Niki Glattauer , Verena Hochleitner Mitteilungsheft: Leider hat Lukas ...

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Inhaltsangabe zu „Mitteilungsheft: Leider hat Lukas ...“ von Niki Glattauer

Kinder können nerven – Lehrerinnen … aber auch!

Lukas ist 13, mitten in der Pubertät und hat schlechte Noten – also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus und Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele. Das Ergebnis: eine hinreißend komische Satire auf die Schule von heute.

Als Hörbuch einfach nur genial - selten so gelacht!

— Lesemaus_im_Schafspelz

Ein übertrieben - satirisches Schmankerl über den "ganz normalen" Schulalltag! Ich habe mich köstlich amüsiert...

— Miamou

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  • Herrlich erfrischend - und genau das Richtige zum immer wieder hören!

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas ...

    Lesemaus_im_Schafspelz

    14. August 2015 um 17:10

    Als Schüler hat man es manchmal echt nicht leicht. Als Lehrer ebenso wenig. Aber wie sieht es mit den Eltern der Schüler aus? Auch ihr Alltag ist von der Schule und den „nervenden Lehrern“ geprägt. Dies stellt Niki Glattauer, selbst Vater zweier Kinder und Lehrer!, in seinem „Mitteilungsheft“ humorvoll dar. Mir selbst kam die Hörbuchvariante in die Finger, die sich witzig anhörte und folglich in den Einkaufskorb wanderte. Daheim angekommen, machte es sich die CD-Box mit den drei CDs zunächst auf meinen SuB/SuH (Stapel ungehörter Hörbücher) bequem. Doch lange musste sie da nicht ausharren, bevor sie ins Auto kommen und mich auf den Fahrten zur Arbeit begleiten durfte. Zugegeben, die Liste der Sprecher (Andreas Steppan, Lilian Klebow und Emma Hartlieb) ist länger als ich es gewohnt bin und eigentlich mag. Eigentlich, tja… Denn schnell musste ich feststellen, wie sehr dieses Hörbuch von den unterschiedlichen Stimmen lebt, wie authentisch es wirkt und wie sehr ich über so viele Szenen lachen musste! Bis dato war mir übrigens nicht bekannt, dass es wohl bis heute gängige Praxis ist, dass jeder Schüler ein solches Mitteilungsheft mit sich führt, in das sowohl Lehrer, als auch die Schüler selbst und natürlich auch die Eltern Eintragungen vornehmen können. Die Sprecher schlüpfen in ihre Rollen und gehen voll und ganz darin auf – und der Leser hat Spaß dabei! Leider waren die drei CDs viel zu schnell fertig gehört, so kurzweilig sind die geschilderten Probleme und Problemchen und alltäglichen Begebenheiten, denen ich lauschen durfte. Da blieb mir nichts anderes übrig, als direkt von Neuem zu starten – das habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr getan! Und auch beim zweiten Hören musste ich an gewissen Stellen laut auflachen, herrlich! Ob ich nun zugeben kann, es kurz darauf noch ein drittes Mal eingeschoben zu haben? Ja, das kann ich. Und ich kann ruhigen Gewissens sagen: Jederzeit wieder! Selten ist mir ein so durch und durch gelungenes Hörbuch untergekommen, bei dem ich inzwischen stellenweise schon mitsprechen kann. Dabei büßt es keineswegs irgendetwas ein! Ich liebe es! Wem ich es empfehlen kann? Jedem! Jedem Schüler, jedem Lehrer, jedem Elternteil, jedem, der gerne lacht… Nun hibble ich schon der Fortsetzung („Leider hat Lukas schon wieder…“) entgegen, die in Buchform noch im August erscheinen wird ;-). Ob ich aber zum geschrieben Text greifen werde, weiß ich noch nicht. Reizen würde mich der Vergleich zum gehörten auf jeden Fall! Zumal es in der Printversion auch tolle Illustrationen gibt, wie ich mittlerweile herausgefunden habe ;-)

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  • Zu überspitzt und eher was für Österreicher...

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas ...

    PetrovaFire

    02. August 2015 um 00:37

     Erster Satz "Sehr geehrte Frau Gruber!" Gestaltung "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas..." ist als Softcoverausgabe erhältlich, welche mich ein wenig an ein Schulbuch erinnert, was sicherlich auch so gedacht war. Bereits auf dem Cover ist der markante Illustrationsstil zu erkennen. Im Inneren wird der Text immer wieder durch kleine und große Kugelschreiberzeichnungen unterstützt. Diese sind mal mehr und mal weniger perfekt, so dass man denken könnte, dass sie vielleicht sogar eines der Familienmitglieder gemalt haben könnte. In schriftlichen Dialogen ist immer vorangesetzt zu sehen, wer gerade schreibt, allerdings im Stile einer Seitenanmerkung, wie in Schulbüchern üblich. Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar, wo man sein eigenes Schulfachbegriffswissen auffrischen kann in lustiger Art und Weise. Insgesamt eine sehr detailverliebte Gestaltung, welche dem Buch einen gewissen Charme verleiht. Meine Meinung "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas..." ist eine Geschichte, welche durch Elternbriefe und Tagebucheinträge erzählt wird und den typischen, etwas überspitzten, Alltag von Familien mit schulpflichtigen Kindern darstellen möchte.  Das klang für mich ganz lustig und spannend, schließlich studiere ich momentan Lehramt. Vorweg muss man sagen, dass dieses Buch von einem Österreicher geschrieben wurde und sich somit auch auf deren Schulsystem, welches sich doch deutlich vom deutschen unterscheidet, bezieht. Hierzu sollte man also einige Vorkenntnisse haben um alles zu verstehen oder am besten Österreicher sein - okay Scherz, aber es hilft. Dennoch macht es Spaß, dass Buch zu lesen, auch wenn zwischenzeitlich einige Längen auftreten. Allerdings ist mir das ganze etwas zu überspitzt und teilweise doch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen in puncto Reaktionen des Vaters. Gut gefallen jedoch hat mir das lustig gestaltete Glossar am Ende, wobei auch hier für meinen Geschmack etwas übertrieben wurde. Leben tut das Buch vorallem durch die witzigen Illustrationen, daher ist es eher eine Mischung aus Graphic Novel und Buch in meinen Augen. Trotz der schönen Gestaltung fühlte ich mich eher sehr kurzfristig unterhalten und habe, wie bereits erwähnt, aufgrund der Überspitzung oft die Augen verdreht. "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas..." ist ein interessant gestaltetes Buch, welches allerdings, in meinen Augen, eher weniger für ein deutsches Publikum geeignet ist, während es für die Österreicher sicherlich äußerst lustig sein dürfte. Ursprünglich veröffentlicht auf Books on PetrovaFire

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  • Der Hl. Gral des Schulalltags...

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas ...

    Miamou

    Kinder können nerven - Lehrerinnen ... aber auch! Lukas ist 13, mitten in der Pubertät und hat schlechte Noten - also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus und Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele. ******************************** Auf das Buch bin ich durch eine Praktikantin in meiner Arbeit aufmerksam geworden. Seitdem hatte ich es auf meinem Radar und diese Woche ist es mir wie zufällig in die Hände „gefallen“. Und….einmal begonnen, will man es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe selbst (noch) keine Kinder, habe aber aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit mit Schulkindern zu tun und alle von ihnen besitzen ihn….den Hl. Gral….das Mitteilungsheft, welches täglich kontrolliert und unterschrieben werden muss. Niki Glattauer beschreibt in einer übertrieben – satirischen Art die Kommunikation zwischen Lehrenden und Eltern und lässt dabei keinen Punkt des Schulalltags (Schulfotograf, „störende“ Piercings, Mobbing,…) aus. Er treibt dies sogar so weit, dass sogar der familiäre Friede durch das Mitteilungsheft empfindlich gestört wird. Zum Schluss geht aber dann doch alles halbwegs gut aus… Ich habe mich köstlich amüsiert, besonders als ich den Glossar gelesen habe, in dem Glattauer auf sehr zynische Weise wichtige schulbezogene Vokabel erklärt (bei den Erklärungen zu „Turnen“ und „Felgeaufschwung“ konnte ich mich vor Lachen gar nicht mehr einkriegen :-D). Ein wirkliches Schmankerl (auch zum Ansehen…die Illustrationen im Buch sind wirklich toll gelungen!)! Ich freue mich sehr, dass es eine Fortsetzung dazu gibt!

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  • Meine Meinung als Lehrerin und Mutter....

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas ...

    Normal-ist-langweilig

    10. April 2015 um 09:41

    Was stellt man sich jetzt unter einem Buch vor, das mit „Mitteilungsheft“ überschrieben wurde? Wer Kinder im schulpflichtigen Alter hat und vielleicht auch nicht ganz so „brave“ Kinder, der weiß, dass es von der Schule entweder einen Brief, eine email oder eben einen Eintrag ins Hausaufgabenheft/Mitteilungsheft gibt, damit die Eltern über die Störungen bzw. Verfehlungen ihres Kindes informiert werden. Das Buch ist komplett in „Mitteilungsform“ geschrieben – es liest sich demnach wie eine Art Tagebuch! (siehe Leseprobe) Worum geht es? Es geht prinzipiell mal um Lukas (13)! Er ist derjenige, der sowohl in der Schule seine Lehrer als auch zu Hause seine Eltern zum Verzweifeln bringt, da es schulisch gesehen nicht „so gut“ läuft und er sich nicht wirklich ändert. Das Buch ist eine Darstellung bzw. zum Teil auch überspitzte Auflistung, was alles in einem Schuljahr bei Lukas in der Schule und zu Hause passiert ist. Es zeigt unter anderem: -Was wird von Eltern erwartet? Was sollen Eltern leisten? -Was wird von Lehrern erwartet? Was müssen sie leisten? -Wie reagieren Eltern? Wie Lehrer? -Welche unüberbrückbaren Differenzen zwischen Schule und Elternhaus gibt es und wer ist angeblich dafür verantwortlich? -Welche lächerlichen und weltfremden Vorgaben werden von der Schule an die Eltern weitergegeben? (Tuschestifte, Massen an Umschlägen, Kopiergeld, Stifte gewisser Marken) -Was kostet eine angeblich „kostenfreie“ Schule im Schuljahr? Im Buch selbst wechseln sich der Briefverkehr zwischen Lukas Mutter/ Vater und Lehrern mit den Geschichten aus Lukas Zuhause ab. Man erfährt so auch viel über die Probleme, die Schule im familiären Miteinander anrichtet. Die vielen passenden und unterstützenden Zeichnungen sind klasse und regen schon alleine zum Lachen und Schmunzeln an! (siehe Leseprobe!) ****************************************************************** Fazit/Meine Meinung: Ich stehe ja bekanntlich auf beiden Seiten und ich musste beim Lesen auch beiden Seiten zustimmen. Manche Eltern schieben alle Verantwortung auf die Schule ab und sind der Meinung „die machen das schon“. Da werden Zuhause nicht einmal mehr die einfachsten Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, etc. vermittelt – aus welchen Gründen auch immer. Ich sehe aber auch viele überzogenen Forderungen der Schule, wie Kaufzwang einzelner Markenstifte zum Beispiel, Umschlagsanordnung, obwohl Kunststoff zu vermeiden sein sollte, schlechte Organisation hinsichtlich Kostenbegleichung (keine genügende Vorlaufzeit für finanziell schlechter gestellte Familien), etc. Das Buch hat mich beim Lesen sehr oft schmunzeln und lachen lassen. Viele Dinge habe ich selbst schon erlebt und konnte da natürlich nur nicken. Klar ist der Briefverkehr an einigen Stellen sehr überspitzt und wirkt geradezu satirisch. Genau das bringt einen aber dazu, über das Geschriebene erneut nachzudenken! (Im Geheimen wünsche ich mir auch mal solche Eltern und einen solchen Briefverkehr!) Das Lesen dieses Buches macht Spaß und außerdem freut man sich als Mutter, wenn das eigene Kind in der Schule noch nicht so auffällig ist und man selbst noch nicht in die Zwangslage kam, so viel und oft mit den Lehrern zu kommunizieren. (So ist der Mensch…)

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