Nikola Hotel Flötenzeit

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Inhaltsangabe zu „Flötenzeit“ von Nikola Hotel

Kann man sich in einen Mann verlieben, der seit neunzig Jahren tot ist? Julia erbt überraschend die Villa ihres Großvaters. Im Keller des Hauses hört sie seltsame Flötentöne und stolpert über einen kleinen Jungen, der einfach nicht aus dieser Zeit zu stammen scheint. Kurz darauf entdeckt sie auf ihrem Handy das Foto eines unbekannten Mannes und ist verwirrt: Der Fremde sieht Clemens, dem Bruder ihrer Urgroßmutter, zum Verwechseln ähnlich. Doch der ist kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu einer Expedition nach Marokko und den Kanarischen Inseln aufgebrochen und bald darauf verstorben. Bei ihren Nachforschungen muss Julia erkennen, dass die Vergangenheit stärker mit ihrem Leben verwoben ist, als sie zunächst geahnt hat. Denn sie findet einen Liebesbrief, der hundert Jahre darauf gewartet hat, nur von ihr gelesen zu werden …

Schönes Buch! Tolle mitreisende Geschichte! Hat mich bezaubert!

— Simba99

Bezaubernde, zeitübergreifende Liebesgeschichte mit historischen Eindrücken des beginnenden 20. Jahrhunderts bis in die Weimarer Republik.

— Lesestunde_mit_Marie

Eine ganz andere zauberhaft geschriebene Zeitreise . Toll!

— Kayla-MacLeod

Mal etwas anderes von Nikola Hotel und wieder der Wahnsinn. Eines Ihrer besten Bücher.

— Diino

Sowas schönes habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

— tragalibros

Ein wundervolles Buch mit Tiefe!

— TanjaNeise

Ein Roman auf zwei Zeitebenen zum träumen und entspannen, ideal für den Urlaub oder ein Wochenende auf der Terrasse

— Tina06

Flötenzeit ist für mich die perfekte Mischung aus Liebe, Zeitreisen und einer spannenden Handlung.

— Buchherz13

Eine Liebesbeziehung, die sich von der Trennung durch Zeit und Raum nicht aufhalten lässt, erzählt in einer wunderbar fließenden Sprache.

— CarolinOlivares

Zum Wegträumen!

— hoonili

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  • Schönes Buch!

    Flötenzeit

    Simba99

    06. September 2017 um 22:49

    Als ich für einen Urlaub nach Büchern gesucht habe die auf den Kanarischen Inseln spielen, bin ich auf dieses Buch gestoßen . Ich lesen sehr gerne Bücher in denen Zeitsprünge vorkommen und diese Geschichte hat mich sehr bezaubert! Sehr interessant und berührend. An mehr als einer Stelle kamen mir die Tränen. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, alles sehr flüssig zu lesen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen! Dafür gibts von mir 4 Sterne!

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  • Flötenzeit

    Flötenzeit

    Blaustern

    07. December 2016 um 12:12

    Julia erbt von ihrem Großvater eine alte Villa in Bonn. Zunächst denkt sie daran, diese zu verkaufen. Dann hört sie darin Flötenmusik und entdeckt einen kleinen Jungen. Ungewöhnliche Dinge passieren. Sachen verschwinden und sind plötzlich wieder da, ein rätselhaftes Foto eines Mannes erscheint auf ihrem Handy, und dann findet sie einen uralten Liebesbrief. Langsam beginnt sie zu begreifen, dass ihre Welt mit der Vergangenheit eng verbunden ist und sie entführt wird in die Zeit ihres Urgroßvaters Clemens, einem bekannten Botaniker, der leider viel zu jung starb. Dieser Zeitreiseroman auf Basis einer Liebesgeschichte ist ganz wunderbar gelungen. Vollkommen kann man darin eintauchen, und die Zeiten gehen so schön ineinander über. Dabei landet Julia immer wieder in einer anderen Zeit von Clemens, und wir erfahren so viel über sein Leben, welches um 1895 begann, als Clemens gerade mal sechs Jahre alt war. Verwechseln kann man die Zeiten nicht, denn sie sind als Kapitelüberschriften gekennzeichnet. Mal erzählt Julia, mal Clemens, und aufgrund von alten Briefen und Tagebucheinträgen erscheint einem alles so wirklichkeitsnah. Die Charaktere sind sehr lebendig, lernen wir sie doch im Laufe des Buches nach und nach richtig kennen durch all die detaillierten Beschreibungen ihrer Handlungen. Eine Geschichte, die sehr ergreifend ist und sich trotzdem schnell lesen lässt.

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  • Rezension zu "Flötenzeit" von Nikita Hotel

    Flötenzeit

    tragalibros

    16. December 2015 um 09:58

    Julia erbt überraschend die alte Stadtvilla ihres Großvaters in Bonn. Nach ihrer Anreise, entdeckt Julia in dem Haus Ungewöhnliches... einen kleinen Jungen, der Flöte spielt. Immer wieder verfolgen sie die leisen Melodien, ihre Sachen verschwinden spurlos und tauchen unerwartet wieder auf. Julia spürt, dieses Haus birgt ein Geheimnis, das eng mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist und auch ihre Zukunft beeinflussen wird. Ich habe lange Zeit kein so rührendes und gefühlvolles Buch gelesen. Die Autorin vermittelt mit diesem ungewöhnlichen Roman eine wunderbare Liebesgeschichte, die Zeit und Raum überbrücken kann und ein ganzes Leben bestimmt. Obwohl Zeitreisen ja eher ein Thema der Science Fiction ist, wurde es in "Flötenzeit" sehr schön verarbeitet. Das ganze Buch liest sich schnell und angenehm, ist sehr seelenvoll und tiefgründig. Jede Figur ist detailreich, wenn auch mit wenigen Worten beschrieben. Die Charaktere bilden sich im laufe des Buches mehr mit ihren Handlungen heraus und werden nicht gleich anfangs von der Autorin beschrieben. Dies macht die Handelnden sehr real und plastisch. Ich muss aber sagen, dass ich von der Tiefe des Romans ziemlich überrascht bin. Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit das Buch "Jetzt oder Nils" von Nikita Hotel gelesen. "Flötenzeit" steht im krassen Gegensatz dazu. Zwar kann man hier auch Witz und angenehmen Humor finden, aber die Handlung ist sehr viel intensiver, wirkt nicht gestellt oder oberflächlich. Deshalb vergebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung! Ein Muss und eine wunderschönes Weihnachtsgeschenk.

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  • Familienzeitreise

    Flötenzeit

    Aleena

    12. November 2015 um 20:41

    eine richtig schöne Zeitreisen Geschichte und gleichzeitig auch eine Familiengeschichte und eine Liebe die eigentlich unmöglich scheint.Ich mochte nicht nur den Erzählstrang sondern auch den Schreibstil. Ich würde gern mehr solcher Bücher lesen,wie dieses.Auch das Cover finde ich bezaubernd schön.

  • Unterhaltsame Zeitreise

    Flötenzeit

    ConnyKathsBooks

    10. September 2015 um 17:57

    Mystische Flötentöne, rätselhafte Stimmen und plötzliche Umgebungsveränderungen - als Julia das Haus ihres Großvaters erbt, beginnen Vergangenheit und Gegenwart immer mehr zu verschmelzen und die junge Frau erlebt eine zeitlose Liebe, welche ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändert. "Flötenzeit" ist ein flüssiger und gut geschriebener Zeitreiseroman aus der Feder von Nikola Hotel. Abwechselnd erzählt die Autorin von Julia im Jahr 2014 und von Clemens ca. 100 Jahre zuvor. Leider kommt mir die Liebegeschichte von Julia und Clemens zwischen all den unbekannten botanischen Begriffen und ausführlichen Kriegsbeschreibungen zu kurz. Einige Sachen, die beide gemeinsam während der Zeitreisen erleben, werden außerdem nur angedeutet, aber nicht näher beschrieben. Auch der Schluss wirft ein paar Fragen auf betreffs Auswirkungen auf die Zukunft (Zeitparadoxon). Insgesamt ist "Flötenzeit" aber eine unterhaltsame Lektüre besonders für Zeitreisefans und erinnert ein wenig an den Film "Das Haus am See". Zwar fehlt mir etwas Romantik, dafür gibt es aber ein schönes Happy End.

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  • Für jeden Fan von Zeitreise-Romanen ein Muss!

    Flötenzeit

    Buchherz13

    25. June 2015 um 21:07

    Julia kannte ihren Großvater nicht besonders gut, dennoch vererbt er ihr überraschend seine alte Villa. In dem wunderschönen Haus hört sich seltsame Flötentöne, trifft plötzlich auf einen kleinen Jungen und hat auf einmal das Foto eines unbekanntes Mannes auf ihrem Handy. Julia stellt Nachforschungen über ihre Familie an und lernt vor allem ihren Urgroßvater Clemens kennen: Er war ein erfolgreicher Botaniker der viel zu früh verstarb. Und dann findet Julia einen hundert Jahre alten Liebesbrief, der an sie gerichtet ist. Sie beginnt zu ahnen, dass die Vergangenheit nicht tot ist. Zum Kauf von Flötenzeit hat mich, neben dem Klappentext, das wunderschöne Buchcover gebracht. Im Endeffekt hat mich dann auch der Inhalt und der flüssig, spannende Schreibstil verzaubert. Besonders brillant gelungen sind die Wechsel zwischen den Perspektiven von Julia und Clemens, den Zeiten und den Erzähltechnik vom romantischen Liebesbrief zum Tagebucheintrag. Die Geschichte von Julia und Clemens hat mich so begeistert, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Beide sind starke Charaktere, welche von der Autorin liebevoll und detailreich gestaltet sind. Besonders Julia ist eine Person, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Das Phänomen des Zeitreisens wird in Flötenzeit gelungene aufgegriffen.Die Autorin bietet in ihrem Roman sogar eine Antwort auf eine wichtige Frage: Wie ändert sich die Gegenwart, wenn man versucht die Vergangenheit zu verändern? Flötenzeit von Nikola Hotel ist ein wunderschöner Zeitreiseroman, der Liebe über alle Zeiten möglich macht. Für mich eine absolute Leseempfehlung! Ich konnte nicht genug kriegen von Clemens, Julia und ihrer gemeinsamen Liebe. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: Durch die unerwarteten Zeitreisen, wechselnde Perspektiven und Erzählstile bleibt das Buch durchgehend spannend.

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  • Leserunde zu "Flötenzeit" von Nikola Hotel

    Flötenzeit

    Nikola_Hotel

    Flötenzeit Kann man sich in einen Mann verlieben, der seit neunzig Jahren tot ist?  Julia erbt überraschend die Villa ihres Großvaters. Im Keller des Hauses hört sie seltsame Flötentöne und stolpert über einen kleinen Jungen, der einfach nicht aus dieser Zeit zu stammen scheint. Kurz darauf entdeckt sie auf ihrem Handy das Foto eines unbekannten Mannes und ist verwirrt: Der Fremde sieht Clemens, dem Bruder ihrer Urgroßmutter, zum Verwechseln ähnlich. Doch der ist kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu einer Expedition nach Marokko und den Kanarischen Inseln aufgebrochen und bald darauf verstorben. Bei ihren Nachforschungen muss Julia erkennen, dass die Vergangenheit stärker mit ihrem Leben verwoben ist, als sie zunächst geahnt hat. Denn sie findet einen Liebesbrief, der hundert Jahre darauf gewartet hat, nur von ihr gelesen zu werden … Eine Leseprobe zur Einstimmung findet Ihr hier (klick) Zur Autorin Nikola Hotel wurde 1978 als jüngste von zwei Töchtern in Bonn geboren. In ihrer Jugend streifte sie durch den Wald, staute Bäche und eroberte Dachsbauten. Bereits als Schülerin begann Nikola Hotel, erste Kurzgeschichten zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrem Mann und drei Söhnen in Hennef. Mehr Infos unter: www.nikolahotel.com oder auf www.facebook.com/nikolahotel Bisherige Veröffentlichungen – Rabenblut: Nur einen Flügelschlag entfernt – Fernsehköche küsst man nicht – Jetzt oder Nils – Liebe hoch 5 (Anthologie mit Adriana Popescu, Katrin Koppold, Katelyn Faith und Ivonne Keller) Zur Leserunde Ich suche 20 Leser, die das Buch gerne in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten, dafür stelle ich 20 E-Books (Mobi oder ePub-Format) zur Verfügung. (Selbstverständlich sind auch Leser mit eigenem Buch ebenfalls herzlich eingeladen, sich an der Leserunde zu beteiligen.) Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, bewirbt sich bitte bis zum 1. April 2015. Unter allen Bewerbern verlose ich zusätzlich fünf signierte Taschenbücher. Bewerbungsfrage:  In welche Zeit würdet Ihr gerne reisen, wenn Ihr Euch wie die Heldin Julia aus »Flötenzeit« über Ozeane der Zeit hinwegbewegen könntet? Diese Leserunde werde ich aktiv betreuen und freue mich auf einen regen Austausch mit Euch! Herzliche Grüße Nikola Hotel *** Wichtig *** Es wäre schön, wenn Ihr wenigstens 2-3 Rezension in Eurem Profil habt, damit ich mir ein Bild von Euren Rezensionen machen kann. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet Euch zur Teilnahme an dieser Leserunde. Am 02. April werde ich die E-Books und Taschenbücher verschicken. Bitte seid zu diesem Termin bereit, damit wir alle gemeinsam mit dem Lesen und Diskutieren beginnen können.

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  • Buchverlosung zu "Die Widerspenstigkeit des Glücks" von Gabrielle Zevin

    Die Widerspenstigkeit des Glücks

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leserinnen und -Leser, Fans von Gabrielle Zevin (!) und alle, die den Erscheinungstermin des gefeierten NY Times-Bestsellers „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ (jetzt, d.h. ab dem 11. Mai 2015 auf Deutsch!) kaum noch erwarten können:  ‚Kein Mensch ist eine Insel; jedes Buch ist eine Welt.‘ Der New York Times-Bestseller „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ überrascht mit Literatur am Ende der Welt (nämlich auf einer ziemlich einsamen Insel)! Gabrielle Zevin (geb.1977) schreibt, seit sie 14 Jahre ist: Dies ist ihr großer Durchbruch! Ihr Roman wird gerade in 25 Sprachen übersetzt. Und darum geht’s: Amelia Loman ist Verlagsvertreterin. Bei einem ihrer Besuche lernt sie den eigenwilligen Buchhändler A.J. Fikry kennen, den Besitzer von Island Books, der etwas verstaubten Buchhandlung auf der abgelegenen Ostküsteninsel Alice Island. Also eigentlich am Ende der Welt. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich der schrullige A.J. des kleinen aufgeweckten Mädchens an (denn es stellt sich heraus, dass ihre Mutter sie ausgesetzt hat), das einen festen Platz an seiner Seite findet. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen. Diese Geschichte ist eine Entdeckung! Island Books bildet die Bühne, auf der sich die eigenwilligsten Charaktere auf einer unbedeutenden Insel zusammenfinden, um über das Leben im Allgemeinen und die Literatur im Besonderen (bzw. den Einfluss des Gelesenen auf sich selbst) zu sprechen. Die junge Autorin überzeugt mit Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und einer überraschenden Wendung nach der anderen, so dass man sich nie sicher sein kann, wie es auf der nächsten Seite weitergehen wird. Immer anders! Und das bis zur wunderbaren Schlusspointe! Liebesgeschichte inklusive. So bleibt mit dem Motto von Island Books nur noch zu sagen: ‚Kein Mensch ist eine Insel; jedes Buch ist eine Welt.‘. Hier gibt es eine Leseprobe und einen stimmungsvollen Buchtrailer Wenn Ihr diesen wirklich ganz außergewöhnlichen Roman, der 2014 in den USA erschienen ist und seitdem (!) auf der New York Times-Bestsellerliste steht, gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 25.05.2015  für eines der zwanzig Buchexemplare. Mögt Ihr uns dazu vielleicht noch eine Frage beantworten? Welcher Roman hat Euch bisher so richtig ein Glücksgefühl erleben lassen?  Euer begeistertes Diana Verlags-Team.  

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    • 555
  • Romantische Zeitreise

    Flötenzeit

    BuchNotizen

    “Flötenzeit” ist ein Zeitreiseroman. Nikola Hotel nimmt den Leser mit auf eine Reise in dem “Eine Liebe, die Ozeane von Raum und Zeit überquert”. Der Wechsel der Zeiten ist schön in die Handlung integriert. Jedes Mal, bevor Julia ihre Zeitreise antritt, weiß sie nicht, in welchem Lebensabschnitt von Clemens sie auftaucht. Nach und nach erfährt der Leser mehr über Clemens und seine Familie, die gleichzeitig die Familiengeschichte von Julia ist. Kann man die Zukunft ändern oder beeinflussen? Diese Frage beschäftigt Julia, als sie erfährt, dass Clemens relativ jung gestorben ist. Sehr lebendig wird das Leben um die Jahrhundertwende, bis nach dem Ersten Weltkrieg geschildert. Das Buch beginnt 1895 mit dem 6-jährigen Clemens. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Julia und Clemens erzählt. Die Kapitel sind mit einer Jahreszahl versehen, sodass, man immer weiß, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Der Roman ist sehr gut recherchiert und spiegelt die jeweilige Zeit glaubhaft wieder. Die Auszüge aus alten Briefen und Reiseberichten sind im Erzählstil der damaligen Zeit geschrieben. So wirkt die Geschichte sehr authentisch. Die Reisebeschreibungen von Clemens finde ich richtig toll. Gestaunt habe über die Beschreibungen der Pflanzen mit ihren lateinischen Namen. Clemens ist Botaniker mit Leib und Seele und durch diese Reiseberichte lernt man Clemens besser kennen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und lebendig dargestellt. Ich finde Familiengeschichten faszinierend. Der Roman beschreibt die Zeit meiner Großeltern. Meine Oma, war nur einige Jahre jünger als Auguste, die Urgroßmutter von Julia. “Flötenzeit” ist ein Zeitreiseroman mit einer wunderschönen Liebesgeschichte, die nie kitschig wird. Ein wundervolles Buch, das viel zu schnell zu Ende war! Die Rezension ist auf meinem Blog BuchNotizen http://kristinas-lesewelt.de/rezensionen/floetenzeit-nicola-hotel/ veröffentlicht.

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    • 3
  • Eine traumhafte Zeitreise

    Flötenzeit

    hoonili

    27. April 2015 um 12:03

    Julia erbt das Haus ihres Großvaters. Als sie dort ankommt, empfängt sie eine alte Dame, die sehr seltsam ist. Julia muss sich allein zurecht finden. Sie möchte das Haus mit Hilfe eines Maklers verkaufen. Nach und nach passieren immer mehr merkwürdige Dinge und Julia ist sich unsicher, ob diese Wirklichkeit sind. Sie hört Flötenmusik, obwohl kein Musiker im Haus ist. Ein mysteriöses Foto auf ihrem Handy und ein sehr alter Liebesbrief entführen sie in eine andere Welt. In die Welt von Clemens, ein Junge aus der damaligen Zeit... Die Autorin hat es geschafft, mich gedanklich vollkommen auf diese Zeitreise einzulassen. Die Welt von Clemens hat die von Julia immer mehr eingeholt und oft habe ich gedacht wie schön es doch gewesen wäre, wenn beide zur gleichen Zeit aufgewachsen wären. Mich hat der flüssige Schreibstil und auch die bildhafte Beschreibung sehr mitgerissen. Das wunderschöne Cover möchte ich am liebsten immerzu betrachten. Ein rundum gelungener Zeitreise-Roman!

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  • Flötenzeit

    Flötenzeit

    Arwen10

    21. April 2015 um 06:58

    Julia erbt überraschend die Villa ihres Großvaters. Das Haus ist so ganz anders als gedacht. Aus dem Keller hört man Flötentöne, Gegenstände verschwinden und Julia sieht Dinge, die nicht da sind bzw. wieder verschwinden. Als Julia ihr Smartphone sucht und wiederfindet mit einem Bild von Clemens, dem Bruder ihrer Urgroßmutter darauf, beginnt sie nachzuforschen und entdeckt, dass sich Vergangenheit und Gegenwart manchmal miteinander verbinden. Flötenzeit ist ein Zeitreiseroman, der auch Anleihen aus anderen Genren aufweist. Da gibt es einmal die Liebesgeschichte zwischen Julia und Clemens, die nach meinem Geschmack noch etwas ausführlicher hätte sein dürfen. Ein romantischer Brief von Clemens und kurze Begegnungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart lassen diese Liebe mehr erahnen, als man sie liest. Ein Teil des Romans beschäftigt sich mit der Botanik und auch der Erste Weltkrieg ist ein Thema. Wenn man einen reinen Liebesroman erwartet hat, wird man vielleicht enttäuscht. Mir hat gerade die Vielfältigkeit des Romans sehr gut gefallen. Man erfährt nebenbei einiges aus dem Umfeld von Clemens und Julia, wobei die Botanik und die Erlebnisse im Krieg untrennbar mit Clemens verbunden sind und Folgen für sein Leben haben, während Julia immer an ihren verstorbenen Bruder Freddy denken wird. In Flötenzeit spielt die Flöte eine wichtige Rolle. Sie ist das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Als Leser fragt man sich, was wäre wenn Zeitreisen möglich wären ? Es bleibt ein Gedankenspiel, das seinen Zauber in Büchern wohl nie verlieren wird. Deshalb ist das Ende von diesem Roman besonders schön. Insgesammt vergebe ich gute 4 Sterne mit Tendenz nach oben. Das Buch hat mich prima unterhalten. Ein Buch, das allen gefällt, die gerne zwischen den Zeilen lesen und der Fantasie Spielraum lassen.

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  • Flötenzeit – eine romantische Zeitreise der besonderen Art

    Flötenzeit

    Insider2199

    Flötenzeit – eine romantische Zeitreise der besonderen Art Dies war mein erster Roman von Nikola Hotel, aber sicher nicht mein Letzter. Die in Bonn geborene Autorin gewann mit ihrem Debüt „Rabenblut drängt“ 2013 den dritten Platz beim Autoren-Leipzig-Award der Leipziger Buchmesse. Zum Inhalt: Julia reist aus Berlin in der Poppelsdorfer Allee in Bonn an, um die Villa ihres Großvaters zu inspizieren, die sie kürzlich von ihm geerbt hat. Nachdem sie im Keller des Hauses seltsame Flötentöne vernimmt und flüchtig einem kleinen Jungen begegnet, passieren weitere seltsame Dinge im Haus, die sie zutiefst verwirren: auf ihrem Handy taucht das unbekannte Bild eines jungen Mannes auf, der Clemens, dem Bruder ihrer Urgroßmutter Auguste, zum Verwechseln ähnlich sieht. Bei ihren Nachforschungen stößt Julia auf einen Liebesbrief der hundert Jahre darauf gewartet hat, nur von ihr gelesen zu werden ... Meine Meinung: Zuallererst muss ich sagen, dass mich dieser Roman wunderbar unterhalten und mir das Lesen großen Spaß gemacht hat. Ich liebe mystische Bücher, v.a. wenn es noch um die äußerst interessanten Themen „Zeit“ und „Zeitreise“ geht. Mir gefällt die Kernthese des Romans, dass „die Vergangenheit nicht tot ist, ja, dass sie nicht einmal vergangen ist“, obwohl ich leider befürchte, dass sich mir ohne den hilfreichen Hinweis der Autorin in der Leserunde nicht alle Facetten der Zeit-Ebenen erschlossen hätten, was für mich den Lesegenuss ganz klar geschmälert hätte. Der Roman lässt sich nicht glasklar auf ein Genre festlegen: zum einen beginnt er als Mystery Roman, geht über in einen Liebesroman, macht einen Abstecher in das Genre historischer/Abenteuer-Roman und kehrt wieder zur Liebe zurück. Und genau hier wird es für mich ein wenig problematisch: normalerweise habe ich nichts gegen einen interessanten Genre-Mix, aber hier liegt kein wirklicher Mix vor, sondern das Gefühl drängt sich auf, der Roman könne sich nicht wirklich entscheiden, was er lieber sei. Was mich angeht, hätte ich gerne auf den historischen Einschub verzichtet – nicht, weil ich Historie oder Abenteuer weniger schätze, sondern weil dieser Ausflug in das andere Genre ein für mich zu starkes Abweichen vom Main Plot darstellte. Auf der Strecke blieb daher leider die Liebesgeschichte, die am Schluss meines Erachtens zu hastig erzählt wurde. Ich hätte es lieber gesehen, wenn dem Aufbau des Liebesverhältnisses mehr Zeit und Raum gegeben worden wäre. Mehr Szenen und mehr Dialoge hätten auch die Motivationen der Protagonisten klarer umrissen, denn Dialoge und speziell auch Briefe sind die sprachlichen Highlights des Romans. Sprachlich, handwerklich und auch was die umfangreiche Recherche angeht, ist der Roman gut ausgearbeitet und weist keine logischen Fehler auf. Den Aufbau des Buches empfinde ich als kreativ, innovativ und führte mich auf eine Zeitreise der besonderen Art. Obwohl der Roman nicht unbedingt hoch anspruchsvoll ist, fordert er sicher die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Gerade was die Zeit-Ebenen angeht, wird man schon zum Mitdenken angeregt, aber genau dies gefiel mir sehr gut, denn ich mag keine Bücher, bei denen einem ständig die Lösungen auf dem Silbertablett serviert werden. Am Schluss wird man dann auch dafür mit einem emotional bewegenden Finale entschädigt. Fazit: Ein wunderbar romantischer Zeitreise-Roman – spannend, unterhaltend, mystisch, atmosphärisch, emotional bewegend, mit sympathischen Protagonisten; sprachlich und handwerklich gut ausgearbeitet. Die einzige Schwäche für mich, für die ich auch leider einen Stern abziehen muss, ist das zu starke Abweichen vom Main Plot in ein neues Genre, sodass die Kernstory, die Entwicklung der Liebesgeschichte, für mich zu kurz kommt. Dennoch auf jeden Fall lesenswert!

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    • 3
  • Zeitreiseroman

    Flötenzeit

    Romanticbookfan

    20. April 2015 um 08:57

    Flötenzeit ist ein Zeitreiseroman, der parallel im Heute und Anfang des 20. Jahrhunderts spielt. Zum Inhalt: Julia ist nach dem Tod ihres Großvaters plötzlich Villenbesitzerin und möchte diese nach dem Ausräumen verkaufen. Doch als sie dort für einige Zeit einzieht, geschehen merkwürdige Dinge: Sie hört geheimnisvolle Flötentöne, auf dem Foto ihres Smartphones ist plötzlich das Foto eines jungen Mannes zu sehen und es plagen sie immer öfter schreckliche Kopfschmerzen. Sie beschließt, Nachforschungen anzustellen und muss erkennen, dass die Vergangenheit manchmal viel näher ist, als man ahnt... Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf die Lektüre von Flötenzeit gefreut. Das wunderschöne Cover und der neugierig machende Klappentext haben mich voll überzeugt. Julia ist eine sympathische Protagonistin, die mit Männern bisher nicht so viel Glück hatte. Sie fühlt sich in dem großen Haus etwas einsam, doch die merkwürdigen Vorkommnisse beunruhigen sie, machen sie aber auch neugierig. Hier gibt es viele interessante Situationen, wo Vergangenheit und Gegenwart sich überlagern und Julia sich plötzlich in der Vergangenheit wieder findet. Das hat mir richtig gut gefallen. Den jungen Mann, den sie immer wieder in der Vergangenheit erahnt, ist Clemens, mit dem sie auf seltsame Weise verbunden scheint. Auch er ist ein toller Charakter, der seinen Traum, mit Pflanzen zu arbeiten hartnäckig und auch gegen den Willen seiner Eltern verfolgt. Aus seiner Perspektive und Zeit werden ebenfalls viele Szenen und Gedanken geschildert, was interessante Einblicke in die damalige Zeit gegeben hat. Heroin als Hustenmittel für Kinder? Ja, das hatte ich bis jetzt noch nicht gewusst :-) Leider gab es auch einige Aspekte, die mir nicht so gut gefallen haben. Da war einmal die Tatsache, dass die Autorin auch in der Vergangenheit sehr in den Zeiten springt und Julia immer wieder zu völlig unterschiedlichen Momenten dort landet. Ich war teilweise sehr verwirrt: Einmal wusste Clemens, wer Julia ist; einmal war er schon unsterblich in sie verliebt während Julia ihn zum ersten Mal sieht und er ihr von der Beziehung erzählt, einmal ist es genau umgekehrt. Ich bin einfach sehr durcheinander gekommen und konnte chronologisch nicht mehr so ganz folgen.  Zudem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, warum sich die beiden ineinander verlieben. Die kurzen Momente, die sie zusammen haben, reichen meiner Meinung dafür nicht aus, denn es dauert doch viele Seiten, bis sich die beiden wirklich mal gegenüber stehen. Fazit: Flötenzeit hat eine tolle Grundidee. Leider war ich irgendwann von den Zeitsprüngen und dem Wissensstand der Protagonisten in der jeweiligen Zeit so verwirrt und konnte daher die Geschichte nicht mehr richtig genießen.

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  • Clemens und Julia

    Flötenzeit

    Nadinini

    Inhalt:  Julia erbt überraschend die Villa ihres Großvaters. Im Keller des Hauses hört sie seltsame Flötentöne und stolpert über einen kleinen Jungen, der einfach nicht aus dieser Zeit zu stammen scheint. Kurz darauf entdeckt sie auf ihrem Handy das Foto eines unbekannten Mannes und ist verwirrt: Der Fremde sieht Clemens, dem Bruder ihrer Urgroßmutter, zum Verwechseln ähnlich. Doch der ist kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu einer Expedition nach Marokko und den Kanarischen Inseln aufgebrochen und bald darauf verstorben. Bei ihren Nachforschungen muss Julia erkennen, dass die Vergangenheit stärker mit ihrem Leben verwoben ist, als sie zunächst geahnt hat. Denn sie findet einen Liebesbrief, der hundert Jahre darauf gewartet hat, nur von ihr gelesen zu werden … Meine Meinung: Mit diesem Buch habe ich Zeitreisen mal so ganz anders empfunden. Normalerweise bin ich kein wirklicher Fan von sowas, aber hier war das Ganze total interessant und spannend gestaltet. Anfangs ist es so, dass Julia bloß in das Haus geht um zu sehen, was gemacht werden muss, bevor sie es verkauft. Doch nach und nach kommt sie eigenen Familiengeheimnissen auf die Spur. Sie fragt sich, warum sie so eine Verbindung zu dem Haus hat und wieso es ihr nicht richtig vorkommt, es zu verkaufen. Der Leser begreift an dieser Stelle viel eher was wirklich passiert, als Julia selbst. Ich denke hier war der Faktor dafür vor allem der, dass sie es gar nicht sehen wollte. Dass sie nicht annehmen wollte, dass sie in diesem Haus in der Zeit springt und sich in einen Mann aus der Vergangenheit verliebt. Dadurch, dass Clemens und Julia in völlig verschiedenen Zeiten leben und er in ihrer Zeit, dem Jahr 2014, längst tot ist, kann natürlich erstmal keine richtige Liebesbeziehung aufgebaut werden. Sie weiß ja nie in welcher Zeit von Clemens sie landet. Ob seit dem letzten Treffen bereits Jahre, Tage, Stunden vergangen sind, oder es sogar vor dem letzten Treffen stattfindet. Das ist definitiv etwas, womit man sich auch als Leser erstmal auseinandersetzen muss und was das Ganze aber auch so kompliziert und spannend macht. Was mir etwas gefehlt hat war das Kennenlernen an sich. Natürlich hat Julia schon etwas nachforschen können, wer er eigentlich ist und wie sein Leben verläuft. Aber dieses persönliche Kennenlernen konnte durch diese relativ kurzen Zeitsprünge nicht richtig stattfinden und dass dann so eine intime Beziehung aufgebaut werden konnte, war mir manchmal schleierhaft. Außerdem erschien Clemens mir gegen Ende etwas grob und trotzdem hat Julia ganz anders reagiert, als ich es getan hätte. Alles in allem kann ich nicht sagen, ob ich mich ebenso entschieden hätte wie sie, aber das Ende war für mich trotz allem das totale Highlight, und für mich irgendwie auch der schönste Teil des Buches, weil ich total auf Happy Ends stehe, und das für mich definitiv eins ist :) Nebencharaktere sind nach und nach noch erschienen. Manchmal sogar verschwunden, da durch die Zeitsprünge ungeahnt auch etwas durch die kleinste Kleinigkeit verändert wurde. Selbst dann, wenn das Ergebnis das Gleiche blieb. Das solltet ihr allerdings selber lesen, weil ich euch natürlich nichts vorweg nehmen möchte :) Personen wie Auguste und Kathi waren mir die allerliebsten Nebencharaktere und ich habe sie als sehr sympathisch und liebevoll empfunden. Auch Leo, der jetzt allerdings kaum noch erwähnt wurde, war toll! Frau Oltmanns hätte ich gerne noch besser kennengelernt, fand sie aber auch gut ausgearbeitet. Es gibt noch viel mehr, die ich jetzt aber nicht alle aufzählen werde :) Was ich sagen kann ist, dass sie alle schön ausgearbeitet waren und vor allem die Verbindungen in der Familie nach und nach übersichtlicher wurden und ich Alles gerne verfolgt habe. Julia ist eine Protagonistin, die ich gern begleitet habe. Sie ist neugierig und definitiv interessiert daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. Gegenstände, wie eine Flöte, lösen bei ihr sofort etwas aus und sie möchte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Die Flöte an sich spielt in diesem Buch eine viel größere Rolle als ich erst dachte! Die Idee ist total genial und gerade das Ende war dadurch einfach super. Clemens war mal so mal so. Da das Buch aus beiden Sichten erzählt wird, und einzelne Lücken so immer mehr ausgefüllt werden, weiß ich, dass er Julia wirklich liebt und sie ihn ebenso. Auch seine Liebe zu Pflanzen wurde nach und nach immer deutlicher und ich finde es gut wie es gelaufen ist, nur hat mich dieser etwas abschweifende Mittelteil ein wenig gestört. Da ging es dann tatsächlich nur noch um die Pflanzen und das war mir persönlich etwas too much. Trotzdem war die Liebesgeschichte für mich gut gemacht :) Fazit: Ich bin wirklich ohne große Erwartung an das Buch gegangen und habe einfach eine relativ normale Zeitreisegeschichte erwartet. Die ganze Handlung wurde aber von der Autorin so gut ausgearbeitet, dass ich an dieser Stelle erstmal richtig froh bin, es gelesen zu haben! Ich wurde oft überrascht und hätte gerade gegen Ende mit etwas ganz anderem gerechnet. Das gibt für mich definitiv einen Pluspunkt! Die Ausarbeitung der Figuren war sehr gut und die Zeitsprünge, sowie Veränderungen und Details, wie die Flöte, sind gut gelungen und haben mir wirklich gefallen. Mein Highlight waren das Ende und die tollen Briefe im Buch. Leider hat mir der Mittelteil nicht so gut gefallen, da es mir doch etwas zu viel mit den Pflanzen und den, für mich, eher nebensächlichen Teil der Handlung. Das hat mir einfach zu lange angedauert und daher entscheide ich mich von 4,5 Sternen für die 4 :) Ich kann das Buch wirklich empfehlen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei der Autorin für das Buch bedanken, das wir im Rahmen einer *Leserunde gelesen haben.

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    • 2
  • Schicksalsmelodie

    Flötenzeit

    Dreamworx

    18. April 2015 um 18:22

    Obwohl sie ihren Großvater nie kennengelernt hat, erbt Julia nach seinem Tod eine riesige Villa. Als sie das Haus in Augenschein nimmt, kommt es ihr renovierungsbedürftig, kalt und ungemütlich vor. Julia ist fest entschlossen, die Villa so schnell wie möglich zu verkaufen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, schaut sie sich sämtliche Räumlichkeiten des Hauses an und stößt dabei nach und nach beim Aufräumen auf Dinge aus der Vergangenheit, die ihr mehr über ihre eigene Familie erzählen, als sie jemals vorher erfahren hat. Im Keller vernimmt sie Flötentöne und sieht einen kleinen Jungen, der aber sofort vor ihr flüchtet. Auf ihrem Handy erblickt Julia das Foto eines jungen Mannes, dessen Konterfei sie ebenfalls auf einer alten Fotografie wiedererkennt. Er sieht aus wie Clemens, der Bruder ihrer Urgroßmutter Auguste, der kurz vor dem ersten Weltkrieg auf Expeditionsreise ging. All diese seltsamen Dinge veranlassen Julia, Nachforschungen anzustellen über die Vergangenheit, bei denen sie auch einen 100 Jahre alten Liebesbrief findet. Was wird Julia wohl noch herausfinden? Welches Geheimnis birgt ihre Vergangenheit? Und wird sie Clemens begegnen? Nikola Hotel hat mit ihrem Buch „Flötenzeit“ einen wunderschönen Roman vorgelegt, der Zeitreise, Mystik, Liebe und historischen Roman in sich vereint. Der Schreibstil ist wunderschön zu lesen, liebevoll und voller Romantik. Man taucht direkt in die Geschichte ein und kann sich kaum noch von der Handlung lösen. Die Handlung um Clemens spielt zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts, während sich Julia im Hier und Jetzt aufhält. Die Autorin hat mit dem Wechsel der Zeiten um ihre Protagonisten ein geschicktes Händchen bewiesen. Hält man sich gerade noch bei Clemens und seiner Liebe zur Botanik auf, findet man sich im nächsten Augenblick in der Gegenwart bei Julia wieder, die im Haus alles in Augenschein nimmt. Anhand der Kapitelüberschriften kann man erkennen, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Und mit dem Wechsel der Kapitel schaut man mal Julia und mal Clemens bei ihrem Leben über die Schulter. Auch die Vergangenheit, deren Historie sowie die damaligen Lebensumstände wurden sehr schön in die Handlung eingeflochten. Die Charaktere sind sehr detailliert skizziert und wirken wunderbar lebensecht. Clemens ist ein sympathischer Mann, der für seine Wünsche und Träume einsteht und sich gegen seinen Vater stellt. Er liebt die Botanik und die Natur. Die Reisebeschreibungen seiner Ausflüge sind ausführlich und sehr schön zu lesen. Sie sagen auch viel über Clemens als Person aus. Julia wirkte zu Beginn eher verschlossen und hart. Sie hatte für das Haus ihres Großvaters nichts übrig. Doch je länger sie sich dort aufhält und mit der Vergangenheit konfrontiert wird, umso liebenswerter und offener wird sie. Als wenn sich durch die Erinnerungen und die Begegnungen mit Clemens ihre Emotionen Bahn brechen und Mauern einreißen, die sie innerlich aufgebaut hat. Julia wird immer mutiger und stärker. Nikola Hotel hat eine zauberhafte Liebesgeschichte in einen wunderschönen Zeitreiseroman verpackt und entführt den Leser in eine andere Welt. Ihre Art, die Geschichte zu erzählen, ist absolut neu und dabei sehr faszinierend. Alle, die gerne Bücher mit ausgefallenen Geschichten lieben und einen Hang zu wunderschönen Romanzen haben, sind hier genau richtig. Eine absolute Leseempfehlung für ein außergewöhnliches Buch.  

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