Nikola Hahn Baumgesicht

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Inhaltsangabe zu „Baumgesicht“ von Nikola Hahn

Ein romantischer See wird durch die, die ihn lieben, zerstört und ein altes Schloss für Touristen kaputtsaniert. Eine Frau fürchtet sich vor einem einsamen Wochenende – und findet ihre gute Laune ausgerechnet in einem belebten Park wieder. Eine alte Dame gewinnt in der Lotterie und erfüllt sich einen letzten, großen Wunsch. Eine Tochter fragt sich am Grab ihres Vaters, was für ein Mensch er eigentlich war, und ein Mann muss erst im Leben scheitern, um zu erkennen, dass er für den Tod seiner großen Liebe verantwortlich ist … Es sind die Erfahrungen des Alltags, die Nikola Hahn in Geschichten, Gedichte und Gedanken fasst; Erdachtes und Erlebtes auch aus ihrem Berufsleben, das Krimileser überraschen mag: eine Schubkarre voll Sperrmüll, der sich als moderne Kunst entpuppt und einem Streifenpolizisten jede Menge Arbeit beschert, die humorvolle Aufklärung eines Mordfalles, die schmerzliche Erinnerung einer jungen Polizistin an einen tödlichen Einsatz an der Startbahn West des Frankfurter Flughafens. Die Kommissarin, deren dienstliche Protokolle zu lesen ein stilistisches Vergnügen sein muss, ist eine Ästhetin.Frankfurter RundschauEine literarische Intention blitzt auf, die weit über unterhaltsamen Lesestoff zwischen Freude und Trauer hinausgeht.Offenbach PostDer literarische Kern der gut ausgewählten Gedichte und Prosageschichten enthält unverkennbar viel Gelebtes und Erlebtes.Hessische PolizeirundschauAuch in ihrer Kurzprosa empfahl sich die Krimi-Autorin. Frankfurter Allgemeine Zeitung3., überarbeitete und illustrierte AuflageInformationen im Internet: www.nikola-hahn.com

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    Baumgesicht
    Nikola_Hahn

    Nikola_Hahn

    28. November 2015 um 04:46

    Die in Grauschattierungen illustrierten Geschenkbücher der Reihe "Lesen im Quadrat/edition schwarzweiss" (Malbücher für Erwachsene) laden Leserinnen und Leser ein, Bildern und Geschichten eigene Farben zu geben. Besonders geeignet zum Kolorieren mit Buntstiften. Zum Buch: In allen Religionen, quer über alle Kontinente, wurden und werden Bäume als Sinnbild für Kraft und Stärke verehrt und mit Gottheiten in Verbindung gebracht. Die alten Germanen glaubten gar, dass das erste Menschenpaar aus zwei Bäumen geschaffen wurde und daher eine Seelenverwandtschaft zwischen Baum und Mensch bestehe. Unter Bäumen wurde getanzt und gefeiert, Recht gesprochen und Schutz gesucht: Namen wie »Tanzlinde«, »Maibaum«, »Gerichtseiche« oder »Richtbaum« erinnern noch heute daran. „Als Astrid den Namen las, wusste sie, dass ihre Suche zu Ende war. Trotzdem dauerte es einen Moment, bis sie die Bedeutung des Wortes begriff, das in nüchternem Amtsdeutsch auf der Akte stand und keinen Platz mehr für Gefühle ließ: Leichensache.“ Trauer und Zorn, Angst und Glück: Gesichter spiegeln Gefühle, sie drücken aus, was Menschen fühlen und denken. In diesem Sinne steht das Baumgesicht nicht nur für tragisch-traurige Kindheitserlebnisse einer jungen Polizistin in der Titelgeschichte, sondern gleichermaßen als Sinnbild für die anderen Geschichten und Gedanken aus dem Leben, die Nikola Hahn zusammengetragen hat. Wie Sandkörner im Kofferraum bringen sie die Erinnerung an das Licht und die Leichtigkeit eines Sommertags am Meer zurück, aber auch die Melancholie des Abschieds. Und die Sehnsucht nach einer Prise Poesie und Glück in der betriebsamen Eile des Alltags, der die Zeit längst verloren hat.

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  • Rezension zu "Baumgesicht" von Nikola Hahn

    Baumgesicht
    Nikola_Hahn

    Nikola_Hahn

    21. May 2012 um 23:52

    Mein eigentliches Debüt war nicht "Die Detektivin", wie viele glauben, sondern dieses Werkstattausgabe mit Geschichten und Gedanken aus dem Jahr 1995, die ich 2002 überarbeitet, erweitert und neu herausgegeben habe.