Nikki Gemmell Verbrannte Wege

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Inhaltsangabe zu „Verbrannte Wege“ von Nikki Gemmell

Schon das Titelbild ist eine Erwähnung wert. An dieser Stelle hat sich das Design-Team aus München wirklich jede Mühe gegeben, die Stimmung von Nikki Gemmells Roman <I>Verbrannte Wege</I> bildhaft umzusetzen. Die im Blessing Verlag, München 1999 erschienene Übersetzung wird im Klappentext als "Road-Novel" bezeichnet. Diese Titulierung paßt einerseits, andererseits auch wieder nicht. Sie eignet sich vor allem dann nicht, wenn man sich gar zu eng an das klassische Bild des actiongeladenen Road-Movies anlehnt.<P> Aber Skip, die Heldin in diesem Roman, ist tatsächlich rastlos und immer auf Achse. Sie hat eine riesige Summe Geld geerbt, allerdings mit der Auflage, ihren Vater "zur Strecke zu bringen". Daraus entsteht eine Reise in die Vergangenheit, verbunden mit einer erstaunlichen Wiederannäherung an ihren Vater, der ihr weit ähnlicher ist, als sie zunächst selbst glauben mag.<P> Soviel sei schon vorab verraten: Skip tötet ihn nicht. Sie hätte dazu zwar reichlich Gelegenheit, doch die Umstände sind widrig. Mal stranden die beiden mit einem defekten Wagen in der australischen Wüste, dann gehen die Wasser- und Lebensmittelvorräte zur Neige und niemand - absolut niemand - eilt zur Hilfe. Insofern hat Skip andere Sorgen.<P> Die Autorin bindet diese durchaus dramatische Geschichte in eine wunderbare zweite Ebene mit ein. Die Heldin verliebt sich. Und wie! Völlig frei von allem Kitsch erzählt Nikki Gemmell die allmähliche Annäherung zweier sehr unterschiedlicher Menschen, die aufeinander treffen und sich zusammenraufen. Dazu kommen überdeutliche Fingerzeige auf den brutalen Rassismus bestimmter weißer Bevölkerungsteile gegenüber den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens.<P> Was Nikki Gemmell ihre Heldin erleben läßt, ist leider keine Überzeichnung, sondern harte Realität. Das Buch erschien 1998 im Original. Daß die deutsche Übersetzung so schnell auf den Markt kam, wird dem Wert des Titels gerecht. Es ist ungemein lesenswert und geeignet, Wissenswertes über den kleinsten Kontinent der Erde in Erfahrung zu bringen.<I>-- Corinna S. Heyn</I>
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  • Rezension zu "Verbrannte Wege" von Nikki Gemmell

    Verbrannte Wege
    libri

    libri

    06. April 2011 um 13:49

    Das Buch hätte wirklich noch jahrelang im Regal stehen können. Wäre auch kein Verlust gewesen, es nicht gelesen zu haben.
    Mir hats nur mässig gefallen undd as Ende interessierte mich dann einfach nicht mehr, sodass ich die letzten 20 Seiten nicht mehr gelesen habe.