Niklas Luhmann Liebe als Passion

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Inhaltsangabe zu „Liebe als Passion“ von Niklas Luhmann

Seit langem gehört es zum Wissensbestand der Soziologie, daß Fühlen und Handeln in Intimbeziehungen an kulturellen Imperativen orientiert sind und daß selbst sexuelle Beziehungen in Phantasie und Praxis diesem Einfluß Einschränkung und Steigerung verdanken. Die semantischen Codes, die diesen Einfluß steuern, unterliegen ihrerseits einem historischen Wandel. In einer gut dreihundertjährigen Entwicklung reagiert die Form der Liebessemantik auf eine zunehmende gesellschaftliche Ausdifferenzierung personaler, privater Intimität. Sie entwickelt sich von Idealisierung über Paradoxierung zur heutigen Problemorientierung.

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  • Rezension zu "Liebe als Passion" von Niklas Luhmann

    Liebe als Passion

    Kaivai

    27. March 2007 um 15:32

    "Es ist sicher ein Fehlurteil,wenn man die moderne Gesellschaft als unpersönliche Massengesellschaft charakterisiert und es dabei beläßt.Eine solche Auffassung kommt teils durch zu enge theoretische Bestimmungen des Gesellschaftsbegriffs,teils durch optische Täuschungen zustande.Wer die Gesellschaft primär in ökonomischen Kategorien begreift,wer sie also von ihrem Wirtschaftssystem her auffaßt,kommt zwangsläufig zu einer Vorherrschaft unpersönlicher Beziehungen,denn für das Wirtschaftssystem gilt dies in der Tat.Aber die Wirtschaft ist nur ein Moment des gesellschaftlichen Lebens neben anderen." Niklas Luhmann war Soziologe.Ein Erforscher gesellschaftlicher Zusammenhänge.Wenn man bedenkt,wie einseitig unsere Gesellschaft heutzutage auf ihr wirtschaftliches Gesicht reduziert wird,beginnt dies Buch sehr klug.(Während ich dies schreibe,ruft mich ein Telefonwerber an und ich fühl mich von diesem Gesicht konkret angestarrt).Das Ökonomische entspricht dem rationalen,die Liebe dem irrationalen.Im Ersteren geht es ums Funktionieren,im Zweiten um viel mehr.Luhmann umkreist das Thema Liebe mit sehr viel Hingabe und Hingabe brauch ich auch als Leser,um ihn zu verstehen.Das ist nicht immer einfach.Doch am Schluß ist alles sonnenklar. "Die Liebe gibt sich ihre Gesetze selbst und zwar nicht abstrakt,sondern im konkreten Fall und nur für diesen.Radikaler als je zuvor,wird man einsehen müssen,daß Liebe alle Eigenschaften auflöst,die für sie Grund und Motiv sein könnten.Jeder Versuch den anderen zu >durchschauen<,führt ins Bodenlose,in jene Einheit von wahr und falsch,von aufrichtig und unaufrichtig,die sich allen Kriterien entzieht.Deshalb kann nicht alles gesagt werden.Transparenz gibt es nur in der Beziehung von System und System,sozusagen an Hand der Differenz von System und Umwelt,die das System konstituiert.Liebe kann diese Transparenz nur selbst sein: "Ein Gesicht vor dem Einen keins mehr Sub-ject nur noch Bezug unfaßbar und fest"(Friedrich Rudolf Hohl) "

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