Nike Mangold Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman

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Inhaltsangabe zu „Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman“ von Nike Mangold

Hamburg, 1905: Alma hat bis zum Morgen in der Kneipe »Verbrecherkeller« gearbeitet und will nun bloß noch schlafen. Doch ihr Lager in der Bruchbude eines Gemüsehändlers ist nicht nur mit Ungeziefer verseucht, sondern anscheinend auch doppelt vermietet worden, denn plötzlich steht ihre Freundin Suse mit einem Freier vor der Tür. Der Herr ist angetrunken, fängt einen Streit an und bedroht Suse. Alma hat ihr einziges Messer Tage zuvor gegen Essen getauscht, aber vollkommen wehrlos ist sie nicht. Unter den stinkenden Strohsäcken des Betts hat sie noch eine ungewöhnliche Waffe versteckt. Dies ist ein Bonuskapitel, das zeitlich vor dem Roman »Die Orangerie« spielt.
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  • Hamburg Anfang 1900

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    Kueken13

    Kueken13

    15. January 2017 um 21:05

    Ich habe dieses Buch durch Glück gewonnen und kam so dazu es zu lesen. Ich muss gestehen, aufgrund des Covers hätte ich es mich so nicht wirklich angesprochen. Nachdem man aber das Buch gelesen hat, ergibt das Cover einen Sinn und zeigt die Verbindung zur Geschichte. Man merkt, dass die Autorin sich viel Hintergrundwissen aneignen musste um die Story von Alma und Per schreiben zu können. Wahre Geschichte mit Lovestory vereint. Der Schreibstil war locker und man konnte dem Handeln leicht folgen. Ich gebe 3,5 Sterne - leider hat mich dieses Buch nicht wirklich einfangen können. Jedoch für Leser die gerne Bücher mit Geschichtshintergrund lesen eine klare Leseempfehlung.

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  • Die Orangerie

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    Wurm200

    Wurm200

    15. June 2016 um 16:42

    Nike Mangold Die Orangerie Indie Publishing Autor: Jahrgang 1967 Nike Mangold arbeitete als Fischverkäuferin, Übergrößenmodel und Politikberaterin. Nach ihrer Scheidung von einem Landtagsabgeordneten zog sie von ihrer Heimatstadt Hamburg nach La Gomera. Während der Wind am Dach ihres Fischerhäuschens rüttelt, klappert sie auf ihrer Tastatur. (Quelle: BdB) Alma hält sich durch kleine Zeichnungen, die Sie auf der Straße anfertigt über Wasser. Eines Tages kommt Frau Brook an Alma vorbei und sieht Ihr Talent. Dies kommt Frau Brook gerade richtig, den Sie sucht jemanden der Zeichnungen ihrer Pflanzen, zu Werbezwecken anfertigen kann. Alma nimmt dieses Angebot an und findet sich wenig später in der Orangerie von Frau Brook wieder. Das Buch besteht aus einundzwanzig Kapiteln, wobei dort schon Vorwort und Nachwort sowie der Anhang mitgezählt wurden (zwei weitere Kapitel finden wir im Inhaltsverzeichnis ebenfalls. Diese Beziehen sich auf die Autorin und gehören weniger zur Story). Die Kapitelüberschriften befinden sich jeweils zentriert am oberen Rand zu Beginn eines jeden Kapitels. Diese Kapitel haben alle einen eigenständigen Titel und kommen ganz ohne Ziffern aus. Hin und wieder findet sich jedoch zusätzlich zum Titel, die Angabe des Datums wieder. Dies ermöglicht dem Leser, der Handlung des Buches zeitlich besser zu folgen. Damit finden wir uns auch schon bei der wirklich gelungenen Handlung des Buches wieder. Wir haben wirklich alles vertreten, was es an Genres gibt. Liebe, Spannung und selbst ein wenig Humor, dass alles findet sich eingepackt im historischen Hamburg. Damit haben wir auch gleich einen regionalen Bezug hergestellt, der vor allem die Hamburger interessieren sollte. Eventuell sogar ja die Menschen, die heutzutage dort wohnen, wo der Roman spielt. Ausgesprochen gut gelingt es dem Autoren die Rollen dieser Zeit wiederzugeben. So haben wir auf der einen Seite die armen Menschen, die jeden Tag in Angst und Hoffnung leben. Auf der anderen Seite finden wir die reiche Bevölkerung, welche sich nicht nur sozial von der ärmeren Bevölkerung abgrenzt, sondern auch räumlich. Durch die detailreiche Beschreibung der Schauplätze, Gerüche und Handlung, findet sich der Leser nach einigen Seiten voll und ganz in der Vergangenheit wieder. Im Anhang findet sich dann noch ein kleiner Zusatz für alle Leser, denn dort finden wir die historischen Fakten. Hierhin hat der Autor einige Wörter aufgezählt und erklärt, welche uns heutzutage nicht mehr ganz so geläufig sind. Cover: Das Cover des Buches ist sehr farbenfroh. Wir sehen um das ganze Buch herum eigentlich ausschließlich Blumen in allen möglichen Farben. Dies passt natürlich genau zum Inhalt sowie dem Titel des Buches, denn in diesem geht es ebenfalls um Blumen. Lediglich der Titel sowie der Klappentext auf der Rückseite sind mit einem sanften weiß hinterlegt. Das Buch sollte durch diese Gestaltung, jedem sofort ins Auge stechen. Außerdem wirkt das Cover so etwas Älter und nicht so Modernwie andere Cover. Dies ist natürlich gut, da dieses Buch eben Historischen Inhalt vermittelt. Fazit: Ein wirklich sehr gelungenes Buch, das uns einiges aus der Zeit von damals erzählt. Neben einer Liebesgeschichte, bekommen wir gleich noch die Spannung mitgeliefert und das alles im Mantel der damaligen Zeit. Eine Geschichte zwischen Hoffnung und Angst eines Mädchens (das stellvertretend für viele Menschen der Bevölkerung steht), die von mir mit 5/5 Sternen belohnt wird. Klappentext: Hamburg, 1905: Eine junge Frau aus dem Elendsviertel der Stadt erlangt durch ihr Zeichentalent eine Anstellung im vornehmen Harvestehude. Dort entdeckt sie den Tempel der Botanik, verliebt sich in einen Nudisten, kämpft gegen eine raffgierige Kaufmannsgattin und beteiligt sich unwissentlich an einem gigantischen Betrug. Reiche Hanseaten prägten über Jahrhunderte das Bild Hamburgs. Doch kaum jemand weiß heute noch, wie die kleinen Leute einst lebten. Dabei waren sie es, die das Herz der Stadt bewohnten. Dort, wo heute die Mönckebergstraße verläuft, drängten sich noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Zehntausende in mittelalterlich engen Wohnungen und ärmlichen Verschlägen. Ihre Welt wurde zerstört, doch der Skandal der mit dem Abriss ihrer Häuser verbunden war, ist heute weitgehend vergessen. Dieser Roman setzt denen ein Denkmal, nach denen keine Straßen und Plätze benannt wurden. Ein historischer Roman über die Elendsschicht Hamburgs im frühen 20. Jahrhundert. Der Fokus liegt auf den altäglichen Problemen und Konflikten der Unterschicht, während ""Klischees"" des Genres, wie üppige Liebesgeschichten und verzwickte Verschwörungen, vermieden werden, um ein möglichst geschichtstreues Bild entstehen zu lassen. (Quelle: BdB) Autor: Nike Mangold Titel: Die Orangerie Genre: Historischer Roman Verlag: Indie Publishing Seiten: 252 Preis: 8,55 ISBN: 9783737572781http://wurm200.blogspot.de/

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  • Historisches sehr unterhaltsam

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    06. June 2016 um 10:45

    Alma lebt im Elendsviertel von Hamburg. Ihr Bett teilt sie sich mit anderen Schläfern, das Geld für den Schlafplatz verdient sie mit dem Verkauf von Miniaturzeichnungen auf Papierschnipseln. Doch dann wird sie auf dem Markt von einer vornehm aussehenden Dame angesprochen, ob sie nicht deren Blumen zeichnen könne. Alma geht mit ihr und plötzlich steht ihre Welt Kopf.Sie gerät ins reiche Kaufmannsviertel Harvestehude, lebt plötzlich in einem Gewächshaus zwischen Orchideen und Palmen und träumt von einer Zukunft… einer Zukunft als Gärtnerin. Doch das Glück ist ihr nicht lange hold. Die Ereignisse überschlagen sich und Alma gerät in einen Strudel aus Intrigen und Machtspielchen… und zwischendrin in die seltsamen Gewohnheiten eines Nudisten 😉Die Geschichte ist historisch sehr interessant, für Hamburg-Kenner wie für Nicht-Hamburger spannend und wenn man schon mal in Hamburg war, erst recht.Durch die witzigen „Randfiguren“ und komischen Momente in Almas Leben ist die Story nicht historisch belehrend, sondern locker, leicht und macht Spaß. Alma ist eine tolle Frau, einfach, doch nicht auf den Kopf gefallen. Sie läßt sich nichts gefallen, von den reichen Herrschaften und schafft es auf ganz eigene Weise, ihr Leben einigermaßen in den Griff zu bekommen.Eine total süsse, kurzweilige, rasante und interessante Geschichte mit viel Witz und Herz.(Von mir aus hätte es ruhig noch mehr ins Detail gehen können.)

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  • Die Orangerie

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    Manuzio

    Manuzio

    17. February 2016 um 11:13

    'Die Orangerie' macht den Eindruck eines sehr gut recherchierten historischen Romans, der versucht, Hamburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor den Augen des Lesers auferstehen zu lassen. Es gelingt ihm nicht gerade selten.   Wie ganz nebenbei erfährt man in 'Die Orangerie' verschiedene, historisch nicht unwahrscheinliche Lebensarten - vorwiegend aus dem Bereich der Frauen. Diese Lebensarten werden - wie nicht anders zu erwarten - vorwiegend von der finanziellen Situation der betreffenden Figur bestimmt. Die Bandbreite reicht in diesem speziellen Fall von arm genug, um jeden Tag bangen zu müssen, sich die Miete für das Bett nicht leisten zu können, und reich genug, um rein gar nichts mit sich anzufangen zu wissen. [...] Weiterlesen unter  http://manuzio.jimdo.com/2015/12/15/die-orangerie/

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  • Die Orangerie

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    Kerst

    Kerst

    14. February 2016 um 11:34

    Hamburg, 1905: Eine junge Frau aus dem Elendsviertel der Stadt erlangt durch ihr Zeichentalent eine Anstellung im vornehmen Harvestehude. Dort entdeckt sie den Tempel der Botanik, verliebt sich in einen Nudisten, kämpft gegen eine raffgierige Kaufmannsgattin und beteiligt sich unwissentlich an einem gigantischen Betrug. Reiche Hanseaten prägten über Jahrhunderte das Bild Hamburgs. Doch kaum jemand weiß heute noch, wie die kleinen Leute einst lebten. Dabei waren sie es, die das Herz der Stadt bewohnten. Dort, wo heute die Mönckebergstraße verläuft, drängten sich noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Zehntausende in mittelalterlich engen Wohnungen und ärmlichen Verschlägen.  Ihre Welt wurde zerstört, doch der Skandal der mit dem Abriss ihrer Häuser verbunden war, ist heute weitgehend vergessen.  Das Cover passt zum Titel, da es ja um ein Gewächshaus geht, so sehen die Blumen sehr exotisch aus. Der Klappentext verspricht viel und dies wird auch geboten, wenn auch in anderem Umfang als man denkt. Alma, lebt im Elendsviertel. Sie kann gut Zeichnen und hat ein sehr gutes Gedächtnis, da sie sich ein Bild nur einmal anschauen muss und es danach mit allen Details wiedergeben kann. Sie hat viel Mut und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Per, ist ein Nudist. Er lernt Alma im Gewächshaus kennen. Doch nachdem er dort nicht mehr bleiben kann muss er sich Gelegenheitjobs suchen und will mit einem Schiff weg aus Hamburg, nach New York. Durch einen dieser Jobs entdeckt er etwas großes und versucht dies aufzudecken. Mir hat ihr Schreibstil gut gefallen. Die Historischen Fakten waren gut in die Geschichte eingebunden und die Charaktere und ihre Gefühle fand ich authentisch geschildert. Es ist ein tolles Buch für Zwischendurch. Man kann es schnell lesen und bekommt eine tolle Geschichte mit vielen Facetten und historischen Fakten. Interessant fand ich die Kombination davon, da mir auch vieles noch unbekannt war und manches auch wirklich erstaunlich. Für mich 4/5 Punkte und eine kleine Überraschung! 

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  • Die Orangerie

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    Melody80

    Melody80

    17. January 2016 um 13:36

    Dieses Buch schildert das Leben der jungen Alma, die sich, dank ihrer malerischen Fähigkeiten als Zeichnerin, hier und da in Hamburgs Straßen ein bißchen Geld hinzuverdient. Als sie die Chance bekommt, einer älteren Frau bei der Pflege ihrer exotischen Pflanzen in einer Orangerie zur Hand zu gehen, schöpft sie Hoffnung, endlich aus Hamburgs ärmstem Viertel heraus zu kommen. Um die besagte Orangerie geht es in diesem Buch nur nebensächlich, vielmehr beschreibt Nike Mangold das Leben der Ärmsten und Armen und die Klassenunterschiede im Hamburg zu Zeiten der Jahrhundertwende. Der Schreibstil der Autorin, sowie die Geschichte haben mich sehr beeindruckt. Ein Historien-Roman, mit kleiner Liebesgeschichte sowie einer wirklich spannenden Story. Mein Fazit Wer Geschichte übermittelt bekommen möchte, speziell über Hamburg und seine "Gängeviertel", dem empfehle ich "Die Orangerie".

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  • Eine aussergewöhnliche Geschichte

    Die Orangerie: BONUSKAPITEL zum Roman
    loralee

    loralee

    06. November 2015 um 22:04

    Was für ein schönes Buch! Es hält nicht unbedingt, was das Cover verspricht - ein Glück. Denn die Geschichte beschreibt das harte Leben zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, aber auch mit einer gewissen Leichtigkeit in der Sprache, die Atmosphäre einer Welt im Aufbruch. Gar nicht blumig und auch nicht unverblümt. Lebendig, und basierend auf einem reichen Wissen um Gesellschaft, Historie und Politik in der Hansestadt Hamburg. Es hat mich sehr überrascht. Anhand der Geschichte des Mädchens Alma aus den Elendsvierteln Hamburgs skizziert die Autorin ein Bild des Zeitgeistes zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, des Experimentierens, aber auch der extremen sozialen Ungerechtigkeiten. Alma verdient sich ein paar Groschen mit dem Verkauf von selbstgemalten Miniaturbildern auf der Straße. Sie lebt im berüchtigten Gängeviertel, dem größten Slumgebiet Europas. Und ich erfahre, unter welchen unmenschlichen Bedingungen sie dort leben muss. Alma ergattert den Auftrag, die Blumen einer Orangerie im wohlhabenden Villenviertel Harvestehude zu malen, und wird in die Welt aus Reichtum, Überfluss und Dekadenz geworfen. Sie trifft Per, den sympathischen Nudisten und kriegt hautnah den Standesdünkel der Kaufmannszunft zu spüren. Als sie bösartige Intrigen und Machenschaften der Kaufleute erkennt, versucht sie alles, um diese aufzuhalten. Die Handlung wird von der sympathischen Alma getragen. Ich begleite sie gerne durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Höre ihr zu, wenn sie reflektiert, schaue ihr über die Schulter, wenn sie Per erfolglos bittet, sich etwas anzuziehen. Die Sprache ist leicht, fast nüchtern - auf keinen Fall blumig oder schwer. Hanseatisch eben. Die Autorin vermag es, auf den knappen 160 Seiten die Komplexität des Lebens in der aufstrebenden Stadt Hamburg darzustellen. Die Protagonisten sind wie aus dem Leben gegriffen, weder flach, noch überspitzt dargestellt. Mich überzeugt die Beschreibung des sozialen und politischen Lebens in der Stadt. Das macht die Geschichte glaubhaft. Vielleicht bin ich voreingenommen, weil ich selbst in Hamburg lebe, aber dieses Buch hat mich komplett überzeugt. Handlung, Stil und Protagonisten zeichnen ein buntes Bild des Lebens im Hamburg des Jahres 1905. Die Orangerie gehört zu meinen Indie-Highlights des Jahres.

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