzeugt schon nach den ersten Seiten!

    War Chant I: Sieger

    Haeviness

    31. August 2017 um 21:56

    In War Chant Sieger nimmt uns Nika S. Daveron mit auf Odyssey, eine riesige Müllinsel, auf welcher der Rest der Menschheit im Jahr 2196 nun lebt.Wir erleben die Geschichte aus Sicht von Harbinger, zu Beginn des Buches gerade einmal sechs Jahre alt. Das fand ich vorerst befremdlich, da "meine" Protagonistinnen meist 16 Jahre und älter sind. Und doch war ich sofort begeistert von der Story, die vor mir lag. Die zukünftige Welt und vor allem die Regeln sind sehr befremdlich, so ist es zum Beispiels schon fast illegal, wenn man lesen kann. Alles wird von den sogenannten Siegern bestimmt, selbst der Name und der Beruf.So wachsen wir in der 1. Hälfte des Buches mit Harbinger auf. Auserkoren Gladiatorin zu werden, hat sie kein leichtes Leben. Wir lernen ihre Familie und ebenso ihren größten Feind - Crawford - kennen. Diesem hat sie viele einschneidende Erlebnisse zu verdanken, die mich allesamt erschüttert haben.Nach einigen Zeitsprüngen sind wir im Jahr 2212 angekommen, Harbinger ist mittlerweile 22 Jahre alt und passt somit perfekt in mein übliches Altersschema. Ansonsten hat sich nicht viel verändert.  Jetzt kommt die Story erst richtig in Fahrt. Die Welt, die Charaktere - einfach alles - ist so liebevoll gestaltet, dass ich gar nicht anders konnte, als dieses Buch zu lieben.Alle Handlungen und Geschehnisse sind bis ins kleinste Detail durchdacht und das ganze Ausmaß ist erst später zu erkennen.Harbinger mach eine unglaubliche Entwicklung durch. Je älter sie wird, umso leichter sind ihre Beweggründe und Gedanken nachzuvollziehen.Der Antagonist Crawford kreuzt immer wieder ihren Weg und entwickelt sich zu ihrem größten Feind. Obwohl er der Böse ist, konnte ich ihn dennoch nicht hassen. Seine Bösheit war so berechnend, dass er mir fast schon sympathisch war (klingt komisch, ist aber so). "Wenn man geliebt wird, liebt man immer ein wenig zurück." Zwei Dinge störten mich dennoch ein wenig:  Harbingers ständigen Erinnerungen daran, dass sie nur eine dumme Gladiatorin sei und nicht lesen könne., Die beiden Hauptcharaktere tragen zwar einige (ziemlich heftige) Verletzungen davon, werden von diesen aber nahezu nie behindert. Das wäre natürlich schlecht für den Fluss der Geschichte. Aber mir scheint es, als ob die Wunden auf der nächsten Seite schon wieder verheilt und vergessen waren. Nebencharaktere wie Savage (Harbingers kleiner Bruder), die Trainerin Falconetta und Saratoga (Harbingers Freundin) waren jeder für sich einzigartig und haben viel zum Lauf der Handlung beigetragen.Es passieren so viele unvorhersehbare Wendungen, dass ich meist nur schockiert und mit offenem Mund zurückblieb. Gerade zum Ende hin, als die Lage sich zuspitzt, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.Apropos Ende. War Chant endet sozusagen mitten im Geschehen - ein riesen Cliffhanger. Zum Glück konnte ich gleich zur Fortsetzung greifen, dennoch war ich verwundert.Der Schreibstil garantiert ein schnelles Vorankommen. Auf 290 Seiten bin ich über drei kleine Grammatikfehler gestoßen, aber sowas kommt vor.Nachdem ich bereits vom "Gaming-Roman" FineLine der Autorin so begeistert war, habe ich mich nun vollends in sie und ihre Geschichten verliebt.Ich empfehle dieses Buch jedem, der Lust auf  eine außergewöhnliche Geschichte hat, die in einer wenig verlockenden Zukunft spielt, aber dafür eine umso fantastischere Protagonistin hat.

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  • Sieger

    War Chant I: Sieger

    abetterway

    04. July 2016 um 18:32

    Inhalt:"Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat"Meinung:Das Buch war eine Herausforderung und zwar lag die Herausforderung darin das ich es nicht zur Seite legen konnte und es einfach nicht sehr sehr spanned war. Irgendwie hat alles gepasst und auch die Liebesgeschichte war sehr gut insziniert....einfach ein alles im allem rundes Buch mit vieln Emotionen und Ereignissen. Ein kleines Manko ist das man warten muss wie es weitergeht, da es sich bei dem ende um ein offenes handelt. Fazit:Sehr gutes und spannendes Buch - absolute Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "War Chant I: Sieger" von Nika S. Daveron

    War Chant I: Sieger

    Amrun_Verlag

    Hallo liebe lovelybooks-LeserInnen, wir laden euch recht herzlich zur Leserunde zu "War Chant: Sieger" ein, dem ersten Teil einer Reihe aus der Feder von Nika S. Daveron. Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat. Wir stellen euch dreizehn eBooks sowie zwei Taschenbücher zur Verfügung. Bewerben könnt ihr euch bis zum 17.01.2016. Bitte nehmt nur an der Leserunde teil, wenn ihr euch aktiv daran beteiligen wollt und im Anschluss eine Rezension verfasst. Die Autorin wird die Leserunde ebenfalls begleiten und sich euren Fragen und Anmerkungen stellen. Ihr seid interessiert? Dann beantwortet bitte folgende Frage: Stellt euch vor, ihr lebt in einer Welt, in der die Bevölkerung von einer korrupten Regierung beherrscht wird. Würdet ihr dieser folgen oder den Mut fassen, euch einer Rebellion anzuschließen? Bitte gebt in eurer Bewerbung auch an, welches eBook-Format ihr benötigt (epub oder mobi) oder ob ihr ein Taschenbuch bevorzugen würdet. Bedenkt bitte, dass die Anzahl der Taschenbücher sehr gering und somit der Gewinn eines eBooks wahrscheinlicher ist. Wenn ihr euch für beides bewerbt, steigen eure Chancen. Bewerben sich mehr als fünfzehn TeilnehmerInnen um die zur Verfügung gestellten Exemplare, entscheiden wir aus den eingegangenen Bewerbungen. Die Taschenbücher werden per Büchersendung verschickt. Euer Amrûn-Team

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  • Unvorhersehbar, spannend und überraschend vom Anfang bis zum Schluss!

    War Chant I: Sieger

    Julyie

    09. March 2016 um 02:45

    "Ich wollte einfach nicht einsehen, dass alle Lebewesen so krank waren!" Wissenswertes: Erschienen ist das gute Stück am 30.09.2015 mit 290 Seiten als Taschenbuch im Amrûn-Verlag. Ist wie der Titel sagt der erste Band einer Reihe und kostet in Deutschland 12,90 Euro. Besonders an der Kapitel Aufteilung ist, es gibt keine! Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt die jeweils die Zeitangabe darstellen. Genre: Dystopie ISBN: 9783958692398 Cover: Besonders gut finde ich bei den Büchern vom Amrûn Verlag die Qualität des Papiers und des Einbandes. Selbst die Taschenbücher sind wirklich sehr robust, daher zwar etwas anstrengender in der Hand zu halten, aber es entstehen keine fiesen Leserillen. So sieht das Taschenbuch selbst nach mehrfachen Lesens noch schön aus. Auch die Covergestaltung bei War Chant gefällt mir, es verrät nicht all zu viel von der Geschichte und wirkt irgendwie relativ fröhlich durch die angenehmen Farben, was ein bisschen widersprüchlich zum Klappentext ist. Wenn man das Cover nämlich nur oberflächlich betrachtet, würde man nicht sofort auf die Idee kommen, dass unsere Protagonistin eine Gladiatorin ist. Da stelle man sich eher ein düsteres Cover vor. Wenn man die Geschichte noch nicht kennt, versteht man das Cover wahrscheinlich nicht so. Auch während des Lesens, hab ich immer mal wieder drauf geschaut. Autor: Nika S. Daveron wurde 1985 in Köln geboren. Die Pferdenärrin entdeckte bereits als Kind ihre Liebe zum geschriebenen Wort und eiferte früh ihren Autorenvorbildern nach, indem sie die Handlung ihrer liebsten Bücher weiter erzählte. Mittlerweile veröffentlicht sie eigene Geschichten bei verschiedenen Verlagen und baut darin Welten, deren Komplexität und Schönheit andere zum Weitererzählen animieren. Klappentext: Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat. Erster Satz: Mein Leben auf Odyssey begann wie das aller anderen, in einer Institution, die es nur auf dieser Insel gibt: der Behörde für Namen und Werdegang. Meinung: VORSICHT SPOILER! Als kann ich sagen finde ich die Seitenaufteilung wirklich gelungen. Es sind Kapitel von 1 bis x, sondern "Lebensabschnitte" der Protagonistin, man wächst mit den Kapiteln quasi mit. Super Idee, dient als sinnvolle Alternative zum "Typischen Rückblick". Ich war überrascht mit welcher Flut an Informationen der erste Leseabschnitt begonnen hat. Oft habe ich bei sowas das Gefühl, dass die Geschichte dann gar nicht spannend werden kann, wenn direkt so viel verraten wird, aber hier ist genau das Gegenteil, es weckt wahnsinnige Neugierde und macht Lust auf mehr. Das Buch konnte mich auf jeder Seite fesseln, die Spannung war kontinuierlich und unvorhersehbar. Harbinger wirkt in keinen der Abschnitte ihren Alter gerecht, sondern relativ reif und erwachsen. Doch wie sagt man in Odyssey: Jeder wird zu schnell erwachsen. Das spürt man während der Geschichte deutlich. Vorallem merkt man schnell, dass es keine 0-8-15 Dystopie ist, es ist irgendwie anders. Positiv gemeint. Bereits im zweiten Abschnitt kommt der erste große schneidende Moment, man erfährt überraschende brutalität. So merkwürdig es auch klingen mag, aber die Stimmung die das ganze Buch durchzieht ist wirklich einzigartig. Es ist ein Buch wo man nur kurz Luft holen kann, weil es direkt von Szene zur Szene weitergeht. Es kommen keine Textabschnitte vor, die lediglich zum Seitenfüllen dienen. Alles hat seinen Sinn und Zweck und erweckt keinen Funken Langeweile. Es ist spannend von der Ersten bis zu letzten Seite und überrascht in vielen Momenten. Nicht nur die deutliche Veränderung von Harbinger, sondern wird man bis auf die letzten Sätze vollkommen in die Irre geführt. Am meisten überrascht hat mich wohl die versteckte Romantik in dem Ganzen, welche man nicht mal als richtig solche betiteln kann. Und lass direkt gesagt sein, dieses Buch hat keine Spur von blödem Kitsch! Gerade in der Leserunde sticht hervor, dass kaum jemand Crawford leiden konnte. Doch ich bin mir sicher das ändert sich bei jedem im Laufe der Geschichte. Ich muss gestehen trotz der härte am Anfang fand ich ihn irgendwie interessant, manchmal mag man halt das was "böse" rüber kommt. Ich kann nur wiederholen: Ich bin selten in einem Buch so oft überrascht worden. Obwohl ich meistens Fantasy, Romantik etc. lese und bisher nur wenige Dystopien in meiner Bibliothek habe, hat mir dieses Buch überraschend gefallen. Negative Kritik fällt mir dadurch wirklich schwer, dass einzige (was relativ belanglos ist) was mich ein wenig genervt hat, sind die Aussagen von Bing selber, wie dumm und ungebildet sie sei. Das hat sich vor allem in der letzten Hälfte so oft angehäuft, dass ich sie manchmal wirklich für dumm gehalten habe. Außerdem ist es wirklich ein wenig verwirrend manchmal gewesen, die verschiedenen Gladiatoren und Inseln und die merkwürdigen Namen von alldem. Vielleicht wäre eine kleine Veranschaulichung im Einband des Buches sinnvoll gewesen. Die solche Details nochmal erklärt. Denn bereits im ersten Abschnitt sind das so viele Informationen die man gar nicht so schnell abspeichern kann. Ja Harbinger war einer Thraex, aber der Rest? So einfach zu merken war das dann doch nicht! Die Autorin hat mit einem angenehmen, oft harten, aber sehr mitreißenden Schreibstil so unterschiedliche Charaktere geschaffen, die alle irgendwelche Gefühlsregungen in einem ausgelöst haben. Ich kann nicht mal einen benennen, der mir wirklich auf den Keks ging, obwohl man ja niemanden davon trauen konnte! Das Genre Dystopie hat ein grandiosen Buch bekommen, welches nicht durch eine kitschige Liebesgeschichte ins lächerliche gezogen wird. Ach und bevor ich es vergesse: Fieser Cliffhanger am Ende! Fazit: Für mich ein überraschend überdurchschnittlich gelungenes Buch, dass mich in vielen Aspekten geschockt, überrascht und fassungslos gemacht hat. Oft dachte ich: Wieso bin ich nicht vorher drauf gekommen. Man wird bis zur letzten Seite von der Autorin in die Irre geführt! Zitat: "Wenn man geliebt wird, liebt man ein bisschen zurück." "Furcht ist manchmal klug."

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  • tolle Idee

    War Chant I: Sieger

    Selfesteem

    25. February 2016 um 12:33

    Mir hat die Geschichte von der ersten Seite ab richtig gut gefallen, es ist spannend geschrieben und die Idee ist sehr eigen und Interessant. Die Charaktere sind ganz besonders und reagieren dadurch wie sie aufgwachsen sind oft anders wie man es erwartet, was sich auch im Schreibstil wiederspiegelt. Denn schon kleine Kinder denken sehr erwachsen und vorbereitet. Die Geschichte hat so viele Wendungen mit denen man nicht rechnet, wodruch es extrem spannend ist und man manche Charaktere auch mit ihren Schwächen sehr gerne mag. Eine Sache die mich etwas gestört hat, es gibt nur am Anfang 2-3 kapitel und danach gibt es einen großen Klotz, was es schwer macht das Buch auch mal auf Seite zu legen oder wieder in die Geschichte zu kommen. 

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  • Mitreißende Idee einer guten Story, mit ein paar Fehlern

    War Chant I: Sieger

    Zantalia

    22. February 2016 um 11:38

    Die Welt hat sich verändert. So wie mir sie einst kannten existiert sie nicht mehr. Die Insel Odyssey, auf der die verbliebenen Menschen lebten, besteht nur aus Müll. Diese treibt Tag und Nacht auf dem großen Meer umher ohne Ziel.  Auf dieser Insel herrschten die Sieger. Aufgrund  ihrer grauenvollen Regierung und den schnellen Bestrafung, hat sich das Volk entschieden gegen diese vorzugehen. Die Rebellion wartet seit vielen Jahren auf den richtigen Moment. Mitten auf dieser Insel, lebt Harbinger, eine Gladiatorin. Harbinger muss jeden Tag  vor den Siegern bestehen, sonst wird sie getötet, wie ihr Vater. Die Wut in Harbinger gegen die Sieger steigt jeden Tag und der Tag der Aufstände rückt immer näher. Doch dies alles sollte nicht die einzige Gefahr für das Volk darstellen.  Meine Meinung:  Nika S. Daveron  hat hier eine Idee zu Papier gebracht, die einem in allen Punkten fesseln kann. Die Idee dieser Geschichte finde ich wahnsinnig gut, Interessant und regt einem sogar zum nachdenken an.  Der Lesefluss ist zumeist nicht gestört, außer durch auskommende Fragen, die aber zum größten Teil eingeplant sind.  Die Geschichte wird immer aus Harbinger ihrer Sichtweise verzählt, somit bekommt der Leser einen guten Zugang zu der Hauptprotagonistin und kann gut mit ihr fühlen und denken. Ich finde diese Variante der Erzählung gut gewählt, da man ohne diese Sichtweise sonst gerne Harbinger mal fragen möchte, was zum Teufel mit ihr los ist.  Hierbei wären wir schon bei einem wichtigen  Punkt angelangt: Die Hauptprotagonistin, Harbinger.  Ich persönlich mag diese Protagonistin leider nicht, außer am Anfang des Buches und zum Schluss des Buches. In der Mitte konnte ich nicht mit ihr wann werden. Das Warum lässt sich leicht erklären. Ich finde Harbinger arrogant, selbsteingenommen, dumm und absolut unreif. Sie wirkt auf mich in manchen Passagen des Textes, wie ein trotziges Kind. Aber nicht jeder kann jeden mögen.  Das Cover, ein schönes Meer, warne angenehme Farben, (ach Urlaub ich komme). Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich habe daran nichts zu bemängeln.  Nicht so gut gefiel mir an manchen Stellen die Handlung an sich und die Reaktionen der Charaktere. Sie kam manchmal etwas sehr flach runter, Dialoge erzwungen. Auch ein paar mehr Erklärungen an den richtigen Stellen fehlten.  Zusammen gefasst ist das Buch zu empfehlen, auch wenn es ein paar Minuspunkte gibt. 

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  • Eine grandiose SciFi-Dystopie voller Gefühl und atemberaubender Härte!

    War Chant I: Sieger

    Sardonyx

    In der fernen Zukunft, die vom totalitären System der Sieger dominiert wird, treibt eine Müll-Insel namens Odyssey ziellos im Meer umher. Dort wird jedem Menschen von klein auf ein Name und ein Beruf zugewiesen, wie auch bei Harbinger, welche von einem kleinen Mädchen zu einer der besten Kämpferinnen der Gladiatura heranwächst. Doch als sie 22 ist, beginnt es in Odysseys Tiefen zu rumoren: eine intrigante Rebellion will sich gegen die Sieger tellen und Harbinger droht, in den Kampf hineingezogen zu werden, obwohl sie dabei alles verlieren kann - besonders ihr Leben, das ihr seit langem nicht mehr lieb ist. Leid, Zorn und Schmerz beherrschen Harbinger, seit sie zur Belustigung des Volkes im Käfig gegen andere Gladiatoren antritt. Besonders Crawford, der einäugige Centurio, taucht wie ein quälendes Gespenst regelmäßig in Harbingers Leben auf, bevor Harbinger klar wird, dass seine scheinbar sadistisch geflüsterten Warnungen ein klares Zeichen zum Kampf sind. Der Kampf um die Freiheit wird eine blutige Schlacht, passend zu der disharmonischen Melodie eines monströsen Killerroboters ... ,,War Chant I: Sieger" von Nika S. Daveron ist ein unglaublich spannendes, atemanhaltendes Buch mit Elementen einer klassischen Dystopie und bewährtem Science Fiction. Es gibt keine vorhersehbare Handlung und die überzeugend realistischen Charaktere mochte oder hasste ich, je nach dem, wie sich die Story entwickelte. Von Anfang an hat mich das Setting fasziniert: eine ganze Insel, die nur aus Müll besteht. Die Autorin hat hier alle Facetten des echten Lebens eingewoben wie Religion (Voodoo) und es wird deutlich, was für ein schmutziges Geschäft eine Rebellion ist und keineswegs glatt abläuft. Der klare Schreibstil verfolgt Harbinger, wie sie ein schüchternes Mädchen ist und später zu einer wandelnden Killerbraut wird, die in wenigen Sätzen ihr ganzes inneres Gefühlsleben bloßlegen kann, wobei sie ihre Ruppigkeit zu einem wahren Goldkind macht (etwas sarkastisch gemeint, da "Bing" auch echt brutal sein kann). Kein Wunder, dass sie verbittert wird, bei dem, was sie durchmachen musste! Die Lovestory in dem Buch ist wirklich einzigartig und wirkt am Anfang, als könnte es dort nie etwas wie Zuneigung geben, doch mit dem Finale bin ich ein echter Fan von Crawbinger, wie ich die beiden mal liebevoll nenne, geworden. Hier gibt es keine Liebe auf den ersten Blick und unnötigen Kitsch; Harbinger und Crawford sind eher zwei Haudegen, die sich zufällig, zwischen Blutvergießen und Schießereien, verlieben. Die Actionszenen und sogar die Dialoge sind Stoff, aus denen Blockbuster-Kopfkino gedreht wird. Das einzige, was ich nun wirklich bescheuert finde, ist das Ende. An Cliffhangern stranguliert doch nur der Leser und ich finde es immer fies, wenn Autoren ihr Buch mit einem riesengroßen Paukenschlag beenden. Das ist böse, weil der Leser umso ungeduldiger auf die Fortsetzug wird :) Für mein endgültiges Fazit betrete ich die mit Sand bestreute Arena, hinten in der Stadt krachen die Detonationen und ein Geruch von Chilli liegt in der Luft, bevor ich mein Rezensentenschwert über den Kopf reiße und 5 blutrote Sterne den trockenen Sandboden benetzen.

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    • 2
  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite !

    War Chant I: Sieger

    patchwork

    08. February 2016 um 19:58

    Ein junges Mädchen ohne Namen lebt auf einer Müllinsel, namens Odyssee. An ihrem 6. Geburtstag wird ihr von den Siegern ihr Name und Beruf zugewiesen: von jetzt an heißt sie Harbinger und wird zur Gladiatorin ausgebildet. Die Insel wird beherrscht von den Siegern und Harbinger lässt sich von den Rebellen aufstacheln gegen die Sieger zu kämpfen. Von da an verändert sich alles in ihrem Leben. Sicherheit wird zu Unsicherheit, Freunde zu Feinden, und mancher Feind zum Freund. Ich habe das Buch nicht weglegen können, es war so spannend, dass ich immer weiterlesen wollte. Harbinger hat in dem Buch eine enorme Veränderung durchgemacht. Vom jungen, naiven Mädchen zur selbstbewussten starken Frau. Die Geschichte zeigt außerdem, dass man nicht schwarz-weiß sehen darf, alles im Leben hat seine Facetten.Manchmal ist nichts so wie es scheint. Besonders was auch die Beziehung zwischen Harbinger und Crawford: zuerst sind sie bittere Feinde, dann haben sie ein gemeinsames Ziel und bilden ein Team. Durch das gemeinsame Ziel lernen sich die zwei näher kennen, sehen ihre Fehler, aber lernen auch die guten Seiten kennen und es entsteht Liebe. Nichts in dem Buch war für mich vorhersehbar, an manchen Stellen habe ich mich gefragt warum ich das nicht gemerkt habe. Das Buch ist für mich einfach nur faszinierend. Es hat mich einfach mitgenommen, es war überzeugend, authentisch, realistisch, menschlich, traurig, hart bis brutal aber auch emotional. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich mittendrin. Die Liebesgeschichte war aufregend, und alles andere als kitschig. Ich habe am Anfang sogar gedacht, nein in den Ar...kannst du dich doch jetzt nicht verlieben, aber umso mehr ich gelesen habe umso mehr konnte ich es verstehen. Das einzige was mir nicht gefällt ist das Ende. Ich mag das nicht, wenn ein Buch (oder ein Film) nicht in sich abgeschlossen sind, und es einen zweiten Teil gibt, auf den ich auch noch warten muss !!

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  • Ave Victor, morituri te salutant

    War Chant I: Sieger

    easyday

    06. February 2016 um 16:50

    Wir befinden uns im Jahre 2196 n.Chr. Die ganze Erde ist mittlerweile überschwemmt... Die ganze Erde? Nein! Ein von paar Archipel und Müllinseln hören nicht auf, der Überflutung Widerstand zu leisten. Die Asterixeinleitung ist gar nicht mal so abwegig, wie es sich im ersten Moment anhört - denn auf Odyssey, "unserer" Insel haben die "Sieger" (die herrschenden Diktatorenklasse) das Gladiatorentum als Opium fürs Volk wieder auferleben lassen. In diesem Szenario erleben wir den Werdegang der am Anfang 6-jährigen Harbinger, welche einer Gladiatorenschule zugeteilt wird und trotz ihrer der harten Realität abgeschotteten, eigenen Welt, immer tiefer in die Rebellion, welche über die Jahre immer heisser schwelt, hineingezogen wird. Die Geschichte fokussiert sich fast gänzlich auf Harbinger, die Umwelt und Missstände auf Odyssey erfährt man etwas distanziert aus den Gesprächen und Beobachtungen Harbingers - ein angenehm gelungenes Stilmittel. Allgemein zeichnet sich War Chant durch ein recht unverbrauchtes Szenario aus. Die Identifizierung mit Harbinger fällt etwas schwer. Man möchte ihrem Gegenüber öfters bezüglich ihrer Simplizität und ihrem Bildungsstandes recht geben... ;) Der Roman zeichnet sich aber durch eine sehr gute Lesbarkeit und guten und überraschenden Wendung aus, die man oftmals partout nicht vorhersehen kann. Man sollte sich aber beim Lesen im klaren sein, dass War Chant  I: Sieger nur der Auftakt ist und kein Einzelbuch - man wird am Ende auf das nächste Buch fiebern. Somit vergebe ich mit gutem Gewissen klar verdiente 5 Sterne.

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  • Starke Dystopie!

    War Chant I: Sieger

    Cuddister

    06. February 2016 um 16:33

    Nach der großen Flutkatastrophe erschafften sich die Menschen auf Odyssey eine neue Heimat, eine Insel auf Müll. Doch auch dort kommen sie nicht zur Ruhe, denn das Regiment der Sieger, die dort hart und unnachgiebig herrschen, ist für die Bewohner alles andere als angenehm. In mitten dieser schweren Zeiten ist Harbinger, ein junges Mädchen, welches früh als Gladiatorin ausgebildet wird. Und je älter sie wird umso mehr wird sie in einen Kampf hingezogen, den sie eigentlich gar nicht kämpfen möchte...bald ist sie gezwungen, zwischen Richtig und Falsch, Gut und Böse zu entscheiden. Doch Harbinger merkt, dass das schier unmöglich scheint... Meine Meinung: Endlich! Das ist war das erste, was mir einfiel als ich das Buch beendet hatte. Aber nicht, weil ich mich durchgequält habe. Im Gegenteil: Dieses Buch hat die Bezeichnung Dystopie absolut verdient! Endlich mal wieder ein Plot, der nicht durch eine tragische Liebesgeschichte und große Dramen besticht, sondern mit vielschichtigen Charakteren, einer nicht allzu unrealistisch klingenden Welt und gut durchdachten Elementen! Harbinger ist nicht das typische Protagonistenmädchen, anders wüsste ich sie nicht zu beschreiben. Es ist kein Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Man baut quasi eine Beziehung zu ihr auf, und nach und nach erkennt man ihr ganzes Potenzial und man fiebert einfach nur noch mit ihr! Was mir auch gut gefallen hat, dass sich Harbinger zu keiner Zeit bewusst in den Vordergrund gedrängt hat. Das habe ich schon anders gelesen!  Auch die anderen Charakter überzeugen durch gute Dialoge und Wesenszüge. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, kann auf ganzer Linie überzeugen. Die Brutalität und Machtgier mancher Personen ist nicht zu weit her geholt und das Leiden der restlichen Bewohner deutlich spürbar. Ein großer Pluspunkt hier war für mich auch, dass antike Elemente mit eingeflossen sind. Das hat der Geschichte einen gewissen "Charme" eingebracht. Im Laufe des Buches wird dann auch der Titel klar. Diese und weitere Wendungen waren eigentlich immer gut durchdacht und an genau der richtigen Stelle überraschend! Definitiv ein Buch, was sich durch einen klaren Schreibstil, eine ungewöhnlich und dennoch realistische Story und eine authentische Protagonistin auszeichnet! Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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  • Tolle Dystopie

    War Chant I: Sieger

    Alex1309

    05. February 2016 um 14:52

    Schön gestaltetes Cover, das mich neugierig auf den Inhalt gemacht hat und ich war dann auch sofort in der Welt des Buches gefangen. Die Hautpakteure des Buches sind toll beschrieben und entwickeln ihre ganz eigenen Sympathien oder auch Nicht-Sympathien. Ich fand mich in der Geschichte rund um die junge Gladiatorin Harbinger sehr gut zurecht und war auch vom Schreibstil der Autorin begeistert. Auch die kleine Romanze, die im Roman beschrieben wird passt gut dazu und es macht Spaß darüber zu lesen. Freue mich auf den zweiten Band rund um die Welt auf Odyssey.

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  • Düstere Zukunftsvision

    War Chant I: Sieger

    Maddinliest

    05. February 2016 um 14:22

    Die Geschichte beginnt auf der Insel Odyssey, ein 6-jähriges Mädchen bekommt von dem herrschenden totalitären System ihren Namen (Harbinger) und ihre Fügung für ihr zukünftiges Leben (Gladiatorin) auferlegt. Sie fügt sich wie alle auf de Insel ihrem Schicksal und beginnt die Ausbildung zur Gladiatorin. Hier stößt sie auf die Ausbilderin Falconetta, die sich ihrer annimmt. Sie wächst nun im Schatten der Arena, in der die Gladiatorenkämpfe stattfinden, auf und wird zur siegreichen Gladiatorin ausgebildet. Überschattet wird ihre Ausbildung vom Tod des Vaters, der sich einer Rebellenbewegung angeschlossen haben sollte. Gibt es wirklich eine revolutionäre Initiative? Falls ja, soll sie sich den Rebellen anschliessen?... Nika S. Daveron hat in ihrem Fantasy-Roman eine völlig neue Welt geschaffen. Mit dem Hinweis, dass die Insel Odyssey aus Müllbergen entstand, verteilt sie einen Seitenhieb an die jetzige Wegwerf-Gesellschaft und gibt eine Zukunftsvision, die durchaus realistisch erscheint. Beherrscht wird diese Insel in einem autoritären System. An dem Schicksal der anfangs 6-jährigen Harbingern gelingt es der Autorin dem Leser die Welt sehr nahe zu bringen. Geschickte Zeitsprünge zeigen die Entwicklung von Harbinger in dieser Gesellschaft auf. Der Schreibstil ist sehr bildreich und damit sehr flüssig zu lesen. Die Charakter sind gut beschrieben, besitzen durchaus Kanten und Ecken und die Unterscheidung nach Gut und Böse fällt nicht immer leicht. Immer neue Wendungen und Überraschungen geben der Geschichte Tempo und der Spannungsbogen bleibt über die gesamte Länge des Romans auf einem hohen Niveau. Nika S. Daveron hat mit War Chant eine völlig neue Welt geschaffen, die Dank ihres Ideenreichtums und bildreichen Erzähstils sehr lebendig wirkt. Ich empfehle daher War Chant an alle Fantasy-Liebhaber und vergebe 4 von 5 Sternen

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  • War Chant I: Sieger

    War Chant I: Sieger

    91caro

    04. February 2016 um 12:58

    Inhalt:  Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat. Bewertung:  Das erste mal erlebt man mit Harbinger wie sie mit 6 Jahren ihren Namen und ihren Beruf von den Behörden der Sieger erhält.  Es ist schon ein krasser Unterschied wie die Gesetze sich in knapp 150 Jahren von den jetzigen unterscheiden. Es werden nicht lange Beschreibungen gemacht, wer denn jetzt was macht. Man kann die Welt somit mit den Augen von Harbinger erkunden und kennelernen. Mit den Zeitsprüngen erleben wir ihre Entwicklung und die Entwicklung von Odyssey bis zum "jetzt". Am Ende hat man das Gefühl Harbinger zu kennen. Zuerst konnte ich nicht ganz die namensgebung des Buches verstehen, jedoch kam dass schon noch. Die Geschehnisse um die Sieger und die Rebellen sind brutal jedoch habe dies auch so erwartet. Wer lässt sich denn geren unterdrücken? Die Rebellion wurde aber bis zum Schluss grausamer als es die Sieger waren und damit ging die Rebellion ja im Grunde nach hinten los. Schon klar, dass die Bevölkerung sich eine bessere Welt/Insel gewünscht hätten, jedoch kam es dann ganz anders. Die Rebellen waren im Grunde ihres Herzens grausamer.  Zwischen all dem Gemetzel entwickelt sich auch eine Romanze zischen zwei Erzfeinden. Was ich persönlich sehr interessant fand. Aber happy End gab es hier nicht!  Es ist äußerst lesenswert! Am Ende bleiben genügend offenen Fragen, dass man sich auf den zweiten Band freut. 

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  • War Chant 1: Sieger von Nika S. Daveron

    War Chant I: Sieger

    Booklovestory

    01. February 2016 um 17:58

    Titel: War Chant 1 - Sieger  Autorin: Nika S. Daveron  Seitenzahl: 350 Seiten  Reihe: Band 1 von 2 (?)  Genre: Dystopie Broschiert: 12,90 € E-Book: 4,99 €  Verlag: Amrûn  ISBN: 978-3-95869-239-8 Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2015  Amazon // Verlag    → K L A P P E N T E X T  ←  Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat.   → M E I N U N G  ← Ich finde das Cover sehr schön gestalltet, mit dem Wasser und mit der kleinen Insel, die Odyssey darstellt. Wenn ich mich nicht täusche, dann ist das ein "Bein" und ist wahrscheinlich vom War Chant, der dem Buch seinen Namen gibt. Die Farben sind schön und hell und passen gut zusammen. Auch die Schrift passt perfekt dazu. Mich spricht das Cover persönlich sehr an.  Ich muss gestehen, dass ich am Anfang des Buches ein paar Startschwierigkeiten hatte, mit den Namen und wie man sie ausspricht, da ich darin nicht gerade sehr gut bin. Danach allerdings fand ich schnell in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist toll, spannend und sehr gelungen. Es wird aus der Sicht von Harbinger erzählt, als Ich-Perspektive. Am Anfang lernt man alles kennen, wie alles abläuft, was es mit den komischen Namen auf sich hat und wie Odyssey so ist. Harbinger ist am Anfang des Buches ungefähr sechs und die Geschichte verläuft durch ein paar Jahre, bis Harbinger eine junge Frau ist. Man begleitet sie dabei, wie sie erwachsen wird. Obwohl sie schon am Anfang sehr reif ist. Die Entwicklung der Charaktere kann man gut beobachtet. Harbinger ist mir wirklich ans Herz gewachsen, deshalb und durch den Schreibstil habe ich mit ihr mitgefühlt. Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut. Ich hätte mir gut vorstellen können wie Binger mit einem Speer in der Hand steht und "This is SPARTA" ruft. Es gab einige Gladiatoren die ich hasste und einige die ich mochte. Die Umsetzung ist der Autorin wirklich gut gelungen. Es gab Wendungen, die mich echt überrascht haben.  Ich fand die Geschichte gut, auch die Liebesgeschichte fand ich super, obwohl sie doch sehr ausergewöhnlich und doch einzigartig war. Die beiden sind wirklich ein cooles Paar. Es war auch nicht zu kitschig, was mich hier auch gar nicht gestört hat.  Und das Ende.. Ja, was soll ich dazu sagen? Zum Ende hin ist wirklich nochmal alles schief gegangen, was hätte schief gehen können. Was da passiert ist, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und ich war wirklich, wirklich, wirklich sehr überrascht. Aber ich war dann doch etwas traurig, weil ich unbedingt wissen will wie es weiter geht.  → F A Z I T  ←  Eine wirklich spannende, gewaltige und interessante Dystopie, die ich jedem nur empfehlen kann. Es hat mir gut gefallen, allerdings würde ich nicht sagen, dass es mein neues Lieblingsbuch ist, deshalb bekommt es von mir auch keine 5 Sterne, sondern nur 4. Ja, da bin ich etwas pingelig. Für mich ist es definitiv eine Kaufempfehlung, aber es hat mich nicht überweltigt. Trotzdem ist es gut und hat mir auch gefallen.

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  • War Chant I - Sieger

    War Chant I: Sieger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2016 um 11:11

    Inhalt:  Die junge Gladiatorin Harbinger lebt auf Odyssey, wo sich die Menschen nach der großen Flutkatastrophe ein neues Heim geschaffen haben. Doch die Insel ist zerfressen von Machtgier und das totalitäre System der Sieger macht den Bewohnern das Leben schwer. Unfreiwillig wird Harbinger in den erbitterten Freiheitskampf der Rebellen hineingezogen, muss aber erkennen, dass es in dieser Welt kein Gut und Böse gibt, sondern alles seine Schattenseiten hat. Bewertung:  Man erlebt Harbinger das erste Mal mit 6 Jahren - als sie ihren Namen und ihren Beruf erfährt, in dem sie ab morgen ausgebildet wird. Dieser erste Einblick in die Gesellschaft auf Odyssey in knapp 150 Jahren von jetzt an gesehen ist beeindruckend. Die Autorin ergeht sich nicht in langen Beschreibungen, wer denn jetzt was macht, nein, sie lässt den Leser die Welt mit den Augen von Harbinger erkunden. In einigen Zeitsprüngen erleben wir ihre Entwicklung und die Entwicklung von Odyssey bis zum "jetzt". Am Ende hat man nicht nur das Gefühl, Odyssey zu kennen, sondern auch Harbinger. Die Geschehnisse um die Sieger und die Rebellen sind brutal und düster, aber auch erwartbar nach allem, was man davor erfahren hat. Die weitere Entwicklung nach Beginn der Rebellion und der namensgebende "War Chant" kommen eher unerwartet. Sogar eine Romanze entwickelt sich - aber keine Angst, Kitsch und Happy End ist hier nicht, das wäre zu einfach und unpassend.  Eine Empfehlung für alle, die realistische Dystopien mögen, die keine übermächtige Heldin haben. Äußerst lesenswert und am Ende mit genügend offenen Fragen, dass man sich auf den zweiten Band freut. 

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