Nikodem Skrobisz , Leveret Pale Das Erwachen des letzten Menschen

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Inhaltsangabe zu „Das Erwachen des letzten Menschen“ von Nikodem Skrobisz

*Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnbefreiten, perfekten Welt* Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten und Videospielen zu unterhalten. Abgesehen davon, dass die Gesellschaft in genetischmodifizierte Bürger der Klasse A und normale Bürger der Klasse B gespalten ist, scheint die Welt endlich in einer Utopie angekommen zu sein. Zumindest für die meisten. Edgar wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln, bald beginnt er seine Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine oder einem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.

Eine Zukunftsvision mit Überzeugungskraft...

— KristinSchoellkopf

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  • Was das Menschsein ausmacht

    Das Erwachen des letzten Menschen

    Seefahrer

    18. December 2016 um 14:04

    Im Jahr 2139 hat eine gentechnisch modifizierte Klasse die Herrschaft übernommen. Homo Sapiens (unmodifiziert) lebt in Ghettos, wird von Robotern mit funktionaler Nahrung, Drogen und Dienstleistungen versorgt; kann sich nicht mehr vermehren und ist zum Aussterben verdammt. Das allmächtige „Programm“ steuert die Geschicke.Edgar entscheidet sich für den Ausstieg, sucht nach Wegen sein vordefiniertes Leben zu verlassen. Dabei stellt sich ihm die Frage was das Menschsein ausmacht. Spätestens jetzt wird klar, dass die Novelle keine Dystopie, sondern ein philosophisches Werk ist. Mein Fazit: ein stimmiges und gut gemachtes Büchlein, durch den geringen Umfang gut als Lektüre für zwischendurch geeignet, das sich positiv von anderen Werken abhebt.

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  • Tiefgründig, spannend & beinahe niederschmetternd.. Mich hat diese kurze Novelle sehr ergriffen!

    Das Erwachen des letzten Menschen

    Nepomurks

    28. November 2016 um 20:28

    „Das Erwachen des letzten Menschen“ von Nikodem Skrobisz - eine kurze Novelle, die es jedoch mit jeder einzelnen Seite in sich hat! Eine Vision der Zukunft. Die Menschheit aufgeteilt in „gut und schlecht“. Nur die Guten dürfen sich noch fortpflanzen, leben sozusagen isoliert und geschützt in einer digitalisierten Traumwelt. Die schlechteren Menschen zählen und fristen ihre letzten Tage, werden aber bestmöglich mit einem „All-Inclusive-“, bzw. „Rundherum-Sorglos-Paket“ beglückt. Doch was, wenn einer der verbliebenen „Restmenschen“ aus diesem wunderbaren Alptraum erwacht und sich ihm immerzu die Frage aller Fragen nach dem Sinn des Lebens aufdrängt? Nikodem Skrobisz hat mit seinem Kurzroman ein unglaublich imposantes und erschreckend realistisch wirkendes Szenario der Zukunft erschaffen. Der Mensch als Marionette einer selbst vorangetriebenen Digitalwelt und als Überbleibsel auf einem beinahe zugrundegerichteten Planeten. Wenige Seiten, die aber umso mehr einen markanten Eindruck bei mir hinterließen! Ich fand die Idee des Szenarios, wenn auch im Kern nicht ganz neu, absolut beeindruckend und in sich stimmig. Der Erzähler wirkt authentisch und der Schreibstil ist so eingängig, dass die Novelle wohl irgendwo zwischen fesselnd, bedrückend und subtil spannend anzusiedeln ist. Auf jeden Fall aber lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Ich kann es nur empfehlen, deshalb 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Erwachen des letzten Menschen: Eine philosophische Novelle" von Nikodem Skrobisz

    Das Erwachen des letzten Menschen

    LeveretPale

    Hallo! Zur Veröffentlichung der Printausgabe der Geschichte "Das Erwachen des letzten Menschen" veranstalte ich eine Leserunde. Es werden 5 Printexemplare verlost.Klapptext:*Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnfreien Welt*Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten, Drogen und Videospielen zu unterhalten. Die Welt scheint endlich in einer Utopie angekommen zu sein. Zumindest für die meisten.Edgar wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln, bald führt er Tagebuch, um seine Gedankengänge festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine und keinem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.Mehr Infos gibt es auf meiner Website http://leveret-pale.de beziehungsweise auf der entsprechenden Unterseite:http://leveret-pale.de/veroeffentlichungen/kurzgeschichten-novellen-und-anthologien/das-erwachen-des-letzten-menschenUm teilzunehmen, schreibt in eure Bewerbung, was ihr euch von der Geschichte erhofft und was euch sonst bei dem Titel und Klapptext so durch den Kopf geht. Viel Glück!

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    • 14

    LeveretPale

    23. November 2016 um 19:32
    KristinSchoellkopf schreibt Hallo Nikodem, vielen Dank, meines ist heute angekommen und ich muss gestehen, ich habe es schon gelesen. Darf ich fragen, woher Du Dein philosophisches Wissen hast? Liest Du selbst viele ...

    Guten Abend Krisi, Es freut mich zu hören, dass das Buch so schnell und gut bei dir angekommen ist. Mein philosophisches Wissen habe ich mir selbst durch nachdenken und lesen philosophischer ...

  • Philosophie in einem brillanten Werk

    Das Erwachen des letzten Menschen

    KristinSchoellkopf

    23. November 2016 um 13:01

    Ich habe mein Exemplar des Romans im Zuge der Leserunde auf Lovelybooks direkt von Nikodem Skrobisz zugeschickt bekommen, vielen Dank!Das Cover ist brillant! Ich denke, die meisten kennen das Gemälde aus dem 19. Jahrhundert "Der Wanderer über dem Nebelmeer" von Caspar David Friedrich. Da dieses Gemälde sehr häufig mit philosophischen Denkweisen, wie der Sicht Kants, in Verbindung gebracht wird, weiß der Betrachter sofort, dass es sich bei diesem Werk um ein philosophisches handelt.Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in welcher das Leben anscheinend keinen Sinn mehr hat; Die Menschen sollen aussterben und den Weg für die Deus Novus ebnen, welche die Erde beherrschen. Edgar lebt nur noch in Simulationen und erkennt den Sinn in seinem eigenen Leben nicht mehr.Die Geschichte bietet allerlei philosophische Ansätze, seien es die von Aristoteles, Mill, Kant oder allgemein der Teleologie. Die zentrale Fragestellung ist die Suche nach Glück und die des Lebenssinns, welcher sich Edgar nicht erschließen lässt.Edgar ist eine Person, mit welcher ich mich sehr gut identifizieren kann. Jeder hat sich doch schon einmal gefragt: Wie wird die Zukunft sein? Kann ich wahrhaftig glücklich sein? Gibt es die Eudaimonia von Aristoteles wirklich? Hat mein Leben einen Sinn?Nikodem Skrobisz versucht in "Das Erwachen des letzten Menschen" viele Ansätze zu liefern, ohne dass er den Leser in eine bestimmte Richtung lenkt, was ich sehr angenehm fand, da Philosophie für mich das eigenständige Denken und die persönliche Auffassung bedeutet.Wie schon in all seinen anderen Werken, bin ich von der Prägnanz und der Authentizität in den Formulierungen begeistert. Nikodem Skrobisz scheint für jede Situation die richtigen Worte zu finden, ohne den Leser zu überfallen, noch ihn zu langweilen.Wie Ihr wahrscheinlich merkt, bin ich sehr euphorisch, da ich dieses Werk verschlungen habe. Am meisten allerdings hat mich der Tetris-Vergleich, wie auch die Weltbeschaffenheit, wie sie in der Novelle dargestellt wird, überzeugt. Wenn Ihr nun wissen wollt, wovon ich spreche, müsst Ihr "Das Erwachen des letzten Menschen" lesen. :-)Und auch wieder bei diesem Werk: In der Kürze liegt die Würze. Lasst Euch nicht von der Seitenzahl abschrecken, glaubt mir, wenn Ihr das Buch zuschlagt, werdet Ihr sehr viel erlebt haben.Fazit"Das Erwachen des letzten Menschen" ist eine brillant durchdachte Novelle, welche den Leser nicht nur zum Nachdenken anreget, sondern auch zum Hinterfragen vermeintlich gegebener Situationen. 

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  • Spannende Auseinandersetzung mit der ewigen Frage nach dem Sinn

    Das Erwachen des letzten Menschen

    Larissa_Schwarz

    01. November 2016 um 18:58

    Zum Inhalt der philosophischen Novelle „Das Erwachen des letzten Menschen“ möchte ich nicht mehr preisgeben, als es der Klappentext bereits tut. Bei 38 Seiten nähme ich zu viel vorweg. Meine ersten Eindrücke zum Text waren Assoziationen zu George Orwells 1984, Spares (dt. Titel: Geklont) von Michael Marshall Smith, A Clockwork Orange von Anthony Burgess und den Filmen der Matrix-Reihe. In ständig wechselndem Erzähltempus schafft Nikodem Skrobisz es, Vergangenheit, Gegenwart und potentielle Zukunft geschickt zu vereinen. Er macht sprachlich Naivität, Aufbruchstimmung, Sinn-Suche und künstlerische Zerstörungsfreude sowie –wut nachempfindbar, spielt mit den Gedanken des Lesers, lockt ihn auf Fährten, füttert ihn mit wissenschaftlichem Input. Seine Stärke ist die Darstellung von Erkenntnissen, die Schwäche liegt in der Kürze der Novelle. Damit meine ich nicht, dass es sich um einen Roman biblischer Länge handeln sollte, es fehlten nur in manchen Punkten etwas fließendere Übergänge, was für kleine Störmomente im Lesegenuss gesorgt hat. Ein oder zwei der gut gefeilten Sätze hätten hier meines Erachtens geholfen. Nichtsdestotrotz eine zeitgenössische Adaption der Utopie in der die Frage nach dem Menschsein unter den gegebenen Bedingungen vielseitig beleuchtet wird und zum Nachdenken anregt. Das Ende ist stimmig, war für mich aber vorhersehbar, was jedoch nicht nachteilig angerechnet wird.

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  • Buchverlosung zu "Das Erwachen des letzten Menschen: Eine philosophische Novelle" von Nikodem Skrobisz

    Das Erwachen des letzten Menschen

    LeveretPale

    Hallo! Zur Veröffentlichung der Geschichte "Das Erwachen des letzten Menschen" veranstalte ich ein Gewinnspiel, bei dem 10 eBook-Exemplare im .mobi-Format die Preise darstellen.Klapptext:*Eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer sinnfreien Welt*Es ist das Jahr 2137. Die Welt ist befriedet und komplett digitalisiert. Das Regieren haben Algorithmen übernommen, das Arbeiten Roboter und die Menschheit tut nichts mehr Nennenswertes, als in ihrem Reichtum zu schwelgen und sich mit Sexrobotern, virtuellen Realitäten, Drogen und Videospielen zu unterhalten. Die Welt scheint endlich in einer Utopie angekommen zu sein. Zumindest für die meisten.Edgar wird depressiv, er verweigert den Konsum von Drogen und Sex und beginnt zu grübeln, bald führt er Tagebuch, um seine Gedankengänge festzuhalten. Er hat das Gefühl, dass irgendetwas in seinem Leben fehlt. Etwas, das von keiner Maschine und keinem materiellen Gut befriedigt werden kann. Bald realisiert er, dass das, was er sucht, der Sinn des Lebens ist.Um teilzunehmen, schreibt in eure Bewerbung, was ihr euch von der Geschichte erhofft und was euch sonst bei dem Titel und Klapptext so durch den Kopf geht. Viel Glück!

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