Niko Tackian

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Böser Engel.

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Böser Engel

Böser Engel

 (3)
Erschienen am 02.11.2018

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Rezension zu "Böser Engel" von Niko Tackian

in der Kürze liegt die Würze, oder????
Normal-ist-langweiligvor 14 Stunden

Meine Meinung:

Ein Thriller mit „nur“ 288 Seiten – das musste ich mir ansehen! Selten gibt es Thriller, die unter 400 Seiten haben und ich war gespannt, ob der Autor es schafft, eine mitreißende, spannende Geschichte in doch recht wenige Seiten zu packen!

Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich war insgeheim auch dankbar, dass ich einfach mal ein Buch geringer Dicke lesen konnte. Es ist aber so, dass mich die Geschichte nicht vollends packen konnte. Ich habe die ganze Zeit auf den Funken gewartet, der mich a) dem Ermittler näher bringt und b) dem Mörder der Direktorin ferner.

Es war bis zum Ende so, dass mich weder die Spannung wahnsinnig gepackt hat noch dass mich die Tat sonderlich schockierte. Es war eher so, dass mich der Fall an sich faszinierte und ich hätte gerne mehr psychologische Fakten dazu erfahren. Auch die Geschichte rund um den Ermittler Tomar Khan konnte mich nur leicht packen. Er sollte ja wie ein „Pitbull“ sein von seiner Art. Leider kam das bei mir gar nicht an.

Fazit:

Ein Buch, das mich auf der Kürze unterhalten konnte, das mich aber nicht beeindruckt hat. Es liest sich einfach und gut, konnte mich aber emotional nicht erreichen. Das ist schade, ist der Fall doch letztendlich interessant gewesen. Ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen!

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-Anett-s avatar

Rezension zu "Böser Engel" von Niko Tackian

Böser Engel
-Anett-vor 6 Tagen

Man kannte das Opfer und den Täter, aber dennoch blieben viele Fragen offen. Nichts hasste Tomar mehr. Er musste verstehen, bevor er sich mit anderen Themen befassen konnte. Ein Fall, das war wie ein Labyrinth. Er musste sämtliche Gänge erkunden, bevor er es wieder verlies. Diese finsteren Gänge quälten ihn ohne Unterlass. Jeden von ihnen musste er bei Licht betrachten.
(Seite 75)

„ Böser Engel“ ist der Auftakt einer Serie rund um den Ermittler Tomar Khan und seinem Team. In diesem Ersten Band steht der Mord an einer Kindergartenleiterin im Vordergrund und der Fall scheint recht schnell klar zu sein. Es muss eine Beziehungstat sein! Doch irgendwas passt nicht zusammen und Tomar beißt sich fest, denn für ihn steht das noch nicht fest, er merkt, dass irgendwas faul ist.
Natürlich hat er recht, und auch der Leser kommt schnell dahinter, wer der eigentliche Täter ist. So ist hier nicht die Suche nach dem Mörder für den Leser das Highlight, sondern die Tat an sich und wieso die Frau sterben musste.
Und obwohl man als Leser schnell weiß, wer Täter und wer Opfer ist, so ist die Spannung doch immer vorhanden und man begibt sich mit Tomar und seinem Team auf Spurensuche.

Von Anfang an war dieser Thriller sehr fesselnd und lies in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele blicken. Sowohl Täter, als auch Tomar selbst. Denn auch er hat eine andere Seite, die sich immer mal wieder offenbart.Aber als Ermittler war er mir so sympathisch und ich mochte ihn mit seinen Ecken und Kanten.
Auch die Personen in seinem Umfeld rund um sein Team waren gut gezeichnet und sehr greifbar. Die Story sehr gut konstruiert und tatsächliche Spuren in der realen Welt durchaus denkbar.

Ganz besonders gut fand ich immer wieder die Kapitel, wo man etwas über Tomar und seine Familie erfahren hat. Was verbirgt Tomar aus der Vergangenheit? Was verschweigt er vor seinem Bruder? Sein Vater taucht wieder auf, und der ist nicht gerade nett, von Anfang an fand ich ihn als echtes Ekelpaket. Eigentlich war einem als Leser klar, wohin das Ganze führen würde, aber da hat man das wohl ohne den Autor gemacht, denn der konnte einem am Ende doch nochmals überraschen!

Im Büro breitete sich Stille aus. Es gab zwei Leichen und nicht das geringste Indiz. Sämtliche Spuren führten ins Leere. Tomar betastete den Bluterguss unter dem Auge – es tat nicht mehr besonders weh. Niemand hatte eine Bemerkung darüber gemacht, und wahrscheinlich glaubten alle, dass es beim Boxen passiert war. Eine Sekunde lang sah er wieder Jeffs Gesicht vor sich, als er ihm die kehle zudrückte, bereit, ihn zu erwürgen, wie Leprun seine Chefin erwürgt hatte. Die Hemmschwelle, einen Menschen zu töten, war schmal und schnell überschritten … davon konnte Tomar ein Lied singen.
(Seite 141)

Alles in allem ist der Thriller leicht und flüssig geschrieben und lässt sich sehr gut lesen, mich hat er so gefesselt, dass ich ihn sehr schnell durch hatte.
Und das Beste: Es wird noch mehr davon geben, darauf freue ich mich jetzt bereits, denn diese Serie werde ich wirklich weiter verfolgen!

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