Niklas Kämpargard Raus aufs Land

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Inhaltsangabe zu „Raus aufs Land“ von Niklas Kämpargard

Die Sehnsucht nach dem Ursprünglichen Je stärker sich die Technik in unserem Leben ausbreitet und je moderner unsere Häuser und Wohnungen werden, desto größer wird das Bedürfnis nach Selbstversorgung und Selbstgemachtem. Woher kommt die Nahrung, die wir zu uns nehmen, und wie haben die Tiere gelebt, deren Fleisch wir essen? Welche Pestizide befinden sich im Müsli unserer Kinder? Wie kann ich Energie sparen und meinen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise liefern? Wie kann ich unabhängiger von der Nahrungsmittelindustrie und ihren wirtschaftlichen Interessen leben? Welche Weisheiten und Erfahrungen unserer Vorfahren, die bereits in Vergessenheit geraten sind, können uns heute bei der Bewältigung unseres Alltags helfen? Fragen wie diese brachten den Journalisten Niklas Kämpargård dazu, nach und nach sein Leben zu ändern, um sich mit seiner Familie auf einem Bauernhof auf dem Land niederzulassen und wieder näher an der Natur und den Jahreszeiten zu sein. In seinem Buch versammelt er 100 Projekte – klein und groß, die Anregungen sowie praktische und handfeste Hinweise bieten.

Sehr schön und wertig mit tollen Tipps

— DiewirklichwichtigenDinge
DiewirklichwichtigenDinge

Nach dieser Lektüre weiß ich, dass jeder ein naturnahes Leben führen kann

— Hexchen123
Hexchen123

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  • Ein tolles Einsteigerbuch mit wertigem Design

    Raus aufs Land
    DiewirklichwichtigenDinge

    DiewirklichwichtigenDinge

    14. June 2017 um 21:24

    Einband, Äußeres Das Buch hat einen tollen Einband und ein schönes Cover. Es ist am Rücken mit Halbleinen gebunden und Vorder- und Rückseite bestehen aus dickem Papier. Die Schrift und die Bilder sind Das Buch wirkt es sehr hochwertig und die Materialien, Farben und Bilder unterstreichen den Naturbezug. Mich hat es sofort überzeugt. Meine Rezension: Wir leben hier recht ländlich. Die Idee von der Selbstversorgung geistert hier schon eine Weile in unseren Köpfen herum, im Alltag ist es allerdings doch recht schwierig umzusetzen. Man muss sicherlich im normalen Leben nicht auf komplette Selbstversorgung umsteigen, aber auch kleine Schritte in diese Richtung sind ein Anfang und es macht Spaß, sich damit zu befassen. In diesem Buch werden nun 100 Schritte zu einem naturverbundenen Leben gezeigt. Die Themen sind aufgeteilt in 10 Oberbegriffe. Grüne WohltäterGärtnern ohne Gift, Heilkräuter, Haltbarmachen von Lebensmitteln NutztiereVon Bienen, Ziegen, Schweinen und deren Nutzung Frisches Fleisch auf dem TischSchlachten, Räuchern und Kochen Obst und GemüseObstsorten und deren Nutzung, Birkensaft und Bier brauen Pflanzen selbst kultivierenPflanzen vermehren, Anbau, Düngung, Einlagern Der natürliche GartenNistkästen, Naturwiesen, Regenwasser sammeln Planung und KonstruktionHecken, Zäune und Mauern Scheunen und andere NebengebäudeStälle, Schuppen, Außentoiletten Altbewährte MethodenBrennholz machen, Wetterkunde, Fruchtfolge Strom und FahrzeugeNotstromaggregate, Zugmaschinen und Solaranlangen Wie man sieht, bleiben hier thematisch keine Wünsche offen. Kämpargård zeigt in kurzen Kapiteln eine Übersicht über das jeweilige Thema. Man bekommt Impulse und Ideen und an vielen Stellen gut Tipps. Wenn das Interesse für ein Thema geweckt wurde, muss man natürlich anderweitig tiefer einsteigen.Mein Beispiel – Die Bienen: Es wird kurz erklärt, warum es sinnvoll ist, Bienen zu halten. Eben nicht nur für den Honig, sondern vor allem für die Bestäubung der Nutzpflanzen. Es gibt eine kleine Einführung in das Bienenleben und eine Übersicht über gute Bienenweiden. Das reicht für die Idee und jeder, der nun auf die Idee kommt, dass das was für ihn sein könnte, wird sich anderweitig näher informieren. Die Fotos zu den jeweiligen Themen sind einfach gehalten und auch hier zeigt sich in der Schlichtheit die Naturnähe. Auf vielen Fotos ist der Fokus interessant eingestellt, so dass vieles auf dem Bild unscharf bleibt und nur die Hauptsache betont wird. Fazit: Ich werde auf jeden Fall demnächst Holunderblütensirup ansetzen, beim Einpflanzen von Tomatenpflanzen eine Brennessel mit einbuddeln (als Dünger) und bei den Schädlingen, die meine Gewächshauspflanzen befallen können, bin ich jetzt auch auf der sichereren Seite.Das ist ein ganz tolles Buch, in dem ich sicher noch ganz viel schmökern und aus dem ich ganz viele Tipps mitnehmen werde.Eine klare Empfehlung von mir!

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  • toller Einstieg

    Raus aufs Land
    78sunny

    78sunny

    24. March 2017 um 16:48

    Die Aufmachung ist wirklich klasse. Das Buch sieht vor allem durch den in Stoff gehüllten Buchrücken edel aus. Aber auch die raue Oberfläche und die eingestanzten Buchstaben, machen es zu einem wahrem Hingucker. Auch innen wirkt das Buch urig. Es hat dicke Seiten und die Bilder sind ebenfalls eher natürlich und matt gehalten. Alles in allem macht es ein sehr abgerundetes, schönes Bild. Inhaltlich hat es mir zwar sehr gut gefallen, aber ich habe auch ein paar kleine Kritikpunkte. Das Buch hat eine sehr große Bandbreite an Tipps für Leute, die gerade aufs Land ziehen oder sich einen Garten zugelegt haben. Man findet hier alle von Kräutersammeln, Hausrezepten, natürlichen Hausmittelchen, Gartentipps, Hinweise zur Kleintierhalten (auch Schlachtung), landwirtschaftliche Maschinen, Dekoration, Zäune... Daher eignet sich das Buch als tolle Lektüre für zwischendurch, für neue Ideen und Anregungen. Die Kritik, die ich allerdings angeben muss, ist die Intensität der Themen. Es werden zwar Unmengen an Themen behandelt, aber teilweise nur sehr oberflächlich. Ich würde es fast nur als Denkanstöße bezeichnen. Wenn einem ein Thema näher interessiert, muss man sich meist weiterführende Information anderweitig besorgen. Zum Beispiel gibt es ein Kapitel zur Anwendung verschiedener Kräuter. Allerdings gibt es weder Bilder noch genauere Beschreibungen zu ihnen. Mein zweiter Kritikpunkt ist das Fehlen eines roten Fadens bzw. eine vernünftigen Kategorisierung zum schnellen Auffinden bestimmter Themen. Es gibt zwar eine grobe Einteilung der Themen, aber vieles überschneidet sich und man muss erst eine Weile suchen, um etwas bestimmtes zu finden. Das ganze Buch ist wirklich so aufgebaut und geschrieben, als würde einem ein 'alter Hase' gemütlich am Kaffeetisch erklären, was man alles wissen sollte wenn man auf dem Land wohnt. Ich denke keinen Leser werden wirklich alle Tipps im Buch interessieren. Dafür sind die Themen zu weit gefächert. Wie schon erwähnt findet man wirklich tolle Haushalts- und Gartentipps und Rezepte. Diese waren für mich am interessantesten. Aber es gibt auch viele Tipps, die sich auf Viehzucht, Ackerbau und Haus-, Hof- und Gartengestaltung beziehen. Die habe ich eher überflogen. Wer aber tatsächlich aufs Land zieht, wird froh über diese Tipps sein. Es erklärt sich eigentlich von selbst, dass hier alles ökologisch und nachhaltig beschrieben wird. Von Unkrautbekämpfung über Düngung und Saatgut. Auch viele Alternativen, die einem als Besitzer eines Grundstückes auf dem Dorf zur Verfügung stehen, werden im Buch erläutert. So findet man Anleitungen zum Bau eines Erdkellers, unterirdische Kühlschränke, Gewächshäusern, Außentoiletten und vielem mehr. Genauso findet man Anleitung zum Bau von Ställen, Wegen, natürlichen Windschutz, Hecken... Die Rezepte werden sehr gut erklärt und das Buch enthält genau das, was ich mir davon erhofft habe. Unter anderem findet man Rezepte zu Brot, Apfelmost, Sauerkraut und sogar Bier. Alles wird sehr gut erklärt *Fazit:* 4 von 5 Sternen Das Buch ist ideal für Leser, die gerade frisch aufs Land gezogen sind oder dies vorhaben. Es liefert einem tolle Tipps für die Anfangszeit oder auch neue alternative Ideen für Leser, die schön länger auf dem Land leben. Aber selbst für Kleingartenbesitzer oder Leser, die einiges selbst herstellen möchten, enthält das Buch jede Menge wertvoller Tipps.

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  • Wenn man es dann wirklich will

    Raus aufs Land
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. March 2017 um 16:06

    Wenn man es dann wirklich willLandzeitschriften haben Konjunktur, das Leben auf dem Land nicht. Nachhaltigkeit wird ein zentrales Thema, doch im individuellen Leben vor allem in den westlichen Gesellschaften schlägt das, wenn überhaupt, dann eher als „Modeerscheinungen“ was Ernährung und Stil angeht, durch.Wer nun aber wirklich mit dem Gedanken spielt, hier deutlichere Schritte gehen zu wollen, wer sich dann gar „aufs Land“ zu begeben gedenkt, der sollte dieses Buch zunächst in Ruhe wahrnehmen. Vordergründig mit 100 klaren Ratschläge zum „Selbstversorgen“ versehen und damit in die Richtung eines „Do it yourself“ Ratgebers gehend, schwingen doch in den vielfachen Tipps auch die entsprechenden Grundhaltungen und die zu erwarteten Lebensumstände mit, die das „Landleben“ als „Selbstversorger“ sehr griffig vor den Augen des Lesers entstehen lassen. „Wenn Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten kommen und Wildbret, Pilze und Feuerholz aus dem Wald hinter dem Haus, dann erfüllt einen das schon mit einem gewissen Stolz“.Wobei der Autor den unschätzbaren Vorteil noch besitzt, auf einem Bauernhof aufgewachsen zu sein, so dass ihm vielfache Abläufe von Kindheit an bekannt und vertraut sind.„Eigentlich gibt es keine bessere Schule, als einen Bauernhof“. Zumindest nicht, wenn man sich möglichst autark halten möchte. Das sieht bei einem Städter mit einem Messer zum Ausweiden vor einem Reh zunächst sicher ganz anders aus, aber das wäre durchaus erlernbar, wie nicht nur das Buch eindeutig aufweist.Dezidiert nun nennt Kämparsgard Selbsthilfe und Selbstversorger als Adressaten seines Buches und für diese ist hier auch der eigentliche Nutzen zu finden.Sei es, Pflanzenselbst zu kultivieren (von den Stecklingen über den Dünger bis zur Bestäubung). Sei es, Fleisch eigenhändig zu erjagen und zuzubereiten, Obs und Gemüse zu pflanzen und zu ernten, ohne künstliche Zusätze tu Gärtnern oder Nutztiere zu halten (und auch Fell und Leder selbst zu Gerben und dies dann zu verarbeiten).Ruhig, sachlich und informativ führt Kämpargard in das Thema ein und verleibt durchgehend konsequent praktisch. Ein Nachschlagwerk für die einzelnen Tätigkeiten und Vorhaben zur Selbstversorgung ist dabei entstanden, mit denen vom Traktor Fahren bis zum Instandsetzen von Haus und Schuppen, von Aussaat und Ernte über den Umgang und die Verwertung von Nutz- und Wildtieren so ziemlich alles zu finden ist, was jemanden erwartet, der sich selbst versorgen möchte.Sachkundig und interessant zu lesen, durchaus auch realistisch entgegen so mancher „schöner Wohnen auf dem Land“ -Idylle, sind hier Basics des Bewirtschaftens eines Bauernhofes versammelt, die durchgehend hilfreich daherkommen.

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  • Praxiserprobte Tipps von einem Aussteiger

    Raus aufs Land
    Hexchen123

    Hexchen123

    13. March 2017 um 09:23

    Schon seit Jahren beobachte ich, dass immer mehr Menschen sich nach dem Ursprünglichen sehnen. Umkehren, back to the roots. Doch nicht jeder kann es sich leisten oder hat den Mut dazu, sein Leben radikal zu ändern, seine Zelte abzubrechen und ganz neu anzufangen.„Raus aufs Land“ beantwortet wohl die 100 wichtigsten Fragen, wie man sein Leben naturnaher gestalten kann. Auch ohne Bauernhof und ohne Garten. Jeder kann etwas beitragen, um sich wieder mit der Natur zu verbinden, egal ob im großen oder kleinen Stil.Aufgebaut ist das Buch in die folgenden Kapitel: Grüne Wohltäter Nutztiere Frisches Fleisch auf dem Tisch Obst und Gemüse Pflanzen selbst kultivieren Der natürliche Garten Planung und Konstruktion Scheunen und andere Nebengebäude Altbewährte Methoden Strom und FahrzeugeDer Autor erklärt dem Leser anschaulich und mit tollen Fotos so ziemlich alles, was man selbermachen kann. Vom giftfreien Garten über essbare Wildkräuter, vom Haltbarmachen bis zur Viehaltung, die Herstellung von Wurst und Schinken, Verwertung von Obst und Gemüse, Pflanzen selber anbauen, Frühbeete, Bewässerung, Holzzäune, Ställe, altes Großmutterwissen und vieles mehr. Mir fällt keine Frage, welche nicht ausführlich beantwortet wurde.Niklas Kämpargard hat den Schritt gewagt. Er ist mit seiner Familie auf einen Bauernhof gezogen und es erfüllt ihn jedesmal mit Stolz, wenn er sein eigenes Obst und Gemüse ernten kann, sein Brennholz schlagen oder sich um seine Tiere kümmern darf. Dieses praktische Wissen gibt er nun an uns Leser weiter und so kann der eine oder andere Fehler vermieden werden.FazitEin gelungenes Buch, welches sich mit der Selbstversorgung und dem Selbertun beschäftigt. Dabei ist es unerheblich, ob man nur einen kleinen Balkon oder Garten hat oder das Glück, einen großen Hof sein Eigen nennen zu können. „Raus aufs Land“ ist ein wertvoller Ratgeber für alle, die gerne ihr eigens Ding machen wollen.

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