Nike Mangold Sehen und gesehen werden

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Inhaltsangabe zu „Sehen und gesehen werden“ von Nike Mangold

*** FÜR KURZE ZEIT ZUM EINFÜHRUNGSPREIS *** Inhalt Hochstaplerin wirbelt das Leben einer Kleinstadt durcheinander und deckt ein Stasi-Geheimnis auf 1998: Ludwiga »Lu« Neubert ergattert mit einem erschummelten Studienabschluss eine Stelle an einer Universität in Thüringen. Doch schon auf dem Weg in die neue Heimat bemerkt sie, dass eine Sekretärin des Prüfungsamts ihr folgt. Frau Hasske scheint nicht in offiziellem Auftrag unterwegs zu sein. Was will sie? Lu sucht sich Verbündete: einen Kleinkriminellen, eine Partykönigin und den Weinhändler Martin, in den sie sich verliebt. Bald stößt sie auf ein dunkles Kapitel in Martins Vergangenheit. Seine Eltern sitzen im Gefängnis, weil sie eine DDR-Bank überfallen haben. Doch ist das die ganze Geschichte? Lu entdeckt Ungereimtheiten. Hatte die Staatssicherheit ihre Finger im Spiel? Je weiter Lu nachforscht, desto rätselhafter wird der Fall. Bald weiß sie nicht mehr, wer Feind und wer Freund war, wer Informant und wer Opfer. Auszug Heiko hakte die Daumen in seinen Gürtel und machte eine Bewegung mit dem Kinn, um zu signalisieren, dass Lu nun mit dem Sprechen dran war. Als sie stumm blieb, nuschelte er aus einem Mundwinkel: »Übern Preis werdn wa uns einig.« »Das ist ein tolles Angebot«, sagte Lu. »Aber weißt du, die Uni braucht all meine Zeit.« Heiko stand vor ihr wie ein Berg, reglos und riesig. Er blinzelte nicht einmal. »Wenn er was will, ist er hartnäckig.« Mandy sah auf die Uhr. »Überlege es dir. So super ist dein Job doch wahrscheinlich nicht. Und dann hier! Das ist nicht Berlin. Normalerweise hauen alle so schnell wie möglich wieder ab.« »Was brauchst du, Lu?«, fragte Heiko. »Du hast ein Problem, das seh ich. Du bist nervös. Du hast Angst. Vor den Studenten da draußen?« »Na ja, da ist diese Frau«, sagte Lu. »Ich hab keine Ahnung, was sie von mir will.« »Wusst ich's doch. Psychos. Rennen überall rum. Nerven. Da braucht man jemanden, der hilft. Nen Freund.«

Ich hatte mir was anderes vorgesellt...

— tschulixx
tschulixx
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    Sehen und gesehen werden
    tschulixx

    tschulixx

    02. September 2016 um 22:05

    Ich bekam das Buch als Rezensionsexemplar!1998 war eine spannende Zeit. Handys und Computer noch am Anfang, und auch die Studienabschlüsse wurden nicht wirklich überprüft. Damals war alles noch leichter. Es konnte viel vertuscht und nur wenig wieder ausgegraben werden. Oft steckt auch mehr dahinter als man denkt und wenn man in der Vergangenheit herumschnüffelt wird man oft stutzig werden. Ein Buch, dass von der Hochstaplerin Lu handelt, die Martin kennen lernt.1.Kriterium: Die Idee des Buches.Die Idee des Buches finde ich eigentlich nicht schlecht. Die Zeit nach dem Mauerfall, wie die Leute leben etc. Grundsätzlich finde ich auch die Geheimnisse interessant, die der Staat zu verbergen versucht. Ich fand die Idee jedoch an sich schwach. Wenn nicht zu sagen langweilig. Lu kommt in diesen neuen Ort und wird verfolgt und dann irgendwie auch doch nicht. Sie lernt Martin gleich kennen, und anscheinend ist sie in ihn verliebt. Das passiert von einer Zeile auf die nächste...gut...Und wieso sie sich dann so in Martins Vorgeschichte hineinsteigert ist mir nicht ganz verständlich. Sie kennen sich noch keine paar Wochen und sie will schon seine gesamte Familiengeschichte ausgraben und vermietet auch noch seine Garage. Hä? Das ging mir alles viel zu schnell und ich konnte das nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall wusste ich dann gar nicht mehr, auf was die Geschichte eigentlich aus ist.2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Die Geschichte nimmt anfangs sehr schnell ihren Lauf und sie lernt schnell einige Leute kennen und ist plötzlich verliebt. Die Autorin hat einige schöne Momente eingebaut, die dem Buch etwas schönes und romantisches geben. Dann kommt wieder die dunkle Seite und Lu beginnt in der Vergangenheit herumzustochern. Auch hier wieder: warum ist ihr das so wichtig? Sie will anscheinend nur ihre Konkurrentin, die ebenfalls auf Martin steht, aus dem Weg haben. Na gut...Den Anfang fand ich noch recht gut und auch spannend, denn die Bedrohung durch eine gewisse Person war deutlich zu spüren. Dann nahm das alles ab. Die Geschichte hat sich meiner Meinung nach sehr gezogen und ich kam gar nicht weiter. Ich fand es irgendwie langweilig, denn so interessant fand ich dann die geheime Geschichte von Martins Eltern nicht mehr. Da war halt was und ich konnte leider kein Interesse dafür aufbringen. Hab so lange mit dem Buch gekämpft... Ob sie die Akten nun fanden oder nicht, ich kam einfach nicht mehr in die Geschichte rein.3. Kriterium: Die Charaktere.Die Charaktere sind gut. Mir gefällt die verrückte und auch mutige Lu, die sich schnell für alle Dinge interessiert, und zu schnell jemanden vertraut. Sie wird sowohl reif und auch naiv, was mir sehr gut gefiel. Martin ist ihr ans Herz gewachsen und ich fand ihn auch sehr gut beschrieben. Er ist ein liebevoller Charakter, der die Geschichte besser gemacht hat. Hier vergebe ich einen Weltentaucher.4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.Das Buch fand ich, wie schon erwähnt, am Anfang sehr gut. Diese unbekannte Bedrohung und die neue Stadt mit neuen Personen. Man erfährt langsam, was Lu in ihrem Leben angestellt hat und warum sie dort in diese Stadt gezogen ist. Und auch wie sie Martin und dessen Schwester kennen lernt fand ich spannend. Nur dann, fing es an langweilig zu werden. Erst ganz am Ende hatte ich noch einen Hoffnungsschimmer und die letzten Seiten fand ich gut. Ich hatte da irgendwie eine andere Wendung erwartet. Trotzdem war es mir zu wenig und ich war etwas enttäuscht.5. Kriterium: Die Schreibweise.Den Schreibstil fand ich wirklich sehr gut. Es waren für mich keine Fehler sichtbar und ich konnte das Buch am Anfang sehr flüssig lesen. Der Schreibstil war das ganze Buch durch gut, nur halt für mich dann nicht mehr so spannend. Hier ein ganzer Weltentaucher.Ich vergebe dem Buch 2 Weltentaucher. Ich hätte mir durch den Klappentext mehr erwartet. Die Spannung war meiner Meinung nach nur am Anfang da, und ich fand es eher langweilig. Leider. :-(

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