Nikola Hotel Für immer und Emil

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Inhaltsangabe zu „Für immer und Emil“ von Nikola Hotel

Ein Mann fürs Lieben Leonie ist eine Powerfrau: Sie liebt ihren Job und hat Erfolg. Dann wird ihr vorgeworfen, die Geschäftsidee der charmanten Brüder Emil und Ben geklaut zu haben. Zwei Stunden später hat sie Freizeit pur – Leonies Horrorvorstellung. Sie muss unbedingt denjenigen finden, der ihr das eingebrockt hat. Der Einzige, der ihr helfen kann: Emil. Doch der hat sich aufs Land verkrochen. Und plötzlich steht Leonie offline zwischen Erdbeerfeldern und Kuhfladen und spürt: Ihr Herz klopft für Emil. Brüllend komisch und mit dem perfekten Gespür für die großen und kleinen Hürden des weiblichen Alltags

Witzige, niedliche Geschichte über eine sympathische Powerfrau und den (nicht sofort) charmanten Emil. Beste Unterhaltung!

— Moonie

Spaß satt und eine tolle Liebesgeschichte.

— Maus71

Gute und amüsante Unterhaltung auch wenn mir der Anfang etwas langatmig war. Dennoch kann ich es weiter empfehlen.

— 22an08

Situationskomik, die zu Lachtränen führt aber den Ernst und den Tiefsinn nicht vergisst

— Gudrun67

Was habe ich über diese Geschichte und die Figuren gelacht, einfach beste Lektüre für ein ein paar vergnügliche Stunden.

— seschat

Witzige Sommerlektüre, die Lust auf Erdbeeren macht

— Kruemel2006

witzig und spritzig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

— vielleser18

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    Für immer und Emil

    Das_Leseding

    31. December 2016 um 17:11

    Inhalt:Wenn es der pseudo-veganerin und Powerfrau Leonie eine zahme, fleischessende Landfrau wird, dann kann es nur an den leckeren Erdbeeren und Emil liegen …Schreibstil:Wie immer verzauberte mich der Stil von Nikola Hotel. Ich sah die Charaktere bildhaft und umgehend vor meinem inneren Auge und machte mich teilweise über ihre Art lustig. Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und es ist klar, wie sich die Geschichte entwickelt. Dennoch ist das „wie“ sehr überraschend, witzig und einzigartig. Der Ausdruck ist immer passend, höflich und typisch Nikola Hotel.Charaktere:Leonie war zu Beginn der Geschichte doch sehr merkwürdig. Ihre Art mit Druck umzugehen und sich dermaßen an andere anzupassen war mir absolut fremd. Als sich herausstellte warum sie dies tat, hatte ich Mitleid mit ihr und gönnte ihr die Lebensveränderung von Herzen. Besonders witzig war ihre innere Zerrissenheit, die ich beim Lesen immer wieder spürte, aber wirklich belächelte. Ihre wahre Persönlichkeit kam zum Ende der Geschichte hervorragend zur Geltung und machte Leonie zu einer wirklichen Powerfrau.Emil, ein surfer-Typ zum anbeißen, nur schade, dass er surfen nicht mag da war ich wohl nicht die einzige, die diese Entwicklung schade fand – aber genau dieser Fauxpas, dass wir Menschen in Schubladen stecken ist so genial! Wir achten heutzutage gar nicht mehr auf Persönlichkeit und Menschlichkeit, wir lassen uns durch virtuelle Profile auf sozialen Medien ablenken, stellen uns falsch oder richtig dar und das zwischenmenschliche geht verloren. Wer mag sowas?! Daher ist Emil nicht nur eine Romanfigur, sondern im gewissen Maße auch ein Vorzeigetyp, der diesem Wahn des öffentlichen Medienhypes via Facebook widerspricht. Einfach nur gelungen dargestellt und nachahmungswürdig!Ben, Emils Bruder, welcher unter einer Form des Autismus leidet, passt ebenfalls hervorragend in diese Geschichte. Er ist, wie alle anderen auch, so wie er ist. Er macht das was er für richtig hält und lebt gut damit. Er ist ehrlich, direkt und war mein heimlicher Liebling. Seine Taten wirken auf eine Art befremdlich, auf eine Andere absolut nachvollziehbar – nur würden wir (als gesellschaftsfähig erzogene Erwachsene) nie so reagieren. Die Geschichte zeigt, dass Autisten gar nicht „auffällig“ sind, sondern die Gesellschaft verkorkst!Cover:Mit dem Cover kann ich leider gar nichts anfangen und ich wäre im Buchladen an dieser wirklich lesenswerten Geschichte vorbeigegangen.Fazit:Ein absolutes must read für jeden! Eine tolle Geschichte über Gesellschaft, die Reise zum ICH und die Liebe.

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  • Situationskomik, die zu Lachtränen führt aber den Ernst und den Tiefsinn nicht vergisst

    Für immer und Emil

    Gudrun67

    15. September 2016 um 14:17

    Die Autorin schafft es mit ihrem locker-flockigen Schreibstil immer und immer wieder, lebhafte und oft auch äußerst witzig-komische Bilder ins Gehirn des Lesers zu projizieren. Diese Vorstellungen erzeugen Reaktionen vom "Schmunzler" bis hin zu tränenreichen Lachanfällen. Erinnert mich etwas an gut gemachte Parodie. Sie nimmt einerseits das Leben und die Lebensweisen der Großstadtmenschen und andererseits das der Land"eier" charmant und mit viel Witz auf´s Korn. Auch Themen wie beispielsweise Burn-Out, die unterschiedlichsten hippen, angesagten Ernährungsformen, moderne Fortbewegungsarten im Vergleich zu herkömmlichen oder veralteten und und und...werden vortrefflich, ich möchte fast behaupten, als gekonnter Slapstick, auf die Schippe genommen.Sie übersieht bei aller Situationskomik jedoch den Tiefsinn nicht.Es zeigt auf, dass man auch mal Umdenken und neue Wege finden und einschlagen kann, wenn man sich zu sehr im Hamsterrad verzettelt.1 Prise Sexappeal mit 1 Prise Berufswirrwarr gewürzt mit 1 Prise Tiefsinn ergibt eine spannende und teils prickelnde Mischung mit häufigen Lachern. Zwar manchmal vorhersehbar, aber, das stört durch den charmanten Witz, der sich übers Buch verteilt, keineswegs. Das Buch handelt von Leonie, deren Leben plötzlich einem Scherbenhaufen gleicht. Diesen hat u.a. auch Emil mitverursacht. Deshalb macht sie sich auf den Weg in die Eifel, wo Emil Urlaub macht. Leonie "tollpatscht" von einem Fettnäpfchen ins nächste...Wird es ihr gelingen, die Scherben wieder zu kleistern? Mein Fazit: Situationskomik, die zu Lachtränen führt aber den Ernst und den Tiefsinn nicht vergisst

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  • Nach dem vegangen Tripp ins Landleben

    Für immer und Emil

    gaby2707

    06. September 2016 um 17:53

    Leonie Schiller, Mitte 20 liebt ihre Arbeit bei Cosmic Internet, einer Agentur, die jungen Start-Up-Unternehmern finanziell unter die Arme greift. Heute wartet sie auf zwei Jungunternehmer, Emil und Benjamin Rau, die übers Internet mit ihrer Firma SubSox Socken im Jahres-Abonnement vertreiben. Die Verhandlungen laufen leider nicht so, wie es Leonie sich vorgestellt hat. Als anschließend die Daten der jungen Firma von ihrem Rechner aus geklaut werden, steht sie erst einmal vor den Trümmern ihrer noch so jungen Karriere als Powerfrau Leonie 2.0. Aber sie gibt nicht auf und will die Lage mit den Brüdern Rau klären. Dazu reist sie in den kleinen Ort Weißnich in der Eifel… Nach „Jetzt oder Nils“ ist dieses Buch das zweite der Autorin, das ich gelesen habe und auch diesmal bin ich restlos begeistert. Die kleinen To-do-Listen, die Leonie schreibt, lockern den humorvollen Schreibstil noch mehr auf. Die Geschichte lässt sich locker und flüssig lesen. Ich habe beim Lesen schon lange nicht mehr so viel und so herzhaft gelacht. Die Protagonisten mit ihrem ganz eigenen Charme, allen voran Leonie, die ich gleich ins Herz geschlossen habe. Auch ihre russische Putzfrau Olga, die beim putzen die Sockelleisten vergisst und sehr weise Ratschläge gibt und Tante Ellen, die liebenswerte Tante von Emil und Benjamin, die als Anti-Aging-Managerin die Damen des Dorfes verschönert, was auch Leonie von ihr lernen soll, mag ich sehr. Sogar Leonies Mutter, Investmentbankerin,eine absolute Karrierefrau, die außer ihrer Arbeit nichts kennt, und meint, Leonie müsse ihr absolut nacheifern, hat ihre netten Seiten gezeigt. Ganz klar, dass sich in den wenigen Tagen, die Leonie auf dem Land weilt, bei der Erdbeerernte hilft und sich wahrhaftig traut, mal in den Tag zu träumen, eine kleine Liebesgeschichte mit Emil anbahnt. Das Landleben in der Eifel hat mich gleich gefangen genommen. Beim Lesen spüre ich die Ruhe, die dieses Leben ausstrahlt, auch wenn es mal hektisch werden sollte. Den Geruch der Erdbeeren auf dem Feld habe ich jetzt noch in der Nase und das tuckern des Porsche-Traktors höre ich jetzt noch. Emils zerschundenes Gesicht nach Leonies Gesichtsbehandlung steht mir immer noch vor Augen. Ging mir auf den ersten Seiten Leonies Kollege Marc mit seinen englischen Sprüchen etwas auf die Nerven, begann anschließend absolutes Lesevergnügen. Und das hielt sich bis zum Schluss. Und bis dahin hatte ich ein wie eingemeißeltes Grinsen im Gesicht, dass ich immer wieder hervorzaubern kann, wenn ich an manche Begebenheiten in dieser Geschichte denke. Danke Nikola Hotel für diese wunderbaren Lesestunden.

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  • Humorige und beflügelnde Literatur

    Für immer und Emil

    seschat

    01. September 2016 um 16:30

    INHALTLeonie Stiller ist 26 und eine Powerfrau. Beruflich macht ihr so leicht keiner etwas vor und sie ist auf dem besten Weg Karriere bei der Firma Cosmic Internet zu machen. Dumm nur, wenn man als Scout für eCommerce-Unternehmen unverschuldet des Ideenklaus bezichtigt wird. Infolge wird Leonie von ihrer Firma freigestellt und versucht auf eigene Faust den Klägern, Brüderpaar Rau, ihre Unschuld zu beweisen. Auch wenn sie dafür von der Großstadt in die ländliche Einöde nach Weißnich reisen muss... MEINUNGNikola Hotels heiterer Roman "Für immer und Emil" hat mich von Anfang bis Ende vollkommen mitgerissen und vor allem über alle Maßen gut unterhalten. Die sympathische Protagonistin Leonie ist eine fleißige Arbeitsbiene mit Karriereambitionen und drohendem Burn-out. Sie lebt für ihren Beruf, ganz wie es ihre Mutter tut. Doch damit ist von einen auf den anderen Tag Schluss, was mit allerlei Veränderungen einhergeht. Mehr als einmal stellt sich dabei die Frage, was sie für ein Leben von nun an führen möchte. Und da kommen Emil Rau und dessen Bruder Benjamin ins Spiel. Sie haben eine verquere sowie erfolgsversprechende eCommerce-Idee, nämlich ein jährliches über Internet vertriebenes Socken-Abo. Während Benjamin als Autist den Zahlen- und Computerkram erledigt, ist Emil der Macher und Verkäufer. Doch ein Verkauf an Leonies kommt nicht zustande und Leonie steckt arg in der Bredouille. Leonie, die als Ich-Erzählerin innerhalb der Geschichte agiert, dreht ihr Leben nach dem Diebstahlvorwurf mal eben um 180 Grad. Sie hilft Emil bei der Erdbeerernte in Weißnich und entdeckt dabei das echte Leben jenseits von Konkurrenzdruck und Absatzzahlen. Und wie der Titel bereits impliziert, bleibt eine Liebelei zwischen Leonie und Emil auch nicht aus. Besonders die gegenseitigen Neckereien machen beim Lesen Laune, doch nicht nur die. Denn Emils Tante Ellen, die selbst ernannte Anti-Aging-Managerin mit Hang zum Indianer-Make-up (denn viel hilft viel) und Leonies lebensweise Putzfrau Olga verleihen der Geschichte durch ihre Eigenwilligkeit und charmanten Ratschläge ordentlich Pfeffer. Nikola Hotels Geschichte ist einfach ein Meisterwerk des Humors. Ihre Situationskomik und ihr Wortwitz sind unübertroffen. Ich habe mehr als einmal beim Lesen herzhaft gelacht. Ihre Charaktere sind auch zu komisch und dabei immer sehr authentisch. Auch der Gegensatz von Stadt- und Landleben wurde gut herausgearbeitet. Durch Hotels flüssigen und angenehm leichten Sprachstil bin ich förmlich durch die Geschichte geschwebt. FAZITEin überzeugender kurzweiliger Roman mit Lachflashgarantie. Zudem ruft er dazu auf, seine Träume zu leben. Muss man gelesen haben.

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  • Eine Portion Erdbeeren mit Socke gefällig?

    Für immer und Emil

    Simi159

    28. August 2016 um 15:43

    Leonie Schiller ist eine gestandene Powerfrau. Eine wahre Spezialistin, wenn es darum geht neue Geschäftsideen zu finden und diese für die Agentur, Comic Internet, für die sie arbeitet, für kleines Geld einzukaufen um danach den großes Reibach damit zu machen. Arbeit ist ihr leben, 18 Stunden jeden Tag, geht sie von Deal zu Deal und hofft gerade auf ihre nächste Beförderung. Doch bei ihrem letzten Deal, den sie Freitagmittags einfädeln will, eine kleine Internetfirma mit Namen „SubSox“ die Socken herstellt und vertreibt, geht etwas schief. Die zwei charmanten Brüder, Emil und Benjamin, denen SubSox gehört, wollen nicht verkaufen und nach dem Wochenende ist nichts mehr wie es war. Denn die Idee der Brüder wurde gestohlen, eine ähnliche Firma im internet eröffnet und dass alles von Leonie Firmenrechner aus…. Und so wird sie umgehend von ihrem Chef suspendiert und bekommt Post von den Sockenbrüdern, die eine Anzeige wegen Ideendiebstahl gegen sie eingereicht haben und Schadensersatz verlangen. Leonie will das richtig stellen, sie ist keine Diebin und Emil muss die Anzeige zurück ziehen, also nicht wie zu ihm, dumm nur, dass dieser in der Eifel, auf Land geflüchtet ist…und Leonie reißt hinterher… Fazit: Herrlich, da treffen verrückte Welten aufeinander und wie der Titel schon erahnen läßt, ziehen Gegensätze sich bekanntlich an. Ist der Anfang, sprich die ersten 30 Seiten, die etwa überdreht -technisch-stylisch, mit Start-Up und co daher kommen, geschafft. Macht das Lesen richtig Spass…und läßt einen die Geschichte um Leonie und Emil nicht mehr los, denn Tante Ellen nimmt sie in Empfang, füllt sie mit Erdbeerlikör ab und ab dann ist klar, die Emil und Leonie sind ein Traumpaar, dass in den Startlöchern steht… Die Charaktere sind gut beschrieben, authentisch und liebenswert. Es ist eine bunte Mischung, bei der jeder so seine Eigenarten hat, die den Leser schmunzeln lassen. Manche Figur mag auf den ersten Blick etwas überzeichnet, doch nie werden Klischees bemüht oder bedient, alle bleiben glaubwürdig und man sie, wenn es auch bei einigen eines zweiten oder dritten Blickes bedarf. Leonie muss Leben und loslassen lernen, Emil und seine Tante sind dafür die perfekten Lehrer… Nikola Hotel hat ein Händchen für Settings und Charaktere..egal ob Büro, Erdbeerfeld oder Landhausküche, alles locker-leicht mit einer Brise Humor und dem nötigen Schuss Ernst, der den Leser am Ende glücklich das Buch schliessen läßt und ein Lächeln im Gesicht zaubert. Von mir gibt es 5 STERNE.

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  • Einfach herzerfrischend!

    Für immer und Emil

    zauberblume

    10. August 2016 um 13:19

    "Für Immer und Emil" ist mein erster Roman, den ich von der Autorin Nikola Hotel gelesen habe und ich bin restlos begeistert. Ich habe mich in Weißnich sofort wie zuhause gefühlt.Die Geschichte: Leonie ist eine Powerfrau: Sie liebt ihren Job und hat Erfolg. Dann wird ihr vorgeworfen, die Geschäftsidee der charmanten Brüder Emil und Benjamin geklaut zu haben. Und zwei Stunden später hat sie Freizeit pur – eine Horrorvorstellung für Leonie. Sie muss unbedingt denjenigen finden, der ihr das eingebrockt hat. Der Einzige, der ihr helfen kann: Emil. Doch der hat sich aufs Land verkrochen. Und plötzlich steht Leonie offline zwischen Erdbeerfeldern und Kuhfladen und spürt: Ihr Herz klopft für Emil.Freue mich, diese wunderbare Autorin entdeckt zu haben. Der Schreibstil ist einfach genial. Man fühlt sich beim Lesen einfach pudelwohl und ich habe mir an manchen Stellen Tränen gelacht. So ein zauberhafte Protagonistin. Ich kann mir vorstellen, dass Leonie ihren Job liebt und nur dafür lebt, aber wenn einem Steine in den Weg geworfen werden, dann ist ist wahrscheinlich Zeit für etwas Neues. Ich habe mich bei Tante Ellen auf dem Hof pudelwohl gefühlt und den Duft der Erdbeeren habe ich jetzt noch in der Nase. Gerne wäre ich mit Leonie auf die Erdbeerfelder gegangen und hätte ihr geholfen. Hier kann man sich doch so richtig auspowern und fühlt sich dabei einfach super. Und dann Emil - einfach unbeschreiblich. Er weiss genau was er will. Und dann die zarte Annährung der beiden einfach himmlisch. Auf diesem Erbeerhof wäre ich gerne noch länger geblieben, denn langweilig wird es hier sicher nie. Genial finde ich auch Leonies To-Do-Listen. Zum Nachahmen empfohlen.Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker. Es verspricht schon Unterhaltung pur. Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für traumhafte, unterhaltsame Lesestunden. Selbstverständich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Ganz weit weg von veganem, sowohl ökologisch als auch politisch korrektem Leben und glücklich?

    Für immer und Emil

    Antek

    01. August 2016 um 17:54

    Leonie Schiller lebt für ihren Job bei Cosmic Internet, einer Agentur, die Start-Up Unternehmen unter die Arme greift. Dazu gehört nicht nur ein 18 Stunden Tag, sondern auch eine vegane Ernährung, wenn man auch heimlich noch so von Currywurst träumt, sowie ein ökologisch und politisch korrektes Leben. Die Beförderung ist zum Greifen nah, Leonie hat schließlich bisher noch jeden Deal unter Dach und Fach gebracht. Doch an SubSox, dem neuen Unternehmen der Brüder Emil und Benjamin Rau scheint sie sich die Zähne auszubeißen und nicht nur das. Nach einem Wochenende, das sie mit der Beantwortung von 276 geschäftlichen Mails und zahlreichen Gutachten verbracht hat, landet sie am Montag im falschen Film. Firmenchef Daniel eröffnet ihr, dass am Wochenende von ihren Firmenrechner alle Firmendaten von SubSox abgegriffen wurden. Datenklau und Kopien der Webseiten sollen auf ihr Konto gehen. Auch wenn Leonie von nichts weiß, wird sie sofort freigestellt und Zuhause erwartet sie auch schon das Einschreiben mit einer fetten Anzeige. Das kann sie unmöglich auf sich sitzen lassen, deshalb macht sie sich auf. Sie muss die Brüder zur Rede stellen. Büromaus Leonie 2.0 trifft auf Sockenverkäufer und Erdbeerpfücker vom Land. Der Roman hat mir von Seite zu Seite besser gefallen. War ich anfangs noch etwas skeptisch, besonders auch weil es bei dank Smartwatch perfekt durchgetaktetem Tag, Wasser mit Ingwerscheibchen und megagesundem, veganem Chia-Pudding nur wenig zu lachen gab. Firmenübernahmen sind nicht so wirklich mein Ding, ich war mir auch nicht so sicher, ob man ein Abo für eine Sockenlieferung braucht und dieser Benjamin Rau, der unablässig Papierkraniche faltet, war mir ebenfalls nicht geheuer. Aber spätestens als die beiden Brüder das Büro verlassen wird der Roman wirklich einfach nur witzig und gut. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Nachdem Leonie der stickigen Büroluft entkommen ist, gibt es auch immer mehr zu schmunzeln. Der Empfang durch Emils Tante Ellen allein schon ist herrlich und ich habe herzhaft gelacht.  Leonies erste Versuche mit Stöckelschuhen auf dem Erdbeerfeld standen dem nicht viel nach und selbst Benjamins Papierkraniche sorgen geballt und auf dem Flur verteilt auch noch für Lacher. Natürlich kommt auch das Herz nicht zu kurz und man wird Zeuge wie sich Emil und Leonie trotz aller Hürden immer näher kommen. Ich war sehr froh, dass diese Liebesgeschichte zwar die Gefühle toll darstellt, dabei aber wirklich ohne Schnülz und vor allem ohne ausschweifende Sexszenen auskommt, das ist nämlich nicht mein Ding. Gut gefallen haben mir auch ihre To Do Listen, die immer wieder den Text auflockern. Hier war mit Sicherheit eines meiner Highlights  „5. Herausfinden, ob Erdbeeren auf Bäumen oder Sträuchern wachsen“. Wenn auch manches vielleicht etwas überspitzt ist, bleibt alles noch glaubwürdig und vor allem handelt es sich nicht nur um einen flachen Liebesroman. Leonies  Mutter ist eine erfolgreiche Investmentbankerin, für die es weder Fehler noch Niederlagen gibt. Sie hat zwar nicht einmal am Geburtstag Zeit für ihre Tochter, lässt aber sehr deutlich durchblicken, dass sie von Leonie beruflichen Erfolg erwartet. Leonie versucht die Erwartungen zu erfüllen, aber ist der Sinn des Lebens, dass man sich für andere und für deren Anerkennung und Liebe verbiegt? Ist es wirklich so erstrebenswert immer noch besser, noch fitter, noch kreativer zu sein? Muss man immer das Beste aus allem herausholen, sogar in seiner Freizeit, sofern einem eine solche überhaupt bleibt? Das sind Fragen, die man sich als Leser hier stellen muss. Manchmal ist es in der Hektik des Alltags mit Sicherheit nicht schlecht, wenn man daran erinnert wird, dass man auch einmal nur alle Fünfe gerade sein lassen darf.  Die Charaktere sind gelungen dargestellt. Leonie war mir trotzdem sie natürlich anfangs die totale Businessfrau war, sympathisch. Sie hat mir richtig leid getan. Sie kasteit sich um ihrem Chef und ihrer Mutter zu gefallen und natürlich um beruflich die Erfolgsleiter zu erklimmen. „Fremdbestimmt wie ein Roboter“ das trifft es wohl sehr genau. Trotz allem hat sie auch ein Herz und so ist es ihr z.B. nicht egal, was die Leute von ihr denken, solange nur der Erfolg passt. Zu gut war die herrliche Tante Ellen, die aufgeschreckte, weibliche Besucher erst einmal mit ihrem selbstgemachten Erdbeerlikör auf Eis legt und dann ihr Schminkköfferchen zückt um diese, ganz Anti Age Mangerin, in „Winnetous Schwestern“ zu verwandeln. Sie ist eine Tante so wie man sie sich erträumt, mit Herz und eine gute Köchin. Emil könnte auch mein Typ Mann sein. Trotz Studium und beruflichem Erfolg als Unternehmer ist er sich nicht zu fein auch aufs Feld zu stehen um Erdbeeren zu ernten. Er strahlt viel Gelassenheit und vor allem Lebensfreude aus. Auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, bei Olga, Leonies russischer Putzfrau angefangen, die zwar die Randleisten nicht putzt, ihr aber dafür immer mit guten Tipps und Ratschlägen zur Seite steht, über Marc ihren Bürokollegen, der vor lauter Anglizismen bestimmt selbst nicht mehr weiß von was er blubbert, bis hin zu Leonies Mutter, die zwar meinen Zorn geschürt hat aber wohl auch einfach nicht aus ihrer Haut kann. Alles in allem ein toller Roman, der mich gut unterhalten und nach einem vier Sterne Start mit Vollgas noch zu 5 Sternen hochgearbeitet hat.

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  • Ergreife deine Träume ... nur du kannst dein Leben ändern ....

    Für immer und Emil

    ConnyZ.

    26. July 2016 um 10:32

    Erschienen am 18. Juli 2016 konnte ich endlich Nikola Hotels neustes Werk “Für immer und Emil” genießen. 304 Seiten erzählen Leonies Geschichte von der Karriere zu dem Weg, an dem man erkennt, was wirklich im Leben zählt.Leonie ist erfolgreich im Start-Up Unternehmen, gerade jetzt, wo sie einen großen Fisch ans Land ziehen soll. Ihr Leben besteht aus Arbeit, Arbeit, Arbeit … und ab und an schlafen. Schon ihre Mutter lebte es ihr so vor. Als dann ein großes Unglück geschieht und der “Deal” komplett in den Medien ausgeschlachtet wird, nimmt sie alle Kraft zusammen, um mit den Gründungsbrüdern Rau noch einmal zu reden. Emil und Benjamin sind nicht all zu leicht zu finden. Gerade Emil hat es aufs Land gezogen. In Eifel zu seiner Tante. In schönster Dorfidylle muss Leonie feststellen, dass es doch noch ein Leben außerhalb ihres bisherigen gibt …Diesen Roman von Nikola Hotel habe ich nicht wie die anderen empfunden. Sie hat sich ein schwerwiegendes Thema gegriffen, welches zu Beginn des Werkes nicht so deutlich herausstrahlt, man dieses aber bei Beendigung klar vor sich hat - Stress, Krankarbeiten, nichts mehr genießen.Leonie ist als Protagonistin eine toughe Frau, welche durch ihre strenge und karriereorientierte Mutter so erzogen wurde, dass es keine Fehler gibt im Leben. Nicht bei den Frauen ihrer Familie.Das Leonie dennoch mit einer so tollen weichen Seite ausgestattet wurde, kann man dieser harten Mutter nun wirklich nicht zugute halten.Alles ist zu Beginn etwas verworren, da man als Leser in eine Welt hineinfällt, aus der man eigentlich ganz schnell wieder ausbrechen möchte. Die Kollegen werfen sich Begriffe an den Kopf, welche sie wohl selbst nicht einmal verstehen und es gibt einen Lebensstandard vorgeschrieben (nichts gegen vegan an dieser Stelle, aber dies muss nun wirklich jeder selbst mit sich vereinbaren dürfen), welcher Leonie doch im Unterbewussten sehr stresst.Am Besten ist bis zu diesem Zeitpunkt ihre Putzfrau Olga, welche so herrlich ehrlich zu ihr ist, und so gar eine gewisse Nähe zu Leonie zu haben scheint. Ein Privatleben außerhalb der Firma gibt es nicht. Und so wird ihr Leben in den Grundfesten erschüttert, als sie hinter Emil herreist.Emil ist mir sehr unsympathisch und dieses Gefühl geht irgendwie nie weg, denn man hat nicht so richtig etwas mit ihm zu tun. Er hat eine mysteriöse Seite, die immer sagt: Bis hierhin und nicht weiter.Dafür bekommt die Protagonistin die volle Breitseite des Dorflebens zu spüren.Hier gibt es sie noch, die Nachbarschaftshilfe, das Gefühl Zuhause angekommen zu sein und mit offenen Armen empfangen zu werden, obwohl man den Menschen vor sich nicht einmal kennt.Da ist Emils Tante Ellen ein Paradebeispiel! Diese Dame ist so was von resolut, da kann sich jeder gern noch eine Scheibe von abschneiden. Sie hat das Zepter oder den Kochlöffel, in der Hand und schon genaue Vorstellungen wie Leonies Zukunft aussehen soll. Ein Engel am Herd und am Make-up Koffer (auch wenn das nicht gerade ihre große Glanzleistung ist).Was ich Leonies Figur immer zu Gute halte, ist ihre Kraft sich auf jede neue Situation schnell einfühlen zu können. Sie hat eben gelernt sich nicht unterbuttern zu lassen, auch wenn es manche in ihrem Umfeld nicht gerade ehrlich mit ihr meinen. Leonie findet noch Dinge schön, wenn sie ihr Rückenschmerzen verursachen oder sie komplett besoffen gemacht wurde.Endlich ist der Punkt gekommen, auf den man als Leser die ganze Zeit gewartet hat - sie sieht wie schön das Leben nur mal mit “bummeln” sein kann. Das es keine Zeitverschwendung ist anderen zu helfen und einfach mal in die Natur zu schauen und seinen Gedanken nachzuhängen.Nikola Hotel hat aus einem kleinen, ungeschliffenen Diamanten eine starke Frau gemacht, die der Welt offen ins Gesicht sagt, was sie möchte und welche die Initiative ergreift, ihr Leben selbst bestimmen zu können. Natürlich kommt die Geschichte nicht ohne überaus witzige Situationen aus, die einem Bauchschmerzen vor Lachen verursachen - ich jedenfalls habe mich an vielen Stellen köstlich amüsieren können.“Für immer und Emil” zeigt auf, dass man einfach sein Leben selbst in die Hand nehmen sollte und auch mal bereit sein muss “Nein” zu sagen, um wirklich glücklich zu sein!Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de

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  • Spritzig und witzig

    Für immer und Emil

    vielleser18

    20. July 2016 um 14:45

    Leonie ist eine Businessfrau, sie arbeitet bei Cosmic-Internet, einer Agentur, die nicht nur bio-, vegan- und 80-Stunden-Woche bei ihren Mitarbeitern verlangt, sondern nach außen Start-Up-Unternehmen auf die Beine hilft und sich dabei knallhart gegen Konkurrenz durchsetzen möchte. Als Leonie Emil und Benjamin Rau und ihr neues Unternehmen SubSox unter Vertrag nehmen will, beginnt alles schief zu laufen. Nicht nur, dass das erste Gespräch gar nicht so nach Leonies Vorstellungen verläuft, beginnt sich - in der Woche danach - ein Drama abzuspielen, als Leonie wieder zur Arbeit kommt. Von ihrem PC sollen Daten bei SubSox gehackt worden sein und Domains geklaut worden sein. Leonie hat keine Ahnung was da läuft, sie wird jedenfalls sofort freigestellt. Doch die Powerfrau macht sich schnurstracks auf dem Weg um den Auslöser ihrer Beurlaubung zur Rede zu stellen und landet unverhofft auf dem Land.......Nikola Hotel hat bereits "Jetzt oder Nils" geschrieben. Sie ist Jahrgang 1978 und hat einen erfrischenden Schreibstil. Die Geschichte konnte mich schon von Anfang an fesseln, sie ist witzig und spritzig geschrieben und ich konnte mir gerade die heiteren Szenen sehr gut vorstellen. Es ist eine Sommer-Liebes-Geschichte, eine freche Geschichte, die so einige aktuellen Trends aufs Korn nimmt und mir wunderbar gefallen hat. Die Geschichte wird aus Leonies Sicht erzählt und ihre Wandlung, ihre Suche kommt glaubhaft rüber, auch wenn alles natürlich sehr überspitzt dargestellt wird, hat mir gerade das gut gefallen und mich gefesselt. Fazit:Wer freche Frauenromane mit Witz und Humor mag, ist mit diesem Buch bestens bedient !

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