Elden Ring 01 hat mich sofort in die düstere und gefährliche Welt gezogen, doch ich war ziemlich überrascht vom zum Teil übertriebenen Humor. Anders als im Spiel, das eine ernstere und bedrohlichere Atmosphäre vermittelt, sorgt der Manga immer wieder für skurrile und witzige Momente. Diese Mischung wirkte am Anfang ungewohnt, machte das Lesen aber auf eine eigenartige Weise unterhaltsam.
Im Zentrum steht der namenlose Befleckte, ein Protagonist, dessen begrenzte Intelligenz und unüberlegtes Handeln ihn oft in chaotische und absurde Situationen führen. Ich fand ihn gleichzeitig unterhaltsam und etwas anstrengend, aber genau diese Mischung macht ihn doch sehr besonders.
Die Zeichnungen haben mir durchweg sehr gefallen. Die dunklen Schattierungen und detaillierten Hintergründe passen hervorragend zur bedrohlichen Welt des Spiels, während die übertriebenen Gesichtsausdrücke und komischen Szenen den Humor gut transportieren. Diese Kombination macht das Lesen abwechslungsreich und lebendig.
Da ich selbst noch nicht viel Erfahrung mit Manga habe, war dies für mich ein faszinierender Einstieg in das Medium. Trotz der Mischung aus düsterer Welt und skurrilem Humor blieb die Handlung spannend, und ich konnte die Abenteuer des namenlosen Befleckten kaum aus der Hand legen. Elden Ring 01 ist sowohl für Fans des Spiels als auch für Neueinsteiger wie mich interessant, weil es bekannte Elemente aufgreift, aber gleichzeitig eigene Wendungen und Erlebnisse bietet.
Insgesamt hat mir der Manga sehr gefallen. Die Kombination aus düsterer Bedrohung, übertriebenem Humor und einem chaotischen, charmanten Protagonisten macht ihn auf seine eigene Weise fesselnd. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände.













