Nikola Hahn Die Wassermühle

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Inhaltsangabe zu „Die Wassermühle“ von Nikola Hahn

Eine vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe mit einer bebilderten "literarischen Reise" im Anhang, ca. 650 Seiten im Print Klaus Winterfeldt ist Streifenpolizist, seit zwanzig Jahren verheiratet und mit seinem Leben ziemlich zufrieden. Sein Beruf macht ihm Freude, seine beiden Kinder findet er gelungen und sein Eheleben in Ordnung. Hedi Winterfeldt ist Krankenschwester, seit zwanzig Jahren verheiratet und gründlich unzufrieden. Ihr Sohn liest heimlich Schwangerschaftsratgeber, ihre Tochter hört Musik, dass sich die Nachbarn beschweren und ihr Mann verbringt seine Abende lieber mit seinem Kumpel als mit ihr. Als Hedi überraschend eine alte Wassermühle im Odenwald erbt, gerät das Leben der Winterfeldts gehörig aus den Fugen … Ein Roman über die alltägliche Suche nach dem Glück. Eine Geschichte zum Lachen und Weinen, voller Herz, Witz und Wahrheit. PRESSESTIMMEN "Handlung und Szenenbeschreibungen lassen einen psychologischen Tiefgang erkennen, der von einem besonderen Einfühlungsvermögen geprägt ist. Die Aufhellung der sozialen Hintergründe weist auf gründliche Recherchen und Quellenstudien hin. Besonders bestechend kommen die Beschreibung und Analyse des heutigen Polizeialltags zur Geltung. Ebenso erfrischend wirken die Gedanken über die zeitgenössische Literatur und Malerei, die auf profunden Kenntnissen beruhen. Im Stile eines Émile Zola ist es der Autorin gelungen, die menschlichen Konflikte unserer Zeit in einer Comédie humaine eindrucksvoll darzustellen." (Polizei-Report) "Was wäre nicht alles zu tun gewesen: den Müll vier Etagen hinunter tragen, ein paar Blusen bügeln, die Treppe putzen ... aber da war dieses verflixte Buch "Die Wassermühle", dessen Lektüre so schwer zu unterbrechen ist. Kann eine Frau durch die Lektüre gar kurzzeitig zur "Rabenmutter" werden? Vor diesem Buch sei also gewarnt, sollten Sie Vergnügen an der Lebensnähe eines Romangeschehens haben ..." (Lesart, Unabhängiges Journal für Literatur)

Sehr gut geschrieben und sehr unterhaltsam! Leseempfehlung!

— YvetteH

Toller Roman: für jeden ist etwas dabei - Humorvolles, Nachdenkliches, Beruehrendes, Drama .....

— elisabethjulianefriederica

Die Wassermühle erzählt eine Geschichte über eine Familie, über Alltag, Liebe, Zeit und Vergänglichkeit, spritzig und liebevoll erzählt.

— Rusty78

Unterhaltsamer, sehr facettenreicher Roman mit viel Tiefgang, der es verdient, mehrfach gelesen zu werden.

— liberty52

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  • Kampf um eine Ehe und eine Mühle!

    Die Wassermühle

    YvetteH

    22. July 2016 um 13:25

    Klappentext: Klaus Winterfeldt ist Streifenpolizist, seit zwanzig Jahren verheiratet und mit seinem Leben ziemlich zufrieden. Sein Beruf macht ihm Freude, seine beiden Kinder findet er gelungen und sein Eheleben in Ordnung. Hedi Winterfeldt ist Krankenschwester, seit zwanzig Jahren verheiratet und gründlich unzufrieden. Ihr Sohn liest heimlich Schwangerschaftsratgeber, ihre Tochter hört Musik, dass sich die Nachbarn beschweren und ihr Mann verbringt seine Abende lieber mit seinem Kumpel als mit ihr. Als Hedi überraschend eine alte Wassermühle im Odenwald erbt, gerät das Leben der Winterfeldts gehörig aus den Fugen … Ein Roman über die alltägliche Suche nach dem Glück. Eine Geschichte zum Lachen und Weinen, voller Herz, Witz und Wahrheit. Meine Meinung:Ein sehr unterhaltsamer Roman über ein Erbe, Freundschaft und die alltäglichen Hürden einer Ehe.Mit einem gut zu lesenden und flüssigen Schreibstil nimmt Nicola Hahn den Leser mit nach Offenbach und in den Odenwald. Von der ersten Seite an ist die Geschichte spannend und humorvoll geschrieben.Die Protagonisten wirken sehr authentisch und man kann sie sich gut vorstellen. Hedi ist realistisch, aber auch schlagfertig, Klaus eher der bequeme Ehemann, aber vor allem Vivienne erfüllt einige Klischees einer verschrobenen Künstlerin.Eine gut nachzuvollziehende Handlung und teilweise nachdenklich machende, aber auch witzige Dialoge machten das Buch zum Lesevergnügen.Mein Fazit:Eine gelungene Geschichte, die so überall passieren könnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Die Wassermühle" von Nikola Hahn

    Die Wassermühle

    Nikola_Hahn

    UPDATE: Die Leserunde hat am Sonntag, 17. November begonnen. Viel Freude beim Lesen!  * * *   Diesmal kommt`s "dicke" ... Leserunde mit Nikola Hahn und "Die Wassermühle" Klaus Winterfeldt ist Streifenpolizist, seit zwanzig Jahren verheiratet und mit seinem Leben ziemlich zufrieden. Sein Beruf macht ihm Freude, seine beiden Kinder findet er gelungen und sein Eheleben in Ordnung. Hedi Winterfeldt ist Krankenschwester, seit zwanzig Jahren verheiratet und gründlich unzufrieden. Ihr Sohn liest heimlich Schwangerschaftsratgeber, ihre Tochter hört Musik, dass sich die Nachbarn beschweren und ihr Mann verbringt seine Abende lieber mit seinem Kumpel als mit ihr. Als Hedi überraschend eine alte Wassermühle im Odenwald erbt, gerät das Leben der Winterfeldts gehörig aus den Fugen … Ein Roman über die alltägliche Suche nach dem Glück. Eine Geschichte zum Lachen und Weinen, voller Herz, Witz und Wahrheit. --- Ein herzliches Hallo in die Runde! Die Leserunde mit meinem Roman „Der Garten der alten Dame“ hier auf LB hat mir so viel Freude gemacht, dass ich diesmal einen dicken Schmöker ins Rennen schicken möchte. Ein Roman zum Lachen und Weinen, der aktuell in der 7. Auflage bei Ullstein erscheint. Aber nicht diese Originalfassung will ich mit Euch lesen, sondern eine komplett überarbeitete und erweiterte Ausgabe, die dieses Jahr im Thoni Verlag erschienen ist. Als besonderes Schmankerl ist dem Roman ein „illustrierter literarischer Spaziergang“ angehängt, und wie Ihr den findet, darauf bin ich besonders neugierig. Da sich die Neufassung in wesentlichen Teilen von der bei Ullstein erscheinenden Taschenbuchausgabe unterscheidet, möchte ich die Leserunde ausschließlich mit der Neuausgabe machen, die es aber bislang nur als eBook gibt. Teilnahmevoraussetzung ist also, dass Ihr das eBook lesen könnt. Das Buch steht sowohl als .mobi-Datei (Kindle/amazon) wie auch im Format epub zur Verfügung. – Für den Download der epub-Version habe ich übrigens die Buchhandlung Osiander gewinnen können, so dass die entsprechenden Gewinner ihr eBook bequem und schnell über eine Buchhandlung bekommen werden, die (auch) ein Herz für eBook-Fans hat. Zu gewinnen gibt es fünfzehn Exemplare des Romans „Die Wassermühle“, Neuausgabe mit illustriertem Literaturglossar, erschienen 2013. In den Lostopf kommen alle, die sich bis zum  15. November melden und folgende Frage beantworten:  Ihr erbt überraschend eine uralte, halbverfallene Mühle in der Provinz. Was würdet Ihr damit machen?  Bitte gebt in Eurer Bewerbung unbedingt an, ob Ihr den Roman auf dem Kindle (.mobi) lesen wollt oder auf einem anderen Reader (epub)!! Ich bin gespannt auf Eure fantasiereichen Gedanken und freue mich schon aufs gemeinsame Lesen! Infos zum Buch, Lese- und „Schauprobe“: http://www.thoni-verlag.eu/belletristik-poesie/infos-leseproben-zu-allen-büchern/die-wassermühle/ 

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    Nikola_Hahn

    09. January 2014 um 01:29
    Solengelen schreibt Ich wünsche dir und allen anderen auch ein wundervolles Neues Jahr. Danke für deinen Hinweis mit der Verlosung deines Buches.

    Nun ja, es ist ja nicht ganz uneigennützig, gell? - und herzliche "Jungjahresgrüße" zurück!

  • Nikola Hahn : Die Wassermühle

    Die Wassermühle

    elisabethjulianefriederica

    07. January 2014 um 11:23

    Zum Inhalt: Klaus Winterfeldt ist Streifenpolizist, seit zwanzig Jahren verheiratet und mit seinem Leben ziemlich zufrieden. Sein Beruf macht ihm Freude, seine beiden Kinder findet er gelungen und sein Eheleben in Ordnung. Hedi Winterfeldt ist Krankenschwester, seit zwanzig Jahren verheiratet  und gründlich unzufrieden. Ihr Sohn liest heimlich Schwangerschaftsratgeber, ihre Tochter hört Musik, dass sich die Nachbarn beschweren und ihr Mann verbringt seine Abende lieber mit seinem Kumpel als mit ihr. Als Hedi überraschend eine alte Wassermühle im Odenwald erbt, gerät das Leben der Winterfeldts gehörig aus den Fugen …(Klappentext, Quelle: Thoni-verlag.eu) Die Autorin: Nikola Hahn ist Polizistin im Hauptberuf , sie arbeitet als Ermittlerin in den Bereichen Geldfälschung, Tötungsdelikte, Raub und Erpressung. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Vernehmungstaktik.Als Schriftstellerin ist Nikola Hahn nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Neben Fachbeiträgen publiziert sie Lyrik, Kurzprosa, Märchen und Romane. Bekannt geworden ist sie vor allem durch ihre Kriminalromane "Die Detektivin" und "Die Farbe von Kristall", in denen sie die Anfänge der Kriminalistik in Deutschland lebendig werden lässt. Nikola Hahn ist Mitglied im Syndikat - Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur und bei Qindie - das Autorenkorrektiv. (Quelle: Lovelybooks) Mein Leseeindruck: Ein toller Unterhaltungsroman, abwechslungsreich und wunderbar flüssig zu lesen, ich habe ihn voll Begeisterung fast in einem Rutsch verschlungen.Es ist toll an dem Roman, dass er so viel verschiedene Facetten zeigt, ich mochte die Erzaehlung der Polizeiarbeit mindestens ebenso wie die Geschichten um die Muehle, das Familienleben mit pubertierenden Jugendlichen, es ist von allem etwas dabei, Humorvolles, Nachdenkliches, Beruehrendes, Drama ..... Ich habe das Buch in der von der Autorin völlig neu überarbeiteten Ebookfassung von 2013 gelesen, Nikola Hahn nutzt die Möglichkeiten des Ebooks aus und bringt eine Erweiterung um Erläuterungen der im Buch verwendeten Zitate, die sehr informativ sind. Die zugrundeliegenden Texte sind ganz abgedruckt ! Bilder gibt es auch dazu. Und Mühlengespräche, ein Interview mit der Autorin. Es macht großen Spass, darin zu schmökern... Ein gelungenes Ebook , das ich sehr gerne weiterempfehle, 5 hoch verdiente Sterne !

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  • "Die Wassermühle" von Nikola Hahn

    Die Wassermühle

    kriminudel

    23. December 2013 um 15:13

    Der Klappentext: Klaus Winterfeldt ist Streifenpolizist, seit zwanzig Jahren verheiratet und mit seinem Leben ziemlich zufrieden. Sein Beruf macht ihm Freude, seine beiden Kinder findet er gelungen und sein Eheleben in Ordnung. Hedi Winterfeldt ist Krankenschwester, seit zwanzig Jahren verheiratet und gründlich unzufrieden. Ihr Sohn liest heimlich Schwangerschaftsratgeber, ihre Tochter hört Musik, dass sich die Nachbarn beschweren und ihr Mann verbringt seine Abende lieber mit seinem Kumpel als mit ihr. Als Hedi überraschend eine alte Wassermühle im Odenwald erbt, gerät das Leben der Winterfeldts gehörig aus den Fugen … Ein Roman über die alltägliche Suche nach dem Glück. Eine Geschichte zum Lachen und Weinen, voller Herz, Witz und Wahrheit. (Quelle www.thoni-verlag.eu) Die Autorin: Nikola Hahn, Jahrgang 1963, trat 1984 in die Polizei ein. Sie arbeitete als Ermittlerin unter anderem in den Kommissariaten Geldfälschung, Tötungsdelikte, Raub und Erpressung. Seit 2004 konzipiert und leitet die Kriminalhauptkommissarin Fortbildungsseminare an der Polizeiakademie Hessen; Arbeitsschwerpunkte sind Vernehmungstaktik und polizeiliche Pressearbeit. Nebenberuflich absolvierte Nikola Hahn eine mehrjährige Ausbildung in belletristischem und journalistischem Schreiben sowie in Karikatur- und Pressezeichnen; sie arbeitete mehrere Jahre als Lokaljournalistin und in der Redaktion der Hessischen Polizeirundschau. Als Autorin und Schriftstellerin ist Nikola Hahn nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt; neben Fachbeiträgen publiziert sie Lyrik, Märchen, Kurzprosa und Romane. Bekannt geworden ist sie vor allem durch ihre Kriminalromane Die Detektivin und Die Farbe von Kristall, in denen sie die Anfänge kriminalistischer Arbeit in Deutschland lebendig werden lässt. (Quelle www.thoni-verlag.eu) Meine Meinung: „Die Wassermühle“ ist ein Roman, den ich bereits vor einigen Jahren als Taschenbuch hatte und entgegen meiner Gewohnheit nun als eBook im Rahmen einer Leserunde mit Nikola Hahn erneut gelesen habe. Wie bereits beim ersten Mal hat mir die Geschichte viele schöne Lesestunden bereitet. Zunächst lernt man eine ganz normale Familie kennen, die sich mit den alltäglichen Sorgen und Nöten beschäftigen muss, die ein berufstätiges Ehepaar mit zwei Teenagern nun mal hat. Im Verlauf der Geschichte habe ich mich dann immer mehr mit den einzelnen Charakteren auseinandergesetzt und sie hinterfragt. Nikola Hahn ist es wunderbar gelungen die handelnden Personen so zu beschreiben, dass sie mir immer vertrauter wurden und ich mich richtig in sie hineinversetzen konnte. Sie ergreift nie Partei für eine einzelne Person, sondern überlässt es dem Leser sich eine eigene Meinung zu Situationen oder einem Verhalten zu bilden. „Die Wassermühle“ wurde von Nikola Hahn auch liebevoll mit vielen Zitaten und kleinen Spaziergängen durch die Welt der Kunst gespickt. Besonders gut hat mir bei der Ebook Ausgabe gefallen, dass es im Anschluss noch die „Mühlengespräche“ gibt, ein Interview der Autorin zur Neuausgabe des Buches. Ausserdem möchte ich noch erwähnen, wie gut mir der Anhang „eine literarische Reise mit Bildern“ gefallen hat. Nikola Hahn hat dort sämtliche im Buch verwendeten Zitate belegt. Man kann den ganzen Text bzw. das ganze Gedicht lesen, aus dem das jeweilige Zitat stammt und man erfährt vieles über den entsprechenden Autor. Das ganze wurde von Nikola Hahn noch liebevoll abgerundet, indem sie zu jedem Autor bzw. Maler noch ein Bild eingestellt hat. Speziell zum Thema Kunst hat mir der Anhang sehr geholfen einiges besser zu verstehen. Sowohl das Interview als auch die literarische Reise haben mich die Geschichte nochmal Revue passieren lassen. Bei anderen Büchern liest man die letzte Seite, schlägt das Buch zu und stellt es ins Regal. Das war hier nicht so und das fand ich besonders schön. Fazit: Ein überaus gelungener Roman, der mit dem Interview und der literarischen Reise als Anhang noch ein richtiges Sahnehäubchen bereit hält. Von mir gibt es hierfür eine absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Wassermühle" von Nikola Hahn

    Die Wassermühle

    achterbahnmaedchen

    21. December 2013 um 15:39

    Schon lange nicht mehr ist es mir so schwer gefallen, eine Rezension über ein Buch zu schreiben. Denn bei diesem Buch bin ich leider etwas zwiegespalten. An sich gefiel es mir gut und es machte auch Freude, darin zu lesen. Aber es nahm mich einfach nicht gefangen, es fesselte mich nicht so wirklich und es hielt mich nicht fest. Vielleicht ist es einfach nicht das Genre, welches mich anspricht; vielleicht hat es mich nicht so angesprochen, weil ich nicht weiß, wie es ist, wenn man Kinder hat, eine Familie hat. Vielleicht hat es mich deswegen nicht so ganz überzeugt. Wie gesagt, das Buch liest sich wirklich gut und es machte auch Spaß, Einblicke in die Welt von Hedi, Klaus, Vivienne, etc. zu bekommen. Aber es hat mein Herz nicht so wirklich berührt. So sympathisch, geduldig, freundlich und entgegenkommend ich die Autorin empfinde, die bei der Leserunde wirklich mehr als Engelsgeduld mit mir hatte ... so leid tut es mir auch. Dennoch empfinde ich es als wichtig, dass man auch solch eine Rezension schreiben darf und seine Meinung ehrlich sagen darf. Die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut und der Autorin gelingt es durchaus sehr gut, die verschiedenen Seiten einer Ehe aufzuzeigen und so zu beschreiben, dass auch ein eheloses und kinderloses Mädchen wie ich die Gefühle der Protagonisten nachvollziehen kann. Mir gefällt außerdem sehr gut, dass man die verschiedenen Facetten der Figuren sehen kann und auch sehen kann, wie sich die Figuren im Laufe der Geschichte verändern. Der Schreibstil ist teilweise etwas komplizierter, da eine bestimmte Protagonistin gerne mit Zeilenlangen Zitaten um sich wirft, dass einem ganz schwindelig wird. Außerdem hatte das Buch - für mich - teilweise Längen, die sich hinzogen. Dennoch ist alles in allem sehr stimmig, verständlich und logisch. Ich mochte es, dass die ganzen verwirrten Fäden entwirrt und aufgelöst wurden. Gerade das Ende nimmt nochmal an Fahrt zu und man verlässt die Wassermühle mit einem durchaus positiven Gefühl. Ich möchte mich bei Nikola Hahn, dem Thoni-Verlag und lovelybooks.de bedanken, dass ich Teil der Leserunde sein durfte! :)

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  • Authentisch und fesselnd

    Die Wassermühle

    IraWira

    18. December 2013 um 21:04

    Nachdem ich schon den "Garten der alten Dame" von Nikola Hahn sehr gerne gelesen habe, freute ich mich schon auf dieses gänzlich andere Werk aus ihrer Feder. Erfreulicherweise wurde ich nicht enttäuscht,  sondern auch dieses Buch fesselte mich und bescherte mir etliche schöne Lesestunden. "Die Wassermühle" ist ein gut zu lesender und fesselnder Roman, der durch seine wunderbaren Charaktere und seine gute Story besticht. Die Geschehnisse werden auf sehr einfühlsame Art und Weise beschrieben und auch die Personen überzeugen durch ihre Tiefe und Authentizität. Nach zig Jahren glücklichens Ehelebens, gerät das Leben der Familie Winterfeldt auf einmal aus den Fugen: Hedi hat die uralte, leicht baufällige  Wassermühle ihrer Großtante geerbt und beschließt, dort leben zu wollen. Weder ihr Mann Klaus, noch ihre beiden halbwüchsigen Kinder sind davon wirklich begeistert und so kriselt es gewaltig. Als auch noch Hedis alte Klassenkameradin, eine erfolgreiche, aber recht eigenwillige Malerin dazu kommt und zu Hedi in die Mühle zieht, wird das Chaos perfekt. Ich habe das Buch ausgesprochen gerne gelesen und kann es jedem uneingeschränkt empfehlen, der gute Bücher mit realitätsnahen Personen und Ereignissen mag!  

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  • Leiser Roman über die Liebe in den mittleren Jahren

    Die Wassermühle

    Leserin71

    05. December 2013 um 15:50

    Die Wassermühle ist für Hedi Winterfeldt schon seit ihrer Kindheit ein Ort gewesen, an dem sie sich gerne aufhielt. Als sie nach dem Tod ihrer Tante Juliette diese erbt, zögert sie nicht lange und zieht dort ein - ohne ihre Familie, die lieber in der Stadt bleibt, dafür mit ihrer Schulfreundin Vivienne Belrot, einer Künstlerin. Hedi fühlt sich frei, bis sie entdeckt, dass auch Vivienne ihre Probleme hat und sie vom Regen in die Traufe gekommen ist. Aber Vivienne bereichert auch ihr Leben mit Einsichten in die Kunst- und Literaturszene und mit (jungen) Männern. Hedi lernt auf jeden Fall, dass auch in dem Dorf nicht alles so ist, wie es scheint. Daneben erzählt Nikola Hahn aus dem Polizeialltag, den Hedis Mann Klaus erlebt. Für ihn war bis zu Hedis Auszug alles in Ordnung, da Hedi für ihn und ihre gemeinsamen pubertierenden Kinder den Haushalt organisiert. Durch seine neue Kollegin Dagmar gelingt es ihm, seinen Horizont zu erweitern. Ob es Hedi und Klaus gelingt, zu einem gemeinsamen Leben zurückzukehren und unter welchen Vorzeichen, wird hier nicht verraten. Es ist interessant, die Entwicklung von Hedi und Klaus mitzuerleben. Beide sind Versuchungen ausgesetzt. Der Schluss passt zu den Protagonisten und überzeugt mich. Nikola Hahn hat vieles in diesen Roman gepackt. Die Zitate von Vivienne und anderen sind im Anhang als besonderer Service näher erläutert. Einziges Manko dieses Romans ist sein langsamer Anfang mit Szenen aus einem ganz normalem Alltag. Lesenswert für Menschen, die gerne Literatur und die leisen Töne des Lebens und der Liebe lieben!

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  • Hedis neues Zuhause

    Die Wassermühle

    hoonili

    01. December 2013 um 22:08

    In der Ehe von Hedi und Klaus läuft es schon eine Weile nicht mehr ganz rund. Der Alltag hat sie zu sehr im Griff, Klaus ist oft nur noch mit meckern beschäftigt und Hedi nicht mehr glpcklich. Als Hedi von ihrer Tante eine alte Wassermühle erbt, sieht die die Chance auf einen neuen Lebensabschnitt... ohne Klaus! Aber wie wird sie mit der neuen Situation zurecht kommen? Und was wird aus ihr und Klaus? Soll es das wirklich gewesen sein? Ein sehr schöner Roman mit viel Humor, authentischen Charakteren und einer reizenden Umgebung! Ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen und kann es zu 100 & weiterempfehlen!

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  • Die Wassermühle

    Die Wassermühle

    Solengelen

    01. December 2013 um 19:03

    Eine ganz normale chaotische Familie beim Frühstücken. Hedi hat heute keinen guten Tag, darum regt sie alles auf. Das Genörgel über das zu harte Ei, die Klamotten, die da liegen gelassen werden, wo man sie auszieht, die meckernden Kinder, der Mann, der eine schlechte Zensur nur lasch kommentiert und gerne beim Nachbarn einkehrt, eine Wohnung in einem, naja sagen wir mal speziellen Haus, oder eher mit speziellen Bewohnern und die Krönung sind die Schwiegermutter und Schwägerin. Aber es gibt die Mühle mit einer wundervollen Tante, die wiederum tolle Freunde hat und ein bedeutsamer Entschluss.    Das Buch liest sich einfach wunderbar. Ich kann es nur jedem empfehlen, der eine besondere Geschichte sucht, gerne lacht und besondere Charaktere kennen lernen möchte. 

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  • Eine kluge Geschichte voll Herz, Humor und liebenswürdigen Charakteren

    Die Wassermühle

    Rusty78

    Die Wassermühle erzählt eine Geschichte über eine Familie, über Alltag, Liebe, Zeit und Vergänglichkeit. Eine Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen, aber doch so spritzig, humorvoll und voller Herz erzählt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Angereichert ist die E-Book-Ausgabe außerdem mit einem erfrischenden Interview mit der Autorin zu den Hintergründen des Buches, sowie einer Zitatensammlung nebst ausführlichen Erläuterungen zur zitierten Person. Hedi und Klaus sind seit vielen Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Man merkt schnell, dass Krankenschwester und Hausfrau Hedi mit ihrer Lebenssituation sehr unzufrieden ist, wohingegen es sich der Polizist Klaus in seinem Leben recht gemütlich eingerichtet hat. Widrigkeiten begegnet er mit stoischer Ruhe und er sitzt Probleme gerne aus. Hedi erbt von ihrer Lieblingstante eine alte Wassermühle mitten im Odenwald und lässt sich von ihrer Schulfreundin Vivienne, mit der sie seit kurzem wieder Kontakt hat, zu einem Umzug überreden – ohne Klaus und die Kinder, da diese mit der Idee, zukünftig auf dem Land zu wohnen, so gar nichts anfangen können. Und schon sind wir mitten im Geschehen. Das Buch reißt einen tatsächlich mit. Es bereitet keine Mühe, dem Ablauf zu folgen, auch die Charaktere sind so angelegt, dass man nicht lange überlegen muss, wer wohin gehört. Obwohl viele und sehr unterschiedliche Personen auftreten, sind alle, sogar die Nebenfiguren, liebevoll und detailliert gezeichnet. Über die Arbeit von Klaus wird im Buch ausführlich Stellung genommen, man erfährt viel vom Alltag eines Streifenpolizisten, von den netten und nicht so netten Kollegen und Bürgern, mit denen er zu tun hat. Es ist ein teilweise sehr amüsierter, teilweise nachdenklicher Blick auf die Polizeiarbeit. Dieser Teil des Buches hat mir auch sehr gut gefallen! Die vielen klugen Zitate (meist aus dem Munde Viviennes) und auch ein paar längere Ausflüge in die Geschichte der Malerei sind die einzigen Makel, die das Buch für mich aufweisen. Da ich mir nicht soviel aus den sinnigen Worten anderer mache und mich auch nicht gut in moderner Malerei auskenne, haben mich diese Abschnitte eher gelangweilt. Da jedoch das Buch und die Geschichte an sich so bildhaft und lebendig geschrieben, die Handlung so lebensnah ist und auch der Humor nicht fehlt, machen diese kleinen Eigenheiten das Buch nicht weniger lesenswert. !!!! Achtung, Spoiler !!!! Hedi ist gerne Krankenschwester, Hausfrau und Mutter - aber mittlerweile kann sie es nicht mehr ertragen, in ihrer Freizeit ihrem Mann und ihren pubertierenden Kindern hinterherzuräumen. Anfangs kam mir Hedi direkt unfreundlich vor und ich dachte mir, was sie sich bei solchen Kleinigkeiten so anstellt. Beim Weiterlesen merkt man, dass sich Hedi nicht über die Kleinigkeiten aufregt, sondern darüber, dass sie von allen als selbstverständlich wahrgenommen wird. Keiner kümmert sich – weil sie sich ja kümmert. Hedi bekommt wieder näheren Kontakt zu einer alten Schulkameradin, Vivienne. Diese gibt sich als erfolgreiche Künstlerin, lebenshungrig und männerverschlingend – und Vivienne glaubt auch tatsächlich an ihre Darstellung. Sie lebt für ihre Kunst, und lullt Hedi mit ihren klugen Zitaten und ihrer unbekümmerten Art ein. Juliette ist Hedis Tante, die Schwester von ihrer verstorbenen Mutter. Juliette stirbt friedlich und hinterlässt Hedi ihr Zuhause, die alte Wassermühle im Odenwald, sowie einen größeren Geldbetrag. Hedi hatte seit längerem ein schlechtes Gewissen, weil sie sich nicht genügend um ihre alte Tante kümmern konnte. Unter anderem aus diesem Grund will sie die Mühle nicht verkaufen. Ihre Kinder sind keine große Hilfe. Der Sohn Sascha steht gerade an der Schwelle zum Erwachsenwerden und macht einige Schwierigkeiten in der Liebe durch – wobei er hier ganz wie sein Vater reagiert und keinen Wirbel darum macht. Er ist sehr zurückgezogen und versteht die Welt nicht mehr, als seine Mutter nach mehreren Diskussionen mit der Familie diese verlässt und mit Vivienne in die Mühle zieht. Die Tochter Dominique ist gerade 16, hochpubertierend und ehrlich gesagt hätte ich dieser Figur oft gerne die Leviten gelesen. Dass Teenager in ihrer eigenen Welt leben ist ja normal, aber Dominique schießt anfangs wirklich den Vogel ab. Ihre Entwicklung ist allerdings wunderbar zu verfolgen. Als die Mutter plötzlich nicht mehr da ist, versucht sich Dominique als Hausfrau und beginnt, Verantwortung zu übernehmen. Sie schafft natürlich nicht alles – aber sie beeindruckt ihre Eltern allein mit dem Versuch, den Haushalt zu führen. Sie verliebt sich kurz darauf in einen jungen Mann aus dem Dorf und zieht zu Hedi in die Mühle. Klaus hingegen hat zwar auch immer wieder Probleme in seiner Dienststelle, die er aber möglichst nicht mit nach Hause nimmt. Er versucht Hedi zuhause aufzumuntern, findet aber nicht mehr den rechten Ton und kaum mehr Zugang zu ihr. Sie reden immer mehr aneinander vorbei. Klaus fühlt genau, dass er und seine Frau immer mehr auseinandertreiben, und in seiner Ohnmacht greift er immer öfter zum Bier. Seiner neuen Streifenkollegin Dagmar steht er erst ablehnend gegenüber und sortiert sie in die gleiche Schublade ein wie seine vorherige Kollegin, die zugegebenermaßen recht charakterlos und unkollegial war. Dagmar kann sich jedoch ihm und ihren anderen Kollegen gegenüber mit Klugheit, Charme und Rückgrat behaupten. Sie ist es auch, die ihm dabei hilft, sein Leben auch mal mit Hedis Augen zu sehen und um seine Ehe zu kämpfen. Klaus hegt von Anfang an eine Abneigung gegen Vivienne. Er ist auch derjenige, der ihr letztendlich auf die Schliche kommt. Zu diesem Zeitpunkt hat Hedi allerdings schon selbst eingesehen, dass Viviennes Verhalten nicht okay ist, und Klaus gibt ihr praktisch den letzten „Schubs“ zur Konfrontation mit Vivienne. Hedi hat sich mit den Dorfleuten angefreundet, eine Arbeit als Dorfkrankenschwester gefunden, die ihr trotz einiger seltsamer Patienten viel Spaß macht. Mit Juliettes Freundin Elli kommt sie nach anfänglicher Skepsis wunderbar aus und es entwickelt sich eine schöne Freundschaft. Man erfährt auch einiges über Ellis bewegte Vergangenheit. Hedi versucht, die Renovierung der Mühle durchzuziehen. Leider pfuscht ihr Vivienne mit ihren übersteigerten Vorstellungen und überzogener Lebensart gehörig ins Handwerk. Die versprochenen Gelder zur Renovierung kommen natürlich nicht und Hedi muss einsehen, dass sie sich vorschnell auf Vivienne eingelassen hat. Die vielen Handwerkerrechnungen, die überteuerten Architektenkosten und Einrichtungsgegenstände treiben sie kurz vor den Ruin. Klaus macht ihr noch dazu das Leben mit seinen Ratschlägen und Vorwürfen schwer. Sie ist sich nicht mehr sicher, ob sie ihn noch liebt und sie sieht nicht, dass er es nur gut mit ihr meint und ihr helfen will. Ein angesehener Galerist aus der High Society tritt auf den Plan und macht Hedi Avancen. So steht nun die Ehe von Hedi und Klaus und das Leben von allen kurz vor einer scharfen Wendung… Man merkt sicher, dass mich die Geschichte bewegt und mitgezogen hat. Da sie so lebensnah geschrieben und mit interessanten Charakteren gespickt ist, hat sie mich nicht mehr losgelassen. Ich hoffe, ich habe nicht schon zu viel verraten,.. Das Buch kann ich uneingeschränkt für Leser empfehlen, die Geschichten aus dem Leben mögen. Bücher, die zwar eine gewisse Spannung beinhalten, aber eher ein Bild der dargestellten Menschen zeichnen. Das ist es: ein Buch, über das man nachdenken kann und wird. Fünf Sterne für eine außerordentlich angenehme Lesewoche!

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    • 5

    Nikola_Hahn

    29. November 2013 um 14:21
    Hikari schreibt Man erzählt eigentlich keine Spoiler oder den Inhalt der Geschichte ;) Den sollen die Leser ja selber erfahren. Lieber mehr auf Stil, Stimmung usw. eingehen, das macht es dann einfacher :) Aber ...

    Da schließt sich die Autorin doch gerne an :)

  • Unterhaltsamer, facettenreicher, spannender Roman mit Tiefgang

    Die Wassermühle

    liberty52

    24. November 2013 um 21:00

    Die Wassermühle von Nikola Hahn ist ein sehr facettenreicher Roman. Er lässt den Leser am Alltagsleben - am Frühstückstisch - der Familie Winterfeldt teilhaben, einem Durchschnittsehepaar, beide im Schichtdienst tätig, mit zwei pubertierenden Kindern. Gleichzeitig führt der Roman in den Berufsalltag von Klaus Winterfeldt als Streifenpolizist ein. Man erlebt hautnah die tägliche Routinearbeit, den Umgang mit Kollegen und einige amüsante, aber auch sehr bewegende Momente, die unter die Haut gehen. Gleichermaßen darf der Leser die Arbeit von Hedi als Krankenschwester und den Spagat zwischen Beruf und Familie kennenlernen. Das Leben der Familie gerät aus dem Gleichgewicht, als Hedi eine alte Mühle im Odenwald von ihrer geliebten Tante erbt. Die Hektik des Stadtlebens wird unterbrochen durch die Beschaulichkeit am Mühlbach und liebenswerten Menschen auf dem Lande. Weitere ungewöhnliche, aber farbenfrohe Impulse bringt Hedis Freundin, eine überzeugte, fast besessene Kunstmalerin in die Geschichte. Natürlich gibt es auch hier tiefe Einblicke in die Kunstszene, gespickt mit entsprechenden Zitaten. Man sieht Bilder entstehen und fühlt fast den Pinsel in der Hand verbunden mit dem Geruch frischer Farbe. Die einzelnen Charaktere, auch die "Nebenfiguren" sind liebevoll, individuell und detailliert beschrieben, mit Eigenheiten, Ecken und Kanten, ihren Fehlern und ihrer prägenden Vergangenheit, mit Erfolgen und Misserfolgen; Menschen eben. Man lernt sie kennen und nimmt an den Entwicklungen ihrer Persönlichkeit im Laufe der Geschichte nachvollziehbar teil. Die Handlung ist teils amüsant, oft auch nachdenklich und dann wiederum spannungsgeladen. Ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich hatte stellenweise den Eindruck selbst Teil der Handlung zu sein. Es ist ein Buch, das es verdient, mehrfach gelesen zu werden. Beim ersten Lesen treibt einen die Spannung in der Handlung voran, dabei überliest man aber die kleinen Randbegebenheiten, die Nuancen in den Charakteren der Protagonisten, die leisen Töne, die bildhafte Sprache. Es ist ein unterhaltsamer Roman mit viel Tiefgang, der zwar eine Auseinandersetzung mit den Wesenszügen der Handelnden nicht zwingend erforderlich macht, aber wenn man sich darauf einlässt, sehr vielschichtig ist. Der Roman kann sicher auf unterschiedliche Weise gelesen, verstanden, interpretiert werden. Das macht ihn für jeden Leser anders, einmalig. Das Buch kann gedankliche Perspektiven eröffnen und Denkanstöße geben. Es gibt je nach Leser unterschiedlich Einblicke in neue und fremde Horizonte. Besonders gut hat mir auch die Auseinandersetzung mit Kunst und Malerei gefallen, die in einem Anhang als "literarische Reise mit Bildern" noch vertieft wird. Ein weiterer Anhang in Form eines Interviews gibt ergänzende und tiefere Einblicke in die Gedankenwelt der Autorin. Die Anhänge runden das Buch als Gesamtkunstwerk ab. Ich empfehle das Buch Lesern, die gute Unterhaltung mit Tiefgang - ohne schwer zu sein - schätzen, in deren Kopf, die von der Autorin entworfenen Bilder zu Leben erwachen und die das Rauschen des Mühlbaches genießen können.

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  • Ein Neuanfang?

    Die Wassermühle

    zauberblume

    24. November 2013 um 14:45

    "Die Wassermühle" von Nikola Hahn ist ein sehr interessantes Buch,daß sowohl für gute Unterhaltung sorgt, aber auch zum Nachdenken anregt. Die Familie Winterfeldt lebt in einem Häuserblock in einer Großstadt. Vater Klaus ist Polizist, seit 20 Jahren mit Hedi verheiratet und mit sich der Welt ganz zufrieden. Seine Arbeit macht im Freude und auch mit seinem Eheleben ist er zufrieden. Hedi arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus und gründlich unzufrieden. Die Arbeit gefällt ihr, aber sie ist nicht glücklich. Alles nervt. Der Sohn wird bald 18 und geht seine eigenen Wege und die Tochter nervt ständig durch lautes Musikhören. Doch als Hedi von ihrer Tante Juliette die alte Wassermühle erbt, beginnt sie ihr bisheriges Leben zu überdenken und entscheidet sich für einen bedeutenden Schritt in ihrem Leben. Die Geschichte der Wassermühle hat mich sofort gefesselt. Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam, einfühlsam und berührend. Es gibt einiges zum Schmunzeln, aber an einigen Stellen hat mich die Geschichte sehr berührt. Sie handelt von Freundschaft, Liebe und Verständnis. Es ist nicht immer leicht, im Leben die richtige Entscheidung zu treffen. Die Protagonisten konnte ich mir lebhaft vorstellen und in der Wassermühle hatte auch ich gerne einige Zeit verbracht. Muß ein wunderbarer Ort sein. Das Cover könnte nicht treffender sein. Ein sehr gute Wahl. Auch der literarische Anhang am Ende des Buches ist erwähnenswert. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich freue mich schon, wenn es wieder etwas Neues von Nikola Hahn zum Lesen gibt.

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  • Witzig und charmant

    Die Wassermühle

    silberfischchen68

    22. November 2013 um 14:10

    Bei der Beurteilung dieses Buches bin ich hin und hergerissen. Es hat mir eigentlich gut gefallen, viel Witz und Charme, die handelenden Personen sind sehr lebendig und vielschichtig bis zu den liebevoll gezeichneten "Nebendarstellern". Vor allem bewegt sich die Handlung sehr sehr dicht an der Realität, egal ob es nun um Eheprobleme, das tägliche Leben mit Teenagern oder den Polizeialltag geht. Man erkennt Personen wieder und den eigenen Alltag. Da wären wir dann beim Stichwort "Handlung". Diese empfand ich als eher unterentwickelt, die Eigenheiten der Protagonisten und ihre Befindlichkeiten stehen eindeutig im Vordergrund. Ob man das mag, ist Geschmackssache, mich hat es in diesem Buch nicht gestört, im Gegenteil, auch so las es sich sehr vergnüglich und war zumeist kurzweilig. Leider gab es aber auch weite Textpassagen über Malerei und moderne Kunst für die man schon einen Faible für diese Themen mitbringen sollte. Ansonsten liest man an diesen Stellen doch mal quer, wie ich ich (*zugeb*) Dafür gefielen mir die Zeilen zur Mühlengeschichte. Das Buch ist außerdem dermaßen gespickt mit Sprüchen/Zitaten, meist zum Thema Kunst, dass nicht einer davon bei mir hängen geblieben ist. Hier wäre weniger mehr gewesen, die vielen Zitate haben sich gegenseitig erschlagen und zogen am Ende des Buches noch seitenweise Quellenangaben hinter sich her. Ich gebe mal 3,5 Sterne und runde auf auf 4.

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  • Rezension zu "Die Wassermühle" von Nikola Hahn

    Die Wassermühle

    Nikola_Hahn

    21. May 2012 um 23:56

    Eine Sonderausgabe der "Wassermühle" mit einem anderen Cover, die inzwischen vergriffen ist.

  • Rezension zu "Die Wassermühle" von Nikola Hahn

    Die Wassermühle

    Nikola_Hahn

    21. May 2012 um 23:55

    Ich bin schon immer "genreuntreu" gewesen, was es meinen Lesern natürlich nicht so leicht macht. Aber mich interessieren winfach zu viele Dinge, und ich möchte mich auch beim Schreiben ungern auf eine Schublade festlegen. So entstand zwischen meinen beiden historischen Romanen dieser zeitgenössische. "Die Wassermühle" ist ein Buch, das sich von meinen beiden historischen Romanen stark unterscheidet, nicht nur im Genre, sondern auch in der Intention und der Sprache.

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